Jon Jones


Jon Jones
Einleitung
Jon Jones ist einer der bekanntesten und sportlich erfolgreichsten Mixed-Martial-Arts-Kämpfer der UFC. Sein vollständiger Name lautet Jonathan Dwight Jones. Er wurde am 19. Juli 1987 in Rochester, New York, geboren und wurde unter dem Kampfnamen Bones weltbekannt. Dieser aiMOOC betrachtet Jon Jones nicht nur als herausragenden Sportler, sondern auch als Fallbeispiel für Leistungssport, Medienwirkung, Regelbewusstsein, Sportethik, Karriereplanung und den Umgang mit Kontroversen im modernen Profisport.
Jones wurde 2011 mit 23 Jahren der bis dahin jüngste Champion in der Geschichte der UFC. Er gewann den Titel im Halbschwergewicht gegen Maurício Rua und prägte die Gewichtsklasse über viele Jahre. Später wechselte er ins Schwergewicht und gewann 2023 gegen Ciryl Gane den UFC-Schwergewichtstitel. Sein letzter offizieller Kampf fand 2024 gegen Stipe Miocic statt. Im Juni 2025 wurde sein Rücktritt vom aktiven UFC-Wettkampf bekanntgegeben; seitdem bleibt seine sportliche Zukunft wegen einzelner Comeback-Andeutungen ein Thema der Sportmedien. Für diesen aiMOOC gilt: Der Schwerpunkt liegt auf der belegbaren sporthistorischen Bedeutung, nicht auf Spekulationen.
Dieser Lernkurs hilft Dir, Jon Jones als komplexe Person des Spitzensports zu verstehen: Du untersuchst seine Technik, seine Karriere, seine Wirkung auf MMA, seine mediale Darstellung und die Frage, wie sportliche Größe und persönliche Verantwortung zusammenhängen.

Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, warum Jon Jones in der Geschichte des MMA eine besondere Rolle spielt. Du kannst wichtige Stationen seiner Karriere einordnen, seine Kampfstil-Merkmale beschreiben und die Bedeutung von Reichweite, Ringen, Clinch, Bodenkampf, Striking und Taktik im MMA erläutern. Außerdem kannst Du kritisch beurteilen, wie Medien Spitzensportler darstellen, welche Rolle Regeln, Gesundheitsschutz, Anti-Doping und Fairness im Profikampfsport spielen und warum ein sportliches Vermächtnis immer aus Erfolgen und problematischen Aspekten bestehen kann.
Steckbrief
- Name: Jonathan Dwight Jones
- Kampfname: Bones
- Geburtsdatum: 19. Juli 1987
- Geburtsort: Rochester, New York, USA
- Sportart: Mixed Martial Arts
- Organisation: Ultimate Fighting Championship
- Gewichtsklassen: Halbschwergewicht und Schwergewicht
- Kampfstil: Ringen, Muay Thai, Brazilian Jiu-Jitsu, Striking, Clinch-Arbeit
- Bekannte Gegner: Maurício Rua, Daniel Cormier, Lyoto Machida, Rashad Evans, Alexander Gustafsson, Ciryl Gane, Stipe Miocic
- Besonderheit: Jüngster UFC-Champion der Geschichte bei seinem Titelgewinn 2011
Jon Jones im Kontext von MMA
Mixed Martial Arts ist eine Vollkontakt-Sportart, in der Techniken aus verschiedenen Kampfkünsten kombiniert werden. Dazu gehören Boxen, Kickboxen, Muay Thai, Ringen, Judo, Brazilian Jiu-Jitsu und weitere Disziplinen. Im modernen MMA gewinnt selten nur die stärkste Einzeltechnik. Entscheidend ist, wie gut ein Kämpfer unterschiedliche Distanzen kontrolliert: die Distanz im Standkampf, den Clinch an der Käfigwand, den Übergang zum Takedown, die Kontrolle am Boden und die Fähigkeit, einen Kampf strategisch über mehrere Runden zu steuern.
Jon Jones wurde besonders bekannt, weil er diese Distanzen außergewöhnlich variabel nutzte. Seine große Reichweite, seine Ellbogenangriffe im Clinch, seine Tritte aus der Distanz, seine Ringerkontrolle und seine taktische Anpassungsfähigkeit machten ihn zu einem schwer ausrechenbaren Gegner. Für die Analyse des modernen MMA ist er deshalb ein wichtiges Beispiel: An seiner Karriere lässt sich erkennen, wie sich MMA vom reinen Vergleich einzelner Kampfstile zu einer hochkomplexen Hybridsportart entwickelt hat.
