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KI und der Tod - Den Tod verstehen

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KI und der Tod - Den Tod verstehen




Einleitung

KI und der Tod / Den Tod verstehen verbindet mehrere große Fragen: Was ist der Tod aus biologischer, medizinischer, psychologischer, kultureller und gesellschaftlicher Sicht? Wie gehen Menschen mit Sterben, Trauer, Erinnerung und Abschied um? Und was verändert Künstliche Intelligenz, wenn digitale Spuren, Stimmen, Bilder oder Texte von Menschen auch nach ihrem Tod weiter verfügbar bleiben?

Dieser aiMOOC hilft Dir, den Tod nicht als bloßes Tabuthema zu betrachten, sondern als Teil des menschlichen Lebens, über den man sachlich, respektvoll und nachdenklich sprechen kann. Du lernst, wie Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Technik den Umgang mit Sterben und Trauer prägen. Dabei geht es nicht darum, persönliche Erfahrungen öffentlich machen zu müssen. Persönliche Geschichten bleiben freiwillig. Wichtig sind Respekt, Pietät, Datenschutz, Menschenwürde und ein achtsamer Umgang mit Gefühlen.

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Das Video führt in die Frage ein, wie Menschen den Tod verstehen können: wissenschaftlich, kulturell, sozial und existenziell. Der aiMOOC vertieft diese Perspektiven und erweitert sie um die Rolle von KI in Erinnerungskultur, digitalem Nachlass und digitalen Trauertechnologien.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was unter Tod, Sterben und Trauer verstanden wird. Du kannst verschiedene kulturelle und gesellschaftliche Formen des Erinnerns vergleichen. Du kannst beschreiben, was digitaler Nachlass, digitale Unsterblichkeit, Griefbots, Deadbots und KI-generierte Erinnerungsformen bedeuten. Du kannst Chancen und Risiken von KI im Umgang mit Tod und Trauer beurteilen. Du kannst ethische Kriterien formulieren, die beim Einsatz von KI nach dem Tod eines Menschen beachtet werden sollten.


Den Tod verstehen


Biologische und medizinische Perspektive

Der Tod bezeichnet das Ende eines individuellen Lebens. Aus biologischer Sicht endet ein Organismus, wenn seine lebenswichtigen Funktionen dauerhaft ausfallen. Beim Menschen wird der Tod medizinisch unter anderem über den irreversiblen Ausfall zentraler Lebensfunktionen beschrieben. Dazu gehören besonders Atmung, Kreislauf und die Funktionen des Gehirns. In modernen medizinischen Zusammenhängen spielt die Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls eine wichtige Rolle.

Der Tod ist nicht nur ein einzelner Moment. Das Sterben ist häufig ein Prozess. Er kann kurz sein, etwa bei einem plötzlichen Ereignis, oder sich über längere Zeit erstrecken, etwa bei schweren Krankheiten. Deshalb beschäftigen sich Medizin, Pflege, Palliativmedizin, Hospizbewegung und Angehörige mit der Frage, wie ein Mensch am Lebensende begleitet werden kann. Dabei geht es um Schmerzlinderung, Selbstbestimmung, Würde, Nähe und Kommunikation.

Wissenschaft kann beschreiben, was im Körper geschieht. Sie kann aber nicht allein beantworten, welche Bedeutung der Tod für einen Menschen, eine Familie oder eine Kultur hat. Deshalb braucht das Thema mehrere Perspektiven.


Psychologische Perspektive: Trauer als Prozess

Trauer ist eine Reaktion auf Verlust. Sie kann nach dem Tod eines geliebten Menschen auftreten, aber auch nach anderen tiefen Veränderungen: Trennung, Flucht, Verlust von Heimat, Gesundheit, Zukunftsplänen oder vertrauten Lebensformen. Trauer ist nicht bei allen Menschen gleich. Manche sind sehr traurig, andere fühlen sich innerlich leer, wütend, schuldig, verwirrt oder zunächst betäubt. Keine dieser Reaktionen ist automatisch falsch.

Modelle wie die bekannten Fünf Phasen der Trauer können helfen, Gefühle zu benennen. Sie sollten aber nicht so verstanden werden, als müsse jede Person dieselben Schritte in derselben Reihenfolge erleben. Moderne Trauerforschung betont stärker, dass Trauernde zwischen verschiedenen Bedürfnissen pendeln: Erinnerung und Alltag, Schmerz und Ablenkung, Nähe zur verstorbenen Person und Neuorientierung im eigenen Leben.

