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Kopfrechnen mit Division üben

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Kopfrechnen mit Division üben



Einleitung

Kopfrechnen mit Division üben bedeutet, Divisionsaufgaben ohne schriftliches Verfahren und ohne Taschenrechner zu lösen. Dabei nutzt Du Dein Wissen über das Einmaleins, die Multiplikation, Teilbarkeit, Zerlegen von Zahlen und sinnvolle Rechenstrategien. Dieser aiMOOC hilft Dir, Divisionen im Kopf sicherer, schneller und verständiger zu lösen.

Die Division ist eine der vier Grundrechenarten. Sie ist die Umkehroperation der Multiplikation. Wenn Du also weißt, dass 7 · 8 = 56 ist, kannst Du auch 56 : 7 = 8 und 56 : 8 = 7 erkennen. Genau diese Verbindung ist beim Kopfrechnen besonders wichtig.

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Grundlagen der Division


Fachbegriffe sicher verwenden

Bei einer Division kommen drei wichtige Begriffe vor: Der Dividend ist die Zahl, die geteilt wird. Der Divisor ist die Zahl, durch die geteilt wird. Der Quotient ist das Ergebnis. In der Aufgabe 48 : 6 = 8 ist 48 der Dividend, 6 der Divisor und 8 der Quotient.

Die Division kann verschiedene Bedeutungen haben. Beim Verteilen fragst Du: Wie viele bekommt jede Gruppe? Beispiel: 24 Bonbons werden gerecht auf 6 Kinder verteilt. Jedes Kind bekommt 4 Bonbons. Beim Aufteilen fragst Du: Wie viele Gruppen entstehen? Beispiel: Aus 24 Bonbons werden Gruppen mit je 6 Bonbons gelegt. Es entstehen 4 Gruppen.

Merksatz: Eine Division kannst Du fast immer durch eine Multiplikation prüfen: Wenn 48 : 6 = 8 ist, dann muss 8 · 6 = 48 gelten.


Warum Kopfrechnen mit Division wichtig ist

Kopfrechnen stärkt Deinen Zahlensinn. Du erkennst schneller, welche Ergebnisse ungefähr passen, ob eine Rechnung sinnvoll ist und welche Rechenstrategie am einfachsten ist. Das hilft Dir bei Sachaufgaben, beim Einkaufen, beim Umrechnen von Mengen, beim Verteilen von Geld, beim Schätzen von Preisen und beim schnellen Kontrollieren schriftlicher Ergebnisse.

Division im Kopf bedeutet nicht, alles auswendig zu können. Es bedeutet, Zahlen geschickt zu nutzen. Wer beim Kopfrechnen flexibel ist, sucht nicht immer denselben Weg, sondern wählt je nach Aufgabe eine passende Strategie.


Wichtige Strategien beim Dividieren im Kopf


Strategie 1: Rückwärts mit dem Einmaleins rechnen

Die einfachste Strategie ist das Rückwärtsdenken mit dem Einmaleins. Du fragst Dich: Welche Zahl mal Divisor ergibt den Dividend?

Beispiele:

  1. Einmaleins: 63 : 7 = 9, weil 7 · 9 = 63.
  2. Einmaleins: 72 : 8 = 9, weil 8 · 9 = 72.
  3. Einmaleins: 45 : 5 = 9, weil 5 · 9 = 45.

Diese Strategie ist besonders gut für Aufgaben aus dem kleinen Einmaleins, zum Beispiel 36 : 4, 56 : 7 oder 81 : 9.


Strategie 2: Den Dividenden zerlegen

Oft wird eine Aufgabe leichter, wenn Du den Dividenden in gut teilbare Teile zerlegst. Dann teilst Du die Teile einzeln und addierst die Ergebnisse.

Beispiel: 96 : 4 96 wird zerlegt in 80 + 16. Dann rechnest Du 80 : 4 = 20 und 16 : 4 = 4. Also ist 96 : 4 = 24.

Beispiel: 84 : 7 84 wird zerlegt in 70 + 14. Dann rechnest Du 70 : 7 = 10 und 14 : 7 = 2. Also ist 84 : 7 = 12.

Diese Strategie ist eine Anwendung des Distributivgesetzes. Beim Kopfrechnen musst Du den Namen nicht immer nennen, aber Du nutzt die Idee: Eine große Zahl wird in passende kleinere Zahlen zerlegt.


