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Gruppendruck und Mobbing Cybermobbing

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Gruppendruck und Mobbing Cybermobbing




Einleitung

Gruppendruck, Mobbing und Cybermobbing betreffen nicht nur einzelne Personen, sondern immer auch eine Gruppe, eine Klassengemeinschaft, eine Schulkultur und digitale Räume. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Mobbing entsteht, warum Gruppendruck Mitläufertum fördern kann, welche Besonderheiten Cybermobbing hat und wie Du als betroffene Person, als beobachtende Person oder als Mitglied einer Klasse verantwortungsvoll handeln kannst. Der Kurs verbindet Medienbildung, Soziales Lernen, Ethik, Politische Bildung und Psychologie.

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Das eingebundene Video behandelt Gruppendruck & Mobbing / Mobbing und Cybermobbing sachlich und wissenschaftlich eingeordnet. Nutze es als Einstieg: Achte beim Ansehen besonders darauf, wie aus scheinbar kleinen Handlungen ein belastender Mobbingprozess werden kann und welche Rolle die Gruppe dabei spielt.

Wichtig: Wenn Du selbst akut von Mobbing oder Cybermobbing betroffen bist, musst Du das nicht allein lösen. Wende Dich an eine Vertrauensperson, eine Lehrkraft, Schulsozialarbeit, Eltern, eine Beratungsstelle oder bei Gefahr an die Polizei. Dieser aiMOOC ersetzt keine persönliche Beratung, hilft Dir aber, Situationen besser einzuordnen und sichere nächste Schritte zu planen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, woran man Mobbing erkennt, wie es sich von einem normalen Konflikt unterscheidet und warum Wiederholung, Absicht, Machtungleichgewicht und Hilflosigkeit wichtige Merkmale sind. Du kannst Formen von Cybermobbing benennen, digitale Beweise sichern, Hilfewege beschreiben und einschätzen, wie Bystander und Upstander den Verlauf eines Mobbingprozesses beeinflussen. Außerdem entwickelst Du eigene Ideen für eine respektvolle Netiquette, für Klassenregeln und für Zivilcourage im Alltag.


Grundlagen


Was ist Mobbing?

Mobbing bedeutet nicht einfach, dass zwei Menschen einmal streiten oder sich gegenseitig ärgern. Mobbing ist ein wiederholtes, systematisches und verletzendes Verhalten gegen eine Person, die sich in der Situation unterlegen fühlt. Es kann durch einzelne Personen oder durch eine Gruppe ausgehen. Typisch sind Ausgrenzung, Demütigung, Beleidigung, Verbreitung von Gerüchten, Drohungen, körperliche Angriffe, Beschädigung von Eigentum oder das bewusste Ignorieren einer Person.

Ein normaler Konflikt kann zwischen ungefähr gleich starken Personen stattfinden und lösbar sein, wenn beide Seiten Verantwortung übernehmen. Bei Mobbing verschiebt sich die Beziehung: Eine Person oder Gruppe gewinnt Macht, während die betroffene Person immer weniger Möglichkeiten sieht, sich zu schützen. Deshalb ist Mobbing kein „Spaß“, keine „harmlose Neckerei“ und kein Problem, das Betroffene allein lösen müssen.


Merkmale von Mobbing

Damit eine Situation als Mobbing verstanden werden kann, sind mehrere Merkmale wichtig. Erstens wiederholen sich die Handlungen über längere Zeit. Zweitens sind sie verletzend oder herabwürdigend. Drittens besteht ein Machtungleichgewicht, etwa durch Gruppengröße, Beliebtheit, körperliche Stärke, soziale Stellung, digitale Reichweite oder Insiderwissen. Viertens entstehen Angst, Scham, Rückzug oder Hilflosigkeit bei der betroffenen Person. Diese Merkmale helfen, Mobbing von einzelnen Missverständnissen, Streitigkeiten oder einmaligen Grenzverletzungen zu unterscheiden.


