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KI und Urheberrecht im Deutschunterricht

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KI und Urheberrecht im Deutschunterricht




KI & Urheberrecht / KI im Deutschunterricht


Einleitung

Künstliche Intelligenz verändert, wie Menschen Texte lesen, schreiben, überarbeiten, recherchieren und veröffentlichen. Im Deutschunterricht der Klassen 5 bis 10 kann KI beim Entwickeln von Ideen, beim Formulieren, beim sprachlichen Überarbeiten, beim Üben von Lesekompetenz und beim Reflektieren über Sprache helfen. Gleichzeitig entstehen neue Fragen: Wem gehört ein KI-Text? Darf man fremde Texte in ein KI-System eingeben? Muss man KI-Nutzung kennzeichnen? Wie bleibt die eigene Leistung sichtbar? Und welche Rolle spielen Urheberrecht, Datenschutz, Creative Commons, OER und Medienbildung?

Dieser aiMOOC verbindet Deutschdidaktik, Medienkompetenz, Zukunftskompetenz und rechtliche Grundorientierung. Du lernst, wie Du KI als Werkzeug nutzt, ohne das eigene Denken zu ersetzen. Du lernst außerdem, wie Du mit fremden und eigenen Werken verantwortungsvoll umgehst. Der Kurs richtet sich besonders an Lernende der Klassen 5 bis 10, kann aber auch in der Lehrkräftebildung, in Projekttagen und in der Medienbildung eingesetzt werden.

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Wichtiger Hinweis: Dieser aiMOOC bietet eine pädagogische Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Gesetze, schulische Vorgaben, Lizenzbedingungen und Nutzungsbedingungen von KI-Diensten können sich ändern. Prüfe bei konkreten Veröffentlichungen, Prüfungen oder sensiblen Daten immer die aktuellen Vorgaben Deiner Schule, Deines Bundeslandes und des jeweiligen Dienstes.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was KI, Generative KI, Prompts, Output, Urheberrecht, Lizenz, Creative Commons, OER, Zitat, Quellenangabe, Datenschutz und Eigenleistung bedeuten. Du kannst einschätzen, wann KI im Deutschunterricht hilfreich ist und wann sie problematisch wird. Du kannst KI-Ausgaben kritisch prüfen, überarbeiten und kennzeichnen. Du kannst einfache urheberrechtliche Grundfragen für den Unterricht unterscheiden: eigene Werke, fremde Werke, frei lizenzierte Materialien, Unterrichtsschranken und KI-generierte Inhalte. Außerdem kannst Du für eigene Texte ein transparentes Portfolio führen, in dem deutlich wird, welche Arbeit von Dir stammt und wobei KI unterstützt hat.


Was ist Künstliche Intelligenz?

Künstliche Intelligenz bezeichnet technische Systeme, die Aufgaben ausführen, für die Menschen normalerweise Fähigkeiten wie Mustererkennung, Sprachverarbeitung, Klassifikation, Planung oder Problemlösen einsetzen. Im Schulalltag sind vor allem generative KI-Systeme sichtbar geworden. Sie können Texte, Bilder, Zusammenfassungen, Fragen, Gliederungen, Erklärungen, Übersetzungen oder Programmcode erzeugen. Sie wirken oft sehr überzeugend, weil sie sprachliche Muster gut nachbilden. Das bedeutet aber nicht, dass sie wie ein Mensch verstehen, fühlen, urteilen oder Verantwortung übernehmen.

Eine Sprach-KI verarbeitet Eingaben, erkennt sprachliche Muster und erzeugt wahrscheinliche Fortsetzungen. Wenn Du einen Prompt schreibst, formulierst Du eine Arbeitsanweisung. Die KI liefert daraufhin einen Output. Dieser Output kann nützlich sein, aber er kann auch Fehler, erfundene Quellen, unklare Aussagen, Vorurteile, stereotype Formulierungen oder rechtlich problematische Inhalte enthalten. Deshalb gehört zur Arbeit mit KI immer eine kritische Prüfung.


