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Intervalle im Notenbild bestimmen - Tonleitern und Intervalle

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Intervalle im Notenbild bestimmen - Tonleitern und Intervalle



Einleitung

Intervalle im Notenbild bestimmen gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten der Musiktheorie, weil Du damit erkennst, wie groß der Abstand zwischen zwei Tönen ist. Ein Intervall kann im Notensystem nacheinander als melodisches Intervall oder gleichzeitig als harmonisches Intervall erscheinen. Wenn Du Intervalle sicher bestimmst, kannst Du Tonleitern, Dreiklänge, Melodien, Akkorde und Vorzeichen besser verstehen.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Intervalle im Notenbild Schritt für Schritt bestimmst: Zuerst zählst Du die Stammtöne, dann prüfst Du die genaue Qualität wie rein, groß, klein, vermindert oder übermäßig. Außerdem übst Du, wie Dur- und Molltonleitern aus Intervallmustern aufgebaut sind. Die eingebauten Notenbeispiele helfen Dir, die Intervalle nicht nur zu lesen, sondern auch klanglich zu vergleichen.


\relative c' {
  \clef treble
  \time 4/4
  c4^\markup { "C" } d^\markup { "D" } e^\markup { "E" } f^\markup { "F" }
  g^\markup { "G" } a^\markup { "A" } b^\markup { "H" } c^\markup { "C" }
}

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=0Rf1z2IWgWo |500|center}}


Was ist ein Intervall?

Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tonhöhen. Im Notenbild erkennst Du ein Intervall daran, auf welchen Linien oder Zwischenräumen die beiden Noten stehen und welche Vorzeichen sie tragen. Für die Bestimmung brauchst Du zwei Informationen:

  1. Intervallzahl: Sie ergibt sich aus dem Zählen der Stammtöne, also aus den Buchstabennamen der Töne.
  2. Intervallqualität: Sie beschreibt, ob das Intervall zum Beispiel rein, groß, klein, vermindert oder übermäßig ist.

Die wichtigsten einfachen Intervalle innerhalb einer Oktave heißen Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime und Oktave. Beim Bestimmen wird der Ausgangston mitgezählt. Von C nach E zählst Du also C-D-E: Das ist eine Terz.


\relative c' {
  \clef treble
  \time 4/4
  c1^\markup { "Prime" }
  d^\markup { "Sekunde" }
  e^\markup { "Terz" }
  f^\markup { "Quarte" }
  g^\markup { "Quinte" }
  a^\markup { "Sexte" }
  b^\markup { "Septime" }
  c^\markup { "Oktave" }
}


Melodische und harmonische Intervalle

Ein melodisches Intervall entsteht, wenn zwei Töne nacheinander erklingen. Ein harmonisches Intervall entsteht, wenn zwei Töne gleichzeitig erklingen. Im Notenbild erkennst Du ein melodisches Intervall an zwei nacheinander stehenden Noten. Ein harmonisches Intervall erkennst Du an übereinander stehenden Notenköpfen.


{
  \clef treble
  \time 4/4
  c'4^\markup { "melodisch" } e' d' f' e' g' f' a'
  \bar "||"
  <c' e'>2^\markup { "harmonisch" } <d' f'> <e' g'> <f' a'>
}


Intervallzahl im Notenbild bestimmen

Die Intervallzahl bestimmst Du durch das Zählen der Stammtöne. Dabei zählen Anfangs- und Zielton immer mit. Notenlinien und Zwischenräume helfen Dir, weil jede Stufe im Notensystem zum nächsten Stammton führt. Vorzeichen sind für die Intervallzahl zunächst egal: C bis E ist eine Terz, C bis Es ist ebenfalls eine Terz.

