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Informationskompetenz Deutschunterricht Klasse 6 - aiMOOC

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Informationskompetenz Deutschunterricht Klasse 6 - aiMOOC




Einleitung

Informationskompetenz bedeutet, dass Du Informationen nicht nur findest, sondern sie auch verstehst, prüfst, ordnest, nutzt und fair weitergibst. Im Deutschunterricht der Klasse 6 ist das besonders wichtig, weil Du häufig mit Sachtexten, Internetrecherchen, Referaten, Plakaten, Lesestrategien und eigenen Texten arbeitest. Du lernst, aus vielen Informationen die passenden auszuwählen und daraus etwas Eigenes zu machen.

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Dieser aiMOOC hilft Dir dabei, Informationen sicherer zu finden, Quellen zu beurteilen, wichtige Aussagen zu erkennen, Fake News zu vermeiden und Ergebnisse verständlich zu präsentieren. Du trainierst damit Kompetenzen, die Du in der Schule, im Alltag und später im Beruf brauchst.


Was ist Informationskompetenz?

Informationskompetenz ist die Fähigkeit, mit Informationen zielgerichtet, verantwortungsvoll, kritisch und selbstständig umzugehen. Das bedeutet: Du erkennst zuerst, welche Informationen Du brauchst. Danach suchst Du passende Quellen, prüfst sie, vergleichst sie mit anderen Informationen und nutzt sie für Deine eigene Aufgabe.

Im Alltag brauchst Du Informationskompetenz zum Beispiel, wenn Du wissen möchtest, ob eine Nachricht stimmt, wenn Du ein Referat vorbereitest, wenn Du für eine Buchvorstellung recherchierst oder wenn Du eine Entscheidung treffen musst. Im Deutschunterricht hilft Dir Informationskompetenz besonders beim Lesen, Schreiben, Sprechen und Präsentieren.


Informationskompetenz als Kreislauf

Informationskompetenz ist kein einzelner Schritt. Sie ist ein Kreislauf, weil Du beim Arbeiten oft wieder zurückgehen musst. Vielleicht merkst Du beim Prüfen einer Quelle, dass sie nicht zuverlässig ist. Dann suchst Du erneut. Vielleicht entdeckst Du beim Schreiben, dass Dir noch ein Beispiel fehlt. Dann recherchierst Du weiter.

  1. Fragestellung: Du klärst, was Du genau wissen möchtest.
  2. Suchbegriff: Du findest passende Wörter für die Suche.
  3. Recherche: Du suchst in Büchern, Lexika, Suchmaschinen oder Datenbanken.
  4. Quellenkritik: Du prüfst, ob die Informationen glaubwürdig sind.
  5. Notiz: Du hältst wichtige Informationen in eigenen Worten fest.
  6. Auswertung: Du vergleichst, ordnest und verstehst die Informationen.
  7. Präsentation: Du zeigst Deine Ergebnisse als Text, Vortrag, Plakat, Podcast oder Video.
  8. Reflexion: Du prüfst, was gut funktioniert hat und was Du verbessern kannst.


Informationskompetenz im Deutschunterricht Klasse 6

Im Deutschunterricht geht es nicht nur darum, Texte zu lesen oder Aufsätze zu schreiben. Du lernst auch, wie Du mit Informationen umgehst. In Klasse 6 passt Informationskompetenz besonders gut zu folgenden Themen:

