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Gesprächsregeln anwenden - aiMOOC

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Gesprächsregeln anwenden - aiMOOC




Gesprächsregeln anwenden


Einleitung

Gesprächsregeln helfen Dir, in Gesprächen fair, verständlich und zielgerichtet zu kommunizieren. Sie sorgen dafür, dass Menschen einander ausreden lassen, aufmerksam zuhören, respektvoll widersprechen, eigene Gedanken klar formulieren und gemeinsam Lösungen finden. Das ist in der Schule, in der Ausbildung, im Studium, im Beruf und im privaten Alltag wichtig. Ein gutes Gespräch entsteht nicht zufällig: Es braucht Aufmerksamkeit, Empathie, Sprache, Körpersprache, Feedback und die Bereitschaft, die Perspektive anderer ernst zu nehmen.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Gesprächsregeln anwenden kannst. Du untersuchst, was ein gelungenes Gespräch ausmacht, wie Du aktiv zuhörst, wie Du mit Konflikten umgehst und wie Du Diskussionen, Gruppenarbeiten, Präsentationen und Klassenräte sprachlich fair mitgestaltest. Dabei geht es nicht nur um auswendig gelernte Regeln, sondern vor allem um praktische Kommunikationskompetenz: Du sollst Gesprächssituationen einschätzen, passende Formulierungen wählen, Missverständnisse erkennen und Dein eigenes Gesprächsverhalten reflektieren.

Datei:Japanese students girls discussion group.jpg


Was ist ein Gespräch?

Ein Gespräch ist eine Form der verbalen Kommunikation, bei der mindestens zwei Personen Informationen, Gedanken, Gefühle oder Meinungen austauschen. Gespräche können sehr unterschiedlich sein: ein kurzes Alltagsgespräch, ein Interview, eine Diskussion, ein Streitgespräch, ein Beratungsgespräch, ein Unterrichtsgespräch oder ein Gespräch in einer Gruppe. Gemeinsam ist ihnen, dass Menschen abwechselnd sprechen und zuhören.

Ein Gespräch besteht nicht nur aus Wörtern. Auch Mimik, Gestik, Blickkontakt, Körperhaltung, Sprechtempo, Tonfall und Pausen wirken mit. Deshalb können zwei Menschen denselben Satz unterschiedlich verstehen. Der Satz „Das hast Du ja toll gemacht“ kann ehrlich lobend, ironisch oder verletzend gemeint sein. Gute Gesprächsregeln helfen, solche Missverständnisse zu vermeiden oder zu klären.


Warum Gesprächsregeln wichtig sind

Gesprächsregeln schaffen einen gemeinsamen Rahmen. Sie machen deutlich, wie Menschen miteinander sprechen wollen. Besonders in Gruppen sind Regeln wichtig, weil sonst oft die lautesten Personen dominieren, leise Personen kaum zu Wort kommen oder Themen durcheinandergeraten. Gute Gesprächsregeln schützen nicht nur die sprechende Person, sondern auch die zuhörenden Personen.

  1. Respekt: Alle Beteiligten werden ernst genommen, auch wenn sie unterschiedliche Meinungen haben.
  2. Verständlichkeit: Beiträge werden klar, passend und nachvollziehbar formuliert.
  3. Gerechtigkeit: Möglichst viele Personen erhalten die Gelegenheit, sich einzubringen.
  4. Konfliktlösung: Meinungsverschiedenheiten können sachlich bearbeitet werden.
  5. Lernkultur: Fehler, Fragen und Unsicherheiten werden als Teil des Lernens verstanden.

Gesprächsregeln sind keine starren Verbote. Sie sind Hilfen, damit Gespräche gelingen. Entscheidend ist, dass Du sie situationsgerecht anwendest: In einer lockeren Partnerarbeit brauchst Du andere Formen als in einer formalen Debatte oder in einem Konfliktgespräch.


Grundregeln für gelingende Gespräche

Zu den wichtigsten Gesprächsregeln gehören einfache Verhaltensweisen, die in fast jeder Situation hilfreich sind. Sie klingen leicht, sind aber im Alltag anspruchsvoll, weil Gespräche oft von Emotionen, Zeitdruck oder Missverständnissen beeinflusst werden.

