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Gegenstandsbeschreibung Deutschunterricht Klasse 6 - aiMOOC

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Gegenstandsbeschreibung Deutschunterricht Klasse 6 - aiMOOC




Einleitung

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In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du eine Gegenstandsbeschreibung für den Deutschunterricht in Klasse 6 planst, schreibst und überarbeitest. Eine Gegenstandsbeschreibung ist eine sachliche Beschreibung eines sichtbaren Gegenstands. Sie soll so genau sein, dass eine andere Person den beschriebenen Gegenstand erkennen, unterscheiden oder wiederfinden kann. Das ist zum Beispiel wichtig bei einer Fundsache, einem Steckbrief für ein Museum, einer Anleitung, einem Verkaufsangebot oder einer genauen Beobachtungsaufgabe.

Eine gute Gegenstandsbeschreibung ist nicht spannend wie eine Erzählung, nicht werbend wie eine Werbung und nicht bewertend wie eine Meinung. Sie informiert. Deshalb brauchst Du genaue Beobachtung, passende Adjektive, treffende Nomen, klare Sätze und eine sinnvolle Reihenfolge. Du beschreibst vom Allgemeinen zum Besonderen: zuerst Art, Größe, Form und Material, dann Einzelteile, Farben, Muster, Beschriftungen, Besonderheiten und mögliche Gebrauchsspuren.

Das Bild zeigt farbige Stifte. Für eine Gegenstandsbeschreibung würdest Du nicht nur schreiben: „Da sind Stifte.“ Du würdest genauer formulieren: Wie viele Stifte sind sichtbar? Welche Farben haben sie? Welche Form besitzen sie? Aus welchem Material bestehen sie vermutlich? Wie sind sie angeordnet? Welche Spitzen, Kanten oder Besonderheiten fallen auf? Genaues Sehen ist die Grundlage für genaues Schreiben.


Was ist eine Gegenstandsbeschreibung?

Eine Gegenstandsbeschreibung ist eine Textsorte, mit der Du einen Gegenstand sachlich, vollständig und geordnet darstellst. Ziel ist, dass Lesende sich den Gegenstand möglichst genau vorstellen können. Die Beschreibung beantwortet typische Fragen: Was ist es? Wie sieht es aus? Woraus besteht es? Welche Form hat es? Welche Farbe hat es? Wie groß ist es? Welche Teile gehören dazu? Welche auffälligen Merkmale gibt es? Wozu wird es verwendet?

Wichtig ist dabei die Sachlichkeit. Du sollst nicht schreiben, ob Du den Gegenstand schön, hässlich, langweilig oder cool findest. Stattdessen beschreibst Du beobachtbare Merkmale. Ein Satz wie „Der Rucksack ist mega schön“ ist für eine Gegenstandsbeschreibung ungeeignet, weil er eine persönliche Wertung enthält. Besser ist: „Der Rucksack ist dunkelblau, etwa vierzig Zentimeter hoch und hat an der Vorderseite eine kleine Außentasche mit silbernem Reißverschluss.“


Zweck einer Gegenstandsbeschreibung

Eine Gegenstandsbeschreibung hat einen klaren Zweck. Sie hilft anderen Menschen, einen Gegenstand zu erkennen, wiederzufinden, zu vergleichen oder richtig einzuordnen. Im Deutschunterricht übst Du damit genaues Beobachten und präzises Formulieren. Beides brauchst Du auch in anderen Fächern, etwa in Biologie, Kunst, Technik, Geschichte oder Geografie, wenn Du Dinge, Bilder, Modelle oder Fundstücke beschreiben sollst.

Eine Gegenstandsbeschreibung kann in vielen Situationen vorkommen:

  1. Fundsache: Du beschreibst einen verlorenen Schlüsselbund so genau, dass die Besitzerin ihn erkennt.
  2. Museum: Du formulierst einen kurzen Sachtext zu einem Ausstellungsstück.
  3. Schule: Du beschreibst ein Federmäppchen, einen Füller oder eine Sporttasche.
  4. Alltag: Du erklärst einer anderen Person, welchen Gegenstand sie aus einem Regal holen soll.
  5. Projektarbeit: Du beschreibst ein selbst gebautes Modell oder ein Werkstück.