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Karriereüberblick
Frühe Entwicklung
Jon Jones kam aus einem sportlich geprägten Umfeld. Schon vor seiner MMA-Karriere spielte Ringen eine zentrale Rolle. Ringen ist im MMA besonders wichtig, weil es entscheidet, ob ein Kampf im Stand bleibt oder auf den Boden verlagert wird. Ein starker Ringer kann bestimmen, wo ein Kampf stattfindet. Diese Fähigkeit nennt man oft Kontrolle oder Ringkontrolle beziehungsweise im Käfig Octagon Control.
Jones begann seine professionelle MMA-Laufbahn 2008. Bereits früh fiel auf, dass er nicht wie ein gewöhnlicher Nachwuchskämpfer agierte. Er kombinierte Würfe, Ellbogen, Kniestöße, Tritte, Distanzkontrolle und Bodenkampf sehr flexibel. Seine sportliche Entwicklung verlief extrem schnell, denn schon nach kurzer Profikarriere erhielt er die Chance, in der UFC anzutreten.
Aufstieg zum jüngsten UFC-Champion
Der entscheidende Durchbruch gelang Jon Jones 2011 bei UFC 128. Dort besiegte er Maurício Rua und wurde Champion im Halbschwergewicht. Mit 23 Jahren war er der bis dahin jüngste Titelträger der UFC-Geschichte. Dieser Erfolg war nicht nur ein persönlicher Meilenstein, sondern veränderte auch die Wahrnehmung von jungen Athleten im MMA. Jones zeigte, dass technische Vielseitigkeit, körperliche Voraussetzungen und taktische Reife schon in einem frühen Karrierealter auf höchstem Niveau zusammenkommen können.
In den folgenden Jahren verteidigte Jones seinen Titel gegen mehrere bekannte Gegner. Zu seinen prägenden Kämpfen zählen Duelle gegen Quinton Jackson, Lyoto Machida, Rashad Evans, Vitor Belfort, Chael Sonnen, Alexander Gustafsson und Daniel Cormier. Viele dieser Kämpfe gelten als wichtige Kapitel der UFC-Geschichte, weil sie unterschiedliche taktische Herausforderungen zeigten: Druckkämpfer, Konterkämpfer, Ringer, Kickboxer und technisch vielseitige Gegner.

Wechsel ins Schwergewicht
Nach seiner langen Zeit im Halbschwergewicht wechselte Jon Jones ins Schwergewicht. Dieser Schritt war sportlich bedeutsam, weil ein Wechsel in eine höhere Gewichtsklasse neue Anforderungen stellt. Im Schwergewicht sind Schlagkraft, Körpermasse und Kraft im Clinch besonders wichtig. Gleichzeitig kann Beweglichkeit ein Vorteil sein, wenn ein Athlet trotz höherem Gewicht schnell und technisch präzise bleibt.
2023 besiegte Jones Ciryl Gane bei UFC 285 durch Submission in der ersten Runde und gewann den Schwergewichtstitel. Dieser Sieg war ein zentrales Argument in der Diskussion, ob Jones zu den größten MMA-Kämpfern der Geschichte zählt. Er zeigte, dass er nach langer Pause und Klassenwechsel weiterhin auf höchstem Niveau erfolgreich sein konnte.
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Letzter Titelkampf und Rücktrittsphase
Im November 2024 besiegte Jon Jones Stipe Miocic bei UFC 309 durch technischen K. o. in der dritten Runde. Danach wurde besonders intensiv darüber diskutiert, ob er gegen Tom Aspinall antreten würde, der zuvor den Interimstitel im Schwergewicht gewonnen hatte. Am 21. Juni 2025 wurde offiziell bekanntgegeben, dass Jones aus dem aktiven UFC-Wettkampf zurücktritt und Aspinall zum unangefochtenen Schwergewichtschampion aufrückt.
Diese Phase ist für die Sportanalyse interessant, weil sie zeigt, wie stark moderne Profikarrieren von Verträgen, Medienerwartungen, Gesundheit, Alter, Risiko, Publikumserwartungen und Verbandsinteressen beeinflusst werden. Ein Champion ist nicht nur Athlet, sondern auch Teil eines wirtschaftlichen und medialen Systems.
