KI-Antworten prüfen im Deutschunterricht


KI-Antworten prüfen im Deutschunterricht
Einleitung
KI-Antworten prüfen / KI im Deutschunterricht ist eine zentrale Zukunftskompetenz für Lernende der Klassen 5 bis 10. Künstliche Intelligenz kann im Deutschunterricht beim Lesen, Schreiben, Überarbeiten und Recherchieren helfen. Gleichzeitig kann eine KI-Antwort falsch, unvollständig, veraltet, einseitig oder sprachlich überzeugender sein, als ihr Inhalt es verdient. Deshalb lernst Du in diesem aiMOOC, wie Du KI-Texte kritisch prüfst, Quellen vergleichst, eigene Urteile begründest und KI verantwortungsvoll nutzt.
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Das Video führt in das Thema KI im Deutschunterricht ein. Es zeigt, warum Medienbildung, Sprachbewusstsein, Lesekompetenz und Schreibkompetenz zusammengehören. Du arbeitest in diesem Kurs nicht nur mit Faktenwissen, sondern trainierst ein Prüfverfahren: Du erkennst, welche Aussagen kontrolliert werden müssen, suchst geeignete Belege, beurteilst Sprache und Perspektive und dokumentierst Deine Entscheidungen.

Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was generative KI im Bereich Sprache leistet und wo ihre Grenzen liegen. Du kannst typische Fehler in KI-Antworten erkennen, darunter erfundene Informationen, ungenaue Begriffe, fehlende Textbelege und einseitige Darstellungen. Du kannst ein einfaches Prüfprotokoll anwenden, KI-Hilfe transparent kennzeichnen und eigene Texte mit KI-Unterstützung sinnvoll überarbeiten, ohne Deine eigene Leistung zu ersetzen.
Für die Klassen 5 und 6 liegt der Schwerpunkt auf sicherem Fragen, einfachem Faktencheck und verständlicher Sprache. Für die Klassen 7 und 8 kommen Argumentation, Quellenkritik, Textsorten und Perspektiven hinzu. Für die Klassen 9 und 10 stehen komplexere Schreibprozesse, Textanalyse, Erörterung, Datenschutz, Urheberrecht und reflektierte KI-Nutzung im Mittelpunkt.
Grundlagen: Was ist eine KI-Antwort?
Eine KI-Antwort entsteht, wenn ein Chatbot oder ein anderes KI-System auf eine Eingabe reagiert. Diese Eingabe heißt Prompt. Ein Sprachmodell verarbeitet Wörter, Sätze und Zusammenhänge und erzeugt daraus eine Antwort, die zur Aufgabe passen soll. Es versteht Sprache jedoch nicht wie ein Mensch, der Erfahrungen, Absichten, Verantwortung und Gewissen hat. Es berechnet Muster und Wahrscheinlichkeiten, erkennt sprachliche Zusammenhänge und kann dadurch sehr flüssige Texte erzeugen.

Im Deutschunterricht ist das besonders wichtig, weil gute Sprache schnell Vertrauen erzeugt. Eine Antwort kann höflich, geordnet und überzeugend klingen, obwohl sie inhaltlich problematisch ist. Beim Prüfen von KI-Antworten unterscheidest Du deshalb zwischen sprachlicher Oberfläche und inhaltlicher Qualität. Die Oberfläche betrifft Stil, Grammatik, Aufbau und Verständlichkeit. Die inhaltliche Qualität betrifft Wahrheit, Genauigkeit, Belege, Textnähe, Perspektiven und Angemessenheit.
KI als Werkzeug, nicht als Autorität
KI kann ein hilfreiches Lernwerkzeug sein. Sie kann Ideen sammeln, Begriffe erklären, Texte strukturieren, Rückmeldungen geben oder Schreibblockaden lösen. Sie ist aber keine verlässliche Autorität. Eine KI kann Quellen erfinden, Zitate falsch wiedergeben, literarische Figuren verwechseln, Autorinnen und Autoren falsch zuordnen oder eine Interpretation behaupten, ohne sie am Text zu belegen. Deshalb gilt im Deutschunterricht: Die KI liefert einen Entwurf, Du übernimmst die Prüfung.