Ausgangston Zielton Zählung der Stammtöne Intervallzahl
C D C-D Sekunde
C E C-D-E Terz
C F C-D-E-F Quarte
C G C-D-E-F-G Quinte
C A C-D-E-F-G-A Sexte
C H C-D-E-F-G-A-H Septime
C C C-D-E-F-G-A-H-C Oktave

{
  \clef treble
  \time 4/4
  <c' d'>1^\markup { "Sekunde" }
  <c' e'>^\markup { "Terz" }
  <c' f'>^\markup { "Quarte" }
  <c' g'>^\markup { "Quinte" }
  <c' a'>^\markup { "Sexte" }
  <c' b'>^\markup { "Septime" }
  <c' c''>^\markup { "Oktave" }
}


Linien, Zwischenräume und Abstandsmuster

Im Violinschlüssel und im Bassschlüssel kannst Du die Intervallzahl oft am Bild erkennen. Eine Note auf einer Linie und die nächste Note im direkt angrenzenden Zwischenraum bilden eine Sekunde. Zwei Noten beide auf Linien oder beide in Zwischenräumen bilden eine Terz, wenn eine Linie oder ein Zwischenraum dazwischen übersprungen wird. Je weiter die Notenköpfe auseinanderliegen, desto größer ist das Intervall.


Intervallqualität bestimmen

Nachdem Du die Intervallzahl erkannt hast, bestimmst Du die Intervallqualität. Dafür vergleichst Du das Intervall mit dem Tonvorrat einer Durtonleiter auf dem Ausgangston. Von C aus sind C-D, C-E, C-F, C-G, C-A, C-H und C-C die Grundformen der Intervalle in C-Dur. Die Prime, Quarte, Quinte und Oktave sind in dieser Grundform rein. Sekunde, Terz, Sexte und Septime sind in dieser Grundform groß.

Intervall von C aus Halbtonschritte Qualität
C-C 0 reine Prime
C-Des 1 kleine Sekunde
C-D 2 große Sekunde
C-Es 3 kleine Terz
C-E 4 große Terz
C-F 5 reine Quarte
C-Fis 6 übermäßige Quarte
C-Ges 6 verminderte Quinte
C-G 7 reine Quinte
C-As 8 kleine Sexte
C-A 9 große Sexte
C-B 10 kleine Septime
C-H 11 große Septime
C-C 12 reine Oktave

{
  \clef treble
  \time 4/4
  <c' e'>1^\markup { "große Terz" }
  <c' ees'>^\markup { "kleine Terz" }
  <c' f'>^\markup { "reine Quarte" }
  <c' fis'>^\markup { "übermäßige Quarte" }
  <c' g'>^\markup { "reine Quinte" }
  <c' ges'>^\markup { "verminderte Quinte" }
}


Reine, große und kleine Intervalle

Die Intervalle Prime, Quarte, Quinte und Oktave gehören zur reinen Gruppe. Ihre Grundform heißt rein. Wird ein reines Intervall um einen Halbton vergrößert, wird es übermäßig. Wird es um einen Halbton verkleinert, wird es vermindert.

Die Intervalle Sekunde, Terz, Sexte und Septime gehören zur großen und kleinen Gruppe. Ihre Grundform in der Durtonleiter heißt groß. Wird ein großes Intervall um einen Halbton verkleinert, wird es klein. Wird ein kleines Intervall noch einmal um einen Halbton verkleinert, wird es vermindert. Wird ein großes Intervall um einen Halbton vergrößert, wird es übermäßig.


Vorzeichen und enharmonische Verwechslung

Vorzeichen verändern die genaue Größe eines Intervalls. Sie verändern aber nicht automatisch die Intervallzahl, weil die Intervallzahl aus den Stammtönen gezählt wird. C-Fis ist eine Quarte, weil C-D-E-F gezählt wird. Da Fis einen Halbton höher als F ist, wird aus der reinen Quarte eine übermäßige Quarte. C-Ges ist dagegen eine Quinte, weil C-D-E-F-G gezählt wird. Da Ges einen Halbton tiefer als G ist, wird aus der reinen Quinte eine verminderte Quinte.


{
  \clef treble
  \time 4/4
  <c' fis'>1^\markup { "C-Fis" }
  <c' ges'>^\markup { "C-Ges" }
  <d' gis'>^\markup { "D-Gis" }
  <d' aes'>^\markup { "D-As" }
}

Diese Beispiele zeigen eine wichtige Regel: Gleich klingende Töne können im Notenbild unterschiedlich geschrieben sein. Diese Schreibweise nennt man enharmonische Verwechslung. Für das Bestimmen im Notenbild ist die Schreibweise entscheidend, nicht nur der Klang.


Tonleitern als Intervallmuster

Eine Tonleiter ist eine geordnete Folge von Tönen. Sie entsteht nicht zufällig, sondern durch ein bestimmtes Muster aus Ganztonschritten und Halbtonschritten. Deshalb helfen Dir Tonleitern, Intervalle sicher zu bestimmen.