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Kampfstil und Technik
Reichweite und Distanzkontrolle
Ein zentrales Merkmal von Jon Jones ist seine außergewöhnliche Reichweite. Im Kampfsport bedeutet Reichweite, wie weit ein Athlet mit Schlägen oder Tritten wirksam agieren kann. Jones nutzte seine Reichweite, um Gegner auf Distanz zu halten, Angriffe vorzubereiten und gefährliche Nahkampfsituationen zu kontrollieren. Besonders auffällig waren seine Frontkicks, Sidekicks, Lowkicks und variablen Tritttechniken.
Distanzkontrolle ist im MMA entscheidend, weil jede Distanz andere Risiken enthält. Aus großer Distanz drohen Tritte, aus mittlerer Distanz Schläge, im Nahkampf Clinch-Techniken und am Boden Submission-Versuche oder Ground and Pound. Jones war besonders stark darin, Gegner in ungünstige Distanzen zu zwingen.
Ringen und Takedowns
Jones' ringerische Fähigkeiten ermöglichten ihm, Gegner zu Boden zu bringen oder deren Angriffe zu neutralisieren. Im MMA ist Ringen nicht nur offensiv wichtig, sondern auch defensiv. Wer Takedowns verhindern kann, bleibt im Standkampf. Wer Takedowns erzwingen kann, kontrolliert den Kampfverlauf. Jones kombinierte klassische Ringerprinzipien mit Judo-ähnlichen Würfen, Trips und Hebelkontrolle.
Besonders lehrreich ist, dass Jones Takedowns oft nicht isoliert einsetzte. Er verband sie mit Schlägen, Druck an der Käfigwand, Griffkontrolle und Positionswechseln. Dadurch entstand ein fließender Übergang zwischen Striking, Clinch und Grappling.
Clinch, Ellbogen und Kontrolle an der Käfigwand
Der Clinch ist eine Kampfsituation, in der beide Athleten nah am Körperkontakt arbeiten. Dort werden Kopfposition, Griffkontrolle, Gleichgewicht und kurze Schlagtechniken entscheidend. Jon Jones wurde für seine Ellbogentechniken im Clinch bekannt. Ellbogen sind im MMA besonders wirkungsvoll, weil sie auf kurzer Distanz mit wenig Ausholbewegung eingesetzt werden können.
An der Käfigwand zeigte Jones häufig, wie wichtig Positionskontrolle ist. Er drückte Gegner gegen den Käfig, kontrollierte Arme und Schultern und suchte Übergänge zu Takedowns oder kurzen Treffern. Für Lernende ist daran erkennbar: Im MMA geht es nicht nur um spektakuläre Einzelaktionen, sondern um kleine Positionsvorteile, die sich über eine Runde summieren.
Submission und Bodenkampf
Jones gewann mehrere Kämpfe durch Submission. Eine Submission ist eine Aufgabeentscheidung, bei der ein Gegner durch Hebel oder Würgegriff zur Aufgabe gezwungen wird. Beispiele sind Guillotine Choke, Rear Naked Choke oder Hebeltechniken. Jones nutzte Submissions oft dann, wenn seine Gegner durch Druck, Positionsverlust oder vorherige Treffer bereits in einer schwierigen Lage waren.
Der Bodenkampf im MMA unterscheidet sich von reinem Brazilian Jiu-Jitsu, weil Schläge erlaubt sind. Dadurch entstehen andere taktische Entscheidungen. Ein Athlet muss nicht nur Positionen verbessern, sondern gleichzeitig Treffer vermeiden oder selbst Schläge einsetzen.
Sportliche Bedeutung
Jon Jones gilt vielen Fachleuten und Fans als einer der größten MMA-Kämpfer der Geschichte. Diese Einschätzung beruht auf mehreren Faktoren: seinem frühen Titelgewinn, seiner langen Dominanz im Halbschwergewicht, seinem späteren Erfolg im Schwergewicht, seiner Vielseitigkeit, seiner Anpassungsfähigkeit und seiner Bilanz gegen starke Gegner verschiedener Stilrichtungen.
Seine Karriere zeigt, wie wichtig Adaptation im Spitzensport ist. Jones kämpfte nicht immer gleich. Gegen gefährliche Striker nutzte er Distanz und Ringen. Gegen starke Ringer arbeitete er mit Reichweite, Ellbogen und Tritten. Gegen aggressive Gegner setzte er Kontrolle und Gegenangriffe ein. Diese Anpassungsfähigkeit ist ein zentrales Lernfeld für die Analyse von Taktik.
