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Maschinen und Storytelling - Zukunftswerkstatt Schule - aiMOOC

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Maschinen und Storytelling - Zukunftswerkstatt Schule - aiMOOC




Einleitung

Maschinen & Storytelling / Zukunftswerkstatt Schule verbindet Künstliche Intelligenz, Making, Medienbildung, Technik, Kreativität und Zukunftskompetenzen zu einem handlungsorientierten Lernprojekt. Du entwickelst eine eigene Idee für Schule und Gesellschaft der Zukunft, erzählst dazu eine verständliche Geschichte und baust oder simulierst einen Prototyp. Dabei lernst Du, wie Maschinen, Algorithmen, Sensoren, Roboter, 3D-Druck, Chatbots und generative KI sinnvoll, kritisch und kreativ eingesetzt werden können.

Im Mittelpunkt steht nicht die Frage, ob Technik alles besser macht, sondern wie Menschen Technik so gestalten, dass sie Lernen, Zusammenleben, Teilhabe und Verantwortung unterstützt. Storytelling hilft Dir, technische Ideen nicht nur als Geräte oder Programme zu sehen, sondern als Erzählungen über Bedürfnisse, Konflikte, Entscheidungen, Werte und mögliche Zukünfte. Die Zukunftswerkstatt liefert dafür eine Methode: Du untersuchst Probleme, entwickelst Wunschbilder und planst konkrete Umsetzungsschritte.

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Ziel des aiMOOCs

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, wie Maschinen und Erzählungen zusammenwirken, wenn Menschen Zukunftsideen entwickeln. Du kannst ein schulisches Problem analysieren, eine Zukunftsidee als Narrativ gestalten, einen einfachen Prototyp planen, KI-Werkzeuge reflektiert nutzen und die Wirkung Deiner Idee aus Sicht verschiedener Beteiligter bewerten.


Zielgruppe und Einsatz

Dieser aiMOOC eignet sich für Schule, Projektunterricht, Medienbildung, Informatikunterricht, Deutschunterricht, Kunstunterricht, Technikunterricht, Berufliche Bildung und Studium. Besonders passend ist er für Lernende ab etwa Klasse 7, kann aber durch Aufgabenwahl, Werkzeugumfang und Reflexionstiefe an verschiedene Niveaus angepasst werden. Er eignet sich für eine kurze Unterrichtseinheit, eine Projektwoche, eine Arbeitsgemeinschaft, eine Zukunftswerkstatt oder ein fächerverbindendes Lernprojekt.


Grundideen


Maschinen als Werkzeuge, Medien und Mitgestalter

Eine Maschine ist ein von Menschen gestaltetes System, das Energie, Information oder Material verarbeitet. In diesem aiMOOC wird der Begriff breit verstanden: Er umfasst klassische technische Geräte, digitale Systeme, Mikrocontroller, Roboter, Programme, KI-Systeme und interaktive Medien. Wichtig ist: Maschinen handeln nicht aus eigener Verantwortung. Sie folgen Konstruktionen, Daten, Regeln, Modellen und Entscheidungen, die Menschen entwickelt, ausgewählt oder zugelassen haben.

Künstliche Intelligenz bezeichnet Systeme, die Aufgaben ausführen, die häufig mit menschlicher Intelligenz verbunden werden, zum Beispiel Muster erkennen, Sprache verarbeiten, Bilder erzeugen, Vorschläge machen oder Entscheidungen unterstützen. Maschinelles Lernen ist ein Teilbereich, in dem Systeme aus Daten Muster ableiten. Deep Learning nutzt künstliche neuronale Netze mit vielen Verarbeitungsschichten. Für schulische Projekte ist entscheidend, dass Du Ergebnisse von KI nicht ungeprüft übernimmst, sondern sie mit Quellenkritik, Fachwissen, Ethik und Datenschutz verbindest.


