Hilfe bei Cybermobbing - Medien Deutsch


Hilfe bei Cybermobbing - Medien Deutsch
Hilfe bei Cybermobbing - Medien Deutsch
Einleitung
Cybermobbing kann sehr weh tun. Es passiert über Smartphone, Chat, soziale Medien oder Online-Spiele.
Wichtig: Du bist nicht schuld. Bleib nicht allein. Hole Hilfe.

Was ist Cybermobbing?
Cybermobbing bedeutet: Eine Person wird im Internet absichtlich verletzt. Das kann öfter passieren. Viele Menschen können es sehen.
- Beleidigung: Jemand schreibt gemeine Wörter.
- Bloßstellung: Jemand teilt peinliche Bilder oder Lügen.
- Bedrohung: Jemand macht Angst.
- Ausgrenzung: Jemand wird absichtlich ausgeschlossen.

Sofort-Hilfe in fünf Schritten
- Ruhe bewahren: Antworte nicht mit neuen Beleidigungen.
- Beweise sichern: Mache Screenshots. Notiere Datum, Uhrzeit und Namen.
- Blockieren: Stoppe den Kontakt.
- Melden: Melde den Beitrag bei der App oder Plattform.
- Hilfe holen: Sprich mit einer erwachsenen Vertrauensperson.
Bei Gefahr oder einer ernsten Drohung: Ruf die Polizei unter 110.

Gute Sätze helfen
Du kannst sagen:
- Ich glaube dir.
- Das ist nicht deine Schuld.
- Wir sichern die Beweise.
- Wir holen gemeinsam Hilfe.
- Ich leite das nicht weiter.
Diese Sätze zeigen Respekt und Empathie.

Wenn Du Cybermobbing siehst
Schau nicht weg. Werde ein Upstander. Das ist eine Person, die fair und sicher hilft.
- Teile den verletzenden Inhalt nicht.
- Schreibe der betroffenen Person eine freundliche Nachricht.
- Melde den Inhalt.
- Hole Hilfe bei einer erwachsenen Person.
Wo bekommst Du Hilfe?
- Vertrauensperson: Eltern, Lehrkraft, Schulsozialarbeit oder Beratung.
- Nummer gegen Kummer: 116 111, kostenlos und vertraulich.
- JUUUPORT: Online-Beratung für junge Menschen.
- Polizei: Bei Gefahr 110. Sonst hilft auch die örtliche Polizeidienststelle.