Unterschied zu anderen Textsorten

Die Gegenstandsbeschreibung unterscheidet sich von anderen Textsorten. In einer Erzählung stehen Handlung, Figuren und Spannung im Mittelpunkt. In einer Vorgangsbeschreibung erklärst Du, wie etwas Schritt für Schritt gemacht wird. In einer Personenbeschreibung beschreibst Du das Aussehen einer Person. In einer Bildbeschreibung beschreibst Du ein Bild und seine Anordnung. In einer Gegenstandsbeschreibung konzentrierst Du Dich dagegen auf ein Ding, seine äußeren Merkmale, seine Bestandteile und seine Funktion.


Aufbau einer Gegenstandsbeschreibung

Eine gelungene Gegenstandsbeschreibung besteht aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Diese Gliederung hilft Dir, nicht durcheinanderzuschreiben. Besonders wichtig ist der Hauptteil, weil Du dort alle Merkmale geordnet darstellst.


Einleitung

In der Einleitung nennst Du den Gegenstand allgemein. Du schreibst, um welche Art von Gegenstand es sich handelt und wozu er ungefähr dient. Wenn die Schreibaufgabe einen Anlass vorgibt, nennst Du auch diesen Anlass.

Beispiel: „Beschrieben wird ein Federmäppchen, das vermutlich im Unterricht verwendet wird.“ Oder: „Bei dem Gegenstand handelt es sich um eine Trinkflasche aus Metall, die als Fundsache abgegeben wurde.“


Hauptteil

Im Hauptteil beschreibst Du den Gegenstand genau und geordnet. Eine sinnvolle Reihenfolge ist wichtig, damit Lesende Deinem Text leicht folgen können. Du kannst zum Beispiel vom Allgemeinen zum Besonderen schreiben, von außen nach innen, von oben nach unten oder von links nach rechts. Die gewählte Reihenfolge solltest Du möglichst durchhalten.

Typische Merkmale im Hauptteil sind:

  1. Größe: Höhe, Breite, Länge, Durchmesser oder Gewicht, wenn bekannt.
  2. Form: rund, eckig, länglich, flach, gebogen, zylindrisch, rechteckig.
  3. Farbe: Grundfarbe, Farbtöne, Muster, Aufdrucke oder Farbverläufe.
  4. Material: Holz, Metall, Kunststoff, Stoff, Leder, Glas, Papier oder Gummi.
  5. Bestandteile: Deckel, Griff, Reißverschluss, Knopf, Spitze, Henkel, Fach oder Schlaufe.
  6. Besonderheiten: Kratzer, Aufkleber, Beschriftung, Logo, Fleck, Riss oder auffälliges Muster.
  7. Funktion: Wofür wird der Gegenstand benutzt?


Schluss

Im Schluss kannst Du zusammenfassen, woran man den Gegenstand besonders gut erkennt. Du kannst auch die Funktion knapp nennen. Der Schluss soll weiterhin sachlich bleiben. Vermeide persönliche Kommentare wie „Ich finde ihn toll“ oder „Er gefällt mir gar nicht“.

Beispiel: „Besonders auffällig sind der rote Deckel, der weiße Schriftzug und die kleine Delle an der linken Seite. Dadurch lässt sich die Trinkflasche gut von anderen Flaschen unterscheiden.“


Sprache und Stil

Die Sprache einer Gegenstandsbeschreibung ist sachlich, genau und anschaulich. Du verwendest überwiegend das Präsens, weil Du beschreibst, wie der Gegenstand aussieht. Das Präsens ist die Gegenwartsform, zum Beispiel: „Der Becher hat einen Henkel.“ oder „Die Tasche besteht aus dunkelgrünem Stoff.“

Verwende treffende Adjektive, aber übertreibe nicht. Ein Adjektiv ist hilfreich, wenn es wirklich etwas Genaues beschreibt. „Blau“ ist genauer als „schön“. „Hellblau mit dunkelblauen Punkten“ ist noch genauer. Auch genaue Nomen helfen: „Reißverschluss“ ist genauer als „Ding zum Zumachen“, „Trageriemen“ ist genauer als „Band“.


