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Geographische Medien wie Karten und Fotos nutzen

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Geographische Medien wie Karten und Fotos nutzen



Einleitung

Geographische Medien helfen Dir, Räume zu erkennen, zu beschreiben, zu vergleichen und zu beurteilen. Dazu gehören Karten, Atlanten, Luftbilder, Fotos, Satellitenbilder, Globen, Diagramme, Geoinformationssysteme und digitale Kartenanwendungen. Wenn Du geographische Medien nutzt, arbeitest Du nicht nur mit Bildern. Du liest Informationen, prüfst ihre Aussagekraft, vergleichst verschiedene Darstellungen und ziehst begründete Schlüsse über Naturraum, Siedlung, Verkehr, Wirtschaft, Klima, Landnutzung und Umwelt.

Dieser aiMOOC zeigt Dir, wie Du Karten und Fotos sachgerecht verwendest. Du lernst, wie Du Kartenzeichen, Legenden, Maßstäbe, Himmelsrichtungen, Koordinaten, Perspektiven und Bildquellen auswertest. Außerdem übst Du, Karten, Fotos und digitale Geomedien miteinander zu vergleichen, damit Du Räume nicht nur beschreibst, sondern auch kritisch interpretierst.

Datei:World map geographical.jpg


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du geographische Medien benennen, ihre Funktionen erklären und sie gezielt für geographische Fragestellungen einsetzen. Du kannst eine Karte mithilfe von Titel, Legende, Maßstab, Nordpfeil, Gradnetz und Kartenzeichen lesen. Du kannst Fotos, Luftbilder und Satellitenbilder beschreiben, ihre Perspektive erkennen und ihre Aussagekraft einschätzen. Du lernst außerdem, dass jedes Medium eine Auswahl trifft: Eine Karte vereinfacht die Wirklichkeit, ein Foto zeigt nur einen Ausschnitt, und ein Satellitenbild muss interpretiert werden.


Was sind geographische Medien?

Geographische Medien sind Darstellungen, mit denen räumliche Informationen sichtbar, vergleichbar und erklärbar werden. Sie zeigen nicht die gesamte Wirklichkeit, sondern ausgewählte Aspekte eines Raumes. Eine topografische Karte betont zum Beispiel Geländeformen, Gewässer, Verkehrswege und Siedlungen. Eine thematische Karte stellt ein bestimmtes Thema dar, etwa Bevölkerungsdichte, Niederschlag, Bodennutzung oder Tourismus. Ein Foto kann eine Landschaft anschaulich zeigen, verrät aber ohne Kontext oft wenig über Lage, Maßstab oder Entwicklung. Ein Luftbild oder Satellitenbild zeigt Flächenstrukturen von oben und macht Muster sichtbar, die am Boden schwer zu erkennen sind.

Geographische Medien sind deshalb Werkzeuge des Raumverstehens. Sie beantworten Fragen wie: Wo liegt etwas? Wie sieht ein Raum aus? Welche Strukturen erkennt man? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Naturfaktoren und menschlicher Nutzung? Wie hat sich ein Raum verändert? Welche Folgen hat eine bestimmte Nutzung für Menschen und Umwelt?


Karten als geographische Medien

Eine Karte ist eine verkleinerte, vereinfachte und erklärte Darstellung eines Raumes. Sie zeigt ausgewählte Informationen aus der Wirklichkeit in einer geordneten Form. Damit Karten lesbar bleiben, werden Dinge vereinfacht, zusammengefasst und mit Signaturen dargestellt. Dieser Vorgang heißt Generalisierung. Eine Karte ist also kein neutrales Abbild der Welt, sondern eine fachlich gestaltete Darstellung.


