Zum Inhalt springen

Kreativität Wissenschaft Gesellschaft und KI - Positiv bleiben

Aus MOOCsWiki Staging



Kreativität Wissenschaft Gesellschaft und KI - Positiv bleiben



Einleitung

Kreativität: Wissenschaft, Gesellschaft und KI / Positiv bleiben verbindet drei große Fragen: Wie entstehen neue Ideen? Wie verändern kreative Prozesse unsere Gesellschaft? Und wie kann KI uns dabei unterstützen, ohne dass wir Verantwortung, Urteilskraft und Menschlichkeit aus der Hand geben?

{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=bVnAaEVlaJ0%7C500%7Ccenter}}

In diesem aiMOOC lernst Du, Kreativität nicht nur als künstlerisches Talent zu verstehen, sondern als grundlegende Fähigkeit, mit der Menschen in Wissenschaft, Technik, Bildung, Kunst, Wirtschaft und Alltag Probleme erkennen, neue Möglichkeiten entwickeln und bessere Lösungen erproben. Das Thema lädt dazu ein, positiv zu bleiben: nicht naiv, sondern handlungsfähig, kritisch, neugierig und lösungsorientiert.


Was bedeutet Kreativität?

Kreativität bezeichnet die Fähigkeit, etwas hervorzubringen, das neu oder originell und zugleich brauchbar, sinnvoll oder wirksam ist. Eine Idee ist also nicht schon deshalb kreativ, weil sie ungewöhnlich ist. Sie wird kreativ, wenn sie in einem bestimmten Zusammenhang Bedeutung gewinnt: Sie kann ein Problem lösen, eine Perspektive öffnen, ein Gefühl ausdrücken, eine wissenschaftliche Frage klären oder eine gesellschaftliche Veränderung anstoßen.

Kreativität entsteht selten aus dem Nichts. Meist verbindet sie vorhandenes Wissen, Erfahrungen, Beobachtungen, Fehler, Zufälle und bewusste Arbeit neu miteinander. Deshalb ist Kreativität lernbar und trainierbar. Du brauchst dafür nicht nur Fantasie, sondern auch Aufmerksamkeit, Ausdauer, Fachwissen, Mut zum Experiment und die Bereitschaft, eigene Ideen zu prüfen.


Kreativität als wissenschaftlicher Gegenstand

In der Wissenschaft wird Kreativität erforscht, weil neue Erkenntnisse häufig aus ungewöhnlichen Fragen entstehen. Forschende entwickeln Hypothesen, entwerfen Modelle, planen Experimente, interpretieren Daten und suchen nach Erklärungen. Dabei wechseln sie zwischen freiem Denken und strenger Prüfung.

Ein wichtiger Unterschied ist der zwischen divergentem Denken und konvergentem Denken. Beim divergenten Denken sammelst Du viele mögliche Ideen, auch überraschende oder unfertige. Beim konvergenten Denken prüfst Du diese Ideen, vergleichst sie mit Kriterien und entscheidest, welche weiterverfolgt werden.

Für kreative Wissenschaft ist beides notwendig: Ohne Offenheit entstehen kaum neue Fragen. Ohne Prüfung entstehen keine belastbaren Erkenntnisse. Kreativität in der Wissenschaft bedeutet deshalb nicht, Fakten zu erfinden, sondern neue Wege zu finden, um Wirklichkeit genauer zu verstehen.


Kreative Prozesse: Von der Idee zur Umsetzung

Ein klassisches Modell beschreibt kreative Prozesse in mehreren Phasen. Diese Phasen laufen nicht immer geradlinig ab, helfen aber, den eigenen Arbeitsprozess besser zu verstehen.

  1. Vorbereitung: Du klärst die Aufgabe, sammelst Informationen, stellst Fragen und baust Wissen auf.
  2. Inkubation: Du lässt Ideen reifen, wechselst die Perspektive und gibst dem Denken Zeit.
  3. Aha-Moment: Du entdeckst eine neue Verbindung, einen Ansatz oder eine Lösungsidee.
  4. Überprüfung: Du testest, verbesserst, begründest und setzt die Idee um.

Kreativität ist also nicht nur der plötzliche Geistesblitz. Der Aha-Moment wird oft durch Vorbereitung, Erfahrung, Pausen, Austausch und konsequentes Weiterarbeiten möglich.

