Musiktheorie anwenden 2


Musiktheorie anwenden 2
Einleitung
Musiktheorie anwenden bedeutet: Du liest, hörst, verstehst, erklärst und gestaltest Musik bewusst. Musiktheorie ist kein trockenes Regelwerk, sondern ein Werkzeug, mit dem Du erkennst, warum eine Melodie funktioniert, warum ein Akkord Spannung erzeugt, wie ein Rhythmus wirkt und wie Du eigene musikalische Ideen notieren, verändern und begründen kannst.
In diesem aiMOOC lernst Du zentrale Grundlagen der Musiktheorie kennen und wendest sie direkt an: Notenschrift, Taktart, Rhythmus, Tonleiter, Intervall, Dur, Moll, Dreiklang, Kadenz, Quintenzirkel, Transposition, Gehörbildung und einfache Komposition. Die vielen Notenbeispiele helfen Dir dabei, Theorie nicht nur zu lesen, sondern auch zu sehen, zu hören, zu klatschen, zu singen, zu spielen und kreativ zu verändern.
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Kompetenzziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, wie musikalische Bausteine zusammenwirken. Du kannst einfache Noten lesen, rhythmische Muster erkennen, Tonleitern und Dreiklänge bilden, Intervalle bestimmen, einfache Kadenzen analysieren, musikalische Motive transponieren und kleine eigene Musikbeispiele entwickeln.
- Notenschrift: Du kannst Tonhöhen und Notenwerte im Notensystem einordnen.
- Rhythmus: Du kannst Notenwerte, Pausen und Taktarten praktisch anwenden.
- Tonleiter: Du kannst Dur- und Molltonleitern bilden und beschreiben.
- Intervall: Du kannst Tonabstände hörend, spielend und notierend untersuchen.
- Akkord: Du kannst Dreiklänge aufbauen und ihre Wirkung vergleichen.
- Harmonielehre: Du kannst einfache Akkordfolgen mit Tonika, Subdominante und Dominante erklären.
- Komposition: Du kannst eigene musikalische Ideen entwickeln, notieren und reflektieren.
Grundlagen der Notenschrift
Notensystem, Schlüssel und Tonhöhen
Das Notensystem besteht aus fünf Linien und vier Zwischenräumen. Je höher eine Note im System steht, desto höher klingt sie. Ein Notenschlüssel legt fest, welche Linie welchen Ton bezeichnet. Im Violinschlüssel liegt der Ton g' auf der zweiten Linie von unten. Der Bassschlüssel wird häufig für tiefe Stimmen, linke Hand am Klavier, Bass oder tiefe Instrumente verwendet.
Die wichtigsten Bausteine der Notenschrift sind Tonhöhe, Notenwert, Pause, Taktstrich, Vorzeichen und Taktart. Notation ist dabei nicht nur Schrift, sondern eine musikalische Landkarte: Sie zeigt, wann welcher Ton erklingt, wie lange er dauert und wie er in einen Zusammenhang eingebettet ist.

Dieses Beispiel zeigt die Töne einer C-Dur-Tonleiter aufwärts und abwärts. In der Praxis kannst Du es auf einem Instrument spielen, mit Tonsilben singen oder als Ausgangspunkt für eine eigene Melodie verwenden.
Stammtonreihe, Halbton und Ganzton
Die Stammtonreihe im deutschsprachigen Musikunterricht lautet: c, d, e, f, g, a, h, c. Zwischen e und f sowie zwischen h und c liegt jeweils ein Halbton. Zwischen den anderen benachbarten Stammtönen liegt auf der Klaviatur ein Ganzton, also zwei Halbtonschritte.

Ein Vorzeichen verändert eine Tonhöhe. Ein Kreuzzeichen ♯ erhöht einen Ton um einen Halbton, ein Be ♭ erniedrigt ihn um einen Halbton. So entsteht zum Beispiel aus f der Ton fis und aus h der Ton b. Auf dem Klavier können manche Töne gleich klingen, obwohl sie anders geschrieben werden, zum Beispiel fis und ges. Das nennt man enharmonische Verwechslung.