Generative KI im Deutschunterricht

Im Deutschunterricht kann generative KI verschiedene Rollen übernehmen. Sie kann ein Ideengeber sein, ein Schreibpartner, ein Übungsgenerator, ein Feedbackwerkzeug oder ein Gegenstand kritischer Analyse. Sie darf aber nicht an die Stelle Deiner eigenen Schreibkompetenz, Deines Urteils und Deiner Verantwortung treten. Besonders wichtig ist, dass Du zwischen Unterstützung und Ersatz der eigenen Leistung unterscheidest. Ein KI-Vorschlag kann Dir helfen, eine Einleitung zu verbessern. Wenn Du aber einen vollständigen Aufsatz ungeprüft abgibst, ist Deine eigene Leistung kaum noch erkennbar.

Eine gute Regel lautet: KI darf Denken anstoßen, aber nicht Dein Denken ersetzen. Im Deutschunterricht bedeutet das: Du formulierst Ziele, triffst sprachliche Entscheidungen, prüfst Quellen, begründest Überarbeitungen und reflektierst, was Du gelernt hast. Die KI ist ein Werkzeug. Autorin oder Autor Deiner schulischen Arbeit bleibst Du nur dann glaubwürdig, wenn Du Deine eigenen Entscheidungen sichtbar machst.


Urheberrecht: Grundbegriffe

Das Urheberrecht schützt persönliche geistige Schöpfungen. Dazu können literarische Texte, Gedichte, Erzählungen, Sachtexte, Reden, Bilder, Musik, Filme, Karten, Grafiken und weitere Werkarten gehören. Urheberin oder Urheber ist die Person, die ein Werk geschaffen hat. Das Urheberrecht entsteht grundsätzlich automatisch mit der Schaffung eines geschützten Werkes. Man muss ein Gedicht oder eine Geschichte also nicht erst irgendwo anmelden, damit es geschützt sein kann.

Für den Deutschunterricht ist wichtig: Wenn Du fremde Texte, Bilder oder Aufgaben verwendest, brauchst Du entweder eine gesetzliche Erlaubnis, eine passende Lizenz oder die Zustimmung der Rechteinhabenden. Wenn Du zitierst, musst Du das Zitat kenntlich machen und eine Quellenangabe hinzufügen. Wenn Du Material veröffentlichst, zum Beispiel in einem Blog, einer Präsentation, auf einer Schulhomepage oder in einem Video, gelten strengere Maßstäbe als bei einer nur internen Unterrichtsnutzung.


Werk, Urheberin und Urheber

Ein Werk ist nicht einfach jede Information. Fakten wie „Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands“ sind nicht als solche urheberrechtlich geschützt. Geschützt sein kann aber die konkrete sprachliche Gestaltung eines Textes, die Auswahl und Anordnung eines Materials oder die besondere Form einer Darstellung. Im Deutschunterricht begegnen Dir geschützte Werke ständig: Romanauszüge, Gedichte, Songtexte, Theaterstücke, Bilder, Karikaturen, Filme, Erklärvideos, Arbeitsblätter oder digitale Lernmaterialien.

Bei KI-generierten Inhalten wird die Frage komplizierter. Nach deutschem Urheberrechtsverständnis braucht ein geschütztes Werk eine persönliche geistige Schöpfung eines Menschen. Eine KI selbst kann nicht Urheberin sein. Rein maschinell erzeugte Inhalte sind daher in der Regel nicht wie menschliche Werke urheberrechtlich geschützt. Trotzdem bedeutet das nicht, dass KI-Ausgaben immer frei und risikolos nutzbar sind. Ein KI-Output kann zum Beispiel geschützte Bestandteile enthalten, Persönlichkeitsrechte verletzen, Marken berühren, gegen Nutzungsbedingungen verstoßen oder falsche Quellen erfinden.


Nutzung fremder Werke im Unterricht

Für Schulen gibt es gesetzliche Erlaubnisse, die Unterricht ermöglichen sollen. Besonders wichtig ist § 60a UrhG zu Unterricht und Lehre. Für nicht kommerzielle Unterrichtszwecke dürfen unter bestimmten Bedingungen Teile veröffentlichter Werke genutzt werden. Häufig wird als Orientierung genannt, dass bis zu 15 Prozent eines veröffentlichten Werkes genutzt werden dürfen. Vollständig genutzt werden können unter bestimmten Bedingungen etwa Abbildungen, einzelne Beiträge aus derselben Fachzeitschrift oder wissenschaftlichen Zeitschrift, Werke geringen Umfangs und vergriffene Werke.