Storytelling als Denkwerkzeug

Storytelling bedeutet, Informationen, Erfahrungen und Ideen in Form einer Geschichte zu strukturieren. Eine gute Geschichte macht sichtbar, wer ein Problem erlebt, warum es wichtig ist, welche Hindernisse auftreten und wie sich eine Situation verändern kann. Im Zusammenhang mit Technik hilft Storytelling, eine Erfindung nicht nur als Funktion zu beschreiben, sondern als menschliche Situation: Wer profitiert? Wer wird übersehen? Welche Werte stecken in der Lösung? Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Ein technisches Projekt wird dadurch verständlicher. Statt nur zu sagen: „Wir bauen einen Pausenhof-Roboter“, könntest Du erzählen: „Eine Schülerin findet in der Pause keinen ruhigen Ort. Ein sensorgestütztes Leitsystem zeigt freie Lern- und Ruhebereiche an, ohne persönliche Daten zu speichern.“ So entsteht ein Narrativ, das technische Funktion, menschliches Bedürfnis und verantwortliche Gestaltung verbindet.


Zukunftswerkstatt Schule

Die Zukunftswerkstatt ist eine kreative Methode, um Probleme zu untersuchen, Wunschvorstellungen zu entwickeln und realistische Schritte zu planen. Sie wird häufig mit den Phasen Kritikphase, Fantasiephase und Umsetzungsphase beschrieben. Für Schule lässt sich diese Methode besonders gut mit Making, Medienproduktion und KI verbinden.

  1. Kritikphase: Du sammelst Probleme, Störungen, Ungerechtigkeiten oder ungenutzte Möglichkeiten im Schulalltag.
  2. Fantasiephase: Du entwirfst mutige Zukunftsbilder, ohne Dich sofort von bestehenden Grenzen bremsen zu lassen.
  3. Umsetzungsphase: Du wählst eine Idee aus, planst einen Prototyp, prüfst Risiken und entwickelst konkrete nächste Schritte.


Projektmodell: Von der Idee zur Zukunftsgeschichte


Leitfrage

Wie können Maschinen, KI und Storytelling helfen, Schule menschlicher, gerechter, kreativer oder nachhaltiger zu gestalten?

Diese Leitfrage verbindet technisches Denken mit Demokratiebildung, Medienkompetenz, Kreativität und Verantwortung. Eine gute Lösung muss nicht kompliziert sein. Wichtig ist, dass sie ein reales Bedürfnis ernst nimmt, nachvollziehbar gestaltet ist und kritisch geprüft wird.


Ablauf in sechs Schritten

Schritt Leitfrage Ergebnis
Beobachtung Was funktioniert in Schule noch nicht gut? Problemnotiz, Interviewfrage oder Beobachtungsprotokoll
Perspektivwechsel Wer erlebt das Problem besonders stark? Persona, Szenario oder kurze Alltagsszene
Storytelling Welche Geschichte macht das Problem und die Lösung verständlich? Storyboard, Audioidee, Comic, Kurzfilmplan oder Pitch
Making Welche Maschine, welches Modell oder welches digitale System könnte helfen? Skizze, Papierprototyp, 3D-Modell, Sensoridee oder App-Konzept
KI-Reflexion Welche Rolle darf KI sinnvoll spielen? Promptplan, Prüfliste, Quellencheck oder Ethiknotiz
Präsentation Wie zeigst Du Wirkung, Grenzen und nächste Schritte? Prototyp-Demo, Medienprodukt, Lernplakat oder Ausstellung


Beispielprojekt: Die erzählende Pausenmaschine

Stell Dir vor, eine Klasse entwickelt eine „erzählende Pausenmaschine“. Sie misst nicht Personen, sondern nur frei verfügbare, anonyme Informationen wie Lautstärkebereiche oder Belegungszonen. Aus diesen Daten entsteht eine visuelle Geschichte des Pausenhofs: Wo ist es ruhig? Wo entstehen Konflikte? Wo fehlen Sitzmöglichkeiten? Die Lernenden gestalten eine Figur, die durch den Pausenhof geht und verschiedene Perspektiven erzählt. Daraus entsteht ein Storyboard, ein einfacher Sensorprototyp und eine Reflexion über Datenschutz, Barrierefreiheit und Schulkultur.


Zentrale Fachbegriffe


Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen

Künstliche Intelligenz ist kein magischer Geist in einer Maschine, sondern ein Sammelbegriff für technische Verfahren, die bestimmte Aufgaben automatisiert oder teilautomatisiert bearbeiten. Ein Sprachmodell kann zum Beispiel Texte fortsetzen, zusammenfassen oder umformulieren. Es versteht Sprache jedoch nicht wie ein Mensch, sondern berechnet wahrscheinliche Fortsetzungen anhand gelernter Muster. Deshalb können KI-Ausgaben überzeugend klingen und trotzdem falsch, einseitig oder unvollständig sein.

