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M9 G - Zufallsexperimente, Ergebnisse und Ereignisse unterscheiden

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M9 G - Zufallsexperimente, Ergebnisse und Ereignisse unterscheiden




M9 G - Zufallsexperimente, Ergebnisse und Ereignisse unterscheiden

Mini-Beschreibung: Du beschreibst Zufallsexperimente fachsprachlich und unterscheidest ein einzelnes Ergebnis von einem Ereignis. Du arbeitest mit Würfeln, Münzen, Glücksrädern, Karten und digitalen Simulationen. Dabei erstellst Du Ergebnislisten und Ereignistabellen.

Zielgruppe: Klasse 9, Mathematik, Baden-Württemberg, G-Niveau. Der Kurs ist kleinschrittig aufgebaut und unterstützt die Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss.


Kurzer Einstieg

Du würfelst einmal mit einem normalen Spielwürfel.

Frage Beispiel
Was wird durchgeführt? ein Würfelwurf
Was ist ein einzelner möglicher Ausgang? 4
Welche Ausgänge interessieren gemeinsam? zum Beispiel alle geraden Zahlen

Der Würfelwurf ist das Zufallsexperiment. Die gewürfelte 4 ist ein einzelnes Ergebnis. Die geraden Zahlen bilden zusammen ein Ereignis:

Ω={1,2,3,4,5,6}

A={2,4,6}

Merksatz: Ein Ergebnis ist ein einzelner möglicher Ausgang. Ein Ereignis fasst ein oder mehrere Ergebnisse zusammen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Zufallsexperiment: ein Zufallsexperiment mit festen Bedingungen beschreiben.
  2. Ergebnis: ein einzelnes mögliches Ergebnis erkennen und benennen.
  3. Ergebnismenge: alle möglichen Ergebnisse vollständig auflisten.
  4. Ereignis: ein Ereignis als Auswahl von Ergebnissen darstellen.
  5. Ereignistabelle: Ergebnislisten und Ereignistabellen erstellen und lesen.
  6. Digitale Simulation: Simulationsergebnisse kritisch prüfen und mit einem realen Experiment vergleichen.


Vorwissen-Check

Bearbeite die vier Kurzfragen zuerst ohne Hilfe.

Aussage Deine Zuordnung
Beim Würfeln fällt eine 5. Ergebnis
Beim Würfeln fällt eine gerade Zahl. Ereignis
Eine Münze wird einmal geworfen. Zufallsexperiment
Kopf oder Zahl sind möglich. Ergebnisliste



Hilfe 1: Frage Dich zuerst: Wird ein Vorgang beschrieben oder ein Ausgang?
Hilfe 2: Ein einzelner Ausgang ist ein Ergebnis. Mehrere passende Ausgänge können ein Ereignis bilden.
Feedback: Wenn Du mindestens drei Zuordnungen sicher erklären kannst, bist Du startklar.


Grundbegriffe


Zufallsexperiment

Ein Zufallsexperiment wird nach festgelegten Bedingungen durchgeführt. Vorher ist nicht sicher, welches Ergebnis eintritt.

Beispiele:

Zufallsexperiment mögliche Ergebnisse
einmal würfeln 1,2,3,4,5,6
einmal Münze werfen Kopf, Zahl
Glücksrad drehen Rot, Blau, Grün, Gelb
eine Karte ziehen eine bestimmte Karte


Ergebnis und Ergebnismenge

Ein Ergebnis ist genau ein möglicher Ausgang eines Zufallsexperiments.

Beim Würfelwurf kann ein Ergebnis zum Beispiel

ω=3

sein.

Alle möglichen Ergebnisse bilden die Ergebnismenge:

Ω={1,2,3,4,5,6}

Wichtig: Die Ergebnismenge muss vollständig sein.


Ereignis

Ein Ereignis ist eine Menge von Ergebnissen, die zu einer Aussage passen.

