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Märchen untersuchen und selbst schreiben - aiMOOC

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Märchen untersuchen und selbst schreiben - aiMOOC




Einleitung

Märchen untersuchen und selbst schreiben bedeutet, eine besondere Form des Erzählens genau zu betrachten und anschließend eigene Märchen zu verfassen. Du lernst in diesem aiMOOC, typische Merkmale von Märchen zu erkennen, Figuren und Handlung zu analysieren, Sprache und Aufbau zu untersuchen und daraus Schritt für Schritt ein eigenes Märchen zu entwickeln.

Märchen gehören zu den bekanntesten literarischen Formen der Welt. Viele Märchen wurden über lange Zeit mündlich überliefert, also weitererzählt, bevor sie gesammelt und aufgeschrieben wurden. Besonders bekannt sind die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, die im 19. Jahrhundert zahlreiche deutschsprachige Volksmärchen veröffentlichten. Daneben gibt es auch Kunstmärchen, die von einzelnen Autorinnen oder Autoren bewusst literarisch gestaltet wurden, zum Beispiel von Hans Christian Andersen.

In diesem Kurs arbeitest Du mit Märchen wie Rotkäppchen, Hänsel und Gretel, Aschenputtel, Schneewittchen oder Der Froschkönig. Du untersuchst, wie Märchen aufgebaut sind, welche Rollen Figuren übernehmen, welche Gegensätze wichtig sind und warum magische Elemente eine zentrale Bedeutung haben. Danach schreibst Du ein eigenes Märchen, das typische Merkmale aufgreift, aber eigene Ideen einbringt.

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Was ist ein Märchen?

Ein Märchen ist eine kurze, erzählende Textform, in der fantastische Ereignisse selbstverständlich erscheinen. In Märchen können Tiere sprechen, Gegenstände zaubern, Figuren verwandelt werden oder unsichtbare Kräfte wirken. Für die Figuren ist das Wunderbare meist nichts Ungewöhnliches. Genau dadurch entsteht die besondere Märchenwelt.

Märchen spielen häufig an unbestimmten Orten und in unbestimmten Zeiten. Typische Anfangsformeln wie Es war einmal zeigen, dass die Geschichte nicht an einen konkreten historischen Zeitpunkt gebunden ist. Auch die Orte bleiben oft allgemein: ein Wald, ein Schloss, ein armes Haus, ein Königreich, eine Mühle oder ein Brunnen. Diese Offenheit macht Märchen leicht übertragbar: Sie erzählen nicht nur von einer einzelnen Person, sondern von grundlegenden Erfahrungen wie Angst, Mut, Neid, Treue, Gerechtigkeit, Hoffnung und Reifung.


Volksmärchen und Kunstmärchen

Bei der Untersuchung von Märchen ist die Unterscheidung zwischen Volksmärchen und Kunstmärchen hilfreich. Volksmärchen sind über lange Zeit weitererzählt worden. Deshalb gibt es oft mehrere Fassungen derselben Geschichte. Sie wirken häufig knapp, klar und formelhaft. Kunstmärchen wurden dagegen von bekannten Autorinnen oder Autoren verfasst. Sie haben oft eine stärker ausgearbeitete Sprache, psychologischere Figuren und manchmal ein offeneres oder traurigeres Ende.

  1. Volksmärchen: Sie wurden meist mündlich überliefert, später gesammelt und schriftlich festgehalten.
  2. Kunstmärchen: Sie stammen von einzelnen Autorinnen oder Autoren und sind bewusst literarisch gestaltet.
  3. Märchenfassung: Viele Märchen gibt es in unterschiedlichen Varianten, weil sie über Generationen verändert wurden.


Warum Märchen untersucht werden

Märchen sind nicht nur spannende Geschichten. Sie eignen sich besonders gut, um Erzählstruktur, Figurenkonstellation, Symbolik, Sprache und Motive zu untersuchen. Beim Lesen kannst Du erkennen, wie einfache erzählerische Mittel eine starke Wirkung erzeugen. Beim Schreiben lernst Du, wie man eine Handlung plant, Spannung aufbaut und Figuren durch Prüfungen verändert.


Typische Merkmale von Märchen

Märchen erkennt man an mehreren typischen Merkmalen. Nicht jedes Märchen enthält alle Merkmale, aber viele kommen sehr häufig vor.


