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Mobbing - Dein Aktionsplan

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Mobbing - Dein Aktionsplan



Einleitung

Mobbing: Dein Aktionsplan ist ein aiMOOC über Mobbing, Cyber-Mobbing, Zivilcourage und konkrete Schritte, mit denen Du Dich selbst oder andere schützen kannst. Im Mittelpunkt steht nicht die Frage, wer „stärker“ ist, sondern wie eine Klassengemeinschaft, ein Team oder eine Schule verantwortlich handelt, wenn jemand wiederholt gedemütigt, ausgegrenzt, bedroht oder online angegriffen wird. Du lernst, Mobbing zu erkennen, ruhig zu bleiben, Beweise zu sichern, Hilfe zu holen, unterstützend einzugreifen und langfristig eine respektvolle Konfliktkultur aufzubauen.

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Das Video „Mobbing: Dein Aktionsplan“ zeigt, dass Betroffene nicht allein bleiben müssen. Ein guter Aktionsplan besteht aus klaren, kleinen und sicheren Schritten. Er verbindet Selbstschutz, Dokumentation, Kommunikation, Hilfe und Prävention. Dieser aiMOOC eignet sich für Schule, Jugendarbeit, Ausbildung, Medienbildung, Ethik, Sozialkunde und Politische Bildung.


Was ist Mobbing?

Mobbing bedeutet, dass eine Person wiederholt und über eine gewisse Zeit absichtlich verletzt, herabgesetzt oder ausgeschlossen wird. Dazu gehören Beleidigung, Gerücht, Ausgrenzung, Drohung, Bloßstellung, körperliche Gewalt, soziale Isolation oder das gezielte Lächerlichmachen. Entscheidend sind drei Merkmale: Die Handlung wiederholt sich, sie verletzt oder schadet, und zwischen Beteiligten besteht häufig ein Machtungleichgewicht. Dieses Machtungleichgewicht kann körperlich, sozial, digital, sprachlich, finanziell oder gruppendynamisch entstehen.

Ein einzelner Streit ist noch nicht automatisch Mobbing. Streit kann auf Augenhöhe stattfinden, beide Seiten können ihre Sicht einbringen, und es gibt eine realistische Chance auf Klärung. Mobbing ist dagegen ein Muster. Es kann sich langsam entwickeln: Ein abwertender Spruch wird zur täglichen Bemerkung, ein peinliches Bild wird weitergeschickt, eine Person wird konsequent aus Gruppen ausgeschlossen oder beim Arbeiten absichtlich behindert. Deshalb ist es wichtig, früh hinzuschauen und nicht erst zu reagieren, wenn die Situation eskaliert.


Formen von Mobbing

Mobbing kann viele Formen haben. Verbales Mobbing nutzt Worte, Beschimpfungen, abwertende Spitznamen oder Drohungen. Soziales Mobbing arbeitet mit Ausgrenzung, Ignorieren, Gerüchten oder dem gezielten Zerstören von Beziehungen. Körperliches Mobbing umfasst Schubsen, Treten, Festhalten, Wegnehmen oder Beschädigen von Sachen. Cyber-Mobbing geschieht über digitale Medien wie Messenger, soziale Netzwerke, Chats, Gaming-Plattformen, E-Mail oder geteilte Bilder und Videos. Strukturelles Mobbing kann auftreten, wenn Regeln, Rollen oder Machtpositionen ausgenutzt werden, damit eine Person dauerhaft benachteiligt wird.

Cyber-Mobbing ist besonders belastend, weil verletzende Inhalte sehr schnell verbreitet werden können, rund um die Uhr erreichbar sind und von vielen Personen gesehen, kopiert oder kommentiert werden können. Gleichzeitig gibt es digitale Schutzmöglichkeiten: Inhalte können gemeldet, Kontakte blockiert, Profile gesichert und Beweise gespeichert werden. Wichtig ist: Du musst nicht allein herausfinden, was zu tun ist. Eine Vertrauensperson, Schulsozialarbeit, Beratungsstelle, Eltern, Lehrkraft oder bei schweren Fällen die Polizei kann helfen.


