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Personenbeschreibung - Jenseits der Haarfarbe - aiMOOC

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Personenbeschreibung - Jenseits der Haarfarbe - aiMOOC




Einleitung

Personenbeschreibung: Jenseits der Haarfarbe ist ein aiMOOC für den Deutschunterricht in Klasse 6. Du lernst, eine Personenbeschreibung so zu schreiben, dass eine Person sachlich, genau, respektvoll und wiedererkennbar beschrieben wird. Dabei geht es nicht nur um offensichtliche Merkmale wie Haarfarbe oder Kleidung, sondern auch um Körperhaltung, Mimik, Gestik, Gesamteindruck, besondere Merkmale und eine treffende Wortwahl.

Eine gute Personenbeschreibung hilft Leserinnen und Lesern, sich eine Person möglichst genau vorzustellen. Sie ist keine Bewertung, keine Beleidigung und keine Fantasiegeschichte. Sie beschreibt vor allem das, was man sehen kann. Wenn Du über eine reale Person schreibst, achtest Du besonders auf Respekt, Datenschutz und eine wertschätzende Sprache. Ziel ist nicht, jemanden bloßzustellen, sondern genau zu beobachten und klar zu formulieren.

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Das Video führt in die Kompetenz ein, Personen genauer zu beschreiben und dabei über einfache Merkmale hinauszugehen. Nutze es als Einstieg, bevor Du die Schreibschritte in diesem aiMOOC bearbeitest.

Eine Personenbeschreibung beginnt mit genauem Beobachten. Wer beschreibt, sammelt zuerst Merkmale, ordnet sie und formuliert dann einen zusammenhängenden Text.


Was ist eine Personenbeschreibung?

Eine Personenbeschreibung ist ein sachlicher Text, der das Aussehen und beobachtbare Auftreten einer Person möglichst genau wiedergibt. Sie kann im Deutschunterricht, in Erzählungen, bei Suchmeldungen, in Bildbeschreibungen oder bei der Analyse von Figuren genutzt werden. Im Unterricht lernst Du daran, genau hinzusehen, Informationen zu ordnen und sprachlich präzise zu formulieren.

Wichtig ist: Eine Personenbeschreibung ist nicht dasselbe wie eine Charakterisierung. In einer Charakterisierung geht es stärker um innere Eigenschaften, Gedanken, Gefühle, Beziehungen und Entwicklungen einer Figur. In einer Personenbeschreibung stehen dagegen sichtbare Merkmale im Vordergrund. Trotzdem darf eine gute Personenbeschreibung auch vorsichtige Hinweise auf Wirkung und Auftreten enthalten, wenn sie durch Beobachtungen begründet werden.


Jenseits der Haarfarbe denken

Viele Personenbeschreibungen beginnen und enden fast nur bei Haaren, Augen und Kleidung. Das reicht selten aus. Wenn Du wirklich genau beschreiben willst, brauchst Du einen breiteren Blick. Frage Dich: Was macht diese Person in diesem Moment unverwechselbar? Wie steht oder sitzt sie? Welche Mimik zeigt sie? Welche Gestik fällt auf? Welche Kleidung wirkt besonders? Gibt es ein Accessoire, eine Haltung oder eine Bewegung, die beim Wiedererkennen hilft?

Jenseits der Haarfarbe bedeutet: Du beschreibst nicht nur einzelne Körpermerkmale, sondern den ganzen sichtbaren Eindruck. Dabei bleibst Du fair und sachlich. Du vermeidest abwertende Wörter und ersetzt ungenaue Wörter durch treffende Beschreibungen. Statt „komisch“ schreibst Du zum Beispiel genauer: „Die Person hält den Kopf leicht gesenkt und vermeidet den Blickkontakt.“ Statt „nett“ schreibst Du: „Die Person lächelt offen und wendet sich der Gesprächspartnerin zu.“


Warum Genauigkeit wichtig ist

Eine Personenbeschreibung ist nur dann hilfreich, wenn sie eindeutig und nachvollziehbar ist. Allgemeine Wörter wie „normal“, „hübsch“, „cool“, „alt“ oder „komisch“ sagen wenig aus und wirken oft wertend. Besser sind genaue Angaben: „hellblaue Jacke“, „aufrechte Haltung“, „runde Brille“, „ruhiger Blick“, „kurze Schritte“, „gestreifter Schal“ oder „zusammengebundene Haare“.