Diese Regeln gelten nicht grenzenlos. Sie beziehen sich auf Bildungseinrichtungen, konkrete Lerngruppen und Unterrichtszwecke. Eine Veröffentlichung auf einer frei zugänglichen Website ist etwas anderes als eine Bereitstellung in einem geschlossenen Lernraum. Besonders vorsichtig solltest Du bei Schulbüchern, aktuellen Presseartikeln, Musik, Filmen, Bildern aus dem Internet und Materialien mit unklarer Lizenz sein. Im Zweifel gilt: nicht einfach kopieren, sondern Rechte prüfen, freie Materialien suchen oder eigene Materialien erstellen.


KI und Urheberrecht: typische Fragen


Darf ich fremde Texte in eine KI eingeben?

Wenn Du einen fremden Text in ein KI-System eingibst, kann dadurch eine digitale Kopie und eine Verarbeitung durch einen externen Dienst entstehen. Das ist besonders problematisch, wenn der Text urheberrechtlich geschützt, nicht öffentlich, personenbezogen oder vertraulich ist. Im Deutschunterricht solltest Du deshalb keine vollständigen Romane, Gedichte, Schulbuchseiten, Klassenarbeiten, privaten Texte von Mitschülerinnen und Mitschülern oder unveröffentlichte Arbeiten anderer Personen ohne Erlaubnis in öffentliche KI-Tools eingeben.

Besser ist es, mit gemeinfreien Texten, kurzen selbst formulierten Ausschnitten, frei lizenzierten Materialien oder von der Lehrkraft bereitgestellten Texten zu arbeiten. Wenn Deine Schule ein geprüftes KI-System nutzt, können andere Regeln gelten. Dennoch bleibt wichtig: Nur eingeben, was Du eingeben darfst.


Gehört mir ein KI-Text?

Ein reiner KI-Text ist nicht automatisch Dein eigenes Werk. Deine eigene Leistung kann aber entstehen, wenn Du selbst eine kreative Idee entwickelst, gezielt auswählst, stark überarbeitest, eigene Formulierungen einbringst, Aufbauentscheidungen triffst, Quellen prüfst und den Text eigenständig verantwortest. Ein einfacher Prompt wie „Schreibe eine Inhaltsangabe“ reicht meist nicht, um eine eigene schöpferische Leistung zu begründen. Ein umfangreicher Arbeitsprozess mit eigenen Entscheidungen kann dagegen Teil Deiner Lern- und Schreibarbeit sein.

Für die Schule ist weniger die Frage „Wem gehört der KI-Text?“ entscheidend, sondern: Was hast Du selbst geleistet? Deshalb sind Arbeitsprozess, Entwürfe, Notizen, Prompts, KI-Ausgaben, Überarbeitungen und Reflexionen wichtig. Sie zeigen, ob Du Kompetenzen aufgebaut hast.


Darf ich KI-Ausgaben veröffentlichen?

Du solltest KI-Ausgaben nicht ungeprüft veröffentlichen. Prüfe zuerst, ob der Inhalt sachlich stimmt, ob er fremde Rechte verletzt, ob Personen erkennbar sind, ob Bilder oder Namen problematisch sind, ob die Nutzungsbedingungen des KI-Dienstes eine Veröffentlichung erlauben und ob Du KI-Nutzung transparent kennzeichnen musst. Besonders heikel sind realistisch wirkende Bilder von Personen, nachgeahmte Schreibstile lebender Autorinnen und Autoren, erfundene Zitate, beleidigende Inhalte und Texte, die geschützte Werke zu stark nachbilden.

Eine sichere schulische Praxis ist: KI als Hilfsmittel offen nennen, den eigenen Anteil beschreiben, Quellen prüfen, keine personenbezogenen Daten verwenden und veröffentlichte Produkte sorgfältig redaktionell überarbeiten.