Rollen im Mobbinggeschehen

In einem Mobbinggeschehen gibt es selten nur zwei Rollen. Neben Betroffenen und mobbenden Personen gibt es Mitläuferinnen und Mitläufer, Zuschauende, stille Dulderinnen und Dulder sowie unterstützende Personen. Die Rolle der Zuschauenden ist besonders wichtig. Wer lacht, teilt, liked oder schweigt, kann das Mobbing unbeabsichtigt verstärken. Wer dagegen Hilfe holt, klar widerspricht, Betroffene begleitet oder Beweise sichert, kann Mobbing unterbrechen. In der Gewaltprävention spricht man oft von Upstandern: Das sind Menschen, die nicht wegsehen, sondern verantwortungsvoll handeln.

Du musst Dich dabei nicht selbst in Gefahr bringen. Zivilcourage heißt nicht, allein Heldin oder Held zu spielen. Zivilcourage bedeutet, sicher, klug und solidarisch zu handeln. Das kann heißen, eine erwachsene Person zu informieren, eine betroffene Person nach dem Unterricht anzusprechen, eine beleidigende Nachricht nicht weiterzuleiten oder in einer Gruppe zu schreiben: „Hört auf, das ist nicht okay.“


Folgen von Mobbing

Mobbing kann das Selbstwertgefühl, die Gesundheit, die Lernmotivation, die Konzentration und das Vertrauen in andere Menschen stark belasten. Betroffene können Angst bekommen, sich zurückziehen, Schlafprobleme entwickeln, Bauch- oder Kopfschmerzen haben, traurig oder wütend werden oder nicht mehr zur Schule gehen wollen. Auch die Gruppe leidet: In einer Klasse, in der Mobbing geduldet wird, sinkt das Vertrauen, viele fühlen sich unsicher, und ein Klima aus Angst oder Konkurrenz entsteht.

Wichtig ist: Die Schuld liegt nicht bei der betroffenen Person. Niemand verdient es, gedemütigt, bedroht, bloßgestellt oder ausgeschlossen zu werden. Auch wenn jemand anders aussieht, andere Interessen hat, Fehler macht, neu in einer Gruppe ist oder sich nicht gut wehren kann, rechtfertigt das keine Gewalt. Menschenwürde, Respekt und Schutz gelten für alle.


Dein Aktionsplan bei Mobbing

Ein Aktionsplan hilft Dir, aus Angst, Wut oder Hilflosigkeit wieder in handlungsfähige Schritte zu kommen. Er ist besonders nützlich, weil Mobbing unübersichtlich wirken kann. Du kannst den Plan für Dich selbst, für eine Freundin oder einen Freund oder für eine Lerngruppe nutzen.

  1. Sicherheit: Bringe Dich zuerst aus der akuten Situation. Gehe zu Menschen, Räumen oder Orten, an denen Du nicht allein bist.
  2. Ruhe bewahren: Reagiere nicht mit Gegenbeleidigungen, Gewalt oder unüberlegten Posts. Das kann die Lage verschärfen und Dich zusätzlich belasten.
  3. Dokumentation: Schreibe Datum, Uhrzeit, Ort, Beteiligte, Zeuginnen und Zeugen sowie den Vorfall auf. Bei Cyber-Mobbing sicherst Du Screenshots, Links, Profilnamen und Nachrichten.
  4. Hilfe holen: Sprich mit einer erwachsenen Vertrauensperson, zum Beispiel Eltern, Lehrkraft, Schulsozialarbeit, Trainerin, Ausbilder, Beratungsstelle oder Jugendtelefon.
  5. Blockieren: Nutze bei digitalen Angriffen Melde- und Blockierfunktionen. Ändere Passwörter und überprüfe Deine Privatsphäre-Einstellungen.
  6. Melden: Melde verletzende Inhalte bei Plattformen, in der Schule oder in der Organisation. Bei Drohungen, Erpressung, Verbreitung intimer Bilder oder schweren Beleidigungen sollte professionelle Hilfe einbezogen werden.
  7. Unterstützung: Bleibe nicht allein. Bitte Freundinnen, Freunde oder Erwachsene, Dich zu begleiten, mit Dir zu sprechen oder bei Terminen dabei zu sein.
  8. Klärung: Eine direkte Aussprache ist nur sinnvoll, wenn sie sicher ist und von einer geeigneten erwachsenen Person begleitet wird.
  9. Nachsorge: Achte auf Deine Gesundheit, Deine Pausen, Deine Gefühle und Deine sozialen Kontakte. Hilfe anzunehmen ist ein Zeichen von Stärke.
  10. Prävention: Arbeite mit anderen an Regeln, Klassenvereinbarungen und einer Kultur, in der Abwertung keinen Platz hat.