Geeignete Formulierungen

Hilfreiche Formulierungen sind:

  1. Einleitung: „Bei dem Gegenstand handelt es sich um ...“
  2. Gesamteindruck: „Der Gegenstand ist insgesamt ... geformt.“
  3. Lagebeschreibung: „Auf der Vorderseite befindet sich ...“
  4. Bestandteile: „An der rechten Seite ist ... befestigt.“
  5. Material: „Der äußere Teil besteht aus ...“
  6. Besonderheit: „Auffällig ist ...“
  7. Schluss: „Besonders gut erkennbar ist der Gegenstand an ...“


Ungeeignete Formulierungen

Ungeeignet sind ungenaue, wertende oder umgangssprachliche Formulierungen. Sätze wie „Das Teil ist cool“, „Es sieht irgendwie komisch aus“ oder „Da ist so ein Ding dran“ helfen den Lesenden nicht. Besser sind genaue Beschreibungen: „An der linken Seite ist ein schwarzer Kunststoffgriff befestigt.“ oder „Die Oberfläche ist glatt und glänzend.“


Vorgehen beim Schreiben

Eine gute Gegenstandsbeschreibung entsteht nicht zufällig. Du gehst Schritt für Schritt vor.


Genau beobachten

Lege den Gegenstand vor Dich oder betrachte ein Bild genau. Drehe den Gegenstand, wenn möglich, und achte auf Details. Was fällt zuerst auf? Welche Merkmale unterscheiden ihn von ähnlichen Gegenständen? Welche Seite ist vorne? Gibt es Aufdrucke, Muster, Schäden oder besondere Formen?

Bei einem Ranzen oder einer Tasche könntest Du zum Beispiel Größe, Form, Farbe, Material, Trageriemen, Verschlüsse, Fächer, Nähte, Griff, Gebrauchsspuren und besondere Zeichen beschreiben. Wichtig ist, dass Du nicht wahllos alles aufzählst, sondern eine klare Reihenfolge einhältst.


Stichworte sammeln

Bevor Du den fertigen Text schreibst, sammelst Du Stichworte. Ein Schreibplan hilft Dir, die Merkmale zu ordnen. Du kannst eine Tabelle mit den Bereichen Art, Größe, Form, Farbe, Material, Bestandteile, Besonderheiten und Funktion anlegen. Aus den Stichworten bildest Du später vollständige Sätze.


Reihenfolge festlegen

Entscheide Dich für eine passende Ordnung. Bei einem Federmäppchen könntest Du von außen nach innen beschreiben. Bei einem Stift ist eine Beschreibung von oben nach unten sinnvoll. Bei einer Tasche kannst Du zuerst die Gesamtform nennen und dann Vorderseite, Rückseite, Seiten, Innenfächer und besondere Merkmale beschreiben.


Text schreiben

Schreibe nun zusammenhängende Sätze. Vermeide reine Stichwortlisten. Achte darauf, dass Deine Sätze abwechslungsreich beginnen. Statt immer „Der Gegenstand hat ...“ zu schreiben, kannst Du formulieren: „Auf der Vorderseite befindet sich ...“, „Am oberen Rand ist ... angebracht“, „Die Oberfläche wirkt ...“, „Im Inneren liegen ...“


Überarbeiten

Eine Überarbeitung gehört zum Schreiben dazu. Prüfe, ob Dein Text vollständig, geordnet und sachlich ist. Lies ihn so, als würdest Du den Gegenstand nicht sehen. Kannst Du ihn Dir trotzdem genau vorstellen? Wenn nicht, fehlen wahrscheinlich wichtige Details.


Beispiel einer Gegenstandsbeschreibung


Beispiel: Buntstift

Einleitung: Bei dem Gegenstand handelt es sich um einen Buntstift, der zum Zeichnen und Ausmalen verwendet wird.

Hauptteil: Der Stift ist länglich und schmal. Er besteht außen aus Holz und besitzt eine farbige Mine. Seine Form ist sechseckig, sodass er nicht leicht vom Tisch rollt. Die Außenfläche ist rot lackiert. An einer Seite ist die Spitze angespitzt, sodass die rote Mine sichtbar ist. Das andere Ende ist stumpf und flach. Auf der lackierten Fläche kann sich ein Markenname oder eine Farbbezeichnung befinden. Die Oberfläche wirkt glatt, an der Spitze ist das Holz heller als der lackierte Teil.

Schluss: Besonders gut erkennbar ist der Buntstift an seiner roten Lackierung, der sechseckigen Form und der sichtbaren roten Mine an der Spitze.


Was ist an diesem Beispiel gelungen?

Das Beispiel ist sachlich, weil keine persönliche Meinung vorkommt. Es ist geordnet, weil es vom allgemeinen Gegenstand zur Form, zum Material, zur Farbe, zu den Einzelheiten und zur Erkennbarkeit geht. Außerdem werden passende Fachbegriffe verwendet, zum Beispiel Mine, Lackierung, Oberfläche und Form.


