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Kompetenzraster Deutschunterricht Klasse 8

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Kompetenzraster Deutschunterricht Klasse 8




Einleitung

Ein Kompetenzraster ist eine übersichtliche Matrix, mit der Du erkennst, welche Kompetenzen Du in einem Lernbereich bereits sicher beherrschst und welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Im Deutschunterricht der Klasse 8 hilft ein Kompetenzraster dabei, die vielen Anforderungen sichtbar zu machen: Du liest literarische Texte und Sachtexte, schreibst Inhaltsangaben, Stellungnahmen und kreative Texte, untersuchst Sprache, präsentierst Ergebnisse, hörst anderen aufmerksam zu und beurteilst Medien kritisch.

Ein gutes Kompetenzraster ersetzt keine Lehrkraft und keine persönliche Rückmeldung. Es macht aber Lernwege transparent. Du siehst nicht nur eine Note, sondern erkennst genauer: Was kann ich schon? Woran arbeite ich? Wie komme ich auf die nächste Stufe? Dadurch unterstützt das Raster Selbststeuerung, Feedback, Portfolioarbeit und eine faire Leistungsbeurteilung.

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Was ist ein Kompetenzraster?

Ein Kompetenzraster ordnet Lernziele in zwei Richtungen:

  1. Kompetenzbereich: Was soll gelernt werden, zum Beispiel Lesekompetenz, Schreibkompetenz, Sprechen und Zuhören, Grammatik, Rechtschreibung oder Medienkompetenz.
  2. Niveaustufe: Wie sicher, selbstständig und anspruchsvoll wird die Kompetenz ausgeführt.

Die Formulierungen stehen häufig in der Ich-kann-Form. Das ist wichtig, weil Du dadurch prüfen kannst, ob eine Beschreibung wirklich beobachtbar ist. Ein Satz wie Ich kann eine Inhaltsangabe schreiben ist noch zu ungenau. Besser ist: Ich kann die wichtigsten Handlungsschritte eines Erzähltextes sachlich, knapp, im Präsens und in eigener Sprache wiedergeben.


Warum ist ein Kompetenzraster im Deutschunterricht sinnvoll?

Im Deutschunterricht geht es nicht nur um richtig oder falsch. Viele Leistungen entstehen in komplexen Situationen: Du analysierst Texte, begründest Meinungen, überarbeitest Formulierungen, diskutierst mit anderen und wählst passende Medien aus. Ein Kompetenzraster zeigt Dir, woran Qualität erkennbar wird. Es unterstützt Dich dabei, Lernprodukte gezielt zu verbessern.

Ein Raster ist besonders hilfreich für:

  1. Transparenz: Du erkennst, welche Anforderungen gelten.
  2. Selbsteinschätzung: Du überprüfst Deinen eigenen Lernstand.
  3. Feedback: Mitschülerinnen, Mitschüler und Lehrkräfte können gezielter Rückmeldung geben.
  4. Individuelle Förderung: Du arbeitest an Aufgaben, die zu Deinem Lernstand passen.
  5. Lernplanung: Du setzt Dir konkrete nächste Ziele.
  6. Leistungsbewertung: Kriterien werden nachvollziehbarer.


Kompetenzorientierung im Fach Deutsch

Kompetenzorientierung bedeutet: Im Mittelpunkt steht nicht nur, was Du über Sprache weißt, sondern was Du mit Sprache tun kannst. Im Deutschunterricht der Sekundarstufe I sind besonders diese Bereiche wichtig:

  1. Lesen und mit Texten umgehen: Informationen entnehmen, Textsorten erkennen, literarische Texte deuten, Sachtexte auswerten.
  2. Schreiben: Texte planen, formulieren, überarbeiten, adressatenbezogen gestalten und korrekt schreiben.
  3. Sprechen und Zuhören: Gespräche führen, diskutieren, präsentieren, aktiv zuhören und Rückfragen stellen.
  4. Sprache und Sprachgebrauch untersuchen: Satzbau, Wortarten, Stilmittel, Sprachwandel, Mehrsprachigkeit und Wirkung von Sprache untersuchen.
  5. Medienkompetenz: Quellen bewerten, digitale Texte nutzen, Präsentationen gestalten und Medienwirkungen reflektieren.


