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Gesundheitsversorgung - Baden-Württemberg

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Gesundheitsversorgung - Baden-Württemberg




Gesundheitsversorgung - Baden-Württemberg


Einleitung

Gesundheitsversorgung bedeutet: Menschen sollen bei Krankheit, Verletzung, Pflegebedarf oder zur Vorbeugung die passende Hilfe erhalten. In Baden-Württemberg arbeiten dafür viele Einrichtungen zusammen – zum Beispiel Arztpraxen, Kliniken, Apotheken, Rettungsdienste, Pflegeeinrichtungen, Reha-Einrichtungen und Beratungsstellen. Ebenso wichtig sind die Menschen, die dort arbeiten: Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen, Medizinische Fachangestellte, Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, Therapeutinnen und Therapeuten, medizinische Technologinnen und Technologen und viele weitere Berufsgruppen.

Für Dich ist das Thema nicht nur wichtig, weil Du selbst Patientin oder Patient sein kannst. Die Gesundheitsversorgung ist auch ein großer Arbeitsbereich mit sehr unterschiedlichen Ausbildungs- und Studienwegen. Dieser aiMOOC hilft Dir deshalb, das Versorgungssystem zu verstehen und zugleich Berufe kennenzulernen, die für Deine eigene Berufsorientierung interessant sein könnten.


Gesundheitsversorgung als Netzwerk

Die Versorgung lässt sich vereinfacht in verschiedene Bereiche einteilen. Ambulant bedeutet, dass eine Behandlung ohne stationäre Aufnahme erfolgt. Dazu gehören zum Beispiel Hausarztpraxen, Facharztpraxen, psychotherapeutische Praxen oder viele therapeutische Praxen. Stationär bedeutet, dass Patientinnen und Patienten in einem Krankenhaus aufgenommen und dort versorgt werden. Dazwischen gibt es weitere Formen, etwa Tageskliniken, ambulante Operationen, Rehabilitation, häusliche Krankenpflege oder telemedizinische Beratung.

In der Praxis sind diese Bereiche miteinander verbunden. Eine Hausärztin kann zum Beispiel eine Patientin an eine Facharztpraxis überweisen. Nach einer Operation im Krankenhaus kann eine Reha folgen. Danach übernimmt möglicherweise wieder die Hausarztpraxis die weitere Betreuung. Gute Gesundheitsversorgung ist deshalb Teamarbeit über Einrichtungsgrenzen hinweg.


Ambulante Versorgung: Arztpraxen und medizinische Zentren

Arztpraxen sind für viele Menschen die häufigste Anlaufstelle. Hausärztliche Praxen behandeln häufige Erkrankungen, begleiten chronische Krankheiten und koordinieren weitere Untersuchungen. Facharztpraxen sind auf bestimmte Gebiete spezialisiert, etwa Kardiologie, Orthopädie, Dermatologie oder Kinder- und Jugendmedizin. Auch psychotherapeutische Praxen gehören zur ambulanten Versorgung.

In Baden-Württemberg organisiert die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg wesentliche Teile der vertragsärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung gesetzlich Versicherter. Neben klassischen Einzel- und Gemeinschaftspraxen gibt es Medizinische Versorgungszentren, in denen mehrere Fachrichtungen oder Berufsgruppen zusammenarbeiten können.

Ein typischer Praxistag besteht nicht nur aus Gesprächen mit Ärztinnen und Ärzten. Medizinische Fachangestellte empfangen Patientinnen und Patienten, koordinieren Termine, bereiten Untersuchungen vor, dokumentieren Daten, unterstützen bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen und achten auf Hygiene. Damit verbinden sie medizinische, organisatorische und kommunikative Aufgaben.


Kliniken: stationäre und hochspezialisierte Versorgung

Krankenhäuser übernehmen Aufgaben, die in einer normalen Praxis nicht oder nicht ausreichend möglich sind. Dazu gehören Operationen, stationäre Behandlungen, intensive Überwachung, komplexe Diagnostik, Geburtshilfe und Notfallversorgung. Viele Kliniken bieten zusätzlich ambulante Leistungen an.