Ein hilfreicher Gedanke ist: Trauer bedeutet nicht, eine verstorbene Person einfach zu vergessen. Viele Menschen behalten eine innere Beziehung zu Verstorbenen. Sie erinnern sich, erzählen Geschichten, besuchen Orte, bewahren Gegenstände auf, schreiben Briefe, pflegen Rituale oder gestalten digitale Gedenkseiten. Trauer verändert Beziehungen, aber sie löscht Bedeutung nicht aus.


Kulturelle Perspektive: Rituale, Symbole und Erinnerung

Alle Kulturen entwickeln Formen, um mit dem Tod umzugehen. Dazu gehören Bestattungen, Trauerfeiern, Gebete, Schweigeminuten, Grabpflege, Trauerkleidung, Erinnerungsorte, Jahrestage, Kerzen, Musik, Fotos, Geschichten und digitale Gedenkseiten. Rituale geben dem Unfassbaren eine Form. Sie helfen, Übergänge zu gestalten: vom Leben zum Tod, von Anwesenheit zu Erinnerung, von privatem Schmerz zu gemeinschaftlicher Anteilnahme.

Kulturelle Unterschiede sind groß. In manchen Gesellschaften steht Stille im Vordergrund, in anderen Musik, gemeinsames Essen oder öffentliche Klage. Manche Religionen verstehen den Tod als Übergang in eine andere Existenzform. Andere Weltanschauungen betonen die Endlichkeit des Lebens und die Bedeutung des Erinnerns in der Gemeinschaft. In einer pluralen Gesellschaft ist es wichtig, verschiedene Deutungen zu respektieren, ohne sie vorschnell zu bewerten.


Gesellschaftliche Perspektive: Tod zwischen Tabu und Öffentlichkeit

In vielen modernen Gesellschaften ist der Tod gleichzeitig sichtbar und unsichtbar. Medien berichten über Katastrophen, Kriege, Pandemien und prominente Todesfälle. Gleichzeitig wird das persönliche Sterben oft aus dem Alltag ausgelagert: in Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder Hospize. Viele Menschen haben wenig Übung darin, mit Sterbenden oder Trauernden zu sprechen.

Ein verantwortlicher gesellschaftlicher Umgang mit dem Tod bedeutet, Sprachlosigkeit zu überwinden. Das heißt nicht, ständig über Tod sprechen zu müssen. Es bedeutet, Räume zu schaffen, in denen Fragen möglich sind: Was hilft Trauernden? Wie können Schulen, Betriebe, Vereine und digitale Gemeinschaften reagieren? Wie schützt man die Würde Verstorbener? Wie verhindert man Sensationslust, Bloßstellung oder Ausgrenzung?


Künstliche Intelligenz und Tod


Was KI leisten kann und was nicht

Künstliche Intelligenz bezeichnet technische Systeme, die Daten verarbeiten, Muster erkennen, Texte erzeugen, Bilder analysieren, Stimmen synthetisieren oder Entscheidungen vorbereiten können. Moderne KI kann sehr überzeugend wirken, besonders wenn sie Sprache, Stimme oder Gesichtsausdrücke simuliert.

KI kann jedoch den Tod nicht so verstehen wie ein Mensch. Sie hat keinen eigenen Körper, keine Sterblichkeit, keine Biografie, keine Trauer und kein Bewusstsein im menschlichen Sinn. Sie kann über Tod sprechen, Muster aus Texten erkennen und Erinnerungsmaterial ordnen. Aber sie empfindet keinen Verlust. Deshalb ist es wichtig, zwischen menschlicher Beziehung und technischer Simulation zu unterscheiden.


Digitaler Nachlass

Der digitale Nachlass umfasst digitale Spuren, die nach dem Tod eines Menschen bleiben: E-Mail-Konten, Social-Media-Profile, Fotos, Videos, Cloud-Dateien, Messenger-Verläufe, Webseiten, Spielkonten, Kryptowährungen, Abonnements und Zugangsdaten. Früher blieben vor allem Briefe, Tagebücher, Fotos und Gegenstände zurück. Heute bleiben zusätzlich Daten zurück, die auf Servern, Plattformen und Geräten gespeichert sind.

Ein verantwortlicher Umgang mit digitalem Nachlass braucht Vorsorge. Menschen können festlegen, wer nach ihrem Tod Zugang zu Konten erhalten soll, welche Profile gelöscht, in einen Gedenkzustand versetzt oder erhalten werden sollen und welche Daten privat bleiben sollen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern um Vertrauen, Persönlichkeitsschutz und Würde.


