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Kelten in Mitteleuropa – Deutschland – Siedlungen, Handwerk und Archäologie

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Kelten in Mitteleuropa – Deutschland – Siedlungen, Handwerk und Archäologie



Einleitung

Die Kelten lebten in der Eisenzeit in vielen Teilen Europas. Auch im Gebiet des heutigen Deutschlands finden Archäologinnen und Archäologen zahlreiche Spuren keltischer Siedlungen, Gräber und Werkstätten. Besonders wichtig sind Fundorte in Süd- und Westdeutschland, zum Beispiel die Heuneburg in Baden-Württemberg, der Glauberg in Hessen, das Oppidum von Manching in Bayern und das sogenannte Fürstengrab von Hochdorf.

Dabei ist wichtig: „Die Kelten“ waren kein einheitlicher Staat und wahrscheinlich auch kein einziges Volk mit einer gemeinsamen Regierung. Der Begriff fasst verschiedene Gruppen zusammen, die ähnliche Sprachen, Kunststile und materielle Kulturen teilten. Für die Forschung sind besonders die Hallstattzeit und die Latènezeit wichtig. Aus Funden allein lässt sich aber nicht immer sicher sagen, wie sich die Menschen damals selbst bezeichneten.

Die Karte zeigt die Kernräume der Hallstatt- und Latènekultur in Europa. Sie hilft Dir zu erkennen, warum das heutige Süddeutschland für die Erforschung der Kelten besonders bedeutend ist.

Das Video „Mythos Kelten – so waren sie wirklich“ von MrWissen2go Geschichte zeigt, warum viele bekannte Bilder von Kelten vereinfacht oder modern erfunden sind.


Zeit und Raum

Die Hallstattkultur gehört zur älteren Eisenzeit. In ihrem westlichen Bereich entstanden zwischen dem 7. und 5. Jahrhundert v. Chr. mächtige Zentren mit reichen Gräbern und Fernhandel. Die spätere Latènekultur begann etwa im 5. Jahrhundert v. Chr. und dauerte in Mitteleuropa bis in die letzten Jahrzehnte vor Christi Geburt.

Im Gebiet des heutigen Deutschlands lagen wichtige keltische Siedlungsräume vor allem im Süden und Westen. Flüsse wie Donau, Main und Rhein erleichterten Verkehr und Handel. Über weite Wege gelangten Rohstoffe, Schmuck, Keramik und Getränkegefäße zwischen Mitteleuropa und dem Mittelmeerraum.


Siedlungen: vom Gehöft bis zum Oppidum

Keltische Menschen lebten nicht nur in großen befestigten Anlagen. Es gab Einzelhöfe, kleine Dörfer, offene Siedlungen, Höhensiedlungen und später große befestigte Zentren. Für die späte Eisenzeit wird häufig der lateinische Begriff Oppidum verwendet. Ein Oppidum war eine große, oft befestigte Siedlung mit Wohnbereichen, Handwerk, Handel und politischen oder religiösen Funktionen.

Für Archäologinnen und Archäologen sind Mauern, Pfostenlöcher, Gruben, Brunnen, Wege und Abfallreste besonders wichtig. Auch unscheinbare Dinge wie Tierknochen, Getreidereste oder Schlacke können zeigen, wie Menschen lebten und arbeiteten.


Bedeutende Fundorte in Deutschland


Heuneburg: Machtzentrum an der Donau

Die Heuneburg liegt oberhalb der Donau in Baden-Württemberg. Sie war in der frühen Eisenzeit ein bedeutendes Siedlungs-, Handels- und Machtzentrum. Besonders auffällig ist eine um 600 v. Chr. errichtete Mauer aus Lehmziegeln auf einem Steinsockel. Diese Bauweise erinnert an Techniken aus dem Mittelmeerraum und zeigt, dass die Bewohner der Heuneburg weitreichende Kontakte hatten.

Heute sind Teile der Anlage rekonstruiert. Solche Rekonstruktionen sind keine Fotografien der Vergangenheit. Sie beruhen auf Grabungsbefunden und wissenschaftlichen Vergleichen und zeigen eine begründete Vorstellung davon, wie Gebäude ausgesehen haben könnten.


Glauberg: Grabhügel und berühmte Statue

Am Glauberg in Hessen fanden Forschende eine befestigte Höhensiedlung, Gräber und einen großen Grabhügel. Berühmt wurde der Fund einer lebensgroßen Sandsteinstatue aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Sie zeigt einen bewaffneten Mann mit auffälliger Kopfbedeckung. Die Statue wird oft „Keltenfürst vom Glauberg“ genannt. Der Begriff „Fürst“ ist dabei eine moderne Bezeichnung für eine Person mit offenbar sehr hohem gesellschaftlichem Rang.