Beispiel: „Es fällt eine Zahl größer als 4.“

B={5,6}

Beispiel: „Es fällt eine ungerade Zahl.“

C={1,3,5}

Ein Ereignis kann auch nur ein Ergebnis enthalten:

D={6}

Dann spricht man von einem Elementarereignis.


Ergebnis oder Ereignis?

Beschreibung mathematische Darstellung Begriff
Es fällt eine 2. 2 Ergebnis
Es fällt eine gerade Zahl. {2,4,6} Ereignis
Es fällt höchstens eine 2. {1,2} Ereignis
Es fällt eine 6. 6 Ergebnis

Prüfregel: Steht nur ein konkreter Ausgang da, ist es meist ein Ergebnis. Beschreibt die Aussage eine Bedingung, zu der mehrere Ausgänge passen können, ist es ein Ereignis.


Beispiel 1: Würfel

Ein normaler sechsseitiger Würfel wird einmal geworfen.


Schritt 1: Zufallsexperiment benennen

Experiment: Einmaliges Werfen eines sechsseitigen Würfels.


Schritt 2: Ergebnisliste erstellen

Ω={1,2,3,4,5,6}


Schritt 3: Ereignisse bilden

Ereignis Beschreibung passende Ergebnisse
A gerade Zahl {2,4,6}
B Zahl kleiner als 3 {1,2}
C Zahl größer als 4 {5,6}


Interaktive Mini-Aufgabe

Ordne die Ergebnisse dem Ereignis A = „gerade Zahl“ zu.

Welche Ergebnisse gehören zu A?
A={

,

,

}



Hilfe: Gerade Zahlen sind ohne Rest durch 2 teilbar.
Feedback: Richtig ist A={2,4,6}. Du hast aus einzelnen Ergebnissen ein Ereignis gebildet.


Beispiel 2: Münze

Für diesen Kurs betrachten wir zunächst einen Münzwurf.

Die Ergebnismenge besteht aus Kopf und Zahl.

Ein mögliches Ergebnis ist „Kopf“. Das Ereignis „Es erscheint Kopf“ enthält genau dieses eine Ergebnis.

Aussage Darstellung Begriff
Kopf Kopf Ergebnis
Kopf tritt ein Ereignismenge mit dem einzigen Ergebnis Kopf Ereignis

Achtung: Im Alltag sagt man oft nur „Kopf“. In der Mathematik musst Du aus dem Zusammenhang erkennen, ob der einzelne Ausgang oder das Ereignis gemeint ist.


Beispiel 3: Glücksrad

Ein Glücksrad hat vier gleich große Felder: Rot, Blau, Grün und Gelb.

Die Ergebnismenge lautet: Rot, Blau, Grün, Gelb.

Das Ereignis H lautet: „Der Zeiger landet auf einer kalten Farbe.“

Zum Ereignis H gehören die Ergebnisse Blau und Grün.

Ergebnis gehört zu H?
Rot nein
Blau ja
Grün ja
Gelb nein

Denkfrage: Warum ist „Blau“ ein Ergebnis, aber „Blau oder Grün“ ein Ereignis?

Lösung: „Blau“ ist ein einzelner möglicher Ausgang. „Blau oder Grün“ umfasst zwei mögliche Ergebnisse und bildet deshalb ein Ereignis.


Beispiel 4: Karten

Wir betrachten ein übliches Kartenspiel mit vier Farben und 13 Karten pro Farbe, ohne Joker.

Die Ergebnismenge enthält jede einzelne Karte als mögliches Ergebnis. Insgesamt gibt es 52 mögliche Karten.

Das Ereignis R lautet: „Es wird eine rote Karte gezogen.“ Zum Ereignis gehören alle Herz- und Karo-Karten.

Das Ereignis A lautet: „Es wird ein Ass gezogen.“ Dazu gehören Herz-Ass, Karo-Ass, Pik-Ass und Kreuz-Ass.

