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Funktionale Zusammenhänge in Tabellen darstellen - Funktionen

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Funktionale Zusammenhänge in Tabellen darstellen - Funktionen




Einleitung

Funktionale Zusammenhänge in Tabellen darstellen bedeutet, dass Du erkennst, wie eine Größe von einer anderen abhängt, und diesen Zusammenhang übersichtlich in einer Tabelle notierst. In der Mathematik nennt man eine eindeutige Zuordnung oft Funktion: Jedem zulässigen Eingabewert wird genau ein Funktionswert zugeordnet. Tabellen helfen Dir, diese Zuordnung zu verstehen, Werte zu berechnen, Muster zu erkennen und später einen Graphen im Koordinatensystem zu zeichnen.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du funktionale Zusammenhänge aus Alltagssituationen, Textaufgaben, Formeln und Messwerten in Wertetabellen darstellst. Du erfährst, woran Du proportionale, lineare und einfache quadratische Zusammenhänge erkennst. Außerdem übst Du, Tabellen zu vervollständigen, aus Tabellen Aussagen abzuleiten und typische Fehler zu vermeiden.

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Was ist ein funktionaler Zusammenhang?

Ein funktionaler Zusammenhang beschreibt, wie sich eine Größe verändert, wenn sich eine andere Größe verändert. Dabei gibt es meist eine unabhängige Größe und eine abhängige Größe. Die unabhängige Größe kannst Du frei wählen, solange sie in der Definitionsmenge liegt. Die abhängige Größe entsteht durch eine Rechenvorschrift, eine Messung oder eine beobachtete Regel.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Eine Kugel Eis kostet 1,50 €. Die Anzahl der Kugeln ist die Eingabe. Der Preis ist die Ausgabe. Wenn Du 2 Kugeln kaufst, zahlst Du 3,00 €. Wenn Du 4 Kugeln kaufst, zahlst Du 6,00 €. Die Tabelle macht den Zusammenhang sichtbar.

Anzahl der Kugeln 1 2 3 4 5
Preis in € 1,50 3,00 4,50 6,00 7,50

Dieser Zusammenhang ist proportional, weil sich der Preis immer im gleichen Verhältnis zur Anzahl der Kugeln verändert. Verdoppelst Du die Anzahl der Kugeln, verdoppelt sich der Preis. Der Graph einer proportionalen Funktion verläuft durch den Ursprung.


Funktion als eindeutige Zuordnung

Eine Funktion ist eine besondere Zuordnung. Sie ordnet jedem erlaubten Eingabewert genau einen Ausgabewert zu. Man schreibt häufig y=f(x). Dabei ist x der Eingabewert und f(x) der zugehörige Funktionswert. Der Buchstabe f ist der Name der Funktion.

Die Funktionsmaschine ist ein gutes Bild: Du gibst einen Wert hinein, die Maschine rechnet nach einer festen Vorschrift, und ein Ergebnis kommt heraus. Wenn die Vorschrift f(x)=2x+1 lautet, wird jeder Eingabewert zuerst mit 2 multipliziert und danach wird 1 addiert.

Eingabe x Rechnung Ausgabe f(x)
0 20+1 1
1 21+1 3
2 22+1 5
3 23+1 7

Wichtig ist die Eindeutigkeit: Ein Eingabewert darf bei einer Funktion nicht zwei verschiedene Ausgabewerte haben. Wenn der Eingabewert 2 einmal den Ausgabewert 5 und ein anderes Mal den Ausgabewert 8 hätte, wäre das keine Funktion.


Die Wertetabelle

Eine Wertetabelle ist eine Tabelle, in der Eingabewerte und die dazugehörigen Funktionswerte gesammelt werden. Sie kann senkrecht mit zwei Spalten oder waagerecht mit zwei Zeilen aufgebaut sein. Häufig stehen in der ersten Zeile die x-Werte und in der zweiten Zeile die y-Werte oder f(x)-Werte.

x -2 -1 0 1 2 3
f(x)=x+2 0 1 2 3 4 5

Eine Wertetabelle zeigt nur ausgewählte Werte. Sie ist deshalb sehr hilfreich, aber sie ersetzt nicht immer den vollständigen Graphen oder eine genaue Begründung. Zwischen zwei Tabellenwerten kann sich bei manchen Funktionen viel verändern. Deshalb musst Du immer prüfen, welche Art von Zusammenhang vorliegt und ob die Tabelle genügend Informationen enthält.