Das Museum Keltenwelt am Glauberg erklärt in diesem Video, wer mit dem Begriff „Kelten“ gemeint ist und welche Quellen die Forschung nutzt.


Hochdorf: ein reich ausgestattetes Grab

Das frühkeltische Grab von Hochdorf in Baden-Württemberg stammt aus der Zeit um 540 v. Chr. In der hölzernen Grabkammer lagen außergewöhnliche Beigaben, darunter ein bronzenes Sitzmöbel, Trinkgeschirr, Schmuck, ein Wagen und Textilien. Solche Funde geben Hinweise auf Rang, Handwerk, Feste und Fernkontakte. Sie zeigen aber vor allem das Leben einer gesellschaftlichen Elite und nicht automatisch den Alltag aller Menschen.


Manching: eine große keltische Siedlung

Das Oppidum von Manching bei Ingolstadt war in der späten Eisenzeit eines der bedeutendsten keltischen Zentren Mitteleuropas. Die Siedlung wuchs seit dem späten 4. Jahrhundert v. Chr. stark und erreichte später eine Fläche von mehreren Quadratkilometern. Befestigungen, Werkplätze, Münzen, Keramik, Glas und Metallfunde belegen eine vielfältige Wirtschaft.

Ein Modell hilft dabei, sich die Bebauung einer großen keltischen Siedlung vorzustellen. Auch hier gilt: Modelle verbinden archäologische Befunde mit wissenschaftlich begründeten Ergänzungen.


Handwerk und Alltag

Keltisches Handwerk war vielfältig und oft hoch spezialisiert. Forschende erkennen Werkstätten an Werkzeugen, Halbfertigprodukten, Fehlgüssen, Schlacken, Ofenresten oder besonderen Abfällen.

  1. Metallverarbeitung: Schmiede verarbeiteten Eisen zu Werkzeugen, Beschlägen und Waffen. Bronze wurde gegossen und zu Schmuck oder Gefäßteilen weiterverarbeitet.
  2. Töpferei: Keramik wurde von Hand und später teilweise auf der Töpferscheibe hergestellt. Formen, Tonmischungen und Verzierungen helfen bei der Datierung.
  3. Textilherstellung: Spinnwirtel und Webgewichte zeigen, dass Wolle und pflanzliche Fasern gesponnen und gewebt wurden. Textilien selbst erhalten sich nur unter günstigen Bedingungen.
  4. Glasverarbeitung: Glasarmringe und Perlen waren auffälliger Schmuck. Ihre Herstellung verlangte großes Können und hohe Temperaturen.
  5. Holzbearbeitung: Häuser, Wagen, Gefäße und Werkzeuge benötigten Holz. Da Holz meist vergeht, sind Feuchtböden, Brunnen und besondere Grabbedingungen für die Forschung wichtig.

Bemalte Keramik aus Manching zeigt, dass Gebrauchsgegenstände zugleich gestaltet und verziert sein konnten.

Münzen belegen Handel und wirtschaftliche Organisation. Sie können außerdem Hinweise auf Kontakte, Gewichte und politische Räume geben.


Was verraten Werkzeuge und Werkstätten?

Ein einzelnes Eisenstück erzählt nur wenig. Erst sein Fundort und der Zusammenhang mit anderen Spuren machen es aussagekräftig. Liegen zum Beispiel Schlacke, Holzkohle, Ofenreste und Schmiedewerkzeuge zusammen, ist eine Werkstatt wahrscheinlich. Archäologie untersucht deshalb nicht nur schöne Einzelstücke, sondern vor allem Fundzusammenhänge.

Das Video der Keltenwelt am Glauberg zeigt an einer Rekonstruktion, wie Experimentelle Archäologie helfen kann, Fragen zu Materialien und Schutzwirkung zu prüfen. Ein Experiment beweist dabei nicht automatisch, dass etwas in der Vergangenheit genau so hergestellt oder benutzt wurde.


Handel und Kontakte

Funde zeigen, dass keltische Gemeinschaften nicht isoliert lebten. An Orten wie der Heuneburg wurden importierte Gegenstände aus dem Mittelmeerraum gefunden. Wein, Keramik, Metalle, Bernstein und andere Waren konnten über Flüsse und Landwege weite Strecken zurücklegen. Im Gegenzug gingen Rohstoffe und Produkte aus Mitteleuropa in andere Regionen.

Fernhandel bedeutete nicht, dass alle Menschen Luxusgüter besaßen. Importierte Gegenstände tauchen besonders häufig in reichen Gräbern und bedeutenden Zentren auf. Deshalb müssen Archäologinnen und Archäologen vorsichtig sein, wenn sie von wenigen außergewöhnlichen Funden auf die gesamte Gesellschaft schließen.