Digitale Erinnerung und KI-generierte Avatare

Unter digitaler Unsterblichkeit versteht man Ideen und Technologien, mit denen Menschen nach ihrem Tod in digitaler Form weiter präsent bleiben sollen. Dazu gehören Erinnerungsseiten, automatisierte Nachrichten, interaktive Lebensgeschichten, synthetische Stimmen, digitale Avatare und KI-Chatbots, die auf Daten einer verstorbenen Person trainiert wurden.

Solche Systeme werden oft als Griefbots, Deadbots, Trauerbots oder postmortale Avatare bezeichnet. Sie können Texte, Sprachstil, Stimme oder Aussehen einer verstorbenen Person nachahmen. Für manche Angehörige kann dies tröstlich wirken. Andere erleben solche Simulationen als verstörend, unheimlich oder belastend. Deshalb ist die entscheidende Frage nicht nur, ob die Technik möglich ist, sondern ob ihre Nutzung verantwortbar ist.


Chancen von KI im Umgang mit Tod und Trauer

KI kann im Umgang mit Tod und Trauer hilfreich sein, wenn sie begrenzt, transparent und respektvoll eingesetzt wird. Sie kann beim Sortieren von Erinnerungen helfen, alte Fotos verbessern, Audioaufnahmen transkribieren, Erinnerungsbücher vorbereiten, Nachlassdokumente strukturieren oder Informationen über Unterstützungsangebote zugänglich machen. In Bildungskontexten kann KI helfen, unterschiedliche Perspektiven auf Sterben und Trauer zu vergleichen.

Auch im medizinischen und pflegerischen Bereich kann KI unterstützend eingesetzt werden, etwa bei Dokumentation, Kommunikation oder der Auswertung von Versorgungsdaten. Trotzdem dürfen solche Systeme menschliche Nähe nicht ersetzen. Gerade am Lebensende sind Gespräche, Berührung, Zuhören, Seelsorge, psychologische Unterstützung, Pflege und familiäre Beziehungen zentral.


Risiken von KI im Umgang mit Tod und Trauer

KI kann Trauernde verletzen, wenn sie ohne klare Grenzen eingesetzt wird. Besonders problematisch sind Simulationen Verstorbener ohne vorherige Einwilligung. Wenn Daten einer Person genutzt werden, um nach ihrem Tod eine Stimme, ein Gesicht oder einen Chatbot zu erzeugen, entstehen Fragen nach Autonomie, Privatsphäre, Menschenwürde und Persönlichkeitsrecht.

Weitere Risiken sind emotionale Abhängigkeit, Verwechslung von Simulation und Person, kommerzielle Ausnutzung von Trauer, Manipulation durch Werbung, missverständliche Aussagen eines Bots, falsche Erinnerungen, Deepfakes und Konflikte zwischen Angehörigen. Auch Kinder und Jugendliche brauchen besonderen Schutz, weil sie technische Simulationen anders einordnen können als Erwachsene.


Ethische Kriterien für KI nach dem Tod

Eine verantwortliche Nutzung von KI im Zusammenhang mit Verstorbenen sollte mehrere Kriterien erfüllen. Erstens braucht es möglichst eine klare Einwilligung der Person zu Lebzeiten. Zweitens müssen Nutzerinnen und Nutzer jederzeit wissen, dass sie mit einer Simulation interagieren. Drittens sollten Daten sparsam, sicher und zweckgebunden verarbeitet werden. Viertens muss es möglich sein, digitale Avatare zu pausieren, zu löschen oder würdevoll zu beenden. Fünftens dürfen Trauernde nicht durch Geschäftsmodelle emotional unter Druck gesetzt werden.

Besonders wichtig ist die Frage: Dient die Technik dem Menschen oder macht sie Menschen von Technik abhängig? Eine ethische Antwort achtet auf Würde, Wahrheit, Freiwilligkeit, Schutz verletzlicher Personen, kulturelle Vielfalt und die Grenze zwischen Erinnerung und Täuschung.


Philosophische Fragen


Endlichkeit und Sinn

Der Tod macht deutlich, dass menschliches Leben endlich ist. Diese Endlichkeit kann Angst auslösen, aber auch Bedeutung schaffen. Viele philosophische und religiöse Traditionen fragen: Was macht ein gutes Leben aus, wenn es begrenzt ist? Was bleibt von einem Menschen? Sind es Werke, Beziehungen, Erinnerungen, Daten, Werte, Geschichten oder Spuren in anderen Menschen?

