KI-Games im Unterricht - Zukunftswerkstatt Schule - aiMOOC


KI-Games im Unterricht - Zukunftswerkstatt Schule - aiMOOC
Einleitung
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KI-Games im Unterricht / Zukunftswerkstatt Schule verbindet Künstliche Intelligenz, Game-Based Learning, Making, Medienkompetenz, Technik, Kreativität und Zukunftskompetenz. In diesem aiMOOC lernst Du, wie spielerische Lernformen mit KI-Systemen so eingesetzt werden können, dass sie nicht nur unterhalten, sondern fachliches Lernen, kritisches Denken, Zusammenarbeit und verantwortungsbewusstes Handeln fördern.
Mit KI-Games sind hier nicht nur Computerspiele gemeint. Gemeint sind alle Lernarrangements, in denen Spielprinzipien, Herausforderungen, Rollen, Regeln, Rätsel, Simulationen oder Wettbewerbe genutzt werden, um den Umgang mit KI zu verstehen, zu gestalten und kritisch zu reflektieren. Ein KI-Game kann ein analoges Kartenspiel, ein digitales Lernspiel, ein Escape Game, eine Simulation, ein Planspiel, ein Prompt-Battle, ein Maker-Projekt oder ein selbst entwickeltes Spiel mit KI-Unterstützung sein.
Die Zukunftswerkstatt Schule fragt: Wie kann Schule aussehen, wenn Lernende, Lehrkräfte und Schulgemeinschaft aktiv mitgestalten? Dabei geht es um eine Schule, in der Du nicht nur fertige Antworten konsumierst, sondern eigene Ideen entwickelst, überprüfst, baust, testest, verbesserst und präsentierst. KI kann dabei Werkzeug, Gesprächspartner, Ideengeber, Feedbacksystem oder Gegenstand kritischer Analyse sein. Entscheidend bleibt: Die Verantwortung liegt beim Menschen.

Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was KI-Games im Unterricht leisten können, wie sie mit Zukunftswerkstatt-Methoden verbunden werden und welche Chancen sowie Risiken beim Einsatz von KI entstehen. Du entwickelst eigene Spielideen, bewertest KI-Ausgaben kritisch, planst ein lernwirksames Projekt und reflektierst Fragen zu Datenschutz, Urheberrecht, Bias, KI-Halluzinationen, Inklusion und Prüfungskultur.
Was sind KI-Games?
KI-Games sind spielerische Lernformen, in denen Künstliche Intelligenz entweder als Thema, als Werkzeug oder als Mitspielerin vorkommt. Sie können Lernende motivieren, komplexe Zusammenhänge erfahrbar machen und den Aufbau von Medienkompetenz fördern. Im Unterricht sind sie besonders wirksam, wenn sie an klare Lernziele gebunden sind und nach dem Spiel eine Auswertung stattfindet.
Drei Bedeutungen von KI-Games
| Bedeutung | Beschreibung | Beispiel im Unterricht |
|---|---|---|
| KI verstehen | Du lernst spielerisch, wie KI-Systeme mit Daten, Mustern, Wahrscheinlichkeiten und Modellen arbeiten. | Ein Klassifikationsspiel, bei dem Bilder oder Begriffe sortiert und anschließend mit maschinellem Lernen verglichen werden. |
| KI nutzen | Du verwendest KI als Werkzeug, um Spielregeln, Karten, Rätsel, Figuren, Dialoge, Feedback oder Prototypen zu entwickeln. | Eine Gruppe lässt sich von einem Chatbot Rätselideen vorschlagen und überprüft anschließend fachliche Richtigkeit und Fairness. |
| KI kritisch prüfen | Du untersuchst Grenzen, Fehler, Verzerrungen und gesellschaftliche Folgen von KI. | Ein Bias-Detektiv-Spiel, bei dem Lernende fehlerhafte oder einseitige KI-Antworten erkennen und verbessern. |
Pädagogischer Sinn
KI-Games sind dann lernwirksam, wenn sie mehr leisten als bloße Unterhaltung. Sie schaffen Situationen, in denen Du Entscheidungen triffst, Hypothesen testest, Rückmeldungen bekommst und Strategien verbesserst. Durch Spielregeln wird Lernen sichtbar: Du erkennst, welche Annahmen funktionieren, wo Informationen fehlen und wie Kooperation zu besseren Ergebnissen führen kann.
