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Informationen zu einem Thema suchen - Präsentieren Deutsch

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Informationen zu einem Thema suchen - Präsentieren Deutsch




Informationen zu einem Thema suchen - Präsentieren Deutsch


Einleitung

Du sollst ein Thema vorstellen. Dafür brauchst Du passende und verlässliche Informationen.

In diesem aiMOOC lernst Du:

  1. Recherche: Du suchst gezielt nach Informationen.
  2. Suchbegriff: Du findest passende Wörter für Deine Suche.
  3. Quelle: Du prüfst, woher eine Information kommt.
  4. Notiz: Du hältst wichtige Punkte in eigenen Worten fest.
  5. Gliederung: Du ordnest Deine Ergebnisse.
  6. Präsentation: Du stellst das Thema klar und verständlich vor.

Merksatz: Erst fragen, dann suchen, prüfen, ordnen und präsentieren.


Der Recherche-Weg

Eine gute Recherche hat mehrere Schritte:

  1. Arbeitsauftrag klären
  2. Leitfrage bilden
  3. Suchbegriffe sammeln
  4. passende Quellen finden
  5. Quellen prüfen
  6. wichtige Informationen notieren
  7. Ergebnisse ordnen
  8. Präsentation vorbereiten
  9. Vortrag üben


Schritt 1: Den Auftrag verstehen

Lies den Arbeitsauftrag genau.

Frage Dich:

  1. Was ist mein Thema?
  2. Was soll ich erklären?
  3. Wie lang soll mein Vortrag sein?
  4. Für wen präsentiere ich?
  5. Welche Medien darf ich nutzen?
  6. Bis wann muss ich fertig sein?

Beispiel:

Thema: Plastikmüll

Auftrag: Erkläre in fünf Minuten, wie Plastikmüll entsteht und wie man ihn vermeiden kann.


Schritt 2: Eine Leitfrage bilden

Eine Leitfrage gibt Deiner Suche eine Richtung.

Zu weit: Was ist Plastik?

Passender: Wie entsteht Plastikmüll im Alltag?

Noch genauer: Wie kann unsere Klasse Plastikmüll vermeiden?

Eine gute Leitfrage ist:

  1. klar
  2. nicht zu groß
  3. mit Informationen beantwortbar
  4. für Dein Publikum interessant


Schritt 3: Suchbegriffe sammeln

Schreibe zuerst mehrere Suchbegriffe auf.

Beispiel zum Thema Plastikmüll:

  1. Plastikmüll Ursachen
  2. Plastikmüll Schule
  3. Plastik vermeiden Alltag
  4. Folgen von Plastik im Meer
  5. Mehrweg statt Einweg

Nutze auch:

  1. Synonyme
  2. Oberbegriffe
  3. Unterbegriffe
  4. Ortsnamen
  5. wichtige Fachbegriffe

Tipp: Eine ganze Frage ist oft zu lang. Zwei bis vier genaue Wörter reichen häufig aus.


Schritt 4: An verschiedenen Orten suchen

Informationen findest Du nicht nur im Internet.

Mögliche Orte sind:

  1. Schulbuch
  2. Sachbuch
  3. Lexikon
  4. Bibliothek
  5. Zeitung
  6. Zeitschrift
  7. Museum
  8. Interview
  9. seriöse Internetseiten
  10. Wikipedia als erster Überblick

Nutze möglichst mehrere Quellen.

Merksatz: Eine Quelle kann sich irren. Mehrere gute Quellen geben mehr Sicherheit.


Schritt 5: Im Internet suchen

Eine Suchmaschine zeigt viele Treffer. Der erste Treffer ist nicht immer der beste.

Arbeite so:

  1. Nutze genaue Suchbegriffe.
  2. Öffne mehrere Treffer.
  3. Lies Überschrift und Vorschau.
  4. Prüfe die Internetadresse.
  5. Suche nach Autor, Datum und Herausgeber.
  6. Vergleiche wichtige Aussagen.

Du kannst Suchbegriffe verändern:

  1. Wort ergänzen
  2. Wort ersetzen
  3. Suchbegriff genauer machen
  4. Ort oder Jahr ergänzen
  5. Fachbegriff verwenden


Schritt 6: Quellen prüfen

Prüfe jede wichtige Quelle mit fünf Fragen:

  1. Wer? Wer hat den Text geschrieben?
  2. Wo? Wer veröffentlicht die Information?
  3. Wann? Wie aktuell ist die Information?
  4. Warum? Soll die Seite informieren, überzeugen oder etwas verkaufen?
  5. Womit? Gibt es Belege, Daten oder weitere Quellen?

