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Nomen (Wortarten)

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Nomen (Wortarten)




Einleitung

Nomen gehören zu den wichtigsten Wortarten der deutschen Grammatik. In der Schulgrammatik meint Nomen meistens dasselbe wie Substantiv: Wörter, mit denen du Lebewesen, Dinge, Orte, Gefühle, Gedanken, Eigenschaften oder Vorgänge benennen kannst. Beispiele sind Hund, Tisch, Berlin, Freude, Gerechtigkeit und das Lesen. Nomen helfen dir, über die Welt zu sprechen: über sichtbare Gegenstände ebenso wie über unsichtbare Ideen.

Im Deutschen erkennst du viele Nomen daran, dass sie großgeschrieben werden und oft mit einem Artikel stehen: der Hund, die Schule, das Buch. Trotzdem reicht der Großbuchstabe allein nicht immer als Erklärung, denn Wörter anderer Wortarten können durch Substantivierung zu Nomen werden: Aus dem Verb laufen wird das Laufen, aus dem Adjektiv schön wird das Schöne. In diesem aiMOOC lernst du, wie du Nomen sicher erkennst, wie sie im Satz funktionieren und warum Genus, Numerus und Kasus beim Schreiben und Sprechen wichtig sind.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst du erklären, was Nomen sind, typische Merkmale von Nomen nennen und Nomen von Verben, Adjektiven und anderen Wortarten unterscheiden. Du kannst Singular und Plural bilden, Artikel passend verwenden, einfache Fälle bestimmen und erkennen, wann ein Wort durch Substantivierung zum Nomen wird. Außerdem übst du, Nomen in eigenen Texten bewusst einzusetzen.


Nomen als Wortart

Eine Wortart ordnet Wörter nach ihren grammatischen Eigenschaften. Nomen bilden eine große und sehr zentrale Wortart. In der heutigen Schulgrammatik wird Nomen häufig als gleichbedeutend mit Substantiv verwendet. In älteren oder fachsprachlichen Traditionen kann Nomen manchmal weiter gefasst sein und auch andere deklinierbare Wörter bezeichnen. Für diesen Kurs gilt die schulische Bedeutung: Nomen sind Substantive.

Nomen können sehr Unterschiedliches benennen. Das ist wichtig, weil man Nomen nicht nur an Dingen anfassen lernen darf. Ein Tisch ist sichtbar und greifbar, aber Mut, Hoffnung, Frieden oder Zeit sind ebenfalls Nomen. Sie benennen abstrakte Vorstellungen. Nomen können auch Eigennamen sein, zum Beispiel Mira, Freiburg oder Rhein. Eigennamen bezeichnen etwas Einzelnes, während Gattungsnamen eine ganze Gruppe bezeichnen, zum Beispiel Kind, Stadt oder Fluss.


Beispiele für Nomen

Bereich Beispiele Erklärung
Lebewesen Kind, Katze, Baum Nomen können Menschen, Tiere und Pflanzen benennen.
Dinge Stift, Fahrrad, Fenster Nomen können Gegenstände benennen.
Orte Schule, Wald, Hamburg Nomen können Orte und Eigennamen benennen.
Gefühle Freude, Angst, Stolz Nomen können innere Zustände benennen.
Gedanken Idee, Freiheit, Wahrheit Nomen können abstrakte Begriffe benennen.
Vorgänge das Spielen, die Bewegung, der Beginn Nomen können Handlungen oder Abläufe benennen.


Merkmale von Nomen


Großschreibung

Ein besonders auffälliges Merkmal deutscher Nomen ist die Großschreibung. Im Deutschen schreibt man Nomen groß, auch wenn sie nicht am Satzanfang stehen: Die Schülerin legt das Buch auf den Tisch. Die großgeschriebenen Wörter Schülerin, Buch und Tisch sind Nomen. Die Großschreibung ist eine wichtige Hilfe beim Lesen, weil sie zeigt, welche Wörter Gegenstände, Personen, Begriffe oder Vorstellungen benennen.

