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KI-Infografiken mit NotebookLM im Unterricht

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KI-Infografiken mit NotebookLM im Unterricht



Einleitung

KI-Infografiken für den Unterricht gestalten mit NotebookLM ist ein kompakter aiMOOC für eine Lehrerfortbildung zum professionellen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Schule. Du lernst, wie aus fachlichen Quellen, Arbeitsblättern, Unterrichtsnotizen oder längeren Texten visuelle Lernmaterialien entstehen können, die Lernende schneller orientieren, Inhalte strukturieren und Diskussionen anregen.

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Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Du mit NotebookLM und einem didaktisch durchdachten Vorgehen fachlich richtige, übersichtliche, adressatengerechte und datenschutzbewusste Infografiken für den Unterricht planst, erzeugst, prüfst und weiterentwickelst. Dabei geht es nicht darum, eine KI-Ausgabe ungeprüft zu übernehmen. Entscheidend ist, dass Du als Lehrkraft die Lernziele, die Quellen, die Zielgruppe, die Gestaltung und die Qualitätssicherung steuerst.


Was sind KI-Infografiken?

Eine Infografik verbindet Information, Text, Symbol, Bild, Diagramm und Layout, um komplexe Inhalte schnell erfassbar zu machen. Eine KI-Infografik entsteht, wenn ein KI-System aus bereitgestellten Informationen eine visuelle Darstellung vorschlägt oder erzeugt. Für den Unterricht kann das besonders hilfreich sein, wenn Lernende Zusammenhänge erkennen, Prozesse vergleichen, Fachbegriffe ordnen oder Ergebnisse präsentieren sollen.

Gute KI-Infografiken sind nicht nur schön. Sie erfüllen eine didaktische Funktion. Sie reduzieren Komplexität, ohne wichtige Zusammenhänge zu verfälschen. Sie zeigen Beziehungen, Abfolgen, Ursachen, Folgen oder Gegensätze. Sie unterstützen Visualisierung, Medienkompetenz, Lesekompetenz und Fachlernen.


Typische Formen von Unterrichtsinfografiken

  1. Prozessgrafik: Eine Prozessgrafik zeigt einen Ablauf, zum Beispiel den Weg von der Quelle zur geprüften Unterrichtsgrafik.
  2. Zeitleiste: Eine Zeitleiste eignet sich für geschichtliche, literarische oder naturwissenschaftliche Entwicklungen.
  3. Vergleichsgrafik: Eine Vergleichsgrafik stellt Gemeinsamkeiten und Unterschiede gegenüber.
  4. Begriffsnetz: Ein Begriffsnetz ordnet Fachbegriffe und ihre Beziehungen.
  5. Erklärgrafik: Eine Erklärgrafik zerlegt ein komplexes Thema in verständliche Bausteine.
  6. Datenvisualisierung: Eine Datenvisualisierung stellt Zahlen, Häufigkeiten oder Relationen grafisch dar.


NotebookLM im Unterrichtskontext

NotebookLM ist ein KI-gestütztes Werkzeug, das mit bereitgestellten Quellen arbeitet. Du kannst Materialien in ein Notebook einbringen und daraus Zusammenfassungen, Lernhilfen, Fragen, Übersichten, Mindmaps oder Infografiken erzeugen lassen. Der besondere didaktische Wert liegt darin, dass die Arbeit stärker an den hochgeladenen oder ausgewählten Quellen orientiert ist als bei einem frei chattenden KI-System.

Für die Schule bedeutet das: Du kannst Unterrichtsmaterialien aus Deinen eigenen geprüften Quellen vorbereiten, statt die KI allgemein im Internet antworten zu lassen. Trotzdem bleibt eine fachliche Kontrolle notwendig. Auch quellenbezogene KI-Ausgaben können verkürzen, missverstehen oder unpassende Schwerpunkte setzen.