Achte besonders auf:

  1. ein erkennbares Impressum
  2. einen genannten Autor
  3. ein Veröffentlichungsdatum
  4. sachliche Sprache
  5. passende Belege
  6. nachvollziehbare Quellen

Vorsicht: Viele Bilder, große Überschriften oder viele Likes beweisen nicht, dass eine Aussage richtig ist.


Der Quellen-Check

Nutze diese einfache Ampel:

  1. Grün: Autor, Datum, Herausgeber und Belege sind klar.
  2. Gelb: Einige Angaben fehlen. Vergleiche mit einer zweiten Quelle.
  3. Rot: Niemand ist verantwortlich, der Text ist stark werbend oder unbelegt.

Beispiel:

Eine Seite einer Universität mit Autor und Literaturangaben ist meist besser prüfbar als ein anonymer Beitrag ohne Quellen.


Künstliche Intelligenz als Hilfe

Eine Künstliche Intelligenz kann Dir helfen:

  1. Leitfragen zu sammeln
  2. Suchbegriffe zu finden
  3. schwierige Wörter erklären zu lassen
  4. eine Gliederung zu planen
  5. Übungsfragen zu erstellen

Aber eine KI kann Fehler machen oder Quellen erfinden.

Deshalb gilt:

  1. Prüfe wichtige Aussagen.
  2. Suche die Originalquelle.
  3. Übernimm keine Antwort ungeprüft.
  4. Nenne die Nutzung, wenn Deine Schule dies verlangt.
  5. Formuliere Deine Ergebnisse selbst.


Schritt 7: Informationen auswählen

Nicht jede gefundene Information gehört in Deinen Vortrag.

Wähle nur Informationen, die:

  1. Deine Leitfrage beantworten
  2. für Dein Publikum wichtig sind
  3. verständlich erklärt werden können
  4. in die verfügbare Zeit passen
  5. durch eine gute Quelle gestützt sind

Prüffrage: Brauche ich diese Information wirklich für meine Leitfrage?


Schritt 8: Notizen machen

Schreibe kurze Notizen in eigenen Worten.

Eine gute Notiz enthält:

  1. eine wichtige Aussage
  2. ein Beispiel
  3. den Namen der Quelle
  4. die Internetadresse oder Buchangabe
  5. das Datum des Zugriffs bei Internetquellen

Nicht gut: Einen ganzen Absatz kopieren.

Besser: Kernaussage verstehen und kurz selbst formulieren.


Quellen notieren

Bei einem Buch notierst Du zum Beispiel:

Autor – Titel – Verlag – Jahr – Seite

Bei einer Internetseite notierst Du zum Beispiel:

Autor oder Organisation – Titel – Internetadresse – Datum – Abrufdatum

Bei einem Bild notierst Du:

Urheber – Bildtitel – Quelle – Lizenz

So kannst Du später zeigen, woher Deine Informationen kommen.


Schritt 9: Informationen ordnen

Ordne Deine Notizen nach Themen.

Eine einfache Gliederung:

  1. Einleitung: Thema und Leitfrage nennen
  2. Hauptteil: wichtige Informationen erklären
  3. Beispiel: das Thema anschaulich machen
  4. Schluss: Ergebnis und Antwort auf die Leitfrage geben
  5. Quellen: verwendete Quellen nennen

Du kannst Karteikarten, eine Tabelle oder eine Mindmap nutzen.


Schritt 10: Die Präsentation gestalten

Eine gute Präsentationsfolie zeigt wenig Text.

Nutze:

  1. eine klare Überschrift
  2. wenige Stichwörter
  3. gut lesbare Schrift
  4. passende Bilder
  5. einfache Diagramme
  6. eine ruhige Gestaltung

Vermeide:

  1. lange Absätze
  2. zu kleine Schrift
  3. zu viele Farben
  4. Bilder ohne Bezug
  5. laute Effekte
  6. überfüllte Folien

Faustregel: Die Folie unterstützt Deinen Vortrag. Sie ersetzt ihn nicht.


Bilder richtig nutzen

Bilder machen ein Thema verständlich. Du darfst aber nicht jedes Bild einfach übernehmen.

Achte auf:

  1. Urheberrecht
  2. Bildlizenz
  3. Namen des Urhebers
  4. Fundort
  5. erlaubte Nutzung
  6. nötige Quellenangabe

Auf Wikimedia Commons findest Du viele freie Medien. Lies trotzdem die Lizenzangaben auf der Dateiseite.


Schritt 11: Den Vortrag vorbereiten

Schreibe nicht jeden Satz vollständig auf.