G-Niveau: Du musst in diesem Kurs vor allem sicher zwischen einzelner Karte als Ergebnis und einer Auswahl von Karten als Ereignis unterscheiden.


Beispiel 5: Digitale Simulation

Digitale Simulationen können Zufallsexperimente sehr oft wiederholen. Das ist nützlich, ersetzt aber nicht das Verständnis des mathematischen Modells.

Arbeitsauftrag:

  1. Stelle eine kleine Anzahl von Würfen ein und notiere ein einzelnes Simulationsergebnis.
  2. Wiederhole die Simulation mit mehr Würfen.
  3. Benenne ein Ereignis, zum Beispiel „Augenzahl 1 oder 2“.
  4. Prüfe, ob die digitale Darstellung wirklich das Experiment zeigt, das Du beschreiben möchtest.
  5. Gib keine Namen, Kontaktdaten oder andere personenbezogene Daten ein.

Kritische Prüfung: Ein Computer erzeugt Ergebnisse nach einem programmierten Verfahren. Prüfe deshalb Eingaben, Anzahl der Versuche, Darstellung und Bedeutung der ausgegebenen Werte.

KI-Hinweis: KI kann beim Formulieren oder Kontrollieren helfen. Eine KI-Ausgabe muss fachlich geprüft werden und ersetzt keine mathematische Begründung.


Fachsprache Schritt für Schritt

Nutze dieses Schema bei jeder Aufgabe:

Schritt Leitfrage Beispiel Würfel
1 Was wird durchgeführt? einmal würfeln
2 Was kann einzeln herauskommen? 1,2,3,4,5,6
3 Wie lautet die Ergebnismenge? Ω={1,2,3,4,5,6}
4 Welche Bedingung beschreibt das Ereignis? gerade Zahl
5 Welche Ergebnisse erfüllen sie? A={2,4,6}


Ergebnislisten entwickeln

Eine Ergebnisliste enthält alle möglichen Ergebnisse und jedes Ergebnis nur so, wie es im Experiment unterschieden werden soll.


Würfel

Ω={1,2,3,4,5,6}


Münze

Die Ergebnismenge besteht aus Kopf und Zahl.


Glücksrad mit drei beschrifteten Feldern

Die Ergebnismenge besteht aus A, B und C.


Zwei verschiedenfarbige Würfel: nur die Farben betrachten

Ω hängt davon ab, was als Ergebnis notiert wird.

Werden beide Augenzahlen notiert, kann ein Ergebnis zum Beispiel

(2,5)

sein.

Merke: Die Versuchsbedingungen und die Art der Aufzeichnung müssen klar sein.


Ereignistabellen entwickeln

Eine Ereignistabelle macht sichtbar, welche Ergebnisse zu welcher Aussage gehören.

Ereignis Bedingung Ergebnismenge des Ereignisses
A gerade Augenzahl {2,4,6}
B kleiner als 4 {1,2,3}
C mindestens 5 {5,6}
D genau 3 {3}


Übungen mit Hilfestufen und Feedback


Übung 1: Würfel

Ein Würfel wird einmal geworfen. Das Ereignis A lautet „Zahl mindestens 4“.

Aufgabe: Schreibe A als Ergebnismenge.

Hilfe 1: „mindestens 4“ bedeutet 4 oder größer.
Hilfe 2: Prüfe die Zahlen 1 bis 6 nacheinander.
Lösung und Feedback: A={4,5,6}. Wenn Du alle drei Zahlen genannt hast, hast Du die Bedingung richtig in ein Ereignis übersetzt.


Übung 2: Münze

Eine Münze wird einmal geworfen.

Aufgabe: Gib die Ergebnismenge an.

Hilfe 1: Es gibt zwei Seiten.
Lösung und Feedback: Die Ergebnismenge besteht aus Kopf und Zahl. Eine vollständige Ergebnisliste enthält beide Möglichkeiten.