Wie Archäologie Wissen gewinnt

Da aus dem keltischen Mitteleuropa nur wenige eigene Schriftzeugnisse erhalten sind, ist Archäologie besonders wichtig. Antike Autoren aus Griechenland und Rom schrieben zwar über keltische Gruppen, aber sie betrachteten sie aus einer Außenperspektive. Deshalb werden Texte und Bodenfunde kritisch miteinander verglichen.

  1. Ausgrabung: Schichten, Mauern, Gruben und Funde werden genau dokumentiert.
  2. Stratigraphie: Tiefer liegende Schichten sind oft älter als darüberliegende, sofern der Boden nicht später gestört wurde.
  3. Dendrochronologie: Jahrringe von Holz können bei gut erhaltenem Material sehr genaue Datierungen ermöglichen.
  4. Radiokarbonmethode: Organisches Material kann naturwissenschaftlich datiert werden.
  5. Archäobotanik und Archäozoologie: Pflanzenreste und Tierknochen geben Hinweise auf Ernährung und Umwelt.
  6. Prospektion: Luftbilder, Magnetmessungen und Laserscans helfen, Strukturen zu erkennen, ohne überall auszugraben.

Das Video des Deutschen Bergbau-Museums Bochum zeigt am Beispiel experimenteller Forschung, wie Archäologinnen und Archäologen historische Arbeitsprozesse praktisch untersuchen können.


Funde sind keine fertigen Geschichten

Archäologische Deutungen können sich ändern. Neue Grabungen, neue Datierungsmethoden oder neue Vergleiche können ältere Vorstellungen korrigieren. Deshalb unterscheidet gute Geschichtsforschung zwischen Befund, Interpretation und Vermutung. Genau das macht Archäologie spannend: Du arbeitest mit Spuren und musst begründen, welche Geschichte sich daraus ableiten lässt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

In welcher Epoche lebten die Kelten in Mitteleuropa? (In der Eisenzeit) (!In der Steinzeit) (!Im Hochmittelalter) (!In der Neuzeit)




Was war ein Oppidum? (Eine große oft befestigte Siedlung) (!Ein römisches Badehaus) (!Ein einzelner Grabhügel) (!Eine mittelalterliche Burg)




Welche Fundstätte ist für eine Lehmziegelmauer bekannt? (Heuneburg) (!Hochdorf) (!Pompeji) (!Haithabu)




Wofür ist der Glauberg besonders bekannt? (Für eine lebensgroße Sandsteinstatue) (!Für eine römische Arena) (!Für ein Wikingerschiff) (!Für eine gotische Kathedrale)




Was wurde in Hochdorf entdeckt? (Ein reich ausgestattetes frühkeltisches Grab) (!Ein römisches Legionslager) (!Eine mittelalterliche Klosterkirche) (!Eine bronzezeitliche Pfahlbausiedlung)




Welche Tätigkeit hinterlässt häufig Schlacke? (Metallverarbeitung) (!Weben) (!Schreiben) (!Ackerpflügen)




Warum sind Fundzusammenhänge wichtig? (Sie helfen Gegenstände und Spuren gemeinsam zu deuten) (!Sie machen jedes Fundstück automatisch wertvoll) (!Sie beweisen den Namen einer Person) (!Sie ersetzen jede Datierung)




Welche Methode untersucht Jahrringe von Holz? (Dendrochronologie) (!Geometrie) (!Meteorologie) (!Kartografie)




Was zeigt Fernhandel in der Keltenzeit? (Dass Regionen über weite Entfernungen verbunden waren) (!Dass alle Menschen Luxusgüter besaßen) (!Dass es keine lokalen Werkstätten gab) (!Dass nur über das Meer gehandelt wurde)




Warum müssen Rekonstruktionen kritisch betrachtet werden? (Sie verbinden Befunde mit wissenschaftlichen Ergänzungen) (!Sie sind immer Originalbauten) (!Sie zeigen die Vergangenheit wie ein Foto) (!Sie brauchen keine Quellen)





Memory

Heuneburg Lehmziegelmauer
Glauberg Sandsteinstatue
Hochdorf Prunkgrab
Manching Oppidum
Dendrochronologie Jahrringe
Schlacke Metallhandwerk





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Heuneburg Frühes Machtzentrum an der Donau
Glauberg Fundort der berühmten Sandsteinstatue
Hochdorf Reich ausgestattetes frühkeltisches Grab
Manching Großes spätkeltisches Oppidum
Archäologie Erforschung materieller Spuren der Vergangenheit






Kreuzworträtsel

Oppidum Wie heißt eine große befestigte Siedlung der späten Eisenzeit?
Heuneburg Welche Fundstätte ist für ihre rekonstruierte Lehmziegelmauer bekannt?
Glauberg Wo wurde eine berühmte lebensgroße keltische Sandsteinstatue gefunden?
Hochdorf Welcher Fundort ist für ein reich ausgestattetes frühkeltisches Grab bekannt?
Schlacke Welcher Abfall kann auf Metallverarbeitung hinweisen?
Jahrringe Was untersucht die Dendrochronologie bei Holz?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Die Kelten lebten in Mitteleuropa während der