{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=Rn4hZg_5fOM%7C500%7Ccenter}}


Kreativität in der Gesellschaft

Gesellschaften brauchen Kreativität, um mit Veränderungen umzugehen. Klimawandel, Digitalisierung, soziale Ungleichheit, Gesundheit, Bildung, Mobilität und demokratische Beteiligung verlangen nicht nur technisches Wissen, sondern auch neue Formen der Zusammenarbeit. Kreative Gesellschaften fördern Vielfalt, Fehlerkultur, Bildung, Freiheit des Denkens und den Austausch zwischen unterschiedlichen Perspektiven.

Kreativität ist dabei nicht nur Sache einzelner Genies. Viele wichtige Ideen entstehen in Teams, Netzwerken und Gemeinschaften. Eine Idee kann durch Gespräche wachsen, durch Kritik besser werden und durch Zusammenarbeit Wirkung entfalten. Deshalb ist Kommunikation ein zentraler Teil kreativer Prozesse.


Innovation: Wenn Kreativität wirksam wird

Innovation entsteht, wenn kreative Ideen in einer bestimmten Praxis wirksam werden. Eine neue Idee allein ist noch keine Innovation. Erst wenn sie entwickelt, getestet, angepasst und genutzt wird, kann sie etwas verändern. Innovation kann technisch sein, etwa eine neue Software. Sie kann sozial sein, etwa ein neues Beteiligungsformat. Sie kann wissenschaftlich, künstlerisch, pädagogisch oder organisatorisch sein.

Gute Innovationsprozesse verbinden Kreativität mit Verantwortung. Sie fragen nicht nur: Was ist möglich? Sie fragen auch: Für wen ist es hilfreich? Wer könnte ausgeschlossen werden? Welche Folgen sind wahrscheinlich? Welche Werte sollen geschützt werden?


Kreativität und KI

KI kann kreative Prozesse unterstützen, indem sie Texte entwirft, Bilder beschreibt, Code erzeugt, Musikideen skizziert, Datenmuster erkennt oder Perspektiven simuliert. Besonders generative KI kann auf Eingaben reagieren und neue Vorschläge erzeugen. Dabei arbeitet sie nicht wie ein Mensch mit Bewusstsein, Absicht oder Verantwortung. Sie verarbeitet Muster in Daten und erzeugt wahrscheinliche Ausgaben.

Für Dich bedeutet das: KI kann ein Werkzeug sein, aber nicht Dein Ersatz. Du bleibst verantwortlich für Fragestellung, Auswahl, Bewertung, Quellenprüfung, ethische Entscheidung und finale Gestaltung. Kreativität mit KI ist besonders stark, wenn Du die KI nicht als fertige Antwortmaschine nutzt, sondern als Denkpartner für Entwürfe, Varianten, Perspektivwechsel und Feedback.


Was KI in kreativen Prozessen leisten kann

KI kann Dir in vielen Phasen helfen. In der Vorbereitungsphase kann sie Begriffe erklären, Fragen sammeln oder einen Überblick strukturieren. In der Ideenphase kann sie ungewöhnliche Kombinationen vorschlagen. In der Ausarbeitungsphase kann sie Formulierungen, Gliederungen, Beispiele oder Gegenargumente liefern. In der Prüfphase kann sie mögliche Schwächen eines Konzepts markieren.

Trotzdem gilt: KI-Ergebnisse können falsch, einseitig, oberflächlich oder erfunden sein. Sie können Vorurteile aus Trainingsdaten übernehmen oder wichtige Kontexte nicht erkennen. Deshalb brauchst Du Medienkompetenz, Quellenkritik, Datenschutz, Urheberrecht und KI-Ethik.


Positiv bleiben: Kritischer Optimismus

Positiv bleiben bedeutet in diesem Thema nicht, Probleme kleinzureden. Es bedeutet, Möglichkeiten zu sehen, ohne Risiken zu verdrängen. Ein kritischer Optimismus fragt: Was kann besser werden? Welche Fähigkeiten brauchen wir? Wie können Menschen und KI sinnvoll zusammenarbeiten? Welche Regeln schützen Würde, Freiheit, Wahrheit und Teilhabe?

Ein positiver Umgang mit Kreativität und KI besteht aus vier Haltungen: neugierig bleiben, sorgfältig prüfen, fair zusammenarbeiten und mutig gestalten. Wer so handelt, lässt sich nicht von Angst lähmen und nicht von Technikbegeisterung blenden.