KI verschärft diese Fragen. Wenn Daten einer Person weiter sprechen können, bedeutet das nicht, dass die Person weiterlebt. Eine Simulation ist nicht identisch mit einem Menschen. Sie kann an jemanden erinnern, aber sie besitzt nicht dieselbe innere Erfahrung, Verantwortung oder Würde wie die verstorbene Person selbst. Gerade deshalb muss man genau unterscheiden zwischen Erinnerung, Repräsentation und Identität.


Kann KI trösten?

KI kann Worte erzeugen, die tröstlich klingen. Sie kann Erinnerungen ordnen, Fragen stellen oder Gesprächsimpulse geben. Doch Trost ist mehr als passende Sprache. Trost entsteht in Beziehungen, in Vertrauen, in geteilter Verletzlichkeit und in echtem Mitgefühl. Eine KI kann Trost unterstützen, aber sie kann menschliche Anteilnahme nicht vollständig ersetzen.

Wenn Du über KI und Trauer nachdenkst, hilft eine Leitfrage: Was würde einer trauernden Person wirklich guttun? Manchmal ist das ein Gespräch mit Freundinnen und Freunden. Manchmal ist es Ruhe. Manchmal professionelle Hilfe. Manchmal ein Ritual. Manchmal ein digitales Erinnerungsprojekt. Verantwortlich ist, wer verschiedene Wege respektiert und keine technische Lösung als Pflicht darstellt.


Medienbildung: Tod, KI und digitale Öffentlichkeit


Deepfakes und Quellenkritik

KI kann Bilder, Stimmen und Videos erzeugen, die echt wirken. Dadurch entstehen neue Herausforderungen für Medienkompetenz. Wenn Verstorbene scheinbar sprechen, singen oder Botschaften senden, müssen Zuschauerinnen und Zuschauer fragen: Ist das echt, bearbeitet oder vollständig erzeugt? Wer hat das erstellt? Mit welcher Absicht? Wurde die Person zu Lebzeiten gefragt? Wird Trauer respektiert oder ausgenutzt?

Gerade bei Tod, Krieg, Katastrophen und prominenten Personen können manipulierte Medien starke Emotionen auslösen. Deshalb sind Quellenprüfung, Kontextwissen und Zurückhaltung besonders wichtig. Nicht alles, was technisch möglich ist, sollte veröffentlicht oder geteilt werden.


Digitale Gedenkkultur

Digitale Gedenkkultur kann Menschen verbinden. Online-Kondolenzbücher, Erinnerungsseiten, geteilte Fotos, Videos und virtuelle Gedenkveranstaltungen können helfen, wenn Angehörige weit entfernt leben oder wenn Gemeinschaften öffentlich trauern. Zugleich muss Privatsphäre gewahrt bleiben. Nicht jede Erinnerung gehört ins Netz. Nicht jede Person möchte nach dem Tod dauerhaft öffentlich sichtbar sein.

Eine gute digitale Gedenkkultur fragt: Wer darf etwas veröffentlichen? Wer wird gezeigt? Welche Daten bleiben privat? Wie lange soll eine Seite bestehen? Welche Kommentare werden moderiert? Wie können Hass, Spott oder Missbrauch verhindert werden?


Achtsamer Umgang im Unterricht

Das Thema Tod kann persönliche Erinnerungen und Gefühle berühren. Deshalb gelten in diesem aiMOOC besondere Regeln: Du musst keine eigenen Verlusterfahrungen erzählen. Du darfst Aufgaben allgemein, fiktiv oder auf gesellschaftlicher Ebene bearbeiten. Respektvolle Sprache ist Pflicht. Über Verstorbene wird nicht spöttisch gesprochen. Wenn Dich das Thema belastet, wende Dich an eine vertraute Person, eine Lehrkraft, Schulsozialarbeit, Seelsorge, Beratung oder professionelle Unterstützung.