Genauigkeit bedeutet aber nicht, jede Kleinigkeit aufzuzählen. Du wählst Merkmale aus, die für die Beschreibung wichtig sind. Besonders hilfreich sind Merkmale, die sichtbar, dauerhaft oder in der Situation auffällig sind. Ein Beispiel: Die Farbe einer Jacke kann wichtig sein, wenn sie auf einem Bild deutlich erkennbar ist. Eine kurzzeitige Bewegung kann wichtig sein, wenn sie die Haltung oder Stimmung der Person zeigt.


Aufbau einer Personenbeschreibung

Eine gelungene Personenbeschreibung hat eine klare Ordnung. Dadurch können Leserinnen und Leser dem Text gut folgen. Du beschreibst nicht sprunghaft, sondern planvoll.


Einleitung

In der Einleitung nennst Du knapp, wen Du beschreibst und in welcher Situation die Person zu sehen ist. Wenn es um ein Bild geht, kannst Du schreiben, wo die Person steht oder was sie gerade tut. Wenn der Name unbekannt ist, formulierst Du neutral, zum Beispiel: „Die abgebildete Person steht im Vordergrund des Bildes.“ oder „Der Junge sitzt an einem Tisch und schaut auf ein Heft.“


Hauptteil

Im Hauptteil beschreibst Du die Person geordnet. Eine bewährte Reihenfolge lautet: vom Allgemeinen zum Besonderen. Du beginnst mit dem Gesamteindruck, gehst dann zu Körperbau, Haltung, Kopf, Gesicht, Haaren, Kleidung, Mimik, Gestik und besonderen Merkmalen. Je nach Aufgabe kann die Reihenfolge leicht verändert werden. Wichtig ist, dass die Beschreibung logisch und übersichtlich bleibt.


Schluss

Im Schluss kannst Du ein besonders auffälliges Merkmal zusammenfassen oder die Wirkung der Person vorsichtig beschreiben. Dabei bleibst Du bei Beobachtbarem. Ein guter Schluss könnte lauten: „Besonders auffällig ist die ruhige, aufrechte Haltung der Person, durch die sie konzentriert wirkt.“ Nicht gut wäre: „Die Person ist bestimmt arrogant.“ Das wäre eine unbelegte Bewertung.


Beobachten lernen

Gute Beschreibungen entstehen durch genaues Beobachten. Bevor Du schreibst, kannst Du eine Beobachtungsliste anlegen. Ordne Deine Notizen, bevor Du daraus Sätze bildest.


Wichtige Beobachtungsbereiche

  1. Gesamteindruck: Beschreibe zuerst, wie die Person insgesamt erscheint, zum Beispiel sportlich, ordentlich, ruhig, konzentriert oder auffällig gekleidet.
  2. Körperbau: Beschreibe nur sachlich und vorsichtig, zum Beispiel groß, klein, schmal, kräftig oder etwa gleich groß wie andere Personen im Bild.
  3. Körperhaltung: Achte darauf, ob die Person aufrecht steht, sich vorbeugt, sitzt, die Arme verschränkt oder den Kopf neigt.
  4. Gesicht: Beschreibe Form, Blickrichtung, Brille, Bart, Sommersprossen oder andere sichtbare Merkmale, ohne zu werten.
  5. Mimik: Beschreibe den Gesichtsausdruck, zum Beispiel lächelnd, ernst, nachdenklich oder überrascht, wenn dies erkennbar ist.
  6. Gestik: Beschreibe Bewegungen und Haltungen von Händen und Armen, zum Beispiel zeigend, winkend, schreibend oder abwartend.
  7. Kleidung: Beschreibe Kleidungsstücke mit Farben, Mustern, Formen und Besonderheiten.
  8. Accessoires: Nenne Brille, Uhr, Tasche, Kappe, Schal oder Schmuck nur, wenn sie sichtbar und wichtig sind.
  9. Besondere Merkmale: Achte auf Merkmale, die die Person wiedererkennbar machen, zum Beispiel ein auffälliger Rucksack oder eine markante Haltung.

