Literarische 3D-Welten – Zukunftswerkstatt Schule - aiMOOC


Literarische 3D-Welten – Zukunftswerkstatt Schule - aiMOOC
Einleitung
Literarische 3D-Welten / Zukunftswerkstatt Schule verbindet Literaturunterricht, Medienbildung, Making, 3D-Modellierung, Künstliche Intelligenz, Kreativität und Zukunftskompetenz. Du entwickelst aus einem literarischen Text eine begehbare, modellierte oder gedruckte 3D-Welt. Dabei geht es nicht darum, einen Text nur hübsch zu bebildern. Entscheidend ist, dass Du Deine Gestaltung mit Textbelegen, Interpretationen und eigenen Zukunftsideen begründest.
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In diesem aiMOOC lernst Du, wie aus Figuren, Räumen, Symbolen, Konflikten, Erzählperspektiven und Stimmungen eine digitale oder analoge Literaturwelt entsteht. Die Methode passt besonders gut zu Romanen, Novellen, Dramen, Kurzgeschichten, Gedichten, Science-Fiction, Fantasy, Dystopien und Utopien. Sie kann in der Sekundarstufe I, in der Sekundarstufe II, in der beruflichen Bildung oder im Studium eingesetzt werden.
Grundidee: Was sind literarische 3D-Welten?
Eine literarische 3D-Welt ist eine räumliche Umsetzung eines literarischen Textes. Du überträgst nicht einfach den Inhalt, sondern machst sichtbar, wie Du den Text verstehst. Ein dunkler, enger Raum kann zum Beispiel Angst, Machtlosigkeit oder Isolation zeigen. Eine offene, helle Landschaft kann Hoffnung, Freiheit oder Aufbruch darstellen. Ein zerbrochener Weg kann einen inneren Konflikt einer Figur ausdrücken.
Wichtig ist: Jede Gestaltungsentscheidung braucht eine Begründung. Wenn Du eine Figur klein darstellst, solltest Du erklären können, welche Textstelle diese Wirkung stützt. Wenn Du einen Raum verzerrst, solltest Du zeigen, ob damit eine Erzählperspektive, ein Traum, eine Erinnerung oder eine gesellschaftliche Kritik dargestellt wird. So werden literarisches Lernen und Gestaltungskompetenz miteinander verbunden.
Beispiele für literarische 3D-Welten
- Handlungsraum: Du modellierst einen zentralen Ort der Handlung, zum Beispiel ein Zimmer, eine Straße, eine Insel, eine Schule, ein Labor oder eine Stadt.
- Figurenraum: Du gestaltest einen Raum aus der Sicht einer Figur. Farben, Größen, Wege und Hindernisse zeigen, wie diese Figur die Welt erlebt.
- Symbolraum: Du baust keine realistische Szene, sondern eine symbolische Welt aus Zeichen, Formen, Licht, Schatten und Materialien.
- Konfliktraum: Du machst einen zentralen Konflikt sichtbar, zum Beispiel Freiheit gegen Kontrolle, Natur gegen Technik oder Anpassung gegen Selbstbestimmung.
- Zukunftsraum: Du entwirfst eine Fortsetzung, Gegenwelt oder Zukunftsversion des literarischen Textes und reflektierst, welche Fragen dadurch neu entstehen.
Zukunftswerkstatt als Methode
Die Zukunftswerkstatt ist eine beteiligungsorientierte Methode, die mit Robert Jungk, Rüdiger Lutz und Norbert R. Müllert verbunden ist. Sie hilft Gruppen, Probleme zu erkennen, mutige Zukunftsideen zu entwickeln und konkrete Schritte zur Umsetzung zu planen. Für literarische 3D-Welten ist diese Methode besonders geeignet, weil sie Kritikfähigkeit, Fantasie, Partizipation und Handlungskompetenz verbindet.