Checkliste für Deine Gegenstandsbeschreibung

Nutze diese Checkliste, bevor Du Deinen Text abgibst:

  1. Einleitung: Habe ich den Gegenstand allgemein genannt?
  2. Zweck: Ist klar, wozu der Gegenstand dient?
  3. Ordnung: Beschreibe ich in einer sinnvollen Reihenfolge?
  4. Merkmal: Nenne ich Größe, Form, Farbe, Material und Bestandteile?
  5. Besonderheit: Beschreibe ich auffällige Details oder Gebrauchsspuren?
  6. Sachlichkeit: Verzichte ich auf persönliche Wertungen?
  7. Präsens: Schreibe ich überwiegend in der Gegenwartsform?
  8. Wortwahl: Verwende ich genaue Nomen und passende Adjektive?
  9. Satzbau: Sind meine Sätze verständlich und abwechslungsreich?
  10. Rechtschreibung: Habe ich Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik geprüft?


Häufige Fehler und Verbesserungen


Zu ungenau schreiben

Ungenau: „Die Tasche ist blau und hat ein Fach.“ Besser: „Die Tasche ist dunkelblau, etwa rechteckig und besitzt an der Vorderseite ein kleines Fach mit schwarzem Reißverschluss.“ Die verbesserte Fassung enthält mehr beobachtbare Merkmale.


Persönliche Meinung einbauen

Wertend: „Der Füller sieht richtig schön aus.“ Sachlich: „Der Füller hat ein glänzendes, dunkelgrünes Gehäuse und eine silberfarbene Kappe.“ In einer Gegenstandsbeschreibung zählt nicht, ob Dir etwas gefällt, sondern was man erkennen kann.


Keine Ordnung einhalten

Ungeordnet: „Der Rucksack hat ein Fach, ist rot, hinten sind Träger, er ist groß, vorne ist ein Logo.“ Geordnet: „Der Rucksack ist etwa vierzig Zentimeter hoch und überwiegend rot. Auf der Vorderseite befindet sich ein weißes Logo. An der Rückseite sind zwei schwarze Trageriemen befestigt. Zusätzlich besitzt er ein großes Hauptfach und ein kleineres Vorderfach.“ Die geordnete Fassung ist leichter verständlich.


Zu viele Wiederholungen verwenden

Wiederholend: „Der Stift hat eine Spitze. Der Stift hat eine blaue Farbe. Der Stift hat Holz.“ Abwechslungsreicher: „Der Stift besitzt eine angespitzte Spitze. Seine Außenfläche ist blau lackiert. Im Inneren befindet sich eine Mine, die von Holz umgeben ist.“


Wortschatz für genaue Beschreibungen


Formen

  1. Form: rund, oval, eckig, rechteckig, quadratisch, dreieckig, länglich, flach, gewölbt, gebogen, zylindrisch.
  2. Oberfläche: glatt, rau, glänzend, matt, geriffelt, weich, hart, durchsichtig, gepunktet, gestreift.
  3. Lage: oben, unten, vorne, hinten, links, rechts, innen, außen, mittig, seitlich.
  4. Material: Holz, Kunststoff, Metall, Stoff, Leder, Glas, Papier, Pappe, Gummi.
  5. Zustand: neu, gebraucht, zerkratzt, beschädigt, sauber, verschmutzt, verbogen, eingerissen.


Satzanfänge

  1. Satzanfang: „Der Gegenstand besteht aus ...“
  2. Satzanfang: „Auf der Vorderseite sieht man ...“
  3. Satzanfang: „Am oberen Rand befindet sich ...“
  4. Satzanfang: „Besonders auffällig ist ...“
  5. Satzanfang: „Im Vergleich zum restlichen Gegenstand ...“
  6. Satzanfang: „Die Oberfläche wirkt ...“
  7. Satzanfang: „Der Gegenstand lässt sich vor allem an ... erkennen.“


Unterrichtsidee für Klasse 6

Eine passende Unterrichtseinheit kann als Fundbüro-Spiel gestaltet werden. Jede Schülerin und jeder Schüler bringt einen ungefährlichen Alltagsgegenstand mit oder wählt einen Gegenstand aus dem Klassenraum. Danach schreibt jede Person eine sachliche Beschreibung, ohne den Namen des Gegenstands zu nennen. Anschließend werden die Texte vorgelesen. Die Klasse versucht, den richtigen Gegenstand zu finden. So wird sichtbar, ob die Beschreibung genau genug war.