Formen von Mobbing

  1. Verbales Mobbing: Beschimpfungen, abwertende Spitznamen, Drohungen, Lächerlichmachen oder ständige Kommentare über Aussehen, Herkunft, Leistungen, Geschlecht, Religion oder Interessen.
  2. Soziales Mobbing: Ausschließen aus Gruppen, Ignorieren, Gerüchte verbreiten, Freundschaften zerstören oder andere unter Druck setzen, keinen Kontakt zur betroffenen Person zu haben.
  3. Körperliches Mobbing: Schubsen, Treten, Schlagen, Festhalten, Anspucken oder Einschüchtern durch körperliche Nähe.
  4. Sachbezogenes Mobbing: Wegnehmen, Verstecken oder Beschädigen von Gegenständen, absichtliches Löschen von Dateien oder Manipulieren persönlicher Materialien.
  5. Cybermobbing: Beleidigen, Bloßstellen, Bedrohen, Ausschließen oder Verbreiten verletzender Inhalte über digitale Medien.


Was ist Cybermobbing?

Cybermobbing ist Mobbing mithilfe digitaler Kommunikationsmittel. Es kann in sozialen Medien, Messenger-Gruppen, Klassenchats, Games, Foren, Videoplattformen oder E-Mails stattfinden. Formen sind zum Beispiel beleidigende Kommentare, das Teilen peinlicher Bilder, heimlich erstellte Aufnahmen, Fake-Profile, Identitätsmissbrauch, Doxing, das bewusste Ausschließen aus digitalen Gruppen, Gerüchte in Chats oder die Aufforderung an andere, eine Person online anzugreifen.

Cybermobbing hat besondere Risiken: Inhalte können schnell verbreitet, gespeichert, kopiert und immer wieder hochgeladen werden. Angriffe können rund um die Uhr stattfinden und ein großes Publikum erreichen. Manche Täterinnen und Täter fühlen sich durch scheinbare Anonymität sicherer, obwohl digitale Spuren oft nachvollziehbar sind. Für Betroffene ist die Belastung häufig besonders groß, weil der Rückzugsort fehlt und weil die Grenze zwischen Schule, Freizeit und digitalem Raum verschwimmt.


Gruppendruck und Peergroup

Gruppendruck entsteht, wenn Menschen ihr Verhalten an eine Gruppe anpassen, um dazuzugehören, Anerkennung zu erhalten oder Ablehnung zu vermeiden. Besonders in der Jugend kann die Peergroup sehr wichtig sein: Freundschaften, Status, Humor, Kleidung, Sprache, Musik, digitale Trends und Chatregeln werden stark durch Gleichaltrige geprägt. Gruppendruck ist nicht immer schlecht. Er kann auch helfen, mutig zu sein, sich gegenseitig zu unterstützen und Regeln einzuhalten.

Problematisch wird Gruppendruck, wenn Menschen gegen ihre eigenen Werte handeln, um nicht selbst ausgeschlossen zu werden. Bei Mobbing kann das bedeuten: Man lacht mit, leitet ein Bild weiter, schweigt, gibt Likes, bleibt in einer gemeinen Chatgruppe oder sagt nicht, dass eine Grenze überschritten wurde. Dadurch wirkt die Gruppe, als würde sie das Verhalten billigen. Wer Mobbing beobachtet, hat deshalb mehr Einfluss, als es zuerst scheint.


Rollen im Mobbingprozess

In einem Mobbingprozess gibt es nicht nur Täterinnen, Täter und Betroffene. Häufig entstehen mehrere Rollen innerhalb einer Gruppe. Diese Rollen können wechseln, und niemand ist auf eine Rolle festgelegt. Wer seine Rolle erkennt, kann Verantwortung übernehmen.

  1. Betroffene: Die Person, die wiederholt abgewertet, ausgegrenzt, bedroht oder bloßgestellt wird.
  2. Täterinnen und Täter: Personen, die Mobbinghandlungen beginnen, organisieren oder bewusst fortsetzen.
  3. Mitläuferinnen und Mitläufer: Personen, die mitmachen, lachen, liken, teilen oder durch Zustimmung die Angriffe verstärken.
  4. Bystander: Beobachtende Personen, die etwas mitbekommen, aber zunächst nicht handeln.
  5. Upstander: Personen, die respektvoll eingreifen, Hilfe holen, Grenzen setzen oder Betroffene unterstützen.
  6. Erwachsene Verantwortungspersonen: Lehrkräfte, Eltern, Schulsozialarbeit, Trainerinnen und Trainer oder andere Erwachsene, die Schutz, Klärung und Konsequenzen organisieren müssen.