Du solltest dich aber nicht nur auf die Großschreibung verlassen. Beim eigenen Schreiben musst du zuerst erkennen, ob ein Wort als Nomen gebraucht wird. In Wir laufen schnell ist laufen ein Verb. In Das Laufen macht Spaß ist Laufen ein Nomen, weil es durch den Artikel das begleitet wird und großgeschrieben wird.


Artikel und Begleiter

Viele Nomen können mit einem Artikel stehen. Die bestimmten Artikel heißen der, die und das. Die unbestimmten Artikel heißen ein und eine. Artikel helfen dir, ein Nomen zu erkennen und seine grammatischen Merkmale zu bestimmen. In der Hund zeigt der, dass das Nomen im Singular und im Maskulinum steht. In die Häuser zeigt die, dass das Nomen im Plural steht.

Auch andere Wörter können ein Nomen begleiten: Adjektive wie groß, Pronomen wie mein oder Numerale wie drei. Zusammen bilden sie oft eine Nominalphrase oder Nominalgruppe, zum Beispiel die drei großen Häuser.


Genus: grammatisches Geschlecht

Jedes deutsche Nomen hat ein Genus, also ein grammatisches Geschlecht. Die drei Genera heißen Maskulinum, Femininum und Neutrum. In der Schule lernst du sie oft über die Artikel kennen: der Tisch, die Lampe, das Kind. Das grammatische Geschlecht ist nicht immer dasselbe wie ein natürliches Geschlecht. Deshalb musst du Nomen am besten immer mit ihrem Artikel lernen.

Genus Bestimmter Artikel Beispiel
Maskulinum der der Stuhl
Femininum die die Tür
Neutrum das das Fenster


Numerus: Einzahl und Mehrzahl

Der Numerus zeigt an, ob ein Nomen in der Einzahl oder in der Mehrzahl steht. Die Einzahl heißt Singular, die Mehrzahl heißt Plural. Viele Nomen bilden den Plural mit einer Endung: Hund - Hunde, Kind - Kinder, Blume - Blumen. Manche verändern zusätzlich den Vokal: Haus - Häuser, Baum - Bäume. Andere bleiben gleich: der Lehrer - die Lehrer. Deshalb lohnt es sich, die Pluralform mitzulernen.


Kasus: die vier Fälle

Der Kasus zeigt, welche Aufgabe ein Nomen oder eine Nominalgruppe im Satz hat. Im Deutschen unterscheidet man vier Fälle: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ. Oft verändert sich dabei nicht das Nomen selbst, sondern der Artikel oder ein anderes Begleitwort.

Kasus Frage Beispiel Funktion im Satz
Nominativ Wer oder was? Der Hund bellt. Das Nomen ist häufig Subjekt.
Genitiv Wessen? Das Halsband des Hundes ist rot. Das Nomen zeigt Zugehörigkeit oder nähere Bestimmung.
Dativ Wem? Ich gebe dem Hund Wasser. Das Nomen ist häufig indirektes Objekt.
Akkusativ Wen oder was? Ich sehe den Hund. Das Nomen ist häufig direktes Objekt.


Nomen im Satz

Nomen stehen selten allein. Meist sind sie Teil einer größeren Wortgruppe. In Die mutige Schülerin liest ein spannendes Buch sind Schülerin und Buch die Nomen. Die Wörter die mutige gehören zum Nomen Schülerin, die Wörter ein spannendes gehören zum Nomen Buch. Solche Gruppen nennt man Nominalgruppen oder Nominalphrasen.

Nomen können verschiedene Aufgaben im Satz übernehmen. Sie können Subjekt sein: Der Vogel singt. Sie können Objekt sein: Ich sehe den Vogel. Sie können in einer Präpositionalgruppe stehen: auf dem Baum. Sie können auch mit einem Genitiv ein anderes Nomen näher bestimmen: das Nest des Vogels.


Nomen erkennen: sichere Proben

Eine einzelne Probe reicht nicht immer. Am besten kombinierst du mehrere Erkennungsproben. Du kannst fragen, ob ein Artikel davorstehen kann: der Mut, die Idee, das Rennen. Du kannst prüfen, ob das Wort im Satz großgeschrieben wird. Du kannst schauen, ob es eine Mehrzahlform gibt: die Idee - die Ideen. Du kannst außerdem untersuchen, ob ein Adjektiv davorpasst: die gute Idee, der große Mut. Bei abstrakten Nomen funktioniert nicht jede Probe gleich gut, aber mehrere Hinweise zusammen machen die Bestimmung sicher.