Die Durtonleiter hat das Muster Ganzton - Ganzton - Halbton - Ganzton - Ganzton - Ganzton - Halbton. In C-Dur liegen die Halbtonschritte zwischen E-F und H-C.


{
  \clef treble
  \time 4/4
  \key c \major
  c'4^\markup { "C-Dur" } d' e' f' g' a' b' c''
  \bar "||"
  \key g \major
  g'^\markup { "G-Dur" } a' b' c'' d'' e'' fis'' g''
  \bar "||"
  \key f \major
  f'^\markup { "F-Dur" } g' a' bes' c'' d'' e'' f''
}

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Molltonleitern und ihre Intervalle

Die natürliche Molltonleiter hat das Muster Ganzton - Halbton - Ganzton - Ganzton - Halbton - Ganzton - Ganzton. In A-Moll entsteht sie ohne Vorzeichen: A-H-C-D-E-F-G-A. In der harmonischen Molltonleiter wird die siebte Stufe erhöht, damit ein stärkerer Leitton zur Oktave entsteht. In der melodischen Molltonleiter werden beim Aufwärtsgang oft die sechste und siebte Stufe erhöht.


{
  \clef treble
  \time 4/4
  \key a \minor
  a'4^\markup { "natürlich Moll" } b' c'' d'' e'' f'' g'' a''
  \bar "||"
  a'^\markup { "harmonisch Moll" } b' c'' d'' e'' f'' gis'' a''
  \bar "||"
  a'^\markup { "melodisch Moll aufwärts" } b' c'' d'' e'' fis'' gis'' a''
  \bar "||"
  a''^\markup { "melodisch Moll abwärts" } g'' f'' e'' d'' c'' b' a'
}


Dur, Moll und Intervallklang vergleichen

Der Unterschied zwischen Dur und Moll hängt stark mit der Terz zusammen. Eine große Terz über dem Grundton wirkt in vielen musikalischen Zusammenhängen hell und stabil. Eine kleine Terz über dem Grundton wirkt häufig dunkler oder weicher. Dadurch unterscheidet sich ein Dur-Dreiklang von einem Moll-Dreiklang.


{
  \clef treble
  \time 4/4
  <c' e' g'>1^\markup { "C-Dur" }
  <c' ees' g'>^\markup { "c-Moll" }
  <g' b' d''>^\markup { "G-Dur" }
  <g' bes' d''>^\markup { "g-Moll" }
}


Bestimmungsmethode in vier Schritten

Wenn Du ein Intervall im Notenbild bestimmen möchtest, gehst Du immer geordnet vor. So vermeidest Du typische Fehler mit Vorzeichen oder zu schnellem Halbtonzählen.

  1. Ausgangston: Bestimme zuerst den unteren Ton oder bei abwärts führenden Melodien den zuerst erklingenden Bezugston.
  2. Stammtonzählung: Zähle die Buchstabennamen einschließlich Anfangs- und Zielton, um die Intervallzahl zu finden.
  3. Durvergleich: Vergleiche den Zielton mit der Durtonleiter auf dem Ausgangston, um die Grundqualität zu erkennen.
  4. Vorzeichenprüfung: Prüfe, ob Vorzeichen das Intervall vergrößern oder verkleinern.

Beispiel: Von D nach Fis zählst Du D-E-F. Das ist eine Terz. In D-Dur kommt Fis vor. Deshalb ist D-Fis eine große Terz. Von D nach F zählst Du ebenfalls D-E-F. F ist einen Halbton tiefer als Fis. Deshalb ist D-F eine kleine Terz.


{
  \clef treble
  \time 4/4
  <d' fis'>1^\markup { "D-Fis: große Terz" }
  <d' f'>^\markup { "D-F: kleine Terz" }
  <e' gis'>^\markup { "E-Gis: große Terz" }
  <e' g'>^\markup { "E-G: kleine Terz" }
}


Intervallumkehrungen

Eine Intervallumkehrung entsteht, wenn der untere Ton eine Oktave nach oben oder der obere Ton eine Oktave nach unten versetzt wird. Dabei ergänzen sich die Intervallzahlen immer zur Zahl 9: Prime und Oktave, Sekunde und Septime, Terz und Sexte, Quarte und Quinte. Die Qualität verändert sich nach festen Regeln: groß wird klein, klein wird groß, rein bleibt rein, übermäßig wird vermindert und vermindert wird übermäßig.