Im Jahr 2024 wurden in baden-württembergischen Krankenhäusern rund 1,9 Millionen stationäre Behandlungen gezählt. Im Jahresdurchschnitt standen rund 52.639 Betten zur Verfügung. Die Krankenhäuser beschäftigten im selben Jahr rund 22.218 ärztliche Vollkräfte und rund 45.887 direkt beschäftigte Vollkräfte im Pflegepersonal. Diese Zahlen zeigen, dass Kliniken große Organisationen sind, in denen viele Berufe gleichzeitig gebraucht werden.

In Universitätskliniken kommen zur Patientenversorgung außerdem Forschung und Lehre hinzu. Dort arbeiten zum Beispiel Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen, Forschende, medizinische Technologinnen und Technologen, IT-Fachkräfte, Verwaltungspersonal und viele weitere Teams zusammen.


Notfallversorgung: 112, 116117 und Notaufnahme

Nicht jede akute Erkrankung ist automatisch ein Fall für die Notaufnahme. Bei Lebensgefahr oder schweren Verletzungen gilt die Notrufnummer 112. Der Rettungsdienst kann dann medizinische Hilfe zum Einsatzort bringen und bei Bedarf den Transport in eine geeignete Klinik übernehmen.

Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche gesundheitliche Probleme außerhalb der normalen Sprechzeiten gibt es den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117. In Baden-Württemberg gibt es dafür auch Bereitschaftspraxen. So sollen Patientinnen und Patienten möglichst dort behandelt werden, wo die passende Versorgungsebene vorhanden ist.

Der Unterschied ist wichtig: Eine Notaufnahme ist für schwere akute Erkrankungen und Verletzungen ausgerüstet. Eine Bereitschaftspraxis übernimmt dringende Fälle, die nicht lebensbedrohlich sind. Im Zweifel bei einer möglichen Lebensgefahr gilt: 112 wählen.


Pflege, Rehabilitation und Prävention

Gesundheitsversorgung endet nicht nach einer ärztlichen Behandlung. Pflegefachpersonen beobachten den Gesundheitszustand, unterstützen bei der Körperpflege und Mobilität, führen ärztlich angeordnete Maßnahmen durch, beraten Menschen und Angehörige und koordinieren Pflegeprozesse. Sie arbeiten unter anderem in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten und weiteren Versorgungsbereichen.

Rehabilitation soll Menschen dabei helfen, Fähigkeiten nach Krankheit, Operation oder Unfall zurückzugewinnen oder Einschränkungen bestmöglich auszugleichen. Hier arbeiten zum Beispiel Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Medizin und Pflege zusammen.

Auch Prävention gehört zur Gesundheitsversorgung. Impfungen, Früherkennungsuntersuchungen, Gesundheitsberatung oder Programme zur Bewegung und Ernährung sollen Krankheiten verhindern oder früh erkennen. Gesundheitsversorgung besteht deshalb nicht nur aus dem Behandeln von Krankheiten, sondern auch aus Vorbeugung, Beratung und langfristiger Begleitung.


Gesundheitsberufe: Viele Aufgaben, ein gemeinsames Ziel

Gesundheitsberufe unterscheiden sich stark darin, was Du im Alltag machst, wie Du Dich qualifizierst und wo Du arbeitest. Die folgende Übersicht zeigt typische Beispiele. Zugangsvoraussetzungen können sich je nach Beruf und Bildungsgang unterscheiden; für eine konkrete Bewerbung solltest Du deshalb immer die aktuellen Informationen der jeweiligen Schule, Hochschule oder Ausbildungsstelle prüfen.