Notenwerte und Pausen
Rhythmus entsteht durch die zeitliche Ordnung von Klängen und Pausen. Eine ganze Note dauert in einem 4/4-Takt vier Zählzeiten, eine halbe Note zwei, eine Viertelnote eine und eine Achtelnote eine halbe Zählzeit. Pausen sind dabei genauso wichtig wie klingende Töne: Sie gliedern Musik und schaffen Spannung.


Im folgenden Beispiel wechseln Klang und Pause. Klatsche zuerst nur die klingenden Noten, dann sprich zusätzlich die Zählzeiten laut mit.

Taktart und Betonung
Eine Taktart ordnet die Zählzeiten. Im 4/4-Takt werden vier Viertel gezählt, im 3/4-Takt drei Viertel. Entscheidend ist nicht nur die Anzahl der Zählzeiten, sondern auch ihre Betonung. Im 3/4-Takt wirkt oft die erste Zählzeit schwer, im 4/4-Takt sind die erste und häufig die dritte Zählzeit wichtige Orientierungspunkte.

Eine Synkope verschiebt den erwarteten Schwerpunkt. Dadurch entsteht Bewegung, Überraschung oder ein tänzerischer Charakter.

Tonleitern verstehen und anwenden
Die Dur-Tonleiter
Eine Tonleiter ist eine geordnete Folge von Tönen innerhalb einer Oktave. Die Dur-Tonleiter wird durch eine feste Schrittfolge gebildet: Ganzton, Ganzton, Halbton, Ganzton, Ganzton, Ganzton, Halbton. Deshalb klingt C-Dur ohne Vorzeichen, während andere Durtonleitern Kreuz- oder Be-Vorzeichen brauchen.


Wenn Du eine Durtonleiter auf einem anderen Grundton beginnst, musst Du die gleiche Schrittfolge beibehalten. So entsteht zum Beispiel G-Dur mit fis.

Moll-Tonleitern
Moll ist ein Tongeschlecht, das im Vergleich zu Dur häufig dunkler, weicher oder nachdenklicher wirkt. Wichtig ist: Die Wirkung hängt nicht nur von Dur oder Moll ab, sondern auch von Tempo, Lage, Rhythmus, Klangfarbe, Dynamik und musikalischem Zusammenhang.
Die natürliche a-Moll-Tonleiter verwendet dieselben Töne wie C-Dur, beginnt aber auf a. Deshalb nennt man a-Moll die Paralleltonart zu C-Dur.

In der harmonischen Molltonleiter wird die siebte Stufe erhöht. Dadurch entsteht ein stärkerer Leitton zum Grundton.

Pentatonik als kreativer Einstieg
Die Pentatonik besteht aus fünf Tönen. Sie eignet sich besonders gut für Improvisation, weil viele Töne miteinander gut kombinierbar sind. Eine einfache pentatonische Tonleiter auf c lautet: c, d, e, g, a.

Aufgabe zum Mitmachen: Spiele das Beispiel, verändere die Reihenfolge der Töne und behalte denselben Rhythmus bei. Danach verändere den Rhythmus, aber behalte die Tonfolge bei. So merkst Du, wie Melodie und Rhythmus zusammenwirken.
Intervalle erkennen
Was ist ein Intervall?
Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. Erklingen die Töne nacheinander, spricht man von einem melodischen Intervall. Erklingen sie gleichzeitig, spricht man von einem harmonischen Intervall. Intervalle sind wichtig, weil sie den Charakter einer Melodie, den Aufbau von Akkorden und die Spannung zwischen Tönen bestimmen.

Melodische und harmonische Intervalle
Im nächsten Beispiel hörst Du zuerst die Töne nacheinander und danach gleichzeitig. Spiele oder singe die Beispiele langsam. Beschreibe anschließend, ob das Intervall eher ruhig, offen, gespannt, hell oder dunkel wirkt.

Intervalle als Melodiebausteine
Viele Melodien werden durch wiedererkennbare Intervalle geprägt. Eine Sekunde wirkt schrittweise, eine Terz oft sanglich, eine Quarte oder Quinte signalartig und eine Oktave besonders deutlich. Wer Intervalle hört, erkennt Melodien schneller und kann Musik leichter nachspielen.

Dreiklänge, Akkorde und Harmonie
Dreiklang: Grundton, Terz, Quinte
Ein Dreiklang besteht aus drei Tönen, die in Terzen geschichtet werden. Der Grundaufbau lautet: Grundton, Terz und Quinte. Ob ein Dreiklang als Dur, Moll, vermindert oder übermäßig bezeichnet wird, hängt von der Größe der Terzen und der Quinte ab.