Besonders wichtig ist diese Haltung bei Sachtexten, Interpretationen, Inhaltsangaben, Grammatik und Rechtschreibung. Wenn eine KI zum Beispiel eine Ballade erklärt, muss geprüft werden, ob Autor, Entstehungszeit, Figuren, Handlung, sprachliche Mittel und Deutung wirklich stimmen. Wenn eine KI eine Rechtschreibregel erklärt, muss geprüft werden, ob die Regel vollständig ist und ob die Beispiele passen.
Warum KI-Antworten geprüft werden müssen
KI-Antworten können aus mehreren Gründen problematisch sein. Sie können erfundene Informationen enthalten. Solche plausibel klingenden, aber falschen Angaben nennt man im KI-Zusammenhang häufig Halluzination. Sie können außerdem veraltete Informationen nutzen, eine Aufgabe missverstehen, wichtige Gegenargumente auslassen oder einen zu sicheren Ton verwenden. Im Deutschunterricht treten typische Fehler auf: erfundene Zitate aus literarischen Texten, falsche Aussagen über Epochen, ungenaue Inhaltsangaben, stereotype Figurenbeschreibungen oder fehlende Unterscheidung zwischen Meinung und Beleg.

Eine gute Prüfung beginnt mit Misstrauen im positiven Sinn. Das bedeutet nicht, dass jede KI-Antwort schlecht ist. Es bedeutet, dass Du sie nicht ungeprüft übernimmst. Wie bei jeder Quelle fragst Du: Wer oder was sagt das? Worauf stützt sich die Aussage? Passt sie zur Aufgabe? Gibt es Gegenbelege? Ist die Sprache fair, genau und verständlich? Kann ich die Antwort mit eigenen Worten erklären?
Typische Fehlerarten im Deutschunterricht
| Fehlerart | Beschreibung | Beispiel aus dem Deutschunterricht |
|---|---|---|
| Erfundene Information | Die KI nennt etwas, das nicht belegt ist. | Ein angebliches Zitat aus einer Kurzgeschichte kommt im Text nicht vor. |
| Falsche Zuordnung | Namen, Werke, Epochen oder Begriffe werden verwechselt. | Ein Gedicht wird einer falschen Autorin oder einem falschen Autor zugeschrieben. |
| Zu allgemeine Aussage | Die Antwort klingt richtig, bleibt aber ungenau. | Eine Interpretation nennt nur, dass eine Figur traurig ist, ohne Textstellen zu nutzen. |
| Einseitige Perspektive | Eine Sichtweise wird bevorzugt, andere fehlen. | Eine Erörterung zeigt nur Vorteile von KI und verschweigt Risiken. |
| Unpassender Stil | Die Sprache passt nicht zur Textsorte, Zielgruppe oder Aufgabe. | Eine Inhaltsangabe enthält wertende Formulierungen oder Spannungssprache. |
| Fehlender Nachweis | Es fehlen Quellen, Textbelege oder nachvollziehbare Gründe. | Eine Analyse behauptet ein sprachliches Mittel, ohne Zeilenbeleg. |
Der 5-Schritte-Check für KI-Antworten
Der 5-Schritte-Check hilft Dir, KI-Antworten systematisch zu prüfen. Du kannst ihn für kurze Erklärungen, längere Texte, Interpretationen, Zusammenfassungen, Erörterungen und Lernhilfen verwenden.