Chancen für Lehrkräfte

  1. Unterrichtsvorbereitung: Du kannst lange Texte, Fachartikel oder Lehrplanabschnitte in visuelle Lernmaterialien überführen.
  2. Differenzierung: Du kannst dieselben Inhalte für unterschiedliche Lernniveaus vereinfachen, verdichten oder vertiefen.
  3. Aktivierung: Du kannst Lernende Infografiken prüfen, verbessern oder selbst konzipieren lassen.
  4. Wiederholung: Du kannst zentrale Inhalte einer Unterrichtsreihe als visuelle Zusammenfassung sichern.
  5. Sprachbildung: Du kannst Fachbegriffe, Definitionen und Zusammenhänge sichtbar machen.
  6. Projektarbeit: Du kannst Lernende eigene Quellenpakete auswerten und Präsentationsprodukte entwickeln lassen.


Grenzen und Risiken

Künstliche Intelligenz kann Unterricht unterstützen, ersetzt aber nicht die pädagogische Verantwortung. Besonders wichtig sind Faktenprüfung, Quellenkritik, Urheberrecht, Datenschutz und Barrierefreiheit. Du solltest keine personenbezogenen Daten von Lernenden hochladen, keine vertraulichen schulischen Dokumente verwenden und die Vorgaben Deiner Schule, Deines Schulträgers und Deines Bundeslandes beachten.

Eine KI-Infografik kann außerdem scheinbar überzeugend aussehen, obwohl sie fachliche Fehler enthält. Deshalb müssen Aussagen, Zahlen, Begriffe, Namen und Beziehungen immer geprüft werden. Visuelle Klarheit darf nicht mit sachlicher Richtigkeit verwechselt werden.


Didaktisches Vorgehen: Von der Quelle zur Unterrichtsinfografik


Schritt: Lernziel klären

Am Anfang steht nicht das Tool, sondern das Lernziel. Frage Dich: Was sollen die Lernenden nach der Arbeit mit der Infografik besser verstehen, erklären, vergleichen, anwenden oder beurteilen können? Eine Infografik zu Klimawandel kann zum Beispiel Ursachen und Folgen ordnen. Eine Infografik zu Demokratie kann Institutionen, Beteiligungsformen und Grundrechte sichtbar machen. Eine Infografik zu Photosynthese kann Stoffumwandlungen und Energiefluss erklären.


Schritt: Quellen auswählen

Die Qualität der KI-Ausgabe hängt stark von der Qualität der Quellen ab. Geeignet sind fachlich geprüfte Texte, eigene Unterrichtsmaterialien, Schulbuchauszüge im rechtlich zulässigen Rahmen, offene Bildungsmaterialien, wissenschaftsnahe Erklärtexte oder verlässliche Webseiten. Vermeide unklare, veraltete oder widersprüchliche Quellen.


Schritt: Prompt formulieren

Ein Prompt ist die Arbeitsanweisung an die KI. Ein guter Prompt beschreibt Thema, Zielgruppe, Lernziel, Umfang, Stil, Struktur und Prüfkriterien. Für eine Unterrichtsinfografik kann ein Prompt zum Beispiel festlegen, dass Fachbegriffe korrekt verwendet, keine neuen Fakten erfunden, einfache Sprache genutzt und eine klare Gliederung erstellt werden soll.

Beispiel für einen Unterrichtsprompt: Erstelle aus den bereitgestellten Quellen eine Infografik für eine neunte Klasse. Die Grafik soll die wichtigsten Ursachen, Folgen und Handlungsmöglichkeiten zum Thema Klimawandel darstellen. Verwende einfache Fachsprache, kurze Textblöcke, eine klare Reihenfolge und keine Informationen, die nicht in den Quellen stehen. Ergänze am Ende drei Prüffragen für Lernende.


Schritt: Infografik erzeugen und prüfen

Nach der Erzeugung folgt die wichtigste Phase: die Qualitätssicherung. Prüfe, ob die Infografik zum Lernziel passt, ob alle Aussagen korrekt sind, ob Begriffe verständlich sind, ob die visuelle Ordnung hilft und ob Lernende mit unterschiedlichem Vorwissen damit arbeiten können. Wenn nötig, lässt Du die Infografik überarbeiten oder nutzt sie nur als Entwurf.