Arten von Nomen


Konkrete und abstrakte Nomen

Konkrete Nomen bezeichnen Dinge, Lebewesen oder Orte, die man oft sehen, hören, riechen, schmecken oder anfassen kann: Stein, Hund, Schule. Abstrakte Nomen bezeichnen etwas Gedankliches, Geistiges oder Gefühltes: Gerechtigkeit, Liebe, Angst, Zeit. Beide Arten sind echte Nomen. Gerade abstrakte Nomen sind wichtig, wenn du erklärst, argumentierst oder über Werte sprichst.


Eigennamen und Gattungsnamen

Eigennamen bezeichnen einzelne Personen, Orte, Flüsse, Länder, Marken oder besondere Dinge: Mira, Deutschland, Donau. Gattungsnamen bezeichnen eine Klasse oder Art von Dingen: Mädchen, Land, Fluss. In einem Satz wie Mira besucht eine Stadt am Rhein sind Mira und Rhein Eigennamen, Stadt ist ein Gattungsname.


Zusammengesetzte Nomen

Im Deutschen können Nomen zu neuen Wörtern zusammengesetzt werden. Diese Zusammensetzung heißt Komposition. Beispiele sind Haustür, Schulhof, Fahrradhelm und Sommerferien. Oft bestimmt der letzte Bestandteil das Genus des zusammengesetzten Nomens: das Haus und die Tür ergeben die Haustür, weil Tür der letzte und bestimmende Bestandteil ist. Zusammengesetzte Nomen werden im Deutschen zusammengeschrieben.


Substantivierungen

Durch Substantivierung können Wörter anderer Wortarten zu Nomen werden. Verben werden häufig im Infinitiv substantiviert: laufen - das Laufen, lesen - das Lesen. Adjektive können ebenfalls substantiviert werden: gut - das Gute, arm - der Arme, neu - etwas Neues. Substantivierte Wörter schreibt man groß, weil sie im Satz als Nomen verwendet werden.


Nomen und andere Wortarten unterscheiden


Nomen und Verben

Verben beschreiben meist Tätigkeiten, Vorgänge oder Zustände und können konjugiert werden: ich lese, du liest, wir lesen. Nomen benennen etwas und werden dekliniert oder mit Artikeln verwendet: das Lesen, die Leserin, das Buch. Das Wort allein entscheidet nicht immer; entscheidend ist die Verwendung im Satz. In Ich schwimme gern ist schwimme ein Verb. In Das Schwimmen ist gesund ist Schwimmen ein Nomen.


Nomen und Adjektive

Adjektive beschreiben Eigenschaften: schnell, freundlich, rot. Sie können gesteigert werden: schnell - schneller - am schnellsten. Nomen benennen etwas: die Freundlichkeit, das Rot, der Schnelle. Auch Adjektive können substantiviert werden, wenn sie wie Nomen gebraucht werden: Ich wähle das Richtige.


Nomen, Artikel und Pronomen

Artikel begleiten Nomen: der, die, das, ein, eine. Pronomen können Nomen ersetzen oder begleiten: er, sie, es, mein, dein. In Die Lehrerin liest. Sie erklärt die Aufgabe. ersetzt sie das Nomen Lehrerin. Artikel und Pronomen sind also nicht dasselbe wie Nomen, stehen aber oft in enger Beziehung zu ihnen.


Rechtschreibung: Nomen richtig schreiben

Die wichtigste Rechtschreibregel lautet: Nomen schreibt man groß. Das gilt auch für Substantivierungen. Achte besonders auf Signalwörter wie Artikel, versteckte Artikel, Mengenwörter oder Präpositionen mit Artikel. Beispiele sind beim Lesen, zum Spielen, alles Gute, etwas Neues, viel Schönes. Solche Formulierungen zeigen, dass ein Wort als Nomen gebraucht wird.