  1. Ausreden lassen: Unterbrich andere nicht, sondern warte, bis sie ihren Gedanken beendet haben.
  2. Aktives Zuhören: Zeige durch Blickkontakt, Nicken, Nachfragen oder Zusammenfassen, dass Du aufmerksam bist.
  3. Ich-Botschaft: Sprich über Deine Wahrnehmung und Gefühle, statt andere anzugreifen.
  4. Sachlichkeit: Beziehe Dich auf das Thema und nicht auf die Person.
  5. Nachfragen: Kläre Unverständliches, bevor Du bewertest.
  6. Begründung: Erkläre Deine Meinung mit Argumenten und Beispielen.
  7. Rücksichtnahme: Achte darauf, dass auch zurückhaltende Personen sprechen können.
  8. Themenbezug: Bleibe beim Gesprächsziel und vermeide unnötige Abschweifungen.
  9. Feedback: Gib Rückmeldungen konkret, respektvoll und hilfreich.
  10. Verantwortung: Übernimm Verantwortung für Deine Worte und deren Wirkung.


Aktives Zuhören

Aktives Zuhören bedeutet, dass Du nicht nur still bist, während jemand spricht. Du nimmst die Aussage bewusst auf, zeigst Aufmerksamkeit und prüfst, ob Du die Person richtig verstanden hast. Aktives Zuhören ist besonders wichtig, wenn ein Thema schwierig, emotional oder komplex ist.

Datei:Active-listening-chart.png

Beim aktiven Zuhören kannst Du drei Schritte nutzen: Erstens hörst Du aufmerksam zu. Zweitens fasst Du das Gehörte mit eigenen Worten zusammen. Drittens stellst Du eine klärende Frage. Dadurch merkt Dein Gegenüber, dass Du nicht nur auf Deine nächste Antwort wartest, sondern wirklich verstehen möchtest.

Beispiele für aktives Zuhören:

  1. Zusammenfassen: „Du meinst also, dass die Gruppenarbeit besser geplant werden sollte.“
  2. Nachfragen: „Kannst Du ein Beispiel nennen, was genau schwierig war?“
  3. Gefühle spiegeln: „Ich höre heraus, dass Dich die Situation geärgert hat.“
  4. Klären: „Habe ich Dich richtig verstanden, dass Du mehr Zeit brauchst?“

Aktives Zuhören bedeutet nicht, dass Du immer zustimmen musst. Du kannst jemanden verstehen und trotzdem anderer Meinung sein. Gerade deshalb ist aktives Zuhören eine zentrale Fähigkeit in Demokratie, Konfliktlösung und Teamarbeit.


Ich-Botschaften statt Du-Vorwürfe

Eine Ich-Botschaft beschreibt, was Du wahrnimmst, wie es auf Dich wirkt und was Du Dir wünschst. Sie ist meist hilfreicher als ein Vorwurf, weil sie weniger angreifend klingt. Ein Du-Vorwurf beginnt oft mit einer Bewertung der anderen Person: „Du hörst nie zu!“ Eine Ich-Botschaft beschreibt dagegen die eigene Wahrnehmung: „Ich habe den Eindruck, dass mein Beitrag gerade nicht angekommen ist. Ich wünsche mir, dass wir kurz darauf zurückkommen.“

Eine gute Ich-Botschaft kann aus drei Teilen bestehen:

  1. Beobachtung: Was ist konkret passiert?
  2. Wirkung: Wie wirkt das auf Dich?
  3. Wunsch: Was soll sich ändern?

Beispiel: „Wenn ich unterbrochen werde, verliere ich meinen Gedanken. Ich wünsche mir, dass ich meinen Satz beenden kann.“ Diese Formulierung bleibt sachlich und zeigt klar, worum es geht.


Sachlich widersprechen

Widerspruch ist in Gesprächen nicht nur erlaubt, sondern oft notwendig. Ohne Widerspruch gibt es keine echte Diskussion, keine Prüfung von Argumenten und keine gemeinsame Suche nach besseren Lösungen. Entscheidend ist, wie Du widersprichst. Sachlicher Widerspruch bezieht sich auf Aussagen, Argumente oder Beispiele, nicht auf die Person.