Unbestimmte Zeit und unbestimmter Ort

Viele Märchen beginnen mit Formeln wie Es war einmal. Diese Formeln lösen die Geschichte aus der alltäglichen Wirklichkeit. Du erfährst selten ein genaues Jahr, ein genaues Datum oder eine überprüfbare Adresse. Auch Orte werden allgemein genannt: ein dunkler Wald, ein Königreich, ein Schloss, eine Hütte oder ein Brunnen. Dadurch wirken Märchen zeitlos.


Typische Figuren

In Märchen treten oft Figuren auf, die klar erkennbare Rollen übernehmen. Es gibt Heldinnen und Helden, Gegenspielerinnen und Gegenspieler, Helferfiguren, magische Wesen, königliche Figuren, arme Kinder, Stiefmütter, Hexen, Riesen, Zwerge, Feen, Tiere oder sprechende Gegenstände. Die Figuren sind häufig nicht sehr ausführlich psychologisch beschrieben. Wichtiger ist, welche Funktion sie in der Handlung haben.

  1. Held oder Heldin: Die Hauptfigur muss eine Aufgabe lösen, eine Prüfung bestehen oder eine Gefahr überwinden.
  2. Gegenspieler: Eine Figur oder Macht erschwert den Weg der Hauptfigur.
  3. Helferfigur: Ein Mensch, Tier oder magisches Wesen unterstützt die Hauptfigur.
  4. Magischer Gegenstand: Ein Ring, Spiegel, Schuh, Schlüssel oder Zauberstab kann die Handlung voranbringen.


Gegensätze und klare Wertungen

Märchen arbeiten oft mit starken Gegensätzen: gut und böse, arm und reich, schön und hässlich, klein und groß, klug und dumm, gerecht und ungerecht. Diese Gegensätze helfen, die Handlung schnell zu verstehen. Gleichzeitig zeigen Märchen, dass äußere Schwäche nicht mit innerer Schwäche gleichzusetzen ist. Kleine, arme oder unscheinbare Figuren können mutig, klug und hilfsbereit sein.


Magische Elemente

Das Wunderbare ist ein Kern des Märchens. Magische Elemente können Figuren verwandeln, Wege öffnen, Aufgaben lösen oder Gefahren verstärken. Häufig begegnen Figuren einer Hexe, einer Fee, einem Zwerg, einem sprechenden Tier, einem Zauberspruch oder einem verwunschenen Ort. Wichtig ist: Magie erscheint im Märchen nicht als technische Erklärung, sondern als selbstverständlicher Teil der erzählten Welt.


Zahlen, Formeln und Wiederholungen

Viele Märchen verwenden besondere Zahlen. Besonders häufig sind die Zahlen drei, sieben und zwölf. Aufgaben werden dreimal gestellt, sieben Zwerge treten auf, zwölf Brüder oder zwölf Feen erscheinen. Wiederholungen helfen beim Erzählen, schaffen Rhythmus und steigern Spannung. Auch feste Formeln wie Es war einmal oder Und wenn sie nicht gestorben sind sind typisch.


Gerechtigkeit und Ende

Am Ende vieler Märchen wird eine Ordnung hergestellt. Gute, mutige oder hilfsbereite Figuren werden belohnt, böse oder egoistische Figuren werden bestraft. Nicht jedes Märchen endet glücklich, aber viele bekannte Volksmärchen folgen diesem Muster. Das Ende zeigt häufig, welche Werte im Märchen wichtig sind: Mut, Treue, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Ausdauer und Gerechtigkeit.


Märchen untersuchen

Beim Untersuchen eines Märchens gehst Du planvoll vor. Du liest nicht nur, was geschieht, sondern fragst auch, wie und warum die Geschichte so erzählt wird.


Schritt 1: Inhalt verstehen

Zuerst klärst Du den Inhalt. Wer ist die Hauptfigur? Was ist das Problem? Welche wichtigen Ereignisse führen vom Anfang zum Ende? Welche Prüfung muss bestanden werden? Welche Gefahr gibt es? Wer hilft? Wer schadet?

Eine kurze Inhaltsangabe hilft Dir, den roten Faden zu erkennen. Sie sollte sachlich, knapp und im Präsens geschrieben sein. Dabei erzählst Du nicht jedes Detail nach, sondern konzentrierst Dich auf die wichtigsten Handlungsschritte.