Kreativitätstechniken für Schule, Studium und Beruf

Kreativitätstechniken helfen Dir, Denkgewohnheiten zu unterbrechen und neue Ideen sichtbar zu machen. Sie funktionieren besonders gut, wenn Du zuerst viele Ideen zulässt und erst später bewertest.

  1. Brainstorming: Sammle viele Ideen, ohne sie sofort zu kritisieren.
  2. Mindmap: Ordne Begriffe, Beispiele und Zusammenhänge visuell.
  3. Perspektivwechsel: Betrachte ein Problem aus Sicht verschiedener Personen.
  4. Design Thinking: Entwickle Lösungen ausgehend von Bedürfnissen echter Nutzerinnen und Nutzer.
  5. Prototyping: Baue eine einfache Vorversion, um schnell zu lernen.
  6. Sechs-Hüte-Methode: Prüfe eine Idee aus emotionaler, sachlicher, kritischer, optimistischer, kreativer und steuernder Perspektive.
  7. Analogiebildung: Übertrage Lösungen aus einem Bereich auf einen anderen.
  8. Reverse Brainstorming: Frage zunächst, wie man ein Problem verschlimmern würde, und leite daraus bessere Lösungen ab.


Prompting: Gute Fragen an KI stellen

Ein Prompt ist eine Eingabe an ein KI-System. Gute Prompts sind klar, kontextreich und überprüfbar. Wenn Du KI kreativ nutzt, solltest Du beschreiben, was Du erreichen willst, für wen das Ergebnis gedacht ist, welche Form es haben soll und nach welchen Kriterien es verbessert werden soll.

Ein guter Prompt könnte lauten: Entwickle zehn unterschiedliche Ideen für ein Schulprojekt zum Thema kreative KI-Nutzung. Ordne sie nach Aufwand, Lerneffekt und gesellschaftlicher Relevanz. Nenne zu jeder Idee ein mögliches Risiko und eine Möglichkeit, verantwortungsvoll damit umzugehen.

Ein schwacher Prompt wäre: Mach etwas Kreatives mit KI. Er ist zu ungenau und liefert wahrscheinlich beliebige Ergebnisse.


Menschliche Kreativität bleibt zentral

Menschliche Kreativität umfasst mehr als das Erzeugen von Varianten. Sie ist verbunden mit Körpererfahrung, Emotion, Erinnerung, sozialer Verantwortung, biografischem Sinn, moralischem Urteil und echter Begegnung. Menschen können entscheiden, warum etwas wichtig ist. Menschen können Verantwortung übernehmen. Menschen können Betroffene einbeziehen, Werte abwägen und aus Fehlern lernen.

KI kann kreative Arbeit erweitern. Sie kann Dich herausfordern, beschleunigen, inspirieren und beim Strukturieren helfen. Aber sie ersetzt nicht Deine Aufgabe, Bedeutungen zu prüfen und Entscheidungen zu verantworten.


Leitfragen für verantwortungsvolle Kreativität mit KI

  1. Zielklärung: Welches Problem soll gelöst oder welche Frage soll erkundet werden?
  2. Transparenz: Wo wurde KI genutzt und wie wird dies kenntlich gemacht?
  3. Quellenkritik: Welche Aussagen müssen mit zuverlässigen Quellen überprüft werden?
  4. Fairness: Welche Perspektiven fehlen möglicherweise?
  5. Datenschutz: Welche persönlichen oder sensiblen Daten dürfen nicht eingegeben werden?
  6. Urheberrecht: Welche Inhalte darfst Du verwenden, verändern und veröffentlichen?
  7. Reflexion: Was ist Dein eigener Beitrag und was stammt aus der KI-Unterstützung?
  8. Gemeinwohl: Wem nützt das Ergebnis und wem könnte es schaden?


Kompetenzziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Kreativität in Wissenschaft und Gesellschaft bedeutet. Du kannst Phasen kreativer Prozesse beschreiben, Kreativitätstechniken anwenden, KI als Werkzeug reflektiert einsetzen und Chancen sowie Risiken begründet abwägen. Du entwickelst eine Haltung des kritischen Optimismus: Du bleibst offen für Neues, prüfst sorgfältig und gestaltest verantwortungsvoll.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was gehört nach einer verbreiteten Definition zur Kreativität? (Neuheit und Brauchbarkeit) (!Schnelligkeit und Lautstärke) (!Zufall und Geheimhaltung) (!Wiederholung und Gewohnheit)




Was beschreibt divergentes Denken am besten? (Viele unterschiedliche Ideen entwickeln) (!Eine einzige richtige Antwort auswendig lernen) (!Alle Alternativen sofort ausschließen) (!Nur bekannte Lösungen wiederholen)




Was beschreibt konvergentes Denken am besten? (Ideen prüfen und eine passende Lösung auswählen) (!Unendlich viele Ideen ohne Bewertung sammeln) (!Jede Kritik vermeiden) (!Nur spontane Einfälle aufschreiben)




Welche Phase gehört zum klassischen Vier-Phasen-Modell kreativer Prozesse? (Inkubation) (!Simulation) (!Archivierung) (!Substitution)




Was ist eine Innovation? (Eine umgesetzte Idee mit Wirkung in einem Kontext) (!Eine beliebige Fantasie ohne Anwendung) (!Ein Fehler ohne Lernprozess) (!Eine Kopie ohne Veränderung)




Welche Rolle sollte KI in kreativen Prozessen vor allem übernehmen? (Werkzeug und Denkpartner) (!Unfehlbare Autorität) (!Alleinige Verantwortliche) (!Ersatz für jede Prüfung)




Warum müssen KI-Ergebnisse geprüft werden? (Sie können plausibel wirken und trotzdem falsch sein) (!Sie sind immer vollständig richtig) (!Sie enthalten nie Vorurteile) (!Sie ersetzen alle Quellen)




Was ist ein Prompt? (Eine Eingabe oder Anweisung an ein KI-System) (!Ein Gesetz gegen Kreativität) (!Ein fertiger Beweis) (!Ein Bildformat)




Was bedeutet positiver Umgang mit KI und Kreativität? (Chancen nutzen und Risiken verantwortungsvoll prüfen) (!Alle Risiken ignorieren) (!Jede neue Technik ablehnen) (!Nur schnelle Ergebnisse zählen lassen)




Was gehört zu verantwortungsvoller KI-Nutzung? (Transparenz, Quellenprüfung und Datenschutz) (!Geheime Nutzung ohne Kennzeichnung) (!Eingabe sensibler Daten ohne Nachdenken) (!Verzicht auf eigenes Urteil)





Memory

Divergentes Denken Viele Ideen öffnen
Konvergentes Denken Ideen gezielt prüfen
Inkubation Gedanken reifen lassen
Prompt Eingabe an KI
Prototyp Frühe Testversion
Innovation Wirksame Umsetzung
Quellenkritik Aussagen überprüfen
Transparenz KI-Nutzung kenntlich machen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Vorbereitung Problem verstehen und Wissen sammeln
Inkubation Abstand gewinnen und Ideen reifen lassen
Aha-Moment Neue Verbindung oder Lösungsidee erkennen
Überprüfung Idee testen, verbessern und begründen
Umsetzung Ergebnis veröffentlichen oder anwenden





Kreuzworträtsel

Kreativitaet Wie nennt man die Fähigkeit, Neues und Brauchbares hervorzubringen?
Inkubation Wie heißt die Reifephase im kreativen Prozess?
Prompt Wie nennt man die Eingabeanweisung an ein KI-System?
Bias Wie nennt man eine systematische Verzerrung in Daten oder Ergebnissen?
Prototyp Wie heißt ein frühes Modell zum Testen einer Idee?
Innovation Wie nennt man eine wirksam umgesetzte neue Idee?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Kreativität verbindet die Fähigkeit, etwas

hervorzubringen, mit der Prüfung, ob es brauchbar ist.
In der Wissenschaft hilft sie, Fragen zu formulieren und

zu entwickeln.
Im klassischen Vier-Phasen-Modell folgt auf die Vorbereitung eine Phase der