Hilfreiche Formulierungen sind:

  1. Einwand: „Ich sehe das anders, weil ...“
  2. Ergänzung: „Ein weiterer Aspekt ist ...“
  3. Differenzierung: „Das stimmt teilweise, aber ...“
  4. Nachfrage: „Welche Belege sprechen dafür?“
  5. Alternative: „Man könnte auch überlegen, ob ...“

Unfaire Gesprächsformen sind dagegen Beleidigungen, Spott, absichtliches Missverstehen, Übertreibungen, Unterstellungen oder das Verlassen des Themas. Wer fair widerspricht, trägt dazu bei, dass die Gruppe genauer denkt.


Gesprächsrollen in Gruppen

In Gruppen können Gesprächsrollen helfen, Verantwortung zu verteilen. Rollen sind besonders nützlich bei Gruppenarbeit, Projektarbeit, Klassenrat, Debatte oder Präsentation. Sie machen sichtbar, dass ein gutes Gespräch nicht nur von der Person abhängt, die gerade spricht.

  1. Gesprächsleitung: Achtet auf Ziel, Reihenfolge und Zeit.
  2. Protokoll: Hält wichtige Ergebnisse fest.
  3. Zeitwächter: Achtet darauf, dass die Gruppe im Zeitrahmen bleibt.
  4. Regelbeobachtung: Achtet auf faire Gesprächsregeln.
  5. Impulsgebung: Bringt neue Fragen oder Beispiele ein.
  6. Zusammenfassung: Fasst Zwischenergebnisse verständlich zusammen.

Rollen sollen nicht kontrollieren, sondern entlasten. Sie helfen, dass die Gruppe geordnet arbeitet und auch schwierige Gespräche produktiv bleiben.


Gesprächsregeln im Unterricht

Im Unterrichtsgespräch versucht eine Lerngruppe, durch Fragen, Beiträge und Rückmeldungen ein Thema zu verstehen oder ein Problem zu lösen. Manchmal lenkt die Lehrkraft stark, manchmal arbeiten die Lernenden selbstständiger miteinander. Gesprächsregeln sind in beiden Fällen wichtig, weil Unterricht nur dann lernwirksam ist, wenn Beiträge gehört, geprüft und weiterentwickelt werden.

Im Unterricht solltest Du besonders darauf achten, auf vorherige Beiträge Bezug zu nehmen. Ein Gespräch wird besser, wenn Du nicht nur Deinen eigenen Gedanken sagst, sondern ihn mit anderen Beiträgen verbindest: „Ich knüpfe an Marias Beispiel an ...“ oder „Das passt zu dem Argument von Jonas, weil ...“ So entsteht ein gemeinsamer Denkprozess.


Gesprächsregeln in digitalen Räumen

Gesprächsregeln gelten auch in Videokonferenz, Chat, Forum, Messenger und E-Mail. Digitale Kommunikation kann Missverständnisse verstärken, weil Mimik, Tonfall oder direkte Reaktionen fehlen. Deshalb brauchst Du online besonders klare und respektvolle Formulierungen.

Wichtige Regeln für digitale Gespräche sind:

  1. Netiquette: Schreibe höflich und respektvoll.
  2. Klarheit: Formuliere kurz, eindeutig und themenbezogen.
  3. Quellenangabe: Trenne eigene Meinung von fremden Informationen.
  4. Datenschutz: Teile keine privaten Informationen anderer Personen.
  5. Reaktionszeit: Erwarte nicht immer sofort eine Antwort.
  6. Konfliktvermeidung: Schreibe bei Ärger nicht vorschnell, sondern prüfe Deine Formulierung.

In Videokonferenzen helfen zusätzliche Regeln: Mikrofon stummschalten, wenn man nicht spricht, Handzeichen nutzen, andere ausreden lassen und technische Probleme sachlich ansprechen.


Konflikte im Gespräch lösen

Konflikte entstehen, wenn Interessen, Bedürfnisse, Werte oder Wahrnehmungen aufeinandertreffen. Ein Konflikt ist nicht automatisch schlecht. Er kann zeigen, dass etwas geklärt werden muss. Entscheidend ist, ob die Beteiligten bereit sind, respektvoll zu bleiben und nach Lösungen zu suchen.

Ein hilfreicher Ablauf für ein Konfliktgespräch ist:

  1. Situation beschreiben: Was ist passiert?
  2. Perspektive erklären: Wie habe ich die Situation erlebt?
  3. Zuhören: Wie sieht die andere Person die Situation?
  4. Bedürfnis benennen: Was ist mir wichtig?
  5. Lösung suchen: Welche Vereinbarung hilft beiden Seiten?
  6. Überprüfung planen: Wann schauen wir, ob die Lösung funktioniert?