Schritt 2: Aufbau erkennen

Viele Märchen folgen einem klaren Aufbau. Am Anfang steht eine Ausgangslage. Danach entsteht ein Mangel, ein Wunsch, eine Aufgabe oder eine Gefahr. Die Hauptfigur verlässt häufig den vertrauten Ort, begegnet Prüfungen, bekommt Hilfe, überwindet Hindernisse und erreicht am Ende eine neue Ordnung.

  1. Ausgangssituation: Die Lebenslage der Hauptfigur wird vorgestellt.
  2. Konflikt: Ein Problem, ein Verbot, eine Bedrohung oder ein Wunsch setzt die Handlung in Gang.
  3. Prüfung: Die Hauptfigur muss Mut, Klugheit oder Ausdauer zeigen.
  4. Hilfe: Eine Helferfigur, ein magischer Gegenstand oder ein guter Rat unterstützt die Hauptfigur.
  5. Lösung: Das Problem wird gelöst und eine neue Ordnung entsteht.


Schritt 3: Figuren untersuchen

Bei der Figurenanalyse fragst Du, welche Eigenschaften und Rollen die Figuren haben. Märchenfiguren werden oft durch ihr Verhalten charakterisiert. Eine Figur ist nicht einfach gut, weil es behauptet wird, sondern weil sie hilft, teilt, mutig handelt oder ein Versprechen hält. Eine böse Figur zeigt sich durch Neid, Grausamkeit, Betrug oder Machtmissbrauch.

Untersuche auch Beziehungen: Wer steht auf der Seite der Hauptfigur? Wer bedroht sie? Wer prüft sie? Wer verändert sich? Wer bleibt gleich? Dadurch erkennst Du die Figurenkonstellation des Märchens.


Schritt 4: Sprache untersuchen

Die Sprache vieler Märchen ist einfach, bildhaft und formelhaft. Es gibt kurze Sätze, Wiederholungen, direkte Rede, feste Wendungen und anschauliche Gegensätze. Beim Untersuchen achtest Du darauf, wie diese sprachlichen Mittel wirken. Wiederholungen können Spannung aufbauen, Formeln können Vertrautheit erzeugen, direkte Rede kann Figuren lebendig machen.


Schritt 5: Symbole und Motive deuten

Märchen enthalten häufig Symbole und Motive. Der Wald kann für Gefahr, Prüfung oder Unbekanntes stehen. Das Schloss kann Macht, Ziel oder Belohnung bedeuten. Der Weg kann Entwicklung ausdrücken. Der Brunnen, der Spiegel, der Schuh, der Apfel, das Haar oder der Schlüssel können besondere Bedeutungen erhalten. Wichtig ist, dass Du Deine Deutung immer am Text begründest.


Märchen selbst schreiben

Ein eigenes Märchen zu schreiben gelingt leichter, wenn Du typische Merkmale bewusst einsetzt. Du brauchst keine Kopie eines bekannten Märchens zu schreiben. Besser ist es, typische Bausteine zu verwenden und daraus eine eigene Handlung zu entwickeln.


Eine Märchenidee finden

Eine gute Märchenidee beginnt oft mit einer einfachen Frage: Was fehlt der Hauptfigur? Wovor hat sie Angst? Was wünscht sie sich? Welche Aufgabe muss sie erfüllen? Welches Verbot wird ausgesprochen? Welche magische Hilfe bekommt sie? Welche Entscheidung zeigt, wer sie wirklich ist?

Mögliche Grundideen sind: Ein Kind findet einen sprechenden Schlüssel. Eine Müllerstochter soll einen verwunschenen Fluss überqueren. Ein armer Hirte rettet ein Tier und erhält später unerwartete Hilfe. Eine Prinzessin verliert ihre Stimme und muss drei wahre Worte finden. Ein junger Gärtner pflanzt einen Samen, aus dem nachts ein goldenes Licht wächst.


Einen Märchenplan erstellen

Bevor Du schreibst, hilft ein kurzer Schreibplan. Er muss nicht lang sein, sollte aber die wichtigsten Stationen enthalten.