So unterstützt Du andere sicher

Wenn Du Mobbing beobachtest, kannst Du viel bewirken. Frag die betroffene Person in einem ruhigen Moment, ob sie Unterstützung möchte. Setz Dich im Unterricht oder in der Pause zu ihr. Teile keine verletzenden Inhalte. Speichere nur Beweise, wenn es dem Schutz dient, und verbreite sie nicht weiter. Hole Erwachsene dazu, wenn die Situation wiederholt, heftig oder bedrohlich ist. In digitalen Räumen kannst Du beleidigende Inhalte melden, die Person privat unterstützen und in Gruppen klar machen, dass Herabwürdigung nicht akzeptabel ist.

Gute Unterstützung ist respektvoll. Entscheide nicht über den Kopf der betroffenen Person hinweg, sondern frage, was sie braucht. Manchmal braucht sie erst einmal Ruhe. Manchmal braucht sie Begleitung zu einer Lehrkraft. Manchmal braucht sie Hilfe beim Sichern von Beweisen. Manchmal braucht sie eine Gruppe, die nicht mehr schweigt.


Prävention in Klasse, Gruppe und Schule

Prävention bedeutet, Mobbing nicht erst zu stoppen, wenn der Schaden schon groß ist. Eine starke Klassengemeinschaft braucht klare Regeln, verlässliche Erwachsene, Mitbestimmung, gerechte Gesprächsformen und regelmäßige Reflexion. Hilfreich sind Klassenvereinbarungen, anonyme Sorgenboxen, feste Ansprechpersonen, Medienregeln, Übungen zu Empathie, regelmäßige Klassenräte, Pausenaufsicht, Peer-Projekte und schnelle Reaktionen auf erste Warnzeichen.

Prävention gelingt nur, wenn sie alle Rollen anspricht. Betroffene brauchen Schutz. Zuschauende brauchen Handlungsmöglichkeiten. Mobbende Personen brauchen Grenzen und Verantwortung. Erwachsene brauchen klare Abläufe. Die Gruppe braucht eine gemeinsame Haltung: Wir lachen nicht über Demütigung. Wir teilen keine verletzenden Inhalte. Wir holen Hilfe. Wir achten aufeinander.


Hilfsangebote und seriöse Anlaufstellen

Bei akuter Gefahr oder schweren Bedrohungen solltest Du sofort eine erwachsene Person oder die Polizei einschalten. Für Sorgen, Angst, Mobbing, Cybermobbing oder Konflikte gibt es außerdem vertrauliche Hilfe. In Deutschland bietet die Nummer gegen Kummer Beratung für Kinder und Jugendliche unter 116 111 sowie Online-Beratung an. JUUUPORT bietet Online-Beratung durch junge Scouts bei Problemen im Netz. klicksafe informiert über Cyber-Mobbing, Melden, Blockieren und sicheres Handeln. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erklärt, wie Betroffene bei Cybermobbing und Cyberstalking Beweise sichern und Anbieter kontaktieren können.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was unterscheidet Mobbing besonders deutlich von einem einmaligen Streit? (Wiederholung und Machtungleichgewicht) (!Ein einziges Missverständnis) (!Eine kurze Meinungsverschiedenheit) (!Ein zufälliger Fehler)




Was ist ein sinnvoller erster Schritt, wenn Du akut betroffen bist? (Sicherheit suchen und Hilfe holen) (!Allein zurückschlagen) (!Beleidigungen öffentlich beantworten) (!Die Situation geheim halten)