Wichtige Kartenelemente

  1. Kartentitel: Er nennt das Thema und den dargestellten Raum.
  2. Legende: Sie erklärt Farben, Linien, Symbole und Flächendarstellungen.
  3. Maßstab: Er zeigt, wie stark die Wirklichkeit verkleinert wurde.
  4. Nordpfeil: Er hilft Dir, die Karte räumlich auszurichten.
  5. Gradnetz: Es ermöglicht die Lagebestimmung mit Breitengrad und Längengrad.
  6. Kartenzeichen: Sie stehen für Objekte wie Straßen, Flüsse, Grenzen, Siedlungen oder Höhenlinien.
  7. Quelle und Datum: Sie zeigen, woher die Informationen stammen und wie aktuell sie sind.
Datei:Map symbol location 02.png


Karten richtig lesen

Beim Lesen einer Karte gehst Du systematisch vor. Zuerst klärst Du, welches Thema die Karte hat und welchen Raum sie zeigt. Dann prüfst Du Maßstab, Legende, Orientierung und Quelle. Anschließend beschreibst Du sichtbare Muster: Wo liegen Städte, Flüsse, Gebirge, Verkehrswege oder landwirtschaftlich genutzte Flächen? Danach erklärst Du mögliche Zusammenhänge. Ein Hafen liegt häufig an einer Küste oder einem schiffbaren Fluss. Eine Stadt kann sich entlang wichtiger Verkehrswege entwickeln. Landwirtschaftliche Nutzung hängt oft mit Relief, Boden, Klima und Wasserverfügbarkeit zusammen.

Wichtig ist: Beschreiben und Erklären sind nicht dasselbe. Beim Beschreiben sagst Du, was Du siehst. Beim Erklären begründest Du, warum es so sein könnte. Beim Bewerten prüfst Du, welche Folgen eine räumliche Situation hat und welche Interessen beteiligt sind.


Maßstab verstehen

Der Maßstab gibt das Verhältnis zwischen Karte und Wirklichkeit an. Bei 1 : 50 000 entspricht 1 Zentimeter auf der Karte 50 000 Zentimetern in der Wirklichkeit, also 500 Metern. Ein großer Maßstab zeigt einen kleinen Raum sehr genau, zum Beispiel einen Stadtplan. Ein kleiner Maßstab zeigt einen großen Raum mit weniger Details, zum Beispiel eine Weltkarte.

Beim Arbeiten mit Karten musst Du deshalb immer fragen: Ist der Maßstab für meine Frage geeignet? Wer den Weg vom Bahnhof zur Schule sucht, braucht einen großen Maßstab. Wer die Lage von Kontinenten vergleichen will, braucht eine Weltkarte mit kleinem Maßstab.


Fotos als geographische Medien

Fotos zeigen Räume anschaulich und wirken oft sehr direkt. Sie helfen Dir, Landschaften, Stadtviertel, Verkehrswege, Küsten, Landwirtschaft, Industrie oder Tourismus zu beschreiben. Trotzdem musst Du Fotos kritisch auswerten. Ein Foto zeigt nur einen Ausschnitt, eine bestimmte Perspektive, einen bestimmten Zeitpunkt und oft eine bewusste Auswahl der fotografierenden Person.

Ein Foto kann zum Beispiel eine belebte Einkaufsstraße zeigen. Daraus kannst Du Hinweise auf Stadtgeographie, Verkehr, Konsum, Architektur und öffentlichen Raum gewinnen. Du darfst aber nicht sofort verallgemeinern: Ein einziges Foto beweist nicht, dass eine ganze Stadt wohlhabend, arm, sauber, gefährlich oder nachhaltig ist.


Fotos systematisch auswerten

  1. Bildbeschreibung: Beschreibe zuerst sachlich, was im Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund zu sehen ist.
  2. Perspektive: Prüfe, ob das Foto vom Boden, aus erhöhter Lage, aus der Luft oder aus dem All aufgenommen wurde.
  3. Raumbezug: Kläre, wo das Foto aufgenommen wurde und welche räumlichen Merkmale erkennbar sind.
  4. Zeitbezug: Beachte Aufnahmezeit, Jahreszeit, Wetter, Tageszeit und mögliche Veränderungen.
  5. Bildquelle: Prüfe, wer das Foto erstellt hat und mit welcher Absicht es genutzt wird.
  6. Interpretation: Leite vorsichtig ab, was das Foto über den Raum aussagen kann.
  7. Vergleich: Vergleiche das Foto mit Karten, Statistiken oder weiteren Bildern.
Datei:Aerial view of London city.jpg


Luftbilder und Satellitenbilder

Luftbilder werden aus Flugzeugen, Drohnen oder anderen Luftfahrzeugen aufgenommen. Satellitenbilder entstehen durch Sensoren auf Satelliten. Beide Medien zeigen Räume aus der Vogelperspektive oder aus großer Höhe. Dadurch werden Flächenmuster sichtbar, etwa Siedlungsformen, Verkehrsnetze, Felder, Waldflächen, Flussläufe, Küstenlinien oder Industriegebiete.