Übung 3: Glücksrad

Das Glücksrad besitzt die Felder Rot, Rot, Blau und Grün. Die Felder sind einzeln markiert.

Aufgabe: Entscheide zuerst, ob die beiden roten Felder als gleiches Ergebnis oder als zwei unterscheidbare Ergebnisse notiert werden sollen. Begründe Deine Entscheidung.

Hilfe 1: Entscheidend ist, was im Experiment beobachtet und notiert wird.
Hilfe 2: Sind die roten Felder mit R1 und R2 markiert und wird die Feldnummer notiert, können sie unterschieden werden.
Feedback: Beide Modellierungen können sinnvoll sein, wenn die Versuchsbedingungen klar angegeben sind.


Übung 4: Karten

Eine Karte wird aus einem vollständigen Kartenspiel ohne Joker gezogen.

Aufgabe: Ist „Herz-König“ ein Ergebnis oder ein Ereignis? Ist „eine Herz-Karte“ ein Ergebnis oder ein Ereignis?

Lösung: „Herz-König“ bezeichnet eine einzelne Karte und damit ein Ergebnis. „Eine Herz-Karte“ umfasst mehrere mögliche Karten und ist ein Ereignis.


Übung 5: Digitale Simulation

Eine Simulation meldet bei einem einzelnen Würfelwurf die Zahl 3.

Aufgabe: Formuliere das Ergebnis und ein Ereignis, zu dem dieses Ergebnis gehört.

Beispiel-Lösung: Ergebnis: 3. Mögliches Ereignis: „ungerade Zahl“ mit U={1,3,5}.
Feedback: Ein Ergebnis kann zu mehreren verschiedenen Ereignissen gehören.


Typische Fehler

Fehler Warum problematisch? Besser
„Gerade Zahl ist ein Ergebnis.“ Es sind mehrere Zahlen möglich. Ereignis {2,4,6}
Ω={2,4,6} beim normalen Würfel Nicht alle Ergebnisse stehen in der Ergebnismenge. Ω={1,2,3,4,5,6}
Ereignis nur als Satz nennen Die enthaltenen Ergebnisse bleiben unklar. Satz und Menge angeben
Simulation ungeprüft übernehmen Einstellungen können falsch sein. Experiment, Eingaben und Ausgabe prüfen


Selbstkontrolle

Markiere für Dich: sicher, teilweise sicher oder noch üben.

Ich kann ... sicher teilweise noch üben
ein Zufallsexperiment beschreiben □ □ □
ein Ergebnis erkennen □ □ □
eine vollständige Ergebnismenge aufschreiben □ □ □
ein Ereignis als Ergebnismenge darstellen □ □ □
Ergebnis und Ereignis begründen □ □ □
eine digitale Simulation kritisch prüfen □ □ □

HSA-Tipp: Schreibe nicht nur die Lösung hin. Nutze kurze Fachsätze wie: „Das ist ein Ereignis, weil mehrere Ergebnisse die Bedingung erfüllen.“


Transfer

Ein Fahrkartenautomat gibt nach einem Testlauf zufällig einen der Codes A, B oder C aus.

Das Ereignis F bedeutet: „Der Code zeigt einen Fehler an.“ Angenommen, B und C stehen für Fehler. Dann gehören B und C zum Ereignis F.

Transferfrage: Was ist hier das Zufallsexperiment, was ist ein Ergebnis und was ist ein Ereignis?

Musterantwort: Das Zufallsexperiment ist der Testlauf mit zufälliger Codeausgabe. Ein mögliches Ergebnis ist zum Beispiel B. Das Ereignis „Fehler“ besteht aus den Ergebnissen B und C.


Kompetenzcheck

Bearbeite ohne Hilfe.