  1. Sachtext: Du entnimmst einem Text wichtige Informationen und erkennst seine Absicht.
  2. Lesestrategie: Du markierst Schlüsselwörter, stellst Fragen an den Text und fasst Abschnitte zusammen.
  3. Bericht: Du unterscheidest Fakten von Meinungen und formulierst sachlich.
  4. Beschreibung: Du wählst genaue Informationen aus und ordnest sie sinnvoll.
  5. Argumentation: Du suchst Belege für Deine Meinung und prüfst Gegenargumente.
  6. Referat: Du recherchierst, gliederst und präsentierst Informationen verständlich.
  7. Medienbildung: Du vergleichst Bücher, Webseiten, Videos und soziale Medien.
  8. Schreibprozess: Du planst, schreibst, überarbeitest und belegst Deine Aussagen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Informationskompetenz bedeutet. Du kannst eine gute Recherchefrage formulieren, passende Suchbegriffe entwickeln, Quellen kritisch prüfen, Informationen in eigenen Worten notieren, fremde Inhalte fair kennzeichnen und Deine Ergebnisse adressatengerecht darstellen. Außerdem lernst Du, warum Urheberrecht, Datenschutz, Quellenangaben und Faktenchecks wichtig sind.


Recherchieren: Von der Frage zur Information

Eine gute Recherche beginnt nicht mit einer Suchmaschine, sondern mit einer klaren Frage. Wenn Deine Frage zu ungenau ist, bekommst Du zu viele oder unpassende Ergebnisse. Wenn Deine Frage genauer ist, findest Du schneller passende Informationen.

Ungenaue Frage: Was ist Internet?

Bessere Frage: Welche Vorteile und Gefahren hat das Internet für Kinder in Klasse 6?

Noch genauere Frage: Welche drei Regeln helfen Kindern der Klasse 6, Informationen im Internet sicher zu prüfen?

Eine gute Recherchefrage enthält ein klares Thema, eine passende Eingrenzung und ein Ziel. Sie hilft Dir, Dich nicht in der Menge der Informationen zu verlieren.


Suchbegriffe finden

Suchbegriffe sind Wörter, mit denen Du gezielt nach Informationen suchst. Gute Suchbegriffe sind kurz, genau und passend. Du kannst auch verwandte Wörter, Oberbegriffe und Unterbegriffe nutzen.

  1. Thema: Schreibe zuerst das Hauptthema auf.
  2. Schlüsselwort: Markiere die wichtigsten Wörter.
  3. Synonym: Suche Wörter mit ähnlicher Bedeutung.
  4. Oberbegriff: Suche einen allgemeineren Begriff.
  5. Unterbegriff: Suche einen genaueren Begriff.
  6. Kombination: Verbinde zwei oder drei Suchbegriffe.

Beispiel: Zum Thema Tiere im Winter könntest Du die Suchbegriffe Winterschlaf, Winterruhe, Zugvögel, Überwinterung und Anpassung verwenden.


Suchmaschinen sinnvoll nutzen

Eine Suchmaschine findet nicht automatisch die beste Wahrheit. Sie zeigt Ergebnisse nach bestimmten Regeln an, zum Beispiel nach Beliebtheit, Aktualität, Werbung, Standort oder technischen Kriterien. Deshalb musst Du Suchergebnisse selbst prüfen.

Hilfreich ist es, nicht nur das erste Ergebnis anzuklicken. Lies zuerst die Überschrift, den kurzen Beschreibungstext und die Adresse der Webseite. Achte darauf, ob es sich um eine Schule, ein Museum, eine Zeitung, eine Organisation, ein Unternehmen, einen Blog oder eine Werbeseite handelt.


Quellen verstehen und prüfen

Eine Quelle ist der Ort, aus dem eine Information stammt. Quellen können Bücher, Webseiten, Lexika, Interviews, Videos, Bilder, Diagramme, Zeitungsartikel oder eigene Beobachtungen sein. Nicht jede Quelle ist gleich gut geeignet. Eine Quelle kann richtig, falsch, veraltet, einseitig, unvollständig oder werbend sein.


Die fünf Prüffragen

Mit fünf einfachen Fragen kannst Du viele Quellen besser einschätzen:

  1. Wer hat die Information erstellt?
  2. Was wird genau behauptet?
  3. Warum wurde die Information veröffentlicht?
  4. Wann wurde sie veröffentlicht oder zuletzt geändert?
  5. Woher kommen die Aussagen und Belege?