Der Unterschied zwischen C-Dur und c-Moll liegt in der Terz: C-Dur enthält e, c-Moll enthält es. Eine einzelne Veränderung kann also den gesamten Klangcharakter eines Akkords verändern.
Stufendreiklänge in C-Dur
Auf jeder Stufe einer Tonleiter kann ein Dreiklang gebaut werden. In C-Dur entstehen auf den Stufen I, IV und V Dur-Dreiklänge, auf den Stufen II, III und VI Moll-Dreiklänge und auf Stufe VII ein verminderter Dreiklang.

Tonika, Subdominante und Dominante
Die drei grundlegenden harmonischen Funktionen in vielen tonalen Stücken sind Tonika, Subdominante und Dominante. Die Tonika ist der Ruhepunkt, die Subdominante führt oft weg vom Ruhepunkt, und die Dominante erzeugt Spannung zurück zur Tonika.

Kadenz I-IV-V-I
Eine Kadenz ist eine geordnete Akkordfolge, die einen musikalischen Abschnitt gliedert oder abschließt. Die einfache Kadenz I-IV-V-I ist ein Grundmodell vieler Lieder, Übungen und Begleitungen.

Dominantseptakkord
Ein Dominantseptakkord verstärkt die Spannung zur Tonika. In C-Dur ist G7 die Dominante mit zusätzlicher Septime f. Diese Septime drängt häufig abwärts, während der Leitton h aufwärts zum c strebt.

Quintenzirkel und Tonarten
Orientierung im Tonartenraum
Der Quintenzirkel ordnet Tonarten nach Quinten. Er zeigt Vorzeichen, Paralleltonarten und tonale Verwandtschaft. Benachbarte Tonarten im Quintenzirkel haben viele gemeinsame Töne und lassen sich daher oft gut miteinander verbinden.
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Wenn Du Dich im Quintenzirkel nach rechts bewegst, kommen Kreuztonarten hinzu. Wenn Du Dich nach links bewegst, kommen Be-Tonarten hinzu. Für die Praxis heißt das: Der Quintenzirkel hilft Dir beim Erkennen von Tonarten, beim Transponieren, beim Komponieren und beim Verstehen von Akkordfolgen.
Vorzeichen praktisch lesen
Eine Tonart wird oft durch ihre Vorzeichen erkannt. G-Dur hat ein Kreuz, D-Dur zwei Kreuze, F-Dur ein Be. Entscheidend ist aber nicht nur die Anzahl der Vorzeichen, sondern auch das tonale Zentrum: Ein Stück mit keinen Vorzeichen kann zum Beispiel in C-Dur oder a-Moll stehen.

Paralleltonarten
Paralleltonarten haben dieselben Vorzeichen, aber unterschiedliche Grundtöne. C-Dur und a-Moll haben keine Vorzeichen. G-Dur und e-Moll haben ein Kreuz. F-Dur und d-Moll haben ein Be.

Melodie gestalten
Motiv, Wiederholung und Veränderung
Ein Motiv ist eine kleine musikalische Einheit, die wiedererkannt werden kann. Durch Wiederholung, Sequenz, Umkehrung, rhythmische Veränderung oder Transposition kann aus einem Motiv eine längere Melodie entstehen.

In diesem Beispiel wird ein kleines Motiv stufenweise höher wiederholt. Das nennt man Sequenz. Sequenzen schaffen Zusammenhang, ohne dass die Musik eintönig wird.
Frage und Antwort
Viele Melodien wirken wie musikalische Gespräche. Ein erster Abschnitt kann wie eine Frage klingen, ein zweiter wie eine Antwort. Die Frage endet oft offener, die Antwort geschlossener.

Transposition
Transposition bedeutet: Eine Melodie oder ein Akkord wird auf eine andere Tonhöhe übertragen, während die inneren Abstände erhalten bleiben. Das ist nützlich, wenn ein Lied für eine Stimme zu hoch oder zu tief liegt oder wenn ein Instrument in einer anderen Lage spielen soll.