Aufbau einer Wertetabelle

Eine gute Wertetabelle ist übersichtlich. Sie enthält eine klare Bezeichnung der Größen, passende Einheiten und geordnete Werte. Bei Funktionsgleichungen wählt man die Eingabewerte meist sinnvoll und regelmäßig, zum Beispiel -2, -1, 0, 1, 2. Bei Sachsituationen ergeben sich die Eingabewerte oft aus dem Kontext, etwa Minuten, Kilometer, Stückzahlen oder Messzeitpunkte.

  1. Eingabewert: Der Wert, der eingesetzt wird, meist x.
  2. Funktionswert: Der Wert, der herauskommt, meist y oder f(x).
  3. Einheit: Die Größe, in der gemessen wird, zum Beispiel Meter, Euro, Sekunden oder Grad Celsius.
  4. Wertepaar: Ein zusammengehöriges Paar aus Eingabe und Ausgabe, zum Beispiel (2|5).
  5. Rechenvorschrift: Die Regel, mit der aus der Eingabe die Ausgabe berechnet wird.


Senkrechte und waagerechte Tabellen

Beide Darstellungen sind richtig. Eine senkrechte Tabelle ist besonders gut geeignet, wenn Du viele Informationen wie Rechnungen, Einheiten oder Kommentare eintragen willst.

Zeit in h Strecke in km
1 60
2 120
3 180
4 240

Eine waagerechte Tabelle ist praktisch, wenn Du Werte schnell vergleichen oder einen Graphen zeichnen willst.

Zeit in h 1 2 3 4
Strecke in km 60 120 180 240

Beide Tabellen zeigen denselben Zusammenhang: Bei gleichbleibender Geschwindigkeit von 60 km/h wächst die Strecke pro Stunde um 60 km.


Von der Sachsituation zur Tabelle

Viele funktionale Zusammenhänge beginnen nicht mit einer Formel, sondern mit einer Alltagssituation. Der erste Schritt ist dann, die beteiligten Größen zu erkennen. Danach entscheidest Du, welche Größe die Eingabe und welche Größe die Ausgabe ist. Anschließend berechnest oder misst Du mehrere Werte und trägst sie in eine Wertetabelle ein.

Beispiel: Fahrradverleih

Ein Fahrradverleih verlangt 4 € Grundgebühr und 3 € pro Stunde. Die Zeit ist die Eingabe, der Gesamtpreis ist die Ausgabe. Die Funktionsgleichung lautet f(x)=3x+4, wenn x die Anzahl der Stunden ist.

Zeit in h 0 1 2 3 4 5
Preis in € 4 7 10 13 16 19

Der Zusammenhang ist linear, weil der Preis in jeder Stunde um denselben Betrag steigt. Die 4 € Grundgebühr sorgen dafür, dass der Graph nicht durch den Ursprung geht.


Schritt-für-Schritt-Methode

So gehst Du bei einer Textaufgabe vor:

  1. Größen erkennen: Markiere die veränderlichen Größen, zum Beispiel Zeit und Preis.
  2. Eingabe festlegen: Entscheide, welche Größe Du vorgibst.
  3. Ausgabe bestimmen: Entscheide, welche Größe davon abhängt.
  4. Rechenregel finden: Formuliere die Vorschrift als Satz oder Formel.
  5. Werte berechnen: Setze mehrere Eingabewerte ein.
  6. Tabelle prüfen: Kontrolliere, ob Einheiten, Werte und Muster sinnvoll sind.

Diese Methode hilft Dir, Fehler zu vermeiden. Besonders wichtig ist, dass Du die Einheiten nicht vergisst. Ein Preis in Euro, eine Strecke in Metern oder eine Zeit in Minuten verändert die Bedeutung der Tabelle.


Von der Formel zur Tabelle

Wenn eine Funktionsgleichung gegeben ist, erstellst Du eine Wertetabelle durch Einsetzen. Du wählst passende x-Werte, setzt sie in die Gleichung ein und berechnest die zugehörigen y-Werte.