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Die drei Hauptphasen
- Kritikphase: Du untersuchst, welche Probleme, Konflikte, Ungerechtigkeiten, Leerstellen oder offenen Fragen der literarische Text zeigt.
- Fantasiephase: Du entwickelst freie, kreative und zunächst nicht bewertete Ideen für eine 3D-Welt, eine Zukunftsversion oder eine alternative Perspektive.
- Verwirklichungsphase: Du wählst machbare Ideen aus, planst einen Prototyp, setzt ihn um, testest ihn und verbesserst ihn.
Diese Phasen können im Unterricht mehrfach durchlaufen werden. Eine Gruppe kann zum Beispiel nach einem ersten Prototyp erneut in die Kritikphase gehen: Was funktioniert bereits? Was ist unklar? Wo fehlt ein Textbezug? Danach folgt wieder eine kreative Phase und eine neue Umsetzung.
Warum passt das zu moderner Schule?
Eine moderne Schule soll nicht nur Wissen abfragen, sondern Zukunftskompetenzen fördern. Literarische 3D-Welten verbinden dafür mehrere Lernbereiche. Du liest genau, deutest Zusammenhänge, entwickelst eigene Ideen, arbeitest im Team, nutzt digitale Werkzeuge, reflektierst Künstliche Intelligenz und präsentierst Ergebnisse verständlich. So entstehen Lernprozesse, in denen Sprache, Kunst, Technik, Ethik, Informatik und Gesellschaft zusammenwirken.
Zentrale Kompetenzen
- Lesekompetenz: Du entnimmst dem Text Informationen, deutest Motive und arbeitest mit Belegen.
- Interpretationskompetenz: Du erklärst, welche Bedeutung Figuren, Räume, Symbole und Konflikte haben.
- Medienkompetenz: Du nutzt digitale Werkzeuge bewusst, kritisch und zielgerichtet.
- Gestaltungskompetenz: Du entwickelst aus Ideen sichtbare Modelle, Szenen und Prototypen.
- Problemlösekompetenz: Du verbesserst Deine Lösung durch Testen, Feedback und Überarbeitung.
- Kommunikationskompetenz: Du erklärst Deine Entscheidungen und reagierst auf Fragen.
- Urteilskompetenz: Du bewertest Chancen, Grenzen und Risiken von Technik, KI und Medien.
- Kollaboration: Du arbeitest mit anderen, verteilst Rollen und trägst Verantwortung.
Projektablauf im Unterricht
Vorphase: Text, Ziel und Team klären
Am Anfang wählst Du einen literarischen Text oder eine Textstelle aus. Die Lehrkraft kann einen gemeinsamen Text vorgeben, Du kannst aber auch in einer Gruppe ein Werk auswählen. Wichtig ist, dass der Text genug Raumdarstellung, Figurenkonstellation, Konflikt oder Symbolik enthält, damit daraus eine 3D-Welt entstehen kann. Danach werden Ziel, Zeitrahmen, Werkzeuge, Bewertungskriterien und Rollen geklärt.
Mögliche Rollen sind Textdetektiv, Storyboard-Planer, 3D-Designer, Prompt-Designer, Dokumentationsverantwortliche, Präsentierende und Feedback-Moderierende. Rollen sollen nicht starr bleiben. Gute Teams wechseln Rollen, damit alle wichtige Erfahrungen sammeln.
Kritikphase: Den Text befragen
In der Kritikphase untersuchst Du den Text genau. Du fragst: Welche Probleme zeigt der Text? Welche Figur leidet unter welchen Bedingungen? Welche Räume wirken bedrohlich, befreiend, fremd oder vertraut? Welche gesellschaftlichen Fragen werden sichtbar? Welche Zukunft fehlt den Figuren? Welche Machtverhältnisse, Vorurteile oder technischen Entwicklungen spielen eine Rolle?