.
Beim Einsatz von KI bleibt der Mensch für Ziele, Werte und

zuständig.
Ein guter Prompt beschreibt Aufgabe, Kontext und

.
Positiv bleiben bedeutet nicht, Risiken zu ignorieren, sondern Handlungsspielräume

zu erkennen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Kreativtagebuch: Führe eine Woche lang ein Kreativtagebuch und notiere täglich eine Beobachtung, eine Frage und eine kleine Idee, die daraus entstehen könnte.
  2. Mindmap: Erstelle eine Mindmap zum Thema „Kreativität in meinem Alltag“ und markiere, welche Ideen durch Menschen, Medien oder KI angeregt wurden.
  3. Perspektivwechsel: Beschreibe ein Schulproblem aus Sicht einer Schülerin, einer Lehrkraft, eines Elternteils und einer KI-Anwendung.
  4. Prompt-Vergleich: Schreibe zwei Prompts zum gleichen Thema, einen sehr ungenauen und einen sehr präzisen, und vergleiche die Ergebnisse.


Standard

  1. Kreativitätstechnik: Wende Brainstorming, Mindmap oder Reverse Brainstorming auf ein reales Problem in Deiner Schule an und dokumentiere mindestens zehn Ideen.
  2. KI-Feedback: Erstelle einen eigenen Text oder Projektentwurf, lasse Dir von KI Verbesserungsvorschläge geben und entscheide begründet, welche Du übernimmst.
  3. Quellenprüfung: Wähle drei Aussagen einer KI-Antwort zum Thema Kreativität und überprüfe sie mit zuverlässigen Quellen.
  4. Prototyping: Entwickle einen einfachen Prototyp für ein Lernprodukt, eine App-Idee, ein Plakat oder ein Unterrichtsformat und teste ihn mit mindestens zwei Personen.


Schwer

  1. Innovationsanalyse: Analysiere eine gesellschaftliche Innovation und erkläre, welche kreativen Prozesse, Konflikte, Risiken und Werte darin sichtbar werden.
  2. Ethik der KI: Entwickle einen Leitfaden für faire und transparente KI-Nutzung in kreativen Schulprojekten.
  3. Interviewprojekt: Führe ein Interview mit einer Person aus Wissenschaft, Kunst, Handwerk, Bildung oder Technik über kreative Arbeit und werte es aus.
  4. Zukunftswerkstatt: Plane eine Zukunftswerkstatt zum Thema „Wie wollen wir mit KI kreativ lernen?“ und erstelle Ablauf, Rollen, Regeln und Ergebnisformate.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum eine originelle Idee noch nicht automatisch eine gute Innovation ist.
  2. Fallanalyse: Eine Lerngruppe nutzt KI, um ein Musikvideo zu planen. Beurteile Chancen, Risiken und notwendige Regeln für Transparenz, Urheberrecht und Zusammenarbeit.
  3. Vergleich: Vergleiche menschliche Kreativität und generative KI. Arbeite heraus, was KI gut unterstützen kann und welche Aufgaben beim Menschen bleiben.
  4. Problemlösung: Entwickle für ein reales Problem aus Schule oder Alltag einen kreativen Lösungsweg mit mindestens einer Kreativitätstechnik und einer verantwortungsvollen KI-Nutzung.
  5. Begründung: Begründe, warum Fehler, Pausen und Kritik produktive Bestandteile kreativer Prozesse sein können.
  6. Reflexion: Formuliere eine persönliche Haltung zum Satz „Positiv bleiben heißt, Verantwortung zu übernehmen“ und beziehe Wissenschaft, Gesellschaft und KI ein.




Lernnachweis

  1. Portfolio: Sammle Entwürfe, Prompts, Zwischenergebnisse, Feedback und überarbeitete Versionen Deines kreativen Projekts.
  2. Reflexionsbericht: Beschreibe, welche Phasen Deines kreativen Prozesses sichtbar wurden und wie Du mit Unsicherheit, Fehlern und Kritik umgegangen bist.
  3. Quellendokumentation: Weise nach, welche Informationen Du geprüft hast und welche Quellen besonders zuverlässig waren.
  4. KI-Transparenz: Kennzeichne klar, ob und wie KI bei Ideenfindung, Strukturierung, Formulierung oder Bewertung genutzt wurde.
  5. Produkt: Präsentiere ein eigenes kreatives Ergebnis, zum Beispiel Text, Bildkonzept, Experimentidee, Prototyp, Videoentwurf, Workshopplan oder Lernmaterial.
  6. Transferleistung: Erkläre, wie Deine Erkenntnisse auf ein neues Problem in Wissenschaft, Gesellschaft oder Bildung übertragen werden können.




OERs zum Thema



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>