Ein gutes KI-Game verbindet vier Ebenen:
- Fachlernen: Du arbeitest an einem konkreten Thema, zum Beispiel Geschichte, Deutsch, Informatik, Kunst, Politische Bildung oder Naturwissenschaften.
- Medienbildung: Du prüfst Quellen, erkennst Manipulation, reflektierst Plattformlogiken und verstehst digitale Werkzeuge.
- KI-Kompetenz: Du lernst, KI gezielt zu befragen, Ergebnisse zu kontrollieren und Grenzen zu benennen.
- Zukunftskompetenz: Du stärkst Kreativität, kritisches Denken, Zusammenarbeit, Kommunikation, Problemlösen und Verantwortung.
Zukunftswerkstatt Schule
Die Zukunftswerkstatt ist eine Methode, mit der Menschen gemeinsam Probleme untersuchen, Visionen entwerfen und konkrete Veränderungen planen. Im Schulkontext eignet sie sich, um Zukunftsfragen nicht nur zu besprechen, sondern aktiv zu bearbeiten. Typisch sind drei Grundphasen: Kritikphase, Fantasiephase und Realisierungsphase. Für KI-Games im Unterricht kann diese Struktur erweitert werden.
Phasen einer KI-Zukunftswerkstatt
| Phase | Leitfrage | Lernaktivität |
|---|---|---|
| Problem- und Kritikphase | Was funktioniert an Schule, Lernen oder Mediennutzung noch nicht gut? | Du sammelst Herausforderungen, zum Beispiel Ablenkung, unfaire Bewertung, Informationsflut oder fehlende Beteiligung. |
| Fantasiephase | Wie könnte eine mutige, gerechte und kreative Schule der Zukunft aussehen? | Du entwirfst Zukunftsbilder, Spielideen, Rollen, Regeln und Szenarien ohne vorschnelle Einschränkungen. |
| Realisierungsphase | Welche Idee kann als Prototyp getestet werden? | Du entwickelst ein KI-Game, ein analoges Spiel, ein digitales Quiz, ein Escape Game oder eine Maker-Lösung. |
| Testphase | Wie erleben andere die Idee? | Du lässt Mitschülerinnen und Mitschüler spielen, beobachtest, sammelst Feedback und erkennst Schwachstellen. |
| Reflexionsphase | Was lernen wir über KI, Schule und Verantwortung? | Du wertest Lernprozesse, Fehler, Chancen und Risiken aus und formulierst Verbesserungen. |

KI, Making und Kreativität
Making bedeutet, durch Gestalten, Bauen, Experimentieren und Verbessern zu lernen. Im Zusammenhang mit KI-Games entstehen besonders produktive Lernumgebungen, wenn digitale und analoge Elemente kombiniert werden: Spielkarten, Spielfelder, Sensoren, Mikrocontroller, 3D-Druck, Programmierung, Audio, Video, Storytelling, Robotik oder Augmented Reality.
KI kann im Making-Prozess verschiedene Rollen übernehmen. Sie kann Ideenskizzen liefern, Regeln sprachlich überarbeiten, Varianten vergleichen, Beispielbilder erzeugen, Programmierfehler erklären oder Feedback zu Verständlichkeit geben. Trotzdem muss jede Ausgabe geprüft werden. KI ist kein Ersatz für eigenes Denken, sondern ein Werkzeug, das kritisch eingesetzt werden muss.
Kreativer Arbeitsprozess
| Schritt | Deine Aufgabe | Mögliche KI-Unterstützung |
|---|---|---|
| Frage finden | Du formulierst ein Lernproblem oder Zukunftsthema. | KI hilft beim Sammeln möglicher Leitfragen. |
| Idee entwerfen | Du entscheidest Dich für Spielziel, Zielgruppe, Material und Fachbezug. | KI schlägt Spielmechaniken, Rollen oder Szenarien vor. |
| Prototyp bauen | Du erstellst eine spielbare erste Version. | KI unterstützt bei Texten, Code, Karten oder Testfragen. |
| Testen | Du beobachtest, ob andere das Spiel verstehen und lernen. | KI kann Feedbackfragen oder Auswertungsraster formulieren. |
| Verbessern | Du überarbeitest Regeln, Balance, Sprache und Aufgaben. | KI liefert Alternativen, die Du kritisch auswählst. |
Medienkompetenz und KI-Kompetenz
Medienkompetenz bedeutet, Medien sachkundig, kritisch, kreativ und verantwortlich zu nutzen. Bei KI-Games wird Medienkompetenz erweitert: Du musst nicht nur Informationen suchen und bewerten, sondern auch verstehen, wie KI-Ausgaben entstehen, warum sie fehlerhaft sein können und welche Daten Du preisgeben darfst.