Beispiel: f(x)=2x3

x -2 -1 0 1 2 3
Rechnung 2(2)3 2(1)3 203 213 223 233
f(x) -7 -5 -3 -1 1 3

Du siehst: Wenn x jeweils um 1 größer wird, steigt f(x) jeweils um 2. Diese konstante Änderung ist typisch für eine lineare Funktion.

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Tabellenwerte als Wertepaare

Jede Spalte einer Wertetabelle kann als Wertepaar gelesen werden. Aus der Tabelle zu f(x)=2x3 entstehen zum Beispiel die Punkte (2|7), (0|3) und (2|1). Diese Punkte kannst Du in ein kartesisches Koordinatensystem eintragen.

Eine Wertetabelle ist also eine Brücke zwischen der Funktionsgleichung und dem Graphen. Wenn Du die Punkte korrekt einzeichnest, kannst Du den Verlauf der Funktion sichtbar machen.


Von der Tabelle zum Graphen

Um aus einer Wertetabelle einen Graphen zu zeichnen, liest Du jede Spalte als Wertepaar. Der erste Wert ist die waagerechte Koordinate, der zweite Wert ist die senkrechte Koordinate. Danach trägst Du die Punkte in das Koordinatensystem ein.

Bei einer linearen Funktion liegen alle Punkte auf einer Geraden. Du kannst die Punkte verbinden, wenn der Zusammenhang für alle Werte zwischen den eingetragenen Punkten sinnvoll definiert ist. Bei Messwerten zeichnest Du oft nicht einfach eine Zickzacklinie, sondern suchst einen passenden Trend oder eine Ausgleichslinie.

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Wann darf man Punkte verbinden?

Ob Du Punkte verbinden darfst, hängt vom Kontext ab. Wenn die Eingabe eine stetige Größe ist, etwa Zeit, Temperatur oder Länge, kann eine Verbindung sinnvoll sein. Wenn die Eingabe nur ganze Stückzahlen erlaubt, etwa Anzahl von Eintrittskarten oder Personen, sind nur einzelne Punkte sinnvoll.

Beispiel Stückzahl: Du kannst 1, 2 oder 3 Hefte kaufen, aber nicht 2,5 Hefte. Der Graph besteht deshalb in der Sachsituation nur aus einzelnen Punkten.

Beispiel Zeit: Wenn ein Wasserbehälter gleichmäßig gefüllt wird, kann auch nach 2,5 Minuten ein Wasserstand gemessen werden. Hier ist ein verbundener Graph sinnvoll.


Typische funktionale Zusammenhänge in Tabellen

Tabellen helfen Dir, verschiedene Arten von Funktionen zu unterscheiden. Besonders häufig begegnen Dir proportionale, lineare und quadratische Zusammenhänge. Du erkennst sie an Mustern in der Tabelle.


Proportionale Zusammenhänge

Ein Zusammenhang ist proportional, wenn der Quotient aus Ausgabewert und Eingabewert immer gleich ist. Die Funktionsgleichung hat die Form f(x)=kx. Der Graph ist eine Gerade durch den Ursprung.

x 1 2 3 4 5
f(x) 4 8 12 16 20
f(x):x 4 4 4 4 4

Der konstante Quotient ist hier 4. Das bedeutet: Jeder Eingabewert wird mit 4 multipliziert.


Lineare Zusammenhänge

Ein Zusammenhang ist linear, wenn die Änderung der Funktionswerte bei gleichen Schritten der Eingabewerte konstant ist. Die Funktionsgleichung hat die Form f(x)=mx+b. Der Wert m beschreibt die Steigung, der Wert b beschreibt den y-Achsenabschnitt.

x 0 1 2 3 4
f(x) 5 7 9 11 13
Änderung +2 +2 +2 +2

Der Startwert ist 5. Die Funktionswerte steigen bei jedem Schritt um 2. Deshalb lautet die Funktionsgleichung f(x)=2x+5.