Warum solltest Du bei Cybermobbing nicht mit Gegenbeleidigungen reagieren? (Weil es die Lage verschärfen kann) (!Weil Beleidigungen immer helfen) (!Weil Screenshots dadurch unnötig werden) (!Weil niemand Nachrichten lesen kann)




Was bedeutet Beweise sichern bei Cybermobbing? (Screenshots und Zeitpunkte festhalten) (!Nachrichten sofort ungelesen löschen) (!Gerüchte weiterverbreiten) (!Falsche Profile erstellen)




Welche Rolle können Zuschauende positiv einnehmen? (Betroffene unterstützen und Hilfe holen) (!Über die Situation lachen) (!Verletzende Inhalte teilen) (!Alles ignorieren)




Was ist eine wichtige Funktion eines Mobbing-Tagebuchs? (Vorfälle nachvollziehbar machen) (!Rache planen) (!Gerüchte sammeln) (!Konflikte verstecken)




An wen kannst Du Dich in der Schule wenden? (Vertrauenslehrkraft oder Schulsozialarbeit) (!Nur an fremde Personen im Internet) (!Ausschließlich an die mobbende Person) (!An niemanden)




Was ist Cybermobbing? (Mobbing mit digitalen Kommunikationsmitteln) (!Ein freundlicher Gruppenchat) (!Ein einmaliges technisches Problem) (!Eine sichere Passwortregel)




Welche Aussage über Betroffene ist richtig? (Sie tragen nicht die Schuld am Mobbing) (!Sie haben Mobbing verdient) (!Sie müssen alles allein lösen) (!Sie dürfen keine Hilfe annehmen)




Was gehört zu wirksamer Prävention? (Klare Regeln und respektvolle Klassengemeinschaft) (!Wegsehen bei ersten Warnzeichen) (!Belohnung für Ausgrenzung) (!Verbot aller Gespräche)





Memory

Wiederholung Mobbing geschieht mehrfach
Machtungleichgewicht Betroffene können sich schwer allein wehren
Beweise sichern Screenshots und Notizen anlegen
Blockieren Digitalen Kontakt stoppen
Melden Plattform oder Schule informieren
Vertrauensperson Unterstützung im Gespräch holen
Upstander Aktiv helfen statt zuschauen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Aktionsplan
Ruhe bewahren Nicht zurückbeleidigen und Abstand schaffen
Dokumentieren Vorfälle mit Datum und Beteiligten festhalten
Beweise sichern Screenshots und Nachrichten aufbewahren
Hilfe holen Vertrauensperson oder Beratung einbeziehen
Melden Schule oder Plattform informieren






Kreuzworträtsel

Respekt Welche Haltung schützt vor Herabwürdigung?
Beweise Was sicherst Du mit Screenshots und Notizen?
Vertrauen Was brauchst Du für ein gutes Hilfegespräch?
Blockieren Was kannst Du online tun, um direkten Kontakt zu stoppen?
Melden Was tust Du bei verletzenden Inhalten auf Plattformen?
Zivilcourage Wie heißt mutiges Eintreten für andere?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Mobbing ist ein wiederholtes und gezieltes

einer Person. Ein wichtiges Merkmal ist das

. Bei Cybermobbing werden digitale

genutzt. Betroffene sollten zuerst ihre

beachten. Für die Klärung helfen Screenshots und eine genaue

. Niemand muss Mobbing allein

. Zuschauende können durch klare Unterstützung zu

werden. Eine starke Klassengemeinschaft braucht verbindliche

. Hilfe zu holen ist ein Zeichen von

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffe klären: Erstelle eine übersichtliche Mindmap zu Mobbing, Cyber-Mobbing, Streit, Konflikt und Zivilcourage und erkläre die Unterschiede in eigenen Worten.
  2. Mutmachkarte: Gestalte eine Karte oder digitale Nachricht, die einer betroffenen Person zeigt, dass sie nicht allein ist und Unterstützung verdient.
  3. Hilfeliste: Sammle schulische und außerschulische Ansprechpersonen, die bei Mobbing helfen können, und ordne sie nach Situationen.
  4. Stopp-Satz: Formuliere drei kurze, respektvolle Sätze, mit denen Zuschauende eine verletzende Situation unterbrechen können.