  1. Ein Würfel wird einmal geworfen. Schreibe Ω vollständig auf.
  2. Formuliere für denselben Würfel ein Ereignis mit genau zwei Ergebnissen.
  3. Erkläre den Unterschied zwischen dem Ergebnis 5 und dem Ereignis mit der einzigen Möglichkeit 5.
  4. Eine Münze wird geworfen. Nenne Experiment, Ergebnismenge und ein Ereignis.
  5. Eine digitale Simulation zeigt 100 Würfe. Erkläre, warum ein einzelner angezeigter Wert ein Ergebnis ist, die Bedingung „größer als 4“ aber ein Ereignis beschreibt.

Kurzlösungen:
1. Ω={1,2,3,4,5,6}
2. Beispiel: A={5,6}
3. 5 ist ein einzelner Ausgang; das Ereignis „Es fällt eine 5“ enthält genau diesen Ausgang.
4. Experiment: Münzwurf; mögliche Ergebnisse sind Kopf und Zahl; Beispiel-Ereignis: Kopf tritt ein.
5. Ein einzelner Simulationswert ist ein Ausgang; „größer als 4“ umfasst beim Würfel die Ergebnisse 5 und 6.


Reflexion

Beantworte drei Sätze in Deinem Heft:

  1. Ich erkenne ein Ergebnis daran, dass ...
  2. Ein Ereignis kann mehrere Ergebnisse enthalten, zum Beispiel ...
  3. Bei einer digitalen Simulation prüfe ich besonders ...


Folgekurs

Als nächster Schritt passt:

M9 G - Wahrscheinlichkeiten einfacher Ereignisse bestimmen

Dort wird aus der sicheren Unterscheidung von Ergebnis und Ereignis die Berechnung einfacher Wahrscheinlichkeiten entwickelt.

MSA-Brücke – nur zur Orientierung: Mehrstufige Zufallsexperimente und Baumdiagramme können später eine Rolle spielen. Sie sind nicht Schwerpunkt dieses G-Niveau-Kurses.


Medien zum Lernen

Das Video des Cornelsen Verlags erklärt die Begriffe Ergebnis und Ereignis an einfachen Zufallsexperimenten. Nutze es zur Wiederholung und pausiere an Beispielen, um die Ergebnismengen selbst aufzuschreiben.

Medienauftrag: Beschreibe bei jedem Medium zuerst das gezeigte Zufallsexperiment. Benenne danach mindestens ein einzelnes Ergebnis und ein Ereignis.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist beim einmaligen Würfeln ein einzelnes Ergebnis? (4) (!gerade Zahl) (!größer als 3) (!kleiner als 6)




Wie lautet die vollständige Ergebnismenge eines normalen Würfels? (1 2 3 4 5 6) (!1 2 3) (!2 4 6) (!0 1 2 3 4 5)




Was ist ein Ereignis beim Würfeln? (gerade Zahl) (!die Zahl 5 als einzelner Ausgang) (!der Würfel selbst) (!das Würfeln als Vorgang)




Welche Ergebnisse gehören zum Ereignis ungerade Zahl? (1 3 5) (!2 4 6) (!1 2 3) (!4 5 6)




Welche Ergebnismenge gehört zu einem einmaligen Münzwurf? (Kopf Zahl) (!Kopf Kopf) (!Zahl Zahl) (!Kopf Zahl Rand)




Was beschreibt ein Zufallsexperiment? (Einen Versuch mit festgelegten Bedingungen und nicht sicherem Ausgang) (!Nur eine Rechnung mit Brüchen) (!Immer genau sechs Möglichkeiten) (!Nur das Werfen eines Würfels)




Welche Aussage beschreibt beim Kartenziehen ein Ereignis? (Eine rote Karte wird gezogen) (!Herz König als einzelne gezogene Karte) (!Das Kartenspiel liegt auf dem Tisch) (!Die Karten werden gemischt)




Was muss eine Ergebnismenge enthalten? (Alle möglichen Ergebnisse des beschriebenen Experiments) (!Nur günstige Ergebnisse) (!Nur bereits beobachtete Ergebnisse) (!Nur zwei Ergebnisse)