Schritt: Unterrichtlich einbetten

Eine Infografik wirkt besser, wenn sie mit einer Aufgabe verbunden ist. Lernende können Aussagen markieren, Fehler suchen, eine eigene Version erstellen, eine mündliche Erklärung vorbereiten oder die Grafik mit einer Quelle vergleichen. So wird aus einem KI-Produkt ein Lernanlass.


Gestaltungskriterien für gute KI-Infografiken


Inhaltliche Kriterien

Eine gute Unterrichtsinfografik ist fachlich richtig, zielklar und altersangemessen. Sie enthält nur Informationen, die für das Lernziel wichtig sind. Zentrale Begriffe werden eindeutig verwendet. Beziehungen zwischen Begriffen sind nachvollziehbar. Aussagen, Daten und Beispiele lassen sich auf Quellen zurückführen.


Visuelle Kriterien

Eine gute Infografik nutzt ein übersichtliches Layout, klare Überschriften, lesbare Schriftgrößen, ausreichend Kontrast, sinnvolle Symbole und eine nachvollziehbare Leserichtung. Farben sollten Bedeutung tragen und nicht nur dekorativ sein. Weniger ist oft mehr: Eine überladene Grafik erschwert Lernen.


Sprachliche Kriterien

Die Sprache sollte zur Lerngruppe passen. Kurze Sätze, klare Begriffe und präzise Formulierungen helfen besonders in heterogenen Klassen. Fachsprache ist wichtig, sollte aber erklärt oder im Kontext verständlich gemacht werden.


Kriterien der Barrierefreiheit

Achte auf Barrierefreiheit. Texte müssen gut lesbar sein. Farbkontraste sollten ausreichend sein. Wichtige Informationen dürfen nicht nur durch Farbe vermittelt werden. Für Lernende mit Sehbeeinträchtigungen oder Sprachförderbedarf können zusätzliche Erklärtexte, Alternativtexte oder vereinfachte Versionen notwendig sein.


Unterrichtsideen mit NotebookLM


Einstieg in ein neues Thema

Du kannst eine KI-Infografik als stummen Impuls einsetzen. Lernende betrachten die Grafik, formulieren Vermutungen, stellen Fragen und markieren unklare Begriffe. Anschließend vergleichen sie die Grafik mit einer Quelle. So entsteht ein aktiver Einstieg statt einer reinen Präsentation.


Sicherung am Ende einer Unterrichtsstunde

Am Ende einer Stunde kann eine Infografik zentrale Ergebnisse bündeln. Lernende prüfen, ob die Grafik die wichtigsten Erkenntnisse enthält, ergänzen fehlende Aspekte und formulieren eine Überschrift, die den Zusammenhang trifft.


Differenzierung nach Lernniveau

Für Lernende mit Unterstützungsbedarf kann eine reduzierte Infografik mit wenigen Kernbegriffen hilfreich sein. Für leistungsstärkere Lernende kann eine komplexere Version mit Ursachen, Folgen, Gegenpositionen und Transferfragen eingesetzt werden. Wichtig ist, dass alle Versionen dasselbe fachliche Ziel verfolgen.


Produktive Fehlerarbeit

KI-Ausgaben eignen sich auch für Fehleranalyse. Du kannst bewusst eine ungeprüfte Infografik zeigen und Lernende mit Quellen vergleichen lassen. Sie markieren unklare Aussagen, falsche Gewichtungen oder fehlende Belege. Dadurch lernen sie, KI-Produkte kritisch zu bewerten.


Datenschutz, Urheberrecht und Verantwortung

Beim Einsatz von KI in der Schule sind Datenschutz und Urheberrecht zentral. Lade keine personenbezogenen Daten von Lernenden hoch. Verwende keine vertraulichen Förderpläne, Leistungsdaten, Elterninformationen oder internen Schulunterlagen. Nutze möglichst offene, selbst erstellte oder rechtlich geklärte Materialien. Prüfe außerdem, ob die Nutzung des Werkzeugs an Deiner Schule erlaubt ist und welche Alters-, Konto- oder Administrationsvorgaben gelten.

