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Mathematische Probleme selbstständig lösen - EKM

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Mathematische Probleme selbstständig lösen - EKM



Einleitung

Mathematische Probleme selbstständig lösen - EKM ist ein aiMOOC für Lernende, die nicht nur rechnen, sondern mathematisch denken, planen, überprüfen und erklären wollen. In diesem Kurs steht EKM für den Erweiterten Kompetenznachweis Mathematik. Ein solcher Kompetenznachweis fragt nicht nur ab, ob Du ein Ergebnis findest. Entscheidend ist, ob Du ein Problem verstehst, eine passende Strategie auswählst, Deinen Lösungsweg nachvollziehbar darstellst, Fehler erkennst und Deine Lösung begründet beurteilst.

Beim selbstständigen Lösen mathematischer Probleme geht es um mehrere Fähigkeiten zugleich: Du musst Informationen ordnen, mathematische Begriffe sicher verwenden, geeignete Darstellungen wählen, Muster erkennen, Vermutungen prüfen, mit anderen über Ideen sprechen und Deine Ergebnisse kritisch reflektieren. Damit verbindet dieser aiMOOC zentrale prozessbezogene Kompetenzen des Mathematikunterrichts: Problemlösen, Modellieren, Argumentieren, Kommunizieren und Darstellen.

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Was bedeutet selbstständiges Problemlösen?

Ein mathematisches Problem unterscheidet sich von einer einfachen Routineaufgabe. Bei einer Routineaufgabe weißt Du meist sofort, welches Verfahren anzuwenden ist. Bei einem Problem ist der Lösungsweg zunächst unklar. Du musst selbst entscheiden, welche Informationen wichtig sind, welche mathematischen Werkzeuge helfen und wie Du Deine Lösung überprüfen kannst.

Selbstständiges Problemlösen bedeutet nicht, alles ohne Hilfe sofort richtig zu machen. Es bedeutet, dass Du Deinen Denkprozess bewusst steuerst. Du stellst Fragen, probierst Strategien aus, nutzt Skizzen oder Tabellen, überprüfst Zwischenergebnisse und verbesserst Deinen Weg, wenn etwas nicht passt. Gerade im Mathematikunterricht ist das wichtig, weil mathematisches Denken nicht nur aus Rechnen besteht, sondern aus dem gezielten Umgang mit Unsicherheit.


Problem oder Aufgabe?

Eine Aufgabe kann eine klare Rechenanweisung enthalten, zum Beispiel: „Berechne 24 · 17.“ Ein Problem fordert mehr: „Wie viele Sitzplätze braucht eine Schule, wenn alle Klassen gemeinsam eine Veranstaltung besuchen und einige Stühle in Reserve bleiben sollen?“ Hier musst Du die Situation verstehen, Daten auswählen, Annahmen treffen und einen sinnvollen Rechenweg entwickeln.

Merksatz: Eine Aufgabe sagt Dir oft, was Du tun sollst. Ein Problem fordert Dich heraus, selbst herauszufinden, was zu tun ist.


EKM und Kompetenzen

Beim Erweiterten Kompetenznachweis Mathematik können Aufgaben so gestaltet sein, dass sie mehrere Kompetenzen sichtbar machen. Nicht nur das Ergebnis zählt, sondern auch die Qualität Deines Vorgehens. Besonders wichtig sind:

  1. Problemverständnis: Du erkennst, worum es geht, was gegeben ist und was gesucht wird.
  2. Strategieauswahl: Du wählst eine passende Methode, zum Beispiel eine Tabelle, Skizze, Gleichung oder systematisches Probieren.
  3. Durchführung: Du rechnest sorgfältig, hältst Zwischenschritte fest und bleibst am Ziel orientiert.
  4. Begründung: Du erklärst, warum Dein Vorgehen sinnvoll ist.
  5. Reflexion: Du überprüfst, ob Dein Ergebnis zur Situation passt.


Der Problemlöseprozess

Viele erfolgreiche Problemlöseprozesse folgen einem ähnlichen Ablauf. Ein bekanntes Modell geht auf George Pólya zurück. Es unterscheidet vier zentrale Phasen: das Problem verstehen, einen Plan entwickeln, den Plan durchführen und zurückblicken. Diese Phasen sind keine starre Reihenfolge. Oft gehst Du wieder zurück, veränderst Deine Strategie und prüfst erneut.


