Plakat und Präsentationsfolien gestalten


Plakat und Präsentationsfolien gestalten
Einleitung
Ein gutes Plakat oder gute Folien helfen Dir, ein Thema verständlich, übersichtlich und überzeugend zu präsentieren. Dabei geht es nicht nur darum, schöne Farben oder Bilder zu verwenden. Entscheidend ist, dass Deine Gestaltung die Information ordnet, eine klare Botschaft vermittelt und das Publikum schnell erkennen lässt, worum es geht. Ein Plakat wird häufig aus der Nähe oder im Vorbeigehen betrachtet. Eine Folie wird meist während eines Vortrags gezeigt. Beide Formen gehören zur visuellen Kommunikation, unterscheiden sich aber in Nutzung, Aufbau und Wirkung.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du ein Plakat oder Folien für eine Präsentation planst, strukturierst, gestaltest und überprüfst. Du arbeitest mit Layout, Typografie, Farbe, Bildsprache, Kontrast, Hierarchie und Urheberrecht. Außerdem lernst Du, wie Du typische Gestaltungsfehler vermeidest und Deine Inhalte so präsentierst, dass sie verständlich bleiben.
{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=fNcbKldogVM |500|center}}
Grundidee: Gestaltung dient der Verständlichkeit
Die wichtigste Regel lautet: Gestaltung ist kein Schmuck, sondern Orientierung. Wenn ein Plakat oder eine Folie gut gestaltet ist, muss das Publikum nicht lange suchen. Die wichtigste Aussage fällt sofort auf, Nebeninformationen sind klar erkennbar, Bilder unterstützen den Inhalt und die Lesereihenfolge ist eindeutig.
Ein gutes Gestaltungsergebnis beantwortet immer drei Fragen: Was ist das Thema? Was ist die wichtigste Aussage? Was soll das Publikum verstehen, behalten oder tun? Diese Fragen helfen Dir, zwischen wichtigen und weniger wichtigen Informationen zu unterscheiden. Dadurch vermeidest Du überfüllte Plakate und Folien.
Plakat und Folie im Vergleich
Ein Plakat ist meist ein einzelnes, großformatiges Medium. Es muss auch ohne mündliche Erklärung verständlich sein. Deshalb braucht es eine klare Überschrift, eine erkennbare Gliederung, aussagekräftige Bilder und kurze Texte. Ein Plakat eignet sich besonders, um Ergebnisse, Prozesse, Kampagnen, Projekte oder Lerninhalte sichtbar zu machen.
Eine Präsentation mit Folien begleitet dagegen einen Vortrag. Die Folien sollen nicht den gesamten Vortrag ersetzen, sondern ihn unterstützen. Deshalb enthalten gute Folien oft weniger Text als ein Plakat. Sie zeigen zentrale Begriffe, Bilder, Diagramme, Karten, Zitate oder Schritte. Die ausführliche Erklärung gibst Du mündlich.

Der erste Schritt: Ziel und Publikum klären
Bevor Du gestaltest, solltest Du Dein Ziel festlegen. Möchtest Du informieren, überzeugen, erklären, vergleichen oder zum Handeln auffordern? Ein wissenschaftliches Plakat braucht andere Gestaltungsmittel als ein Werbeplakat. Eine Folie für eine Prüfung braucht andere Schwerpunkte als eine Folie für eine Projektvorstellung.
Auch das Publikum ist wichtig. Für jüngere Lernende brauchst Du oft einfachere Begriffe, größere Schrift und besonders klare Bilder. Für eine Fachpräsentation kannst Du mehr Fachbegriffe verwenden, musst sie aber trotzdem verständlich erklären. Gute Gestaltung nimmt Rücksicht auf die Vorkenntnisse, die Aufmerksamkeit und die Sehgewohnheiten des Publikums.
Planung und Inhalt
Thema eingrenzen
Viele Plakate und Folien werden unübersichtlich, weil zu viele Informationen aufgenommen werden. Begrenze Dein Thema auf eine klare Fragestellung. Aus „Klimawandel“ könnte zum Beispiel „Wie verändert der Klimawandel die Landwirtschaft in Deutschland?“ werden. Aus „Römer“ könnte „Wie funktionierte das Straßennetz der Römer?“ werden. Eine enge Fragestellung macht Deine Gestaltung präziser.