Quadratische Zusammenhänge

Ein quadratischer Zusammenhang kann entstehen, wenn eine Größe mit sich selbst multipliziert wird. Die einfachste quadratische Funktion ist f(x)=x2. Ihre Wertetabelle zeigt, dass gleiche Abstände links und rechts von 0 gleiche Funktionswerte liefern.

x -3 -2 -1 0 1 2 3
f(x)=x2 9 4 1 0 1 4 9

Der Graph einer quadratischen Funktion ist eine Parabel. Die Tabelle zeigt die Achsensymmetrie zur y-Achse bei f(x)=x2. Trotzdem reicht eine Tabelle allein nicht immer aus, um alle Eigenschaften sicher zu beweisen.


Tabellen vervollständigen

Bei vielen Aufgaben ist eine Wertetabelle teilweise ausgefüllt. Dann musst Du die Regel erkennen und fehlende Werte ergänzen. Achte dabei darauf, ob der Zusammenhang proportional, linear oder anders ist.

Beispiel:

x 0 1 2 3 4
f(x) 2 5 ? 11 ?

Die Funktionswerte steigen bei jedem Schritt um 3. Deshalb ist f(2)=8 und f(4)=14. Die Funktionsgleichung lautet f(x)=3x+2.

x 0 1 2 3 4
f(x) 2 5 8 11 14


Fehlende Eingabewerte bestimmen

Manchmal fehlt nicht der Funktionswert, sondern der Eingabewert. Dann musst Du rückwärts rechnen. Wenn f(x)=4x1 gilt und der Funktionswert 15 ist, rechnest Du:

4x1=15

4x=16

x=4

Die vollständige Zuordnung lautet also: Zum Funktionswert 15 gehört der Eingabewert 4.


Tabellen interpretieren

Eine Tabelle ist mehr als eine Sammlung von Zahlen. Du kannst aus ihr wichtige Aussagen ableiten. Du kannst erkennen, ob Werte steigen oder fallen, ob die Änderung gleichmäßig ist, ob ein Startwert vorhanden ist und ob ein proportionaler Zusammenhang möglich ist.

Zeit in min 0 1 2 3 4
Wasserstand in cm 10 14 18 22 26

Aus dieser Tabelle kannst Du lesen: Der Wasserstand beginnt bei 10 cm. Er steigt pro Minute um 4 cm. Der Zusammenhang ist linear, aber nicht proportional, weil bei 0 Minuten bereits 10 cm Wasser vorhanden sind. Eine passende Funktionsgleichung ist f(x)=4x+10.


Wichtige Fragen an eine Tabelle

  1. Startwert: Welcher Wert steht bei x=0?
  2. Änderungsrate: Wie stark verändert sich die Ausgabe, wenn die Eingabe um 1 steigt?
  3. Proportionalität: Ist der Quotient aus Ausgabe und Eingabe konstant?
  4. Linearität: Sind die Differenzen der Funktionswerte bei gleichen Schritten konstant?
  5. Kontext: Welche Bedeutung haben die Zahlen in der Sachsituation?
  6. Einheit: Welche Maßeinheiten gehören zu den Werten?


Typische Fehler und wie Du sie vermeidest

Beim Darstellen funktionaler Zusammenhänge in Tabellen passieren oft ähnliche Fehler. Wenn Du diese Fehler kennst, kannst Du Deine Lösungen besser kontrollieren.

  1. Einheitenfehler: Du mischst Minuten und Stunden oder Meter und Kilometer. Schreibe die Einheiten immer in die Tabellenüberschrift.
  2. Vertauschte Größen: Du setzt Eingabe und Ausgabe falsch herum ein. Überlege zuerst, welche Größe von welcher abhängt.
  3. Rechenfehler: Du setzt die Werte falsch in die Formel ein. Schreibe bei schwierigen Aufgaben eine Rechenzeile dazu.
  4. Musterfehler: Du vermutest Proportionalität, obwohl ein Startwert vorhanden ist. Prüfe Quotienten und Differenzen.
  5. Graphfehler: Du verbindest Punkte, obwohl nur ganze Stückzahlen sinnvoll sind. Beachte den Kontext.
  6. Rundungsfehler: Du rundest zu früh und erhältst ungenaue Werte. Runde erst am Ende oder gib die Genauigkeit an.


Beispielaufgaben mit Lösungen


Beispiel 1: Kinokarten

Eine Kinokarte kostet 9 €. Stelle den Zusammenhang zwischen der Anzahl der Karten und dem Preis in einer Tabelle dar.