Für ein verantwortungsvolles Projekt brauchst Du deshalb eine Prüfroutine: Welche Daten oder Quellen wurden genutzt? Welche Perspektiven fehlen? Welche Annahmen stecken im Ergebnis? Welche Folgen hätte es, wenn die Maschine falsch liegt? Wer trägt Verantwortung? Genau diese Fragen machen aus KI-Nutzung echte Medienkompetenz.


Making und Prototyping

Making bedeutet, dass Du Ideen praktisch erprobst, indem Du Dinge baust, reparierst, programmierst, gestaltest oder kombinierst. Ein Prototyp ist ein vorläufiges Modell. Er muss nicht perfekt sein. Er dient dazu, Annahmen zu testen, Feedback zu sammeln und Verbesserungen sichtbar zu machen. Prototypen können aus Papier, Pappe, Lego, Mikrocontrollern, 3D-Druck, Scratch, Calliope mini, micro:bit, App-Prototypen oder digitalen Simulationen bestehen.

Im schulischen Kontext ist Prototyping besonders wertvoll, weil Fehler nicht als Scheitern gelten, sondern als Lernsignale. Wenn ein Sensor falsch misst, ein Chatbot missverständlich antwortet oder eine Geschichte nicht überzeugt, liefert das Material für Verbesserung, Diskussion und Reflexion.


Digitale Erzählformen

Digital Storytelling verbindet Sprache, Bild, Ton, Video, Interaktion und Daten. Eine Zukunftsidee kann als Comic, Podcast, Kurzfilm, Erklärvideo, interaktive Präsentation, Ausstellung, Game, AR-Szene oder Website erzählt werden. Wichtig ist, dass die Form zur Aussage passt. Eine technische Lösung für Barrierefreiheit sollte zum Beispiel selbst möglichst barrierearm präsentiert werden.

Digitale Erzählformen können außerdem zeigen, wie sich Entscheidungen verändern: Was passiert, wenn mehr Menschen ein System nutzen? Was passiert, wenn Daten fehlen? Was passiert, wenn eine Maschine Menschen falsch einordnet? So wird Storytelling zu einem Werkzeug für Systemdenken.


Zukunftskompetenzen

Zukunftskompetenzen sind Fähigkeiten, die Menschen brauchen, um mit Unsicherheit, Wandel und komplexen Problemen umzugehen. Dazu gehören Kreativität, Kollaboration, Kommunikation, kritisches Denken, Problemlösen, Ambiguitätstoleranz, Urteilskompetenz, Selbstwirksamkeit und Verantwortung. In diesem aiMOOC trainierst Du diese Kompetenzen, indem Du nicht nur über Zukunft sprichst, sondern eine Zukunftsidee entwirfst, prüfst und erzählbar machst.


Verantwortliche KI-Nutzung


Prüffragen für KI im Projekt

Bereich Prüffrage Lernziel
Transparenz Erklärst Du, wo und wie KI im Projekt genutzt wurde? Offenlegen statt Verstecken
Datenschutz Vermeidest Du persönliche, sensible oder unnötige Daten? Schutz von Personen
Bias Prüfst Du, ob bestimmte Gruppen benachteiligt oder unsichtbar werden? Fairness reflektieren
Urheberrecht Beachtest Du Lizenzen, Quellen und eigene Anteile? Rechtlich und kreativ sauber arbeiten
Verantwortung Triffst Du die letzte Entscheidung selbst und begründest sie? Menschliche Urteilskraft stärken


Gute Prompts für Story und Technik

Ein Prompt ist eine Eingabe, mit der Du ein KI-System zu einer Antwort anleitest. Gute Prompts nennen Ziel, Rolle, Kontext, Kriterien und gewünschtes Format. Für diesen aiMOOC sollten Prompts nie die eigene Arbeit ersetzen, sondern Denken, Prüfen und Überarbeiten unterstützen.