Kernbotschaft formulieren
Die Kernbotschaft ist der wichtigste Satz Deiner Präsentation. Sie sollte kurz, verständlich und überprüfbar sein. Bei einem Plakat steht sie oft in der Überschrift oder direkt darunter. Bei einer Folienpräsentation kann jede Folie eine eigene Kernbotschaft haben. Statt „Daten“ könnte eine Folie also heißen: „Die Temperatur steigt seit Jahrzehnten deutlich an“. So versteht das Publikum sofort, warum die Information wichtig ist.
Informationen auswählen
Sammle zunächst Material, aber verwende nicht alles. Prüfe jede Information: Unterstützt sie meine Kernbotschaft? Ist sie verständlich? Ist sie aktuell und richtig? Kann ich sie belegen? Informationen, die nur interessant, aber nicht notwendig sind, gehören nicht auf das Hauptplakat oder die Hauptfolie. Sie können in den Vortrag, in ein Handout oder in eine Zusatzfolie.
Struktur entwickeln
Eine klare Struktur macht Deine Gestaltung lesbar. Für Plakate eignen sich häufig Bereiche wie Überschrift, Einleitung, Hauptinformationen, Bildmaterial, Ergebnis und Quellen. Für Folien eignet sich eine Abfolge aus Einstieg, Problem, Erklärung, Beispiel, Ergebnis und Fazit. Wichtig ist, dass Du Deine Reihenfolge bewusst wählst und nicht zufällig anordnest.
Gestaltungselemente
Layout: Ordnung auf der Fläche
Das Layout beschreibt die Anordnung von Texten, Bildern, Formen und freien Flächen. Ein gutes Layout arbeitet mit Abständen, Ausrichtung und Wiederholung. Elemente, die zusammengehören, stehen nah beieinander. Elemente, die nicht zusammengehören, werden sichtbar getrennt. Gleiche Arten von Informationen sehen gleich aus. Dadurch entsteht Ordnung.
Ein Raster hilft Dir, die Fläche aufzuteilen. Du kannst ein Plakat zum Beispiel in drei Spalten gliedern oder eine Folie in einen Bildbereich und einen Textbereich teilen. Das Raster muss nicht sichtbar sein, aber es sorgt dafür, dass Deine Gestaltung ruhig und professionell wirkt.

Weißraum: Platz ist ein Gestaltungsmittel
Weißraum ist freie Fläche zwischen Elementen. Er muss nicht weiß sein. Weißraum sorgt dafür, dass wichtige Inhalte atmen können. Wenn Du jede Lücke füllst, wirkt Deine Gestaltung überladen. Wenn Du bewusst freie Flächen lässt, steigt die Lesbarkeit. Besonders bei Folien ist Weißraum wichtig, weil das Publikum die Informationen nur kurz sieht.
Typografie: Schrift lesbar einsetzen
Typografie umfasst die Auswahl und Gestaltung von Schrift. Verwende gut lesbare Schriftarten und setze höchstens zwei verschiedene Schriftarten ein. Eine Schrift kann für Überschriften dienen, eine andere für Fließtext. Achte auf ausreichend große Schrift. Auf Folien sollte Text auch aus größerer Entfernung erkennbar sein. Auf Plakaten müssen Überschriften deutlich größer sein als Erklärtexte.
Schreibe nicht zu viel in Großbuchstaben, weil lange Wörter dadurch schwerer lesbar werden. Verwende Hervorhebungen sparsam. Wenn alles fett, bunt oder unterstrichen ist, ist nichts mehr wirklich wichtig. Gute Typografie schafft Hierarchie: Das Wichtigste ist am auffälligsten, das Zweitwichtigste etwas kleiner und Details stehen zurück.
Farbe: Wirkung und Orientierung
Farbe kann Aufmerksamkeit lenken, Zusammenhänge zeigen und Stimmung erzeugen. Sie kann aber auch ablenken. Wähle wenige Farben und nutze sie konsequent. Eine Hauptfarbe kann Deine Gestaltung prägen, eine zweite Farbe kann Hervorhebungen markieren. Achte auf ausreichend Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund. Dunkle Schrift auf hellem Hintergrund ist meist besonders gut lesbar.