Wenn Du diese Fragen beantwortest, merkst Du schneller, ob eine Quelle vertrauenswürdig ist. Eine gute Quelle nennt häufig Autorinnen oder Autoren, Datum, Belege und eine erkennbare Verantwortung für den Inhalt.


Fakten und Meinungen unterscheiden

Ein Fakt ist eine überprüfbare Aussage. Eine Meinung zeigt, was jemand denkt, fühlt oder bewertet. Beide können in Texten vorkommen. Für eine sachliche Arbeit musst Du den Unterschied erkennen.

Fakt: Der Duden ist ein Wörterbuch der deutschen Sprache.

Meinung: Der Duden ist das beste Wörterbuch für alle Schülerinnen und Schüler.

Bei einem Fakt kannst Du prüfen, ob die Aussage stimmt. Bei einer Meinung kannst Du prüfen, ob sie begründet wird. Eine starke Argumentation nutzt Fakten als Belege und macht Meinungen erkennbar.


Fake News erkennen

Fake News sind falsche oder irreführende Informationen, die wie echte Nachrichten wirken. Sie können absichtlich verbreitet werden, um Aufmerksamkeit zu bekommen, Menschen zu täuschen, Geld zu verdienen oder Meinungen zu beeinflussen. Manchmal entstehen falsche Informationen auch, weil jemand ungenau arbeitet oder etwas ungeprüft weiterleitet.

Achte besonders auf sehr reißerische Überschriften, fehlende Quellenangaben, starke Gefühle, alte Bilder in neuem Zusammenhang, unbekannte Webseiten, viele Ausrufezeichen oder Aufforderungen wie Teile das sofort! Eine gute Regel lautet: Erst prüfen, dann weitergeben.


Informationen ordnen und notieren

Nach der Recherche hast Du oft viele Informationen. Jetzt musst Du auswählen, was wirklich zu Deiner Aufgabe passt. Nicht alles, was interessant ist, ist auch wichtig. Gute Informationskompetenz bedeutet, dass Du Informationen nicht einfach sammelst, sondern sie ordnest.

Du kannst eine Tabelle nutzen, eine Mindmap zeichnen, Karteikarten schreiben oder digitale Notizen anlegen. Wichtig ist, dass Du nicht einfach Sätze aus einer Quelle abschreibst. Schreibe in eigenen Worten, damit Du den Inhalt wirklich verstehst.


Gute Notizen schreiben

Gute Notizen sind kurz, verständlich und geordnet. Sie enthalten wichtige Begriffe, Beispiele und Quellenhinweise. Wenn Du später schreibst oder präsentierst, helfen Dir diese Notizen, einen eigenen Text zu formulieren.

Ein sinnvoller Notizzettel enthält zum Beispiel das Thema, die wichtigste Information, ein Beispiel, die Quelle und eine Frage, die noch offen ist. So kannst Du Deine Recherche leichter weiterführen.


Informationen zusammenfassen

Beim Zusammenfassen geht es darum, den Kern einer Information zu erkennen. Du lässt unwichtige Details weg und formulierst die Hauptaussage in eigenen Worten. Eine gute Zusammenfassung ist kürzer als der Ausgangstext, aber sie enthält die wichtigsten Gedanken.

Für Klasse 6 eignet sich die Methode Lesen - Markieren - Überschrift finden - Zusammenfassen. Lies zuerst den Abschnitt. Markiere wichtige Wörter. Gib dem Abschnitt eine kurze Überschrift. Formuliere dann einen oder zwei Sätze in eigenen Worten.


Eigene Texte aus Informationen erstellen

Wenn Du aus mehreren Quellen einen eigenen Text schreibst, musst Du Informationen auswählen, verbinden und verständlich darstellen. Dabei darfst Du fremde Texte nicht einfach kopieren. Du schreibst in eigenen Worten und gibst an, woher wichtige Informationen stammen.

Ein guter Informationstext hat eine klare Einleitung, einen geordneten Hauptteil und einen passenden Schluss. In der Einleitung nennst Du das Thema. Im Hauptteil erklärst Du die wichtigsten Informationen. Im Schluss kannst Du das Wichtigste zusammenfassen oder eine begründete Einschätzung geben.