Kontroversen und Sportethik
Ein vollständiger Blick auf Jon Jones muss auch problematische Aspekte berücksichtigen. Seine Karriere war nicht nur von sportlichen Erfolgen geprägt, sondern auch von Kontroversen außerhalb und innerhalb des sportlichen Umfelds. Dazu zählen Disqualifikation, rechtliche Probleme, Diskussionen um Anti-Doping und wiederholte öffentliche Debatten über Verantwortung im Profisport.
Für diesen aiMOOC ist wichtig: Kontroversen werden nicht genutzt, um eine Person abzuwerten oder zu verherrlichen. Sie dienen als Anlass, über Sportethik, Vorbildfunktion, Regeln, Konsequenzen, Medienkritik und Verantwortung nachzudenken. Gerade berühmte Sportler zeigen, dass Leistung und Charakter nicht automatisch dasselbe sind. Ein reflektierter Umgang bedeutet, sportliche Leistungen anzuerkennen und problematische Handlungen trotzdem kritisch zu bewerten.
Medienanalyse
Jon Jones wird in Medien häufig mit Begriffen wie GOAT, Legende, Champion, kontrovers oder Ausnahmetalent beschrieben. Solche Begriffe prägen, wie Zuschauer eine Sportlerkarriere wahrnehmen. Medien erzählen Sport oft als dramatische Geschichte: Aufstieg, Titelgewinn, Konflikt, Comeback, Rücktritt und mögliche Rückkehr. Diese Erzählmuster können informativ sein, aber sie können auch vereinfachen.
Wenn Du Medienberichte über Jon Jones analysierst, solltest Du fragen: Welche Fakten werden genannt? Welche Begriffe bewerten die Person? Welche Ereignisse werden ausgelassen? Wird zwischen sportlicher Leistung und persönlichem Verhalten unterschieden? Werden Gerüchte als Fakten dargestellt? Gibt es Quellen oder nur Meinungen? So lernst Du, Medienkompetenz im Sportkontext anzuwenden.
Gesundheit, Regeln und Sicherheit
Mixed Martial Arts ist ein regulierter Vollkontaktsport mit Verletzungsrisiken. Deshalb sind Regeln, medizinische Kontrollen, Gewichtsklassen, Schiedsrichterentscheidungen, verbotene Techniken und Anti-Doping-Systeme zentral. Ein professioneller Kampf ist nicht mit unkontrollierter Gewalt gleichzusetzen, sondern findet in einem Regelwerk statt. Trotzdem bleibt die Belastung für Gehirn, Gelenke, Muskeln und Psyche hoch.
Für Lernende gilt: Techniken aus dem Kampfsport dürfen nur unter Anleitung qualifizierter Trainerinnen und Trainer, mit Schutz, Regeln und gegenseitigem Respekt geübt werden. Ziel dieses Kurses ist Analyse und Bildung, nicht Nachahmung gefährlicher Handlungen.
Zeitstrahl
- 2008: Beginn der professionellen MMA-Karriere.
- 2011: Titelgewinn im UFC-Halbschwergewicht gegen Maurício Rua.
- 2013: Legendärer Titelkampf gegen Alexander Gustafsson.
- 2015: Unterbrechung der Titelherrschaft nach Problemen außerhalb des Käfigs.
- 2018: Rückkehr und erneuter Titelgewinn im Halbschwergewicht.
- 2020: Aufgabe des Halbschwergewichtstitels und Vorbereitung auf das Schwergewicht.
- 2023: Sieg gegen Ciryl Gane und Gewinn des Schwergewichtstitels.
- 2024: Sieg gegen Stipe Miocic bei UFC 309.
- 2025: Bekanntgabe des Rücktritts vom aktiven UFC-Wettkampf.
Begriffe zum Verstehen
- Striking: Sammelbegriff für Schlag- und Tritttechniken im Standkampf.
- Grappling: Sammelbegriff für Griff-, Wurf-, Kontroll- und Bodenkampftechniken.
- Clinch: Nahkampfsituation mit Körperkontakt, Griffkontrolle und kurzen Angriffen.
- Takedown: Technik, mit der ein Gegner zu Boden gebracht wird.
- Submission: Aufgabegriff, der den Gegner zur Aufgabe zwingt.
- Ground and Pound: Schläge aus einer kontrollierenden Bodenposition.
- Reichweite: Distanz, aus der ein Kämpfer wirksam treffen kann.