Farben haben kulturelle und emotionale Bedeutungen. Rot kann warnen oder Energie zeigen, Blau wirkt oft sachlich, Grün wird häufig mit Natur verbunden. Diese Bedeutungen sind nicht überall gleich, aber sie beeinflussen die Wahrnehmung. Nutze Farbe deshalb bewusst und nicht zufällig.
Bilder: Aussage statt Dekoration
Bilder sollten eine Funktion haben. Ein gutes Bild erklärt, zeigt ein Beispiel, weckt Interesse oder macht einen Zusammenhang sichtbar. Reine Dekoration kann schön wirken, aber sie kann auch vom Inhalt ablenken. Verwende Bilder in guter Auflösung und achte darauf, dass sie zum Thema passen. Schneide Bilder nicht so zu, dass wichtige Teile verloren gehen.
Bei Diagrammen, Karten und Infografiken ist Lesbarkeit entscheidend. Beschrifte Achsen, verwende klare Legenden und erkläre im Vortrag, was das Publikum erkennen soll. Ein Diagramm ohne Aussage ist nur eine Datenansammlung. Ein gutes Diagramm zeigt eine Entwicklung, einen Vergleich oder einen Zusammenhang.

Symbole und Icons
Symbole und Icons können helfen, Inhalte schnell zu erfassen. Sie sind besonders nützlich für Abläufe, Kategorien oder Warnhinweise. Verwende Icons nur, wenn ihre Bedeutung eindeutig ist. Mische nicht zu viele unterschiedliche Icon-Stile. Wenn ein Icon nicht erklärt, sondern nur schmückt, kannst Du es weglassen.
Gestaltung von Plakaten
Aufbau eines Plakats
Ein gutes Plakat hat eine klare Blickführung. Die Überschrift zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Darunter folgt eine kurze Orientierung: Worum geht es? Danach kommen die wichtigsten Informationen in geordneten Bereichen. Am Ende können Fazit, Quellen und Namen stehen. Die Reihenfolge sollte so gestaltet sein, dass das Auge leicht von einem Bereich zum nächsten wandert.
Texte auf Plakaten
Plakattexte sollten kurz, verständlich und gegliedert sein. Verwende kurze Absätze, Zwischenüberschriften und prägnante Formulierungen. Lange Textblöcke schrecken ab. Ein Plakat ist kein Aufsatz an der Wand. Es ist eine gestaltete Informationsfläche. Wenn Du mehr erklären musst, kannst Du neben dem Plakat mündlich präsentieren oder ein Begleitblatt erstellen.
Plakattypen
Es gibt verschiedene Arten von Plakaten. Ein Lernplakat erklärt ein Unterrichtsthema. Ein Werbeplakat soll Aufmerksamkeit erzeugen und zu einer Handlung motivieren. Ein wissenschaftliches Poster stellt Fragestellung, Methode, Ergebnisse und Schlussfolgerungen dar. Ein Kampagnenplakat will eine Haltung vermitteln oder zum Mitmachen auffordern. Jeder Plakattyp braucht eine passende Gestaltung.
{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=7LW5fYtL87g |500|center}}
Gestaltung von Folien
Folien begleiten den Vortrag
Eine Folie ist keine vollständig ausformulierte Textseite. Sie soll Deinen Vortrag unterstützen. Das Publikum soll Dir zuhören und gleichzeitig die Folie verstehen können. Wenn zu viel Text auf der Folie steht, lesen die Zuhörenden und hören weniger zu. Nutze Folien deshalb für Schlüsselbegriffe, Bilder, Diagramme, Zitate, Beispiele und Zwischenergebnisse.
Eine Aussage pro Folie
Eine bewährte Regel lautet: Eine Folie sollte eine Hauptaussage haben. Wenn Du mehrere Aussagen auf einer Folie unterbringst, wird sie schnell unübersichtlich. Teile komplexe Inhalte lieber auf mehrere Folien auf. Jede Folie sollte eine klare Überschrift haben, die nicht nur das Thema nennt, sondern möglichst eine Aussage macht.
Folienreihenfolge und Dramaturgie
Eine gute Präsentation hat eine Dramaturgie. Sie beginnt mit einem Einstieg, der Interesse weckt. Danach folgt das Problem oder die Fragestellung. Anschließend erklärst Du die wichtigsten Punkte Schritt für Schritt. Am Ende stehen Ergebnis, Fazit oder Ausblick. Die Folien sollten diese Reihenfolge sichtbar machen. Übergänge helfen dem Publikum, Deine Gedanken nachzuvollziehen.
