Madonnas Hit Express Yourself Songs gegen Diskriminierung - aiMOOC


Madonnas Hit Express Yourself Songs gegen Diskriminierung - aiMOOC
Einleitung
Madonnas Hit „Express Yourself“ / Songs gegen Diskriminierung ist ein aiMOOC über Popmusik, Empowerment, Diskriminierung, Musikvideoanalyse und die gesellschaftliche Wirkung von Songs. Im Mittelpunkt steht Madonnas Song Express Yourself, der 1989 im Umfeld des Albums Like a Prayer veröffentlicht wurde. Der Song ist kein politisches Protestlied im engen Sinn wie ein Kampagnenlied gegen ein konkretes Gesetz, lässt sich aber sehr gut als Song gegen abwertende Erwartungen, Rollenklischees und Selbstverleugnung untersuchen. Seine zentrale Botschaft lautet: Menschen sollen ihre eigene Stimme ernst nehmen, sich nicht kleinmachen lassen und Beziehungen, Medienbilder sowie Machtverhältnisse kritisch betrachten.
In diesem aiMOOC lernst Du, wie ein Popsong über Klang, Text, Bildsprache, Performance, Geschlechterrollen, Feminismus und Rezeption gesellschaftliche Debatten berühren kann. Du untersuchst, wie Musik gegen Diskriminierung wirken kann, welche Chancen und Grenzen populäre Kultur hat und wie Du selbst eine begründete, faire und quellenkritische Songanalyse schreibst.
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Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, warum „Express Yourself“ als Beispiel für Empowerment gelesen werden kann. Du kannst zentrale Begriffe wie Diskriminierung, Protestlied, Selbstbestimmung, Stereotyp, Repräsentation und Rezeption unterscheiden. Außerdem lernst Du, einen Song nicht nur nach seinem Text, sondern auch nach Musik, Rhythmus, Stimme, Arrangement, Musikvideo, Kostüm, Kamera, Schnitt, Symbol und historischem Kontext zu analysieren.
Besonders wichtig ist dabei eine kritische Haltung: Ein Song kann Menschen bestärken, Diskussionen anstoßen und Gemeinschaftsgefühl erzeugen. Gleichzeitig ist Popmusik Teil einer kommerziellen Musikindustrie. Deshalb fragst Du nicht nur: Was sagt der Song? Du fragst auch: Wer spricht? Für wen? In welchem Medium? Mit welcher Wirkung? Und welche Perspektiven fehlen vielleicht?
Faktenbox zu „Express Yourself“
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Titel | Express Yourself |
| Künstlerin | Madonna |
| Veröffentlichung als Single | 1989 |
| Albumkontext | Like a Prayer |
| Genre | Dance-Pop, Popmusik |
| Autorenschaft und Produktion | Madonna und Stephen Bray |
| Musikvideo | Regie: David Fincher |
| Zentrale Unterrichtsperspektive | Empowerment, Selbstachtung, Medienanalyse, Songs gegen Diskriminierung |
Historischer und kultureller Kontext
Popmusik in den 1980er Jahren
Die 1980er Jahre waren eine Zeit, in der Musikfernsehen, MTV, Videoclip und Popstar-Inszenierung stark an Bedeutung gewannen. Musik wurde nicht nur gehört, sondern auch gesehen. Kleidung, Tanz, Körpersprache, Bühnenbild und Schnitt wurden zu wichtigen Bestandteilen der Botschaft. Dadurch konnten Songs gesellschaftliche Themen sehr wirksam verbreiten, aber auch besonders stark vermarktet werden.
Madonna nutzte diese Medienlogik konsequent. Sie arbeitete mit wechselnden Rollenbildern, provozierenden Symbolen und bewussten Grenzüberschreitungen. Dadurch wurde sie für viele Menschen zu einer Figur der Selbstermächtigung, für andere aber auch zu einer umstrittenen Popikone. Gerade diese Spannung macht „Express Yourself“ für den Unterricht interessant: Der Song zeigt, wie Popmusik zugleich Unterhaltung, Kunst, Ware, Selbstinszenierung und gesellschaftlicher Kommentar sein kann.

Was bedeutet Diskriminierung?
