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Notenlesen mit kurzen Übungen trainieren

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Notenlesen mit kurzen Übungen trainieren



Einleitung

Notenlesen ist wie das Lesen einer eigenen Sprache: Du erkennst Zeichen, ordnest sie Klängen zu und setzt sie mit Stimme, Körper oder Instrument um. Dieser aiMOOC hilft Dir, Noten Schritt für Schritt sicherer zu lesen. Im Mittelpunkt stehen kurze Übungen, die Du sofort durchführen kannst: Notennamen erkennen, Tonhöhen vergleichen, Rhythmen klatschen, einfache Melodien vom Blatt lesen und kleine Hör- und Schreibaufgaben lösen.

Beim Notenlesen achtest Du immer auf drei Grundfragen: Wie hoch ist der Ton? Wie lange dauert der Ton? Wann beginnt und endet ein Takt? Die Tonhöhe erkennst Du an der Lage des Notenkopfs im Notensystem. Die Dauer erkennst Du an Notenwerten wie ganzer Note, halber Note, Viertelnote und Achtelnote. Den musikalischen Ablauf ordnest Du mit Takt, Taktstrich, Pausen und Vorzeichen.

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Lernziele

In diesem aiMOOC lernst Du, einfache Notenschrift sicher zu lesen und mit kurzen Übungen regelmäßig zu trainieren. Du kannst am Ende die wichtigsten Noten im Violinschlüssel und Bassschlüssel benennen, einfache Tonleitern erkennen, grundlegende Notenwerte unterscheiden und kurze Melodien rhythmisch richtig sprechen, klatschen, singen oder auf einem Instrument spielen.

  1. Notensystem: Du erklärst, wie Linien, Zwischenräume und Hilfslinien Tonhöhen sichtbar machen.
  2. Violinschlüssel: Du liest einfache Noten im hohen Bereich.
  3. Bassschlüssel: Du liest einfache Noten im tiefen Bereich.
  4. Notenwert: Du unterscheidest ganze, halbe, Viertel- und Achtelnoten.
  5. Pause: Du erkennst stille Zeiten im Takt.
  6. Takt: Du ordnest Noten und Pausen in einen regelmäßigen Puls.
  7. Übestrategie: Du trainierst mit kurzen täglichen Aufgaben und überprüfst Dich selbst.


Grundlagen des Notenlesens


Das Notensystem

Ein Notensystem besteht in der westlichen Musik in der Regel aus fünf Linien und vier Zwischenräumen. Die Noten werden auf Linien, in Zwischenräume oder auf Hilfslinien geschrieben. Je höher ein Notenkopf im System steht, desto höher klingt der Ton. Je tiefer er steht, desto tiefer klingt der Ton.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d e f | g a b c \bar "|." }

Kurzübung 1: Zeige mit dem Finger von links nach rechts auf jede Note. Sage bei jeder Note: höher, höher, höher. Spiele oder singe die Folge langsam. Wiederhole die Übung anschließend rückwärts.


Linien und Zwischenräume im Violinschlüssel

Der Violinschlüssel wird häufig für höhere Stimmen und Instrumente genutzt, zum Beispiel für Sopran, Flöte, Violine, Gitarre in einfacher Notation oder die rechte Hand beim Klavier. Im deutschen Notennamensystem heißen die Stammtöne: C, D, E, F, G, A, H. Der Ton B bezeichnet im Deutschen meist ein erniedrigtes H.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4^\markup { C } d^\markup { D } e^\markup { E } f^\markup { F } | g^\markup { G } a^\markup { A } b^\markup { H } c^\markup { C } \bar "|." }

Kurzübung 2: Lies die Notennamen zuerst ohne Klang. Höre oder spiele die Noten danach und sprich die Namen im Puls mit. Wiederhole die Folge so lange, bis Du nicht mehr abzählen musst.


Linien und Zwischenräume im Bassschlüssel

Der Bassschlüssel wird für tiefere Stimmen und Instrumente verwendet, zum Beispiel für Bass, Cello, Posaune, Fagott oder die linke Hand beim Klavier. Er zeigt Dir denselben Tonvorrat, aber in einer tieferen Lage.