Phase 1: Das Problem verstehen

Bevor Du rechnest, musst Du die Situation klären. Lies die Aufgabe mehrmals. Markiere wichtige Informationen. Unterscheide zwischen gegebenen Daten, gesuchten Größen und Bedingungen. Frage Dich: Was ist sicher bekannt? Was muss ich herausfinden? Welche Begriffe muss ich verstehen?

Ein guter erster Schritt ist, die Aufgabe in eigenen Worten zu formulieren. Wenn Du die Situation jemand anderem erklären kannst, hast Du sie meist besser verstanden. Bei Textaufgaben hilft es, unwichtige Informationen zu streichen und zentrale Werte zu notieren.


Phase 2: Einen Plan entwickeln

In dieser Phase wählst Du eine heuristische Strategie. Eine Heuristik ist ein hilfreiches Suchverfahren, das eine Lösung nicht garantiert, aber die Wahrscheinlichkeit erhöht, einen Weg zu finden. Typische Strategien sind Systematisches Probieren, Rückwärtsarbeiten, Skizzieren, Tabellieren, Muster erkennen, Spezialfälle untersuchen und Gleichungen aufstellen.

Ein Plan muss nicht perfekt sein. Wichtig ist, dass Du begründet beginnst. Manchmal zeigt erst der Versuch, ob die Strategie passt. Dann ist ein Wechsel der Strategie kein Scheitern, sondern ein Zeichen bewusster Selbstregulation.


Phase 3: Den Plan durchführen

Nun setzt Du Deinen Plan um. Achte darauf, dass Deine Schritte nachvollziehbar bleiben. Schreibe nicht nur Ergebnisse auf, sondern auch kurze Erklärungen. Verwende Einheiten, Tabellenüberschriften und Zwischenergebnisse. Wenn Du etwas ausprobierst, halte Deine Versuche geordnet fest. So kannst Du später erkennen, welche Versuche sinnvoll waren und wo ein Fehler entstanden ist.


Phase 4: Zurückblicken und prüfen

Am Ende überprüfst Du Deine Lösung. Passt das Ergebnis zur Frage? Ist die Größenordnung realistisch? Sind alle Bedingungen erfüllt? Kannst Du Deinen Lösungsweg mit einer anderen Methode kontrollieren? Eine gute Lösung enthält oft eine kurze Probe oder einen Antwortsatz. Im EKM ist dieser Rückblick besonders wertvoll, weil er zeigt, dass Du Deinen Denkprozess kontrollierst.


Wichtige heuristische Strategien

Heuristische Strategien sind Werkzeuge für schwierige Aufgaben. Sie helfen Dir, wenn Du nicht sofort weißt, welches Verfahren passt. Je mehr Strategien Du kennst, desto flexibler kannst Du Probleme bearbeiten.


Systematisches Probieren

Beim systematischen Probieren testest Du nicht zufällig, sondern geordnet. Du legst fest, in welcher Reihenfolge Du Möglichkeiten untersuchst. Eine Tabelle hilft, Versuche übersichtlich zu dokumentieren. Diese Strategie eignet sich besonders, wenn es mehrere mögliche Lösungen gibt oder wenn Du durch Beispiele ein Muster entdecken möchtest.


Skizze oder Diagramm zeichnen

Eine Skizze kann Beziehungen sichtbar machen, die im Text schwer zu erkennen sind. In der Geometrie zeigt eine Zeichnung Längen, Winkel und Lagebeziehungen. In der Stochastik können Baumdiagramme helfen. In der Zuordnung oder Funktionslehre können Graphen Zusammenhänge verdeutlichen. Wichtig ist: Eine Skizze muss nicht schön sein, aber sie muss mathematisch hilfreich sein.


Tabelle anlegen

Eine Tabelle ordnet Daten. Sie hilft bei Zahlenfolgen, Preisvergleichen, proportionalen Zuordnungen, Wachstumsprozessen und systematischen Versuchen. Tabellen machen sichtbar, ob sich ein Muster wiederholt, ob Werte steigen oder fallen und ob eine Regel vermutet werden kann.