Dieser aiMOOC ersetzt keine Trauerbegleitung, medizinische Beratung oder psychotherapeutische Hilfe. Er ist ein Lernangebot, das Wissen, Reflexion und Gesprächsfähigkeit fördern soll.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bezeichnet der Tod aus biologischer Sicht am treffendsten? (Das endgültige Ende zentraler Lebensfunktionen eines Organismus) (!Eine kurze Schlafphase) (!Eine ausschließlich kulturelle Erfindung) (!Eine normale Form digitaler Speicherung)




Warum ist Trauer nicht bei allen Menschen gleich? (Weil Menschen unterschiedlich fühlen, erinnern und mit Verlust umgehen) (!Weil Trauer immer exakt fünf feste Stufen hat) (!Weil Trauer nur von der Religion abhängt) (!Weil Trauer nur bei Erwachsenen vorkommt)




Was gehört typischerweise zum digitalen Nachlass? (Online-Konten, Dateien, Profile und digitale Spuren) (!Nur Grabsteine und Blumen) (!Nur gedruckte Bücher) (!Nur mündliche Erzählungen ohne Daten)




Was ist ein Griefbot oder Deadbot? (Eine KI-Simulation, die eine verstorbene Person nachahmen kann) (!Ein medizinisches Gerät zur Todesfeststellung) (!Ein traditionelles Bestattungsritual ohne Technik) (!Ein Ort auf einem Friedhof)




Welche Bedingung ist ethisch besonders wichtig, wenn Daten Verstorbener für KI genutzt werden? (Eine möglichst klare Einwilligung der betroffenen Person) (!Eine möglichst hohe Zahl an Likes) (!Eine versteckte Nutzung ohne Hinweis) (!Eine Veröffentlichung aller privaten Daten)




Warum kann KI menschliche Trauer nicht vollständig verstehen? (Weil KI keine eigene Sterblichkeit, Biografie und Empfindung hat) (!Weil KI grundsätzlich keine Sprache erzeugen kann) (!Weil KI nur mit Grabsteinen arbeitet) (!Weil KI immer religiös programmiert ist)




Welche Aussage zu Trauermodellen ist angemessen? (Sie können Orientierung geben, sind aber keine Pflichtabfolge für alle Menschen) (!Sie beweisen, dass alle Menschen gleich trauern) (!Sie ersetzen jedes Gespräch mit Angehörigen) (!Sie verbieten persönliche Rituale)




Welche Gefahr kann bei KI-Avataren Verstorbener entstehen? (Trauernde können Simulation und echte Person emotional verwechseln) (!Gräber werden dadurch automatisch gepflegt) (!Alle Erinnerungen werden dadurch wahrer) (!Datenschutz wird dadurch überflüssig)




Was ist ein zentrales Ziel von Erinnerungskultur? (Gemeinsames Gedenken und Deuten von Vergangenem) (!Das vollständige Löschen aller Erinnerungen) (!Das Verhindern jeder Trauer) (!Das Ersetzen von Menschen durch Maschinen)




Welche Frage gehört besonders zur KI-Ethik im Zusammenhang mit Tod? (Ob die Technik Würde, Zustimmung und Schutz verletzlicher Menschen achtet) (!Ob ein Bot möglichst viele Werbeanzeigen zeigt) (!Ob Trauer grundsätzlich vermieden werden muss) (!Ob Verstorbene keine Bedeutung mehr haben)





Memory

Sterben Prozess am Lebensende
Trauer Reaktion auf Verlust
Digitaler Nachlass Daten nach dem Tod
Griefbot KI-Simulation Verstorbener
Pietät Würdevoller Umgang
Einwilligung Zustimmung zur Nutzung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Biologischer Tod Dauerhaftes Ende zentraler Lebensfunktionen
Trauer Persönlicher und sozialer Prozess nach Verlust
Erinnerungskultur Formen des gemeinsamen Gedenkens
Digitaler Nachlass Konten, Dateien und Profile nach dem Lebensende
KI-Trauerbot Software zur Simulation von Kommunikationsmustern
Ethik Reflexion über verantwortliches Handeln






Kreuzworträtsel

Trauer Welches Wort bezeichnet die seelische Reaktion auf einen schweren Verlust?
Ethik Welches Fach fragt nach verantwortlichem Handeln?
Ritual Wie nennt man eine wiederkehrende Handlung beim Abschied?
Daten Woraus entstehen digitale Spuren?
Pietaet Welcher Begriff meint respektvollen Umgang mit Toten?
Sterben Wie heißt der Prozess am Ende des Lebens?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der biologische Tod bezeichnet das endgültige Ende zentraler

. Trauer ist nicht nur ein Gefühl, sondern ein sozialer und persönlicher

. Künstliche Intelligenz kann Texte, Stimmen oder Bilder auf Grundlage vorhandener

erzeugen. Bei digitalen Avataren Verstorbener ist die vorherige

besonders wichtig. Erinnerungskultur zeigt sich in Ritualen, Erzählungen, Bildern und digitalen

. Eine verantwortliche Nutzung von KI achtet auf Datenschutz, Pietät und menschliche