Beim Zusammensetzen von Nomen entstehen oft lange Wörter. Du kannst sie besser verstehen, wenn du sie zerlegst: Schulbibliotheksausweis besteht aus Schule, Bibliothek und Ausweis. Der letzte Bestandteil Ausweis bestimmt, dass es der Schulbibliotheksausweis heißt.


Lernvideo: Nomen kennenlernen

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Lernvideo: Nomen und Substantive vertiefen

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Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Nomen in der Schulgrammatik meistens? (Eine Wortart, die etwas benennt) (!Eine Wortart, die nur Tätigkeiten beschreibt) (!Eine Wortart, die immer klein geschrieben wird) (!Eine Wortart, die keine Artikel haben kann)




Welche Schreibweise ist für deutsche Nomen typisch? (Nomen werden großgeschrieben) (!Nomen werden immer klein geschrieben) (!Nomen werden nur am Satzende großgeschrieben) (!Nomen werden nur im Plural großgeschrieben)




Welches Wort ist in der Wortgruppe die mutige Schülerin das Nomen? (Schülerin) (!die) (!mutige) (!Wortgruppe)




Was zeigt der Numerus eines Nomens an? (Einzahl oder Mehrzahl) (!männlich oder weiblich) (!Gegenwart oder Vergangenheit) (!Aussage oder Frage)




Welche drei Genera gibt es im Deutschen? (Maskulinum Femininum Neutrum) (!Singular Plural Kasus) (!Nominativ Dativ Akkusativ) (!Verb Adjektiv Artikel)




Welcher Fall antwortet meist auf die Frage wem? (Dativ) (!Nominativ) (!Genitiv) (!Akkusativ)




Welche Form ist eine Substantivierung? (das Lesen) (!ich lese) (!du liest) (!wir lesen)




Was ist ein zusammengesetztes Nomen? (Ein Nomen aus mehreren Wortbestandteilen) (!Ein Verb mit Personalendung) (!Ein Adjektiv in der Steigerung) (!Ein Satz ohne Subjekt)




Welches Beispiel ist ein abstraktes Nomen? (Freiheit) (!Stuhl) (!Apfel) (!Fahrrad)




Welche Aussage über Artikel ist richtig? (Artikel können Nomen begleiten) (!Artikel ersetzen immer alle Nomen) (!Artikel sind immer Verben) (!Artikel stehen nie vor Nomen)





Memory

Nomen benennt etwas
Genus grammatisches Geschlecht
Numerus Singular und Plural
Kasus grammatischer Fall
Artikel Begleiter eines Nomens
Substantivierung Wort wird zum Nomen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Konkretes Nomen Stein
Abstraktes Nomen Mut
Eigenname Berlin
Gattungsname Stadt
Kompositum Haustür
Substantivierung das Schwimmen





Kreuzworträtsel

Nomen Welche Wortart benennt Lebewesen, Dinge, Orte oder Gedanken?
Artikel Welches Begleitwort steht oft vor einem Nomen?
Plural Wie heißt die Mehrzahl eines Nomens?
Kasus Wie nennt man den grammatischen Fall?
Genus Wie heißt das grammatische Geschlecht?
Numerus Wie heißt die grammatische Zahl?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Nomen sind in der Schulgrammatik meist

. Sie können Lebewesen, Dinge, Orte, Gefühle oder Gedanken

. Im Deutschen werden Nomen am Satzanfang und im Satzinneren

. Der Artikel hilft oft, das

zu erkennen. Die Zahl eines Nomens heißt

. Die vier Fälle nennt man

. Aus Verben oder Adjektiven können durch Substantivierung neue

entstehen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Nomen-Sammlung: Suche in deinem Klassenzimmer zehn Nomen. Ordne sie den Bereichen Menschen, Dinge, Orte, Gefühle oder Gedanken zu.
  2. Artikeltraining: Schreibe zu fünf Nomen den bestimmten Artikel und den unbestimmten Artikel auf. Erkläre, woran du unsicher warst.
  3. Singular und Plural: Erstelle eine Tabelle mit acht Nomen im Singular und im Plural. Markiere besondere Veränderungen wie Umlaut oder Endung.
  4. Nomen im Lieblingssatz: Schreibe drei Sätze über dein Hobby und unterstreiche alle Nomen.