\relative c { \clef bass \time 4/4 c4^\markup { C } d^\markup { D } e^\markup { E } f^\markup { F } | g^\markup { G } a^\markup { A } b^\markup { H } c^\markup { C } \bar "|." }

Kurzübung 3: Lies zuerst nur die Liniennoten, dann nur die Zwischenraumnoten. Markiere anschließend in einer eigenen Abschrift alle C-Töne und alle G-Töne farbig.


Das Mittel-C als Orientierungspunkt

Das Mittel-C ist ein wichtiger Orientierungston. Es verbindet den Bereich des Bassschlüssels mit dem Bereich des Violinschlüssels. Auf dem Klavier liegt es ungefähr in der Mitte der Tastatur. In Noten steht es im Violinschlüssel auf einer kleinen Hilfslinie unter dem System und im Bassschlüssel auf einer kleinen Hilfslinie über dem System.


\new PianoStaff <<
  \new Staff { \clef treble \time 4/4 c'1^\markup { Mittel-C } \bar "|." }
  \new Staff { \clef bass \time 4/4 c'1_\markup { Mittel-C } \bar "|." }
>>

Kurzübung 4: Suche das Mittel-C in beiden Systemen. Zeichne in Dein Heft je fünf Mittel-C-Noten im Violinschlüssel und im Bassschlüssel.

Datei:Symmetry of c notes on treble clef and bass clef.svg


Tonhöhen sicher erkennen


Schrittweises Lesen

Beim schrittweisen Lesen bewegt sich die Melodie von einer Note zur nächsten benachbarten Note. Solche Bewegungen nennt man Sekunden. Du erkennst sie daran, dass die Notenköpfe abwechselnd auf Linie und Zwischenraum stehen.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d e f | g f e d | c2 r2 \bar "|." }

Kurzübung 5: Lies die Notennamen im gleichmäßigen Puls. Klatsche bei jeder Note einmal. Spiele oder singe erst danach. Achte darauf, ob die Melodie steigt oder fällt.


Sprünge lesen

Bei Sprüngen überspringt die Melodie mindestens eine benachbarte Stufe. Häufige Sprünge sind Terzen, Quarten und Quinten. Beim Notenlesen hilft es, Muster zu erkennen: Linie zu Linie ist oft eine Terz, Zwischenraum zu Zwischenraum ebenfalls.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 e g c | b g e c | d f a d | c a f d \bar "|." }

Kurzübung 6: Umkreise in einer Abschrift alle Terzen. Schreibe unter die Noten zuerst nur die Anfangstöne jedes Taktes. Lies dann den ganzen Ausschnitt.


Wiederholungen und Muster

Viele Melodien bestehen aus Wiederholungen, kleinen Veränderungen und wiederkehrenden Motiven. Ein Motiv ist ein kurzer musikalischer Baustein. Wenn Du ein Motiv erkennst, musst Du nicht jede Note völlig neu entziffern.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d e c | c d e c | e f g2 | e4 f g2 \bar "|." }

Kurzübung 7: Markiere gleiche Takte mit derselben Farbe. Beschreibe, was gleich bleibt und was sich verändert. Klatsche den Rhythmus, bevor Du die Tonhöhen liest.


Notenwerte und Rhythmus


Ganze, halbe, Viertel- und Achtelnoten

Ein Notenwert sagt Dir, wie lange ein Ton dauert. In einem einfachen 4/4-Takt füllt eine ganze Note den ganzen Takt, zwei halbe Noten füllen den Takt, vier Viertelnoten füllen den Takt und acht Achtelnoten füllen den Takt. Entscheidend ist der regelmäßige Puls.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 c1^\markup { Ganze } | d2^\markup { Halbe } d | e4^\markup { Viertel } e e e | f8^\markup { Achtel } f f f f f f f \bar "|." }

Kurzübung 8: Klatsche jeden Takt einzeln. Zähle laut: eins, zwei, drei, vier. Sprich lange Töne ausgedehnt und kurze Töne knapp.