Folgen von Mobbing und Cybermobbing

Mobbing kann das Selbstwertgefühl, die Konzentration, das Lernen, Freundschaften und die Gesundheit belasten. Betroffene können Angst vor der Schule, Schlafprobleme, Rückzug, Wut, Traurigkeit, psychosomatische Beschwerden oder Leistungsabfall erleben. Auch die Klasse leidet: Vertrauen sinkt, die Lernatmosphäre wird unsicher und viele passen sich aus Angst an. Täterinnen und Täter lernen möglicherweise, dass Abwertung Macht bringt, wenn die Gruppe oder Erwachsene nicht reagieren. Deshalb ist Mobbingprävention eine Aufgabe der ganzen Gemeinschaft.


Vertiefung: Cybermobbing erkennen und handeln


Typische digitale Situationen

  1. Klassenchat: Eine Person wird gezielt aus dem Chat entfernt oder im Chat beleidigt.
  2. Soziale Medien: Ein peinliches Foto wird geteilt, kommentiert oder als Meme weiterverbreitet.
  3. Gaming: Eine Person wird im Voice-Chat beschimpft, absichtlich aus Teams ausgeschlossen oder durch koordinierte Meldungen unter Druck gesetzt.
  4. Fake-Profil: Jemand erstellt ein Konto im Namen einer anderen Person und verbreitet Unwahrheiten.
  5. Doxing: Persönliche Daten wie Adresse, Telefonnummer oder private Informationen werden veröffentlicht.
  6. Gerüchte: Falsche Behauptungen werden über Messenger oder Stories verbreitet.


Erste Hilfe bei Cybermobbing: die STOPP-Strategie

Die STOPP-Strategie ist eine Merkhilfe für sichere erste Schritte. Sie ersetzt keine Beratung, kann Dir aber helfen, in einer belastenden Situation handlungsfähig zu bleiben.

  1. Sichern: Speichere Beweise durch Screenshots, Links, Nutzernamen, Datum, Uhrzeit und Chatverläufe, ohne verletzende Inhalte weiterzuverbreiten.
  2. Trösten: Suche Unterstützung bei einer vertrauten Person und bleibe nicht allein mit Scham, Angst oder Wut.
  3. Online melden: Melde beleidigende Inhalte bei der Plattform, im Messenger, in der Schule oder bei zuständigen Ansprechpersonen.
  4. Privatsphäre schützen: Blockiere Angreifende, prüfe Sicherheitseinstellungen, ändere Passwörter und teile persönliche Daten nur sehr bewusst.
  5. Professionelle Hilfe holen: Wende Dich bei schweren Drohungen, Erpressung, Stalking, sexualisierter Gewalt oder Gefahr an Erwachsene, Beratungsstellen oder die Polizei.


Was Bystander tun können

Wenn Du Cybermobbing beobachtest, bist Du nicht machtlos. Du musst Dich nicht selbst in Gefahr bringen, aber Du kannst etwas verändern. Hilfreich ist, verletzende Inhalte nicht zu liken, nicht weiterzuleiten und nicht mitzulachen. Unterstütze die betroffene Person privat, frage, was sie braucht, und biete an, gemeinsam Hilfe zu holen. In Gruppenchats kann eine ruhige Nachricht helfen, eine Norm zu setzen: „Das ist verletzend. Bitte löscht das.“ Wenn Du unsicher bist, sichere Beweise und sprich mit einer erwachsenen Vertrauensperson.


Rechtliche Einordnung in Deutschland

Mobbing ist als Gesamtbegriff nicht immer ein eigener Straftatbestand. Einzelne Handlungen können aber rechtswidrig oder strafbar sein, zum Beispiel Beleidigung, Üble Nachrede, Verleumdung, Bedrohung, Nötigung, Nachstellung, Verletzung des Rechts am eigenen Bild, Identitätsmissbrauch oder das unerlaubte Verbreiten privater Inhalte. In der Schule kommen zusätzlich Schulregeln, Hausordnung, Schutzpflichten und pädagogische Maßnahmen hinzu. Für Betroffene ist wichtig: Du musst nicht selbst beurteilen, welcher Paragraf genau passt. Sichere Beweise und hole Hilfe, damit verantwortliche Erwachsene oder Fachstellen die nächsten Schritte prüfen können.


Prävention in Klasse und Schule

Gute Mobbingprävention beginnt, bevor ein Vorfall eskaliert. Eine Klasse braucht klare Regeln, verlässliche Ansprechpersonen und eine Kultur, in der Hilfeholen nicht als Petzen abgewertet wird. Prävention funktioniert besonders gut, wenn sie regelmäßig geübt wird und nicht erst nach einem Vorfall beginnt.