Diese Übung trainiert Lesekompetenz, Schreibkompetenz, Wortschatz, Grammatik und Feedback. Besonders hilfreich ist ein Peer-Feedback, bei dem Mitschülerinnen und Mitschüler prüfen, ob die Beschreibung vollständig, geordnet und sachlich ist.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das wichtigste Ziel einer Gegenstandsbeschreibung? (Einen Gegenstand so genau beschreiben dass andere ihn erkennen können) (!Eine spannende Geschichte über einen Gegenstand erzählen) (!Eine persönliche Meinung zu einem Gegenstand begründen) (!Einen Gegenstand möglichst kurz benennen)




Welche Zeitform verwendest Du meistens in einer Gegenstandsbeschreibung? (Präsens) (!Präteritum) (!Futur) (!Plusquamperfekt)




Welche Aussage passt zu einer sachlichen Beschreibung? (Der Becher ist weiß und hat einen blauen Henkel) (!Der Becher ist total schön) (!Der Becher gefällt mir am besten) (!Der Becher ist cooler als alle anderen)




Welche Reihenfolge ist beim Beschreiben besonders sinnvoll? (Vom Allgemeinen zum Besonderen) (!Vom Schluss zur Einleitung) (!Von der Meinung zur Handlung) (!Von unwichtigen Wörtern zu Satzzeichen)




Was gehört typischerweise in den Hauptteil einer Gegenstandsbeschreibung? (Größe Form Farbe Material und Besonderheiten) (!Dialoge Gefühle und Spannung) (!Reime Verse und Strophen) (!Überschrift Quellenangabe und Inhaltsverzeichnis)




Welche Formulierung ist am genauesten? (Die Tasche ist dunkelblau und hat vorn ein kleines Fach) (!Die Tasche ist schön) (!Die Tasche ist irgendwie besonders) (!Die Tasche ist halt eine Tasche)




Was solltest Du vor dem Schreiben zuerst tun? (Den Gegenstand genau beobachten) (!Sofort den Schluss schreiben) (!Eine Fantasiegeschichte erfinden) (!Nur die Farbe nennen)




Welche Angabe beschreibt das Material eines Gegenstands? (Der Griff besteht aus Kunststoff) (!Der Griff ist links angebracht) (!Der Griff ist sehr praktisch) (!Der Griff wirkt nett)




Warum sind passende Adjektive wichtig? (Sie machen Merkmale genauer) (!Sie ersetzen alle Nomen) (!Sie machen den Text automatisch spannend) (!Sie zeigen immer die Meinung des Schreibenden)




Welche Frage hilft bei der Überarbeitung? (Kann jemand den Gegenstand anhand meines Textes erkennen) (!Habe ich meine Lieblingsfarbe erwähnt) (!Ist mein Text möglichst geheimnisvoll) (!Habe ich den Gegenstand absichtlich verändert)





Memory

Sachlichkeit keine persönliche Wertung
Präsens Gegenwartsform
Material Stoff aus dem etwas besteht
Form äußere Gestalt
Besonderheit auffälliges Merkmal
Schreibplan geordnete Vorbereitung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einleitung Gegenstand allgemein nennen
Größe Höhe Breite Länge oder Umfang beschreiben
Material Stoff des Gegenstands angeben
Besonderheit auffälliges Merkmal hervorheben
Schluss Erkennungsmerkmal zusammenfassen






Kreuzworträtsel

Merkmal Wie nennt man eine erkennbare Eigenschaft eines Gegenstands?
Material Wie nennt man den Stoff aus dem ein Gegenstand besteht?
Farbe Was beschreibt ob etwas rot blau grün oder gelb ist?
Form Wie nennt man die äußere Gestalt eines Gegenstands?
Funktion Wie nennt man den Zweck oder die Aufgabe eines Gegenstands?
Praesens Welche Zeitform wird meistens in einer Gegenstandsbeschreibung verwendet?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Gegenstandsbeschreibung informiert sachlich über einen