Medien-Tipp
Sieh Dir den kurzen Film an. Achte auf Gefühle, Sprache und Hilfe.
Fragen zum Film:
- Welche Wörter oder Bilder verletzen?
- Wer könnte helfen?
- Welcher Satz macht Mut?
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was solltest Du bei Cybermobbing zuerst tun? (Einer Vertrauensperson davon erzählen) (!Alles allein lösen) (!Zurückbeleidigen) (!Den Beitrag weiterleiten)
Was solltest Du vor dem Blockieren sichern? (Screenshots als Beweise) (!Neue Beleidigungen) (!Das Passwort der anderen Person) (!Ein lustiges Bild)
Wer trägt die Schuld am Cybermobbing? (Die Person, die andere absichtlich mobbt) (!Die betroffene Person) (!Die Lehrkraft) (!Die Beratungsstelle)
Welcher Satz hilft einer betroffenen Person? (Ich glaube dir und helfe dir) (!Du bist selbst schuld) (!Stell dich nicht so an) (!Ich teile das weiter)
Was solltest Du mit einem verletzenden Bild tun? (Nicht weiterleiten) (!In die Klassengruppe senden) (!Mit einem Witz kommentieren) (!Auf dem eigenen Profil zeigen)
Welche Nummer gilt in Deutschland bei akuter Gefahr? (110) (!111) (!116) (!999)
Was macht ein sicheres Passwort aus? (Es ist lang und nur Dir bekannt) (!Es ist Dein Vorname) (!Es ist für alle Konten gleich) (!Es steht im Klassenchat)
Wie kannst Du als Beobachterin oder Beobachter helfen? (Den Inhalt melden und Hilfe holen) (!Einfach mitlachen) (!Den Inhalt speichern und teilen) (!Die betroffene Person ausschließen)
Was kann Cybermobbing sein? (Wiederholte verletzende Nachrichten im Internet) (!Ein freundlicher Gruß) (!Eine sachliche Rückfrage) (!Ein gemeinsames Lernspiel)
Welche Nummer hat das Kinder- und Jugendtelefon? (116 111) (!110 116) (!112 111) (!111 116)
Memory
| Screenshot | Beweis |
| Blockieren | Kontakt stoppen |
| Melden | Plattform informieren |
| Vertrauensperson | Hilfe |
| Respekt | Faire Sprache |
| Upstander | Aktiv helfen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Hilfe bei Cybermobbing |
|---|---|
| Beweise sichern | Screenshot machen |
| Person blockieren | Kontakt stoppen |
| Beitrag melden | Plattform informieren |
| Hilfe holen | Erwachsene ansprechen |
| Notfall melden | Polizei rufen |
Kreuzworträtsel
| Screenshot | Wie heißt ein Bild vom Handy-Bildschirm? |
| Blockieren | Wie heißt das Stoppen eines digitalen Kontakts? |
| Vertrauen | Was brauchst Du, um mit einer sicheren Person zu sprechen? |
| Respekt | Wie heißt ein fairer Umgang mit anderen? |
| Melden | Was kannst Du mit einem verletzenden Beitrag bei einer Plattform tun? |
| Polizei | Wer hilft bei Gefahr und ernsten Drohungen? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Mut-Satz: Schreibe drei kurze Sätze, die einer betroffenen Person helfen.
- Hilfe-Karte: Gestalte eine kleine Karte mit den fünf Sofort-Schritten.
- Wörter ändern: Formuliere drei gemeine Chat-Sätze freundlich um.
- Vertrauensnetz: Zeichne Personen und Stellen, die Dir helfen können.
Standard
- Rollenspiel: Spielt ein kurzes Gespräch zwischen einer betroffenen Person und einer Vertrauensperson.
- Podcast: Nehmt eine Minute Audio mit Tipps gegen Cybermobbing auf.
- Screenshot-Anleitung: Erstellt eine einfache Bild-Anleitung zum Sichern von Beweisen.
- Plakat: Gestaltet ein Klassenplakat mit dem Satz „Nicht teilen. Melden. Helfen.“
Schwer
- Klassenregel: Entwickelt fünf faire Regeln für den Klassenchat.
- Interview: Befragt eine Lehrkraft oder die Schulsozialarbeit zu Hilfswegen.
- Erklärvideo: Produziert ein kurzes Video mit einem sicheren Hilfe-Ablauf.
- Fallanalyse: Untersucht einen erfundenen Chat-Fall und begründet jeden Hilfeschritt.


Lernkontrolle
- Chat-Fall: In einer Gruppe wird ein peinliches Bild geteilt. Erkläre, was Du in welcher Reihenfolge tun würdest und warum.
- Freundschaft: Eine Freundin sagt: „Sag es niemandem.“ Erkläre, wie Du ihr helfen kannst, ohne sie allein zu lassen.
- Konflikt oder Cybermobbing: Vergleiche einen einmaligen Streit mit wiederholtem Cybermobbing. Nenne passende Reaktionen.
- Klassenchat: Entwickle eine Regel, die Beleidigungen verhindert. Begründe, warum sie wirkt.
- Plattform: Entwirf eine gut sichtbare Melde-Funktion. Erkläre, wie sie Betroffene schützt.
- Sprache: Formuliere eine verletzende Nachricht in eine klare, faire Kritik um.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis ist wichtig:
- Du erkennst Formen von Cybermobbing.
- Du kennst die fünf Sofort-Schritte.
- Du kannst hilfreiche Sätze schreiben.
- Du kannst sicher als Upstander handeln.
- Du weißt, wo Du Hilfe bekommst.
- Du kannst Regeln für faire digitale Sprache begründen.
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