  1. Klassenregeln: Formuliert gemeinsam klare Regeln für Respekt, Sprache, Chatverhalten, Fotos und Grenzen.
  2. Meldewege: Legt fest, an wen man sich wenden kann und wie Meldungen vertraulich behandelt werden.
  3. Netiquette: Entwickelt Regeln für digitale Kommunikation, die verständlich, sichtbar und überprüfbar sind.
  4. Zivilcourage: Übt kurze Sätze, mit denen man Grenzen setzen kann, ohne die Situation zu verschlimmern.
  5. Klassenklima: Stärkt Zusammenhalt durch kooperative Aufgaben, Rollenwechsel, Anerkennung und faire Beteiligung.
  6. Wiedergutmachung: Klärt Verantwortung, Schutz und Konsequenzen, ohne Betroffene zu ungewollten Gesprächen mit Täterinnen oder Tätern zu drängen.


Methoden und Werkzeuge


Ampelmodell zur Einschätzung

Farbe Bedeutung Beispiel Sinnvolle Reaktion
Grün Respektvoller Umgang Unterschiedliche Meinungen werden fair diskutiert. Weiter so, gute Gesprächsregeln sichtbar machen.
Gelb Grenzverletzung oder Konflikt Ein verletzender Spruch fällt, eine Person wirkt beschämt. Stopp sagen, klären, entschuldigen, Regeln erinnern.
Rot Mobbingverdacht oder akute Gefahr Wiederholte Ausgrenzung, Drohungen, Bloßstellung oder digitale Angriffe. Beweise sichern, Hilfe holen, Erwachsene einschalten, Schutz organisieren.


Klassenchat-Regeln

Ein Klassenchat ist kein rechtsfreier Raum. Was dort geschrieben, geteilt oder gelikt wird, beeinflusst das echte Klassenklima. Gute Regeln sind konkret und überprüfbar.

  1. Respekt: Keine Beleidigungen, Drohungen, Bloßstellungen oder abwertenden Memes.
  2. Privatsphäre: Keine Fotos, Screenshots, Sprachnachrichten oder persönlichen Informationen ohne Zustimmung teilen.
  3. Relevanz: Organisatorische Informationen sollen auffindbar bleiben; Spam und Provokationen werden vermieden.
  4. Hilfe: Wer verletzt wird oder etwas Belastendes sieht, kennt eine Ansprechperson.
  5. Verantwortung: Admins und Gruppenmitglieder achten darauf, dass Regeln eingehalten werden.


Gesprächssätze für Zivilcourage

Manchmal fehlen in schwierigen Situationen die Worte. Kurze, ruhige Sätze können helfen, ohne die Situation unnötig eskalieren zu lassen.

  1. Grenze setzen: „Stopp, das ist verletzend.“
  2. Norm klären: „In unserem Chat teilen wir keine peinlichen Bilder.“
  3. Unterstützung anbieten: „Ich habe gesehen, was passiert ist. Du bist nicht allein.“
  4. Hilfe holen: „Lass uns gemeinsam zu einer Vertrauensperson gehen.“
  5. Nicht mitmachen: „Ich leite das nicht weiter.“
  6. Verantwortung erinnern: „Löscht das bitte, bevor es noch mehr Schaden anrichtet.“


Videoarbeit


Arbeitsauftrag zum eingebundenen Video

Sieh Dir das Video zu Gruppendruck & Mobbing / Mobbing und Cybermobbing aufmerksam an. Notiere anschließend drei Situationen, in denen Gruppendruck sichtbar wird. Unterscheide dabei zwischen direktem Druck, indirektem Druck und innerem Druck. Erkläre dann, welche Rolle beobachtende Personen in einer der Situationen spielen und wie eine sichere Intervention aussehen könnte.