Nutze lieber Karteikarten mit:

  1. Stichwörtern
  2. Fachbegriffen
  3. Zahlen
  4. Namen
  5. Übergängen
  6. Quellenhinweisen

Ein guter Übergang lautet zum Beispiel:

Nun zeige ich, welche Folgen das hat.


Verständlich sprechen

Sprich:

  1. laut genug
  2. langsam genug
  3. deutlich
  4. in kurzen Sätzen
  5. mit passenden Pausen
  6. mit Blick zum Publikum

Erkläre schwierige Fachbegriffe.

Nutze Beispiele aus dem Alltag.


Schritt 12: Üben und verbessern

Übe Deinen Vortrag laut.

Prüfe dabei:

  1. Passt die Zeit?
  2. Ist die Leitfrage klar?
  3. Sind die Informationen verständlich?
  4. Sind die Folien gut lesbar?
  5. Nennst Du Deine Quellen?
  6. Schaust Du zum Publikum?
  7. Kannst Du frei erklären?

Bitte eine andere Person um Feedback.


Kurzplan für Deine Präsentation

  1. Thema klären
  2. Leitfrage aufschreiben
  3. Suchbegriffe sammeln
  4. mehrere Quellen nutzen
  5. Quellen prüfen
  6. Notizen in eigenen Worten machen
  7. Informationen auswählen
  8. Gliederung erstellen
  9. Folien mit wenig Text gestalten
  10. Quellen angeben
  11. Vortrag üben


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was machst Du am Anfang einer Recherche? (Den Arbeitsauftrag klären) (!Eine fertige Präsentation herunterladen) (!Alle gefundenen Texte kopieren) (!Sofort die erste Folie gestalten)




Wozu dient eine Leitfrage? (Sie gibt der Suche eine klare Richtung) (!Sie ersetzt alle Quellen) (!Sie macht ein Thema möglichst groß) (!Sie enthält immer die fertige Antwort)




Welche Suche ist besonders genau? (Plastikmüll vermeiden Schule) (!Plastik) (!Alles über die Welt) (!Gute Informationen)




Woran erkennst Du eine gut prüfbare Internetquelle? (Autor Datum Herausgeber und Belege sind genannt) (!Die Seite hat besonders viele Farben) (!Der Text wurde oft geteilt) (!Die Überschrift ist sehr groß)




Warum solltest Du mehrere Quellen vergleichen? (Weil einzelne Quellen Fehler enthalten können) (!Weil jede Quelle denselben Text haben muss) (!Weil die längste Quelle immer richtig ist) (!Weil Werbung dadurch automatisch verschwindet)




Wie machst Du gute Notizen? (Du schreibst Kernaussagen in eigenen Worten) (!Du kopierst jeden Absatz vollständig) (!Du notierst nur die Überschrift) (!Du lässt die Quelle weg)




Was gehört zu einer Quellenangabe für ein Bild? (Urheber Bildtitel Quelle und Lizenz) (!Nur die Farbe des Bildes) (!Nur die Größe der Datei) (!Nur der Name des Vortragenden)




Was ist eine gute Präsentationsfolie? (Eine Folie mit klarer Überschrift und wenigen Stichwörtern) (!Eine Folie mit mehreren langen Absätzen) (!Eine Folie mit möglichst kleiner Schrift) (!Eine Folie mit vielen bewegten Effekten)




Wie nutzt Du künstliche Intelligenz sinnvoll? (Du prüfst wichtige Aussagen mit verlässlichen Quellen) (!Du übernimmst jede Antwort ungeprüft) (!Du nennst erfundene Quellen) (!Du lässt die eigene Arbeit vollständig weg)




Was hilft beim Üben eines Vortrags? (Den Vortrag laut mit Zeitmessung halten) (!Nur die Folien still ansehen) (!Alle Quellen löschen) (!Noch mehr Text auf jede Folie schreiben)





Memory

Leitfrage gibt der Recherche eine Richtung
Suchbegriff führt zu passenden Treffern
Quelle zeigt die Herkunft einer Information
Notiz hält eine Kernaussage kurz fest
Gliederung ordnet die Inhalte des Vortrags
Feedback hilft beim Verbessern





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Auftrag klären Ziel und Vorgaben verstehen
Suchbegriffe bilden genaue Wörter für die Recherche sammeln
Quellen prüfen Autor Datum Zweck und Belege untersuchen
Notizen ordnen wichtige Aussagen nach Themen sortieren
Vortrag üben Zeit Sprache und Wirkung verbessern