Pausen lesen

Eine Pause ist kein Fehler und kein Loch, sondern ein geplanter Teil der Musik. Beim Lesen musst Du Pausen genauso ernst nehmen wie Töne. Sie helfen, den Takt vollständig zu halten.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 r1 | r2 c2 | r4 d4 r4 e4 | f8 r8 g8 r8 a8 r8 b8 r8 \bar "|." }

Kurzübung 9: Klatsche nur bei den Tönen. Bei jeder Pause legst Du die Hände still auf den Tisch. Zähle trotzdem gleichmäßig weiter.


Taktstriche und Betonungen

Der Taktstrich gliedert Musik in kleine Abschnitte. Im Vierertakt spürst Du häufig eine stärkere Betonung auf der ersten Zählzeit. Das hilft Dir beim Lesen, weil Du schnell erkennst, ob ein Takt vollständig ist.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4^\markup { eins } d^\markup { zwei } e^\markup { drei } f^\markup { vier } | g2^\markup { eins } e2^\markup { drei } | c1^\markup { eins } \bar "|." }

Kurzübung 10: Sprich die Zählzeiten mit. Betone jedes eins leicht. Prüfe danach, ob die Takte rechnerisch vollständig sind.


Vorzeichen und einfache Tonarten


Kreuz, B und Auflösungszeichen

Vorzeichen verändern die Tonhöhe. Ein Kreuz erhöht einen Ton, ein B-Zeichen erniedrigt einen Ton und ein Auflösungszeichen hebt die Veränderung wieder auf. Für das erste Notenlesen reicht es oft, Stammtöne sicher zu erkennen. Danach kommen Vorzeichen Schritt für Schritt hinzu.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d e f | fis g a b | c2 r2 \bar "|." }

Kurzübung 11: Lies zuerst nur die Stammtöne. Ergänze beim zweiten Durchgang das Vorzeichen. Sprich also Fis statt F, wenn vor dem F ein Kreuz steht.


Tonleiter als Lesegerüst

Eine Tonleiter ist eine geordnete Folge von Tönen. Sie hilft Dir, Noten schneller einzuordnen, weil Du die Reihenfolge der Stammtöne kennst. In C-Dur brauchst Du keine Vorzeichen: C, D, E, F, G, A, H, C.


\relative c' { \clef treble \key c \major \time 4/4 c4 d e f | g a b c | c b a g | f e d c \bar "|." }

Kurzübung 12: Schreibe die Tonleiter auf Karteikarten. Mische die Karten und ordne sie anschließend wieder richtig. Übertrage die Reihenfolge danach ins Notensystem.

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Kurze Trainingsübungen für jeden Tag


Trainingsrunde A: Lesen ohne Instrument

Diese Runde trainiert Dein Auge. Du brauchst nur die Notenbeispiele, Deine Stimme und einen ruhigen Puls.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 e4 f g a | g f e d | c2 r2 \bar "|." }
  1. Notenname: Sage die Notennamen langsam und gleichmäßig.
  2. Richtung: Benenne nach jeder Note, ob die nächste Note höher, tiefer oder gleich bleibt.
  3. Rhythmus: Klatsche den Rhythmus und zähle laut mit.
  4. Selbstkontrolle: Die Noten heißen E, F, G, A, G, F, E, D, C.


Trainingsrunde B: Lesen mit Instrument oder Stimme

Diese Runde verbindet Auge, Ohr und Bewegung. Spiele oder singe erst sehr langsam. Fehler sind erlaubt, solange Du danach erkennst, woran sie lagen.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 e d f | e g f a | g2 e2 | c1 \bar "|." }
  1. Blattspiel: Sieh Dir den Ausschnitt zehn Sekunden an und spiele dann ohne Unterbrechung.
  2. Fehlerkorrektur: Wiederhole nur den Takt, in dem Du unsicher warst.
  3. Tempo: Spiele beim zweiten Durchgang langsamer, aber gleichmäßiger.
  4. Selbstkontrolle: Achte besonders auf die Sprünge C nach E, D nach F und E nach G.


Trainingsrunde C: Bassschlüssel sicherer lesen

Viele Lernende lesen den Bassschlüssel zunächst langsamer. Das ist normal. Nutze feste Orientierungstöne wie C, F und G.