  1. Hauptfigur: Wer steht im Mittelpunkt und was ist ihre besondere Eigenschaft?
  2. Ausgangslage: Wo beginnt die Geschichte und welches Problem gibt es?
  3. Aufgabe: Was muss die Hauptfigur erreichen?
  4. Prüfungen: Welche Hindernisse oder Gefahren treten auf?
  5. Hilfe: Wer oder was unterstützt die Hauptfigur?
  6. Wendung: An welcher Stelle verändert sich die Lage?
  7. Ende: Wie wird die Ordnung wiederhergestellt?


Märchensprache verwenden

Beim Schreiben solltest Du typische Märchensprache einsetzen, ohne Deinen Text langweilig zu machen. Anfangs- und Schlussformeln geben Orientierung. Wiederholungen können Spannung erzeugen. Direkte Rede macht Begegnungen lebendig. Kurze, klare Sätze passen oft gut zum Stil eines Volksmärchens. Magische Begriffe und anschauliche Bilder schaffen Atmosphäre.

Geeignete Formulierungen sind zum Beispiel: Es war einmal, Nach langer Wanderung, Da trat plötzlich, Hüte Dich vor, Zum Dank schenke ich Dir, Dreimal musst Du, Als die Sonne unterging oder Von diesem Tag an.


Spannung und Prüfungen gestalten

Ein Märchen braucht eine Entwicklung. Die Hauptfigur sollte nicht sofort gewinnen. Interessant wird die Geschichte, wenn sie Entscheidungen treffen muss. Eine Prüfung kann körperlich, geistig oder moralisch sein. Körperlich ist zum Beispiel ein gefährlicher Weg. Geistig ist ein Rätsel. Moralisch ist eine Situation, in der die Figur helfen kann, obwohl sie selbst in Not ist.

Gute Märchenprüfungen zeigen die Eigenschaften der Hauptfigur. Wer teilt, bekommt später Hilfe. Wer lügt, verliert Vertrauen. Wer mutig bleibt, überwindet Angst. So verbindet sich Handlung mit Bedeutung.


Überarbeiten wie eine Autorin oder ein Autor

Nach dem ersten Entwurf beginnt die Textüberarbeitung. Lies Dein Märchen laut vor. Prüfe, ob die Handlung verständlich ist, ob typische Märchenmerkmale vorkommen und ob das Ende zur Geschichte passt. Achte auch auf Satzanfänge, Wortwahl, direkte Rede, Zeitform und Rechtschreibung. Überarbeitung bedeutet nicht, dass Dein erster Entwurf schlecht ist. Sie macht aus einer Idee einen fertigen Text.


Beispielanalyse: Rotkäppchen

Rotkäppchen eignet sich gut zur Untersuchung von Märchenmerkmalen. Die Hauptfigur bekommt eine Aufgabe: Sie soll der Großmutter etwas bringen. Der Weg durch den Wald führt in einen gefährlichen Raum. Der Wolf ist ein Gegenspieler, der mit Täuschung arbeitet. Die Großmutter und Rotkäppchen geraten in Gefahr. Durch Hilfe von außen wird am Ende eine Ordnung wiederhergestellt.

Typisch sind der unbestimmte Ort, der Wald als Gefahrenraum, die klare Gegensätzlichkeit zwischen unschuldigem Kind und gefährlichem Wolf, die Warnung der Mutter, die direkte Rede und die zugespitzte Spannung in der Begegnung mit dem verkleideten Wolf. Bei einer Deutung kannst Du den Wald als Ort der Prüfung verstehen und den Wolf als Figur der Täuschung.


Schreibwerkstatt: Vom Märchenmerkmal zum eigenen Text

Wenn Du ein eigenes Märchen schreiben willst, kannst Du jedes Merkmal als Schreibimpuls nutzen. Aus der unbestimmten Zeit entsteht eine Märchenwelt. Aus einer klaren Hauptfigur entsteht Identifikation. Aus einem Mangel entsteht Handlung. Aus einer Prüfung entsteht Spannung. Aus einer Helferfigur entsteht Hoffnung. Aus einem gerechten Ende entsteht Sinn.