- Gewichtsklasse: Einteilung von Athleten nach Körpergewicht zur faireren Wettkampforganisation.
- Anti-Doping: Maßnahmen gegen verbotene leistungssteigernde Substanzen.
- Sportethik: Nachdenken über Fairness, Verantwortung, Regeln und Vorbildfunktion im Sport.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
In welcher Sportart wurde Jon Jones weltbekannt? (Mixed Martial Arts) (!Tennis) (!Skispringen) (!Radsport)
Wie lautet Jon Jones' bekannter Kampfname? (Bones) (!The Spider) (!The Notorious) (!Rush)
Welche Organisation machte Jon Jones weltweit bekannt? (UFC) (!FIFA) (!NBA) (!IOC)
In welcher Gewichtsklasse wurde Jon Jones zuerst UFC-Champion? (Halbschwergewicht) (!Fliegengewicht) (!Federgewicht) (!Bantamgewicht)
Warum war Jon Jones' Titelgewinn 2011 historisch besonders? (Er wurde der jüngste UFC-Champion) (!Er gewann einen olympischen Marathon) (!Er wurde Fußballweltmeister) (!Er gewann ohne Training)
Welche Fähigkeit war für Jones' Kampfstil besonders wichtig? (Distanzkontrolle) (!Ballbesitz) (!Aufschlagspiel) (!Slalomtechnik)
Was bedeutet Submission im MMA? (Aufgabegriff) (!Punkterichterentscheidung) (!Pausensignal) (!Pressekonferenz)
Gegen wen gewann Jon Jones 2023 den UFC-Schwergewichtstitel? (Ciryl Gane) (!Lionel Messi) (!Tom Brady) (!Michael Jordan)
Welcher Gegner war Jones' letzter offizieller UFC-Gegner im Jahr 2024? (Stipe Miocic) (!Roger Federer) (!Usain Bolt) (!Dirk Nowitzki)
Welche Perspektive ist für diesen aiMOOC besonders wichtig? (Sportliche Leistung und Verantwortung gemeinsam betrachten) (!Nur Siege feiern) (!Kontroversen ignorieren) (!Regeln für unwichtig halten)
Memory
| Bones | Kampfname |
| Halbschwergewicht | Erste UFC-Titelklasse |
| Reichweite | Distanzvorteil |
| Clinch | Nahkampfkontrolle |
| Submission | Aufgabegriff |
| Anti-Doping | Fairnesskontrolle |
| Medienkompetenz | Quellenkritik |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Frühe Profikarriere | Beginn im MMA |
| Titelgewinn gegen Rua | Jüngster UFC-Champion |
| Kampf gegen Gustafsson | Legendärer Härtetest |
| Sieg gegen Gane | Schwergewichtstitel |
| Rücktrittsankündigung | Karrierephase nach Miocic |
Kreuzworträtsel
| Bones | Wie lautet der Kampfname von Jon Jones? |
| Ringen | Welche Grunddisziplin half Jones besonders bei Takedowns? |
| Clinch | Wie heißt die Nahkampfsituation mit Körperkontakt? |
| Gane | Gegen welchen Gegner gewann Jones 2023 den Schwergewichtstitel? |
| Fairness | Welcher Wert ist für Sportethik besonders wichtig? |
| Reichweite | Welcher körperliche Vorteil half Jones bei der Distanzkontrolle? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Steckbrief: Erstelle einen übersichtlichen Steckbrief zu Jon Jones mit Name, Kampfname, Sportart, Gewichtsklassen, wichtigen Erfolgen und einer kurzen Erklärung, warum er für MMA bedeutend ist.
- Begriffskarte: Gestalte eine Begriffskarte zu einem MMA-Fachbegriff wie Clinch, Takedown, Submission oder Reichweite und erkläre den Begriff mit eigenen Worten.
- Zeitstrahl: Zeichne einen Zeitstrahl mit mindestens sechs Stationen aus Jones' Karriere und markiere sportliche Höhepunkte in einer anderen Farbe als Kontroversen.
- Bildanalyse: Wähle ein frei nutzbares Bild von Wikimedia Commons zu Jon Jones und beschreibe, welche Wirkung Körperhaltung, Kleidung, Umgebung und Bildausschnitt erzeugen.
Standard
- Kampfstil-Analyse: Analysiere in einem kurzen Text, wie Jones Reichweite, Ringen und Clinch miteinander verbindet und warum diese Kombination im MMA erfolgreich sein kann.