Ein gutes Ergebnis dieser Phase ist eine Sammlung von Textstellen. Jede Textstelle wird mit einer kurzen Deutung verbunden. Daraus entstehen erste Gestaltungsideen. Ein enger Flur kann zum Beispiel eine kontrollierte Gesellschaft zeigen. Eine beschädigte Brücke kann für eine zerbrochene Beziehung stehen. Ein Labyrinth kann Unsicherheit oder Orientierungslosigkeit ausdrücken.
Fantasiephase: Ideen ohne vorschnelles Bewerten entwickeln
In der Fantasiephase sind ungewöhnliche Ideen erwünscht. Du darfst übertreiben, umkehren, vergrößern, verkleinern, kombinieren und verfremden. Eine Schule aus einem Roman kann zu einer Zukunftsschule werden. Ein Klassenzimmer kann als Kontrollzentrum, Schutzraum, Labor, Traumraum oder Erinnerungsarchiv gestaltet werden. Eine Figur kann nicht nur als Person, sondern als Lichtquelle, Schatten, Geräusch, Weg oder Hindernis erscheinen.
In dieser Phase kann Künstliche Intelligenz als Ideengeberin genutzt werden. Du kannst Dir Fragen an eine Figur vorschlagen lassen, alternative Raumideen sammeln oder eine Liste möglicher Symbole erzeugen. Die Entscheidung bleibt aber bei Dir. KI-Ergebnisse müssen geprüft, verändert und mit dem Text begründet werden.
Verwirklichungsphase: Prototyp bauen und begründen
In der Verwirklichungsphase wählst Du eine Idee aus und machst sie umsetzbar. Ein Prototyp kann ein Papiermodell, ein Storyboard, eine digitale 3D-Szene, ein VR-Raum, ein AR-Element, ein 3D-Druckobjekt, ein kurzer Film oder eine begehbare Ausstellung sein. Entscheidend ist, dass der Prototyp eine klare Aussage hat und auf den literarischen Text zurückführt.

Digitale und analoge Werkzeuge
3D-Modellierung
Für digitale 3D-Welten kannst Du einfache oder komplexe Werkzeuge nutzen. Für den Einstieg eignen sich browserbasierte Programme zur 3D-Modellierung. Fortgeschrittene können mit Blender, Unity, Unreal Engine, CoSpaces Edu, Tinkercad oder vergleichbaren Werkzeugen arbeiten. Auch analoge Modelle aus Papier, Karton, Holz, Fundstücken, Ton oder Recyclingmaterial sind möglich. Der Lernwert hängt nicht vom teuersten Werkzeug ab, sondern von der Qualität der Idee, der Begründung und der Reflexion.
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3D-Druck und Making
3D-Druck kann einzelne Objekte, Figuren, Symbole oder Modelle sichtbar machen. Ein 3D-Drucker ist aber kein Selbstzweck. Gedruckt werden sollte nur, was für die Deutung wichtig ist. Ein Schlüssel, eine Mauer, ein zerbrochener Turm oder ein besonderes Zeichen kann als 3D-Druckobjekt eine starke Wirkung entfalten, wenn es in der Präsentation mit dem Text verbunden wird.
Beim Making lernst Du durch Entwerfen, Ausprobieren, Scheitern, Verbessern und Teilen. Fehler sind dabei keine Störung, sondern Teil des Lernprozesses. Ein Modell, das nicht sofort funktioniert, zeigt oft besonders gut, wo eine Idee noch unklar ist.
KI als Lernpartnerin, nicht als Ersatz für Denken
Künstliche Intelligenz kann beim Brainstorming, bei der Strukturierung, beim Perspektivwechsel oder beim Formulieren von Feedback helfen. Sie kann aber keine eigene Lektüre ersetzen. KI kann falsche Aussagen erzeugen, wichtige Textstellen übersehen oder stereotype Ideen verstärken. Deshalb brauchst Du immer eine eigene Prüfung.