Creative Commons und OER

Creative Commons ist ein System standardisierter Lizenzen. Urheberinnen und Urheber können damit anderen erlauben, ihre Werke unter bestimmten Bedingungen zu nutzen. Für den Unterricht sind solche Lizenzen besonders hilfreich, weil sie rechtssichere und kreative Nutzung erleichtern. OER sind offene Bildungsmaterialien, die frei genutzt, angepasst und weitergegeben werden dürfen, sofern die jeweilige Lizenz eingehalten wird.

Wichtige Lizenzbausteine sind BY für Namensnennung, SA für Weitergabe unter gleichen Bedingungen, NC für nicht kommerzielle Nutzung und ND für keine Bearbeitungen. Für wirklich offene Bildungsressourcen sind besonders Lizenzen wie CC BY und CC BY-SA geeignet. Bei CC BY-NC oder CC BY-ND gibt es Einschränkungen, die für Remix, Veröffentlichung oder Weitergabe problematisch sein können.


TULLU-Regel für freie Materialien

Wenn Du frei lizenzierte Materialien verwendest, hilft Dir die TULLU-Regel. Sie erinnert Dich daran, welche Angaben nötig sind: Titel, Urheberin oder Urheber, Lizenz, Link zur Lizenz und Ursprungsort. Im Deutschunterricht kannst Du diese Regel beim Nutzen von Bildern in Präsentationen, beim Erstellen von Arbeitsblättern, beim Veröffentlichen von Erklärvideos oder bei Projektwebsites anwenden.

Ein gutes Quellen- und Lizenzverzeichnis zeigt nicht nur, dass Du sorgfältig gearbeitet hast. Es schützt auch die Arbeit anderer Menschen und macht Deine eigene Arbeit nachvollziehbar.


Datenschutz und Persönlichkeitsrechte

Datenschutz schützt personenbezogene Daten. Dazu gehören Namen, Fotos, Stimmen, Schulnoten, Gesundheitsinformationen, private Texte, Chatverläufe, Standortdaten und viele weitere Informationen, die einer Person zugeordnet werden können. Wenn Du solche Daten in ein KI-System eingibst, können sie verarbeitet, gespeichert oder zur Verbesserung eines Dienstes verwendet werden. Ob und wie das passiert, hängt vom jeweiligen System und seinen Bedingungen ab.

Im Deutschunterricht gilt deshalb: Gib keine personenbezogenen Daten von Mitschülerinnen, Mitschülern, Lehrkräften oder anderen Personen in KI-Tools ein. Lade keine Fotos hoch, auf denen Personen erkennbar sind, wenn keine klare Erlaubnis und kein schulisch geprüfter Rahmen vorliegen. Verwende für Übungen lieber fiktive Namen, erfundene Situationen oder anonymisierte Beispiele.


KI-Nutzung transparent machen

Transparenz ist eine Schlüsselkompetenz. Wenn Du KI im Unterricht nutzt, solltest Du dokumentieren, wie Du gearbeitet hast. Das kann in einem KI-Nutzungsprotokoll geschehen. Darin notierst Du das Tool, den Zweck, wichtige Prompts, wichtige KI-Ausgaben, eigene Änderungen, geprüfte Quellen und eine kurze Reflexion. So wird sichtbar, dass Du nicht einfach abgegeben hast, was ein System erzeugt hat, sondern dass Du bewusst gelernt und gearbeitet hast.

Eine einfache Kennzeichnung kann so aussehen: „Ich habe KI genutzt, um Ideen für eine Gliederung zu sammeln. Die endgültige Auswahl, Formulierung, Quellenprüfung und Überarbeitung stammen von mir.“ Bei Prüfungen, Klassenarbeiten und benoteten Projekten gelten die Regeln der Lehrkraft und der Schule. Unerlaubte KI-Nutzung kann als Täuschung gewertet werden.


Beispiel für ein KI-Nutzungsprotokoll

Bereich Beispiel
Ziel Ich wollte Ideen für eine Einleitung zu einer Erörterung sammeln.
Tool Genutztes KI-System nach Vorgabe der Lehrkraft.
Prompt Gib mir drei mögliche Einstiege für eine Erörterung zum Thema Lesen in der digitalen Welt.
Übernahme Ich habe keine Formulierung direkt übernommen, sondern eine eigene Einleitung geschrieben.
Prüfung Ich habe Behauptungen mit zwei Quellen verglichen.
Reflexion Die KI half beim Start, aber einige Vorschläge waren zu allgemein.