Quellenangaben einfach erklärt

Eine Quellenangabe zeigt, woher eine Information stammt. Für eine Schulaufgabe in Klasse 6 reicht oft eine einfache Angabe, zum Beispiel Titel, Autorin oder Autor, Webseite und Abrufdatum. Deine Lehrkraft kann genaue Vorgaben machen.

Beispiel für eine einfache Quellenangabe: Wikipedia-Artikel Informationskompetenz, abgerufen am 16.06.2026.

Eine Quellenangabe ist fair, weil sie die Arbeit anderer sichtbar macht. Sie hilft außerdem, Informationen später wiederzufinden und zu überprüfen.


Urheberrecht und Creative Commons

Das Urheberrecht schützt Texte, Bilder, Musik, Videos und andere Werke. Du darfst nicht einfach alles kopieren und als eigenes Werk ausgeben. Bei Bildern, Videos und Texten musst Du prüfen, ob und wie Du sie verwenden darfst.

Creative Commons ist ein System von Lizenzen, mit denen Urheberinnen und Urheber erlauben können, dass ihre Werke unter bestimmten Bedingungen genutzt werden. Häufig musst Du den Namen nennen, die Lizenz angeben und darfst das Werk nur auf eine bestimmte Weise verändern oder weitergeben. Für Schulprojekte ist es hilfreich, freie Medien aus Wikimedia Commons oder anderen OER-Quellen zu nutzen.


Informationskompetenz und Verantwortung

Wer Informationen nutzt, trägt Verantwortung. Du entscheidest, ob Du eine Nachricht ungeprüft weiterleitest, ob Du jemanden mit falschen Informationen verwirrst oder ob Du fair mit fremden Werken umgehst. Informationskompetenz schützt Dich und andere vor Täuschung, Fehlern und unfairer Nutzung.

Auch Datenschutz gehört dazu. Gib im Internet nicht leichtfertig persönliche Daten preis. Prüfe, ob eine Webseite seriös ist, bevor Du Dich anmeldest oder Informationen über Dich teilst. In der Schule solltest Du bei Unsicherheiten immer eine Lehrkraft fragen.


Beispiel: Rechercheauftrag im Deutschunterricht

Stell Dir vor, Du sollst in Klasse 6 ein kurzes Referat zum Thema Märchen der Brüder Grimm vorbereiten. Informationskompetent arbeitest Du so:

  1. Aufgabenstellung: Du liest genau, was verlangt wird.
  2. Recherchefrage: Du formulierst die Frage: Was ist typisch für Märchen der Brüder Grimm?
  3. Suchbegriff: Du suchst nach Märchen, Brüder Grimm, Merkmale, Volksmärchen.
  4. Quelle: Du nutzt ein Schulbuch, ein Kinderlexikon und eine seriöse Webseite.
  5. Quellenkritik: Du prüfst Autor, Datum, Absicht und Belege.
  6. Notiz: Du notierst Merkmale wie Anfangsformel, Gut und Böse, magische Zahlen, Prüfung und glückliches Ende.
  7. Textproduktion: Du schreibst Deinen Vortrag in eigenen Worten.
  8. Präsentation: Du erklärst das Thema mit Beispielen und nennst Deine Quellen.