. Sie hilft anderen Menschen den beschriebenen Gegenstand zu

. Beim Schreiben gehst Du am besten vom Allgemeinen zum

. In der Einleitung nennst Du die Art des

. Im Hauptteil beschreibst Du Merkmale wie Größe Form Farbe und

. Persönliche Wertungen sollen in einer sachlichen Beschreibung

werden. Meist verwendest Du die Zeitform

. Am Ende überarbeitest Du Deinen Text mit einer

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Gegenstand im Klassenzimmer: Wähle einen Gegenstand aus dem Klassenraum und notiere zehn genaue Stichworte zu Größe, Form, Farbe, Material und Besonderheiten.
  2. Fundbüro-Zettel: Schreibe eine kurze Gegenstandsbeschreibung für eine Fundsache, ohne den Namen des Gegenstands zu verraten.
  3. Adjektiv-Sammlung: Erstelle eine Wortliste mit passenden Adjektiven für Oberflächen, Formen und Farben.
  4. Beschreibung vergleichen: Vergleiche zwei ähnliche Gegenstände, zum Beispiel zwei Stifte, und finde fünf Merkmale, an denen man sie unterscheiden kann.


Standard

  1. Schreibplan erstellen: Erstelle einen vollständigen Schreibplan für ein Federmäppchen mit den Bereichen Einleitung, Größe, Form, Farbe, Material, Bestandteile, Besonderheiten und Schluss.
  2. Gegenstandsbeschreibung schreiben: Schreibe eine zusammenhängende Beschreibung eines Alltagsgegenstands mit Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  3. Peer-Feedback: Tausche Deinen Text mit einer anderen Person und prüfe mit der Checkliste, ob der Gegenstand eindeutig erkennbar ist.
  4. Text überarbeiten: Überarbeite eine ungenaue Beschreibung so, dass sie sachlicher, genauer und besser geordnet wird.


Schwer

  1. Rätselbeschreibung: Schreibe eine sehr genaue Gegenstandsbeschreibung, in der der Name des Gegenstands nicht genannt wird, und lass die Klasse raten.
  2. Museumsobjekt: Wähle ein historisches oder technisches Objekt und verfasse einen sachlichen Beschreibungstext für eine kleine Ausstellung.
  3. Videoprojekt: Erstelle ein kurzes Erklärvideo, in dem Du die Schritte zu einer gelungenen Gegenstandsbeschreibung mit einem Beispiel erklärst.
  4. Lernplakat: Gestalte ein Lernplakat mit Aufbau, Sprachregeln, Beispiel und Checkliste zur Gegenstandsbeschreibung für Klasse 6.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Fundbüro: Eine Trinkflasche wurde in der Schule gefunden. Schreibe eine Beschreibung, die so genau ist, dass die Besitzerin oder der Besitzer sie eindeutig erkennen kann.
  2. Textanalyse: Untersuche eine vorgegebene Gegenstandsbeschreibung und erkläre, welche Merkmale gut beschrieben sind und welche Informationen fehlen.
  3. Überarbeitung begründen: Verbessere einen ungenauen Beschreibungstext und begründe drei Änderungen mit Fachbegriffen wie Sachlichkeit, Ordnung und Genauigkeit.
  4. Vergleich zweier Gegenstände: Beschreibe zwei ähnliche Gegenstände so, dass die Unterschiede deutlich werden, ohne eine persönliche Meinung zu verwenden.
  5. Schreibstrategie anwenden: Erstelle zu einem unbekannten Gegenstand zuerst einen Schreibplan und schreibe danach eine vollständige Gegenstandsbeschreibung.
  6. Adressatenbezug: Erkläre, warum eine Beschreibung für ein Fundbüro genauer sein muss als eine kurze Notiz an eine Freundin oder einen Freund.




Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du eine eigene Gegenstandsbeschreibung und reichst zusätzlich Deinen Schreibplan sowie eine kurze Überarbeitung ein. Dein Text sollte zeigen, dass Du den Gegenstand genau beobachtet, sinnvoll geordnet und sachlich beschrieben hast.

  1. Schreibplan: Der Schreibplan enthält mindestens sechs passende Merkmalsbereiche.
  2. Textaufbau: Die Beschreibung besitzt Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  3. Sachlichkeit: Der Text verzichtet auf persönliche Wertungen und Umgangssprache.
  4. Genauigkeit: Größe, Form, Farbe, Material, Bestandteile und Besonderheiten werden nachvollziehbar beschrieben.
  5. Überarbeitung: Die Endfassung zeigt Verbesserungen bei Wortwahl, Satzbau, Rechtschreibung und Zeichensetzung.


OERs zum Thema

Der folgende Wikipedia-Artikel bietet einen allgemeinen Einstieg in den Begriff Beschreibung:

Der folgende Wikipedia-Artikel erklärt den Begriff Gegenstand allgemein:


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