| Schritt | Leitfrage | Was Du konkret tust |
|---|---|---|
| 1. Aufgabenbezug prüfen | Beantwortet die KI wirklich die gestellte Aufgabe? | Lies die Aufgabenstellung noch einmal und markiere, was verlangt wird: erklären, vergleichen, begründen, analysieren oder überarbeiten. |
| 2. Behauptungen markieren | Welche Aussagen müssen überprüft werden? | Unterstreiche Namen, Daten, Fachbegriffe, Deutungen, Zitate und starke Wertungen. |
| 3. Belege suchen | Welche Quelle bestätigt oder widerlegt die Aussage? | Nutze Schulbuch, Textgrundlage, Wörterbuch, seriöse Webseiten, Lexika oder von der Lehrkraft freigegebene Materialien. |
| 4. Sprache und Perspektive untersuchen | Ist die Antwort präzise, fair und zur Textsorte passend? | Achte auf unklare Begriffe, Übertreibungen, Stereotype, fehlende Gegenargumente und unpassenden Stil. |
| 5. Ergebnis dokumentieren | Was übernimmst Du, was änderst Du, was verwirfst Du? | Schreibe kurz auf, wie Du geprüft hast und welche Teile Du verbessert hast. |
Prüfprotokoll für Lernende
Ein Prüfprotokoll macht Deine Arbeit sichtbar. Es zeigt, dass Du die KI nicht einfach kopiert hast, sondern selbstständig gedacht hast. Ein einfaches Prüfprotokoll kann so aussehen:
| Prüffrage | Deine Notiz |
|---|---|
| Welche Aufgabe sollte die KI lösen? | Beschreibe die Aufgabe in einem Satz. |
| Welche KI-Aussagen habe ich überprüft? | Notiere drei bis fünf wichtige Behauptungen. |
| Welche Belege habe ich genutzt? | Nenne Textstellen, Buchseiten oder seriöse Quellen. |
| Welche Fehler oder Unsicherheiten habe ich gefunden? | Beschreibe unklare, falsche oder unbelegte Stellen. |
| Wie habe ich die Antwort verbessert? | Erkläre Deine Änderungen mit eigenen Worten. |
| Wie kennzeichne ich meine KI-Nutzung? | Gib an, welches Tool Du wofür genutzt hast, sofern Deine Schule dies verlangt. |
KI im Schreibprozess
Im Schreibprozess kann KI an verschiedenen Stellen helfen. Beim Planen kann sie Fragen stellen, Ideen sortieren oder eine Gliederung vorschlagen. Beim Formulieren kann sie Alternativen anbieten. Beim Überarbeiten kann sie auf Verständlichkeit, Satzbau, Wiederholungen oder Argumentationslücken hinweisen. Beim Lernen kann sie Begriffe erklären und Übungsaufgaben erzeugen. Entscheidend ist, dass Du die Kontrolle behältst.
Eine sinnvolle Nutzung ist zum Beispiel: Du schreibst zuerst eine eigene Inhaltsangabe. Danach bittest Du eine KI, Dir Rückmeldung zur Verständlichkeit zu geben. Anschließend entscheidest Du selbst, welche Hinweise passen. Eine problematische Nutzung wäre: Du lässt die gesamte Inhaltsangabe schreiben, gibst sie ohne Prüfung ab und kennzeichnest die KI-Nutzung nicht. Im Deutschunterricht geht es nicht nur um ein fertiges Produkt, sondern um Denken, Lesen, Formulieren, Überarbeiten und Begründen.
Gute Prompts für den Deutschunterricht
Ein guter Prompt ist klar, begrenzt und lernorientiert. Statt zu schreiben: Mach meine Hausaufgabe, formulierst Du besser: Gib mir drei Fragen, mit denen ich meine eigene Inhaltsangabe überprüfen kann. Statt zu schreiben: Schreib eine Interpretation, formulierst Du besser: Nenne mögliche Deutungsansätze zu dieser Textstelle und erkläre, welche Textbelege ich prüfen sollte. So nutzt Du KI als Lernhilfe, nicht als Ersatz für Deine Arbeit.
Hilfreiche Prompt-Bausteine sind: Rolle, Aufgabe, Material, Niveau, Ausgabeform und Prüfkriterium. Ein Beispiel lautet: Erkläre den Unterschied zwischen Inhaltsangabe und Nacherzählung für Klasse 7. Gib danach eine Checkliste mit fünf Prüffragen. Noch besser wird der Prompt, wenn Du die KI ausdrücklich zur Unsicherheit aufforderst: Kennzeichne Stellen, bei denen Du ohne Originaltext keine sichere Aussage machen kannst.
Quellenkritik und Faktencheck
Quellenkritik bedeutet, Informationen nicht nur zu finden, sondern ihre Qualität zu beurteilen. Eine zuverlässige Quelle nennt Autorin oder Autor, Veröffentlichungsort, Datum, Zweck und Belege. Im Deutschunterricht können auch der Originaltext, die Aufgabenstellung und das Schulbuch wichtige Quellen sein. Bei literarischen Texten ist die wichtigste Quelle oft der Text selbst. Eine Interpretation ohne Textbelege bleibt schwach, selbst wenn sie sprachlich gut klingt.