Anzahl der Karten 0 1 2 3 4 5
Preis in € 0 9 18 27 36 45

Der Zusammenhang ist proportional. Die Funktionsgleichung lautet f(x)=9x. Der Graph verläuft durch den Ursprung.


Beispiel 2: Taxi

Ein Taxi verlangt 5 € Grundpreis und 2 € pro gefahrenem Kilometer. Stelle den Preis für 0 bis 6 km dar.

Strecke in km 0 1 2 3 4 5 6
Preis in € 5 7 9 11 13 15 17

Der Zusammenhang ist linear, aber nicht proportional. Die Funktionsgleichung lautet f(x)=2x+5. Der y-Achsenabschnitt ist 5.


Beispiel 3: Quadratflächen

Die Seitenlänge eines Quadrats wird verändert. Der Flächeninhalt hängt von der Seitenlänge ab.

Seitenlänge in cm 1 2 3 4 5
Flächeninhalt in cm² 1 4 9 16 25

Der Zusammenhang ist quadratisch. Die Funktionsgleichung lautet f(x)=x2. Wenn die Seitenlänge verdoppelt wird, vervierfacht sich der Flächeninhalt.


Merksätze

  1. Funktion: Eine Funktion ordnet jedem erlaubten Eingabewert genau einen Ausgabewert zu.
  2. Wertetabelle: Eine Wertetabelle sammelt ausgewählte Eingabewerte und die zugehörigen Funktionswerte.
  3. Wertepaar: Ein Wertepaar besteht aus einem Eingabewert und seinem Funktionswert.
  4. Proportionaler Zusammenhang: Bei proportionalen Zusammenhängen ist der Quotient aus Ausgabe und Eingabe konstant.
  5. Linearer Zusammenhang: Bei linearen Zusammenhängen ist die Änderung der Ausgabe bei gleichen Eingabeschritten konstant.
  6. Quadratischer Zusammenhang: Bei quadratischen Zusammenhängen kommen häufig Quadratzahlen oder Parabeln vor.
  7. Graph: Aus Wertepaaren einer Tabelle entstehen Punkte im Koordinatensystem.
  8. Kontext: Ob Punkte verbunden werden dürfen, entscheidet die Bedeutung der Größen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt eine Funktion in der Mathematik? (Eine eindeutige Zuordnung von Eingabewerten zu Ausgabewerten) (!Eine beliebige Sammlung von Zahlen ohne Regel) (!Eine Zeichnung ohne rechnerischen Zusammenhang) (!Eine Tabelle, in der jeder Wert doppelt vorkommt)




Wie nennt man die Tabelle, in der Eingabewerte und zugehörige Funktionswerte stehen? (Wertetabelle) (!Bruchtafel) (!Zufallstabelle) (!Winkelliste)




Was bedeutet der Ausdruck f von x meistens? (Der Funktionswert zum Eingabewert x) (!Der Name einer Einheit) (!Die Anzahl aller Tabellenzeilen) (!Der Abstand zweier Achsen)




Wann ist ein Zusammenhang proportional? (Wenn der Quotient aus Ausgabewert und Eingabewert konstant ist) (!Wenn der Startwert immer 5 beträgt) (!Wenn die Funktionswerte abwechselnd steigen und fallen) (!Wenn nur negative Eingabewerte erlaubt sind)




Was ist typisch für eine lineare Funktion in einer Wertetabelle mit gleichen x-Schritten? (Die Differenzen der Funktionswerte sind konstant) (!Die Funktionswerte sind immer Quadratzahlen) (!Der Quotient ist bei jeder linearen Funktion null) (!Die Werte dürfen nicht in ein Koordinatensystem eingetragen werden)




Welche Funktionsgleichung passt zu einer proportionalen Zuordnung? (f von x gleich 3 mal x) (!f von x gleich 3 mal x plus 2) (!f von x gleich x mal x plus 1) (!f von x gleich 7 minus x plus x)




Was entsteht aus dem Wertepaar 2 und 5 im Koordinatensystem? (Ein Punkt mit x-Koordinate 2 und y-Koordinate 5) (!Eine Gerade ohne weitere Information) (!Eine Einheit für den Flächeninhalt) (!Ein Rechenzeichen zwischen zwei Tabellen)