Beruf Typische Arbeitsorte Typische Aufgaben Häufiger Bildungsweg
Pflegefachperson Klinik, Pflegeeinrichtung, ambulanter Pflegedienst Pflege planen, durchführen, beobachten, beraten und dokumentieren Berufliche Pflegeausbildung oder Pflegestudium
Medizinische Fachangestellte Arztpraxis, MVZ, Ambulanz Praxisorganisation, Assistenz, Patientenkontakt, Dokumentation und Hygiene Duale Berufsausbildung
Ärztin oder Arzt Praxis, Klinik, Forschung, öffentlicher Gesundheitsdienst Untersuchen, diagnostizieren, behandeln, beraten Medizinstudium mit staatlichen Prüfungen und Approbation
Notfallsanitäter Rettungsdienst, Rettungswache, Einsatzfahrzeug Notfälle einschätzen, Patientinnen und Patienten versorgen, Transporte begleiten Berufliche Ausbildung
Physiotherapeutin oder Physiotherapeut Praxis, Klinik, Reha Beweglichkeit, Kraft und Funktionen fördern Berufsfachschulische oder hochschulische Qualifizierung je nach Bildungsangebot
Medizinische Technologin oder Medizinischer Technologe für Radiologie Radiologie, Klinik, Praxis Bildgebende Verfahren vorbereiten und durchführen, Strahlenschutz beachten Staatlich geregelte Ausbildung
Operationstechnische Assistenz Operationsbereich, Klinik Operationen vorbereiten, Instrumente bereitstellen, sterile Abläufe sichern Staatlich geregelte Ausbildung
Logopädin oder Logopäde Praxis, Klinik, Reha Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken untersuchen und behandeln Berufsfachschulische oder hochschulische Qualifizierung je nach Bildungsangebot


Berufsorientierung: Was könnte zu Dir passen?

Wenn Du gern mit Menschen arbeitest, bedeutet das noch nicht automatisch, dass nur Pflege oder Medizin zu Dir passen. Das Gesundheitswesen braucht auch Menschen, die Technik mögen, sehr genau arbeiten, gut organisieren, beraten, forschen oder digitale Systeme entwickeln.

Frage Dich zum Beispiel: Möchtest Du viel direkten Kontakt mit Patientinnen und Patienten? Interessierst Du Dich für Biologie und Medizin? Arbeitest Du gern praktisch mit Deinen Händen? Magst Du technische Geräte? Kannst Du auch in stressigen Situationen konzentriert bleiben? Ist Schichtarbeit für Dich vorstellbar? Möchtest Du eine Ausbildung machen oder studieren?

Ein Praktikum, ein Berufsorientierungstag oder ein Gespräch mit Auszubildenden kann Dir oft mehr zeigen als eine reine Berufsbeschreibung. Wichtig ist außerdem: Kein Gesundheitsberuf besteht nur aus „Helfen“. Dazu gehören Verantwortung, Dokumentation, Datenschutz, Hygiene, Teamarbeit, Fachwissen und häufig auch der Umgang mit schwierigen Situationen.

Das Video zur Ausbildung am Universitätsklinikum Freiburg zeigt, wie viele unterschiedliche medizinische Ausbildungswege an einem großen Klinikstandort zusammentreffen können.

Am Beispiel des Klinikums Karlsruhe kannst Du Einblicke in eine Pflegeausbildung im Krankenhaus erhalten.

Der Einblick aus dem Umfeld des Universitätsklinikums Tübingen macht sichtbar, wie Forschung und klinische Versorgung miteinander verbunden sein können.

Das Video zur Logopädie-Ausbildung in Tübingen erweitert den Blick auf therapeutische Gesundheitsberufe.

Pflegewissenschaft zeigt, dass Pflege nicht nur praktische Versorgung bedeutet, sondern auch Forschung, Qualitätsentwicklung und wissenschaftliches Arbeiten umfassen kann.


Arbeitsmarkt und Nachwuchs in Baden-Württemberg

Das Gesundheitswesen ist ein sehr großer Beschäftigungsbereich. Ende 2024 gab es in Baden-Württemberg rund 845.400 Beschäftigungsverhältnisse im Gesundheitswesen. Rund 313.000 davon lagen in ambulanten Einrichtungen. Arztpraxen waren mit rund 98.900 Stellen die beschäftigungsstärkste ambulante Einrichtungsart.

Auch die Ausbildung spielt eine wichtige Rolle. Ende 2025 befanden sich in Baden-Württemberg 18.959 Auszubildende in der generalistischen Pflegeausbildung. Damit wird deutlich: Gesundheitsversorgung ist nicht nur ein medizinisches Thema, sondern auch ein wichtiger Bereich für Ausbildung, Studium und Beschäftigung.