Konfliktgespräche brauchen Ruhe. Wenn eine Situation sehr emotional ist, kann eine Pause sinnvoll sein. Eine Pause ist kein Scheitern, sondern kann helfen, später fairer weiterzusprechen.


Kommunikationsmodelle als Denkwerkzeug

Kommunikationsmodelle helfen, Gespräche besser zu verstehen. Das Vier-Seiten-Modell von Friedemann Schulz von Thun zeigt zum Beispiel, dass eine Nachricht verschiedene Ebenen haben kann: eine Sachebene, eine Selbstoffenbarung, eine Beziehungsebene und einen Appell. Dadurch wird verständlich, warum Menschen denselben Satz unterschiedlich hören können.

Datei:Kommunikationsmodell - Kommunikationsquadrat, Schulz von Thun.png

Wenn jemand sagt: „Das Fenster ist offen“, kann das als Sachinformation verstanden werden. Es kann aber auch bedeuten: „Mir ist kalt“, „Mach bitte das Fenster zu“ oder „Du hast nicht darauf geachtet“. Gesprächsregeln helfen, solche Mehrdeutigkeiten zu klären: „Meinst Du, dass ich das Fenster schließen soll?“ So wird aus einer möglichen Störung ein klärender Austausch.


Gesprächsphasen

Viele Gespräche lassen sich in Phasen gliedern. Diese Phasen helfen Dir, Gespräche bewusst zu planen und zu reflektieren. Nicht jedes Gespräch folgt streng diesem Ablauf, aber die Struktur ist eine gute Orientierung.

  1. Gesprächseröffnung: Begrüßung, Anlass und Ziel klären.
  2. Informationsphase: Fakten, Beobachtungen und Fragen sammeln.
  3. Meinungsphase: Einschätzungen, Argumente und Perspektiven austauschen.
  4. Klärungsphase: Missverständnisse, Widersprüche und offene Punkte bearbeiten.
  5. Entscheidungsphase: Ergebnis, Lösung oder nächste Schritte festlegen.
  6. Abschluss: Zusammenfassen, bedanken und Vereinbarungen sichern.

Besonders wichtig ist der Abschluss. Viele Gespräche scheitern nicht am Austausch, sondern daran, dass am Ende nicht klar ist, was vereinbart wurde.


Gute Formulierungen für Gespräche

Sprache wirkt. Mit passenden Formulierungen kannst Du ein Gespräch beruhigen, öffnen oder strukturieren. Die folgenden Satzanfänge helfen Dir, fair zu sprechen:

  1. Zustimmung: „Ich stimme Dir in diesem Punkt zu, weil ...“
  2. Widerspruch: „Ich sehe einen anderen Aspekt, nämlich ...“
  3. Nachfrage: „Kannst Du genauer erklären, was Du meinst?“
  4. Bezugnahme: „Ich beziehe mich auf den Beitrag von ...“
  5. Zusammenfassung: „Bisher haben wir festgehalten, dass ...“
  6. Vermittlung: „Vielleicht können wir beide Sichtweisen verbinden, indem ...“
  7. Klärung: „Lass uns zuerst klären, worüber wir genau sprechen.“
  8. Feedback: „Hilfreich war für mich, dass ...“

Wer solche Formulierungen übt, kann Gespräche bewusster steuern, ohne andere zu dominieren.


Gesprächsregeln üben und reflektieren

Gesprächsregeln lernst Du am besten durch Anwendung. Du kannst nach einer Diskussion, Gruppenarbeit oder Präsentation kurz reflektieren: Was hat gut funktioniert? Wer kam zu Wort? Wurde zugehört? Waren die Beiträge verständlich? Gab es faire Widersprüche? Wurden Ergebnisse gesichert?

Eine einfache Reflexionsmethode ist die Drei-Fragen-Runde:

  1. Wahrnehmung: Was habe ich im Gespräch beobachtet?
  2. Wirkung: Wie hat sich das auf das Gespräch ausgewirkt?
  3. Verbesserung: Was möchte ich beim nächsten Mal anders machen?

Durch regelmäßige Reflexion entwickelst Du nicht nur bessere Gesprächstechniken, sondern auch mehr Verantwortungsbewusstsein für gemeinsames Lernen.