Standard

  1. Fallanalyse: Analysiere eine erfundene Mobbing-Situation und markiere Rollen, Warnzeichen, Risiken und sinnvolle nächste Schritte.
  2. Aktionsplan: Entwickle einen konkreten Fünf-Schritte-Plan für eine Person, die im Klassenchat beleidigt wird.
  3. Interview: Befrage eine Vertrauensperson aus Schule, Jugendarbeit oder Beratung zu Hilfswegen bei Mobbing und fasse die Ergebnisse anonymisiert zusammen.
  4. Präventionsposter: Gestalte ein Poster oder eine Infografik mit klaren Regeln gegen Mobbing und Cybermobbing für Deine Klasse.


Schwer

  1. Klassencode: Entwickle mit einer Gruppe einen Klassenkodex gegen Mobbing, der Rechte, Pflichten, Meldewege und Konsequenzen verständlich beschreibt.
  2. Peer-Projekt: Plane ein Projekt, bei dem ältere Schülerinnen und Schüler jüngere Lernende über respektvolles Verhalten im Netz informieren.
  3. Medienkampagne: Produziere ein kurzes Video, einen Podcast oder eine Fotostory zum Thema „Nicht wegsehen“, ohne echte Betroffene bloßzustellen.
  4. Schulkonzept: Entwirf einen Vorschlag für ein schulisches Präventionskonzept mit Ansprechpersonen, Meldewegen, Fortbildungen und regelmäßiger Evaluation.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Erkläre an einem selbst erfundenen Beispiel, warum Mobbing mehr ist als ein normaler Streit, und zeige, welche Schritte im Aktionsplan zuerst nötig wären.
  2. Perspektivwechsel: Beschreibe dieselbe Situation aus Sicht einer betroffenen Person, einer zuschauenden Person und einer Lehrkraft und leite daraus unterschiedliche Verantwortlichkeiten ab.
  3. Entscheidung begründen: Bewerte, ob eine direkte Aussprache in einem Fall sinnvoll oder gefährlich wäre, und begründe Deine Entscheidung mit Sicherheitsaspekten.
  4. Digitale Verantwortung: Entwickle Regeln für einen Klassenchat, die Cybermobbing vorbeugen, ohne sinnvolle Kommunikation zu verhindern.
  5. Präventionskonzept: Vergleiche zwei Maßnahmen gegen Mobbing und entscheide, welche kurzfristig und welche langfristig besser wirkt.
  6. Handlungssicherheit: Formuliere einen Gesprächsleitfaden für ein Hilfegespräch mit einer Vertrauensperson und erkläre, welche Informationen wichtig sind.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du einen eigenen Aktionsplan zu einer erfundenen, realistischen Mobbing- oder Cybermobbing-Situation. Der Lernnachweis enthält eine kurze Fallbeschreibung ohne echte Namen, eine Einschätzung der Rollen, eine Sicherheitsentscheidung, eine Dokumentationsstrategie, passende Hilfsangebote, eine Formulierung für ein Gespräch mit einer Vertrauensperson und eine Idee zur Prävention in der Gruppe. Bewertet werden nicht perfekte Formulierungen, sondern verantwortliches Denken, Schutz der betroffenen Person, klare Begründungen und die Fähigkeit, Hilfe einzubeziehen.


Quellen und Hilfsangebote

  1. klicksafe: Cybermobbing: Hilfe und Tipps
  2. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Hilfe für Betroffene bei Cybermobbing und Cyberstalking
  3. Nummer gegen Kummer: Kinder- und Jugendtelefon 116 111 und Online-Beratung
  4. JUUUPORT: Online-Beratung bei Cybermobbing und anderen Online-Problemen
  5. Polizeiliche Kriminalprävention: Informationen für Betroffene von Cybercrime
  6. Wikimedia Commons: Freie Medien zu School bullying und Freie Medien zu Cyberbullying




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Schulfach+

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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

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Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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