. Eine große befestigte Siedlung der späten Eisenzeit wird

genannt. Die Heuneburg ist unter anderem für ihre Mauer aus

bekannt. Am Glauberg wurde eine lebensgroße Statue aus

gefunden. Das Grab von Hochdorf enthält Hinweise auf eine gesellschaftliche

. Rückstände wie Schlacke können auf

hinweisen. Die Datierung von Holz über Jahrringe heißt

. Gute Archäologie unterscheidet zwischen Befund und

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Kelten-Fundkarte: Markiere Heuneburg, Glauberg, Hochdorf und Manching auf einer Deutschlandkarte und ergänze zu jedem Ort ein Symbol.
  2. Fundstück-Steckbrief: Wähle ein keltisches Fundstück aus diesem aiMOOC und gestalte einen Steckbrief mit Material, Fundort und möglicher Funktion.
  3. Siedlungsmodell: Zeichne ein keltisches Gehöft oder einen Bereich eines Oppidums und kennzeichne Wohnhaus, Speicher, Werkplatz und Weg.
  4. Archäologie-Comic: Gestalte einen kurzen Comic, in dem ein unscheinbarer Fund durch seinen Fundzusammenhang verständlich wird.


Standard

  1. Handwerksvergleich: Vergleiche zwei keltische Handwerke und erkläre, welche archäologischen Spuren sie hinterlassen können.
  2. Quellenkritik Kelten: Vergleiche eine moderne Rekonstruktion mit einem echten archäologischen Fund und notiere, was sicher belegt und was ergänzt ist.
  3. Museumsführung Kelten: Plane eine fünfminütige Mini-Führung zu Heuneburg, Glauberg, Hochdorf oder Manching für Deine Klasse.
  4. Experimentelle Archäologie: Entwickle ein ungefährliches Schul-Experiment, mit dem Du eine Frage zu Material, Bauweise oder Nutzung eines historischen Gegenstands untersuchen könntest.


Schwer

  1. Siedlungsvergleich Kelten: Vergleiche Heuneburg und Manching hinsichtlich Zeit, Befestigung, Funktion und Handel und erkläre die Unterschiede.
  2. Archäologische Argumentation: Erstelle aus mehreren Fundarten eine begründete Erklärung dafür, warum ein Platz als Werkstatt gedeutet werden könnte.
  3. Geschichtsbild Kelten: Untersuche ein Bild aus Film, Comic oder Spiel und prüfe, welche Darstellungen der Kelten archäologisch belegbar sind.
  4. Forschungsprojekt Kelten: Entwickle eine Forschungsfrage zu einer keltischen Fundstelle in Deutschland, suche geeignete Fach- oder Museumsquellen und präsentiere Deine Ergebnisse als Poster, Podcast oder Video.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Befund und Deutung: Du findest in einer Grube Holzkohle, Schlacke, Eisenreste und einen beschädigten Hammer. Entwickle zwei mögliche Deutungen und begründe, welche Du für wahrscheinlicher hältst.
  2. Heuneburg und Mittelmeerraum: Erkläre, warum eine Bauweise mit Vorbildern aus dem Mittelmeerraum ein Hinweis auf Kontakte ist, aber noch keinen direkten Beweis für die Herkunft der Baumeister liefert.
  3. Elite und Alltag: Zeige am Beispiel Hochdorf, warum ein reiches Grab viel über gesellschaftlichen Rang verraten kann, aber nur begrenzt über den Alltag der gesamten Bevölkerung.
  4. Oppidum als Zentrum: Erkläre, welche Vorteile eine große Siedlung wie Manching für Handwerk und Handel haben konnte und welche Probleme durch Größe und Versorgung entstanden sein könnten.
  5. Rekonstruktion prüfen: Formuliere drei Fragen, die Du stellen würdest, bevor Du einer Rekonstruktion eines keltischen Hauses vertraust.
  6. Archäologie im Wandel: Beschreibe ein Beispiel dafür, wie eine neue naturwissenschaftliche Methode eine ältere archäologische Deutung überprüfen oder verändern könnte.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen können, dass Du:

  1. die Begriffe Eisenzeit, Hallstattzeit, Latènezeit und Oppidum sinnvoll verwendest,
  2. wichtige Fundorte in Deutschland räumlich und zeitlich einordnest,
  3. Siedlungen, Handwerk und Handel miteinander in Beziehung setzt,
  4. archäologische Methoden und ihre Aussagegrenzen erklärst,
  5. zwischen Fund, Befund, Rekonstruktion und Interpretation unterscheidest,
  6. aus archäologischen Spuren begründete Schlüsse ziehst und Unsicherheiten benennst.




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