Deutschunterricht Klasse 8: Typische Lernfelder

In Klasse 8 werden viele Grundlagen aus den Klassen 5 bis 7 vertieft und mit anspruchsvolleren Aufgaben verbunden. Die folgenden Lernfelder kommen häufig vor, auch wenn Lehrpläne je nach Bundesland, Schulform und Schule unterschiedlich gestaltet sind.


Lesen und Umgang mit Texten

Du arbeitest mit Kurzgeschichten, Balladen, Jugendromanen, Gedichten, dramatischen Szenen, Sachtexten, Diagrammen und digitalen Texten. Dabei geht es nicht nur darum, Inhalte wiederzugeben. Du sollst Textsignale erkennen, Schlussfolgerungen ziehen und Deutungen begründen.

Typische Kompetenzen sind:

  1. Textverständnis: zentrale Informationen erkennen und Zusammenhänge erklären.
  2. Textanalyse: Aufbau, Figuren, Erzählperspektive, Sprache und Wirkung untersuchen.
  3. Interpretation: eine begründete Deutung entwickeln.
  4. Lesestrategie: markieren, strukturieren, Fragen stellen und Zusammenfassungen formulieren.
  5. Quellenkritik: Informationen aus verschiedenen Quellen vergleichen.


Schreiben und Überarbeiten

Schreiben ist ein Prozess. Du planst, formulierst, prüfst und verbesserst Deinen Text. In Klasse 8 sind besonders Inhaltsangabe, Charakterisierung, Stellungnahme, Argumentation, Bericht, Beschreibung, kreatives Schreiben und erste Formen der Textinterpretation wichtig.

Typische Kompetenzen sind:

  1. Schreibplanung: Thema, Ziel, Adressat und Aufbau klären.
  2. Textstruktur: Einleitung, Hauptteil und Schluss sinnvoll gestalten.
  3. Argumentieren: Behauptung, Begründung und Beispiel verbinden.
  4. Überarbeitung: Inhalt, Aufbau, Sprache, Stil, Rechtschreibung und Zeichensetzung verbessern.
  5. Zitieren: Textstellen korrekt auswählen und in die eigene Erklärung einbauen.


Sprechen und Zuhören

Mündliche Kommunikation ist ein eigener Kompetenzbereich. Du lernst, Gespräche zu führen, Ergebnisse zu präsentieren und begründet zu diskutieren. Gleichzeitig übst Du, aktiv zuzuhören und auf andere Beiträge einzugehen.

Typische Kompetenzen sind:

  1. Vortrag: Informationen verständlich und strukturiert präsentieren.
  2. Diskussion: eigene Positionen vertreten und auf Gegenargumente reagieren.
  3. Gesprächsregel: andere ausreden lassen, nachfragen und respektvoll widersprechen.
  4. Zuhören: Kernaussagen erfassen und notieren.
  5. Feedbackkultur: wertschätzende und hilfreiche Rückmeldungen geben.


Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

Wenn Du Sprache untersuchst, erkennst Du genauer, wie Bedeutung entsteht. Dazu gehören Wortarten, Satzglieder, Satzgefüge, Nebensätze, Konjunktionen, Zeitformen, Modi, Konjunktiv, Aktiv und Passiv, Zeichensetzung, Stilmittel und Sprachvarietäten.

Wichtig ist nicht nur das Benennen. Entscheidend ist, dass Du sprachliche Mittel mit ihrer Wirkung verbindest. Ein kurzer Satz kann Spannung erzeugen. Fachbegriffe können einen Text sachlicher wirken lassen. Umgangssprache kann Nähe herstellen, aber in formalen Texten unpassend sein.