Auch beim Export der Infografik ist Verantwortung gefragt. Wenn Du die Grafik veröffentlichst, brauchst Du geeignete Rechte an Texten, Bildern und Daten. Für interne Unterrichtsnutzung gelten andere Bedingungen als für öffentliche Webseiten, Social Media oder Fortbildungsunterlagen. Eine saubere Quellenliste und transparente Kennzeichnung von KI-Unterstützung fördern Vertrauen.


Praxis-Workflow für Lehrkräfte

  1. Lernziel: Bestimme, was die Lernenden mit der Infografik verstehen oder können sollen.
  2. Quellenpaket: Sammle verlässliche und passende Quellen.
  3. Notebook: Lege in NotebookLM ein thematisches Notebook an und füge die Quellen hinzu.
  4. Prompt: Formuliere eine präzise Arbeitsanweisung mit Zielgruppe, Thema und Qualitätskriterien.
  5. Entwurf: Erzeuge eine Infografik und betrachte sie als Rohfassung.
  6. Prüfung: Kontrolliere Fakten, Begriffe, Gewichtung, Gestaltung und Verständlichkeit.
  7. Überarbeitung: Passe Prompt, Quellen oder Gestaltung an.
  8. Unterrichtseinsatz: Verknüpfe die Infografik mit einer Lernaufgabe.
  9. Reflexion: Lass Lernende einschätzen, wie hilfreich und korrekt die Grafik ist.
  10. Dokumentation: Notiere Quellen, KI-Nutzung und didaktische Entscheidung.


Beispiel-Prompts für die Lehrerfortbildung


Prompt für eine einfache Lernübersicht

Erstelle aus den bereitgestellten Quellen eine Infografik für eine siebte Klasse. Die Grafik soll die fünf wichtigsten Begriffe des Themas erklären und in eine sinnvolle Reihenfolge bringen. Verwende kurze Sätze, einfache Sprache und eine klare visuelle Struktur. Nutze keine Informationen, die nicht in den Quellen stehen.


Prompt für eine Vergleichsgrafik

Erstelle eine Infografik, die zwei Positionen zum Thema gegenüberstellt. Zeige Gemeinsamkeiten, Unterschiede, zentrale Argumente und mögliche offene Fragen. Die Darstellung soll für eine zehnte Klasse geeignet sein. Jede Aussage muss aus den Quellen ableitbar sein.


Prompt für eine Prüf- und Überarbeitungsphase

Überprüfe die erzeugte Infografik anhand folgender Kriterien: fachliche Richtigkeit, Verständlichkeit, Zielgruppenbezug, visuelle Klarheit, Quellenbezug und mögliche Missverständnisse. Nenne konkrete Verbesserungsvorschläge und formuliere anschließend eine überarbeitete Version des Inhalts.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das wichtigste Ziel einer Unterrichtsinfografik? (Sie macht fachliche Zusammenhänge verständlich sichtbar) (!Sie ersetzt die gesamte Unterrichtsplanung) (!Sie soll möglichst viele Farben enthalten) (!Sie muss immer ohne Quellen entstehen)




Womit sollte die Planung einer KI-Infografik beginnen? (Mit einem klaren Lernziel) (!Mit der Auswahl möglichst vieler Schriftarten) (!Mit dem sofortigen Export als Bild) (!Mit einer zufälligen KI-Anfrage)




Warum sind gute Quellen bei NotebookLM besonders wichtig? (Die Qualität der Ausgabe hängt stark von den Quellen ab) (!Die Quellen werden nach der Nutzung automatisch unwichtig) (!Quellen verhindern jede Art von Fehler) (!Quellen ersetzen die Prüfung durch die Lehrkraft)




Welche Aussage beschreibt einen guten Prompt? (Er nennt Zielgruppe Lernziel Inhalt und Qualitätskriterien) (!Er besteht nur aus einem einzelnen Stichwort) (!Er fordert möglichst lange Texte ohne Struktur) (!Er verbietet jede fachliche Prüfung)




Was solltest Du nach dem Erzeugen einer KI-Infografik tun? (Die Aussagen fachlich und didaktisch prüfen) (!Die Grafik ungeprüft veröffentlichen) (!Alle Quellen löschen) (!Die Lernziele nachträglich vergessen)