Datei:Whole world - land and oceans.jpg

Luftbilder und Satellitenbilder sind besonders hilfreich, wenn Du Veränderungen untersuchst. Du kannst zum Beispiel vergleichen, wie sich eine Stadt ausgedehnt hat, wo Wald gerodet wurde, wie sich ein Flusslauf verändert oder welche Folgen ein Hochwasser hatte. Dabei musst Du aber beachten, dass Farben in Satellitenbildern nicht immer natürlichen Farben entsprechen. Manche Bilder sind Falschfarbenbilder, bei denen bestimmte Wellenlängen sichtbar gemacht werden, um Vegetation, Wasser oder versiegelte Flächen besser zu erkennen.


Digitale Karten und GIS

Digitale Karten und Geoinformationssysteme erweitern klassische Karten. Ein GIS kann verschiedene Datenebenen, sogenannte Layer, übereinanderlegen. Du kannst zum Beispiel eine Grundkarte, ein Luftbild, Höheninformationen, Verkehrswege, Bevölkerungsdaten und Schutzgebiete kombinieren. Dadurch lassen sich räumliche Zusammenhänge genauer untersuchen.

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Digitale Karten haben viele Vorteile: Du kannst zoomen, Ausschnitte wechseln, Routen planen, Entfernungen messen und verschiedene Kartenthemen einblenden. Gleichzeitig musst Du kritisch bleiben. Nicht jede digitale Karte ist vollständig aktuell, nicht jede Darstellung ist neutral, und nicht alle Daten sind für jede Fragestellung genau genug. Auch Datenschutz, Urheberrecht und Quellenkritik spielen bei digitalen Geomedien eine wichtige Rolle.

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Orientierung mit Karten und Fotos

Orientierung bedeutet, die eigene Lage und die Lage anderer Orte im Raum zu bestimmen. Dazu nutzt Du Himmelsrichtungen, Kompass, Gradnetz, Koordinaten, markante Orientierungspunkte und Kartenmerkmale. Auf Karten hilft Dir der Nordpfeil. In Fotos helfen Dir sichtbare Hinweise wie Straßenverlauf, Sonnenstand, Gebäude, Flüsse, Berge oder Küstenlinien.

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Wenn Du ein Foto mit einer Karte vergleichst, kannst Du Standorte besser verstehen. Du erkennst zum Beispiel, aus welcher Richtung ein Foto aufgenommen wurde, welche Gebäude auf der Karte wiederzufinden sind oder welche Landschaftsformen im Bild zu sehen sind. Diese Verbindung von Bild und Karte ist eine zentrale geographische Methode.


Karten und Fotos vergleichen

Karten und Fotos ergänzen sich. Eine Karte zeigt Lage, Entfernungen, Verteilung und räumliche Beziehungen. Ein Foto zeigt Atmosphäre, Perspektive, Materialität und konkrete Details. Ein Luftbild zeigt Flächenmuster. Ein Satellitenbild kann großräumige Veränderungen sichtbar machen. Wenn Du mehrere Medien kombinierst, entsteht ein genaueres Bild des Raumes.

Ein Beispiel: Du untersuchst ein neues Wohngebiet. Die Karte zeigt Dir Lage, Straßen, Entfernung zur Innenstadt und Grünflächen. Ein Foto zeigt Gebäudetypen, Verkehr, Begrünung und Nutzung des öffentlichen Raums. Ein Luftbild zeigt die Siedlungsform und die Nähe zu Feldern, Wald oder Gewerbegebieten. Eine digitale Karte kann zusätzlich Daten zu Buslinien, Radwegen oder Lärmbelastung enthalten. Erst die Kombination der Medien erlaubt eine fundierte geographische Einschätzung.


Quellenkritik bei geographischen Medien

Geographische Medien müssen kritisch geprüft werden. Eine Karte kann veraltet sein. Ein Foto kann inszeniert sein. Ein Satellitenbild kann schwer zu deuten sein. Eine digitale Karte kann Datenlücken enthalten. Auch Farben, Symbole und Ausschnitte beeinflussen, wie Du einen Raum wahrnimmst.