Erklärvideo

Das folgende Video kann Dir helfen, zentrale Gesprächsregeln für Unterricht und Alltag zu wiederholen.

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Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet aktives Zuhören vor allem? (Aufmerksam zuhören, nachfragen und das Verstandene prüfen) (!Während des Gesprächs schweigen und nichts zeigen) (!Möglichst schnell die eigene Meinung sagen) (!Nur auf Fehler in den Aussagen anderer achten)




Welche Formulierung ist eine Ich-Botschaft? (Ich fühle mich übergangen, wenn ich unterbrochen werde) (!Du störst immer alle) (!Du bist respektlos) (!Niemand kann mit Dir sprechen)




Warum sind Gesprächsregeln in Gruppen besonders wichtig? (Sie ermöglichen faire Beteiligung und geordneten Austausch) (!Sie verhindern jede Form von Widerspruch) (!Sie sorgen dafür, dass nur eine Person entscheidet) (!Sie ersetzen jedes Gesprächsziel)




Was ist ein sachlicher Widerspruch? (Ein Einwand gegen ein Argument mit Begründung) (!Eine persönliche Beleidigung) (!Ein Themenwechsel ohne Erklärung) (!Ein lauter Zwischenruf)




Welche Rolle kann in einer Gruppenarbeit Ergebnisse festhalten? (Protokoll) (!Publikum) (!Gerücht) (!Zufall)




Was hilft besonders beim Klären von Missverständnissen? (Nachfragen und mit eigenen Worten zusammenfassen) (!Ironisch antworten) (!Das Thema sofort wechseln) (!Die andere Person nachahmen)




Welche Aussage beschreibt eine faire Gesprächskultur? (Alle Beiträge werden respektvoll geprüft) (!Nur die lauteste Meinung zählt) (!Fehler dürfen nie ausgesprochen werden) (!Widerspruch ist grundsätzlich verboten)




Was gehört zu einem guten Gesprächsabschluss? (Ergebnisse und nächste Schritte zusammenfassen) (!Alle offenen Fragen ignorieren) (!Das Gespräch plötzlich abbrechen) (!Neue Konflikte beginnen)




Welche Regel ist in Videokonferenzen hilfreich? (Das Mikrofon stummschalten, wenn man nicht spricht) (!Alle gleichzeitig sprechen lassen) (!Private Daten in den Chat schreiben) (!Unklare Aussagen absichtlich stehen lassen)




Was zeigt das Vier-Seiten-Modell der Kommunikation? (Eine Nachricht kann auf mehreren Ebenen verstanden werden) (!Jede Nachricht hat immer nur eine Bedeutung) (!Gespräche bestehen nur aus Sachinformationen) (!Körpersprache spielt keine Rolle)





Memory

Aktives Zuhören Verstandenes mit eigenen Worten prüfen
Ich-Botschaft Eigene Wahrnehmung respektvoll ausdrücken
Sachlicher Widerspruch Ein Argument begründet hinterfragen
Gesprächsleitung Reihenfolge und Ziel im Blick behalten
Feedback Konkrete hilfreiche Rückmeldung geben
Netiquette Höfliche Regeln für digitale Kommunikation





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Gesprächseröffnung Anlass und Ziel klären
Informationsphase Beobachtungen und Fakten sammeln
Meinungsphase Argumente und Sichtweisen austauschen
Klärungsphase Missverständnisse bearbeiten
Abschluss Ergebnisse sichern






Kreuzworträtsel

Zuhören Welche Fähigkeit bedeutet, aufmerksam aufzunehmen, was andere sagen?
Respekt Welche Haltung ist grundlegend für faire Gespräche?
Feedback Wie nennt man eine hilfreiche Rückmeldung?
Sachlichkeit Was hilft, beim Thema zu bleiben und Personen nicht anzugreifen?
Blickkontakt Welches nonverbale Signal kann Aufmerksamkeit zeigen?
Protokoll Welche Gesprächsrolle hält Ergebnisse schriftlich fest?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Gesprächsregeln helfen Menschen, in Gesprächen fair, verständlich und zielgerichtet zu