Warum darf man Tabellenwerte nicht immer einfach verbinden? (Weil der Kontext entscheiden kann, ob Zwischenwerte sinnvoll sind) (!Weil Graphen nur aus Text bestehen dürfen) (!Weil Tabellen keine Zahlen enthalten dürfen) (!Weil Funktionen nie gezeichnet werden können)




Welche Tabelle passt zu f von x gleich x hoch 2? (x Werte 1 2 3 und Funktionswerte 1 4 9) (!x Werte 1 2 3 und Funktionswerte 2 4 6) (!x Werte 1 2 3 und Funktionswerte 5 5 5) (!x Werte 1 2 3 und Funktionswerte 1 2 3)




Was ist ein häufiger Fehler beim Erstellen einer Wertetabelle? (Einheiten werden verwechselt oder weggelassen) (!Die Überschrift wird zu deutlich formuliert) (!Der Zusammenhang wird zu sorgfältig geprüft) (!Die Eingabewerte werden richtig eingesetzt)





Memory

Eingabewert unabhängige Größe
Funktionswert abhängige Größe
Wertetabelle Übersicht aus Wertepaaren
Steigung konstante Änderung
Ursprung Punkt null null
Parabel Graph einer quadratischen Funktion





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Eingabewert Wert, der in eine Funktion eingesetzt wird
Funktionswert Ergebnis der Rechenvorschrift
Proportionalität konstanter Quotient
Linearität konstante Differenz bei gleichen Schritten
Wertepaar zusammengehörige Koordinaten eines Punktes
Kontext entscheidet über sinnvolle Zwischenwerte





Kreuzworträtsel

Wertetabelle Wie heißt eine Tabelle mit Eingabewerten und zugehörigen Funktionswerten?
Funktion Wie heißt eine eindeutige Zuordnung in der Mathematik?
Steigung Wie heißt die konstante Änderung bei einer linearen Funktion?
Graph Wie heißt die zeichnerische Darstellung einer Funktion im Koordinatensystem?
Parabel Wie heißt der typische Graph einer quadratischen Funktion?
Ursprung Wie heißt der Punkt mit den Koordinaten null und null?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine

ordnet jedem erlaubten Eingabewert genau einen Ausgabewert zu. In einer

trägst Du ausgewählte Eingabewerte und die dazugehörigen Funktionswerte übersichtlich ein. Die unabhängige Größe wird häufig mit

bezeichnet. Die abhängige Größe heißt oft

. Aus jedem Wertepaar entsteht im Koordinatensystem ein

. Bei einer linearen Funktion ist die

bei gleichen Schritten konstant. Bei einer proportionalen Zuordnung verläuft der Graph durch den

. Eine Tabelle zeigt nur ausgewählte Werte und ersetzt deshalb nicht immer den vollständigen

.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Wertetabelle erstellen: Wähle eine Alltagssituation mit Preisen, zum Beispiel Brötchen, Hefte oder Kinokarten, und erstelle eine Wertetabelle mit mindestens sechs Wertepaaren.
  2. Eingabe und Ausgabe: Beschreibe in eigenen Worten drei Situationen, in denen eine Größe von einer anderen abhängt, und markiere jeweils Eingabe und Ausgabe.
  3. Punkte einzeichnen: Zeichne ein Koordinatensystem und trage die Wertepaare aus einer selbst erstellten Wertetabelle ein.
  4. Einheiten prüfen: Suche in einer Schulbuchaufgabe oder Online-Übung eine Tabelle und ergänze fehlende Einheiten in den Tabellenüberschriften.

Standard

  1. Lineare Funktion untersuchen: Erstelle zu f(x)=3x2 eine Wertetabelle von x=3 bis x=3, zeichne den Graphen und erkläre die Steigung.
  2. Proportionalität erkennen: Sammle drei Beispiele für proportionale Zusammenhänge aus dem Alltag und begründe jeweils mithilfe einer Tabelle, warum sie proportional sind.
  3. Sachsituation modellieren: Erfinde eine Textaufgabe mit Grundgebühr und Preis pro Einheit, stelle eine Wertetabelle auf und leite eine Funktionsgleichung her.
  4. Tabellen vergleichen: Vergleiche zwei Wertetabellen, von denen eine proportional und eine linear, aber nicht proportional ist, und formuliere die Unterschiede.