Sinnvolle KI-Aufträge sind zum Beispiel: Entwickle Fragen an eine Figur, sammle mögliche Raumsymbole zu einer Textstelle, gib Feedback zu einer Projektidee oder schlage Kriterien für eine Präsentation vor. Problematisch wäre es, die komplette Interpretation ungeprüft zu übernehmen. Gute KI-Nutzung ist transparent: Du dokumentierst, wofür Du KI verwendet hast, was Du übernommen hast und was Du verändert hast.
Literarische Analyse für 3D-Welten
Räume im Text untersuchen
Räume in der Literatur sind selten nur Kulissen. Ein Raum kann eine Figur schützen, begrenzen, bedrohen, verführen oder verändern. Frage beim Lesen: Wer darf einen Raum betreten? Wer wird ausgeschlossen? Welche Wege sind offen? Welche Grenzen gibt es? Welche Geräusche, Farben, Gerüche oder Gegenstände prägen die Atmosphäre? Welche Räume sind real, erinnert, erträumt oder symbolisch?
Eine 3D-Welt wird stärker, wenn sie solche Fragen sichtbar macht. Ein verschlossener Raum kann durch hohe Wände, wenige Türen und harte Formen dargestellt werden. Ein Erinnerungsraum kann aus schwebenden Fragmenten bestehen. Eine Zukunftsstadt kann zeigen, ob der Text eher Hoffnung oder Warnung vermittelt.
Figurenperspektiven sichtbar machen
Eine literarische 3D-Welt kann aus unterschiedlichen Perspektiven gestaltet werden. Aus Sicht einer ängstlichen Figur wirkt derselbe Ort anders als aus Sicht einer mächtigen Figur. Du kannst Perspektiven durch Größe, Blickrichtung, Licht, Wege, Geräusche, Farben oder Bewegung ausdrücken. Wenn eine Figur sich klein fühlt, kann ihre Welt übergroß wirken. Wenn eine Figur Kontrolle ausübt, kann der Raum geordnet, symmetrisch und überwacht erscheinen.
Symbole und Motive übertragen
Symbole und Motive sind besonders geeignet für 3D-Gestaltung. Ein wiederkehrender Vogel kann Freiheit, Flucht oder Beobachtung bedeuten. Wasser kann Reinigung, Gefahr, Übergang oder Erinnerung ausdrücken. Eine Uhr kann Zeitdruck, Vergänglichkeit oder Kontrolle zeigen. Wichtig ist, dass Du nicht nur behauptest, sondern erklärst: Welche Textstelle macht diese Bedeutung plausibel?
Zukunftswerkstatt Schule: Von der Textwelt zur Zukunftsfrage
Zukunftsfragen entwickeln
Literatur hilft, Gegenwart und Zukunft kritisch zu befragen. Eine literarische 3D-Welt kann deshalb auch eine Zukunftswerkstatt sein. Du fragst nicht nur: Was passiert im Text? Du fragst auch: Was hat das mit unserer Schule, unserer Stadt, unserer digitalen Welt oder unserer Zukunft zu tun?
Mögliche Zukunftsfragen sind: Wie sieht eine gerechte Schule aus? Wie verändert KI das Lernen? Welche Rolle spielen Kreativität und Technik? Wie kann ein Makerspace in der Schule allen offenstehen? Wie verhindern wir digitale Ausgrenzung? Wie können Menschen in einer technisierten Welt selbstbestimmt bleiben?
Von der Literatur zur Handlungsidee
Die Zukunftswerkstatt endet nicht bei einer schönen Idee. Sie fragt nach konkreten Schritten. Aus einer 3D-Welt kann eine Ausstellung, ein Schulprojekt, ein Diskussionsabend, ein Podcast, ein Making-Workshop oder ein Vorschlag für die Schulentwicklung entstehen. So wird Literatur zu einem Ausgangspunkt für Demokratiebildung, Partizipation und Innovation.