Strategie 3: Schrittweise teilen

Beim schrittweisen Teilen rechnest Du nicht alles auf einmal. Du teilst zuerst einen großen, einfachen Teil und danach den Rest.

Beispiel: 126 : 6 Zuerst 120 : 6 = 20. Danach 6 : 6 = 1. Zusammen ergibt das 21.

Beispiel: 155 : 5 Zuerst 100 : 5 = 20. Danach 50 : 5 = 10. Danach 5 : 5 = 1. Zusammen ergibt das 31.

Diese Strategie ist besonders nützlich, wenn der Dividend zweistellig oder dreistellig ist.


Strategie 4: Halbieren, Vierteln und Achteln

Division durch 2, 4 und 8 hängt eng zusammen. Durch 2 teilen heißt halbieren. Durch 4 teilen heißt zweimal halbieren. Durch 8 teilen heißt dreimal halbieren.

Beispiele:

  1. Halbieren: 86 : 2 = 43.
  2. Vierteln: 96 : 4 = 48 : 2 = 24.
  3. Achteln: 160 : 8 = 80 : 4 = 40 : 2 = 20.

Wenn Du gern in Schritten denkst, ist diese Strategie sehr sicher. Sie hilft Dir auch bei Brüchen, weil ein Halb, ein Viertel und ein Achtel wichtige Anteile sind.


Strategie 5: Durch 5, 10, 25 und 100 teilen

Manche Divisoren lassen sich besonders geschickt nutzen. Durch 10 teilen bedeutet, den Zahlenwert um eine Zehnerstelle zu verkleinern. Durch 100 teilen bedeutet, den Zahlenwert um zwei Stellen zu verkleinern. Bei Dezimalzahlen verschiebt sich das Komma.

Durch 5 teilen kannst Du oft als durch 10 teilen und verdoppeln rechnen. Beispiel: 70 : 5 = 14, denn 70 : 10 = 7 und 7 · 2 = 14.

Durch 25 teilen kannst Du oft als mal 4 und dann durch 100 rechnen. Beispiel: 200 : 25 = 8, denn 200 · 4 = 800 und 800 : 100 = 8.

Diese Strategien sind besonders praktisch bei Geld, Längen, Gewichten und Prozentrechnungen.


Strategie 6: Teilbarkeitsregeln nutzen

Teilbarkeitsregeln helfen Dir zu erkennen, ob eine Division ohne Rest aufgeht.

  1. Teilbarkeit durch 2: Eine Zahl ist durch 2 teilbar, wenn sie gerade ist.
  2. Teilbarkeit durch 3: Eine Zahl ist durch 3 teilbar, wenn ihre Quersumme durch 3 teilbar ist.
  3. Teilbarkeit durch 4: Eine Zahl ist durch 4 teilbar, wenn die letzten beiden Ziffern eine durch 4 teilbare Zahl bilden.
  4. Teilbarkeit durch 5: Eine Zahl ist durch 5 teilbar, wenn sie auf 0 oder 5 endet.
  5. Teilbarkeit durch 9: Eine Zahl ist durch 9 teilbar, wenn ihre Quersumme durch 9 teilbar ist.
  6. Teilbarkeit durch 10: Eine Zahl ist durch 10 teilbar, wenn sie auf 0 endet.

Beispiel: 126 ist durch 3 teilbar, weil 1 + 2 + 6 = 9 ist und 9 durch 3 teilbar ist. Also kannst Du 126 : 3 im Kopf gut bearbeiten.


Strategie 7: Division mit Rest verstehen

Nicht jede Division geht glatt auf. Dann bleibt ein Rest. Beispiel: 38 : 5 = 7 Rest 3, denn 7 · 5 = 35 und 38 - 35 = 3. Der Rest muss immer kleiner sein als der Divisor. Bei 38 : 5 darf der Rest also nur 0, 1, 2, 3 oder 4 sein.

Die Kontrolle lautet: Quotient · Divisor + Rest = Dividend. Bei 38 : 5 = 7 Rest 3 prüfst Du: 7 · 5 + 3 = 35 + 3 = 38.


Strategie 8: Überschlagen und Ergebnis prüfen

Beim Überschlagen schätzt Du zuerst, in welchem Bereich das Ergebnis liegen muss. Das schützt Dich vor groben Fehlern.