Welche Menge beschreibt beim Würfeln das Ereignis Zahl größer als 4? (5 6) (!1 2 3 4) (!4 5 6) (!2 4 6)




Was ist bei einer digitalen Zufallssimulation wichtig? (Einstellungen und Ausgaben kritisch prüfen) (!Jede Ausgabe ungeprüft übernehmen) (!Personenbezogene Daten eingeben) (!Eine KI-Antwort als Beweis ansehen)





Memory

Zufallsexperiment Versuch mit nicht sicher vorhersagbarem Ausgang
Ergebnis einzelner möglicher Ausgang
Ergebnismenge Menge aller möglichen Ausgänge
Ereignis Auswahl passender Ergebnisse
Würfel mögliche Augenzahlen eins bis sechs
Simulation digitale Wiederholung eines Zufallsversuchs





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Beschreibung
Zufallsexperiment einmal würfeln
Ergebnis Augenzahl fünf
Ergebnismenge alle möglichen Augenzahlen
Ereignis gerade Augenzahl
Simulation viele digitale Würfe




...


Kreuzworträtsel

Ergebnis Wie heißt ein einzelner möglicher Ausgang?
Ereignis Wie heißt eine Auswahl von Ergebnissen mit gemeinsamer Bedingung?
Würfel Welcher Zufallsgegenstand zeigt meist Augenzahlen?
Münze Welcher Gegenstand liefert Kopf oder Zahl?
Glücksrad Welches drehbare Zufallsgerät besitzt verschiedene Felder?
Simulation Wie heißt die digitale Nachbildung vieler Zufallsversuche?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein Versuch mit festgelegten Bedingungen und nicht sicherem Ausgang heißt

.
Ein einzelner möglicher Ausgang heißt

.
Alle möglichen Ergebnisse zusammen bilden die

.
Beim normalen Würfel lautet die Ergebnismenge

.
Eine Auswahl von Ergebnissen mit einer gemeinsamen Bedingung heißt

.
Beim Würfel gehört zum Ereignis gerade Zahl die Ergebnismenge

.
Bei einer digitalen Durchführung vieler Zufallsversuche spricht man von einer

.
Digitale Ergebnisse müssen immer fachlich

werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Würfel-Ergebnisliste: Würfle zehnmal. Notiere jeden Ausgang und schreibe zusätzlich die vollständige Ergebnismenge des Würfels auf.
  2. Münzexperiment: Wirf eine Münze zehnmal und formuliere drei verschiedene Ereignisse, die zu diesem Experiment passen.
  3. Glücksrad-Skizze: Zeichne ein Glücksrad mit vier Feldern. Beschrifte die Ergebnismenge und markiere ein Ereignis.
  4. Karten-Ereignis: Ziehe nacheinander Karten aus einem gemischten Kartenspiel und notiere für fünf Züge jeweils Ergebnis und ein dazu passendes Ereignis.


Standard

  1. Ereignistabelle erstellen: Entwickle für einen Würfel mindestens fünf Ereignisse und stelle sie mit Beschreibung und Ergebnismengen in einer Tabelle dar.
  2. Experiment erklären: Erstelle eine kurze Audio- oder Videoerklärung zum Unterschied zwischen Ergebnis und Ereignis. Verwende mindestens zwei Beispiele.
  3. Simulation vergleichen: Führe ein reales Würfelexperiment und eine digitale Simulation durch. Vergleiche Darstellung und beobachtete Ergebnisse.
  4. Fehler finden: Erfinde drei falsche Aussagen zu Ergebnismengen oder Ereignissen und formuliere jeweils eine verständliche Korrektur.