Auswertung im Plenum

Vergleicht Eure Beobachtungen in Kleingruppen. Achtet darauf, keine realen Personen aus Eurer Klasse bloßzustellen. Arbeitet mit erfundenen Beispielen oder anonymisierten Situationen. Ziel ist nicht, Schuldige zu suchen, sondern Muster zu erkennen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Woran erkennt man Mobbing besonders deutlich? (An wiederholten verletzenden Handlungen und einem Machtungleichgewicht) (!An einem einmaligen Streit zwischen gleich starken Personen) (!An jeder Meinungsverschiedenheit in einer Gruppe) (!An jeder Kritik an einer Aufgabe)




Was bedeutet Cybermobbing? (Mobbing mithilfe digitaler Kommunikationsmittel) (!Ein normales Gespräch über Medien) (!Ein technischer Fehler in einem Chat) (!Eine harmlose Werbenachricht)




Welche Rolle haben Bystander in Mobbingsituationen? (Sie beobachten etwas und können den Verlauf beeinflussen) (!Sie sind immer die Haupttäter) (!Sie haben grundsätzlich keine Verantwortung) (!Sie dürfen niemals Hilfe holen)




Was ist ein sinnvolles erstes Vorgehen bei Cybermobbing? (Beweise sichern und Unterstützung holen) (!Sofort beleidigend zurückschreiben) (!Alle Inhalte weiterleiten) (!Die Situation allein geheim halten)




Warum kann Gruppendruck Mobbing verstärken? (Weil Menschen aus Angst vor Ausgrenzung mitmachen oder schweigen) (!Weil Gruppen grundsätzlich immer fair handeln) (!Weil niemand auf Anerkennung achtet) (!Weil digitale Medien Gruppendruck verhindern)




Welche Handlung hilft Betroffenen im Klassenchat? (Verletzende Inhalte nicht weiterleiten und Hilfe anbieten) (!Über die betroffene Person lachen) (!Screenshots zur Unterhaltung verbreiten) (!Die Person aus weiteren Gruppen ausschließen)




Was ist ein Upstander? (Eine Person, die Betroffene unterstützt und respektvoll eingreift) (!Eine Person, die Mobbing anfeuert) (!Eine Person, die alle Nachrichten ignoriert) (!Eine Person, die Gerüchte sammelt)




Welche Besonderheit hat Cybermobbing? (Inhalte können schnell verbreitet und gespeichert werden) (!Es endet immer nach wenigen Minuten) (!Es ist nur möglich, wenn man sich persönlich trifft) (!Es hinterlässt niemals Spuren)




Was gehört zu einer guten Prävention in der Schule? (Klare Regeln, Meldewege und ein respektvolles Klassenklima) (!Keine Gespräche über digitale Medien) (!Betroffene allein verantwortlich machen) (!Mobbing als Spaß bezeichnen)




Welche Aussage ist richtig? (Hilfe holen ist kein Petzen, sondern Schutz) (!Schweigen beendet Mobbing immer) (!Wer betroffen ist, ist selbst schuld) (!Likes haben keinen Einfluss auf Cybermobbing)





Memory

Gruppendruck Anpassung an Erwartungen einer Gruppe
Mobbing Wiederholte systematische Schikane
Cybermobbing Digitale Bloßstellung oder Bedrohung
Bystander Beobachtende Person
Upstander Unterstützende eingreifende Person
Screenshot Gesicherter Bildbeweis
Netiquette Regeln für respektvolle Online-Kommunikation
Zivilcourage Mutiges Eintreten für andere





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Beweise sichern Screenshot
Melden Plattform
Blockieren Kontaktstopp
Hilfe holen Vertrauensperson
Nicht weiterleiten Schutz
Grenze setzen Stopp




Ordne die Handlung dem passenden Ziel oder Werkzeug zu.


Kreuzworträtsel

Respekt Welche Haltung verhindert Abwertung und Ausgrenzung?
Screenshot Wie heißt ein Bildbeweis vom Bildschirm?
Empathie Welche Fähigkeit hilft, Gefühle anderer wahrzunehmen?
Gruppendruck Welcher soziale Einfluss kann Mitläufertum fördern?
Beleidigung Welche Form verbaler Gewalt kann auch strafbar sein?
Zivilcourage Wie nennt man mutiges Eintreten für andere?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Mobbing unterscheidet sich von einem normalen Streit durch Wiederholung und ein