Beispiel: 198 : 6 Du weißt: 180 : 6 = 30 und 210 : 6 = 35. Das Ergebnis muss also zwischen 30 und 35 liegen. Genau gerechnet: 198 : 6 = 33.

Beim Prüfen nutzt Du wieder die Multiplikation. Wenn Du 198 : 6 = 33 gerechnet hast, kontrollierst Du: 33 · 6 = 198. Die Rechnung stimmt.


Typische Fehler und wie Du sie vermeidest


Fehler 1: Den Zusammenhang zur Multiplikation vergessen

Viele Fehler entstehen, wenn Division isoliert betrachtet wird. Denke immer an die passende Malaufgabe. Aus 64 : 8 wird die Frage: 8 · ? = 64. So findest Du das Ergebnis 8.


Fehler 2: Zu große Schritte im Kopf machen

Wenn eine Aufgabe zu schwer wirkt, zerlege sie. Statt 144 : 6 direkt zu rechnen, kannst Du 120 : 6 = 20 und 24 : 6 = 4 rechnen. Zusammen ergibt das 24.


Fehler 3: Den Rest falsch deuten

Bei einer Division mit Rest muss der Rest kleiner als der Divisor sein. 47 : 6 = 7 Rest 5 ist richtig, denn 7 · 6 = 42 und 47 - 42 = 5. 47 : 6 = 6 Rest 11 wäre nicht sinnvoll, weil 11 größer als 6 ist und noch eine weitere Sechsergruppe gebildet werden könnte.


Fehler 4: Durch Null teilen

Durch Null darf nicht geteilt werden. Eine Aufgabe wie 12 : 0 ist in der üblichen Arithmetik nicht definiert. Der Grund: Es gibt keine Zahl, die mit 0 multipliziert 12 ergibt.


Trainingsplan: Division im Kopf üben


Übungsrunde 1: Sicher werden

Beginne mit Aufgaben aus dem kleinen Einmaleins. Rechne zuerst ohne Zeitdruck. Sprich die passende Malaufgabe mit: 42 : 6 = 7, weil 6 · 7 = 42. Wiederhole besonders die Reihen 6, 7, 8 und 9, weil sie vielen Lernenden schwerer fallen.


Übungsrunde 2: Strategien vergleichen

Wähle eine Aufgabe und löse sie auf zwei Arten. Beispiel: 96 : 6. Weg 1: 60 : 6 = 10 und 36 : 6 = 6, also 16. Weg 2: 120 : 6 = 20 und 24 : 6 = 4, also 20 - 4 = 16. So lernst Du, flexibel zu rechnen.


Übungsrunde 3: Alltagssituationen nutzen

Denke Dir eigene Sachaufgaben aus. Beispiel: 72 Karten werden gerecht auf 8 Spielerinnen und Spieler verteilt. Wie viele Karten erhält jede Person? Solche Aufgaben zeigen Dir, was Division bedeutet.


Übungsrunde 4: Mit Resten rechnen

Übe Aufgaben, die nicht glatt aufgehen. Beispiel: 53 : 6 = 8 Rest 5. Erfinde dazu eine Geschichte: 53 Äpfel werden in Kisten mit je 6 Äpfeln gepackt. Es werden 8 volle Kisten gepackt und 5 Äpfel bleiben übrig.


Beispiele zum Mitdenken


Beispiel A: 72 : 8

Frage Dich: 8 mal welche Zahl ergibt 72? Du kennst 8 · 9 = 72. Also ist 72 : 8 = 9. Die Kontrolle lautet 9 · 8 = 72.


Beispiel B: 132 : 6

Zerlege 132 in 120 + 12. Rechne 120 : 6 = 20 und 12 : 6 = 2. Zusammen ergibt das 22. Kontrolle: 22 · 6 = 132.


Beispiel C: 245 : 5

Nutze die Strategie durch 10 teilen und verdoppeln. 245 : 10 = 24,5. Verdoppelt ergibt das 49. Also ist 245 : 5 = 49. Ohne Dezimalzahl kannst Du auch 200 : 5 = 40, 40 : 5 = 8 und 5 : 5 = 1 rechnen. Zusammen ergibt das 49.


Beispiel D: 179 : 9

Du kennst 9 · 19 = 171. Bis 179 fehlen 8. Also ist 179 : 9 = 19 Rest 8. Die Kontrolle lautet 19 · 9 + 8 = 179.