\relative c { \clef bass \time 4/4 c4 e g e | f a c a | g b d b | c1 \bar "|." }
  1. Orientierungston: Markiere zuerst alle C-Töne.
  2. Dreiklang: Erkenne die Dreiklänge C-E-G, F-A-C und G-H-D.
  3. Lesefluss: Spiele nicht Ton für Ton abgehackt, sondern in kleinen Gruppen.
  4. Selbstkontrolle: Die ersten drei Takte zeigen einfache Dreiklangsbrechungen.


Trainingsrunde D: Rhythmus und Tonhöhe kombinieren

Wenn Tonhöhe und Rhythmus gleichzeitig vorkommen, lies zuerst den Rhythmus und danach die Tonhöhe. Dann verbindest Du beides.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 c4 d8 e f4 r4 | g8 a b c d4 r4 | e2 d4 c | c1 \bar "|." }
  1. Rhythmuslesen: Klatsche zuerst nur die Notenwerte.
  2. Tonhöhenlesen: Sprich danach die Notennamen ohne Rhythmus.
  3. Koordination: Verbinde beides im dritten Durchgang.
  4. Selbstkontrolle: In Takt eins wechseln Viertelnoten, Achtelnoten und eine Pause.


Trainingsrunde E: Zwei Systeme lesen

Beim Klavier, Chor oder Ensemble begegnen Dir oft mehrere Notensysteme gleichzeitig. Lies zuerst die obere Stimme, dann die untere Stimme, danach beide zusammen.


\new PianoStaff <<
  \new Staff { \clef treble \time 4/4 c''4 b a g | f e d c | c1 \bar "|." }
  \new Staff { \clef bass \time 4/4 c4 e g e | f a c a | c1 \bar "|." }
>>

Kurzübung 13: Sprich die obere Stimme mit einer hellen Stimme und die untere Stimme mit einer tiefen Stimme. Klatsche dazu nur den gemeinsamen Puls.


Trainingsrunde F: Akkorde als Notenbilder erkennen

Ein Akkord besteht aus mehreren gleichzeitig klingenden Tönen. Beim Lesen hilft es, nicht jeden Ton isoliert zu sehen, sondern das gesamte Notenbild als Klangform zu erkennen.


\relative c' { \clef treble \time 4/4 <c e g>1^\markup { C-Dur } | <f a c>1^\markup { F-Dur } | <g b d>1^\markup { G-Dur } | <c e g>1^\markup { C-Dur } \bar "|." }

Kurzübung 14: Lies jeden Akkord von unten nach oben. Schreibe den tiefsten Ton als Grundton auf. Spiele die Akkorde langsam nacheinander.


Übestrategien


Die Drei-Schritte-Methode

Beim Notenlesen hilft eine feste Reihenfolge. Erst schaust Du auf den Schlüssel, dann auf den Takt, danach auf Tonhöhen und Notenwerte. So überforderst Du Dich nicht.

  1. Überblick: Erkenne Schlüssel, Taktart, Vorzeichen und Wiederholungen.
  2. Tonhöhe: Lies die Notennamen und markiere schwierige Stellen.
  3. Rhythmus: Klatsche oder sprich die Notenwerte im Puls.
  4. Zusammenführung: Spiele, singe oder spreche Tonhöhen und Rhythmus gemeinsam.
  5. Reflexion: Notiere nach jedem Durchgang eine Sache, die besser wurde.


Häufige Fehler und Lösungen

Fehler 1: Du zählst jede Note mühsam von der ersten Linie aus. Lösung: Lerne Orientierungstöne auswendig, zum Beispiel C, F und G.

Fehler 2: Du beachtest Pausen zu wenig. Lösung: Zähle in Pausen weiter und mache die Stille bewusst.

Fehler 3: Du spielst zu schnell. Lösung: Wähle ein Tempo, in dem Du ohne Unterbrechung durchkommst.

Fehler 4: Du verwechselst H und B. Lösung: Merke Dir: Im deutschen System ist H der Stammtoneintrag, B ist häufig das erniedrigte H.