Gesicht und Mimik spielen bei Personenbeschreibungen eine wichtige Rolle. Du beschreibst aber nicht die Muskeln selbst, sondern das, was Du sehen kannst: Augen, Mund, Blickrichtung, Stirn, Lächeln oder Anspannung.


Mimik, Gestik und Körpersprache

Mimik bezeichnet sichtbare Bewegungen und Ausdrücke des Gesichts. Dazu gehören zum Beispiel ein Lächeln, zusammengezogene Augenbrauen oder ein ernster Blick. Gestik meint Ausdrucksbewegungen, vor allem mit Händen und Armen. Körpersprache umfasst außerdem Haltung, Bewegungen, Blickkontakt und Abstand. Diese Merkmale helfen Dir, eine Person lebendig und genau zu beschreiben.

Achte aber auf vorsichtige Formulierungen. Du kannst nicht sicher wissen, was eine Person denkt oder fühlt. Deshalb ist „Die Person schaut nach unten und hält die Hände zusammen“ genauer als „Die Person ist traurig“. Wenn Du eine Wirkung beschreibst, nutze Formulierungen wie „wirkt“, „scheint“ oder „macht den Eindruck“, und begründe sie durch sichtbare Details.


Sprache einer guten Personenbeschreibung

Eine Personenbeschreibung braucht eine genaue, sachliche und abwechslungsreiche Sprache. Besonders wichtig sind treffende Adjektive, passende Verben, konkrete Nomen und klare Satzstrukturen.


Präzise Adjektive verwenden

Präzise Adjektive helfen, Merkmale genauer zu beschreiben. Statt „schöne Jacke“ schreibst Du zum Beispiel „dunkelgrüne, gesteppte Jacke“. Statt „komische Hose“ schreibst Du „weit geschnittene Hose mit hellen Streifen“. Statt „normale Schuhe“ schreibst Du „schwarze Sportschuhe mit weißen Sohlen“.

Achte darauf, nicht zu viele Adjektive aneinanderzureihen. Eine gute Beschreibung ist genau, aber nicht überladen. Oft reichen zwei treffende Merkmale pro Gegenstand aus.


Wertungen vermeiden

Wertungen machen eine Personenbeschreibung ungenau und können verletzend sein. Wörter wie „hässlich“, „peinlich“, „doof“, „uncool“ oder „seltsam“ gehören nicht in eine sachliche Beschreibung. Ersetze sie durch beobachtbare Details. Statt „Die Frisur sieht seltsam aus“ kannst Du schreiben: „Das Haar ist auf einer Seite kurz geschnitten und auf der anderen Seite länger.“ So bleibt der Text respektvoll und informativ.


Wiederholungen vermeiden

Viele Texte klingen eintönig, wenn immer wieder „hat“, „ist“ oder „trägt“ vorkommt. Nutze abwechslungsreiche Formulierungen: „Die Person trägt ...“, „Auffällig ist ...“, „Zu erkennen ist ...“, „Ihr Blick richtet sich ...“, „Die Jacke reicht ...“, „Auf dem Kopf trägt sie ...“, „Die Arme sind ...“. So wird der Text flüssiger.


Tempus und Perspektive

Eine Personenbeschreibung wird meistens im Präsens geschrieben. Du beschreibst, was zu sehen ist: „Die Person steht“, „sie trägt“, „ihr Blick richtet sich“. Bleibe bei einer Perspektive. Wechsle nicht ständig zwischen „der Junge“, „er“, „die Person“ und „man“. Nutze Pronomen sinnvoll, damit der Text verständlich bleibt.


Beispiel einer Personenbeschreibung

Aufgabe: Beschreibe eine Person auf einem Bild.

Beispieltext: Die abgebildete Person sitzt an einem Tisch und schreibt in ein Heft. Sie wirkt konzentriert, weil ihr Blick nach unten auf die Seite gerichtet ist. Der Oberkörper ist leicht nach vorn gebeugt, während die rechte Hand einen Stift hält. Die Person trägt ein helles Oberteil und dunkle Kleidung im unteren Bereich. Auffällig sind die ruhige Haltung und die genaue Handbewegung beim Schreiben. Durch diese Merkmale entsteht der Eindruck, dass sie aufmerksam an einer Aufgabe arbeitet.