Sicherheit, Fairness und Recht
Bei digitalen Projekten brauchst Du Regeln. Verwende nur Bilder, Musik, Modelle und Texte, die Du nutzen darfst. Achte auf Urheberrecht, Creative Commons, Datenschutz und Persönlichkeitsrecht. Lade keine persönlichen Daten in KI-Systeme hoch, wenn Du dafür keine sichere Grundlage hast. Nutze keine Fotos von Personen ohne Erlaubnis. Kennzeichne fremde Materialien und KI-Unterstützung.
Beim 3D-Druck gelten zusätzliche Sicherheitsregeln. Drucker können heiß werden, bewegliche Teile können verletzen und manche Materialien brauchen gute Lüftung. Deshalb arbeitest Du nur nach den vereinbarten Regeln und unter Aufsicht, wenn es die Schule verlangt. Auch Barrierefreiheit ist wichtig: Eine gute 3D-Welt kann gesehen, erklärt, ertastet, gehört oder sprachlich beschrieben werden.
Bewertung und Feedback
Eine faire Bewertung berücksichtigt nicht nur das Endprodukt. Wichtig sind auch Prozess, Zusammenarbeit, Begründung und Reflexion. Eine einfache 3D-Welt mit klarer literarischer Deutung kann wertvoller sein als ein technisch beeindruckendes Modell ohne Textbezug.
Mögliche Bewertungskriterien
- Textbezug: Die Gestaltung wird mit passenden Textstellen begründet.
- Interpretation: Die Deutung ist nachvollziehbar, differenziert und eigenständig.
- Gestaltung: Raum, Formen, Farben, Symbole und Wege unterstützen die Aussage.
- Technik: Werkzeuge werden angemessen, sicher und sinnvoll eingesetzt.
- Kreativität: Die Lösung zeigt eigene Ideen und geht über eine reine Nacherzählung hinaus.
- Teamarbeit: Aufgaben werden fair verteilt und Konflikte konstruktiv gelöst.
- Reflexion: Entscheidungen, Schwierigkeiten und Verbesserungen werden ehrlich ausgewertet.
- Präsentation: Das Ergebnis wird verständlich, anschaulich und adressatengerecht vorgestellt.
Unterrichtsmodell für eine Projektwoche
Tagesstruktur
- Projekttag Lesen: Textauswahl, Lektüre, Textstellen, Figuren, Räume und Konflikte sammeln.
- Projekttag Zukunftswerkstatt: Kritikphase, Fantasiephase und erste Ideen für 3D-Welten entwickeln.
- Projekttag Prototyping: Storyboard, Skizzen, Papiermodell oder digitale Grundstruktur erstellen.
- Projekttag Making: 3D-Modell, Druckobjekt, VR-Szene, Ausstellung oder Medienprodukt ausarbeiten.
- Projekttag Präsentation: Ergebnisse zeigen, Feedback einholen, Lernprozess reflektieren und Transferideen formulieren.