Beim Faktencheck unterscheidest Du zwischen überprüfbaren Fakten und Deutungen. Fakten sind zum Beispiel Titel, Autorin oder Autor, Erscheinungsjahr, Figurenname oder Bedeutung eines Fachbegriffs. Deutungen erklären, wie etwas verstanden werden kann. Auch Deutungen brauchen Belege, aber sie können unterschiedlich ausfallen. Eine gute KI-Prüfung fragt daher: Ist die Aussage ein Fakt, eine Interpretation oder eine Meinung? Für jeden Typ brauchst Du eine passende Prüfung.
Quellen bewerten mit W-Fragen
| W-Frage | Bedeutung für die Prüfung |
|---|---|
| Wer? | Wer hat die Information erstellt und ist die Person oder Institution erkennbar? |
| Wann? | Ist die Information aktuell genug oder geht es um ein zeitloses Thema? |
| Wo? | Steht die Information in einem Schulbuch, Lexikon, Fachartikel, Blog, Forum oder auf einer unbekannten Seite? |
| Warum? | Soll die Quelle informieren, verkaufen, überzeugen, unterhalten oder provozieren? |
| Womit? | Welche Belege, Textstellen, Daten oder Quellen werden genannt? |
Sprache prüfen: Genauigkeit, Stil und Fairness
Deutschunterricht ist Sprachunterricht. Deshalb reicht es nicht, nur Fakten zu prüfen. Du untersuchst auch, wie eine KI formuliert. Eine KI kann ungenaue Begriffe verwenden, zu lange Sätze bilden, Wertungen verstecken oder Gruppen stereotyp beschreiben. Gute Sprachprüfung fragt: Ist der Text verständlich? Passt er zur Textsorte? Werden Fachbegriffe richtig genutzt? Werden Menschen respektvoll bezeichnet? Wird zwischen Tatsache, Vermutung und Meinung unterschieden?
Bei einer Inhaltsangabe sollte die KI sachlich, knapp, im Präsens und ohne persönliche Wertung schreiben. Bei einer Erörterung sollte sie Argumente, Belege und Gegenargumente unterscheiden. Bei einer Gedichtinterpretation sollte sie nicht nur Gefühle nennen, sondern sprachliche Mittel am Text zeigen. Bei einer Bewerbung sollte sie persönlich, ehrlich und passend zur Situation formulieren.
Datenschutz, Urheberrecht und Fairness
Beim Arbeiten mit KI im Unterricht schützt Du Deine eigenen Daten und die Daten anderer. Gib keine vollständigen Namen, Adressen, Telefonnummern, privaten Fotos, Krankheitsinformationen oder vertraulichen Schuldokumente in ein KI-System ein, wenn es dafür keine klare schulische Freigabe gibt. Auch Texte von Mitschülerinnen und Mitschülern dürfen nicht ohne Erlaubnis hochgeladen werden. Datenschutz ist Teil verantwortlicher Medienkompetenz.
Auch Urheberrecht spielt eine Rolle. Nicht jeder Text, jedes Bild oder jedes Arbeitsblatt darf in ein KI-System kopiert oder von dort weiterverbreitet werden. Nutze Materialien, für die Du im Unterricht eine Erlaubnis hast. Kennzeichne KI-Nutzung nach den Regeln Deiner Schule. Transparenz ist wichtig, weil andere nachvollziehen können sollen, welche Teile von Dir stammen und wobei KI geholfen hat.

Fairness bedeutet, dass KI-Antworten auf Bias geprüft werden. Bias ist eine Verzerrung, die dazu führen kann, dass bestimmte Gruppen, Sprachen, Lebensweisen oder Perspektiven ungerecht dargestellt werden. Im Deutschunterricht kannst Du Bias erkennen, indem Du nach fehlenden Stimmen, Klischees, Wertungen und unausgewogenen Beispielen suchst.