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Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wie heißt das Ergebnis einer Division? (Quotient) (!Dividend) (!Divisor) (!Restzahl)




Welche Rechnung prüft 56 geteilt durch 7 gleich 8? (8 mal 7 gleich 56) (!8 plus 7 gleich 56) (!56 mal 7 gleich 8) (!56 minus 8 gleich 7)




Was ist 81 geteilt durch 9? (9) (!8) (!7) (!10)




Welche Strategie passt gut zu 96 geteilt durch 4? (96 in 80 und 16 zerlegen) (!96 mit 4 addieren) (!4 von 96 einmal abziehen) (!96 durch 3 schätzen)




Was bedeutet durch 4 teilen beim Kopfrechnen? (Zweimal halbieren) (!Zweimal verdoppeln) (!Vier addieren) (!Vier subtrahieren)




Welche Zahl ist sicher durch 5 teilbar? (145) (!142) (!148) (!149)




Was ist 38 geteilt durch 5? (7 Rest 3) (!6 Rest 8) (!8 Rest 2) (!5 Rest 7)




Warum ist der Rest bei einer Division wichtig? (Er zeigt, was nach vollen Gruppen übrig bleibt) (!Er ist immer größer als der Divisor) (!Er ersetzt den Quotienten) (!Er macht jede Division unmöglich)




Welche Aufgabe ist nicht definiert? (12 geteilt durch 0) (!0 geteilt durch 12) (!12 geteilt durch 3) (!12 geteilt durch 1)




Was hilft beim Überschlagen von 198 geteilt durch 6? (Nahe teilbare Zahlen suchen) (!Nur die letzte Ziffer betrachten) (!Den Divisor ignorieren) (!Immer auf 100 abrunden)





Memory

Dividend Zahl die geteilt wird
Divisor Zahl durch die geteilt wird
Quotient Ergebnis der Division
Rest Übrig bleibender Teil
Halbieren Durch zwei teilen
Vierteln Durch vier teilen
Einmaleins Grundlage vieler Teilaufgaben
Kontrolle Mit Multiplikation prüfen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Dividend Zahl die geteilt wird
Divisor Zahl durch die geteilt wird
Quotient Ergebnis einer Division
Rest Was nach vollen Gruppen übrig bleibt
Probe Kontrolle durch Multiplikation






Kreuzworträtsel

Quotient Wie heißt das Ergebnis einer Division?
Divisor Wie heißt die Zahl, durch die geteilt wird?
Dividend Wie heißt die Zahl, die geteilt wird?
Rest Was bleibt bei einer nicht aufgehenden Division übrig?
Einmaleins Welche Grundlage hilft besonders beim Kopfrechnen?
Zerlegen Welche Strategie teilt eine große Zahl in leichtere Teile?
Probe Wie nennt man die Kontrolle einer Rechnung?
Halbieren Was bedeutet durch zwei teilen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Die

ist die Umkehroperation der Multiplikation. Beim Kopfrechnen hilft das

, weil viele Teilaufgaben als Malaufgaben gedacht werden können. Die Zahl, die geteilt wird, heißt

. Die Zahl, durch die geteilt wird, heißt

. Das Ergebnis einer Division nennt man

. Wenn eine Division nicht glatt aufgeht, bleibt ein

übrig. Eine gute Strategie ist das

des Dividenden in leichter teilbare Teile. Durch vier teilen bedeutet, eine Zahl zweimal zu

. Eine Division prüfst Du häufig mit der

. Durch

darf in der üblichen Arithmetik nicht geteilt werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Einmaleins-Karten: Erstelle zehn Kartenpaare aus Malaufgaben und passenden Divisionsaufgaben, zum Beispiel 6 · 7 = 42 und 42 : 6 = 7.
  2. Divisionsgeschichten: Schreibe fünf kurze Alltagssituationen, in denen etwas gerecht verteilt wird.
  3. Kopfrechen-Tagebuch: Notiere drei Tage lang je fünf Divisionsaufgaben, die Du im Kopf gelöst hast, und schreibe Deine Strategie dazu.
  4. Rest-Aufgaben: Erfinde fünf Aufgaben mit Rest und erkläre jeweils mit einem Satz, was der Rest in einer Geschichte bedeutet.