Merksätze

  1. Informationskompetenz bedeutet: suchen, prüfen, verstehen, ordnen, nutzen und fair weitergeben.
  2. Recherche beginnt mit einer klaren Frage.
  3. Suchbegriffe sollten genau und passend sein.
  4. Quellenkritik schützt vor Fehlern und Täuschung.
  5. Fakten sind überprüfbar, Meinungen sind Bewertungen.
  6. Fake News wirken oft aufregend, müssen aber besonders gründlich geprüft werden.
  7. Quellenangaben machen Deine Arbeit nachvollziehbar.
  8. Urheberrecht und Creative Commons helfen beim fairen Umgang mit fremden Werken.
  9. Datenschutz bedeutet, persönliche Informationen bewusst zu schützen.
  10. Gute Informationskompetenz macht Dich zu einer aufmerksameren Leserin oder einem aufmerksameren Leser.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Informationskompetenz im Deutschunterricht? (Informationen gezielt suchen prüfen nutzen und darstellen) (!Möglichst viele Internetseiten ungelesen sammeln) (!Nur die erste Suchmaschinenantwort verwenden) (!Texte ohne Quellenangabe abschreiben)




Was ist eine Quelle? (Ein Ort oder Medium aus dem eine Information stammt) (!Ein besonders langes Wort in einem Text) (!Eine zufällige Meinung ohne Herkunft) (!Ein Fehler in einer Suchmaschine)




Welche Frage hilft beim Prüfen einer Quelle? (Wer hat die Information erstellt) (!Wie schnell kann ich den Text kopieren) (!Wie bunt ist die Webseite gestaltet) (!Wie viele Bilder passen auf mein Plakat)




Was ist ein Fakt? (Eine überprüfbare Aussage) (!Eine persönliche Vorliebe) (!Eine besonders spannende Überschrift) (!Eine Vermutung ohne Beleg)




Was ist eine Meinung? (Eine persönliche Bewertung oder Einschätzung) (!Eine immer beweisbare Aussage) (!Ein automatisch richtiger Satz) (!Eine Quellenangabe)




Was solltest Du tun bevor Du eine aufregende Nachricht weiterleitest? (Die Nachricht prüfen und mit anderen Quellen vergleichen) (!Die Nachricht sofort teilen) (!Nur die Überschrift lesen) (!Alle Kommentare kopieren)




Warum sind Quellenangaben wichtig? (Sie zeigen woher Informationen stammen) (!Sie ersetzen das eigene Lesen) (!Sie machen jede Aussage automatisch wahr) (!Sie verhindern jede Nachfrage)




Was ist ein guter Suchbegriff? (Ein genaues Wort das zum Thema passt) (!Ein sehr langer ganzer Aufsatz) (!Ein zufälliges Wort aus dem Wörterbuch) (!Ein Satz ohne Bezug zur Aufgabe)




Warum solltest Du Informationen in eigenen Worten notieren? (Damit Du den Inhalt verstehst und selbst erklären kannst) (!Damit die Quelle verschwindet) (!Damit Du weniger prüfen musst) (!Damit alle Fakten zu Meinungen werden)




Was schützt das Urheberrecht? (Texte Bilder Musik Videos und andere Werke) (!Suchmaschinen vor schlechten Fragen) (!Hefte vor Eselohren) (!Meinungen vor jeder Kritik)





Memory

Recherchefrage Genaues Ziel der Suche
Suchbegriff Wort für die gezielte Suche
Quelle Herkunft einer Information
Quellenangabe Hinweis auf den Ursprung
Faktencheck Prüfung einer Aussage
Urheberrecht Schutz fremder Werke





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Recherchefrage Klären was genau gesucht wird
Suchbegriff Passende Wörter für die Suche wählen
Quellenkritik Herkunft und Glaubwürdigkeit prüfen
Notiz Wichtige Informationen in eigenen Worten festhalten
Präsentation Ergebnisse verständlich vorstellen






Kreuzworträtsel

Recherche Wie nennt man die gezielte Suche nach Informationen?
Quelle Wie heißt der Ort oder Text aus dem eine Information stammt?
Autor Wer schreibt oder erstellt einen Text?
Beleg Wie nennt man einen Nachweis für eine Aussage?
Notiz Wie nennt man eine kurze schriftliche Merkhilfe?
Fakten Wie heißen überprüfbare Aussagen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Im Deutschunterricht hilft Dir

dabei, Informationen gezielt zu suchen und sinnvoll zu nutzen. Eine gute Recherche beginnt mit einer klaren