Unterrichtsideen für Klasse 5 bis 10
| Klassenstufe | Möglicher Schwerpunkt | Beispielaufgabe |
|---|---|---|
| Klasse 5 und 6 | Einfache KI-Antworten verstehen und prüfen | Lass eine KI eine Fabel erklären und prüfe, ob Moral, Figuren und Handlung stimmen. |
| Klasse 7 und 8 | Argumente, Textsorten und Quellen vergleichen | Vergleiche eine KI-Erörterung mit einem Kriterienraster und verbessere schwache Argumente. |
| Klasse 9 und 10 | Komplexe Analyse, Reflexion und Transparenz | Prüfe eine KI-Interpretation zu einer Kurzgeschichte auf Textbelege, Deutung und sprachliche Genauigkeit. |
Eine besonders wirksame Methode ist der Vergleich. Du kannst eine KI-Antwort, eine Schülerantwort und eine Musterlösung vergleichen. Dabei fragst Du nicht nur, welche Antwort richtig ist. Du untersuchst, welche Antwort die Aufgabe am besten erfüllt, welche Belege verwendet werden und welche Sprache zur Textsorte passt. So wird KI zum Anlass, genauer über Sprache und Lernen nachzudenken.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bedeutet es, KI-Antworten zu prüfen? (Inhalte, Quellen und Sprache kritisch kontrollieren) (!Eine KI-Antwort ungeändert übernehmen) (!Nur die Rechtschreibung verbessern) (!Die längste Antwort auswählen)
Warum kann eine KI-Antwort trotz guter Sprache falsch sein? (Sie erzeugt plausible Texte und prüft Wahrheit nicht automatisch) (!Sie kann nur kurze Wörter verarbeiten) (!Sie nutzt immer nur ein Wörterbuch) (!Sie verweigert grundsätzlich Sachtexte)
Was ist eine Halluzination im Zusammenhang mit KI? (Eine erfundene oder falsche Information, die plausibel klingt) (!Eine besonders kreative Überschrift) (!Eine sichere Quellenangabe) (!Eine Rechtschreibregel)
Welche Information gehört nicht in ein öffentliches KI-Tool? (Persönliche Daten von Mitschülerinnen und Mitschülern) (!Eine allgemeine Frage zur Textsorte) (!Ein selbst formulierter Übungssatz) (!Eine Bitte um eine Checkliste)
Welche Quelle eignet sich besonders gut zur Prüfung einer literarischen Deutung? (Der Originaltext mit passenden Textstellen) (!Eine unbelegte Kurzantwort) (!Ein zufälliger Kommentar) (!Eine erfundene Quellenliste)
Was ist ein Prompt? (Eine Eingabe oder Arbeitsanweisung an ein KI-System) (!Ein automatischer Fehlerbericht) (!Ein gedrucktes Wörterbuch) (!Eine Art Klassenarbeit)
Was bezeichnet Bias bei KI-Antworten? (Eine systematische Verzerrung von Ergebnissen) (!Eine besonders kurze Antwort) (!Eine neutrale Quellenangabe) (!Eine vollständige Textanalyse)
Wofür kann KI im Deutschunterricht sinnvoll eingesetzt werden? (Zum Ideen sammeln und Überarbeiten eigener Texte) (!Zum ungeprüften Ersetzen aller eigenen Aufgaben) (!Zum Veröffentlichen fremder Daten) (!Zum Abschaffen von Textbelegen)
Warum ist der Vergleich mehrerer Quellen wichtig? (Er macht Fehler und Einseitigkeiten erkennbar) (!Er verhindert jedes eigene Denken) (!Er ersetzt die Aufgabenstellung) (!Er macht Quellenangaben unnötig)
Was gehört zu transparenter KI-Nutzung? (Angeben, wofür KI verwendet wurde) (!Die KI-Nutzung verheimlichen) (!Alle KI-Antworten als eigene Idee ausgeben) (!Quellen und Änderungen weglassen)
Memory
| Halluzination | plausibel klingender Fehler |
| Prompt | Eingabe an die KI |
| Quellenkritik | Belege prüfen |
| Datenschutz | persönliche Daten schützen |
| Bias | Verzerrung erkennen |
| Revision | Text gezielt überarbeiten |
| Transparenz | KI-Nutzung offenlegen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Aufgabe klären | Was soll die Antwort leisten? |
| Behauptungen markieren | Welche Aussagen müssen überprüft werden? |
| Quellen suchen | Wo finde ich unabhängige Belege? |
| Sprache untersuchen | Sind Begriffe genau und fair? |
| Ergebnis dokumentieren | Wie begründe ich meine Bewertung? |
Kreuzworträtsel
| Halluzination | Wie heißt eine erfundene KI-Information, die plausibel klingt? |
| Prompt | Wie heißt die Eingabe an ein KI-System? |
| Quelle | Wo sucht man einen Beleg für eine überprüfbare Aussage? |
| Bias | Wie heißt eine systematische Verzerrung in Ergebnissen? |
| Datenschutz | Welches Prinzip schützt persönliche Informationen? |
| Revision | Wie heißt die gezielte Überarbeitung eines Textes? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- KI-Antwort markieren: Lass eine KI eine kurze Erklärung zu einer Fabel oder einem Märchen erstellen und markiere anschließend Fakten, Meinungen und unklare Stellen.