Standard

  1. Strategievergleich: Löse acht Divisionsaufgaben auf zwei verschiedenen Wegen und entscheide, welcher Weg für Dich leichter war.
  2. Erklärplakat: Gestalte ein Plakat zur Strategie „Zerlegen des Dividenden“ mit mindestens drei Beispielaufgaben.
  3. Partnertraining: Arbeite mit einer Lernpartnerin oder einem Lernpartner und stellt Euch gegenseitig Kopfrechenaufgaben mit Division.
  4. Fehlerdetektiv: Erfinde fünf falsche Divisionslösungen, markiere den Fehler und verbessere die Rechnung mit einer Probe.


Schwer

  1. Divisions-Rallye: Entwickle eine Lernstation mit mindestens zwölf Divisionsaufgaben, Lösungskarten und kurzen Strategietipps.
  2. Sachaufgaben-Projekt: Plane eine kleine Einkaufssituation, eine Sportturnier-Situation oder eine Klassenfahrt-Situation und baue mindestens sechs Divisionsaufgaben ein.
  3. Teilbarkeitsregeln-Erklärvideo: Erstelle ein kurzes Video, in dem Du die Teilbarkeit durch 2, 3, 5, 9 und 10 erklärst.
  4. Kopfrechen-Coach: Entwickle einen Wochenplan mit täglichen Übungen, steigender Schwierigkeit und einer Methode zur Selbstkontrolle.



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Lernkontrolle

  1. Strategie begründen: Erkläre an der Aufgabe 156 : 6 zwei verschiedene Kopfrechenwege und begründe, welcher Weg weniger Zwischenschritte braucht.
  2. Fehler analysieren: Jemand rechnet 47 : 6 = 6 Rest 11. Erkläre, warum diese Lösung nicht sinnvoll ist, und verbessere sie.
  3. Sachaufgabe übertragen: Formuliere zu 84 : 7 eine Verteilaufgabe und eine Aufteilaufgabe und löse beide.
  4. Überschlag nutzen: Schätze zuerst 238 : 8 und rechne dann genau. Erkläre, wie Dir der Überschlag bei der Kontrolle hilft.
  5. Alltagsproblem lösen: 96 Sticker sollen gleichmäßig auf mehrere Hefte verteilt werden. Entwickle zwei sinnvolle Verteilungen und beschreibe die jeweiligen Divisionsaufgaben.
  6. Strategie auswählen: Entscheide bei 245 : 5, 144 : 8 und 126 : 3 jeweils eine passende Kopfrechenstrategie und begründe Deine Wahl.
  7. Rest deuten: 58 Kinder fahren mit Kleinbussen, in jeden Bus passen 8 Kinder. Erkläre, wie viele Busse vollständig besetzt sind und warum trotzdem ein weiterer Bus gebraucht wird.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis zeigst Du, dass Du nicht nur Ergebnisse nennen, sondern auch Rechenwege erklären kannst. Wichtig ist, dass Du die Begriffe Dividend, Divisor, Quotient und Rest sicher verwendest, passende Kopfrechenstrategien auswählst, Ergebnisse mit der Multiplikation prüfst und Sachaufgaben zur Division sinnvoll deuten kannst.

  1. Grundbegriffe: Du benennst in mehreren Aufgaben Dividend, Divisor, Quotient und Rest korrekt.
  2. Rechenstrategien: Du löst Divisionsaufgaben durch Einmaleins, Zerlegen, Halbieren oder Überschlagen.
  3. Erklärfähigkeit: Du beschreibst Deinen Rechenweg verständlich und nachvollziehbar.
  4. Probe: Du überprüfst Ergebnisse mit Multiplikation und bei Bedarf mit Addition des Restes.
  5. Transfer: Du wendest Division in eigenen Alltagssituationen und Sachaufgaben an.
  6. Reflexion: Du erkennst, welche Strategie für welche Aufgabe besonders passend ist.




OERs zum Thema



Links


Zusammenfassung

Kopfrechnen mit Division wird leichter, wenn Du Division als Umkehrung der Multiplikation verstehst. Das Einmaleins hilft Dir bei vielen Aufgaben. Größere Zahlen kannst Du zerlegen, schrittweise teilen oder durch Halbieren, Vierteln und Achteln bearbeiten. Mit Teilbarkeitsregeln erkennst Du, ob eine Division ohne Rest aufgeht. Bei Aufgaben mit Rest prüfst Du mit Quotient · Divisor + Rest = Dividend. Gute Kopfrechnerinnen und Kopfrechner rechnen nicht nur schnell, sondern wählen bewusst eine passende Strategie.


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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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