Ein gutes eigenes Märchen muss nicht besonders lang sein. Wichtiger ist, dass es eine klare innere Struktur hat. Die Hauptfigur sollte am Ende nicht zufällig gewinnen, sondern weil sie eine Eigenschaft zeigt, die im Märchen wichtig ist: Mut, Güte, Geduld, Klugheit oder Treue.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Woran erkennt man viele Märchenanfänge besonders häufig? (An einer unbestimmten Anfangsformel) (!An einer genauen Jahreszahl) (!An einer Quellenangabe) (!An einer wissenschaftlichen Definition)




Welche Figur unterstützt die Hauptfigur in vielen Märchen? (Helferfigur) (!Erzählinstanz) (!Herausgeber) (!Fußnote)




Welche Zahl kommt in Märchen besonders häufig vor? (Drei) (!Vierundzwanzig) (!Neunzehn) (!Einunddreißig)




Was ist ein typisches magisches Element im Märchen? (Ein sprechendes Tier) (!Ein Stadtplan) (!Ein Stundenplan) (!Ein Zeitungsartikel)




Was bedeutet unbestimmte Zeit im Märchen? (Die Handlung ist nicht genau datiert) (!Die Handlung wird sekundengenau erzählt) (!Die Handlung findet immer morgen statt) (!Die Handlung ist eine Nachricht)




Was steht bei einer Märchenanalyse im Mittelpunkt? (Die Untersuchung von Aufbau Figuren Sprache und Motiven) (!Das Abschreiben des gesamten Textes) (!Das Zählen aller Buchstaben) (!Das Ersetzen jeder Figur durch Zahlen)




Welche Aufgabe hat eine Prüfung im Märchen häufig? (Sie zeigt Eigenschaften der Hauptfigur) (!Sie unterbricht die Geschichte ohne Grund) (!Sie ersetzt den Anfang) (!Sie erklärt eine Grammatikregel)




Was ist ein Volksmärchen? (Ein überliefertes und später gesammeltes Märchen) (!Ein Märchen mit bekannter Einzelautorin) (!Ein Märchen als Zeitungsbericht) (!Ein Märchen ohne Handlung)




Was ist für die Märchensprache typisch? (Formeln Wiederholungen und einfache klare Sätze) (!Fachbegriffe ohne Erklärung) (!Tabellen mit Messwerten) (!Fußnoten nach jedem Satz)




Was sollte ein eigenes Märchen am Ende meistens zeigen? (Eine gelöste Ordnung oder eine erkennbare Veränderung) (!Eine zufällige Themenliste) (!Eine unbegründete Quellenkritik) (!Eine reine Personenbeschreibung ohne Handlung)





Memory

Märchenanfang Es war einmal
Helferfigur Unterstützung auf dem Weg
Wolf Gegenspieler in Rotkäppchen
Wald Ort der Prüfung
Zaubergegenstand Magisches Hilfsmittel
Schlussformel Ende der Erzählung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Anfangsformel Beginn eines Märchens
Ausgangslage Erste Situation der Hauptfigur
Prüfung Schwierige Aufgabe auf dem Weg
Helferfigur Unterstützung in der Not
Schlussformel Abschluss der Märchenhandlung





Kreuzworträtsel

Maerchen Welche Textform enthält oft wunderbare Ereignisse und unbestimmte Orte?
Wald Welcher Ort steht in vielen Märchen für Gefahr und Prüfung?
Hexe Welche magische Gegenspielerin kommt in vielen Märchen vor?
Grimm Wie heißt die bekannte Brüderfamilie die viele Märchen sammelte?
Zauber Welches wunderbare Element verändert Figuren oder Dinge?
Heldin Wie nennt man eine weibliche Hauptfigur die eine Aufgabe bewältigt?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Märchen beginnt häufig mit einer unbestimmten

und spielt oft an einem nicht genau festgelegten

. Die Hauptfigur muss meist eine schwierige

bestehen. Dabei begegnet sie manchmal einer hilfreichen

. Magische Dinge oder Wesen gehören zum Bereich des

. Viele Märchen arbeiten mit klaren Gegensätzen zwischen gut und

. Beim Untersuchen achtest Du auf Aufbau Figuren Sprache und

. Beim Schreiben eines eigenen Märchens hilft zuerst ein genauer

. Am Ende wird häufig eine neue

hergestellt.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Märchenmerkmale: Sammle aus einem bekannten Märchen mindestens acht typische Merkmale und notiere zu jedem Merkmal eine Textstelle oder ein Beispiel.
  2. Figurenkarte: Erstelle eine Figurenkarte zu einem Märchen und markiere Hauptfigur Gegenspieler Helferfigur und Nebenfiguren.
  3. Märchenanfang: Schreibe drei unterschiedliche Märchenanfänge mit typischen Formeln und vergleiche ihre Wirkung.
  4. Märchenbild: Zeichne einen wichtigen Ort aus einem Märchen und beschrifte die Bildelemente mit passenden Fachbegriffen.