Herausforderungen der Gesundheitsversorgung

Baden-Württemberg hat Großstädte mit vielen Kliniken und Facharztangeboten, aber auch ländliche Regionen mit längeren Wegen. Deshalb ist die Frage wichtig, wie medizinische Angebote überall erreichbar bleiben. Der demografische Wandel verändert zugleich den Bedarf: Wenn mehr ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen versorgt werden müssen, steigt die Bedeutung von Hausarztmedizin, Pflege, Rehabilitation und gut koordinierten Versorgungswegen.

Eine weitere Herausforderung ist der Fachkräftebedarf. Gesundheitsberufe müssen attraktiv sein, gute Ausbildungsbedingungen bieten und berufliche Entwicklung ermöglichen. Digitalisierung kann ebenfalls helfen, etwa durch elektronische Kommunikation, Terminvermittlung oder Telemedizin. Sie ersetzt aber nicht automatisch persönliche Behandlung und muss Datenschutz, medizinische Qualität und Zugänglichkeit berücksichtigen.


Fallbeispiel: Von der Verletzung bis zur Rehabilitation

Stell Dir vor, Du verletzt Dich beim Sport am Knie. Wenn keine Lebensgefahr besteht, kann zunächst eine Arztpraxis die Verletzung untersuchen. Je nach Befund folgt eine Überweisung zur Orthopädie oder zur bildgebenden Diagnostik. Bei einer schweren Verletzung kann eine Klinik notwendig werden. Dort arbeiten Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen, medizinische Technologinnen und Technologen und weitere Fachkräfte zusammen. Nach einer Operation kann Physiotherapie helfen, Beweglichkeit und Kraft wieder aufzubauen.

An diesem Beispiel erkennst Du: Gesundheitsversorgung ist selten die Leistung einer einzigen Person. Sie funktioniert als Kette aus Untersuchung, Diagnose, Behandlung, Pflege, Rehabilitation und Nachsorge.


Datenstand und seriöse Quellen

Die genannten aktuellen Zahlen beziehen sich auf veröffentlichte Daten für die Jahre 2024 und 2025. Für eigene Recherchen solltest Du möglichst auf offizielle und fachlich geprüfte Quellen zurückgreifen, zum Beispiel das Statistische Landesamt Baden-Württemberg, die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, das Sozialministerium Baden-Württemberg und die Bundesagentur für Arbeit.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet ambulante Behandlung? (Eine Behandlung ohne stationäre Aufnahme) (!Eine Behandlung ausschließlich auf einer Intensivstation) (!Eine Behandlung nur durch den Rettungsdienst) (!Eine Behandlung nur in einer Reha-Klinik)




Was kennzeichnet eine stationäre Behandlung? (Die Patientin oder der Patient wird in einem Krankenhaus aufgenommen) (!Die Behandlung findet immer zu Hause statt) (!Es gibt grundsätzlich keinen Kontakt zu Pflegefachpersonen) (!Sie ist dasselbe wie eine telefonische Beratung)




Welche Einrichtung gehört typischerweise zur ambulanten Versorgung? (Eine Hausarztpraxis) (!Eine Intensivstation) (!Ein Operationssaal mit stationärer Aufnahme) (!Eine Krankenhausstation)




Welche Nummer ist bei Lebensgefahr oder schweren Verletzungen richtig? (112) (!116117) (!110 als allgemeine medizinische Beratung) (!115 als Rettungsdienst)




Wofür ist die 116117 gedacht? (Für dringende nicht lebensbedrohliche medizinische Probleme und den ärztlichen Bereitschaftsdienst) (!Für die Feuerwehr bei einem Wohnungsbrand) (!Für die stationäre Aufnahme in jeder Klinik) (!Für die Bestellung von Medikamenten in einer Apotheke)




Welche Aufgabe kann zu Medizinischen Fachangestellten gehören? (Praxisabläufe organisieren und bei Untersuchungen assistieren) (!Eigenständig Operationen als Chirurg durchführen) (!Krankenhausgebäude planen) (!Rettungshubschrauber fliegen)