Wichtige Begriffe
| Begriff | Bedeutung für KI-Games |
|---|---|
| Prompt | Eine Eingabe oder Arbeitsanweisung an ein KI-System. Gute Prompts nennen Ziel, Kontext, Rolle, Kriterien und gewünschtes Format. |
| Halluzination | Eine plausibel klingende, aber falsche oder unbelegte KI-Ausgabe. Deshalb müssen Ergebnisse überprüft werden. |
| Bias | Eine systematische Verzerrung, die durch Daten, Modelle, Aufgabenstellungen oder gesellschaftliche Vorurteile entstehen kann. |
| Datenschutz | Personenbezogene oder sensible Daten dürfen nicht unüberlegt in KI-Systeme eingegeben werden. |
| Urheberrecht | Texte, Bilder, Musik, Code und Spielmaterialien müssen rechtlich korrekt verwendet, gekennzeichnet und lizenziert werden. |
| Transparenz | Es muss klar sein, wann und wofür KI genutzt wurde. |
| Inklusion | KI-Games sollten für unterschiedliche Lernvoraussetzungen, Sprachen, Fähigkeiten und Zugänge gestaltet werden. |
Didaktische Prinzipien
Ein KI-Game braucht klare didaktische Entscheidungen. Nicht die Technik steht im Mittelpunkt, sondern das Lernen. Ein Spiel ist besonders geeignet, wenn es Probleme sichtbar macht, Entscheidungen erzwingt, Rückmeldung ermöglicht und Reflexion auslöst.
Leitfragen für die Planung
- Lernziel: Was sollen die Lernenden nach dem Spiel besser verstehen, können oder beurteilen?
- Spielmechanik: Welche Regeln unterstützen genau dieses Lernziel?
- KI-Rolle: Ist KI Thema, Werkzeug, Gegnerin, Beraterin, Materialgenerator oder Prüfgegenstand?
- Transparenz: Wie wird kenntlich gemacht, welche Arbeit von Menschen und welche mit KI-Unterstützung entstanden ist?
- Überprüfung: Wie werden KI-Ausgaben fachlich, sprachlich, ethisch und quellenkritisch geprüft?
- Inklusion: Können alle Lernenden teilnehmen, auch mit unterschiedlichen Geräten, Sprachen oder Unterstützungsbedarfen?
- Reflexion: Wie wird nach dem Spiel ausgewertet, was gelernt wurde?
Beispiele für KI-Games im Unterricht
Prompt-Battle
Beim Prompt-Battle treten Teams gegeneinander an, um zu einer Lernfrage die präziseste, fairste und überprüfbarste KI-Antwort zu erzeugen. Bewertet werden nicht Geschwindigkeit oder Tricks, sondern Qualität: Ist der Prompt klar? Werden Quellen verlangt? Werden Grenzen benannt? Wird die Antwort kritisch geprüft?
Bias-Detektiv
Im Bias-Detektiv-Spiel untersuchst Du KI-Ausgaben auf einseitige Perspektiven, stereotype Darstellungen, fehlende Gruppen, problematische Sprache oder unbelegte Behauptungen. Danach formulierst Du bessere Prompts und vergleichst die Ergebnisse.
KI-Escape-Room
Ein KI-Escape-Room verbindet Rätsel, Fachwissen und Medienkritik. Um das Spiel zu lösen, müssen Teams KI-Antworten überprüfen, Fake-Informationen erkennen, Logikaufgaben lösen und Entscheidungen begründen. Geeignet sind Themen wie Klimawandel, Demokratie, Nachrichtenkompetenz, Literatur, Mathematik oder Informatik.
Zukunftsschule-Simulation
In einer Zukunftsschule-Simulation übernehmen Lernende Rollen wie Schülervertretung, Lehrkraft, Schulleitung, Eltern, Datenschutzbeauftragte, Schulträger oder Entwicklerteam. Gemeinsam verhandeln sie, wie KI an einer Schule eingeführt werden soll. Dabei entstehen Regeln, Chancenanalysen, Risikobewertungen und konkrete Projektideen.
Maker-Game: Schule der Zukunft bauen
In einem Maker-Game baust Du mit einfachen Materialien, digitalen Tools oder Mikrocontrollern ein Modell für einen Lernraum der Zukunft. KI kann dabei helfen, Ideen zu sammeln oder Funktionen zu beschreiben. Am Ende wird das Modell in einem Spiel getestet: Welche Entscheidungen verbessern Lernen, Beteiligung und Nachhaltigkeit?