Ziel Beispiel für einen Arbeitsauftrag Worauf Du achten solltest
Ideen finden Entwickle drei mögliche Zukunftsprobleme an Schulen und beschreibe je eine betroffene Person. Prüfe, ob die Beispiele realistisch und vielfältig sind.
Geschichte strukturieren Hilf mir, aus meiner Projektidee eine kurze Szene mit Konflikt, Wendepunkt und Lösung zu entwerfen. Überarbeite Sprache, Perspektive und Werte selbst.
Prototyp prüfen Stelle kritische Fragen zu meinem Prototyp für einen datensparsamen Pausenhof-Assistenten. Suche besonders nach Risiken und Grenzen.
Präsentation verbessern Formuliere meinen Projektpitch klarer für Mitschülerinnen und Mitschüler. Achte darauf, dass Deine eigene Idee erhalten bleibt.


Unterrichtsbaustein: Zukunftswerkstatt in der Klasse


Vorbereitung

Vor dem Start klärt Ihr gemeinsam Thema, Arbeitsregeln und verfügbare Werkzeuge. Sinnvoll sind einfache Materialien wie Papier, Stifte, Klebezettel, Karton, Tablets oder Laptops. Je nach Ausstattung können Mikrocontroller, Sensoren, 3D-Drucker, Audiorecorder, Kameras, Bildbearbeitung oder KI-Tools hinzukommen. Entscheidend ist nicht die teuerste Technik, sondern eine klare Problemfrage und ein guter Lernprozess.


Rollen im Team

Rolle Aufgabe Wichtige Kompetenz
Recherche Sammelt Beobachtungen, Interviews und Quellen. Genauigkeit und Quellenkritik
Storytelling Entwickelt Figuren, Szenen, Storyboard und Präsentationsform. Perspektivwechsel und Sprache
Making Baut Modell, Prototyp oder Simulation. Experimentieren und Problemlösen
KI-Reflexion Dokumentiert KI-Nutzung, Prompts, Prüfungen und Grenzen. Verantwortung und Medienkompetenz
Moderation Achtet auf Zeit, Beteiligung und Entscheidungen. Kooperation und Demokratie


Ergebnisformate

Ein gelungenes Projekt kann viele Formen haben. Du kannst einen analogen Prototyp, ein digitales Mock-up, ein Storyboard, einen Podcast, ein Erklärvideo, eine kleine Ausstellung, eine interaktive Karte, ein Modell aus Pappe, eine Sensor-Demo, ein Chatbot-Konzept oder eine Kombination daraus erstellen. Wichtig ist, dass Dein Ergebnis die Verbindung von Maschine und Geschichte sichtbar macht.


Bewertung und Reflexion


Qualitätskriterien

Kriterium Leitfrage Starkes Ergebnis
Problemverständnis Ist das Ausgangsproblem klar, relevant und belegt? Das Projekt zeigt reale Bedürfnisse und mehrere Perspektiven.
Narrativ Macht die Geschichte Problem, Lösung und Folgen verständlich? Die Story erzeugt Verständnis, ohne zu manipulieren.
Technische Idee Passt die Maschine oder KI-Funktion zum Problem? Technik ist sinnvoll begründet und nicht Selbstzweck.
Prototyp Kann die Idee erprobt oder nachvollzogen werden? Das Modell zeigt Funktion, Grenzen und Verbesserungsmöglichkeiten.
Ethik Werden Datenschutz, Fairness und Verantwortung bedacht? Risiken werden nicht verschwiegen, sondern aktiv bearbeitet.
Präsentation Wird das Ergebnis klar, kreativ und quellenbewusst dargestellt? Publikum versteht Idee, Prozess und nächste Schritte.


Reflexionsfragen

  1. Perspektive: Wer erzählt Deine Zukunftsgeschichte und wer kommt darin nicht vor?
  2. Macht: Wer entscheidet, welche Daten die Maschine bekommt und welche Ziele sie verfolgen soll?
  3. Fehlerkultur: Was hat im Prototyp nicht funktioniert und was hast Du daraus gelernt?
  4. Nachhaltigkeit: Welche Ressourcen verbraucht Deine Idee und wie könnte sie sparsamer werden?
  5. Teilhabe: Können möglichst viele Menschen Deine Lösung nutzen, verstehen und kritisieren?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das Hauptziel einer Zukunftswerkstatt in diesem aiMOOC? (Probleme untersuchen, Zukunftsideen entwickeln und Umsetzungsschritte planen) (!Eine fertige Maschine ohne Diskussion bauen) (!Nur vorhandene Schulregeln auswendig lernen) (!Technik grundsätzlich ablehnen)