. Für die Suche brauchst Du passende

. Eine Quelle sollte immer kritisch mit Blick auf Autor, Absicht, Aktualität und

geprüft werden. Ein Fakt ist eine

Aussage. Eine Meinung zeigt eine persönliche

. Wenn Du Informationen verwendest, solltest Du sie in eigenen

notieren. Eine

macht sichtbar, woher eine Information stammt. Das

schützt fremde Werke. Vor dem Weiterleiten einer überraschenden Nachricht solltest Du einen

machen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Suchbegriff: Wähle ein einfaches Thema aus dem Deutschunterricht und notiere fünf passende Suchbegriffe dazu.
  2. Quelle: Suche zu einem Unterrichtsthema zwei verschiedene Quellen und schreibe auf, woher sie stammen.
  3. Fakt und Meinung: Sammle aus einem kurzen Sachtext drei Fakten und zwei Meinungen und erkläre den Unterschied.
  4. Notiz: Lies einen kurzen Lexikontext und schreibe fünf wichtige Informationen in eigenen Worten auf.


Standard

  1. Quellenkritik: Prüfe eine Webseite mit den fünf Prüffragen Wer, Was, Warum, Wann und Woher.
  2. Rechercheplan: Erstelle für ein Referat einen Rechercheplan mit Frage, Suchbegriffen, Quellen und Zeitplan.
  3. Zusammenfassung: Vergleiche zwei Texte zum gleichen Thema und fasse die übereinstimmenden Informationen zusammen.
  4. Plakat: Gestalte ein Lernplakat mit Regeln für eine sichere Internetrecherche in Klasse 6.


Schwer

  1. Faktencheck: Untersuche eine zweifelhafte Online-Behauptung und erkläre Schritt für Schritt, wie Du sie geprüft hast.
  2. Podcast: Produziere einen kurzen Audiobeitrag mit Tipps gegen Fake News und erkläre mindestens drei Prüfschritte.
  3. Interview: Befrage eine Lehrkraft, Bibliothekarin oder einen Bibliothekar dazu, wie man gute Quellen findet.
  4. Informationsprodukt: Erstelle aus drei geprüften Quellen einen eigenen Informationstext mit Quellenangaben und Reflexion.



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Lernkontrolle

  1. Transfer: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie eine falsche Information entstehen und sich verbreiten kann.
  2. Quellenvergleich: Vergleiche eine Buchquelle, eine Lexikonquelle und eine Webseite zu einem Thema und bewerte, welche Quelle für eine Schulaufgabe am besten geeignet ist.
  3. Argumentation: Begründe, warum man Informationen nicht nur finden, sondern auch prüfen und einordnen muss.
  4. Anwendung: Plane eine Recherche zu einem neuen Thema und erkläre, welche Suchbegriffe, Quellen und Prüffragen Du verwenden würdest.
  5. Reflexion: Beschreibe, was sich an Deinem eigenen Umgang mit Informationen verändert hat und welche Regel Du künftig besonders beachten möchtest.




Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein kleines Recherche-Portfolio. Es soll zeigen, dass Du Informationen selbstständig, kritisch und fair nutzen kannst. Dein Portfolio enthält eine eigene Recherchefrage, eine Liste passender Suchbegriffe, mindestens drei geprüfte Quellen, Notizen in eigenen Worten, einen kurzen Informationstext, Quellenangaben und eine Reflexion über Deine Arbeitsweise.

  1. Recherchefrage: Formuliere eine klare Frage zu einem Thema aus dem Deutschunterricht.
  2. Quellenprüfung: Prüfe mindestens drei Quellen mit den fünf Prüffragen.
  3. Eigener Text: Schreibe einen kurzen Informationstext in eigenen Worten.
  4. Quellenangabe: Gib zu jeder verwendeten Quelle an, woher sie stammt.
  5. Reflexion: Erkläre, welche Quelle am hilfreichsten war und warum.




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Schulfach+

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Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
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Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

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Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
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Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

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Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

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Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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