. Eine wichtige Grundlage ist das aktive

, weil dadurch Missverständnisse erkannt und geklärt werden können. Wer eine Ich-Botschaft verwendet, beschreibt die eigene

statt die andere Person anzugreifen. In einer Diskussion ist Widerspruch hilfreich, wenn er

begründet wird. Am Ende eines Gesprächs sollten Ergebnisse und nächste

zusammengefasst werden. Auch in digitalen Räumen gilt eine respektvolle

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Gesprächsbeobachtung: Beobachte ein kurzes Gespräch in Deiner Klasse oder Lerngruppe. Notiere drei Gesprächsregeln, die gut eingehalten wurden.
  2. Formulierungshilfe: Schreibe fünf höfliche Satzanfänge, mit denen Du einer anderen Meinung widersprechen kannst.
  3. Ich-Botschaft: Formuliere drei Du-Vorwürfe in respektvolle Ich-Botschaften um.
  4. Zuhörzeichen: Gestalte ein kleines Plakat mit verbalen und nonverbalen Zeichen für aktives Zuhören.


Standard

  1. Rollenspiel: Führt zu zweit ein Konfliktgespräch durch. Eine Person verwendet Du-Vorwürfe, danach dieselbe Situation mit Ich-Botschaften. Vergleicht die Wirkung.
  2. Gruppenregel: Entwickelt in einer Gruppe fünf Gesprächsregeln für eine faire Diskussion und begründet jede Regel.
  3. Gesprächsprotokoll: Protokolliere eine kurze Gruppendiskussion mit Thema, Argumenten, Ergebnis und offenen Fragen.
  4. Digitale Kommunikation: Untersuche einen fiktiven Chatverlauf und verbessere unklare oder unhöfliche Formulierungen.


Schwer

  1. Diskussionsleitung: Plane und leite eine zehnminütige Diskussion zu einem aktuellen Thema. Achte auf Redereihenfolge, Themenbezug und Zusammenfassung.
  2. Kommunikationsanalyse: Analysiere ein Gespräch aus einem Film, Podcast oder Interview. Beschreibe, welche Gesprächsregeln eingehalten oder verletzt werden.
  3. Konfliktlösung: Entwickle für einen schulischen Konflikt einen Gesprächsleitfaden mit Eröffnung, Perspektivklärung, Lösungssuche und Abschluss.
  4. Reflexionsvideo: Erstelle ein kurzes Erklärvideo, in dem Du drei Gesprächsregeln anhand von Beispielszenen erklärst.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Erkläre anhand einer selbst gewählten Gesprächssituation, warum dieselbe Aussage unterschiedlich verstanden werden kann.
  2. Fallanalyse: Analysiere einen Konfliktfall in einer Gruppe und entwickle zwei alternative Gesprächsverläufe: einen ungünstigen und einen konstruktiven.
  3. Perspektivwechsel: Beschreibe eine Diskussion aus der Sicht einer stillen Person und leite daraus Regeln für gerechtere Beteiligung ab.
  4. Bewertung: Beurteile, ob feste Gesprächsrollen eine Diskussion eher verbessern oder einschränken. Begründe Deine Einschätzung mit Beispielen.
  5. Anwendung: Entwickle einen Gesprächsleitfaden für eine schwierige Rückmeldung an eine Mitschülerin, einen Mitschüler oder ein Teammitglied.
  6. Reflexion: Vergleiche Gesprächsregeln im Klassenraum mit Gesprächsregeln in digitalen Chats und erkläre Gemeinsamkeiten und Unterschiede.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis wählst Du eine reale oder realistisch erfundene Gesprächssituation aus. Du beschreibst die Ausgangslage, benennst mindestens drei passende Gesprächsregeln, formulierst zwei Ich-Botschaften, entwickelst einen kurzen Gesprächsverlauf und reflektierst anschließend, welche Wirkung Deine Gesprächsführung haben könnte. Achte darauf, nicht nur Regeln aufzuzählen, sondern ihre Anwendung in einer konkreten Situation zu zeigen.

  1. Situation: Beschreibe Anlass, Beteiligte und Ziel des Gesprächs.
  2. Regelauswahl: Erkläre, welche Gesprächsregeln in dieser Situation besonders wichtig sind.
  3. Gesprächsverlauf: Schreibe einen Dialog mit mindestens acht Sprecherwechseln.
  4. Reflexion: Begründe, welche Formulierungen zur Klärung beigetragen haben.
  5. Verbesserung: Nenne zwei Stellen, an denen das Gespräch noch besser geführt werden könnte.




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Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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THE MONKEY DANCE



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  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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