Diskriminierung bedeutet, dass Menschen ungerecht behandelt, ausgeschlossen oder abgewertet werden, weil ihnen bestimmte Merkmale zugeschrieben werden. Solche Merkmale können zum Beispiel Geschlecht, Herkunft, Religion, Behinderung, sexuelle Orientierung, soziale Herkunft, Alter, Sprache oder Aussehen sein. Diskriminierung kann offen geschehen, etwa durch Beleidigungen oder Verbote. Sie kann aber auch indirekt wirken, zum Beispiel durch unausgesprochene Erwartungen, einseitige Medienbilder oder ungleiche Chancen.
Ein Song gegen Diskriminierung muss nicht immer ausdrücklich ein politisches Schlagwort nennen. Er kann auch wirken, indem er Menschen stärkt, Rollenbilder infrage stellt, Selbstachtung fordert oder Gemeinschaft schafft. In diesem Sinn kann „Express Yourself“ als Beitrag zu einer Kultur gelesen werden, die Menschen dazu ermutigt, sich nicht an fremde Abwertungen anzupassen.
Was bedeutet Empowerment?
Empowerment bedeutet, dass Menschen ihre eigenen Fähigkeiten, Rechte, Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten erkennen und stärken. Der Begriff wird oft in sozialen Bewegungen verwendet, zum Beispiel im Zusammenhang mit Feminismus, Antirassismus, Inklusion, LGBTQIA+, Menschenrechte und Bildungsgerechtigkeit.
Bei „Express Yourself“ steht Empowerment vor allem in der Aufforderung, die eigene Stimme nicht zu unterdrücken. Der Song fordert Selbstachtung und emotionale Klarheit. Wer diskriminierungskritisch analysiert, fragt deshalb: Welche Menschen werden durch die Botschaft gestärkt? Welche Rollenbilder werden kritisiert? Welche Erwartungen an Liebe, Körper, Erfolg oder Weiblichkeit werden sichtbar?
Analyse des Songs
Titel und Grundbotschaft
Der Titel „Express Yourself“ bedeutet: Drücke Dich aus oder Zeig, wer Du bist. Im Unterricht kannst Du diesen Titel als Ausgangspunkt für eine Analyse nehmen. Es geht nicht nur darum, Gefühle zu äußern. Es geht auch darum, sich nicht auf eine Rolle reduzieren zu lassen. Besonders im Zusammenhang mit Geschlechterrollen kann der Song als Kritik daran verstanden werden, dass Menschen sich anpassen sollen, um anerkannt zu werden.
Die Botschaft lässt sich in drei Lernfragen bündeln: Was bedeutet es, sich selbst ernst zu nehmen? Wann wird Anpassung problematisch? Wie kann Musik helfen, Selbstachtung hörbar und sichtbar zu machen?
Textanalyse ohne lange Textzitate
Bei urheberrechtlich geschützten Songs ist es wichtig, keine langen Songtext-Passagen zu übernehmen. Für die Analyse reicht es, Motive, Sprecherhaltung und Wirkung zu beschreiben. In „Express Yourself“ geht es um Selbstwert, klare Ansprüche und den Mut, sich nicht mit weniger Respekt zufriedenzugeben. Der Song verbindet persönliche Beziehungsthemen mit einer größeren gesellschaftlichen Bedeutung: Wer sich selbst ausdrückt, widerspricht auch Erwartungen, die Menschen kleinhalten.
Achte bei Deiner Analyse auf folgende Aspekte: Welche Haltung nimmt die Sprecherstimme ein? Welche Wörter verweisen auf Selbstachtung? Wie werden Liebe, Begehren und Macht dargestellt? Welche Formen von Abwertung oder Anpassungsdruck lassen sich indirekt erkennen?
Musikalische Gestaltung
Musikalisch gehört „Express Yourself“ in den Bereich Dance-Pop. Der treibende Rhythmus, die klare Struktur, die eingängige Melodie und die energische Stimme erzeugen eine aktivierende Wirkung. Der Song ist nicht ruhig oder klagend, sondern nach vorne gerichtet. Diese musikalische Energie passt zur Empowerment-Botschaft: Wer den Song hört, soll nicht nur nachdenken, sondern sich aufrichten, bewegen und handeln.