Medienkompetenz

Medienkompetenz ist Teil des modernen Deutschunterrichts. Du untersuchst nicht nur gedruckte Texte, sondern auch digitale Texte, Videos, Podcasts, Präsentationen, Posts, Kommentare und Webseiten. Dabei geht es um Informationen, Gestaltung, Wirkung und Glaubwürdigkeit.

Typische Kompetenzen sind:

  1. Recherche: geeignete Suchbegriffe verwenden und Informationen finden.
  2. Quellenbewertung: Autor, Veröffentlichungsort, Aktualität und Absicht prüfen.
  3. Präsentation: Medien so einsetzen, dass sie den Inhalt unterstützen.
  4. Urheberrecht: fremde Inhalte kennzeichnen und freie Lizenzen beachten.
  5. Digitale Kommunikation: respektvoll, verständlich und verantwortungsvoll schreiben.


Kompetenzraster Deutsch Klasse 8

Das folgende Raster ist ein Beispiel. Es kann an Schulform, Bundesland, Unterrichtsreihe und Lernstand angepasst werden. Die vier Niveaustufen zeigen eine Entwicklung von grundlegender Orientierung bis zu selbstständiger, reflektierter Anwendung.

Kompetenzbereich Niveau 1: Grundlagen sichern Niveau 2: Sicher anwenden Niveau 3: Vertiefen und begründen Niveau 4: Selbstständig reflektieren
Lesen und Textverständnis Ich kann zentrale Informationen in einem Text finden und einfache Fragen zum Inhalt beantworten. Ich kann wichtige Aussagen zusammenfassen und Textstellen als Belege nutzen. Ich kann Aufbau, Sprache und Wirkung eines Textes untersuchen und eine Deutung begründen. Ich kann mehrere Texte vergleichen, Widersprüche erkennen und eigene Deutungen kritisch prüfen.
Literarische Analyse Ich kann Figuren, Ort, Zeit und Handlung eines literarischen Textes benennen. Ich kann Figurenbeziehungen, Erzählperspektive und auffällige sprachliche Mittel beschreiben. Ich kann erklären, wie Sprache, Aufbau und Erzählweise die Wirkung eines Textes beeinflussen. Ich kann eine eigenständige Interpretation entwickeln und mit passenden Textbelegen absichern.
Sachtextanalyse Ich kann Thema, Autor, Quelle und Hauptaussage eines Sachtextes erkennen. Ich kann Informationen ordnen, Schlüsselbegriffe erklären und Abschnitte zusammenfassen. Ich kann Argumentationsweise, Absicht und sprachliche Mittel eines Sachtextes untersuchen. Ich kann Sachtexte kritisch vergleichen und die Glaubwürdigkeit von Informationen bewerten.
Schreiben Ich kann einen Text mit Einleitung, Hauptteil und Schluss verfassen. Ich kann eine passende Textsorte einhalten und verständlich formulieren. Ich kann meinen Text zielgerichtet planen, belegen, sprachlich gestalten und überarbeiten. Ich kann Schreibentscheidungen begründen und meinen Text adressaten- und wirkungsbewusst gestalten.
Argumentation Ich kann meine Meinung nennen und einfache Gründe anführen. Ich kann Behauptung, Begründung und Beispiel unterscheiden und verbinden. Ich kann Argumente gewichten, Gegenargumente aufnehmen und eine überzeugende Stellungnahme schreiben. Ich kann eine differenzierte Position entwickeln und sprachlich überzeugend vertreten.
Rechtschreibung und Zeichensetzung Ich kann grundlegende Rechtschreibregeln anwenden und Wörter nachschlagen. Ich kann häufige Fehler erkennen und Kommas bei Aufzählungen und einfachen Nebensätzen setzen. Ich kann meinen Text systematisch korrigieren und Regeln zur Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung sowie Kommasetzung anwenden. Ich kann typische Fehlerschwerpunkte analysieren und eine eigene Korrekturstrategie entwickeln.
Sprache und Sprachgebrauch Ich kann Wortarten, Satzglieder und Satzarten in einfachen Beispielen bestimmen. Ich kann Satzgefüge, Nebensätze und sprachliche Mittel erkennen. Ich kann erklären, wie grammatische und stilistische Entscheidungen die Wirkung eines Textes beeinflussen. Ich kann Sprache situationsbezogen beurteilen und bewusst zwischen Sprachregistern wechseln.
Sprechen und Zuhören Ich kann in Gesprächen zuhören und einfache Gesprächsregeln beachten. Ich kann Ergebnisse verständlich vorstellen und Rückfragen beantworten. Ich kann in Diskussionen begründet argumentieren und auf andere Beiträge eingehen. Ich kann Gespräche moderieren, Beiträge zusammenführen und Feedback konstruktiv nutzen.
Medienkompetenz Ich kann digitale Informationen finden und einfache Präsentationsmedien nutzen. Ich kann Quellen vergleichen und Inhalte übersichtlich präsentieren. Ich kann Medienwirkung, Absicht und Glaubwürdigkeit untersuchen. Ich kann eigene Medienprodukte reflektiert gestalten und rechtliche sowie ethische Fragen berücksichtigen.
Lernreflexion Ich kann sagen, was mir leichtfällt und was ich üben muss. Ich kann passende Übungsaufgaben auswählen und meinen Fortschritt dokumentieren. Ich kann Feedback nutzen, um meine Lernziele zu verbessern. Ich kann meinen Lernprozess selbstständig planen, begründen und bewerten.