Dieser Beispieltext beschreibt nicht nur Haarfarbe oder Kleidung. Er verbindet Körperhaltung, Mimik, Handlung und Wirkung. Die Wirkung wird begründet: Die Person wirkt konzentriert, weil der Blick nach unten gerichtet ist und die Hand schreibt.


Schreibplan für Deine eigene Personenbeschreibung

  1. Beobachten: Schau Dir die Person oder das Bild ruhig und genau an.
  2. Notizen: Sammle Merkmale zu Gesamteindruck, Körper, Gesicht, Kleidung, Mimik, Gestik und Besonderheiten.
  3. Ordnen: Bringe Deine Notizen in eine sinnvolle Reihenfolge.
  4. Formulieren: Schreibe im Präsens, sachlich und genau.
  5. Überarbeiten: Prüfe, ob der Text respektvoll, geordnet und anschaulich ist.
  6. Vorlesen: Lies den Text einer anderen Person vor und frage, ob sie sich die beschriebene Person vorstellen kann.


Checkliste

  1. Sachlichkeit: Habe ich Bewertungen und Beleidigungen vermieden?
  2. Genauigkeit: Habe ich genaue Wörter statt allgemeiner Wörter genutzt?
  3. Ordnung: Bin ich vom Allgemeinen zum Besonderen gegangen?
  4. Vollständigkeit: Habe ich mehr beschrieben als nur Haare und Kleidung?
  5. Beobachtbarkeit: Kann man die genannten Merkmale wirklich sehen?
  6. Respekt: Ist meine Beschreibung fair und wertschätzend?
  7. Sprache: Habe ich Wiederholungen verbessert und passende Adjektive verwendet?
  8. Präsens: Habe ich überwiegend in der Gegenwart geschrieben?


Typische Fehler und bessere Lösungen

  1. Fehler: „Sie sieht komisch aus.“ Besser: „Sie hält den Kopf schräg und blickt mit zusammengezogenen Augenbrauen zur Seite.“
  2. Fehler: „Er hat normale Kleidung.“ Besser: „Er trägt ein helles T-Shirt, eine dunkle Hose und flache Sportschuhe.“
  3. Fehler: „Sie ist nett.“ Besser: „Sie lächelt und wendet sich der anderen Person zu.“
  4. Fehler: „Er ist wütend.“ Besser: „Er presst die Lippen zusammen und hat die Arme vor der Brust verschränkt.“
  5. Fehler: „Die Person hat Haare.“ Besser: „Die Haare reichen bis zu den Schultern und sind zu einem Zopf gebunden.“
  6. Fehler: „Die Person ist klein.“ Besser: „Die Person ist im Vergleich zu den anderen Personen im Bild kleiner.“


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das wichtigste Ziel einer Personenbeschreibung? (Eine Person sachlich und wiedererkennbar zu beschreiben) (!Eine spannende Fantasiegeschichte zu erzählen) (!Die Person möglichst lustig zu bewerten) (!Nur die Kleidung einer Person aufzuzählen)




Welche Reihenfolge ist für den Hauptteil oft sinnvoll? (Vom Allgemeinen zum Besonderen) (!Vom letzten Detail zur Überschrift) (!Von der Meinung zur Vermutung) (!Von der Haarfarbe zum Namen der Lehrkraft)




Was bedeutet jenseits der Haarfarbe bei einer Personenbeschreibung? (Auch Haltung, Mimik, Gestik, Kleidung und besondere Merkmale beachten) (!Nur die Augenfarbe genauer beschreiben) (!Die Haarfarbe gar nicht mehr erwähnen) (!Eine Person möglichst schnell erraten lassen)




Was gehört zur Mimik? (Der Gesichtsausdruck) (!Die Farbe der Schuhe) (!Die Länge der Jacke) (!Die Größe des Rucksacks)




Welche Formulierung ist besonders sachlich? (Die Person blickt zur Seite und hat die Lippen geschlossen) (!Die Person sieht total unfreundlich aus) (!Die Person ist bestimmt gemein) (!Die Person hat ein seltsames Gesicht)




Was solltest Du in einer Personenbeschreibung vermeiden? (Verletzende Wertungen) (!Genaue Adjektive) (!Eine klare Reihenfolge) (!Beschreibungen im Präsens)