Rückwärtsarbeiten

Beim Rückwärtsarbeiten beginnst Du beim Ziel und überlegst, welche Schritte davor nötig wären. Diese Strategie ist nützlich, wenn das Ergebnis oder eine Endbedingung bekannt ist. Du fragst: Was müsste unmittelbar vorher gelten? Welche Voraussetzung führt zu diesem Ziel?


Vereinfachen und Spezialfälle untersuchen

Viele Probleme werden verständlicher, wenn Du zunächst eine einfachere Version löst. Du kannst kleinere Zahlen verwenden, eine Zeichnung vereinfachen oder nur einen Teil der Situation betrachten. Danach überträgst Du Deine Erkenntnisse auf die ursprüngliche Aufgabe. Diese Strategie ist besonders hilfreich bei Mustern, Zahlenfolgen und kombinatorischen Problemen.


In ein mathematisches Modell übersetzen

Beim mathematischen Modellieren übersetzt Du eine reale Situation in mathematische Sprache. Du triffst Annahmen, wählst Variablen, stellst Beziehungen auf und prüfst anschließend, ob das Modell zur Wirklichkeit passt. Ein Modell kann eine Gleichung, eine Zeichnung, eine Tabelle, ein Graph oder ein Algorithmus sein.

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Beispiel: Die sieben Brücken von Königsberg

Ein berühmtes mathematisches Problem ist das Königsberger Brückenproblem. Es fragt, ob man einen Spaziergang durch die Stadt Königsberg so planen kann, dass jede der sieben Brücken genau einmal überquert wird. Leonhard Euler zeigte, dass dies nicht möglich ist. Entscheidend war nicht die genaue Form der Stadtkarte, sondern die Struktur der Verbindungen. Aus Inseln und Uferbereichen wurden Punkte, aus Brücken wurden Linien. So entstand ein frühes Beispiel der Graphentheorie.

Dieses Beispiel zeigt, was mathematisches Problemlösen ausmacht: Eine reale Situation wird abstrahiert, unwichtige Details werden weggelassen, eine passende Darstellung wird gewählt und daraus wird eine begründete Aussage abgeleitet.


Beispielaufgabe für den EKM

Problem: Eine Klasse plant einen Ausflug. Der Bus kostet insgesamt 360 Euro. Für Eintrittskarten werden pro Person 8 Euro benötigt. Es sollen mindestens 24 und höchstens 30 Personen mitfahren. Die Klasse möchte wissen, wie hoch die Kosten pro Person sind und ab welcher Personenzahl der Preis unter 22 Euro liegt.


Schritt 1: Verstehen

Gegeben sind die festen Buskosten von 360 Euro und die variablen Eintrittskosten von 8 Euro pro Person. Gesucht ist der Preis pro Person für verschiedene Teilnehmerzahlen. Außerdem soll entschieden werden, ab wann der Preis unter 22 Euro liegt.


Schritt 2: Planen

Eine sinnvolle Strategie ist eine Tabelle. Die Gesamtkosten berechnest Du mit der Formel: Gesamtkosten = 360 Euro + 8 Euro · Personenzahl. Den Preis pro Person erhältst Du, indem Du die Gesamtkosten durch die Personenzahl teilst.


Schritt 3: Durchführen

Personenzahl Gesamtkosten Kosten pro Person
24 360 Euro + 8 Euro · 24 = 552 Euro 23 Euro
25 360 Euro + 8 Euro · 25 = 560 Euro 22,40 Euro
26 360 Euro + 8 Euro · 26 = 568 Euro ca. 21,85 Euro
27 360 Euro + 8 Euro · 27 = 576 Euro ca. 21,33 Euro


Schritt 4: Prüfen und antworten

Bei 26 Personen liegt der Preis erstmals unter 22 Euro. Die Lösung passt zur Situation, weil die festen Buskosten auf mehr Personen verteilt werden. Je mehr Personen mitfahren, desto kleiner wird der Buskostenanteil pro Person. Der Eintrittspreis von 8 Euro pro Person bleibt dagegen gleich.