Welche Information solltest Du nicht in ein KI-Tool hochladen? (Personenbezogene Daten von Lernenden) (!Ein selbst erstelltes allgemeines Arbeitsblatt) (!Eine offene Quelle ohne sensible Daten) (!Eine allgemeine Themenübersicht)




Was bedeutet Barrierefreiheit bei Infografiken? (Informationen sind gut lesbar und zugänglich gestaltet) (!Die Grafik enthält möglichst kleine Schrift) (!Wichtige Aussagen werden nur durch Farbe gezeigt) (!Alle Lernenden müssen dieselbe Version nutzen)




Wie kann eine KI-Infografik aktivierend im Unterricht genutzt werden? (Lernende vergleichen sie mit Quellen und prüfen Aussagen) (!Lernende schreiben sie nur still ab) (!Die Lehrkraft zeigt sie ohne Aufgabe) (!Sie wird als unfehlbare Lösung behandelt)




Welche Rolle hat die Lehrkraft beim Einsatz von KI-Infografiken? (Sie steuert Ziele Quellen Prüfung und Unterrichtseinbettung) (!Sie gibt jede Verantwortung an die KI ab) (!Sie nutzt nur die erste Ausgabe) (!Sie verzichtet auf didaktische Entscheidungen)




Was ist ein typisches Qualitätsmerkmal einer guten Infografik? (Sie ist übersichtlich korrekt und zielgruppenangemessen) (!Sie enthält möglichst viele ungeprüfte Details) (!Sie nutzt unklare Symbole ohne Erklärung) (!Sie zeigt alle Informationen gleich groß)





Memory

Lernziel Ausgangspunkt der Planung
Quelle Grundlage der KI-Ausgabe
Prompt Arbeitsanweisung an die KI
Layout Visuelle Ordnung der Informationen
Kontrast Unterstützung der Lesbarkeit
Datenschutz Schutz personenbezogener Informationen
Faktencheck Prüfung fachlicher Richtigkeit
Transferaufgabe Anwendung auf neue Situationen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Lernziel klären Didaktischer Startpunkt
Quellen auswählen Fachliche Grundlage
Prompt formulieren Präzise Arbeitsanweisung
Infografik prüfen Qualitätssicherung
Unterrichtsaufgabe entwickeln Lernwirksame Einbettung
Reflexion anleiten Kritische Medienbildung






Kreuzworträtsel

Quelle Worauf sollte eine KI-Infografik fachlich beruhen?
Prompt Wie heißt die Arbeitsanweisung an ein KI-System?
Layout Wie nennt man die visuelle Anordnung von Texten Bildern und Formen?
Kontrast Was verbessert die Lesbarkeit zwischen Schrift und Hintergrund?
Datenschutz Welches Prinzip schützt personenbezogene Informationen?
Zielgruppe Für wen muss Sprache und Gestaltung passend sein?




LearningApps

Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine gute KI-Infografik beginnt mit einem klaren

. NotebookLM arbeitet besonders sinnvoll, wenn Du passende und geprüfte

bereitstellst. Die Arbeitsanweisung an die KI nennt man

. Nach der Erzeugung muss jede Infografik fachlich geprüft werden, weil auch KI-Ausgaben

enthalten können. Für den Unterricht ist wichtig, dass Gestaltung und Sprache zur

passen. Beim Einsatz von KI in der Schule dürfen keine personenbezogenen Daten von Lernenden ohne rechtliche Grundlage in ein Tool geladen werden, denn hier gilt der

. Eine Infografik wird besonders lernwirksam, wenn sie mit einer konkreten

verbunden ist.



Offene Aufgaben

Leicht

  1. Begriffe sammeln: Sammle fünf Fachbegriffe aus Deinem Unterrichtsfach, die sich für eine einfache Infografik eignen, und formuliere zu jedem Begriff eine kurze Erklärung.
  2. Infografik analysieren: Suche eine vorhandene Infografik aus einem Schulbuch oder einer offenen Quelle und beschreibe, was daran verständlich und was unübersichtlich ist.
  3. Prompt verbessern: Schreibe einen einfachen Prompt für eine Unterrichtsinfografik und verbessere ihn anschließend durch Angaben zu Zielgruppe, Lernziel und Quellenbezug.
  4. Datenschutz prüfen: Erstelle eine kurze Checkliste mit Informationen, die Du nicht in ein KI-Tool hochladen würdest.