Für eine musikalische Analyse kannst Du untersuchen, wie Tempo, Beat, Dynamik, Stimme, Chor, Hookline und Arrangement die Aussage unterstützen. Besonders spannend ist die Frage, warum ein tanzbarer Popsong manchmal politisch stärker wirken kann als eine reine Rede: Musik spricht Körper, Emotion und Gemeinschaft zugleich an.
Musikvideo und Bildsprache
Das Musikvideo als eigener Text
Das Musikvideo zu „Express Yourself“ wurde von David Fincher inszeniert und ist stark von Fritz Langs Film Metropolis geprägt. Die Bildwelt arbeitet mit Fabriken, Maschinen, Macht, Körpern, Blicken, Klassenunterschieden und starken Gegensätzen. Dadurch entsteht ein eigener visueller Text, der den Song erweitert. Das Video zeigt keine einfache Illustration des Liedes, sondern eine symbolische Welt, in der Macht und Begehren neu verhandelt werden.
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Rollen, Körper und Macht
Im Video erscheinen Körper nicht neutral. Sie werden inszeniert, betrachtet, kontrolliert und zugleich selbstbewusst gezeigt. Madonna wechselt zwischen verschiedenen Rollen: glamouröse Herrscherin, verletzliche Figur, aktive Beobachterin, performende Künstlerin. Diese Wechsel sind wichtig, weil sie einfache Vorstellungen von Weiblichkeit irritieren. Die Figur ist nicht nur Objekt eines Blicks, sondern gestaltet die Szene selbst mit.
Für eine diskriminierungskritische Analyse bedeutet das: Du untersuchst, ob das Video Rollenklischees wiederholt, bricht oder beides zugleich tut. Popkultur ist oft ambivalent. Ein Bild kann Menschen stärken und trotzdem mit problematischen Schönheitsnormen arbeiten. Eine gute Analyse benennt diese Spannung, statt vorschnell zu urteilen.

Bezug zu „Metropolis“
Metropolis von Fritz Lang ist ein expressionistischer Stummfilm aus dem Jahr 1927. Er zeigt eine futuristische Stadt, in der soziale Klassen, Maschinenwelt und menschliche Gefühle aufeinandertreffen. Das Musikvideo zu „Express Yourself“ greift diese Bildsprache auf: hohe Gebäude, industrielle Räume, Arbeit, Macht und starke Hell-Dunkel-Kontraste. Der Bezug erweitert die Aussage des Songs. Es geht nicht nur um individuelle Selbstentfaltung, sondern auch um Strukturen, die Menschen ordnen, kontrollieren und voneinander trennen.
Songs gegen Diskriminierung
Was macht einen Song zu einem Song gegen Diskriminierung?
Ein Protestlied oder ein Song gegen Diskriminierung kann unterschiedliche Formen haben. Manche Songs benennen Gewalt, Rassismus, Sexismus oder politische Unterdrückung direkt. Andere arbeiten indirekter: Sie stärken Identität, feiern Vielfalt, kritisieren Rollenbilder oder schaffen Räume, in denen Menschen sich gesehen fühlen. Entscheidend ist nicht nur der Text, sondern auch die Wirkung im sozialen Kontext.
„Express Yourself“ gehört eher zur zweiten Gruppe. Der Song ruft nicht zu einer bestimmten Demonstration auf, sondern stärkt Selbstachtung und Selbstbestimmung. Gerade deshalb eignet er sich für den Vergleich mit anderen Songs gegen Diskriminierung.
Vergleichsperspektiven
Du kannst „Express Yourself“ mit anderen Songs vergleichen, die sich gegen Diskriminierung, Unterdrückung oder gesellschaftliche Abwertung richten. Beispiele für solche Vergleichsperspektiven sind Billie Holiday mit Strange Fruit als Auseinandersetzung mit rassistischer Gewalt, Aretha Franklin mit Respect als Forderung nach Anerkennung, Lady Gaga mit Born This Way als Song über Identität und Vielfalt oder Public Enemy mit Fight the Power als politischer Hip-Hop gegen rassistische Machtstrukturen.