Welches Wort beschreibt Kleidung genauer als schön? (Gestreift) (!Toll) (!Cool) (!Krass)




Was kann ein guter Schluss einer Personenbeschreibung leisten? (Ein auffälliges Merkmal sachlich zusammenfassen) (!Eine neue erfundene Handlung beginnen) (!Die Person beleidigen) (!Alle Sätze noch einmal abschreiben)




Worin unterscheidet sich eine Personenbeschreibung vor allem von einer Charakterisierung? (Sie beschreibt vor allem sichtbare Merkmale) (!Sie erklärt nur geheime Gedanken) (!Sie besteht immer aus wörtlicher Rede) (!Sie verzichtet auf Beobachtungen)




Was prüfst Du beim Überarbeiten einer Personenbeschreibung? (Ob der Text geordnet, genau und respektvoll ist) (!Ob möglichst viele Bewertungen vorkommen) (!Ob jede Zeile mit Haarfarbe beginnt) (!Ob der Text im Futur geschrieben ist)





Memory

Mimik Gesichtsausdruck
Gestik Handbewegung
Haltung Körperposition
Accessoire Brille oder Tasche
Präsens Gegenwart
Sachlichkeit Ohne Bewertung
Gesamteindruck Erster Überblick





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Gesamteindruck Einstieg in den Hauptteil
Körperhaltung Stehen, Sitzen oder Beugen
Mimik Ausdruck des Gesichts
Gestik Bewegung von Händen und Armen
Besonderes Merkmal Hilfe zum Wiedererkennen
Überarbeitung Prüfung von Ordnung und Sprache






Kreuzworträtsel

Mimik Wie nennt man den sichtbaren Ausdruck des Gesichts?
Gestik Wie nennt man Bewegungen von Händen und Armen als Ausdruck?
Haltung Wie nennt man die Art, wie jemand steht oder sitzt?
Kleidung Was beschreibt Jacke, Hose, Schuhe oder Schal?
Wortschatz Was brauchst Du für genaue und abwechslungsreiche Formulierungen?
Sachlich Wie soll der Ton einer guten Personenbeschreibung sein?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine gute Personenbeschreibung beginnt mit einem

und führt dann zu genaueren Einzelheiten. Sie wird meistens im

geschrieben, weil beschrieben wird, was zu sehen ist. Wichtig sind sichtbare Merkmale wie Körperhaltung, Kleidung, Gesicht,

und Gestik. Unfaire Bewertungen werden vermieden, denn eine Personenbeschreibung soll

sein. Besonders hilfreich sind genaue Adjektive, treffende Verben und ein abwechslungsreicher

. Am Ende prüfst Du, ob Deine Beschreibung geordnet, respektvoll und

ist.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Beobachtungsliste: Schau Dir eine Person auf einem Bild an und notiere zehn sichtbare Merkmale. Achte darauf, mindestens drei Merkmale zu nennen, die nichts mit Haaren zu tun haben.
  2. Adjektivsammlung: Sammle zwanzig genaue Adjektive für Kleidung, Haltung, Gesichtsausdruck und Bewegung. Sortiere sie in vier Gruppen.
  3. Satztraining: Formuliere fünf sachliche Sätze zu einer Person, ohne die Wörter schön, cool, komisch oder normal zu verwenden.
  4. Bildbeschreibung: Wähle ein Bild aus einem Schulbuch oder einer freien Bildquelle und beschreibe eine Person in sechs bis acht Sätzen.


Standard

  1. Schreibplan: Erstelle einen vollständigen Schreibplan für eine Personenbeschreibung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  2. Textüberarbeitung: Überarbeite einen kurzen Text, der viele ungenaue Wörter enthält. Ersetze Wertungen durch beobachtbare Details.
  3. Partnerarbeit: Beschreibe eine abgebildete Person so genau, dass eine Partnerin oder ein Partner sie aus mehreren Bildern wiedererkennen kann.
  4. Wortschatztraining: Erstelle eine Tabelle mit ungenauen Formulierungen und besseren Alternativen, zum Beispiel für nett, komisch, schön, alt und groß.