Rhythmus praktisch anwenden
Ostinato und Groove
Ein Ostinato ist ein wiederholtes musikalisches Muster. Es kann rhythmisch, melodisch oder harmonisch sein. In vielen Musikstilen bildet ein Ostinato die Grundlage für Groove, Begleitung und Improvisation.

Rhythmus verändern, Tonhöhen behalten
Wenn Du dieselben Tonhöhen mit einem anderen Rhythmus spielst, entsteht eine neue musikalische Wirkung. Vergleiche die folgenden zwei Takte: Die Töne bleiben ähnlich, aber die rhythmische Energie verändert sich.

Mehrstimmigkeit und Satz
Zwei Stimmen bewusst führen
Mehrstimmigkeit entsteht, wenn mehrere Stimmen gleichzeitig erklingen. Dabei ist wichtig, dass jede Stimme eine sinnvolle Linie hat und die Stimmen zusammen einen harmonischen Zusammenhang bilden.

Achte beim Hören auf zwei Dinge: Bewegt sich jede Stimme logisch? Und ergeben beide Stimmen zusammen erkennbare Harmonien?
Liedbegleitung mit Akkordsymbolen
In der Praxis werden Akkorde oft als Akkordsymbole notiert. Das ist besonders nützlich beim Songwriting, in Bands, beim Begleiten am Klavier oder auf der Gitarre.

Diese Folge I-V-vi-IV kommt in vielen populären Musikstilen vor. Analysiere, ob die Akkorde eher Ruhe, Spannung, Weite oder Rückkehr erzeugen.
Analyse: Musiktheorie hörend anwenden
Vom Hören zur Erklärung
Gehörbildung verbindet Wahrnehmung und Begriff. Du hörst zuerst, beschreibst dann und überprüfst anschließend Deine Vermutung an den Noten. Diese Reihenfolge ist wichtig: Theorie soll Hören vertiefen, nicht ersetzen.
- Höre ein Beispiel einmal ohne Noten.
- Beschreibe den Charakter mit eigenen Worten.
- Suche den Grundton oder Ruheton.
- Klatsche den Puls.
- Prüfe die Taktart.
- Bestimme markante Intervalle.
- Suche wiederkehrende Motive.
- Erkenne die wichtigsten Akkorde.
- Begründe Deine Analyse mit Notenbelegen.
Beispielanalyse: kleine achttaktige Skizze