Warum ist Storytelling für technische Projekte hilfreich? (Es macht Bedürfnisse, Konflikte und Folgen einer Idee verständlich) (!Es ersetzt jede technische Prüfung) (!Es verhindert Fehler im Prototyp automatisch) (!Es macht Datenschutz überflüssig)




Was ist ein Prototyp? (Ein vorläufiges Modell zum Testen und Verbessern einer Idee) (!Ein endgültiges Produkt ohne Fehler) (!Eine reine Fantasie ohne Bezug zur Umsetzung) (!Ein Gesetz für den Technikunterricht)




Welche Aussage zu Künstlicher Intelligenz ist richtig? (KI-Ausgaben müssen geprüft werden, weil sie falsch oder einseitig sein können) (!KI ist immer neutral und fehlerfrei) (!KI übernimmt automatisch die Verantwortung für Entscheidungen) (!KI darf nur für Mathematik genutzt werden)




Was gehört zu verantwortlicher KI-Nutzung? (Datenschutz, Quellenkritik, Fairness und menschliche Entscheidung) (!Geheime Prompts und ungeprüfte Ergebnisse) (!Möglichst viele persönliche Daten sammeln) (!Jede KI-Antwort sofort veröffentlichen)




Welche drei Phasen passen klassisch zur Zukunftswerkstatt? (Kritikphase, Fantasiephase und Umsetzungsphase) (!Startphase, Prüfungsphase und Zeugnisphase) (!Kaufphase, Verkaufsphase und Werbephase) (!Suchphase, Löschphase und Speicherphase)




Was bedeutet Making im schulischen Projekt? (Ideen praktisch bauen, testen, verändern und reflektieren) (!Nur fertige Produkte kaufen) (!Ausschließlich Texte abschreiben) (!Technik ohne Ziel benutzen)




Was ist ein Prompt? (Eine Eingabe, mit der ein KI-System zu einer Antwort angeleitet wird) (!Ein Sensor für Temperatur) (!Ein Bauteil im 3D-Drucker) (!Ein Schulfach ohne Medienbezug)




Warum ist Perspektivwechsel wichtig? (Er zeigt, wie verschiedene Menschen ein Problem oder eine Lösung erleben) (!Er sorgt dafür, dass alle dieselbe Meinung haben) (!Er ersetzt Beobachtung und Recherche) (!Er verhindert jede Kritik am Projekt)




Was macht ein gelungenes Projekt zu Maschinen und Storytelling aus? (Es verbindet Problemverständnis, kreative Erzählung, Prototyp und Reflexion) (!Es besteht nur aus einem schönen Bild) (!Es nutzt möglichst viele Geräte ohne Begründung) (!Es vermeidet jede Rückmeldung)





Memory

Zukunftswerkstatt Kritik Fantasie Umsetzung
Prototyp Testbares Modell
Prompt Eingabe an KI
Storyboard Bildplan einer Geschichte
Sensor Messender Baustein
Algorithmus Schrittfolge
Medienkompetenz Kritische Nutzung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Kritikphase Probleme erkennen
Fantasiephase Wunschbilder entwickeln
Umsetzungsphase Prototyp planen
Testphase Feedback nutzen
Veröffentlichung Ergebnisse teilen






Kreuzworträtsel

Narrativ Wie nennt man den sinnstiftenden roten Faden einer Geschichte?
Algorithmus Wie nennt man eine eindeutige Schrittfolge, die Maschinen ausführen können?
Prototyp Wie nennt man ein frühes Modell, mit dem eine Idee getestet wird?
Makerspace Wie heißt ein Werkraum, in dem digitale und analoge Werkzeuge gemeinsam genutzt werden?
Prompt Wie nennt man eine Eingabe, mit der Du eine KI zu einer Antwort anleitest?
Reflexion Wie nennt man das bewusste Nachdenken über Prozess, Wirkung und Verantwortung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

In einer Zukunftswerkstatt verwandelst Du Kritik an bestehenden Bedingungen in

. Maschinen werden im Kurs nicht als Zauberlösungen verstanden, sondern als

. Storytelling hilft Dir, eine technische Idee aus der Perspektive von

zu erzählen. Ein Prototyp ist ein vorläufiges Modell, mit dem Du

testen kannst. Künstliche Intelligenz kann Texte, Bilder oder Ideen vorschlagen, braucht aber menschliche