Beispiel: Kompetenzraster für eine Stellungnahme

Eine Stellungnahme ist eine begründete Antwort auf eine strittige Frage. In Klasse 8 kann eine Aufgabe zum Beispiel lauten: Sollten Hausaufgaben durch Lernzeiten in der Schule ersetzt werden? Das Kompetenzraster hilft Dir, die Qualität Deiner Antwort zu prüfen.

Kriterium Grundlegend Sicher Fortgeschritten Sehr sicher
These Die eigene Meinung ist erkennbar. Die eigene Meinung ist klar formuliert. Die Meinung ist präzise und passend zur Fragestellung formuliert. Die Position ist differenziert und berücksichtigt die Komplexität der Frage.
Argument Es werden einfache Gründe genannt. Gründe werden mit Beispielen verbunden. Argumente sind logisch aufgebaut und überzeugend geordnet. Argumente, Beispiele und Gegenargumente werden abgewogen.
Aufbau Der Text hat erkennbare Abschnitte. Einleitung, Hauptteil und Schluss sind vorhanden. Der Aufbau führt die Lesenden nachvollziehbar durch die Argumentation. Der Aufbau unterstützt die Wirkung des Textes gezielt.
Sprache Die Aussagen sind meist verständlich. Die Sprache ist sachlich und überwiegend passend. Satzverknüpfungen, Fachwörter und treffende Formulierungen werden sinnvoll genutzt. Die Sprache ist adressatenbezogen, differenziert und überzeugend.
Überarbeitung Einzelne Fehler werden korrigiert. Der Text wird mit einer Checkliste überarbeitet. Inhalt, Struktur, Sprache und Rechtschreibung werden gezielt verbessert. Überarbeitungsschritte werden begründet und für weitere Texte genutzt.


So arbeitest Du mit dem Kompetenzraster

Ein Kompetenzraster entfaltet seinen Nutzen erst, wenn Du regelmäßig damit arbeitest. Es sollte nicht nur am Ende einer Unterrichtseinheit auftauchen, sondern den Lernprozess begleiten.


Schritt 1: Lernziel verstehen

Lies die Kompetenzbeschreibung genau. Markiere die Verben, zum Beispiel erklären, begründen, vergleichen, überarbeiten oder bewerten. Diese Verben zeigen, welche Denkleistung erwartet wird.