Wichtig ist: Jeder Song hat seinen eigenen historischen Kontext. Ein Vergleich darf nicht nur fragen, welcher Song stärker ist. Er sollte untersuchen, welche Diskriminierungsform angesprochen wird, welche musikalischen Mittel eingesetzt werden, welches Publikum erreicht wird und welche Wirkung der Song in Medien, Bewegungen oder Alltagskultur entfaltet.
Wirkung von Musik gegen Diskriminierung
Musik kann Diskriminierung nicht allein abschaffen. Sie kann aber Wahrnehmung verändern. Songs können Gefühle ausdrücken, für die Menschen sonst keine Worte finden. Sie können Gemeinschaft stiften, Mut machen, Protest begleiten und Themen in die Öffentlichkeit tragen. Besonders Popmusik erreicht oft Menschen, die politische Texte oder wissenschaftliche Analysen nicht lesen würden.
Gleichzeitig muss man kritisch bleiben. Popmusik kann Botschaften vereinfachen, vermarkten oder entpolitisieren. Ein Empowerment-Song kann Menschen stärken, aber auch Teil einer Marke sein. Deshalb gehört zur Analyse immer die Frage nach Musikindustrie, Kommerzialisierung, Zielgruppe, Medienlogik und Rezeption.
Methode: Songanalyse in fünf Schritten
- Erster Eindruck: Beschreibe, welche Stimmung der Song erzeugt und welche Botschaft Du spontan wahrnimmst.
- Textanalyse: Untersuche Motive, Sprecherhaltung, Schlüsselbegriffe und Wertungen, ohne lange Textstellen zu kopieren.
- Musikanalyse: Analysiere Rhythmus, Tempo, Stimme, Dynamik, Instrumentierung und Wiederholungen.
- Videoanalyse: Deute Bildsprache, Kamera, Schnitt, Rollen, Kleidung, Symbole und Bezüge zu anderen Werken.
- Kontextanalyse: Erkläre Veröffentlichungszeit, gesellschaftliche Debatten, Rezeption und mögliche heutige Lesarten.
Unterrichtsideen
Musik
Im Fach Musik kannst Du untersuchen, wie Beat, Melodie, Arrangement und Stimme die Botschaft von Selbstbewusstsein unterstützen. Besonders interessant ist, wie ein tanzbarer Song eine ernste gesellschaftliche Aussage transportieren kann.
Englisch
Im Fach Englisch kannst Du den Titel, zentrale Motive und die kommunikative Situation analysieren. Du kannst außerdem üben, eine Songanalyse auf Englisch zu strukturieren, ohne urheberrechtlich geschützte Textpassagen ausführlich zu zitieren.
Politische Bildung und Ethik
In Politischer Bildung und Ethik kannst Du diskutieren, was Selbstbestimmung mit Menschenwürde, Gleichberechtigung und Antidiskriminierung zu tun hat. Dabei kannst Du fragen, welche Formen von Diskriminierung im Alltag sichtbar oder unsichtbar bleiben.
Medienbildung
In der Medienbildung analysierst Du, wie Popstars, Musikvideos und Plattformen öffentliche Bilder prägen. Du untersuchst, wie Kamera, Schnitt, Mode, Performance und Social Media beeinflussen, was Menschen als stark, schön, normal oder abweichend wahrnehmen.