Differenzierung
Für Einsteigerinnen und Einsteiger reicht ein kleiner Ausschnitt: eine Schlüsselszene, ein Symbolobjekt oder ein Papiermodell. Fortgeschrittene können mehrere Räume, Interaktionen, Tonspuren, KI-gestützte Reflexionsfragen oder 3D-Druckobjekte ergänzen. Besonders anspruchsvoll ist eine begehbare Ausstellung, in der Besucherinnen und Besucher Entscheidungen treffen und dadurch unterschiedliche Deutungen erleben.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Worum geht es bei literarischen 3D-Welten? (Eine literarische Textwelt räumlich und begründet zu gestalten) (!Einen Text möglichst schnell zusammenzufassen) (!Eine beliebige Fantasiewelt ohne Textbezug zu bauen) (!Nur technische 3D-Effekte zu zeigen)
Welche Phase der Zukunftswerkstatt sammelt Probleme, Konflikte und Kritikpunkte? (Kritikphase) (!Fantasiephase) (!Verwirklichungsphase) (!Präsentationsphase)
Was ist ein Prototyp in diesem Projekt? (Eine frühe testbare Version einer Idee) (!Ein endgültiges perfektes Kunstwerk) (!Eine reine Nacherzählung des Textes) (!Ein zufällig gewähltes Bild aus dem Internet)
Warum sind Textbelege wichtig? (Sie begründen die Gestaltung mit dem literarischen Text) (!Sie ersetzen die eigene Gestaltung vollständig) (!Sie verhindern jede kreative Idee) (!Sie dienen nur der Dekoration)
Wie kann KI in diesem aiMOOC sinnvoll genutzt werden? (Als Werkzeug für Ideen, Fragen und Feedback) (!Als Ersatz für das Lesen des Textes) (!Als Quelle für ungeprüfte Wahrheiten) (!Als automatische Bewertung ohne Begründung)
Was musst Du bei KI-Ergebnissen besonders beachten? (Ergebnisse prüfen und Datenschutz beachten) (!Alle Antworten wortgleich übernehmen) (!Persönliche Daten offen eingeben) (!Quellen und Fehler ignorieren)
Was ist ein Makerspace? (Ein Raum mit Werkzeugen zum kreativen Bauen und Erproben) (!Ein Raum nur für schriftliche Prüfungen) (!Ein digitaler Papierkorb für alte Dateien) (!Ein Ort ohne Zusammenarbeit)
Wozu dient ein Storyboard bei einer 3D-Welt? (Es plant Szenen, Wege und Interaktionen) (!Es ersetzt die Textanalyse) (!Es löscht alle Gestaltungsideen) (!Es bewertet automatisch die Gruppe)
Welche Haltung ist in der Fantasiephase besonders wichtig? (Mutige Ideen zunächst ohne vorschnelles Bewerten entwickeln) (!Nur bereits bekannte Lösungen wiederholen) (!Alle Ideen sofort ablehnen) (!Ausschließlich technische Details sammeln)
Was gehört zu einer guten Präsentation der 3D-Welt? (Die Begründung der Gestaltungsentscheidungen) (!Nur das Zeigen schöner Effekte) (!Das Verschweigen der Textgrundlage) (!Das Vermeiden aller Rückfragen)
Memory
| Textstelle | Beleg aus dem Werk |
| Symbol | Verborgene Bedeutung |
| Storyboard | Szenenplan |
| Makerspace | Werkstatt zum Gestalten |
| Prototyp | Erste testbare Fassung |
| KI-Prompt | Arbeitsauftrag an KI |
| Perspektive | Blickwinkel einer Figur |
| Reflexion | Begründete Auswertung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Kritikphase | Probleme und Konflikte sammeln |
| Fantasiephase | Mutige Ideen entwickeln |
| Verwirklichungsphase | Machbaren Prototyp planen |
| Textanalyse | Belege aus dem Werk sichern |
| 3D-Modell | Raumidee sichtbar machen |
| Präsentation | Entscheidungen erklären |
Kreuzworträtsel
| Interpretation | Wie nennt man eine begründete Deutung eines literarischen Textes? |
| Prototyp | Wie heißt eine frühe testbare Modellfassung? |
| Makerspace | Wie heißt eine offene Werkstatt für digitale und analoge Gestaltung? |
| Symbol | Wie nennt man ein Zeichen mit tieferer Bedeutung? |
| Storyboard | Wie nennt man einen Plan aus Bildern und kurzen Szenen? |
| Reflexion | Wie heißt das begründete Nachdenken über den Lernprozess? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Lesezeichen-Szene: Wähle eine kurze Textstelle aus und markiere Wörter, aus denen Du Orte, Dinge, Farben oder Stimmungen für eine 3D-Welt ableiten kannst.
- Figuren-Steckbrief: Erstelle einen Steckbrief zu einer Figur und beschreibe, wie ein Raum aus ihrer Perspektive aussehen würde.
- Stimmungsboard: Sammle Farben, Formen, Materialien und Geräusche, die zur Atmosphäre einer Szene passen, und begründe Deine Auswahl mit dem Text.