{
  \clef treble
  \time 4/4
  <c' e'>2^\markup { "große Terz" } <e' c''>^\markup { "kleine Sexte" }
  <c' f'>^\markup { "reine Quarte" } <f' c''>^\markup { "reine Quinte" }
  <c' des'>^\markup { "kleine Sekunde" } <des' c''>^\markup { "große Septime" }
  <c' fis'>^\markup { "übermäßig" } <fis' c''>^\markup { "vermindert" }
}


Erweiterte Intervalle

Intervalle, die größer als eine Oktave sind, heißen zusammengesetzte Intervalle. Eine None entspricht einer Sekunde plus Oktave, eine Dezime entspricht einer Terz plus Oktave, eine Undezime entspricht einer Quarte plus Oktave. In vielen Stücken werden solche Intervalle besonders für weite Melodiesprünge, Begleitungen oder Akkorderweiterungen verwendet.


{
  \clef treble
  \time 4/4
  <c' d''>1^\markup { "None" }
  <c' e''>^\markup { "Dezime" }
  <c' f''>^\markup { "Undezime" }
  <c' g''>^\markup { "Duodezime" }
}


Übungsfeld: Intervalle im Notenbild

Bestimme bei den folgenden Beispielen zuerst die Intervallzahl und danach die genaue Qualität. Schreibe Deine Lösung so auf: große Terz, reine Quinte, kleine Sexte.


{
  \clef treble
  \time 4/4
  <c' e'>1^\markup { "1" }
  <d' f'>^\markup { "2" }
  <e' b'>^\markup { "3" }
  <f' c''>^\markup { "4" }
  <g' ees''>^\markup { "5" }
  <a' fis''>^\markup { "6" }
}

Mögliche Lösung: 1 große Terz, 2 kleine Terz, 3 reine Quinte, 4 reine Quinte, 5 kleine Sexte, 6 große Sexte. Prüfe immer zuerst die Stammtöne, bevor Du die Halbtonschritte vergleichst.


Übungsfeld: Tonleiter erkennen

Bestimme, ob die folgenden Tonleitern zu Dur, natürlichem Moll, harmonischem Moll oder melodischem Moll aufwärts passen. Achte besonders auf die Lage der Halbtonschritte und die erhöhten Stufen.


{
  \clef treble
  \time 4/4
  \key d \major
  d'4^\markup { "1" } e' fis' g' a' b' cis'' d''
  \bar "||"
  \key e \minor
  e'^\markup { "2" } fis' g' a' b' c'' d'' e''
  \bar "||"
  \key d \minor
  d'^\markup { "3" } e' f' g' a' bes' cis'' d''
  \bar "||"
  \key c \minor
  c'^\markup { "4" } d' ees' f' g' a' b' c''
}

Mögliche Lösung: 1 D-Dur, 2 e natürlich Moll, 3 d harmonisch Moll, 4 c melodisch Moll aufwärts. Begründe Deine Entscheidung immer mit dem Intervallmuster.


Typische Fehler und wie Du sie vermeidest

Ein häufiger Fehler ist, nur Halbtonschritte zu zählen und die Notennamen zu ignorieren. Das führt besonders bei C-Fis und C-Ges zu falschen Ergebnissen, obwohl beide Intervalle gleich viele Halbtonschritte haben. Ein zweiter Fehler ist, den Anfangston beim Zählen zu vergessen. Von C nach G zählst Du C-D-E-F-G, also fünf Stufen: Es ist eine Quinte, nicht eine Quarte. Ein dritter Fehler entsteht durch Vorzeichen in der Tonart. Prüfe deshalb immer zuerst die Tonart, dann zusätzliche Vorzeichen direkt vor den Noten.