Schritt 2: Eigenen Stand einschätzen

Wähle eine Niveaustufe, die zu Deiner aktuellen Leistung passt. Wichtig ist Ehrlichkeit. Eine Selbsteinschätzung ist keine endgültige Bewertung, sondern ein Ausgangspunkt für Lernen.


Schritt 3: Belege sammeln

Sammle Lernprodukte, die Deinen Stand zeigen: Texte, Notizen, Präsentationen, Audioaufnahmen, Lesetagebücher, Feedbackbögen oder überarbeitete Fassungen. Dadurch entsteht ein Portfolio.


Schritt 4: Feedback nutzen

Vergleiche Deine Einschätzung mit Rückmeldungen von anderen. Achte darauf, dass Feedback konkret ist: Welche Stelle ist gelungen? Wo fehlt ein Beleg? Welche Formulierung kann verbessert werden?


Schritt 5: Nächsten Lernschritt planen

Formuliere ein kleines, realistisches Ziel. Statt Ich will besser schreiben ist besser: Ich will in meiner nächsten Stellungnahme jedes Argument mit einem konkreten Beispiel belegen.


Diagnosebogen für Lernende

Mit diesem Diagnosebogen kannst Du Deinen Lernstand schnell prüfen. Trage für jede Aussage ein: noch unsicher, teilweise sicher, sicher oder sehr sicher.

Aussage Selbsteinschätzung Beleg aus meinem Lernen Nächster Schritt
Ich kann einen literarischen Text zusammenfassen.
Ich kann eine Deutung mit Textstellen belegen.
Ich kann eine Stellungnahme mit Argumenten und Beispielen schreiben.
Ich kann meinen Text mit einer Checkliste überarbeiten.
Ich kann in einer Diskussion auf andere Beiträge eingehen.
Ich kann Quellen im Internet auf Glaubwürdigkeit prüfen.


Hinweise für Lehrkräfte

Ein Kompetenzraster sollte verständlich, fachlich korrekt und handhabbar sein. Zu viele Kriterien überfordern Lernende. Zu wenige Kriterien bleiben ungenau. Für Klasse 8 ist es sinnvoll, pro Unterrichtseinheit nur ausgewählte Kompetenzen zu fokussieren. Ein Raster zur Kurzgeschichte muss andere Kriterien enthalten als ein Raster zur Debatte oder zur Sachtextanalyse.

Gute Kompetenzbeschreibungen sind:

  1. beobachtbar: Man kann an einem Lernprodukt erkennen, ob die Kompetenz gezeigt wird.
  2. progressiv: Die Stufen zeigen eine echte Entwicklung.
  3. verständlich: Lernende können die Aussagen selbst nutzen.
  4. fachlich: Die Kriterien passen zum Deutschunterricht.
  5. förderorientiert: Aus der Beschreibung ergibt sich ein nächster Lernschritt.


Typische Fehler beim Arbeiten mit Kompetenzrastern

  1. Unklarheit: Die Aussagen sind zu allgemein, zum Beispiel Ich kann gut lesen.
  2. Überfrachtung: Das Raster enthält zu viele Kriterien auf einmal.
  3. Notenersatz: Das Raster wird nur zur Bewertung genutzt und nicht zum Lernen.
  4. Fehlende Beispiele: Lernende wissen nicht, wie eine gute Leistung konkret aussieht.
  5. Keine Reflexion: Das Raster wird ausgefüllt, aber nicht für den nächsten Lernschritt genutzt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt ein Kompetenzraster im Unterricht? (Eine Übersicht aus Kompetenzen und Niveaustufen) (!Eine Liste zufälliger Hausaufgaben) (!Eine Sammlung fertiger Klassenarbeiten) (!Eine reine Notentabelle ohne Kriterien)




Welche Formulierung passt besonders gut zu einem Kompetenzraster? (Ich kann eine Deutung mit Textstellen begründen) (!Ich bin gut in Deutsch) (!Deutsch ist manchmal schwer) (!Ich mag kurze Texte)