- Quellenvergleich: Vergleiche eine KI-Erklärung zu einer Rechtschreibregel mit Deinem Deutschbuch und notiere zwei Übereinstimmungen und zwei Unterschiede.
- Sprachcheck: Sammle fünf Formulierungen aus einer KI-Antwort, die ungenau wirken, und schreibe sie verständlicher und genauer um.
- Datenschutzplakat: Gestalte ein Plakat mit fünf Regeln, die beim Nutzen von KI-Tools im Deutschunterricht persönliche Daten schützen.
Standard
- Prüfprotokoll: Erstelle zu einer KI-Antwort über eine Ballade ein Prüfprotokoll mit Aufgabe, geprüften Behauptungen, Quellen, Fehlern und Verbesserungen.
- Interview zur KI-Nutzung: Befrage zwei Mitschülerinnen oder Mitschüler dazu, wann KI beim Lernen hilft und wann sie problematisch wird, und fasse die Ergebnisse sachlich zusammen.
- Schreibwerkstatt mit KI-Feedback: Schreibe zuerst einen eigenen Absatz zu einem literarischen Text, bitte dann eine KI um Feedback und begründe anschließend, welche Vorschläge Du übernimmst.
- Argumentationsvergleich: Lass eine KI Pro- und Contra-Argumente zum Thema KI-Hilfe bei Hausaufgaben sammeln und prüfe, welche Argumente belegt, einseitig oder ungenau sind.
Schwer
- Bias-Analyse: Vergleiche mehrere KI-Antworten zu Rollenbildern in Geschichten und untersuche, ob bestimmte Figuren oder Gruppen stereotyp dargestellt werden.
- Unterrichtsbaustein entwickeln: Plane eine 45-minütige Lernphase, in der eine Klasse eine KI-Antwort zu einer Kurzgeschichte prüft, und erstelle Material, Ablauf und Bewertungsraster.
- Kriterienraster erstellen: Entwickle ein Raster zur Bewertung von KI-Antworten im Deutschunterricht mit Kriterien zu Inhalt, Belegen, Sprache, Fairness und Transparenz.
- Erörterung schreiben: Verfasse eine dialektische Erörterung zur Frage, ob KI im Deutschunterricht erlaubt sein sollte, und nutze mindestens drei selbst geprüfte Argumente.

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Lernkontrolle
- Fehleranalyse: Analysiere eine vorgegebene fehlerhafte KI-Antwort zu einer Kurzgeschichte und erkläre, wie die Fehler das Textverständnis verändern.
- Prüfstrategie begründen: Entwickle für eine Gruppenarbeit eine Prüfstrategie für KI-Antworten und begründe, warum Deine Reihenfolge sinnvoll ist.
- Textvergleich: Vergleiche eine KI-Inhaltsangabe und eine selbst geschriebene Inhaltsangabe im Hinblick auf Genauigkeit, Textnähe, Sprache und Eigenständigkeit.
- Grenzfall beurteilen: Entscheide in drei Beispielsituationen, ob KI-Nutzung Lernhilfe, erlaubte Überarbeitung oder Täuschung ist, und formuliere nachvollziehbare Kriterien.
- Transfer auf Medienbildung: Übertrage den 5-Schritte-Check auf einen Social-Media-Beitrag oder Podcastausschnitt und erkläre, welche Prüffragen gleich bleiben und welche sich ändern.
Lernnachweis
Für den Lernnachweis erstellst Du ein KI-Prüfportfolio. Es besteht aus einer KI-Antwort, Deinem markierten Prüfprotokoll, mindestens zwei genutzten Belegen, einer verbesserten Fassung und einer kurzen Reflexion. In der Reflexion erklärst Du, was die KI gut konnte, wo sie unsicher oder falsch war und welche Teile Deiner Endfassung auf Deiner eigenen Entscheidung beruhen. Der Lernnachweis enthält keine externen Medien und keine privaten Daten.
OERs zum Thema
Links
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