{
  \clef treble
  \time 4/4
  <c' fis'>1^\markup { "übermäßige Quarte" }
  <c' ges'>^\markup { "verminderte Quinte" }
  <c' g'>^\markup { "reine Quinte" }
  <cis' g'>^\markup { "verminderte Quinte" }
}


Merkhilfen

Die reine Gruppe besteht aus Prime, Quarte, Quinte und Oktave. Die große und kleine Gruppe besteht aus Sekunde, Terz, Sexte und Septime. Bei Umkehrungen ergänzt sich die Intervallzahl zur Zahl 9. Wenn Du unsicher bist, baue im Kopf die passende Durtonleiter auf dem Ausgangston und vergleiche den Zielton mit dieser Tonleiter.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt ein Intervall in der Musik? (Abstand zwischen zwei Tönen) (!Lautstärke eines Tons) (!Tempo eines Stücks) (!Länge eines Taktes)




Welche Intervallzahl entsteht von C bis E? (Terz) (!Sekunde) (!Quarte) (!Quinte)




Welche Intervalle gehören zur reinen Gruppe? (Prime Quarte Quinte Oktave) (!Sekunde Terz Sexte Septime) (!Terz Quarte Sexte Oktave) (!Prime Sekunde Terz Quarte)




Wie viele Halbtonschritte hat eine reine Quinte? (Sieben) (!Fünf) (!Sechs) (!Acht)




Wie heißt das Intervall C bis Fis im Notenbild? (übermäßige Quarte) (!verminderte Quinte) (!kleine Quarte) (!große Quarte)




Wie heißt das Intervall C bis Ges im Notenbild? (verminderte Quinte) (!übermäßige Quarte) (!große Quinte) (!kleine Quarte)




Welches Schrittmodell gehört zur Durtonleiter? (Ganz Ganz Halb Ganz Ganz Ganz Halb) (!Ganz Halb Ganz Ganz Halb Ganz Ganz) (!Halb Ganz Ganz Halb Ganz Ganz Ganz) (!Ganz Ganz Ganz Halb Ganz Halb Ganz)




Welches Schrittmodell gehört zur natürlichen Molltonleiter? (Ganz Halb Ganz Ganz Halb Ganz Ganz) (!Ganz Ganz Halb Ganz Ganz Ganz Halb) (!Halb Ganz Ganz Ganz Halb Ganz Ganz) (!Ganz Halb Halb Ganz Ganz Halb Ganz)




Welche Umkehrung hat eine große Terz? (kleine Sexte) (!große Sexte) (!kleine Septime) (!reine Quinte)




Woran erkennst Du ein harmonisches Intervall im Notenbild? (Die Noten stehen gleichzeitig übereinander) (!Die Noten stehen immer weit auseinander) (!Die Noten stehen nur im Bassschlüssel) (!Die Noten haben immer Vorzeichen)





Memory

Prime gleicher Tonname
Sekunde Nachbartöne
Terz Dreiklangsbasis
Quarte reiner Abstand
Quinte Dominantbezug
Sexte Terzumkehrung
Septime Leittonspannung
Oktave neue Lage





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Unterer Ton Startpunkt bestimmen
Stammtonzählung Intervallzahl finden
Durvergleich Grundqualität prüfen
Vorzeichenprüfung Veränderung erkennen
Intervallname Zahl und Qualität verbinden






Kreuzworträtsel

Prime Welches Intervall beschreibt denselben Ton?
Sekunde Welches Intervall entsteht bei zwei benachbarten Stammtönen?
Terz Welches Intervall bildet häufig die Grundlage eines Dreiklangs?
Quarte Welches reine Intervall liegt von C bis F?
Quinte Welches reine Intervall liegt von C bis G?
Oktave Welches Intervall umfasst acht Stufen?





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Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Intervall beschreibt den

zwischen zwei Tönen. Die Intervallzahl bestimmst Du durch das Zählen der

einschließlich Anfangs- und Zielton. Von C bis E entsteht eine

. Prime, Quarte, Quinte und Oktave gehören zur

Gruppe. Sekunde, Terz, Sexte und Septime können in ihrer Grundform

sein. Wird ein großes Intervall um einen Halbton verkleinert, wird es

. Die Durtonleiter hat zwischen der dritten und vierten Stufe einen

. In C-Dur liegt dieser Halbtonschritt zwischen

und F. C-Fis heißt im Notenbild übermäßige

. C-Ges heißt im Notenbild verminderte

. Eine große Terz wird bei der Umkehrung zu einer kleinen

. Eine Tonleiter ist ein geordnetes Muster aus

und Halbtonschritten.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Intervalltagebuch: Suche in einem einfachen Lied fünf melodische Intervalle und schreibe jeweils Anfangston, Zielton, Intervallzahl und Intervallqualität auf.
  2. Notenbild markieren: Markiere in einem kurzen Notenausschnitt alle Sekunden rot, alle Terzen blau und alle Quinten grün.
  3. Tonleiter bauen: Schreibe eine C-Dur-Tonleiter und beschrifte die Stellen, an denen Halbtonschritte liegen.
  4. Hörvergleich: Spiele oder singe eine große und eine kleine Terz und beschreibe den Unterschied mit eigenen Worten.