Strategiekarte für Dein EKM

Vor einer EKM-Aufgabe kannst Du diese Strategiekarte nutzen. Sie hilft Dir, nicht vorschnell zu rechnen.

Frage Mögliche Handlung
Was ist gegeben? Wichtige Informationen markieren und geordnet notieren
Was ist gesucht? Ziel der Aufgabe in eigenen Worten formulieren
Welche Darstellung passt? Skizze, Tabelle, Gleichung, Graph oder Baumdiagramm wählen
Welche Strategie hilft? Systematisch probieren, rückwärtsarbeiten, vereinfachen oder modellieren
Wie prüfe ich? Probe, Überschlagsrechnung, andere Darstellung oder Antwortsatz nutzen


Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest

Viele Fehler beim Problemlösen entstehen nicht durch fehlendes Rechnen, sondern durch fehlende Planung. Häufig wird zu schnell gerechnet, ohne die Frage genau zu lesen. Manchmal werden Einheiten vergessen oder Zwischenergebnisse nicht erklärt. Auch unrealistische Ergebnisse bleiben unbemerkt, wenn keine Probe durchgeführt wird.

Hilfreich ist eine kurze Selbstkontrolle: Habe ich die Frage beantwortet? Habe ich alle Bedingungen genutzt? Sind meine Einheiten richtig? Ist mein Ergebnis realistisch? Kann jemand anderes meinen Lösungsweg verstehen? Wenn Du diese Fragen beantwortest, arbeitest Du bereits auf einem höheren Kompetenzniveau.


Sprache beim mathematischen Problemlösen

Mathematisches Denken braucht genaue Sprache. Wörter wie mindestens, höchstens, genau, insgesamt, jeweils, Differenz, Produkt, proportional oder wahrscheinlich verändern die Bedeutung einer Aufgabe. Unterstreiche solche Signalwörter und übersetze sie in mathematische Beziehungen.

Auch Deine eigene Erklärung ist wichtig. Schreibe nicht nur: „Ich habe gerechnet.“ Besser ist: „Ich teile die Gesamtkosten durch die Anzahl der Personen, weil der Preis pro Person gesucht ist.“ Eine solche Begründung macht Deinen Denkprozess sichtbar.


EKM-Bewertung: Was macht eine starke Lösung aus?

Eine starke EKM-Lösung ist vollständig, nachvollziehbar und reflektiert. Sie zeigt nicht nur ein Ergebnis, sondern den Weg dorthin. Besonders überzeugend ist eine Lösung, wenn Du begründest, warum Deine Strategie passt, und wenn Du Dein Ergebnis überprüfst.

Bereich Stark sichtbar durch
Problemverständnis Eigene Zusammenfassung, Markierungen, klare Zielformulierung
Strategie Passende Darstellung, begründete Methode, geordnetes Vorgehen
Rechnen Sorgfältige Schritte, Einheiten, Zwischenergebnisse
Argumentation Begründungen mit mathematischen Begriffen
Reflexion Probe, Plausibilität, Vergleich mit Bedingungen


Mini-Methoden für mehr Selbstständigkeit

Eine gute Methode ist das Drei-Minuten-Verstehen: Rechne in den ersten drei Minuten nicht, sondern lies, markiere und formuliere die Frage neu. Eine weitere Methode ist der Darstellungswechsel: Wenn Du mit einer Gleichung nicht weiterkommst, versuche eine Tabelle oder Skizze. Besonders hilfreich ist auch die Fehlerfreundlichkeit: Ein falscher Versuch ist nicht wertlos, wenn Du daraus erkennst, warum eine Strategie nicht passt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was unterscheidet ein mathematisches Problem meist von einer Routineaufgabe? (Der Lösungsweg ist zunächst nicht sofort klar) (!Es gibt immer gar keine Lösung) (!Man darf keine Zahlen verwenden) (!Es wird nur Kopfrechnen verlangt)




Welche Handlung gehört besonders zur Phase Problem verstehen? (Wichtige Informationen markieren) (!Den Antwortsatz zuerst schreiben) (!Alle Zahlen sofort addieren) (!Die Probe weglassen)