Standard

  1. Quellenpaket erstellen: Stelle für ein Unterrichtsthema drei geeignete Quellen zusammen und begründe, warum sie für eine KI-Infografik geeignet sind.
  2. Infografik entwerfen: Erzeuge oder skizziere eine Infografik zu einem aktuellen Unterrichtsthema und verbinde sie mit einer konkreten Lernaufgabe.
  3. Fehleranalyse durchführen: Prüfe eine KI-generierte Infografik auf fachliche Fehler, missverständliche Begriffe und fehlende Quellenbezüge.
  4. Differenzierung planen: Entwickle zwei Versionen einer Infografik zum selben Thema, eine vereinfachte Version und eine vertiefende Version.

Schwer

  1. Unterrichtssequenz entwickeln: Plane eine vollständige Unterrichtsstunde, in der Lernende eine KI-Infografik kritisch prüfen und überarbeiten.
  2. Qualitätsraster erstellen: Entwickle ein Bewertungsraster für KI-Infografiken mit Kriterien zu Inhalt, Gestaltung, Sprache, Quellen und Datenschutz.
  3. Fortbildung gestalten: Konzipiere einen zehnminütigen Lehrerfortbildungssnack, in dem Kolleginnen und Kollegen den Workflow mit NotebookLM praktisch ausprobieren.
  4. Transferprojekt durchführen: Lass eine Lerngruppe eigene Infografiken zu einem fachlichen Thema erstellen, präsentieren und anhand eines Kriterienrasters reflektieren.



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Lernkontrolle

  1. Didaktische Entscheidung begründen: Erkläre an einem konkreten Unterrichtsthema, warum eine Infografik geeigneter sein kann als ein Fließtext oder warum nicht.
  2. Quellenkritik anwenden: Vergleiche zwei mögliche Quellenpakete für NotebookLM und entscheide, welches zu einer besseren Unterrichtsinfografik führen würde.
  3. Fehler erkennen: Analysiere eine KI-Infografik, die fachlich überzeugend aussieht, aber unklare oder falsche Aussagen enthält, und formuliere Korrekturen.
  4. Datenschutzfall beurteilen: Entscheide in einem Fallbeispiel, welche Materialien für ein KI-Tool geeignet sind und welche aus Datenschutzgründen nicht verwendet werden dürfen.
  5. Lernaufgabe entwickeln: Entwirf eine Aufgabe, mit der Lernende nicht nur die Infografik betrachten, sondern aktiv mit Quellen vergleichen und eigene Schlüsse ziehen.
  6. Transfer leisten: Übertrage den Workflow von NotebookLM auf ein anderes Fach oder eine andere Schulform und passe Zielgruppe, Prompt und Prüfverfahren an.



Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du eine KI-Infografik nicht nur erzeugen, sondern didaktisch begründen kannst. Wichtig sind ein klares Lernziel, passende Quellen, ein präziser Prompt, eine fachliche Prüfung, eine adressatengerechte Gestaltung, ein reflektierter Umgang mit Datenschutz und Urheberrecht sowie eine konkrete Einbindung in eine Unterrichtsaufgabe.

Ein möglicher Lernnachweis besteht aus einer selbst erstellten oder überarbeiteten Infografik, dem verwendeten Prompt, einer Quellenübersicht, einem Qualitätscheck, einer kurzen Reflexion über Chancen und Grenzen sowie einer Beschreibung des geplanten Unterrichtseinsatzes.



OERs zum Thema

  1. Künstliche Intelligenz: Wikipedia-Artikel und offene Grundlageninformationen zur Einordnung von KI-Systemen.
  2. Informationsgrafik: Wikipedia-Artikel zur Gestaltung und Funktion von Infografiken.
  3. Medienkompetenz: Wikipedia-Artikel zur kritischen und reflektierten Nutzung digitaler Medien.
  4. Open Educational Resources: Informationen zu frei nutzbaren Bildungsressourcen und rechtssicherer Weitergabe.


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