Mögliche Beobachtungen: Die Melodie beginnt schrittweise, springt dann zur Quinte, kehrt in Takt 4 auf einen Ruhepunkt zurück und nutzt am Ende eine klare Rückbewegung zum Grundton. Die Akkorde stützen diese Bewegung, weil sie von Tonika über Subdominante und Dominante wieder zur Tonika führen.
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Musiktheorie kreativ anwenden
Methode: Aus einem Modell wird ein eigenes Stück
Ein gutes Übungsmodell besteht aus einer klaren Begrenzung. Begrenzungen helfen beim Komponieren, weil sie Entscheidungen erleichtern. Wähle zum Beispiel eine Tonleiter, eine Taktart, ein rhythmisches Muster und eine Akkordfolge. Danach entwickelst Du daraus eine eigene musikalische Idee.
- Tonvorrat: Verwende zunächst nur fünf bis sieben Töne.
- Rhythmus: Nutze ein kurzes rhythmisches Muster und wiederhole es.
- Motiv: Erfinde eine kurze Tonfolge mit Wiedererkennungswert.
- Harmonie: Lege eine einfache Akkordfolge darunter.
- Variation: Verändere eine Sache bewusst, zum Beispiel Lage, Rhythmus oder Richtung.
- Reflexion: Begründe, warum Deine Veränderungen musikalisch wirken.
Eigenes Beispiel mit Kurznotation
![X:1
T:Kleines Uebungsstueck in C-Dur
M:4/4
L:1/4
K:C
C D E G|A2 G2|F E D C|G2 z2|C E G c|B A G F|E D C B,|C4|]](/images/lilypond/0/j/0j1hqz76y74pbxjta06edeervwd7rsk/0j1hqz76.png)
Nutze dieses Beispiel als Vorlage: Ändere zuerst nur den letzten Takt, dann den zweiten Takt und schließlich die gesamte zweite Hälfte. Vergleiche, welche Version am geschlossensten klingt.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was beschreibt Musiktheorie im praktischen Sinn am besten? (Sie hilft, musikalische Zusammenhänge zu hören, zu lesen, zu erklären und zu gestalten) (!Sie ersetzt das Musizieren vollständig) (!Sie besteht nur aus historischen Jahreszahlen) (!Sie ist nur für professionelle Komponistinnen und Komponisten nützlich)
Welche Schrittfolge beschreibt eine Dur-Tonleiter? (Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Ganzton Ganzton Halbton) (!Ganzton Halbton Ganzton Halbton Ganzton Halbton Ganzton) (!Halbton Halbton Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Ganzton) (!Ganzton Ganzton Ganzton Ganzton Halbton Halbton Halbton)
Was ist ein Intervall? (Der Abstand zwischen zwei Tönen) (!Die Lautstärke eines Instruments) (!Die Geschwindigkeit eines Stücks) (!Die Wiederholung eines Taktes)
Wodurch unterscheiden sich ein Dur- und ein Moll-Dreiklang auf demselben Grundton besonders? (Durch die Größe der Terz) (!Durch die Anzahl der Taktstriche) (!Durch die Länge der letzten Note) (!Durch die Form des Notenschlüssels)
Welche Funktion hat die Dominante in vielen tonalen Zusammenhängen? (Sie erzeugt Spannung zur Tonika) (!Sie beendet jedes Stück ohne Spannung) (!Sie bezeichnet immer den tiefsten Ton eines Instruments) (!Sie macht aus jedem Rhythmus einen Dreiertakt)
Wobei hilft der Quintenzirkel besonders? (Beim Erkennen von Vorzeichen, Tonarten und Verwandtschaften) (!Beim Stimmen einer Trommel ohne Tonhöhe) (!Beim Zählen von Notenlinien) (!Beim Ersetzen aller Pausen durch Noten)
Was beschreibt eine Kadenz wie I IV V I? (Einen harmonischen Weg mit Rückkehr zur Tonika) (!Eine zufällige Folge einzelner Noten ohne Bezug) (!Eine bestimmte Lautstärkevorschrift) (!Eine Verzierung des Notenschlüssels)
Was bedeutet Transponieren? (Eine musikalische Struktur auf eine andere Tonhöhe übertragen) (!Eine Melodie rückwärts abspielen) (!Alle Notenwerte verdoppeln) (!Den Taktstrich entfernen)
Welche Aussage beschreibt Rhythmus und Takt sinnvoll? (Rhythmus ist ein zeitliches Muster, der Takt ordnet die Zählzeiten) (!Rhythmus und Takt bedeuten immer exakt dasselbe) (!Rhythmus bezeichnet nur die Tonhöhe) (!Takt ist nur bei gesprochenem Text wichtig)
Wozu dient Gehörbildung? (Sie verbindet Hören, Erkennen und musikalisches Benennen) (!Sie verhindert das Singen nach Noten) (!Sie ersetzt alle Instrumente) (!Sie beschreibt nur die Bauform eines Konzertsaals)
Memory
| Notensystem | Linien und Zwischenräume |
| Grundton | Tonales Zentrum |
| Halbton | Kleinster üblicher Schritt auf der Klaviatur |
| Dreiklang | Grundton Terz Quinte |
| Tonika | Ruhepunkt einer Tonart |
| Dominante | Spannung zur Rückkehr |
| Sequenz | Wiederholtes Motiv auf anderer Stufe |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Melodie | Tonhöhenfolge mit Rhythmus |
| Rhythmus | Zeitliches Muster von Klängen und Pausen |
| Takt | Wiederkehrende Ordnung der Zählzeiten |
| Intervall | Abstand zweier Töne |
| Akkord | Mehrere gleichzeitig erklingende Töne |
| Kadenz | Harmonischer Schlussweg |
Kreuzworträtsel
| Tonika | Wie heißt der Ruhepol einer Tonart? |
| Dominante | Welche Funktion erzeugt häufig Spannung zur Rückkehr? |
| Intervall | Wie nennt man den Abstand zwischen zwei Tönen? |
| Taktart | Was ordnet die Zählzeiten in einem Musikstück? |
| Dreiklang | Wie heißt ein Akkord aus Grundton, Terz und Quinte? |
| Tonleiter | Wie nennt man eine geordnete Folge von Tönen innerhalb einer Oktave? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Notenlesen: Schreibe die C-Dur-Tonleiter im Violinschlüssel auf und markiere die beiden Halbtonschritte farbig.
- Rhythmusübung: Erstelle zwei Takte im 4/4-Takt mit Vierteln, Achteln und Pausen und klatsche sie einer anderen Person vor.
- Durtonleiter: Baue eine G-Dur-Tonleiter und erkläre, warum fis benötigt wird.
- Dreiklang: Notiere C-Dur, c-Moll, G-Dur und a-Moll als Dreiklänge und beschreibe ihren Höreindruck.
Standard
- Melodieanalyse: Wähle eine kurze Melodie und untersuche Grundton, Taktart, auffällige Intervalle und Wiederholungen.
- Kadenz: Begleite eine einfache Melodie mit den Akkorden I, IV und V und erkläre, an welcher Stelle Spannung entsteht.
- Transposition: Übertrage eine viertaktige Melodie von C-Dur nach G-Dur und kontrolliere die Vorzeichen.
- Hörprotokoll: Höre ein kurzes Musikstück und beschreibe Puls, Taktgefühl, Klangcharakter, mögliche Tonart und auffällige Akkordwechsel.
Schwer
- Arrangement: Schreibe zu einer selbst erfundenen Melodie eine zweite Stimme und achte darauf, dass beide Stimmen melodisch sinnvoll bleiben.
- Stilvariation: Verwandle eine einfache Dur-Melodie in eine Moll-Version und reflektiere, welche musikalischen Parameter die Wirkung verändern.
- Modulation: Entwickle eine acht- bis sechzehntaktige Akkordfolge, die von C-Dur nach G-Dur führt, und begründe den Übergang.
- Lernvideo: Erstelle ein kurzes Erklärvideo zu Intervallen, Dreiklängen oder Kadenzen und nutze eigene Notenbeispiele.