. Trauerbots können tröstlich wirken, aber sie dürfen echte Beziehungen und professionelle Hilfe nicht

. Der digitale Nachlass umfasst Konten, Profile, Dateien und weitere digitale

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffsnetz: Erstelle ein Begriffsnetz mit mindestens zwölf Begriffen zu Tod, Trauer, Erinnerung, Künstliche Intelligenz und digitalem Nachlass.
  2. Ritualvergleich: Beschreibe zwei unterschiedliche Trauerrituale aus verschiedenen Kulturen oder Religionen und erkläre, welche Funktion sie für Menschen haben können.
  3. Medienanalyse: Sieh Dir das Video aus der Einleitung an und notiere fünf Aussagen, die Dir helfen, den Tod sachlicher zu verstehen.
  4. Perspektivwechsel: Schreibe einen kurzen inneren Monolog einer Person, die über ein digitales Erinnerungsfoto nachdenkt, ohne private Erlebnisse aus Deinem eigenen Leben verwenden zu müssen.


Standard

  1. Digitaler Nachlassplan: Entwickle eine Checkliste für eine fiktive Person, die ihren digitalen Nachlass verantwortungsvoll regeln möchte.
  2. Ethikmatrix: Erstelle eine Tabelle mit Chancen, Risiken und Schutzmaßnahmen für KI-Avatare Verstorbener.
  3. Interviewprojekt: Führe ein respektvolles Interview mit einer erwachsenen Person über Erinnerungskultur, Rituale oder digitale Gedenkformen und fasse die Ergebnisse anonymisiert zusammen.
  4. Quellenkritik: Vergleiche zwei Medienberichte über KI und digitale Trauer und prüfe, ob sie sachlich informieren oder vor allem Emotionen erzeugen.


Schwer

  1. Positionspapier: Verfasse ein Positionspapier zur Frage, ob KI-Trauerbots gesetzlich besonders reguliert werden sollten.
  2. Ausstellungskonzept: Plane eine kleine Ausstellung mit dem Titel „Erinnern im digitalen Zeitalter“ und beschreibe Stationen, Medien, Regeln und Lernziele.
  3. Fallanalyse: Entwickle einen fiktiven Fall, in dem Angehörige über einen KI-Avatar einer verstorbenen Person streiten, und löse den Konflikt mit ethischen Kriterien.
  4. Philosophischer Essay: Schreibe einen Essay zur Frage, ob digitale Spuren eines Menschen dasselbe sind wie seine Identität.



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Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Erkläre anhand eines selbst gewählten Beispiels, warum dieselbe KI-Technologie für eine Person tröstlich und für eine andere Person belastend sein kann.
  2. Ethikentscheidung: Beurteile einen fiktiven Anbieter, der aus alten Chatverläufen einen Trauerbot erzeugt, ohne dass die verstorbene Person vorher zugestimmt hat.
  3. Gesellschaftsbezug: Entwickle Regeln für eine Schule, die nach dem Tod eines Mitglieds der Schulgemeinschaft respektvoll online und offline reagieren möchte.
  4. Medienkompetenz: Analysiere, welche Fragen Du stellen würdest, wenn ein Video auftaucht, in dem eine verstorbene Person scheinbar eine neue Botschaft spricht.
  5. Kulturvergleich: Vergleiche ein religiöses, ein säkulares und ein digitales Erinnerungsritual und erkläre, welche Bedürfnisse sie jeweils ansprechen.
  6. Grenzziehung: Begründe, warum eine KI Erinnerungen unterstützen kann, aber eine verstorbene Person nicht wirklich ersetzt.
  7. Gestaltungsaufgabe: Entwirf ein ethisches Leitbild für eine digitale Gedenkplattform, das Datenschutz, Würde, Moderation und Löschung berücksichtigt.




Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein eigenes Reflexionsprodukt zum Thema KI und der Tod / Den Tod verstehen. Wähle eine Form: Essay, Podcast-Skript, Plakat, Präsentation, Ausstellungskonzept, Debattenrede oder Ethikgutachten. Dein Produkt soll drei Bereiche verbinden: eine sachliche Erklärung des Todes, eine Darstellung von Trauer und Erinnerungskultur sowie eine begründete Bewertung von KI im digitalen Nachleben. Verwende keine privaten Daten lebender oder verstorbener Personen ohne ausdrückliche Erlaubnis. Kennzeichne fiktive Beispiele deutlich. Zeige, dass Du Chancen, Risiken und Schutzmaßnahmen differenziert beurteilen kannst.


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