- Papierprototyp: Baue aus Papier oder Karton ein kleines Modell eines literarischen Ortes und schreibe drei kurze Begründungen dazu.
Standard
- Storyboard: Entwickle ein Storyboard mit mindestens sechs Stationen für eine begehbare 3D-Welt zu einer literarischen Szene.
- 3D-Modellierung: Erstelle ein einfaches digitales 3D-Modell und beschrifte die wichtigsten Elemente mit passenden Textbelegen.
- KI-Dialog: Nutze KI, um Fragen an eine literarische Figur zu entwickeln, prüfe die Ergebnisse und verbessere sie mit eigenen Textkenntnissen.
- Ausstellungskonzept: Plane eine Mini-Ausstellung, in der Besucherinnen und Besucher Deine 3D-Welt verstehen, betreten oder erkunden können.
Schwer
- Interaktive Literaturwelt: Entwickle eine 3D-Welt mit Wahlmöglichkeiten, bei denen unterschiedliche Wege verschiedene Deutungen des Textes sichtbar machen.
- Barrierearme Gestaltung: Überarbeite Deine 3D-Welt so, dass sie auch durch Sprache, Tasten, Hören oder einfache Navigation zugänglich wird.
- Zukunftswerkstatt moderieren: Leite mit Deiner Gruppe eine Zukunftswerkstatt zur Frage, wie Schule durch Literatur, KI und Making kreativer werden kann.
- Forschungsbericht: Untersuche, wie sich das Textverständnis durch 3D-Gestaltung verändert, und dokumentiere Ergebnisse aus Interviews, Beobachtungen und Reflexionen.

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Lernkontrolle
- Transferaufgabe Text und Raum: Wähle eine unbekannte Textstelle und entwickle ein begründetes Raumkonzept, das Konflikt, Atmosphäre und Figurenperspektive sichtbar macht.
- Vergleich zweier Deutungen: Vergleiche zwei unterschiedliche 3D-Entwürfe zu derselben Szene und bewerte, welche Deutung überzeugender mit dem Text begründet ist.
- Ethikfall KI: Beurteile einen Fall, in dem eine Gruppe KI-Ergebnisse ungeprüft übernimmt, und formuliere Regeln für verantwortliche KI-Nutzung im Literaturprojekt.
- Projektplanung Makerspace: Entwickle einen realistischen Plan, wie eine Schule mit einfachen Mitteln einen Literatur-Makerspace für eine Projektwoche organisieren kann.
- Reflexion Zukunftskompetenz: Erkläre, welche Zukunftskompetenzen durch literarische 3D-Welten gefördert werden und wie diese Kompetenzen außerhalb des Literaturunterrichts nützlich sein können.
Lernnachweis
Für den Lernnachweis erstellst Du ein Portfolio, das Deinen Prozess sichtbar macht. Es enthält eine Textanalyse mit Belegen, ein Storyboard, mindestens einen Prototyp, eine kurze Dokumentation der verwendeten Werkzeuge, eine Reflexion zur KI-Nutzung und eine Präsentationsfassung Deiner 3D-Welt. Der Lernnachweis bewertet nicht nur das fertige Produkt, sondern auch die Qualität Deiner Entscheidungen.
Kriterien für den Lernnachweis
- Textverständnis: Du erklärst zentrale Figuren, Räume, Symbole und Konflikte nachvollziehbar.
- Gestaltungsbegründung: Du zeigst, wie konkrete Textstellen in räumliche Elemente übertragen wurden.
- Prozessdokumentation: Du beschreibst Entwürfe, Feedback, Probleme und Verbesserungen.
- Medienreflexion: Du beurteilst Chancen und Grenzen von 3D-Werkzeugen, KI und Making.
- Transfer: Du leitest aus dem Projekt Ideen für Schule, Gesellschaft oder persönliche Zukunftskompetenzen ab.
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