KI als Werkzeug für Lesen, Schreiben und Sprachreflexion


Lesen mit KI

KI kann Dir helfen, schwierige Begriffe zu erklären, Verständnisfragen zu formulieren oder den Aufbau eines Textes sichtbar zu machen. Trotzdem musst Du literarische Texte selbst lesen. Eine Zusammenfassung ersetzt nicht die eigene Begegnung mit Figuren, Sprache, Stimmung, Perspektive und Erzählweise. Gerade im Deutschunterricht zählt, wie Du Textstellen deutest und Deine Deutung begründest.

Sinnvoll ist zum Beispiel eine Aufgabe, bei der Du zuerst selbst eine Deutung schreibst, danach eine KI-Deutung vergleichst und anschließend begründest, welche Aussagen überzeugend sind und welche nicht. So lernst Du nicht nur Textverständnis, sondern auch Quellenkritik und Argumentation.


Schreiben mit KI

Beim Schreiben kann KI als Schreibanlass, Formulierungspartner oder Feedbackgeber dienen. Du kannst Dir zum Beispiel verschiedene Überschriften vorschlagen lassen, eine Gliederung prüfen, eine Einleitung sprachlich vergleichen oder einen Text auf Verständlichkeit untersuchen lassen. Entscheidend bleibt aber, dass Du die Verantwortung für Inhalt, Aufbau, Stil und Quellen trägst.

Eine gute Schreibstrategie besteht aus fünf Schritten: Ziel klären, selbst entwerfen, KI gezielt befragen, kritisch überarbeiten und den Prozess dokumentieren. So wird KI nicht zur Abkürzung am Lernen vorbei, sondern zu einem Werkzeug, das Deine Schreibkompetenz stärkt.


Sprachreflexion mit KI

KI kann Sprachvarianten sichtbar machen. Du kannst einen sachlichen Text in eine einfachere Sprache übertragen lassen, einen Bericht mit einer Erzählung vergleichen oder untersuchen, wie sich Wortwahl und Satzbau verändern. Danach prüfst Du: Welche Wirkung entsteht? Was geht verloren? Welche Formulierungen sind ungenau? Welche Zielgruppe wird angesprochen?

So wird KI zum Gegenstand der Sprachreflexion. Du lernst, dass Sprache nicht nur Information transportiert, sondern Haltung, Perspektive, Macht und Wirkung erzeugt.


Unterrichtsideen für Klassen 5 bis 10

Klassenstufe Schwerpunkt Beispiel
Klasse 5 bis 6 Spielerische Medienbildung KI erstellt drei Märchenanfänge. Du erkennst Märchenmerkmale, findest Fehler und schreibst eine eigene Fortsetzung.
Klasse 7 bis 8 Textsorten und Quellenkritik KI liefert eine Inhaltsangabe oder einen Bericht. Du prüfst Aufbau, Tempus, Sachlichkeit, Vollständigkeit und Quellen.
Klasse 9 bis 10 Argumentation und Urheberrecht KI erstellt Argumente zu einem Streit Thema. Du bewertest Qualität, Belege, Perspektiven, Bias und Kennzeichnung.


Rechtlich und pädagogisch sichere Grundregeln

Regel Bedeutung für Dich
Eigene Leistung sichtbar machen Zeige durch Entwürfe, Notizen, Überarbeitungen und Reflexion, was Du selbst getan hast.
KI-Nutzung kennzeichnen Nenne Tool, Zweck, wichtige Prompts und eigene Bearbeitung.
Keine fremden Werke ungeprüft eingeben Kopiere keine geschützten Texte, Gedichte, Schulbuchseiten oder privaten Texte anderer Personen in öffentliche KI-Systeme.
Keine personenbezogenen Daten eingeben Verwende keine echten Namen, Fotos, Noten, privaten Nachrichten oder sensiblen Informationen.
Quellen prüfen Verlasse Dich nicht auf erfundene oder ungeprüfte Quellenangaben einer KI.
Lizenzen beachten Nutze eigene Materialien, freie Materialien oder rechtlich erlaubte Unterrichtsmaterialien.