Wozu dient eine Heuristik beim mathematischen Problemlösen? (Sie hilft beim Finden eines möglichen Lösungswegs) (!Sie ersetzt jede Begründung) (!Sie garantiert immer das richtige Ergebnis) (!Sie macht eine Aufgabe automatisch zur Routineaufgabe)




Welche Darstellung eignet sich besonders für geordnete Versuche? (Eine Tabelle) (!Ein Gedicht) (!Eine Überschrift) (!Ein Zufallsgenerator)




Was bedeutet Rückwärtsarbeiten? (Vom Ziel aus nach notwendigen Zwischenschritten suchen) (!Alle Rechnungen rückwärts aufschreiben) (!Nur negative Zahlen verwenden) (!Die Aufgabe am Ende beginnen und nicht prüfen)




Warum ist eine Probe wichtig? (Sie überprüft, ob Ergebnis und Bedingungen zusammenpassen) (!Sie ersetzt das Lesen der Aufgabe) (!Sie macht jede Rechnung länger) (!Sie ist nur bei Geometrie erlaubt)




Was zeigt beim EKM besonders gut die Kompetenz Argumentieren? (Eine nachvollziehbare Begründung des Lösungswegs) (!Ein Ergebnis ohne Erklärung) (!Eine möglichst kurze Rechnung ohne Einheiten) (!Das Abschreiben der Aufgabenstellung)




Welche Frage hilft bei der Reflexion einer Lösung? (Ist das Ergebnis realistisch?) (!Welche Zahl sieht am schönsten aus?) (!Kann ich die Einheiten weglassen?) (!Wie vermeide ich jeden Zwischenschritt?)




Was ist ein mathematisches Modell? (Eine vereinfachte mathematische Beschreibung einer Situation) (!Eine dekorative Zeichnung ohne Bedeutung) (!Eine Liste aller falschen Antworten) (!Ein Rechenfehler mit Einheiten)




Welche Strategie passt besonders gut zu Mustern und Zahlenfolgen? (Spezialfälle untersuchen und eine Regel vermuten) (!Alle Werte ungeordnet raten) (!Die Aufgabenstellung ignorieren) (!Nur das letzte Ergebnis betrachten)





Memory

Problem verstehen Gegebenes und Gesuchtes klären
Strategie wählen Passenden Lösungsplan entwickeln
Tabelle Versuche geordnet darstellen
Skizze Beziehungen sichtbar machen
Probe Ergebnis überprüfen
Modellieren Wirklichkeit mathematisch beschreiben
Argumentieren Vorgehen begründen
Reflexion Lösung kritisch beurteilen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Phase des Problemlösens
Informationen markieren Problem verstehen
Methode auswählen Plan entwickeln
Rechnung ausführen Plan durchführen
Ergebnis prüfen Zurückblicken
Antwort begründen Argumentieren




...


Kreuzworträtsel

Heuristik Wie nennt man eine hilfreiche Suchstrategie beim Lösen schwieriger Aufgaben?
Modell Wie heißt eine vereinfachte mathematische Beschreibung einer Situation?
Skizze Welche Zeichnung hilft, Beziehungen in einer Aufgabe sichtbar zu machen?
Tabelle Welche geordnete Darstellung hilft beim systematischen Probieren?
Probe Wie nennt man die Überprüfung eines Ergebnisses?
Strategie Wie heißt ein bewusst gewählter Plan zum Lösen eines Problems?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein mathematisches Problem ist keine reine

. Beim EKM sollst Du Deinen

sichtbar machen. Zuerst musst Du das Problem

. Danach wählst Du eine passende

. Eine Tabelle hilft besonders beim

. Eine Skizze macht mathematische Beziehungen

. Beim Modellieren wird eine reale Situation in mathematische Sprache

. Am Ende prüfst Du mit einer

, ob Dein Ergebnis passt. Eine gute Lösung enthält nicht nur ein Ergebnis, sondern auch eine

. Durch Reflexion verbesserst Du Deine mathematische

.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Problemverständnis: Wähle eine Textaufgabe aus Deinem Mathematikbuch und markiere Gegebenes, Gesuchtes und Bedingungen in drei verschiedenen Farben.
  2. Strategiekarte: Erstelle eine persönliche Strategiekarte mit mindestens fünf Fragen, die Du Dir vor dem Rechnen stellen möchtest.
  3. Skizze: Zeichne zu einer geometrischen Aufgabe eine Skizze und erkläre in drei Sätzen, warum sie beim Verstehen hilft.
  4. Tabelle: Löse eine Aufgabe durch systematisches Probieren und halte alle Versuche in einer Tabelle fest.