- Medienvergleich: Vergleiche zwei Berichte oder Videos über Jon Jones und untersuche, ob sie ihn eher als Sportlegende, kontroverse Figur oder beides darstellen.
- Sportethik: Schreibe eine Stellungnahme zur Frage, ob sportliche Erfolge und problematisches Verhalten getrennt bewertet werden sollten.
- Regelwerk: Recherchiere grundlegende MMA-Regeln und erkläre, warum Regeln, Gewichtsklassen und medizinische Kontrollen im Vollkontaktsport notwendig sind.
Schwer
- GOAT-Debatte: Entwickle eine begründete Argumentation zur Frage, ob Jon Jones als einer der größten MMA-Kämpfer gelten kann. Beziehe sportliche Erfolge, Gegnerqualität, Gewichtsklassenwechsel und Kontroversen ein.
- Taktikprojekt: Erstelle ein taktisches Schaubild, das zeigt, wie ein MMA-Kämpfer vom Standkampf über den Clinch zum Bodenkampf wechseln kann. Nutze Jon Jones als Fallbeispiel, ohne gefährliche Nachahmungstechniken zu beschreiben.
- Podcast: Produziere ein kurzes Audioformat mit Rollen wie Moderatorin, Sporthistoriker, Ethikerin und Fan. Diskutiert Jones' Vermächtnis differenziert.
- Quellenkritik: Untersuche drei Quellen zu Jon Jones und bewerte sie nach Aktualität, Sachlichkeit, Belegen, Sprache und möglicher Fan- oder Sensationsperspektive.

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Lernkontrolle
- Transfer Sportethik: Erkläre an Jon Jones, warum ein Sportler gleichzeitig außergewöhnlich erfolgreich und gesellschaftlich umstritten sein kann. Übertrage Deine Erklärung auf ein anderes Beispiel aus dem Profisport.
- Taktisches Verständnis: Beschreibe, wie Reichweite, Ringen und Clinch-Kontrolle zusammenwirken können, um einen Kampf zu steuern. Nutze dabei Fachbegriffe und erkläre sie.
- Medienkritik: Analysiere eine Überschrift über Jon Jones. Zeige, welche Wertung darin steckt und formuliere eine sachlichere Alternative.
- Regelbewusstsein: Begründe, warum Anti-Doping, Schiedsrichterentscheidungen und Gewichtsklassen für die Glaubwürdigkeit eines Kampfsports wichtig sind.
- Karrierebewertung: Entwickle ein Bewertungsraster für das sportliche Vermächtnis eines Athleten. Wende es auf Jon Jones an und erkläre, welche Kriterien für Dich besonders wichtig sind.
- Perspektivwechsel: Schreibe aus Sicht eines Trainers, eines Fans, eines Gegners und eines Sportjournalisten je zwei Sätze über Jon Jones. Vergleiche anschließend die unterschiedlichen Perspektiven.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du Jon Jones' Karriere nicht nur nach Siegen und Niederlagen beurteilst. Wichtig ist, dass Du Fachbegriffe aus dem MMA korrekt verwendest, zentrale Karrierestationen einordnest, seinen Kampfstil an Beispielen erklärst und sportliche Leistung von persönlicher Verantwortung unterscheiden kannst. Außerdem solltest Du belegen, dass Du Medienberichte kritisch lesen, Quellen bewerten und eine eigene begründete Position formulieren kannst.
Mögliche Bestandteile eines Lernnachweises sind ein schriftlicher Analyseaufsatz, ein Zeitstrahl mit Kommentar, eine Medienanalyse, ein Kurzvortrag, ein Podcast, ein Lernplakat oder eine Präsentation mit Quellenkritik. Bewertet werden Sachkenntnis, Fachsprache, Differenzierung, Quellenarbeit, ethische Reflexion und verständliche Darstellung.
OERs zum Thema
Quellen und weiterführende Recherche
- Wikipedia: Nutze den Artikel zu Jon Jones als Einstieg, prüfe aber wichtige Daten mit aktuellen Sportquellen.
- Wikimedia Commons: Suche nach frei nutzbaren Bildern in der Kategorie Jon Jones.
- Ultimate Fighting Championship: Vergleiche offizielle UFC-Informationen mit unabhängiger Sportberichterstattung.
- ESPN: Nutze Kampfbilanzen und Fight-History-Daten als Anlass für Quellenvergleich.
- Medienkompetenz: Achte darauf, ob eine Quelle berichtet, kommentiert, wirbt oder spekuliert.
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