Methoden für den Unterricht

  1. Prompt-Werkstatt: Du vergleichst schlechte und gute Prompts und beschreibst, warum präzise Arbeitsaufträge bessere Ergebnisse liefern.
  2. KI-Detektiv: Du überprüfst KI-Ausgaben auf Fehler, erfundene Quellen, ungenaue Begriffe und einseitige Perspektiven.
  3. Schreibkonferenz: Du überarbeitest einen eigenen Text zuerst mit Mitschülerinnen und Mitschülern und danach mit KI-Feedback.
  4. Rechteampel: Du ordnest Materialien als grün, gelb oder rot ein: frei nutzbar, nur eingeschränkt nutzbar oder nicht ohne Erlaubnis nutzbar.
  5. Quellenlabor: Du vergleichst KI-Aussagen mit Lexika, Schulbüchern, Wikipedia-Artikeln und offiziellen Quellen.
  6. Portfolioarbeit: Du sammelst Entwürfe, Prompts, KI-Ausgaben, Änderungen und Reflexionen als Lernnachweis.


Zukunftskompetenzen

KI im Deutschunterricht ist mehr als Techniktraining. Es geht um Urteilskompetenz, Kreativität, Kommunikation, Kooperation, kritisches Denken, Sprachbewusstsein, Informationskompetenz und Verantwortung. Wer KI gut nutzt, kann Fragen besser formulieren, Ergebnisse prüfen, eigene Texte verbessern und digitale Öffentlichkeit reflektieren. Wer KI unkritisch nutzt, riskiert Fehler, Abhängigkeit, Täuschung, Verletzung fremder Rechte und Verlust eigener Lernchancen.

Der Deutschunterricht ist dafür besonders geeignet, weil Sprache im Mittelpunkt steht. KI macht sichtbar, wie Texte entstehen, wie Wirkung erzeugt wird und warum menschliche Deutung, Empathie, Erfahrung und Verantwortung nicht durch automatische Textproduktion ersetzt werden können.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was schützt das Urheberrecht vor allem? (Geistige Werke und ihre Nutzung) (!Alle beliebigen Ideen ohne konkrete Form) (!Nur technische Geräte) (!Nur Texte aus Schulbüchern)




Wer kann nach deutschem Urheberrechtsverständnis Urheber eines Werkes sein? (Ein Mensch als Schöpfer des Werkes) (!Ein beliebiges Computerprogramm) (!Ein Zufallsgenerator ohne menschliche Gestaltung) (!Ein Drucker im Klassenraum)




Welche Rolle kann KI im Deutschunterricht sinnvoll übernehmen? (Werkzeug zur Unterstützung von Denken und Schreiben) (!Ersatz für jede eigene Lektüre) (!Garantie für fehlerfreie Quellen) (!Automatische Bewertung aller Leistungen)




Warum sollte KI-Nutzung in schulischen Arbeiten gekennzeichnet werden? (Damit Eigenleistung und Hilfsmittel transparent werden) (!Damit Texte länger aussehen) (!Damit keine Quellen mehr nötig sind) (!Damit Rechtschreibung unwichtig wird)




Was ist ein Prompt? (Eine Arbeitsanweisung an ein KI-System) (!Eine fertige Klassenarbeit) (!Eine Lizenz für Bilder) (!Ein gedrucktes Wörterbuch)




Was ist bei KI-Ausgaben besonders wichtig? (Sie kritisch zu prüfen und zu überarbeiten) (!Sie immer wortgleich zu übernehmen) (!Sie als sichere Quelle zu behandeln) (!Sie ohne Kennzeichnung zu veröffentlichen)




Was bedeutet OER? (Offene Bildungsmaterialien mit freien Nutzungsrechten) (!Online Ergebnisse ohne Recherche) (!Ordner für elektronische Romane) (!Offizielle Einträge ohne Redaktion)




Was ist bei Creative Commons Material erforderlich? (Die Lizenzbedingungen müssen beachtet werden) (!Der Name der Lizenz darf gelöscht werden) (!Alle Materialien dürfen immer verändert werden) (!Quellenangaben sind grundsätzlich verboten)