Schwer

  1. Eigenes Zufallsexperiment: Entwickle ein eigenes Zufallsexperiment mit mindestens sechs möglichen Ergebnissen. Beschreibe Bedingungen, Ergebnismenge und vier Ereignisse.
  2. Modellierungsentscheidung: Untersuche ein Glücksrad mit zwei gleichfarbigen Feldern. Zeige zwei verschiedene Möglichkeiten, die Ergebnisse zu unterscheiden, und begründe Deine Modellwahl.
  3. Digitale Quellenkritik: Vergleiche zwei digitale Zufallssimulationen. Prüfe, welche Eingaben möglich sind, welche Ergebnisse dargestellt werden und wo Fehlinterpretationen entstehen können.
  4. Lernprodukt Stochastik: Gestalte ein einseitiges Lernplakat oder eine digitale Lernkarte mit Fachbegriffen, Beispiel, Ergebnisliste, Ereignistabelle und einem selbst formulierten Merksatz.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Begriffe begründen: Ein Schüler sagt: „Eine 6 und das Ereignis Sechs sind dasselbe.“ Erkläre fachsprachlich, was an dieser Aussage richtig oder ungenau ist.
  2. Modell prüfen: Für einen Würfel wird Ω={2,4,6} angegeben. Erkläre, wann diese Menge ein Ereignis und warum sie normalerweise nicht die vollständige Ergebnismenge ist.
  3. Darstellung wechseln: Übersetze das Ereignis A={1,2,3} in eine passende sprachliche Bedingung und erfinde eine zweite sprachliche Bedingung mit derselben Ergebnismenge.
  4. Simulation beurteilen: Eine digitale Simulation zeigt nur die Ergebnisse 1, 2 und 3 für einen angeblichen sechsseitigen Würfel. Nenne mindestens zwei mögliche Erklärungen und beschreibe, was Du prüfen würdest.
  5. Transfer Karten: Formuliere beim Ziehen einer Karte jeweils ein Ergebnis, ein Ereignis mit genau vier möglichen Karten und ein Ereignis mit vielen möglichen Karten. Begründe die Unterschiede.
  6. Experiment präzisieren: Zwei rote und zwei blaue Felder eines Glücksrads sind nummeriert. Erkläre, wie sich die Ergebnismenge ändert, wenn nur Farben oder wenn Farbe und Nummer notiert werden.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen können:

  1. ein Zufallsexperiment eindeutig beschreiben
  2. die vollständige Ergebnismenge angeben
  3. ein einzelnes Ergebnis korrekt benennen
  4. ein Ereignis als Auswahl von Ergebnissen darstellen
  5. zwischen Ergebnis und Ereignis fachsprachlich unterscheiden
  6. eine Ergebnisliste und eine Ereignistabelle erstellen
  7. Entscheidungen zur Ergebnismenge begründen
  8. digitale Simulationsergebnisse kritisch prüfen
  9. Rechenweg, Darstellung und Begründung nachvollziehbar dokumentieren




OERs zum Thema

Weitere freie Lernressource: GeoGebra bietet interaktive Materialien zu Wahrscheinlichkeit und einstufigen Zufallsexperimenten. Beim Einsatz gilt: Aufgabenstellung und mathematische Aussage immer selbst prüfen.



Medien und rechtssichere Nutzung

Die eingebundenen Bilder stammen aus Wikimedia Commons und werden über ihre Commons-Dateiseiten mit Lizenz- und Urheberangaben bereitgestellt. Prüfe bei einer Weiterverwendung außerhalb des Wikis immer die jeweilige Lizenzangabe.

  1. : Spielwürfel als Einstieg in Wahrscheinlichkeit.
  2. : Glücksräder und mögliche Ausgänge.
  3. : vollständige Kartendarstellung.
  4. : visuelle Darstellung von Münzwürfen.
  5. : grafische Darstellung zum Münzwurf.
  6. : Würfeldarstellung zur Wahrscheinlichkeit.

Datenschutz: Für diesen Kurs werden keine personenbezogenen Daten benötigt. Nutze in Simulationen, Lernapps und KI-Werkzeugen keine echten Namen, Adressen, Kontaktdaten oder andere personenbezogene Angaben.


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