Unterrichtsplanung: 90-Minuten-Modul
| Zeit | Phase | Aktivität | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 10 Minuten | Einstieg | Videoimpuls, kurze Sammelrunde zu KI, Games und Schule der Zukunft. | Gemeinsames Vorwissen wird sichtbar. |
| 15 Minuten | Begriffsklärung | Lernende ordnen Begriffe wie Prompt, Bias, Halluzination, Datenschutz und Making. | Grundbegriffe sind geklärt. |
| 20 Minuten | Spielphase | Teams spielen ein kurzes Prompt-Battle oder Bias-Detektiv-Spiel. | Erste Erfahrungen mit KI-Ausgaben entstehen. |
| 20 Minuten | Zukunftswerkstatt | Gruppen entwickeln eine eigene Idee für ein KI-Game zur Schule der Zukunft. | Ein Spielkonzept liegt vor. |
| 15 Minuten | Präsentation | Jede Gruppe stellt Ziel, Regel, KI-Rolle und Risiko vor. | Ideen werden vergleichbar. |
| 10 Minuten | Reflexion | Lernende bewerten Chancen, Grenzen und notwendige Regeln. | Transfer in den Schulalltag wird vorbereitet. |
Projektidee: KI-Game entwickeln
Eine vollständige Projektarbeit kann über mehrere Stunden oder Projekttage laufen. Das Ziel ist ein spielbarer Prototyp, der ein fachliches Thema mit KI-Kompetenz verbindet. Das Produkt kann analog, digital oder hybrid sein.
Mindestanforderungen an den Prototyp
- Spielziel: Das Spiel hat ein klares Lernziel und eine erkennbare Zielgruppe.
- Regelwerk: Die Regeln sind verständlich, fair und testbar.
- KI-Integration: KI wird sinnvoll eingesetzt oder kritisch untersucht.
- Fachbezug: Das Spiel passt zu einem Unterrichtsfach oder einem fächerübergreifenden Thema.
- Reflexion: Nach dem Spiel gibt es Fragen zur Auswertung.
- Dokumentation: Die Gruppe beschreibt, welche Hilfsmittel genutzt wurden.
- Barrierearmut: Sprache, Material und Zugänge sind möglichst inklusiv gestaltet.
Chancen und Grenzen
KI-Games können Motivation, Kreativität und Zusammenarbeit stärken. Sie können Lernende dazu bringen, komplexe Fragen auszuprobieren, statt sie nur theoretisch zu besprechen. Besonders wertvoll ist, dass Fehler sichtbar werden: Wenn eine KI falsche Informationen liefert oder ein Spiel nicht funktioniert, entsteht ein Anlass für Analyse und Verbesserung.
Grenzen entstehen, wenn Spiele nur oberflächlich Punkte verteilen, wenn KI-Ausgaben ungeprüft übernommen werden oder wenn technische Faszination das Lernziel verdrängt. Auch Fragen des Datenschutzes, der Gerechtigkeit, des Urheberrechts und der Barrierefreiheit müssen geklärt werden. KI-Games brauchen deshalb Regeln, Begleitung und Reflexion.
Grundregeln für verantwortliche KI-Games
- Datensparsamkeit: Gib keine personenbezogenen, vertraulichen oder sensiblen Daten in ungeprüfte KI-Systeme ein.
- Transparenz: Kennzeichne, wann KI genutzt wurde.
- Prüfung: Kontrolliere Fakten, Quellen, Bilder, Code und Empfehlungen.
- Fairness: Achte darauf, dass Spielregeln und KI-Ausgaben niemanden benachteiligen.
- Eigenleistung: Nutze KI als Unterstützung, aber übernimm Verantwortung für Ergebnis und Begründung.
- Reflexion: Werte nach jedem Spiel aus, was gelernt wurde und welche Fragen offenbleiben.
Bewertung und Feedback
KI-Games sollten nicht nur nach dem schönsten Produkt bewertet werden. Wichtig sind Lernprozess, Zusammenarbeit, fachliche Qualität, kritische Prüfung und Verbesserung. Eine faire Bewertung macht transparent, was zählt.