Warum sind personenbezogene Daten in KI-Tools problematisch? (Sie können Datenschutzrechte betreffen) (!Sie verbessern automatisch jede Antwort) (!Sie machen Urheberrecht unwirksam) (!Sie ersetzen eine Quellenprüfung)




Was ist eine Halluzination bei KI? (Eine überzeugend klingende, aber falsche Ausgabe) (!Eine besonders gute Quellenangabe) (!Eine sichere urheberrechtliche Erlaubnis) (!Eine Form der Handschrift)





Memory

Prompt Arbeitsauftrag an eine KI
Output Ausgabe eines KI-Systems
Lizenz Nutzungsregel für ein Werk
Zitat Übernommene Stelle mit Quellenangabe
OER Frei nutzbares Bildungsmaterial
Halluzination Überzeugend klingende Falschaussage
Datenschutz Schutz personenbezogener Informationen
Eigenleistung Sichtbarer eigener Arbeitsanteil





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
KI-Text überarbeiten Eigene Autorentscheidung
Gedicht aus Buch kopieren Urheberrecht prüfen
Bild mit CC-Lizenz nutzen Lizenzbedingungen nennen
Namen von Mitschülern eingeben Datenschutz vermeiden
KI-Antwort belegen Quellen kontrollieren
Prompt dokumentieren Transparenz herstellen






Kreuzworträtsel

Urheber Wer ist nach deutschem Recht der Schöpfer eines Werkes?
Prompt Wie heißt der Arbeitsauftrag an eine KI?
Lizenz Wie heißt eine Regelung zur erlaubten Nutzung eines Werkes?
Zitat Wie heißt eine kurze übernommene Textstelle mit Quellenangabe?
Datenschutz Welcher Begriff bezeichnet den Schutz personenbezogener Informationen?
Quelle Was musst Du prüfen, wenn eine KI eine Behauptung liefert?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Im Deutschunterricht kann

beim Planen, Überarbeiten und Reflektieren von Texten helfen. Eine KI-Ausgabe sollte nicht ungeprüft übernommen werden, weil sie

enthalten kann. Das Urheberrecht schützt Werke, wenn sie eine persönliche geistige

darstellen. Wer fremde Textstellen übernimmt, braucht eine passende

. Frei nutzbare Bildungsmaterialien werden häufig als

bezeichnet. Bei Creative-Commons-Material müssen die jeweiligen

beachtet werden. In Schulaufgaben ist wichtig, die eigene

sichtbar zu machen. Personenbezogene Daten dürfen nicht achtlos in KI-Tools eingegeben werden, denn sie betreffen den

. Ein guter Prompt beschreibt Ziel, Textsorte, Zielgruppe und

. Wer mit KI arbeitet, sollte Nutzungsschritte in einem

dokumentieren.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. KI-Begriffe erklären: Erstelle ein kleines Glossar mit zehn Begriffen aus diesem aiMOOC. Formuliere jede Erklärung so, dass eine Schülerin oder ein Schüler der Klasse 5 sie versteht.
  2. Rechteampel gestalten: Zeichne eine Ampel mit Beispielen für grüne, gelbe und rote Materialnutzung im Deutschunterricht. Erkläre zu jedem Beispiel Deine Entscheidung.
  3. Prompt verbessern: Schreibe drei ungenaue Prompts und verbessere sie so, dass Ziel, Textsorte, Zielgruppe und Kriterien klar werden.
  4. Quellenplakat erstellen: Gestalte ein Plakat mit fünf Regeln für gute Quellenangaben bei Texten, Bildern und KI-Nutzung.


Standard

  1. KI-Text prüfen: Lass Dir zu einem literarischen Text eine kurze KI-Deutung geben. Prüfe die Deutung anhand des Originaltextes und markiere überzeugende, ungenaue und falsche Aussagen.
  2. Schreibprozess dokumentieren: Schreibe einen eigenen Text und nutze KI nur für Feedback. Dokumentiere Prompt, KI-Rückmeldung, eigene Änderungen und eine Reflexion.
  3. Creative-Commons-Recherche: Suche drei frei lizenzierte Bilder zu einem Unterrichtsthema. Erstelle korrekte TULLU-Angaben und begründe, warum die Bilder nutzbar sind.
  4. Podcastskript entwickeln: Entwirf ein kurzes Podcastskript zum Thema KI und Urheberrecht. Markiere, welche Teile von Dir stammen und wobei KI höchstens geholfen hat.