Animationen und Effekte sparsam nutzen
Animationen können sinnvoll sein, wenn sie einen Ablauf sichtbar machen oder Aufmerksamkeit gezielt lenken. Zu viele Effekte wirken unruhig und unprofessionell. Verwende Animationen nur, wenn sie dem Verständnis dienen. Besonders bei schulischen und wissenschaftlichen Präsentationen ist ruhige Gestaltung oft überzeugender als auffällige Bewegung.
Verständlichkeit und Barrierefreiheit
Lesbarkeit prüfen
Prüfe Dein Plakat oder Deine Folien aus der Entfernung. Kannst Du die Überschrift lesen? Sind wichtige Wörter erkennbar? Ist der Kontrast stark genug? Sind Bilder und Diagramme verständlich? Wenn Du Dein eigenes Medium nur aus nächster Nähe lesen kannst, ist es für das Publikum wahrscheinlich zu kleinteilig.
Barrierearme Gestaltung
Barrierefreiheit bedeutet, dass möglichst viele Menschen Zugang zu den Informationen erhalten. Nutze klare Sprache, gute Kontraste und nicht zu kleine Schrift. Verlasse Dich bei Diagrammen nicht ausschließlich auf Farbe, sondern nutze zusätzlich Beschriftungen, Muster oder Formen. Erkläre Bilder mündlich und stelle wichtige Informationen nicht nur visuell dar.
Quellen und Urheberrecht
Wenn Du Bilder, Texte, Daten oder Grafiken verwendest, musst Du auf Urheberrecht und Lizenz achten. Nicht jedes Bild aus dem Internet darf frei genutzt werden. Geeignet sind zum Beispiel eigene Bilder, gemeinfreie Werke oder Materialien mit einer passenden Creative-Commons-Lizenz. Notiere die Quelle direkt oder in einem Quellenbereich. Bei Präsentationen kann eine Quellenfolie am Ende sinnvoll sein.
Arbeitsprozess: Von der Idee zum fertigen Medium
Schrittweise vorgehen
Beginne nicht sofort mit Farben und Formen. Entwickle zuerst Inhalt und Struktur. Danach erstellst Du eine grobe Skizze. Erst dann entscheidest Du über Schrift, Farben, Bilder und Details. Dieser Arbeitsprozess spart Zeit, weil Du nicht ständig fertig gestaltete Bereiche umbauen musst.
- Thema: Kläre Fragestellung, Ziel und Publikum.
- Materialsammlung: Sammle Informationen, Bilder, Daten und Quellen.
- Auswahl: Entscheide, was wirklich zur Kernbotschaft gehört.
- Skizze: Zeichne eine grobe Anordnung auf Papier oder digital.
- Gestaltung: Lege Layout, Farben, Schrift und Bildsprache fest.
- Überarbeitung: Prüfe Verständlichkeit, Fehler, Quellen und Wirkung.
Feedback nutzen
Bitte andere Personen um Rückmeldung. Frage nicht nur, ob Dein Plakat oder Deine Folien „schön“ aussehen. Frage gezielt: Was ist die Hauptaussage? Wo schaust Du zuerst hin? Was ist unklar? Welche Information fehlt? So erkennst Du, ob Deine Gestaltung funktioniert.
Häufige Fehler und bessere Lösungen
Viele Gestaltungsfehler entstehen durch zu viele Inhalte. Wenn ein Plakat oder eine Folie voll aussieht, solltest Du zuerst kürzen und ordnen, bevor Du die Schrift verkleinerst. Ein weiterer Fehler ist fehlender Kontrast. Dunkle Schrift auf dunklem Hintergrund oder helle Schrift auf hellem Hintergrund ist schwer lesbar. Auch zu viele Schriftarten, zufällige Farben, unscharfe Bilder und unklare Quellen wirken unprofessionell.
Bessere Lösungen sind klare Hierarchie, große Überschriften, kurze Texte, starke Bildauswahl, einheitliche Abstände und ein konsequentes Farbsystem. Gute Gestaltung wirkt oft einfach, weil sie viele Entscheidungen im Hintergrund bereits gelöst hat.
Checkliste für Dein Plakat oder Deine Folien
- Kernbotschaft: Ist die wichtigste Aussage sofort erkennbar?