. Gruppendruck entsteht, wenn Menschen ihr Verhalten an eine

anpassen. Beim Cybermobbing werden digitale Medien wie Messenger, Games oder soziale Netzwerke zur

genutzt. Beobachtende Personen heißen häufig

. Wer Betroffene aktiv unterstützt, wird als

bezeichnet. Bei Cybermobbing solltest Du zuerst Beweise wie einen

sichern. Verletzende Inhalte sollten nicht weitergeleitet, sondern bei der Plattform

werden. Eine Klasse kann Mobbing vorbeugen, wenn sie klare Regeln und sichere

vereinbart. Hilfe holen ist kein Petzen, sondern ein wichtiger Schritt zum

. Respektvolle Kommunikation im Netz nennt man oft

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffsplakat: Gestalte ein Plakat, das die Unterschiede zwischen Streit, Konflikt und Mobbing mit eigenen Beispielen erklärt.
  2. Gefühlsbarometer: Zeichne ein Barometer, das zeigt, wie sich Betroffene, Bystander und Mitläuferinnen in einer Mobbingsituation fühlen könnten.
  3. Chatregel-Karte: Formuliere fünf einfache Regeln für einen respektvollen Klassenchat und erkläre zu jeder Regel, warum sie wichtig ist.
  4. Mut-Satz-Sammlung: Sammle zehn kurze Sätze, mit denen man respektvoll Grenzen setzen oder Betroffene unterstützen kann.


Standard

  1. Fallanalyse: Schreibe eine erfundene Fallgeschichte zu Cybermobbing und markiere darin Auslöser, Rollen, Gruppendruck und mögliche Wendepunkte.
  2. Interviewprojekt: Befrage eine Lehrkraft, Schulsozialarbeit oder eine Beratungsstelle anonymisiert dazu, welche Hilfewege bei Mobbing sinnvoll sind.
  3. Medienanalyse: Untersuche einen fiktiven Klassenchat und entwickle einen Handlungsplan, der Schutz, Beweissicherung und Gesprächsregeln verbindet.
  4. Klassenvertrag: Entwickle mit einer Gruppe einen Entwurf für einen Klassenvertrag gegen Mobbing und Cybermobbing.


Schwer

  1. Präventionskampagne: Plane eine schulweite Kampagne gegen Mobbing mit Plakat, Kurzvideo, Durchsage, Workshopidee und Meldeweg.
  2. Rollenkarten-Training: Entwickle Rollenkarten für Betroffene, Täterinnen und Täter, Bystander, Upstander und Erwachsene und leite daraus sichere Interventionen ab.
  3. Rechtsrecherche: Recherchiere mit seriösen Quellen, welche einzelnen Handlungen im Cybermobbing rechtliche Folgen haben können, und stelle Deine Ergebnisse verständlich dar.
  4. Evaluationskonzept: Entwirf einen Fragebogen, mit dem eine Schule anonym prüfen kann, ob sich das Klassenklima und die Sicherheit im Chat verbessert haben.



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Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Vergleiche einen normalen Streit mit einem Mobbingfall und erkläre, welche Merkmale eine pädagogische Reaktion jeweils verändern müssen.
  2. Handlungsplan: Entwickle für einen fiktiven Cybermobbingfall einen Ablaufplan für die ersten 48 Stunden, der Schutz, Beweise, Meldewege und Unterstützung berücksichtigt.
  3. Rollenwechsel: Beschreibe, wie dieselbe Person in einer Situation Bystander und in einer anderen Upstander sein kann, und leite daraus Lernchancen ab.
  4. Gruppendruck-Modell: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie Anerkennung, Angst vor Ausgrenzung und digitale Sichtbarkeit zusammenwirken.
  5. Präventionskonzept: Entwerfe drei Maßnahmen für eine Klasse, die nicht nur nach einem Vorfall reagieren, sondern Mobbing langfristig verhindern sollen.
  6. Ethikurteil: Beurteile die Aussage „Ich habe nur gelikt, nicht gemobbt“ aus ethischer Sicht und beziehe Wirkung, Verantwortung und Gruppensignal ein.




Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein kleines Portfolio. Es soll zeigen, dass Du Zusammenhänge verstehst und Handlungsmöglichkeiten anwenden kannst.

  1. Portfolio Baustein 1: Eine eigene Definition von Mobbing, Cybermobbing und Gruppendruck mit je einem Beispiel.
  2. Portfolio Baustein 2: Eine Fallanalyse mit Rollen, Machtungleichgewicht, Risiken und Schutzfaktoren.
  3. Portfolio Baustein 3: Ein konkreter Hilfeplan für Betroffene und Bystander.
  4. Portfolio Baustein 4: Eine Netiquette für Klassenchat oder Lerngruppe.
  5. Portfolio Baustein 5: Eine kurze Reflexion darüber, wie Du selbst zu einem respektvollen Gruppenklima beitragen kannst.


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  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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