Stelle deshalb immer diese Fragen: Wer hat das Medium erstellt? Wann wurde es erstellt? Für welchen Zweck wurde es erstellt? Welche Informationen werden gezeigt? Welche Informationen fehlen? Ist der Maßstab passend? Ist die Quelle vertrauenswürdig? Passt das Medium zu meiner Fragestellung?


Methode: Eine geographische Medienanalyse durchführen

Eine gute Medienanalyse folgt einem klaren Ablauf. Zuerst formulierst Du eine geographische Frage. Dann wählst Du passende Medien aus. Anschließend beschreibst Du die Informationen, wertest sie aus, vergleichst sie und ziehst ein begründetes Ergebnis. Am Ende prüfst Du, wie sicher Deine Aussage ist und welche weiteren Daten nötig wären.

  1. Fragestellung: Lege fest, was Du herausfinden möchtest.
  2. Materialauswahl: Wähle Karten, Fotos, Luftbilder, Satellitenbilder oder digitale Daten passend zur Frage.
  3. Beschreibung: Beschreibe sachlich, was sichtbar ist.
  4. Auswertung: Erkläre räumliche Muster und mögliche Ursachen.
  5. Vergleich: Kombiniere mehrere Medien und suche Übereinstimmungen oder Widersprüche.
  6. Bewertung: Beurteile Aussagekraft, Grenzen und Folgen.
  7. Dokumentation: Halte Ergebnisse mit Quellenangaben fest.


Beispielanalyse: Stadt und Fluss

Stell Dir vor, Du untersuchst eine Stadt an einem Fluss. Auf einer Karte erkennst Du Brücken, Verkehrswege, Stadtteile und die Lage des Flusses. Auf einem Luftbild erkennst Du, welche Flächen bebaut sind, wo Grünflächen liegen und wie dicht die Stadt am Wasser gebaut ist. Auf Fotos erkennst Du Uferpromenaden, Hochwasserschutz, touristische Nutzung oder Industrieanlagen. In einer digitalen Karte kannst Du Höhenunterschiede, Radwege oder Überschwemmungsgebiete einblenden.

Aus diesen Medien kannst Du ableiten, dass der Fluss für Verkehr, Erholung, Stadtentwicklung und Hochwasserschutz wichtig ist. Gleichzeitig erkennst Du mögliche Nutzungskonflikte: Wohnbebauung am Wasser ist attraktiv, aber bei Hochwasser gefährdet. Industrie braucht Flächen und Verkehrsanbindung, kann aber Umweltbelastungen verursachen. Geographische Medien helfen Dir, solche Zusammenhänge sichtbar zu machen.


Typische Fehler vermeiden

Viele Fehler entstehen, wenn geographische Medien zu schnell gedeutet werden. Ein Foto ist kein Beweis für einen ganzen Raum. Eine Karte zeigt nicht alles, sondern nur ausgewählte Informationen. Ein Satellitenbild muss fachlich interpretiert werden. Eine digitale Karte ist nicht automatisch richtig, nur weil sie modern aussieht.

Vermeide besonders diese Fehler: Du übersiehst den Maßstab. Du ignorierst die Legende. Du verwechselst Beschreibung mit Bewertung. Du deutest Farben ohne Legende. Du ziehst aus einem Foto zu allgemeine Schlüsse. Du nutzt eine Karte, deren Quelle oder Datum unbekannt ist. Du vergleichst Medien, die unterschiedliche Zeitpunkte oder Maßstäbe zeigen, ohne dies zu beachten.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist eine Karte in der Geographie? (Eine verkleinerte und vereinfachte Darstellung eines Raumes) (!Ein unbearbeitetes Foto der Wirklichkeit) (!Eine zufällige Sammlung von Ortsnamen) (!Ein Text ohne räumliche Informationen)




Wozu dient die Legende einer Karte? (Sie erklärt Zeichen Farben und Symbole) (!Sie ersetzt den Maßstab) (!Sie zeigt nur die Himmelsrichtung Norden) (!Sie gibt immer die Entfernung in Kilometern an)