Fehler 5: Du liest nur einzelne Töne. Lösung: Suche Muster wie Tonleitern, Dreiklänge, Wiederholungen und Sequenzen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Woran erkennst Du im Notensystem grundsätzlich, ob ein Ton höher klingt? (Der Notenkopf steht höher im System) (!Der Notenhals ist länger) (!Der Taktstrich ist dicker) (!Die Note steht näher am Seitenrand)




Welche Stammtöne werden im deutschen Notennamensystem verwendet? (C D E F G A H) (!C D E F G A B) (!Do Re Mi Fa Sol La Si) (!A B C D E F G)




Welche Aufgabe hat der Violinschlüssel? (Er ordnet die Noten einem höheren Tonbereich zu) (!Er macht alle Noten lauter) (!Er zeigt nur Pausen an) (!Er ersetzt den Taktstrich)




Welche Aufgabe hat der Bassschlüssel? (Er ordnet die Noten einem tieferen Tonbereich zu) (!Er macht alle Noten schneller) (!Er zeigt immer einen Dreiertakt an) (!Er kennzeichnet nur Schlaginstrumente)




Was zeigt ein Notenwert an? (Die Dauer eines Tons) (!Die Lautstärke eines Tons) (!Den Namen des Instruments) (!Die Anzahl der Notenlinien)




Was bedeutet eine Pause in der Musik? (Eine geplante stille Zeit) (!Ein Fehler im Notenbild) (!Ein besonders hoher Ton) (!Ein Zeichen für schnelleres Spielen)




Welche Funktion hat ein Taktstrich? (Er gliedert Musik in Takte) (!Er erhöht alle Noten) (!Er macht aus Achteln Viertel) (!Er ersetzt den Schlüssel)




Was ist eine Hilfslinie? (Eine zusätzliche kurze Linie für sehr hohe oder tiefe Noten) (!Eine Linie zum Unterstreichen des Titels) (!Eine Linie zwischen zwei Notenblättern) (!Eine Linie für besonders laute Töne)




Was macht ein Kreuz vor einer Note? (Es erhöht die Note) (!Es verlängert die Note) (!Es macht die Note leiser) (!Es beendet den Takt)




Welche Übestrategie ist beim Notenlesen besonders sinnvoll? (Zuerst langsam lesen und Muster erkennen) (!Sofort so schnell wie möglich spielen) (!Pausen beim Üben weglassen) (!Den Schlüssel erst nach dem Spielen beachten)





Memory

Violinschlüssel höhere Stimmen und rechte Hand
Bassschlüssel tiefere Stimmen und linke Hand
Hilfslinie zusätzliche Linie außerhalb des Systems
Taktstrich Grenze zwischen Takten
Notenkopf zeigt die Tonhöhe
Pause stille Zeit im Puls





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Notenkopf Tonhöhe erkennen
Notenhals Notenbild vervollständigen
Taktstrich Takte gliedern
Vorzeichen Tonhöhe verändern
Pause Stille im Rhythmus




...


Kreuzworträtsel

Notenkopf Welcher Teil der Note zeigt die Tonhöhe im Notensystem?
Taktstrich Welches Zeichen trennt einen Takt vom nächsten?
Hilfslinie Wie heißt eine zusätzliche kurze Linie für besonders hohe oder tiefe Noten?
Rhythmus Wie nennt man die zeitliche Ordnung von Tönen und Pausen?
Tonleiter Wie heißt eine geordnete Folge von Tönen?
Vorzeichen Welches Zeichen kann eine Tonhöhe erhöhen oder erniedrigen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Notensystem besteht meist aus fünf

und vier Zwischenräumen. Je höher ein Notenkopf steht, desto

klingt der Ton. Der Violinschlüssel wird oft für

Stimmen verwendet. Der Bassschlüssel hilft beim Lesen

Töne. Ein Notenwert zeigt die

eines Tons. Eine Pause ist eine geplante

im Takt. Der Taktstrich gliedert Musik in

. Ein Kreuz vor einer Note

die Tonhöhe. Das Mittel-C verbindet den Violinbereich mit dem

. Wer Noten lesen trainiert, sollte langsam üben und musikalische

erkennen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Notenkarte: Gestalte zehn Karteikarten mit einfachen Noten im Violinschlüssel. Schreibe auf die Rückseite den richtigen Notennamen und übe mit einer Partnerin oder einem Partner.
  2. Rhythmusübung: Klatsche vier eigene Takte im 4/4-Takt mit Viertelnoten, Achtelnoten und Pausen. Notiere die Takte anschließend sauber.
  3. Orientierungston: Zeichne fünfmal das Mittel-C im Violinschlüssel und fünfmal im Bassschlüssel. Erkläre einer anderen Person, warum dieser Ton hilfreich ist.
  4. Notenlesen: Suche in einem einfachen Lied drei Tonleiterausschnitte, drei Wiederholungen und drei Sprünge. Markiere sie mit unterschiedlichen Farben.