Was ist ein Ziel der generalistischen Pflegeausbildung? (Auf Pflege in unterschiedlichen Versorgungsbereichen vorzubereiten) (!Nur auf Verwaltungstätigkeiten vorzubereiten) (!Nur auf Arbeit in einer Apotheke vorzubereiten) (!Nur auf Forschung ohne Patientenkontakt vorzubereiten)




Warum ist Teamarbeit in der Gesundheitsversorgung wichtig? (Weil unterschiedliche Berufsgruppen verschiedene Fachkenntnisse einbringen) (!Weil alle Gesundheitsberufe exakt dieselben Aufgaben haben) (!Weil Dokumentation im Gesundheitswesen verboten ist) (!Weil nur eine Person alle Behandlungsschritte durchführen darf)




Welche Herausforderung betrifft besonders ländliche Regionen? (Längere Wege und die Sicherung erreichbarer Versorgungsangebote) (!Das vollständige Fehlen älterer Menschen) (!Das Verbot von Hausarztpraxen) (!Die Abschaffung aller Rettungsdienste)




Was hilft bei der Berufsorientierung im Gesundheitswesen besonders? (Aufgaben, Arbeitsorte und Ausbildungswege verschiedener Berufe zu vergleichen) (!Nur den Berufstitel anzuschauen) (!Arbeitsbedingungen grundsätzlich zu ignorieren) (!Nur danach zu entscheiden, ob ein Beruf im Krankenhaus stattfindet)





Memory

Ambulante Versorgung Behandlung ohne stationäre Aufnahme
Stationäre Versorgung Behandlung mit Aufnahme in ein Krankenhaus
Hausarztpraxis Häufige erste medizinische Anlaufstelle
Notaufnahme Versorgung schwerer akuter Erkrankungen und Verletzungen
Pflegefachperson Plant und koordiniert professionelle Pflege
Medizinische Fachangestellte Organisiert Praxisabläufe und assistiert bei Untersuchungen
Physiotherapie Fördert Bewegung und körperliche Funktionen
Telemedizin Medizinische Beratung oder Betreuung mit digitalen Kommunikationsmitteln





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Hausarztpraxis Ambulante Grundversorgung
Facharztpraxis Spezialisierte ambulante Versorgung
Krankenhaus Stationäre und komplexe Behandlung
Bereitschaftspraxis Dringende nicht lebensbedrohliche Hilfe außerhalb regulärer Sprechzeiten
Rehabilitationseinrichtung Wiederherstellung und Förderung von Funktionen und Teilhabe






Kreuzworträtsel

Hausarztpraxis Welche Einrichtung ist für viele Menschen eine erste ambulante Anlaufstelle?
Klinik Wo werden Patientinnen und Patienten bei stationärer Aufnahme behandelt?
Pflegefachkraft Welcher Beruf plant und koordiniert professionelle Pflege?
Notaufnahme Welcher Krankenhausbereich versorgt schwere akute Erkrankungen und Verletzungen?
Physiotherapie Welcher Therapiebereich fördert Beweglichkeit und körperliche Funktionen?
Telemedizin Wie heißt medizinische Beratung oder Betreuung mit digitalen Kommunikationsmitteln?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Behandlung in einer Arztpraxis erfolgt meistens

.
Bei einer Aufnahme in ein Krankenhaus spricht man von

.
Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg organisiert wichtige Teile der

vertragsärztlichen Versorgung.
Bei Lebensgefahr wird die Notrufnummer

gewählt.
Für dringende nicht lebensbedrohliche Probleme außerhalb regulärer Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter

erreichbar.
Medizinische Fachangestellte übernehmen wichtige Aufgaben im

.
Pflegefachpersonen planen und koordinieren professionelle

.
Rehabilitation kann helfen, Fähigkeiten und

nach Krankheit oder Verletzung wiederzugewinnen.
Ein

kann Dir bei der Berufsorientierung einen realistischen Einblick in den Arbeitsalltag geben.
Digitale medizinische Beratung kann eine Form der

sein.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Versorgungsweg darstellen: Zeichne einen möglichen Weg von einer Hausarztpraxis über eine Facharztpraxis oder Klinik bis zur Rehabilitation.
  2. Beruf entdecken: Wähle einen Gesundheitsberuf und erstelle einen kurzen Steckbrief zu Aufgaben, Arbeitsort und Ausbildungsweg.
  3. Praxis beobachten: Sammle typische Aufgaben, die in einer Arztpraxis von verschiedenen Berufsgruppen übernommen werden.
  4. Stärkenprofil: Notiere Deine Interessen und Fähigkeiten und ordne sie mindestens zwei Gesundheitsberufen zu.