Standard

  1. Intervallanalyse: Analysiere acht Intervalle aus einem Stück Deiner Wahl und erkläre bei jedem Beispiel Deinen Bestimmungsweg.
  2. Dur-Moll-Vergleich: Schreibe eine Dur- und eine natürliche Molltonleiter mit demselben Grundton und vergleiche die Lage der Halbtonschritte.
  3. Vorzeichenwerkstatt: Erstelle fünf Intervallpaare, bei denen sich nur ein Vorzeichen ändert, und erkläre die neue Intervallqualität.
  4. Melodie untersuchen: Wähle eine kurze Melodie und beschreibe, welche Intervalle besonders häufig vorkommen und welche Wirkung sie haben.


Schwer

  1. Enharmonische Verwechslung: Erstelle eine Übersicht mit mindestens sechs gleich klingenden, aber unterschiedlich notierten Intervallen und erkläre die Unterschiede im Notenbild.
  2. Intervallumkehrung: Entwickle ein Arbeitsblatt mit zehn Intervallen und ihren Umkehrungen, inklusive Lösungsteil und Regelbeschreibung.
  3. Tonartenprojekt: Vergleiche drei Durtonleitern mit unterschiedlicher Vorzeichnung und zeige, wie die Vorzeichen die Intervallbestimmung beeinflussen.
  4. Kompositionsaufgabe: Komponiere eine achttaktige Melodie, in der mindestens eine kleine Sekunde, eine große Terz, eine reine Quinte und eine übermäßige Quarte vorkommen, und begründe Deine Auswahl.




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Lernkontrolle

  1. Transfer Intervallbestimmung: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum C-Fis und C-Ges trotz gleicher Halbtonzahl unterschiedlich benannt werden.
  2. Tonleiteranalyse: Untersuche eine unbekannte Tonleiter und entscheide begründet, ob sie eher Dur, natürlich Moll, harmonisch Moll oder melodisch Moll aufwärts ist.
  3. Fehlerdiagnose: Eine Schülerin zählt von D nach A nur vier Schritte und nennt das Intervall Quarte. Erkläre den Denkfehler und korrigiere die Lösung.
  4. Anwendung im Stück: Wähle einen Ausschnitt aus einem Lied und zeige, wie die Intervalle zur musikalischen Wirkung der Melodie beitragen.
  5. Vorzeichen und Tonart: Erkläre, warum ein Vorzeichen am Anfang des Notensystems für die Intervallbestimmung genauso wichtig sein kann wie ein direktes Vorzeichen vor einer Note.
  6. Umkehrungsregel: Zeige an drei Beispielen, wie sich Intervallzahlen und Intervallqualitäten bei Umkehrungen verändern.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Intervalle im Notenbild bestimmen - Tonleitern und Intervalle solltest Du zeigen, dass Du Intervalle sicher lesen, begründen und anwenden kannst.

  1. Grundbegriffe: Du erklärst die Begriffe Intervall, Intervallzahl, Intervallqualität, Tonleiter, Halbtonschritt und Ganztonschritt.
  2. Bestimmungsweg: Du bestimmst Intervalle in einem Notenbild mit einem nachvollziehbaren Vier-Schritt-Verfahren.
  3. Vorzeichenkompetenz: Du berücksichtigst Tonartvorzeichen und zusätzliche Vorzeichen korrekt.
  4. Tonleiterwissen: Du erkennst Dur, natürlich Moll, harmonisch Moll und melodisch Moll aufwärts an ihren Intervallmustern.
  5. Anwendung: Du analysierst eine kurze Melodie und erläuterst, wie Intervalle zur musikalischen Wirkung beitragen.
  6. Praxisprodukt: Du erstellst ein eigenes Notenbeispiel, ein Arbeitsblatt, eine Lernkarte oder eine kurze Komposition mit kommentierten Intervallen.




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