- Publikum: Passt Sprache und Gestaltung zu den Zuhörenden?
- Layout: Sind die Elemente geordnet und ausgerichtet?
- Lesbarkeit: Ist die Schrift aus ausreichender Entfernung lesbar?
- Kontrast: Heben sich Text und Hintergrund klar voneinander ab?
- Bildauswahl: Unterstützen Bilder und Grafiken den Inhalt?
- Quellenangabe: Sind fremde Materialien korrekt angegeben?
- Vortrag: Unterstützen die Folien Deine mündliche Erklärung?
- Feedback: Wurde die Gestaltung von anderen getestet?
- Überarbeitung: Wurden Fehler und Unklarheiten beseitigt?
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist die wichtigste Aufgabe von Gestaltung bei Plakaten und Folien? (Sie soll Orientierung und Verständlichkeit schaffen) (!Sie soll möglichst viele Farben zeigen) (!Sie soll alle Informationen vollständig ersetzen) (!Sie soll hauptsächlich dekorativ wirken)
Warum sollte eine Folie nicht zu viel Text enthalten? (Weil das Publikum sonst eher liest als zuhört) (!Weil Text auf Folien grundsätzlich verboten ist) (!Weil Bilder immer wichtiger sind als Inhalte) (!Weil Präsentationen nur aus Stichworten bestehen dürfen)
Was bedeutet visuelle Hierarchie? (Wichtige Inhalte werden auffälliger gestaltet als weniger wichtige) (!Alle Elemente werden gleich groß dargestellt) (!Alle Informationen stehen ungeordnet nebeneinander) (!Farben werden zufällig verteilt)
Wozu dient Weißraum in einer Gestaltung? (Er verbessert Übersicht und Lesbarkeit) (!Er muss immer mit Bildern gefüllt werden) (!Er zeigt automatisch fehlende Informationen) (!Er ist nur bei schwarz-weißen Plakaten wichtig)
Welche Aussage beschreibt ein gutes Plakat am besten? (Es ist auch ohne lange Erklärung verständlich) (!Es enthält möglichst viel Fließtext) (!Es verwendet möglichst viele verschiedene Schriftarten) (!Es verzichtet auf Überschriften)
Welche Regel hilft besonders bei Folien? (Eine Hauptaussage pro Folie) (!Alle Quellen auf jede Folie schreiben) (!Mindestens fünf Animationen pro Folie nutzen) (!Jede Folie vollständig ausformulieren)
Warum sind Quellenangaben wichtig? (Sie machen fremde Inhalte nachvollziehbar und rechtlich sicherer) (!Sie ersetzen die eigene Erklärung) (!Sie machen jedes Bild automatisch frei nutzbar) (!Sie sind nur bei gedruckten Büchern nötig)
Was ist bei der Farbwahl besonders wichtig? (Guter Kontrast zwischen Text und Hintergrund) (!Möglichst viele grelle Farben) (!Immer rote Schrift auf blauem Hintergrund) (!Farben ohne Bezug zum Thema)
Was sollte ein Bild auf einem Plakat oder einer Folie leisten? (Es sollte den Inhalt erklären oder unterstützen) (!Es sollte nur freie Flächen füllen) (!Es sollte immer größer sein als die Überschrift) (!Es sollte möglichst unauffällig sein)
Warum ist Feedback vor der Abgabe sinnvoll? (Es zeigt, ob andere die Gestaltung verstehen) (!Es ersetzt die eigene Überarbeitung vollständig) (!Es macht Quellenangaben unnötig) (!Es entscheidet automatisch über die Note)
Memory
| Kernbotschaft | wichtigste Aussage |
| Layout | Anordnung der Elemente |
| Kontrast | Unterschied zwischen hell und dunkel |
| Typografie | Gestaltung von Schrift |
| Weißraum | freie Fläche zur Orientierung |
| Quellenangabe | Nachweis fremder Inhalte |
| Bildsprache | Wirkung von Bildern |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Ziel klären | Beginn der Planung |
| Material auswählen | Inhaltliche Vorbereitung |
| Skizze erstellen | Grober Aufbau |
| Layout gestalten | Visuelle Ordnung |
| Feedback einholen | Überprüfung der Wirkung |
Kreuzworträtsel
| Layout | Wie nennt man die Anordnung von Texten, Bildern und Flächen? |
| Plakat | Welches Medium zeigt Informationen meist auf einer großen Fläche? |
| Folie | Welches Präsentationsmedium begleitet oft einen Vortrag? |
| Kontrast | Welcher Gestaltungsgrundsatz macht Schrift besser lesbar? |
| Quelle | Wie nennt man den Nachweis für verwendete Informationen? |
| Raster | Welches unsichtbare Ordnungssystem hilft bei der Gestaltung? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Plakatentwurf: Skizziere auf Papier ein Plakat zu einem Unterrichtsthema und markiere Überschrift, Bildbereich, Hauptinformationen und Quellenbereich.