Standard

  1. Nomenanalyse: Untersuche einen kurzen Zeitungstext oder Sachtext. Markiere alle Nomen und sortiere sie in konkrete und abstrakte Nomen.
  2. Substantivierung erkennen: Sammle zehn Beispiele für substantivierte Verben oder Adjektive aus Büchern, Webseiten oder eigenen Sätzen.
  3. Komposita-Werkstatt: Bilde zehn zusammengesetzte Nomen und zerlege sie in ihre Bestandteile. Bestimme jeweils den Artikel des Gesamtwortes.
  4. Kasus im Satz: Formuliere vier Sätze mit demselben Nomen, sodass es einmal im Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ steht.


Schwer

  1. Grammatik-Erklärvideo: Erstelle ein kurzes Lernvideo oder eine Präsentation, in der du Nomen, Genus, Numerus und Kasus mit eigenen Beispielen erklärst.
  2. Fehlerdiagnose: Schreibe einen kurzen Text mit absichtlich eingebauten Fehlern bei Großschreibung, Artikel und Plural. Tausche ihn mit einer anderen Person und korrigiere begründet.
  3. Sprachvergleich: Vergleiche deutsche Nomen mit Nomen in einer anderen Sprache, die du kennst. Achte auf Artikel, Plural und Großschreibung.
  4. Nominalstil und Verbalstil: Schreibe einen einfachen Handlungstext einmal mit vielen Verben und einmal mit vielen Nomen. Vergleiche Wirkung, Verständlichkeit und Stil.



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Lernkontrolle

  1. Transfer: Nomen im Sachtext: Erkläre, warum in einem Sachtext oft viele abstrakte Nomen vorkommen. Nutze eigene Beispiele aus einem Thema deiner Wahl.
  2. Begründete Wortartbestimmung: Bestimme in einem selbstgewählten Satz drei Wörter als Nomen oder Nicht-Nomen und begründe deine Entscheidung mit mindestens zwei Proben.
  3. Kasus und Bedeutung: Zeige an zwei Sätzen, wie sich die Rolle eines Nomens verändert, wenn sich der Kasus oder der Artikel verändert.
  4. Substantivierung im Alltag: Finde drei Alltagssätze mit substantivierten Verben oder Adjektiven und erkläre, warum diese Wörter großgeschrieben werden.
  5. Komposita verstehen: Zerlege ein langes zusammengesetztes Nomen aus einem Fachtext und erkläre, wie der letzte Bestandteil Artikel und Grundbedeutung bestimmt.
  6. Textüberarbeitung: Überarbeite einen kurzen eigenen Text so, dass Nomen abwechslungsreich und präzise eingesetzt werden. Begründe zwei Änderungen.




Lernnachweis

Für deinen Lernnachweis zeigst du, dass du Nomen nicht nur auswendig benennen, sondern in echten Texten sicher erkennen und verwenden kannst. Wichtig ist eine kurze Erklärung des Begriffs Nomen, eine Sammlung eigener Beispiele, die Bestimmung von Genus, Numerus und Kasus an ausgewählten Nominalgruppen, die Unterscheidung von Nomen, Verben und Adjektiven, der sichere Umgang mit Substantivierungen sowie eine reflektierte Überarbeitung eines eigenen Textes im Hinblick auf Großschreibung, Artikel und Wortwahl.

  1. Begriffserklärung: Erkläre Nomen als Wortart mit eigenen Worten.
  2. Beispielsammlung: Sammle konkrete Nomen, abstrakte Nomen, Eigennamen, Gattungsnamen und Substantivierungen.
  3. Grammatische Bestimmung: Bestimme an mindestens fünf Beispielen Artikel, Genus, Numerus und Kasus.
  4. Textarbeit: Markiere Nomen in einem kurzen Text und begründe schwierige Fälle.
  5. Reflexion: Beschreibe, welche Proben dir beim Erkennen von Nomen am meisten helfen.




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