Lernkontrolle
- Analyse und Transfer: Erkläre an einem selbst gewählten Musikbeispiel, wie Rhythmus und Melodie zusammenwirken. Belege Deine Aussagen mit mindestens zwei konkreten Stellen.
- Harmonisches Denken: Untersuche eine Akkordfolge und entscheide, wo Ruhe, Spannung und Auflösung entstehen. Begründe Deine Entscheidung mit Funktionsbegriffen.
- Komposition: Schreibe eine viertaktige Melodie mit einem klaren Motiv und einer erkennbaren Antwort. Erkläre, welche Intervalle und Rhythmen den Zusammenhang herstellen.
- Transposition in der Praxis: Transponiere eine Melodie für eine andere Stimmlage oder ein anderes Instrument und beschreibe, welche Schwierigkeiten entstanden sind.
- Dur und Moll vergleichen: Gestalte dasselbe Motiv einmal in Dur und einmal in Moll. Vergleiche nicht nur die Tonhöhen, sondern auch Wirkung, Lage, Rhythmus und mögliche Begleitung.
- Gehörbildung anwenden: Höre ein kurzes unbekanntes Musikbeispiel und formuliere begründete Vermutungen zu Taktart, Tongeschlecht, Schlusswirkung und wichtigsten Motiven.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du Musiktheorie nicht nur erklärst, sondern praktisch anwendest. Dein Lernnachweis sollte zeigen, dass Du Notenbeispiele lesen, hören, verändern und begründen kannst.
- Fachbegriffe: Verwende Begriffe wie Tonleiter, Intervall, Dreiklang, Tonika, Dominante, Kadenz und Transposition korrekt.
- Notenbeispiele: Reiche eigene kurze Notationen ein, zum Beispiel eine Tonleiter, eine Rhythmusübung, eine Kadenz und eine kleine Melodie.
- Hörbezug: Beschreibe, wie Deine Beispiele klingen und welche Wirkung sie erzeugen.
- Analyse: Untersuche ein fremdes Musikbeispiel und belege Deine Aussagen mit konkreten musikalischen Beobachtungen.
- Kreativität: Entwickle ein eigenes kleines Stück, eine Begleitung oder eine Variation.
- Reflexion: Erkläre, welche Entscheidungen Du getroffen hast und wie Musiktheorie Dir beim Gestalten geholfen hat.
OERs zum Thema
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