- Folienidee: Entwirf drei Folien zu einem Kurzvortrag und formuliere für jede Folie genau eine Hauptaussage.
- Schriftvergleich: Vergleiche zwei Schriftarten und erkläre, welche für ein Plakat besser lesbar ist.
- Farbtest: Erstelle drei Farbkombinationen für Überschrift und Hintergrund und beurteile den Kontrast.
Standard
- Lernplakat: Gestalte ein vollständiges Lernplakat zu einem aktuellen Unterrichtsthema und achte auf Kernbotschaft, Layout, Bilder und Quellen.
- Präsentationsfolien: Erstelle fünf Folien zu einem Thema und halte anschließend einen dreiminütigen Vortrag dazu.
- Bildanalyse: Suche drei Bilder zu einem Thema und begründe, welches Bild die Aussage am besten unterstützt.
- Feedbackrunde: Lass Dein Plakat oder Deine Folien von zwei Personen testen und überarbeite sie anhand der Rückmeldungen.
Schwer
- Designvergleich: Vergleiche ein gelungenes und ein schwaches Plakat und erkläre die Unterschiede anhand von Layout, Kontrast, Schrift und Bildsprache.
- Infografik: Verwandle einen kurzen Sachtext in eine Infografik mit klarer visueller Hierarchie.
- Präsentationsdramaturgie: Entwickle eine Folienpräsentation mit Einstieg, Problem, Erklärung, Beispiel und Fazit.
- Barrierefreiheit: Überarbeite ein vorhandenes Plakat oder eine Folie so, dass Lesbarkeit, Kontrast und Verständlichkeit deutlich verbessert werden.

| <inputbox>
type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox> |

Lernkontrolle
- Gestaltungsentscheidung: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum eine bestimmte Farbe, Schrift oder Bildauswahl die Aussage unterstützt.
- Transferaufgabe: Übertrage die Regeln für ein Plakat auf eine Folienpräsentation und benenne Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
- Problemlösung: Ein Plakat enthält zu viel Text, kleine Schrift und mehrere unterschiedliche Farben. Entwickle einen konkreten Verbesserungsplan.
- Analyse: Untersuche eine Präsentationsfolie und beschreibe, wie Blickführung, Hierarchie und Kontrast wirken.
- Begründung: Entscheide, ob ein Thema besser als Plakat oder als Folienpräsentation dargestellt werden sollte, und begründe Deine Wahl.
- Überarbeitung: Erstelle aus einer überfüllten Textfolie eine verständliche Folie mit einer klaren Hauptaussage.
- Reflexion: Beschreibe, wie Feedback Deine Gestaltung verändert hat und welche Entscheidung dadurch besser wurde.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur ein schönes Ergebnis abgibst, sondern Deine Gestaltungsentscheidungen begründen kannst. Dein Lernnachweis sollte zeigen, dass Du Ziel, Publikum und Kernbotschaft bestimmt hast. Außerdem solltest Du ein geordnetes Layout, gut lesbare Schrift, sinnvolle Farben, passende Bilder und korrekte Quellenangaben verwenden. Wichtig ist auch eine kurze Reflexion: Was ist gelungen? Was hast Du überarbeitet? Welche Rückmeldung hast Du erhalten? Bei Folien gehört zusätzlich dazu, dass Du die Folien in einem mündlichen Vortrag sinnvoll einsetzt und nicht nur vorliest.
OERs zum Thema
Links
aiMOOC-Projekte
Schulfach+


aiMOOCs



aiMOOC Projekte


THE MONKEY DANCE





{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}
|
{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}
| <inputbox>
type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox> |