Begriffe für die Analyse
| Begriff | Bedeutung im aiMOOC |
|---|---|
| Empowerment | Stärkung von Selbstbestimmung, Stimme und Handlungsfähigkeit |
| Diskriminierung | Ungerechtfertigte Benachteiligung oder Abwertung von Menschen |
| Stereotyp | Vereinfachtes, verallgemeinerndes Bild über eine Gruppe |
| Repräsentation | Darstellung von Menschen, Gruppen und Rollen in Medien |
| Rezeption | Aufnahme, Deutung und Wirkung eines Werkes durch Publikum und Medien |
| Intersektionalität | Überschneidung verschiedener Diskriminierungsformen |
| Protestlied | Song, der gesellschaftliche Missstände anspricht oder Widerstand begleitet |
| Popkultur | Weit verbreitete kulturelle Formen wie Musik, Mode, Film, Serien und Social Media |
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
In welchem Jahr erschien „Express Yourself“ als Single? (1989) (!1979) (!1995) (!2003)
Von welchem Album stammt „Express Yourself“? (Like a Prayer) (!True Blue) (!Ray of Light) (!Music)
Wer schrieb und produzierte den Song zusammen mit Madonna? (Stephen Bray) (!David Fincher) (!Fritz Lang) (!Herb Ritts)
Welche Grundbotschaft passt am besten zu „Express Yourself“? (Selbstachtung und eigene Stimme) (!Rückzug aus der Öffentlichkeit) (!Anpassung an jede Erwartung) (!Ablehnung jeder Form von Musik)
Wer führte Regie beim Musikvideo zu „Express Yourself“? (David Fincher) (!Steven Spielberg) (!Fritz Lang) (!Spike Lee)
Welcher Film inspirierte die Bildwelt des Musikvideos stark? (Metropolis) (!Casablanca) (!Titanic) (!Avatar)
Was bedeutet Empowerment im Kontext dieses aiMOOCs? (Stärkung eigener Handlungsfähigkeit) (!Verbot von Popmusik) (!Ausschluss aus einer Gruppe) (!Unkritische Werbung)
Warum eignet sich „Express Yourself“ für das Thema Songs gegen Diskriminierung? (Er thematisiert Selbstbestimmung gegenüber abwertenden Erwartungen) (!Er beschreibt ausschließlich Sportereignisse) (!Er verzichtet auf jede gesellschaftliche Deutung) (!Er fordert Schweigen und Anpassung)
Welche Analyseebenen sollte eine gute Songanalyse verbinden? (Text Musik Bild und Kontext) (!Nur Verkaufszahlen) (!Nur Kleidung) (!Nur Länge des Liedes)
Was ist bei der Analyse urheberrechtlich geschützter Songtexte wichtig? (Keine langen Textpassagen übernehmen) (!Den vollständigen Text kopieren) (!Quellen absichtlich weglassen) (!Nur Gerüchte verwenden)
Memory
| Empowerment | Stärkung der eigenen Stimme |
| Diskriminierung | Ungerechte Benachteiligung |
| Rezeption | Wirkung beim Publikum |
| Musikvideo | Verbindung von Klang und Bild |
| Metropolis | Filmische Inspirationsquelle |
| Dance-Pop | Tanzbare Popmusik |
| Selbstachtung | Grundlage von Würde |
| Protestlied | Musik gegen Missstände |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Songtext | Botschaft und Sprecherrolle |
| Musik | Rhythmus Klang und Dynamik |
| Musikvideo | Bilder Symbole und Rollen |
| Kontext | Zeit Debatten und Öffentlichkeit |
| Wirkung | Rezeption Aneignung und Diskussion |
Kreuzworträtsel
| Madonna | Welche Künstlerin veröffentlichte Express Yourself? |
| Bray | Wie lautet der Nachname des Mitautors Stephen? |
| Fincher | Wer führte Regie beim Musikvideo? |
| Metropolis | Welcher Film inspirierte die Bildwelt des Videos? |
| Empowerment | Welcher Begriff bezeichnet die Stärkung eigener Handlungsfähigkeit? |
| Respekt | Welcher Wert steht im Zentrum einer diskriminierungskritischen Lesart? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Song-Steckbrief: Erstelle einen übersichtlichen Steckbrief zu „Express Yourself“ mit Titel, Künstlerin, Veröffentlichungszeit, Album, Genre, zentraler Botschaft und einer kurzen Begründung, warum der Song zum Thema Diskriminierung passt.
- Botschaftskarte: Gestalte eine Karte oder digitale Folie mit einer eigenen Formulierung der Botschaft des Songs, ohne Songtext zu kopieren.
- Begriffsklärung: Erkläre die Begriffe Empowerment, Diskriminierung, Stereotyp und Rezeption jeweils in zwei eigenen Sätzen.
- Hörprotokoll: Höre den Song aufmerksam und notiere, wie Stimme, Rhythmus und Dynamik auf Dich wirken.
Standard
- Musikvideoanalyse: Analysiere eine ausgewählte Szene des Musikvideos im Hinblick auf Kamera, Licht, Körperhaltung, Kleidung und Machtverhältnisse.