Schwer

  1. Vergleich: Vergleiche eine schwache und eine starke Personenbeschreibung. Erkläre, welche Merkmale die starke Beschreibung genauer und respektvoller machen.
  2. Perspektivwechsel: Schreibe zuerst eine Personenbeschreibung und danach eine kurze Charakterisierung derselben Figur. Markiere anschließend die Unterschiede.
  3. Medienprojekt: Gestalte ein kurzes Erklärvideo oder eine Präsentation mit fünf Tipps für Personenbeschreibungen jenseits der Haarfarbe.
  4. Interview: Befrage Mitschülerinnen und Mitschüler, welche Merkmale ihnen beim Wiedererkennen einer Person helfen. Werte die Ergebnisse aus und formuliere Regeln für gute Beschreibungen.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Du erhältst ein Bild mit mehreren Personen. Wähle eine Person aus und schreibe eine Beschreibung, mit der andere die Person eindeutig wiederfinden können. Begründe anschließend, welche Merkmale besonders hilfreich waren.
  2. Überarbeitungskompetenz: Verbessere einen Text, der unsachliche Bewertungen enthält. Erkläre zu drei Änderungen, warum Deine neue Formulierung genauer und respektvoller ist.
  3. Vergleichsaufgabe: Vergleiche Personenbeschreibung und Charakterisierung an einer literarischen Figur. Zeige, welche Informationen in welchen Text gehören.
  4. Sprachbewusstsein: Untersuche Deine eigene Personenbeschreibung auf Wiederholungen. Ersetze mindestens fünf Formulierungen und erkläre, wie sich die Wirkung des Textes verändert.
  5. Anwendungssituation: Entwickle für eine Suchmeldung im Schulgebäude eine kurze, faire und genaue Personenbeschreibung. Achte darauf, nur notwendige und beobachtbare Merkmale zu nennen.




Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du eine eigene Personenbeschreibung zu einem Bild oder zu einer literarischen Figur mit klar sichtbaren Merkmalen. Dein Text soll eine Einleitung, einen geordneten Hauptteil und einen sachlichen Schluss enthalten. Ergänze danach eine kurze Reflexion, in der Du erklärst, welche Merkmale Du bewusst jenseits der Haarfarbe beschrieben hast.

  1. Produkt: Schreibe eine vollständige Personenbeschreibung mit mindestens 180 Wörtern.
  2. Reflexion: Erkläre in fünf Sätzen, wie Du Mimik, Gestik, Haltung oder besondere Merkmale genutzt hast.
  3. Überarbeitung: Markiere drei Stellen, an denen Du ungenaue Wörter verbessert hast.
  4. Feedback: Lass Deinen Text von einer Partnerin oder einem Partner mit der Checkliste prüfen.
  5. Abgabe: Gib die überarbeitete Fassung zusammen mit Deiner Reflexion ab.


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Fachbegriffe

  1. Personenbeschreibung: Sachlicher Text, der eine Person anhand sichtbarer Merkmale genau beschreibt.
  2. Gesamteindruck: Erster Überblick über die Wirkung einer Person.
  3. Mimik: Sichtbarer Gesichtsausdruck einer Person.
  4. Gestik: Ausdruck durch Bewegungen von Händen und Armen.
  5. Körpersprache: Wirkung von Haltung, Bewegung, Blick und Abstand.
  6. Präsens: Zeitform der Gegenwart, die häufig für Beschreibungen genutzt wird.
  7. Adjektiv: Wortart, mit der Eigenschaften genauer beschrieben werden.
  8. Sachlichkeit: Schreibhaltung ohne Beleidigungen, Übertreibungen und unbelegte Wertungen.
  9. Wortschatz: Vorrat an Wörtern, aus dem passende Formulierungen gewählt werden.
  10. Überarbeitung: Prüfung und Verbesserung eines Textes nach dem Schreiben.


Unterrichtsideen

  1. Einstieg: Das Video anschauen und gemeinsam sammeln, welche Merkmale über die Haarfarbe hinausgehen.
  2. Erarbeitung: An einem Bild Merkmale zu Mimik, Gestik, Haltung und Kleidung markieren.
  3. Sicherung: Eine gemeinsame Checkliste für gute Personenbeschreibungen erstellen.
  4. Übung: In Partnerarbeit Texte schreiben und mithilfe der Checkliste überarbeiten.
  5. Reflexion: Besprechen, welche Formulierungen respektvoll sind und welche verletzend wirken könnten.


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