Welcher Kompetenzbereich gehört zentral zum Deutschunterricht? (Lesen und mit Texten umgehen) (!Bruchrechnen) (!Molekülbau) (!Weitsprungtechnik)




Wozu dient eine Selbsteinschätzung mit dem Kompetenzraster? (Sie hilft, den eigenen Lernstand zu erkennen) (!Sie ersetzt jede Rückmeldung der Lehrkraft) (!Sie macht Übung überflüssig) (!Sie garantiert automatisch eine gute Note)




Was ist ein gutes nächstes Lernziel? (Ich belege jedes Argument mit einem passenden Beispiel) (!Ich werde irgendwann besser) (!Ich schreibe einfach mehr) (!Ich ignoriere meine Fehler)




Was gehört zu einer überzeugenden Argumentation? (Behauptung, Begründung und Beispiel) (!Überschrift, Datum und Seitenzahl) (!Reim, Rhythmus und Strophe) (!Vokabel, Übersetzung und Lautschrift)




Warum ist Feedback beim Kompetenzraster wichtig? (Es zeigt konkrete Verbesserungsmöglichkeiten) (!Es soll nur loben) (!Es ersetzt das eigene Denken) (!Es ist nur für die Lehrkraft gedacht)




Welche Aufgabe passt zur Medienkompetenz? (Die Glaubwürdigkeit einer Internetquelle prüfen) (!Einen Ball werfen) (!Eine Gleichung lösen) (!Eine chemische Reaktion erhitzen)




Was bedeutet Textüberarbeitung? (Einen Text in Inhalt, Aufbau, Sprache und Korrektheit verbessern) (!Einen Text ungelesen abgeben) (!Nur die Überschrift austauschen) (!Alle Sätze löschen)




Welche Aussage beschreibt eine fortgeschrittene Lesekompetenz? (Ich kann Aufbau, Sprache und Wirkung eines Textes untersuchen) (!Ich kann den Titel abschreiben) (!Ich kann die Seitenzahl nennen) (!Ich kann das Buch zuklappen)





Memory

Lesekompetenz Informationen entnehmen und deuten
Schreibkompetenz Texte planen und überarbeiten
Argumentation Meinung mit Gründen stützen
Feedback Rückmeldung zum Lernstand geben
Portfolio Lernprodukte sammeln und reflektieren
Medienkompetenz Quellen prüfen und Medien gestalten
Sprachbewusstsein Wirkung sprachlicher Mittel erkennen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Textanalyse Sprache, Aufbau und Wirkung untersuchen
Stellungnahme Eine Meinung begründet darstellen
Selbsteinschätzung Den eigenen Lernstand prüfen
Feedback Hilfreiche Rückmeldung formulieren
Portfolio Lernprodukte und Reflexionen sammeln
Quellenkritik Informationen auf Glaubwürdigkeit prüfen




...


Kreuzworträtsel

Raster Wie nennt man eine tabellarische Übersicht aus Kompetenzen und Niveaus?
Lesen Welche Kompetenz brauchst Du, um Informationen aus Texten zu entnehmen?
Schreiben Welche Kompetenz brauchst Du, um Texte geplant zu verfassen?
Feedback Wie nennt man eine hilfreiche Rückmeldung zum Lernstand?
Portfolio Wie heißt eine Sammlung von Lernprodukten und Reflexionen?
Argumentation Wie nennt man eine begründete Darstellung einer Meinung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein

macht Lernziele im Deutschunterricht sichtbar. Eine Kompetenzbeschreibung sollte möglichst in der

formuliert sein. Im Bereich Lesen lernst Du, Informationen zu entnehmen und Texte zu

. Beim Schreiben ist die

ein wichtiger Teil des Lernprozesses. Eine gute Argumentation verbindet Behauptung, Begründung und