Was zeigt der Maßstab einer Karte? (Das Verhältnis zwischen Karte und Wirklichkeit) (!Die Wetterlage im dargestellten Raum) (!Die Bevölkerungszahl eines Landes) (!Die Farbe aller Kartenzeichen)




Warum müssen Fotos in der Geographie kritisch ausgewertet werden? (Sie zeigen nur einen Ausschnitt aus einer bestimmten Perspektive) (!Sie enthalten immer vollständige Raumdaten) (!Sie ersetzen jede Karte vollständig) (!Sie sind grundsätzlich genauer als alle Karten)




Was ist ein Luftbild? (Eine Aufnahme eines Raumes aus der Luft) (!Eine Zeichnung ohne Maßstab) (!Eine Karte ohne Legende) (!Ein Text über das Wetter)




Was kann ein Satellitenbild besonders gut sichtbar machen? (Großräumige Flächenmuster und Veränderungen) (!Die Gedanken der Menschen in einem Raum) (!Die genaue Bedeutung jedes Straßennamens) (!Die Geräusche einer Landschaft)




Was bedeutet GIS? (Geoinformationssystem) (!Geographisches Inselzeichen) (!Globales Internetspiel) (!Geländeinformationsschrift)




Warum ist der Nordpfeil auf Karten hilfreich? (Er unterstützt die räumliche Orientierung) (!Er ersetzt die Legende vollständig) (!Er zeigt die Einwohnerzahl eines Ortes) (!Er macht die Karte automatisch aktuell)




Was ist eine thematische Karte? (Eine Karte zu einem bestimmten Sachthema) (!Eine Karte ohne Kartenzeichen) (!Ein Foto aus Bodensicht) (!Eine Karte ohne räumlichen Bezug)




Was ist eine wichtige Frage der Quellenkritik bei Karten und Fotos? (Wer hat das Medium wann und wozu erstellt) (!Welche Farbe gefällt mir am besten) (!Wie viele Bilder passen auf eine Seite) (!Ob das Medium ohne Nachdenken überzeugt)





Memory

Maßstab Verhältnis zwischen Karte und Wirklichkeit
Legende Erklärung der Kartenzeichen
Luftbild Aufnahme aus der Höhe
Satellitenbild Fernerkundung aus dem All
GIS Arbeit mit räumlichen Datenebenen
Nordpfeil Hilfe zur Orientierung
Perspektive Blickrichtung eines Fotos





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Legende Erklärung von Zeichen und Farben
Maßstab Umrechnung zwischen Karte und Wirklichkeit
Nordpfeil Orientierung nach Himmelsrichtungen
Luftbild Blick auf den Raum von oben
Satellitenbild großräumige Fernerkundung
GIS digitale Arbeit mit Datenebenen






Kreuzworträtsel

Legende Wie heißt die Erklärung der Zeichen und Farben auf einer Karte?
Massstab Welches Kartenelement hilft beim Umrechnen von Kartenstrecken in reale Entfernungen?
Relief Wie nennt man die Höhenformen einer Landschaft?
Foto Welches Medium zeigt einen konkreten Bildausschnitt eines Raumes?
Koordinaten Womit kann eine Lage im Gradnetz genau angegeben werden?
Satellitenbild Welches geographische Medium entsteht durch Sensoren im All?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Karte ist eine verkleinerte und vereinfachte Darstellung eines

. Die Legende erklärt die verwendeten

. Der Maßstab zeigt das Verhältnis zwischen Karte und

. Ein Foto zeigt immer nur einen bestimmten

. Luftbilder werden aus der

aufgenommen. Satellitenbilder können großräumige

sichtbar machen. In einem GIS können verschiedene Daten als

übereinandergelegt werden. Bei jeder Medienanalyse ist die Prüfung der

wichtig. Eine gute geographische Auswertung unterscheidet zwischen Beschreibung und

. Karten und Fotos werden besonders aussagekräftig, wenn man sie miteinander

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Kartenelemente: Suche in einer Karte Titel, Maßstab, Legende, Nordpfeil und Quelle. Markiere die Elemente und erkläre kurz ihre Funktion.
  2. Fotobeschreibung: Wähle ein Landschaftsfoto aus Deiner Umgebung und beschreibe Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund sachlich.
  3. Himmelsrichtungen: Zeichne eine einfache Skizze Deines Schulwegs und ergänze Norden, Süden, Osten und Westen.
  4. Kartenzeichen: Erstelle fünf eigene Kartenzeichen für wichtige Orte in Deinem Alltag und schreibe eine passende Legende.