Bewertungsraster
| Kriterium | Stark ausgeprägt | Ausbaufähig |
|---|---|---|
| Fachliche Qualität | Das Spiel vermittelt korrekte Inhalte und macht Zusammenhänge verständlich. | Inhalte bleiben unklar, fehlerhaft oder zu oberflächlich. |
| KI-Kompetenz | KI wird gezielt, transparent und kritisch eingesetzt. | KI wird ungeprüft oder ohne erkennbare Begründung genutzt. |
| Spielmechanik | Regeln, Herausforderung und Feedback unterstützen das Lernziel. | Spiel und Lernziel passen nur teilweise zusammen. |
| Kreativität | Die Idee ist eigenständig, anschaulich und sinnvoll gestaltet. | Die Idee bleibt stark an Vorlagen gebunden. |
| Teamarbeit | Aufgaben sind fair verteilt und Entscheidungen werden begründet. | Zusammenarbeit ist ungleich oder kaum dokumentiert. |
| Reflexion | Chancen, Risiken, Fehler und Verbesserungen werden differenziert ausgewertet. | Reflexion bleibt allgemein oder beschreibend. |
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist mit KI-Games im Unterricht gemeint? (Spielerische Lernformen, in denen KI Thema, Werkzeug oder Prüfgegenstand ist) (!Beliebige Computerspiele ohne Lernziel) (!Nur Programmierkurse für Expertinnen und Experten) (!Eine Methode zur automatischen Benotung ohne Lehrkraft)
Welche Rolle kann KI in einem KI-Game übernehmen? (Werkzeug zur Ideenentwicklung, Feedbackhilfe oder Untersuchungsgegenstand) (!Ersatz für jede menschliche Entscheidung) (!Gar keine Rolle, weil Spiele immer analog sein müssen) (!Nur eine Quelle für fertige Lösungen)
Warum ist Reflexion nach einem KI-Game wichtig? (Sie macht Lernprozesse, Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten sichtbar) (!Sie ersetzt alle fachlichen Inhalte) (!Sie dient nur dazu, Punkte zu zählen) (!Sie verhindert Kreativität im Spiel)
Welche Phase gehört klassisch zur Zukunftswerkstatt? (Kritikphase) (!Abschreibphase) (!Verbotsphase) (!Zufallsphase)
Was beschreibt ein Prompt? (Eine Eingabe oder Arbeitsanweisung an ein KI-System) (!Ein digitales Schloss für einen Escape Room) (!Ein fertiges Bewertungsergebnis) (!Eine gesetzliche Altersfreigabe)
Was ist eine KI-Halluzination? (Eine plausibel klingende, aber falsche oder unbelegte KI-Ausgabe) (!Eine besonders schnelle Internetverbindung) (!Ein fehlerfreies Lernergebnis) (!Eine gesetzlich geprüfte Quelle)
Warum ist Datenschutz bei KI-Games wichtig? (Personenbezogene und sensible Daten müssen geschützt werden) (!Damit niemand gemeinsam spielen darf) (!Damit alle Ergebnisse automatisch veröffentlicht werden) (!Damit KI-Ausgaben nie überprüft werden müssen)
Was ist ein wichtiges Ziel von Making im Unterricht? (Durch Gestalten, Bauen und Testen praktisch zu lernen) (!Nur fertige Produkte auswendig zu lernen) (!Technik ohne Fachbezug einzusetzen) (!Fehler grundsätzlich zu vermeiden)
Was bedeutet Bias im Zusammenhang mit KI? (Eine systematische Verzerrung in Daten oder Ergebnissen) (!Eine besonders faire Spielregel) (!Ein Speicherformat für Videos) (!Eine Methode zum Löschen aller Quellen)
Woran erkennt man ein gutes KI-Game besonders? (Spielregeln, Lernziel, KI-Einsatz und Reflexion passen zusammen) (!Es hat möglichst viele Punkte und keine Auswertung) (!Es vermeidet jede Zusammenarbeit) (!Es übernimmt alle KI-Antworten ungeprüft)
Memory
| Prompt | präzise Arbeitsanweisung |
| Halluzination | plausibel klingender Fehler |
| Bias | systematische Verzerrung |
| Making | Lernen durch Gestalten |
| Zukunftswerkstatt | Ideen für Veränderung |
| Reflexion | bewusstes Auswerten |
| Prototyp | testbare Vorversion |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Kritikphase | Probleme sichtbar machen |
| Fantasiephase | mutige Zukunftsideen sammeln |
| Realisierungsphase | einen Prototyp planen |
| Testphase | Rückmeldungen einholen |
| Reflexionsphase | Lernen und Verantwortung auswerten |
Kreuzworträtsel
| Prompt | Wie nennt man eine präzise Eingabe an ein KI-System? |
| Bias | Wie nennt man eine systematische Verzerrung in Daten oder Ergebnissen? |
| Making | Wie heißt kreatives Lernen durch Bauen und Gestalten? |
| Feedback | Was hilft, einen Prototyp nach einem Test zu verbessern? |
| Datenschutz | Welcher Schutz ist beim Einsatz digitaler Werkzeuge besonders wichtig? |
| Reflexion | Was macht Lernprozesse nach einem Spiel bewusst? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- KI-Begriffskarte: Gestalte eine Begriffskarte zu Prompt, Bias, Halluzination, Datenschutz oder Making und erkläre den Begriff mit einem eigenen Beispiel aus dem Unterricht.