Standard

  1. Blattspiel: Wähle eine kurze Melodie mit acht Takten. Lies zuerst nur den Rhythmus, dann nur die Notennamen und spiele oder singe danach die ganze Melodie.
  2. Hörvergleich: Spiele eine Tonleiter aufwärts und abwärts. Notiere anschließend aus dem Gedächtnis, wie die Noten im System ungefähr verlaufen.
  3. Bassschlüssel: Schreibe eine einfache Basslinie mit den Tönen C, E, G und C. Spiele sie langsam und achte auf gleichmäßigen Puls.
  4. Fehleranalyse: Nimm Dich beim Spielen einer kurzen Notenzeile auf. Höre die Aufnahme an und notiere zwei Stellen, an denen Tonhöhe oder Rhythmus unsicher waren.


Schwer

  1. Komposition: Erfinde eine achttaktige Melodie im 4/4-Takt. Verwende mindestens eine Pause, eine Tonleiterbewegung, einen Sprung und eine Wiederholung.
  2. Arrangement: Schreibe zu einer einfachen Melodie eine zweite Stimme im Bassschlüssel. Achte darauf, dass beide Stimmen rhythmisch zusammenpassen.
  3. Unterrichtsprojekt: Entwickle ein fünfminütiges Notenlese-Spiel für eine Lerngruppe. Es soll Tonhöhen, Rhythmus und Selbstkontrolle enthalten.
  4. Musikanalyse: Analysiere ein kurzes Lied aus einem Schulbuch. Beschreibe, welche Muster das Notenlesen erleichtern und welche Stellen besondere Aufmerksamkeit brauchen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Erkläre, warum jemand eine Melodie schneller lesen kann, wenn er Muster wie Tonleiter, Dreiklang und Wiederholung erkennt. Verwende ein selbst gezeichnetes Beispiel.
  2. Problemlösung: Eine Schülerin spielt die richtigen Töne, verliert aber ständig den Puls. Entwickle einen dreistufigen Übeplan, der Rhythmus und Tonhöhe verbindet.
  3. Vergleich: Vergleiche das Lesen im Violinschlüssel und im Bassschlüssel. Beschreibe Gemeinsamkeiten, Unterschiede und hilfreiche Orientierungstöne.
  4. Anwendung: Schreibe vier Takte im 4/4-Takt mit Noten und Pausen. Begründe, warum jeder Takt vollständig ist.
  5. Reflexion: Beschreibe eine persönliche Schwierigkeit beim Notenlesen und formuliere eine konkrete Übestrategie für die nächste Woche.
  6. Kreativaufgabe: Erfinde ein kurzes Notenlese-Rätsel, bei dem Mitschülerinnen und Mitschüler Tonhöhen, Pausen und Taktstriche richtig deuten müssen.




Lernnachweis

Für einen gelungenen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du Noten nicht nur benennen, sondern musikalisch sinnvoll anwenden kannst.

  1. Notenname: Du liest einfache Noten im Violinschlüssel und Bassschlüssel sicher.
  2. Rhythmus: Du klatschst oder sprichst grundlegende Notenwerte und Pausen im gleichmäßigen Puls.
  3. Taktverständnis: Du überprüfst, ob ein Takt rechnerisch vollständig ist.
  4. Blattspiel: Du setzt eine kurze unbekannte Notenzeile langsam und möglichst ohne Unterbrechung um.
  5. Musikalisches Muster: Du erkennst Tonleiterausschnitte, Wiederholungen, Sprünge und Dreiklänge.
  6. Reflexion: Du beschreibst, welche Übemethode Dir geholfen hat und woran Du weiterarbeiten willst.
  7. Kreativität: Du erstellst eine eigene kurze Übung, die andere Lernende beim Notenlesen unterstützt.




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