Schwer

  1. Messprojekt: Miss über mehrere Zeitpunkte eine veränderliche Größe, zum Beispiel Temperatur, Füllhöhe oder zurückgelegte Strecke, und stelle die Messwerte in einer Tabelle sowie als Graph dar.
  2. Fehleranalyse: Erstelle absichtlich eine fehlerhafte Wertetabelle zu einer Funktion, tausche sie mit einer anderen Person und lasse die Fehler begründet korrigieren.
  3. Modellgrenzen: Untersuche eine Alltagssituation, bei der eine lineare Tabelle nur für einen begrenzten Bereich sinnvoll ist, und erkläre die Grenzen des Modells.
  4. Quadratischer Zusammenhang: Stelle den Zusammenhang zwischen Seitenlänge und Flächeninhalt eines Quadrats dar, vergleiche Tabelle und Graph und beschreibe, warum der Zusammenhang nicht linear ist.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Preisvergleich: Zwei Handy-Tarife haben unterschiedliche Grundgebühren und Minutenpreise. Erstelle für beide Tarife Wertetabellen, vergleiche sie und entscheide begründet, ab welcher Nutzung welcher Tarif günstiger ist.
  2. Graph aus Tabelle deuten: Erkläre, wie Du aus einer Wertetabelle erkennst, ob der zugehörige Graph wahrscheinlich eine Gerade durch den Ursprung, eine andere Gerade oder eine Kurve ist.
  3. Sachsituation bewerten: Eine Tabelle zeigt die Anzahl von Personen und die Kosten für eine Klassenfahrt. Prüfe, ob ein proportionaler Zusammenhang vorliegt, und begründe, welche Kostenart die Proportionalität stören könnte.
  4. Modellentscheidung: Du erhältst Messwerte zu einer Pflanze über mehrere Wochen. Entscheide, ob eine lineare Beschreibung sinnvoll ist, und erläutere, welche Zusatzinformationen Du brauchst.
  5. Fehler begründen: Eine Person verbindet Punkte zu einer durchgehenden Linie, obwohl die x-Werte Stückzahlen von Fahrrädern darstellen. Erkläre, warum das problematisch sein kann, und verbessere die Darstellung.
  6. Darstellungswechsel: Wähle eine Funktionsgleichung, erstelle eine Wertetabelle, zeichne einen Graphen und schreibe einen kurzen Text, der den Zusammenhang in einer Alltagssituation beschreibt.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Tabellen ausfüllst, sondern funktionale Zusammenhänge sicher deutest und zwischen Darstellungsformen wechseln kannst. Du solltest zeigen, dass Du aus einer Sachsituation eine Wertetabelle entwickeln, aus einer Funktionsgleichung Werte berechnen, aus einer Tabelle einen Graphen zeichnen und aus Tabellenmustern begründete Aussagen ableiten kannst.

Ein vollständiger Lernnachweis kann folgende Bestandteile enthalten:

  1. Begriffe erklären: Du erklärst die Begriffe Eingabewert, Funktionswert, Wertepaar, Wertetabelle, Graph, Steigung und proportionaler Zusammenhang.
  2. Tabelle erstellen: Du erstellst zu einer Formel oder Sachsituation eine korrekte Wertetabelle mit Einheiten.
  3. Tabelle interpretieren: Du beschreibst Startwert, Änderungsrate, Quotient, Differenzen und Bedeutung der Werte.
  4. Graph zeichnen: Du trägst Wertepaare korrekt in ein Koordinatensystem ein und entscheidest begründet, ob Punkte verbunden werden dürfen.
  5. Zusammenhang erkennen: Du unterscheidest proportionale, lineare und einfache quadratische Zusammenhänge anhand von Tabellen.
  6. Fehler reflektieren: Du findest typische Fehler in Tabellen oder Graphen und erklärst, wie sie korrigiert werden.
  7. Transfer leisten: Du wendest das Verfahren auf eine neue Alltagssituation an und begründest Deine Modellentscheidung.




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