. Ein gutes Projekt verbindet Making, Mediengestaltung und Reflexion zu einer

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Beobachtungsprotokoll: Gehe durch Deine Schule und notiere drei Situationen, in denen Technik, Räume oder Regeln das Lernen erleichtern oder erschweren.
  2. Mini-Story: Schreibe eine kurze Szene aus Sicht einer Person, die sich eine bessere Schule wünscht.
  3. Maschinen-Skizze: Zeichne eine einfache Maschine, die ein kleines Schulproblem lösen könnte, und beschrifte ihre wichtigsten Teile.
  4. Prompt-Vergleich: Formuliere zwei verschiedene Prompts zur gleichen Projektidee und vergleiche, welche Antwort hilfreicher ist.


Standard

  1. Storyboard: Entwickle ein Storyboard mit mindestens sechs Bildern, das ein Schulproblem, eine technische Idee und eine mögliche Veränderung zeigt.
  2. Papierprototyp: Baue ein Modell Deiner Zukunftsmaschine aus Papier, Karton oder Recyclingmaterial und teste es mit einer anderen Person.
  3. Interview: Befrage zwei Menschen aus Deiner Schule zu einem Zukunftsproblem und arbeite Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus.
  4. KI-Prüfbericht: Nutze ein KI-Werkzeug zur Ideenentwicklung und dokumentiere anschließend, welche Vorschläge Du übernimmst, verwirfst oder veränderst.


Schwer

  1. Funktionsprototyp: Entwickle mit einem Mikrocontroller, einer Simulation oder einem digitalen Tool einen einfachen Prototyp, der eine Funktion Deiner Idee demonstriert.
  2. Ethik-Debatte: Organisiere eine Diskussion darüber, welche Daten eine Schulmaschine nutzen darf und welche Daten tabu bleiben müssen.
  3. Ausstellung: Gestalte eine Lernstation mit Prototyp, Story, Quellen, KI-Dokumentation und Reflexionsfragen für Besucherinnen und Besucher.
  4. Zukunftsmanifest: Schreibe ein Manifest für eine menschliche, kreative und verantwortliche Schule der Zukunft und begründe Deine technischen Entscheidungen.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Übertrage das Projektmodell auf einen anderen Ort, zum Beispiel Bibliothek, Jugendzentrum oder Stadtteil, und erkläre, welche Schritte gleich bleiben und welche angepasst werden müssen.
  2. Fallanalyse: Eine Schule möchte einen KI-Assistenten für Lernempfehlungen einführen. Analysiere Chancen, Risiken und notwendige Regeln aus Sicht von Lernenden, Lehrkräften und Eltern.
  3. Vergleich: Vergleiche zwei Prototypideen: eine technisch aufwendige und eine einfache analoge Lösung. Beurteile, welche besser zum Problem passt und warum.
  4. Perspektivwechsel: Schreibe eine Zukunftsgeschichte einmal aus Sicht einer Schülerin und einmal aus Sicht einer Maschine. Erkläre anschließend, welche Darstellung verantwortlicher wirkt.
  5. Entscheidungsbegründung: Wähle für ein Schulproblem ein geeignetes Medium zur Präsentation aus und begründe, warum gerade dieses Medium die Idee verständlich, fair und kritisch darstellt.


Lernnachweis

Der Lernnachweis besteht aus einem dokumentierten Projektprozess und einer Präsentation. Er bewertet nicht nur das Endprodukt, sondern auch Recherche, Begründung, Zusammenarbeit, Überarbeitung und Reflexion.

Bereich Nachweis Qualitätsmerkmal
Problemfrage Klare Beschreibung eines schulischen Zukunftsproblems Relevanz, Perspektivenvielfalt und Belege
Storytelling Storyboard, Szene, Pitch oder Medienprodukt Verständliche Erzählstruktur und verantwortliche Darstellung
Prototyping Modell, Simulation, Skizze oder Funktionsdemo Passung zur Problemfrage und sichtbare Testidee
KI-Dokumentation Prompts, KI-Ergebnisse, Prüfnotizen und Überarbeitungen Transparenz, Quellenkritik und Eigenleistung
Reflexion Schriftliche oder mündliche Auswertung Umgang mit Fehlern, Grenzen, Ethik und nächsten Schritten




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