- Vergleich zweier Songs: Vergleiche „Express Yourself“ mit einem anderen Song gegen Diskriminierung und arbeite Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in Botschaft, Musik und Wirkung heraus.
- Interviewprojekt: Befrage drei Personen, welche Songs ihnen Mut machen oder gegen Ausgrenzung helfen, und fasse die Ergebnisse anonymisiert zusammen.
- Plakat gegen Diskriminierung: Entwickle ein Plakat für eine Schulaktion gegen Diskriminierung, das musikalische Motive und eine klare Botschaft verbindet.
Schwer
- Diskriminierungskritische Songanalyse: Schreibe eine ausführliche Analyse, in der Du Text, Musikvideo, Popkontext und mögliche Ambivalenzen von „Express Yourself“ untersuchst.
- Podcastfolge: Produziere eine fünf- bis achtminütige Podcastfolge über Songs gegen Diskriminierung und erkläre an mindestens zwei Beispielen, wie Musik gesellschaftlich wirken kann.
- Schulaktion: Plane eine kleine schulische Ausstellung oder Playlist-Aktion zum Thema „Musik gegen Diskriminierung“ mit Einführungstext, Quellenangaben und Reflexionsfragen.
- Quellenkritisches Dossier: Erstelle ein Dossier mit seriösen Quellen zu Madonna, dem Song, dem Musikvideo und dem Begriff Empowerment und bewerte die Zuverlässigkeit der Quellen.

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Lernkontrolle
- Transferanalyse: Erkläre, warum ein Popsong auch dann gesellschaftlich relevant sein kann, wenn er nicht direkt ein politisches Programm formuliert.
- Kontextvergleich: Vergleiche die Wirkung eines Songs gegen Diskriminierung in den 1980er Jahren mit der Wirkung eines heutigen Songs auf Social-Media-Plattformen.
- Ambivalenzurteil: Beurteile, ob ein kommerzieller Popsong glaubwürdig gegen Diskriminierung wirken kann, und begründe Dein Urteil mit mindestens drei Argumenten.
- Medienkritik: Analysiere, wie ein Musikvideo Rollenbilder zugleich kritisieren und reproduzieren kann.
- Perspektivwechsel: Schreibe aus Sicht einer Person, die sich durch einen Song bestärkt fühlt, eine Reflexion über Musik, Selbstachtung und Öffentlichkeit.
- Handlungsentwurf: Entwickle eine konkrete Idee, wie Musik an Deiner Schule gegen Ausgrenzung eingesetzt werden könnte, ohne einzelne Gruppen bloßzustellen.
- Begründete Bewertung: Wähle einen Song gegen Diskriminierung aus und bewerte, ob seine Wirkung eher durch Text, Musik, Video, Starimage oder Publikumspraxis entsteht.
Lernnachweis
Für den Lernnachweis erstellst Du ein kurzes Portfolio. Es enthält eine Songanalyse zu „Express Yourself“, einen Vergleich mit einem weiteren Song gegen Diskriminierung, eine Reflexion über Chancen und Grenzen von Popmusik als gesellschaftlicher Stimme sowie eine eigene kreative Aufgabe. Dein Portfolio soll zeigen, dass Du nicht nur Fakten wiedergeben kannst, sondern Zusammenhänge erkennst, Quellen kritisch nutzt und Deine Bewertung nachvollziehbar begründest.
Bewertungskriterien
| Kriterium | Erwartung |
|---|---|
| Fachwissen | Du verwendest Begriffe wie Empowerment, Diskriminierung, Rezeption und Repräsentation korrekt. |
| Analyse | Du verbindest Text, Musik, Bildsprache und Kontext sinnvoll miteinander. |
| Quellenkritik | Du unterscheidest zwischen gesicherten Informationen, Interpretation und persönlicher Meinung. |
| Transfer | Du überträgst Erkenntnisse auf andere Songs, Medien oder schulische Situationen. |
| Gestaltung | Du präsentierst Deine Ergebnisse klar, respektvoll und kreativ. |
OERs zum Thema
Weitere freie und offene Materialien
- Wikipedia: Artikel zu „Express Yourself“
- Wikimedia Commons: Medienkategorie zu „Express Yourself“
- Wikimedia Commons: Datei „Express Yourself logo.png“
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