Kreuzworträtsel

Leitfrage Welche Frage gibt Deiner Recherche eine klare Richtung?
Suchbegriff Welches Wort gibst Du in eine Suchmaschine ein?
Quelle Wie heißt der Herkunftsort einer Information?
Impressum Wo findest Du Angaben zur verantwortlichen Person einer Internetseite?
Notizen Wie heißen kurze schriftliche Merkhilfen?
Gliederung Wie heißt die geordnete Struktur eines Vortrags?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Am Anfang einer Recherche klärst Du den

. Eine passende

gibt Deiner Suche eine Richtung. Mit genauen

findest Du bessere Treffer. Eine Information sollte aus einer prüfbaren

stammen. Bei einer Internetseite achtest Du auf Autor, Datum und

. Wichtige Aussagen hältst Du in eigenen

fest. Danach ordnest Du Deine Notizen in einer

. Eine gute Folie enthält nur wenige

. Bei Bildern beachtest Du das

. Vor der Präsentation solltest Du den Vortrag laut

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Suchbegriffe sammeln: Wähle ein Alltagsthema. Schreibe zehn passende Suchbegriffe auf.
  2. Leitfrage entwickeln: Formuliere zu einem Thema drei Leitfragen. Markiere die beste Frage und begründe Deine Wahl.
  3. Quellen-Ampel: Suche drei Internetseiten zu einem Thema. Ordne sie der grünen, gelben oder roten Ampel zu.
  4. Notizzettel: Lies einen kurzen Sachtext. Schreibe fünf wichtige Aussagen in eigenen Worten auf.


Standard

  1. Quellenvergleich: Vergleiche zwei Texte zum gleichen Thema. Untersuche Autor, Datum, Zweck, Sprache und Belege.
  2. Bibliotheksrecherche: Suche in einer Bibliothek ein Sachbuch. Notiere Titel, Autor, Jahr, Kapitel und drei passende Informationen.
  3. Mini-Präsentation: Erstelle drei Folien zu einem selbst gewählten Thema. Nutze pro Folie höchstens eine Überschrift, fünf Stichwörter und ein Bild.
  4. Interview: Befrage eine Fachperson zu Deinem Thema. Bereite fünf Fragen vor und fasse die Antworten zusammen.


Schwer

  1. Recherche-Dossier: Beantworte eine Leitfrage mit mindestens vier verschiedenen Quellen. Begründe, warum die Quellen geeignet sind.
  2. Faktencheck: Prüfe eine auffällige Behauptung aus einem sozialen Netzwerk. Suche den Ursprung und vergleiche mehrere verlässliche Quellen.
  3. Medienanalyse: Untersuche, wie zwei Medien dasselbe Thema darstellen. Vergleiche Wortwahl, Bilder, Auswahl der Fakten und mögliche Absichten.
  4. Erklärvideo: Produziere ein zwei- bis dreiminütiges Video. Nenne die Leitfrage, erkläre die wichtigsten Ergebnisse und blende Quellen ein.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Recherche planen: Du sollst einen vierminütigen Vortrag über einen bedrohten Lebensraum halten. Entwickle eine Leitfrage, fünf Suchbegriffe und einen Rechercheplan mit drei unterschiedlichen Quellenarten.
  2. Quelle bewerten: Zwei Seiten widersprechen sich. Eine Seite stammt von einer Universität und nennt Studien. Die andere Seite ist anonym und verkauft ein Produkt. Erkläre, wie Du beide Seiten prüfen und gewichten würdest.
  3. Informationen auswählen: Du hast zwanzig Notizen, aber nur fünf Minuten Vortragszeit. Entwickle Kriterien, mit denen Du wichtige von unwichtigen Informationen trennst.
  4. Präsentation verbessern: Eine Folie enthält zwölf Sätze, vier Bilder und kleine Schrift. Entwirf eine verständlichere Folie und begründe Deine Änderungen.
  5. Transferaufgabe: Plane eine Präsentation für jüngere Schülerinnen und Schüler. Erkläre, wie Du Sprache, Beispiele, Bilder, Aufbau und Sprechweise an das Publikum anpasst.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis ist wichtig, dass Du:

  1. eine klare Leitfrage formulierst
  2. passende Suchbegriffe verwendest
  3. verschiedene Quellen findest
  4. Quellen nachvollziehbar prüfst
  5. Informationen in eigenen Worten zusammenfasst
  6. Wichtiges von Unwichtigem unterscheidest
  7. eine klare Gliederung erstellst
  8. Medien passend und rechtlich korrekt nutzt
  9. Quellen vollständig angibst
  10. verständlich und möglichst frei präsentierst
  11. Fragen zum Thema beantworten kannst
  12. Deine Arbeitsweise kurz reflektierst




OERs zum Thema



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

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  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
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Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

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