- Prompt-Tagebuch: Schreibe drei Prompts zu einem Fachthema, vergleiche die KI-Antworten und notiere, welcher Prompt am besten funktioniert hat.
- Mediencheck: Untersuche eine KI-Antwort auf Richtigkeit, Verständlichkeit und fehlende Quellen und verbessere sie anschließend.
- Mini-Game-Regel: Erfinde eine einfache Spielregel, mit der Deine Klasse einen KI-Begriff wiederholen kann.
Standard
- KI-Escape-Room: Entwickle in einer Gruppe drei Rätsel für einen KI-Escape-Room, bei dem falsche Informationen erkannt und korrigiert werden müssen.
- Zukunftswerkstatt Schule: Führe eine kleine Zukunftswerkstatt zur Frage durch, wie KI den Schulalltag sinnvoll unterstützen kann.
- Bias-Detektiv: Sammle mehrere KI-Antworten zu einem gesellschaftlichen Thema und prüfe, welche Perspektiven fehlen oder einseitig dargestellt werden.
- Making-Prototyp: Baue einen analogen oder digitalen Prototyp für ein Lernspiel, das ein Fachthema mit KI-Kompetenz verbindet.
Schwer
- KI-Game-Design: Entwickle ein vollständiges KI-Game mit Lernziel, Spielregel, Material, KI-Rolle, Reflexionsfragen und Bewertungsraster.
- Prüfungskultur: Entwirf eine Leistungsaufgabe, bei der KI erlaubt ist, aber Eigenleistung, Begründung und Reflexion klar sichtbar bleiben.
- Datenschutz-Konzept: Erstelle ein Regelblatt für den verantwortlichen KI-Einsatz in einem Klassenprojekt und begründe jede Regel.
- Zukunftskompetenz-Portfolio: Dokumentiere über mehrere Unterrichtsstunden, welche Zukunftskompetenzen Du durch Dein KI-Game trainiert hast und belege Deine Entwicklung mit Beispielen.

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Lernkontrolle
- Transferaufgabe KI-Game: Erkläre, wie Du ein KI-Game zu einem anderen Fachthema entwickeln würdest, und begründe, welche Spielmechanik zum Lernziel passt.
- Fallanalyse Datenschutz: Eine Gruppe gibt Namen, Fotos und private Informationen in ein KI-Tool ein. Analysiere das Problem und entwickle eine sichere Alternative.
- Vergleich Game-Based Learning und Gamification: Vergleiche ein echtes Lernspiel mit einer bloßen Punktevergabe und beurteile, welches Format nachhaltigeres Lernen ermöglicht.
- Reflexion Prüfungskultur: Entwickle eine Prüfungsform, in der KI-Nutzung transparent erlaubt ist, ohne dass die Eigenleistung verschwindet.
- Bias-Analyse: Prüfe ein KI-generiertes Zukunftsbild von Schule auf fehlende Perspektiven und formuliere Verbesserungsvorschläge.
- Projektbewertung: Bewerte ein KI-Game nicht nach Aussehen, sondern nach Lernziel, Fairness, fachlicher Qualität, KI-Kompetenz und Reflexion.
Lernnachweis
Für den Lernnachweis erstellst Du ein Portfolio KI-Games im Unterricht. Es enthält Deine Spielidee, mindestens zwei überarbeitete Prompts, eine Dokumentation der KI-Nutzung, ein Foto oder eine Skizze des Prototyps, Feedback von Testpersonen und eine Reflexion zu Chancen, Risiken und persönlichem Lernfortschritt. Wichtig ist nicht, dass Dein erstes Spiel perfekt ist. Wichtig ist, dass Du Entscheidungen begründest, Fehler erkennst und Verbesserungen nachvollziehbar machst.
OERs zum Thema
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