Schwer

  1. Fallanalyse Urheberrecht: Analysiere einen Fall, in dem eine Klasse KI für ein Erklärvideo nutzt. Prüfe Texte, Bilder, Musik, Stimmen, Datenschutz, Quellen und Kennzeichnung.
  2. Unterrichtsregelwerk entwerfen: Entwickle einen fairen Regelkatalog für KI-Nutzung im Deutschunterricht. Begründe jede Regel mit Lernziel, Transparenz und Verantwortung.
  3. Vergleich menschlicher und KI-Texte: Vergleiche einen selbst geschriebenen argumentativen Text mit einem KI-Text zum selben Thema. Untersuche Aufbau, Stil, Belege, Perspektiven und Glaubwürdigkeit.
  4. OER-Projekt veröffentlichen: Erstelle ein eigenes Arbeitsblatt zu KI und Urheberrecht unter einer passenden freien Lizenz. Ergänze Quellen, Lizenzhinweise und eine Reflexion zur Wiederverwendbarkeit.



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Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallentscheidung: Eine Schülerin gibt eine von KI formulierte Erörterung ab und nennt nur das Thema. Beurteile, welche Probleme für Eigenleistung, Transparenz und Bewertung entstehen und entwickle eine faire Lösung.
  2. Transferaufgabe: Übertrage die Regeln aus diesem aiMOOC auf ein anderes Fach, zum Beispiel Geschichte oder Biologie. Welche Regeln bleiben gleich, welche müssen angepasst werden?
  3. Materialprüfung: Du möchtest ein digitales Arbeitsblatt mit einem Gedicht, einem Bild aus dem Internet und einer KI-Zusammenfassung veröffentlichen. Entwickle einen Prüfplan für Rechte, Quellen, Lizenzen und Kennzeichnung.
  4. Reflexion Schreibkompetenz: Erkläre, warum KI-Feedback Deine Schreibkompetenz stärken kann, aber auch schwächen kann. Beziehe Dich auf konkrete Phasen des Schreibprozesses.
  5. Argumentationsaufgabe: Nimm begründet Stellung zu der Aussage: KI sollte im Deutschunterricht nicht verboten, sondern kritisch und transparent genutzt werden.
  6. Ethik und Verantwortung: Entwickle Kriterien, wann KI-Nutzung gegenüber Mitschülerinnen, Mitschülern, Lehrkräften und Urheberinnen oder Urhebern fair ist.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis sammelst Du ein Portfolio zu einer eigenen Schreibaufgabe. Dein Portfolio enthält Deinen ersten Entwurf, Deine selbst formulierten Ziele, verwendete Quellen, mögliche KI-Prompts, wichtige KI-Ausgaben, Deine Überarbeitungen, eine Kennzeichnung der KI-Nutzung und eine abschließende Reflexion. In der Reflexion beantwortest Du: Was hat Dir KI erleichtert? Wo war KI ungenau? Welche Entscheidungen hast Du selbst getroffen? Wie hast Du Urheberrecht, Datenschutz und Quellen beachtet?

Bewertet werden nicht nur fertige Texte, sondern auch Dein Arbeitsprozess, Deine Begründungen, Deine Quellenprüfung, Deine sprachliche Überarbeitung und Deine Fähigkeit, Verantwortung für das Ergebnis zu übernehmen.




OERs zum Thema


Quellen und weiterführende Orientierung

  1. § 2 UrhG: Geschützte Werke
  2. § 7 UrhG: Urheber
  3. § 44b UrhG: Text und Data Mining
  4. § 60a UrhG: Unterricht und Lehre
  5. Europäische Kommission: AI Act
  6. Creative Commons BY-SA 4.0
  7. Bundeszentrale für politische Bildung: KI und Bildung



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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THE MONKEY DANCE



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The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
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  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
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