. Durch

erhältst Du konkrete Hinweise zur Verbesserung. In einem

sammelst Du Lernprodukte und reflektierst Deinen Fortschritt. Medienkompetenz bedeutet auch, die

von Quellen zu prüfen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Selbsteinschätzung: Wähle drei Kompetenzen aus dem Raster aus und notiere zu jeder Kompetenz, ob Du Dich noch unsicher, teilweise sicher, sicher oder sehr sicher fühlst.
  2. Lesestrategie: Lies einen kurzen Sachtext und markiere die wichtigsten Informationen, Schlüsselbegriffe und unklare Stellen.
  3. Feedback: Gib einer Mitschülerin oder einem Mitschüler zu einem kurzen Text zwei konkrete Stärken und einen Verbesserungsvorschlag.
  4. Lernziel: Formuliere für die nächste Deutschstunde ein persönliches Ich-kann-Ziel, das Du wirklich überprüfen kannst.


Standard

  1. Inhaltsangabe: Schreibe zu einer Kurzgeschichte eine sachliche Inhaltsangabe und prüfe sie mit einem selbst erstellten Mini-Kompetenzraster.
  2. Stellungnahme: Verfasse eine begründete Stellungnahme zu einer schulischen Streitfrage und markiere These, Argumente, Beispiele und Schluss.
  3. Textanalyse: Untersuche in einem literarischen Text eine Figur und belege Deine Aussagen mit passenden Textstellen.
  4. Medienkompetenz: Vergleiche zwei Internetquellen zu demselben Thema und bewerte Autor, Aktualität, Absicht und Glaubwürdigkeit.


Schwer

  1. Kompetenzraster entwickeln: Entwirf ein eigenes Kompetenzraster für eine Klassenarbeit zur Argumentation mit mindestens vier Kriterien und vier Niveaustufen.
  2. Portfolioarbeit: Erstelle ein Lernportfolio über drei Wochen und dokumentiere, wie sich Deine Schreibkompetenz durch Feedback und Überarbeitung verändert.
  3. Debatte: Plane, führe und reflektiere eine Debatte zu einer aktuellen Frage und bewerte die Beiträge mit einem mündlichen Kompetenzraster.
  4. Unterrichtsprojekt: Entwickle in einer Gruppe eine Lernstation zum Thema Kompetenzraster im Deutschunterricht und erkläre jüngeren Lernenden, wie sie damit arbeiten können.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum eine Note allein weniger aussagekräftig sein kann als ein Kompetenzraster mit konkreten Kriterien.
  2. Vergleich: Vergleiche zwei Schülertexte zur gleichen Aufgabe und begründe mithilfe eines Kompetenzrasters, welcher Text in welchen Bereichen stärker ist.
  3. Anwendung: Entwickle für eine Stellungnahme zum Thema Smartphone in der Schule drei Kompetenzkriterien und beschreibe je zwei Niveaustufen.
  4. Reflexion: Beschreibe, wie Feedback, Überarbeitung und Selbsteinschätzung zusammenwirken, wenn ein Text Schritt für Schritt besser wird.
  5. Problemlösung: Eine Schülerin überschätzt sich im Kompetenzraster deutlich. Entwickle ein faires Vorgehen, wie Lehrkraft und Lernende zu einer realistischeren Einschätzung kommen.
  6. Medienkritik: Beurteile, wie ein Kompetenzraster helfen kann, die Qualität einer digitalen Präsentation nicht nur nach Aussehen, sondern nach Inhalt, Struktur und Quellenkritik zu bewerten.


Lernnachweis

Für einen vollständigen Lernnachweis wählst Du ein eigenes Lernprodukt aus, zum Beispiel eine Stellungnahme, eine Textanalyse, eine Präsentation oder ein Portfolio. Ergänze dazu:

  1. Selbsteinschätzung: Ordne Deine Arbeit begründet einer Niveaustufe zu.
  2. Beleg: Zeige konkrete Stellen aus Deinem Lernprodukt.
  3. Feedback: Nimm mindestens eine Rückmeldung einer anderen Person auf.
  4. Überarbeitung: Verbessere Dein Lernprodukt sichtbar.
  5. Reflexion: Erkläre, was Du beim nächsten Mal anders machen wirst.




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