Standard

  1. Märchenanalyse: Untersuche ein Märchen nach Aufbau Figuren Sprache und Motiven und schreibe eine gegliederte Analyse.
  2. Märchensprache: Überarbeite einen sachlichen Text so dass daraus ein märchenhafter Erzählanfang entsteht.
  3. Perspektivwechsel: Erzähle eine Szene aus der Sicht einer Nebenfigur und achte darauf dass die Märchenmerkmale erhalten bleiben.
  4. Schreibplan: Entwickle einen vollständigen Schreibplan für ein eigenes Märchen mit Ausgangslage Aufgabe Prüfungen Hilfe Wendung und Ende.


Schwer

  1. Eigenes Märchen: Schreibe ein vollständiges eigenes Märchen mit klarer Hauptfigur magischem Element drei Prüfungen und gerechtem Ende.
  2. Märchenvergleich: Vergleiche zwei Märchen hinsichtlich Figurenrollen Symbolen und Wertvorstellungen.
  3. Moderne Märchenfassung: Übertrage ein traditionelles Märchen in eine heutige Lebenswelt ohne die zentralen Märchenmerkmale zu verlieren.
  4. Märchenpräsentation: Gestalte eine kurze Präsentation oder ein Erklärvideo in dem Du zeigst wie aus Märchenmerkmalen eine eigene Erzählung entsteht.



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Lernkontrolle

  1. Transfer Märchenmerkmale: Erkläre an einem selbst gewählten modernen Film Buch oder Spiel welche Elemente märchenhaft wirken und wo deutliche Unterschiede zum klassischen Märchen liegen.
  2. Figurenkonstellation deuten: Zeige an einem Märchen wie Gegenspieler und Helferfigur die Entwicklung der Hauptfigur beeinflussen.
  3. Symboldeutung: Deute ein Märchensymbol wie Wald Brunnen Spiegel Schuh oder Schlüssel und begründe Deine Deutung mit der Handlung.
  4. Schreibentscheidung begründen: Begründe für Dein eigenes Märchen warum Du bestimmte Prüfungen magische Elemente und Figurenrollen gewählt hast.
  5. Märchen überarbeiten: Überarbeite einen eigenen Entwurf so dass Aufbau Sprache und Ende besser zu einem Märchen passen und dokumentiere die wichtigsten Änderungen.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du eine kleine Märchenmappe. Sie enthält eine Analyse eines bekannten Märchens, einen Schreibplan für ein eigenes Märchen, die Endfassung Deines eigenen Märchens und eine kurze Reflexion über Deine Überarbeitung.

  1. Analysekompetenz: Du zeigst, dass Du typische Märchenmerkmale an konkreten Beispielen erkennen und erklären kannst.
  2. Deutungskompetenz: Du deutest Figuren, Orte und Symbole sinnvoll und begründest Deine Aussagen am Text.
  3. Schreibkompetenz: Du verfasst ein eigenes Märchen mit klarer Handlung, Märchensprache, magischen Elementen und passendem Ende.
  4. Überarbeitungskompetenz: Du verbesserst Deinen Text gezielt nach Kriterien wie Verständlichkeit, Spannung, Sprache und Rechtschreibung.
  5. Reflexionskompetenz: Du erklärst, welche Entscheidungen Du beim Schreiben getroffen hast und was Du beim nächsten Text weiterentwickeln möchtest.




OERs zum Thema



Links


Medienhinweise

  1. Wikimedia Commons: Geeignete freie Bilder zu Märchen findest Du in Kategorien zu Grimms Märchen, Rotkäppchen, Hänsel und Gretel und weiteren Märchenillustrationen.
  2. YouTube: Lernvideos zu Märchenmerkmalen können beim Wiederholen helfen, ersetzen aber nicht die eigene Textarbeit am Märchen.
  3. Wikipedia: Überblicksartikel helfen Dir, Begriffe zu klären und weitere Märchenbeispiele zu finden.


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  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

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