Standard

  1. Kartenvergleich: Vergleiche eine topografische Karte und eine digitale Karte desselben Ortes. Erkläre, welche Informationen jeweils besser erkennbar sind.
  2. Fotoanalyse: Analysiere ein Foto eines Stadtviertels. Beschreibe Nutzung, Verkehr, Gebäude, Grünflächen und mögliche soziale oder ökologische Fragen.
  3. Luftbildauswertung: Nutze ein Luftbild eines Ortes und untersuche Siedlungsform, Verkehrswege, Grünflächen und Gewässer.
  4. Maßstabsarbeit: Miss auf einer Karte eine Strecke und berechne die reale Entfernung. Erkläre Deine Rechenschritte nachvollziehbar.


Schwer

  1. Raumanalyse: Untersuche einen Ort mithilfe von Karte, Foto und Luftbild. Erstelle daraus eine begründete geographische Kurzbewertung.
  2. Medienkritik: Vergleiche zwei Darstellungen desselben Raumes und beurteile, welche Informationen fehlen oder betont werden.
  3. GIS-Projekt: Plane eine digitale Karte mit mehreren Layern zu einem Thema wie Schulweg, Freizeitorte, Grünflächen oder Verkehrssicherheit.
  4. Exkursion: Führe eine kleine Geländebegehung durch, fotografiere ausgewählte Orte und ordne die Fotos anschließend in eine Karte ein.



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Lernkontrolle

  1. Transfer Kartenanalyse: Du sollst prüfen, ob ein neues Wohngebiet gut an den öffentlichen Verkehr angebunden ist. Erläutere, welche geographischen Medien Du nutzen würdest und warum.
  2. Vergleich Foto Karte: Ein Foto zeigt eine stark befahrene Straße, eine Karte zeigt nahegelegene Wohngebiete und Schulen. Erkläre, welche Fragen sich daraus für Stadtplanung und Lebensqualität ergeben.
  3. Bewertung Satellitenbild: Ein Satellitenbild zeigt, dass eine Stadt in den letzten Jahren gewachsen ist. Entwickle mögliche Ursachen und Folgen dieser Entwicklung.
  4. Quellenkritik Geomedien: Eine sehr alte Karte wird in einem aktuellen Bericht verwendet. Beurteile, welche Probleme dadurch entstehen können.
  5. Medienkombination: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum eine Kombination aus Karte, Foto und digitaler Datenebene zu besseren Ergebnissen führt als nur ein einzelnes Medium.
  6. Perspektivwechsel: Beschreibe, wie sich die Aussage über einen Ort verändert, wenn Du ihn vom Bodenfoto, vom Luftbild und von einer thematischen Karte aus betrachtest.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis zeigst Du, dass Du geographische Medien sicher und kritisch nutzen kannst. Wichtig ist nicht nur, dass Du Begriffe kennst, sondern dass Du sie in einer eigenen Untersuchung anwendest.

  1. Fragestellung: Formuliere eine klare geographische Frage zu einem Ort oder Raum.
  2. Materialauswahl: Nutze mindestens eine Karte, ein Foto und ein weiteres geographisches Medium.
  3. Kartenauswertung: Erkläre Titel, Maßstab, Legende, Orientierung und wichtigste räumliche Muster.
  4. Fotoauswertung: Beschreibe Perspektive, Bildausschnitt, erkennbare Strukturen und Grenzen der Aussagekraft.
  5. Vergleich: Verbinde die Informationen aus mehreren Medien und erkläre Gemeinsamkeiten oder Widersprüche.
  6. Quellenkritik: Prüfe Aktualität, Herkunft, Zweck und Zuverlässigkeit der verwendeten Medien.
  7. Ergebnisdarstellung: Präsentiere Deine Ergebnisse in Textform, als Plakat, digitale Karte, Präsentation oder Erklärvideo.
  8. Reflexion: Erkläre, was Du durch die Medien gelernt hast und welche Fragen offenbleiben.




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