Standard

  1. Darstellungswechsel: Bearbeite ein mathematisches Problem zuerst mit einer Tabelle und danach mit einer Gleichung. Vergleiche beide Wege.
  2. Fehleranalyse: Nimm eine fehlerhafte Lösung, finde den Fehler und schreibe eine verständliche Rückmeldung für die Person, die sie erstellt hat.
  3. Modellierung: Suche eine Alltagssituation, in der Kosten, Zeit oder Entfernung berechnet werden müssen, und entwickle ein mathematisches Modell dazu.
  4. Lösungsweg: Erstelle zu einer EKM-ähnlichen Aufgabe eine Musterlösung mit Problemverständnis, Strategie, Rechnung, Probe und Antwortsatz.

Schwer

  1. Eigene Problemaufgabe: Erfinde eine offene mathematische Problemaufgabe mit mehreren möglichen Lösungswegen und erstelle dazu Bewertungskriterien.
  2. Argumentation: Beweise oder widerlege eine selbst gewählte mathematische Vermutung und dokumentiere Deine Denkwege.
  3. Projektarbeit: Führe eine kleine Untersuchung in Deiner Klasse durch, zum Beispiel zu Schulwegen oder Medienzeiten, und werte die Daten mathematisch aus.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video, in dem Du eine Problemlösestrategie an einem selbst gewählten Beispiel erklärst.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Du erhältst eine unbekannte Sachsituation mit mehreren Daten. Entwickle zuerst ein mathematisches Modell und erkläre, welche Informationen Du verwendest und welche Du weglässt.
  2. Strategievergleich: Löse ein Problem auf zwei verschiedenen Wegen und bewerte, welcher Weg übersichtlicher, sicherer oder allgemeiner ist.
  3. Fehlerdiagnose: Analysiere eine vorgegebene Lösung mit Rechenfehler und Denkfehler. Beschreibe, wie beide Fehler entstanden sein könnten.
  4. Begründung: Formuliere zu einem Ergebnis eine mathematisch überzeugende Begründung, ohne nur Rechenschritte zu wiederholen.
  5. Reflexion: Erkläre, wie Du vorgehen würdest, wenn Deine erste Strategie nicht funktioniert. Nenne mindestens drei sinnvolle Alternativen.
  6. Modellkritik: Prüfe ein mathematisches Modell zu einer Alltagssituation und erläutere, welche Annahmen realistisch und welche problematisch sind.
  7. Kommunikation: Schreibe eine Lösung so um, dass eine jüngere Schülerin oder ein jüngerer Schüler sie verstehen kann.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zum Thema Mathematische Probleme selbstständig lösen - EKM solltest Du zeigen, dass Du mathematische Probleme eigenständig und reflektiert bearbeiten kannst. Wichtig ist eine Mappe, ein digitales Portfolio oder eine Präsentation mit mehreren vollständigen Problemlösungen. Jede Lösung sollte das Problem in eigenen Worten erklären, eine passende Strategie nennen, den Rechenweg nachvollziehbar darstellen, Fachbegriffe korrekt verwenden, das Ergebnis prüfen und den Lernprozess reflektieren.

Zum Lernnachweis gehören außerdem eine selbst entwickelte Problemaufgabe, eine Fehleranalyse, ein Strategievergleich und eine kurze Selbsteinschätzung. Besonders wichtig ist, dass Du nicht nur richtige Ergebnisse sammelst, sondern Deine Denkwege sichtbar machst. Eine starke Dokumentation zeigt auch Umwege, Verbesserungen und begründete Entscheidungen.




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