Standard

  1. Versorgung vor Ort: Recherchiere, welche Arztpraxen, Kliniken, Rettungswachen oder Reha-Angebote es in Deiner Region gibt, und erstelle eine Karte.
  2. Berufsinterview: Entwickle Fragen für ein Interview mit einer Person aus einem Gesundheitsberuf und führe das Interview nach Möglichkeit durch.
  3. Klinikteam analysieren: Wähle einen typischen Behandlungsfall und beschreibe, welche Berufsgruppen daran beteiligt sein könnten.
  4. Daten visualisieren: Erstelle aus aktuellen offiziellen Gesundheitsdaten zu Baden-Württemberg ein Diagramm und erkläre zwei auffällige Ergebnisse.


Schwer

  1. Versorgung im ländlichen Raum: Entwickle ein Konzept, wie medizinische Versorgung in einer dünn besiedelten Region verbessert werden könnte.
  2. Digitale Versorgung bewerten: Untersuche Chancen und Grenzen von Telemedizin unter den Gesichtspunkten Erreichbarkeit, Datenschutz und Behandlungsqualität.
  3. Team-Simulation: Plant in einer Gruppe die Versorgung einer fiktiven Patientin oder eines fiktiven Patienten von der Akutsituation bis zur Nachsorge und verteilt professionelle Rollen.
  4. Entscheidungsportfolio: Vergleiche drei Gesundheitsberufe nach Aufgaben, Ausbildungsweg, Arbeitszeiten, Patientenkontakt, Verantwortung und persönlichen Anforderungen und begründe Deine Rangfolge.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallentscheidung: Eine Person hat plötzlich starke Atemnot, eine zweite hat am Sonntag eine schmerzhafte, aber nicht lebensbedrohliche Erkältung. Begründe für beide Fälle den passenden Versorgungsweg.
  2. Versorgungsanalyse: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum eine gute Zusammenarbeit zwischen Arztpraxis, Klinik und Nachsorge wichtig sein kann.
  3. Regionalplanung: Entwirf drei Maßnahmen, mit denen eine ländliche Region Arztpraxen, Pflege, Rettungsdienst und digitale Angebote sinnvoll verbinden könnte.
  4. Berufswahl: Vergleiche einen patientennahen, einen technischen und einen akademischen Gesundheitsberuf und beurteile, für welche Interessen sie jeweils geeignet sind.
  5. Datentransfer: Erkläre, was hohe Beschäftigtenzahlen im Gesundheitswesen über die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Bereichs aussagen können und was sie nicht automatisch beweisen.
  6. Bewertung: Beurteile eine Situation, in der Telemedizin hilfreich sein könnte, und eine Situation, in der eine persönliche Untersuchung wahrscheinlich wichtiger ist.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe auswendig kennst, sondern Zusammenhänge erklären und auf neue Situationen übertragen kannst.

  1. Ambulante Versorgung und Stationäre Versorgung unterscheiden und ihren Zusammenhang erklären
  2. Den Unterschied zwischen Notruf 112 und ärztlichem Bereitschaftsdienst 116117 situationsgerecht anwenden
  3. Aufgaben mehrerer Gesundheitsberufe vergleichen
  4. Einen typischen Versorgungsweg von Untersuchung bis Nachsorge darstellen
  5. Chancen und Herausforderungen der Gesundheitsversorgung in Baden-Württemberg erläutern
  6. Eigene Interessen mit Anforderungen von Ausbildung, Studium und Berufsalltag reflektieren
  7. Gesundheitsdaten aus seriösen Quellen beschreiben und vorsichtig interpretieren




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Die Gesundheitsversorgung verbindet Medizin, Biologie, Gesellschaft, Wirtschaft, Technik und Berufsorientierung. Besonders wichtig ist das Zusammenspiel verschiedener Einrichtungen und Berufsgruppen.


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