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Fußball in Baden-Württemberg

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Fußball in Baden-Württemberg



Fußball in Baden-Württemberg


Einleitung

Fußball gehört in Baden-Württemberg zum Alltag vieler Menschen: auf Schulhöfen und Bolzplätzen, in kleinen Ortsvereinen, in Leistungszentren und in großen Stadien. In diesem aiMOOC lernst Du den Fußball im Land aus mehreren Blickwinkeln kennen. Es geht um Vereine, Fans, Wirtschaft, Fair Play, Ehrenamt und die Frage, wie Fußball Gemeinschaft prägen kann.

Die Sprache ist so angelegt, dass Du ab Klasse 5 die Grundideen verstehen kannst. Für die Klassen 10 bis 13 gibt es zusätzliche wirtschaftliche, gesellschaftliche und ethische Zusammenhänge, die sich für Diskussionen, Analysen und Projekte eignen.


Fußballland Baden-Württemberg

Anders als manche Bundesländer hat Baden-Württemberg im organisierten Fußball nicht nur einen Landesverband. Der Spielbetrieb ist historisch auf drei Verbände verteilt: den Württembergischen Fußballverband (wfv), den Badischen Fußballverband (bfv) für Nordbaden und den Südbadischen Fußballverband (SBFV). Sie organisieren unter anderem Wettbewerbe, Aus- und Fortbildungen, Schiedsrichterwesen, Nachwuchsarbeit und gesellschaftliche Projekte.

Der wfv nennt rund 1.700 Vereine, mehr als 500.000 Mitglieder und mehr als 11.000 Mannschaften. Der bfv ist Dachorganisation von über 600 Vereinen in Nordbaden mit mehr als 200.000 Mitgliedern. Der SBFV meldete für die Saison 2025/26 über 348.500 Mitglieder und knapp 5.000 Mannschaften. Die Zahlen zeigen: Fußball in Baden-Württemberg besteht nicht nur aus Profis, sondern vor allem aus vielen lokalen Vereinen, Aktiven, Eltern, Trainerinnen und Trainern, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sowie Ehrenamtlichen.


Vereine: vom Dorfplatz bis zum Profistadion

Bekannte Vereine im Land sind zum Beispiel der VfB Stuttgart, der SC Freiburg, die TSG 1899 Hoffenheim, der 1. FC Heidenheim, der Karlsruher SC, der SV Waldhof Mannheim und der SSV Ulm 1846 Fußball. Daneben gibt es Hunderte kleinere Vereine, deren Bedeutung vor allem vor Ort sichtbar wird. Sie bieten Training, Wettbewerbe, Freizeitangebote und soziale Begegnungen an. Viele Aufgaben werden ehrenamtlich erledigt.

Im Ligensystem greifen verschiedene Ebenen ineinander. Für Bundesliga und 2. Bundesliga ist die DFL zuständig, die 3. Liga wird vom DFB organisiert. Landes- und Regionalverbände regeln weitere Spielklassen. Die Oberliga Baden-Württemberg wird von den drei baden-württembergischen Fußballverbänden gemeinsam getragen.

Die MHP Arena in Stuttgart steht für die große Bühne des Profifußballs.

Das Stadion des SC Freiburg zeigt, wie Verein, Stadt, Fans und Sponsoren zusammenwirken.

Die Arena in Sinsheim vor einem internationalen Spiel der TSG Hoffenheim.

Die Voith-Arena in Heidenheim.


Fans und Fankultur

Fans unterstützen Mannschaften mit Gesängen, Fahnen, Choreografien, Fanclubs, Auswärtsfahrten und digitalen Gemeinschaften. Fankultur kann Menschen verbinden, regionale Identität stärken und über Generationen weitergegeben werden. Gleichzeitig gilt: Rivalität darf nicht in Gewalt, Beleidigungen, Rassismus oder andere Formen der Diskriminierung umschlagen.

Ein Stadion ist deshalb nicht nur ein Sportort. Es ist auch ein sozialer Raum, in dem Regeln des Zusammenlebens sichtbar werden. Vereine, Fanprojekte, Verbände, Sicherheitsdienste und Behörden arbeiten daran, dass Spiele möglichst sicher und respektvoll stattfinden. Für Dich als Lernende oder Lernender ist interessant, wie Emotion und Verantwortung gleichzeitig Platz haben können.

Die Cannstatter Kurve als Beispiel für organisierte Fankultur.

Fans des Karlsruher SC bei einem bedeutenden Spiel: Emotion ist ein wichtiger Teil der Fankultur.


Wirtschaft: Fußball als Markt und Arbeitgeber

Profifußball ist auch ein Wirtschaftsfaktor. Geld fließt zum Beispiel durch Eintrittskarten, Medienrechte, Sponsoring, Werbung, Merchandising, Gastronomie und Transfers. Gleichzeitig entstehen Ausgaben für Personal, Stadien, Sicherheit, Nachwuchsarbeit, Reisen, Technik und Verwaltung. Auch Unternehmen außerhalb des Vereins verdienen an Spieltagen, etwa im Nahverkehr, in Hotels, in der Gastronomie oder im Veranstaltungsbereich.

Der DFL-Wirtschaftsreport 2024/25 weist für Bundesliga und 2. Bundesliga zusammen einen Umsatz von 6,33 Milliarden Euro, mehr als 64.000 Beschäftigte im direkten Umfeld der beiden Ligen sowie rund 1,7 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben aus. Diese Zahlen gelten für Deutschland insgesamt und dürfen nicht einfach als Zahlen nur für Baden-Württemberg gelesen werden. Sie zeigen aber die Größenordnung des professionellen Fußballgeschäfts, an dem auch Vereine aus Baden-Württemberg beteiligt sind.

Einnahmebereich Einfach erklärt Mögliche Verbindung zur Region
Spiel Eintrittskarten und Angebote am Spieltag Stadion, Nahverkehr und Gastronomie
Medien Erlöse aus Übertragungsrechten Reichweite für Verein und Region
Sponsoring Unternehmen zahlen für Werbe- und Partnerschaftsrechte Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Firmen
Merchandising Verkauf von Trikots, Schals und weiteren Fanartikeln Handel, Logistik und Arbeitsplätze
Transfers Wechsel von Spielerinnen und Spielern können Einnahmen oder Ausgaben auslösen sportliche und finanzielle Planung des Vereins

Für die Oberstufe ist wichtig: Wirtschaftlicher Erfolg und sportlicher Erfolg hängen zusammen, sind aber nicht dasselbe. Ein Verein muss kurzfristige Ziele wie Transfers mit langfristigen Aufgaben wie Nachwuchsarbeit, Infrastruktur, Liquidität und gesellschaftlicher Verantwortung ausbalancieren.


Stadion, Sponsoring und Nachhaltigkeit

Stadionnamen machen besonders sichtbar, wie Sport und Wirtschaft verbunden sind. Beim Europa-Park Stadion in Freiburg, der PreZero Arena in Sinsheim oder der Voith-Arena in Heidenheim ist der Name Teil einer Partnerschaft. Sponsoring kann Vereinen Einnahmen und Unternehmen Aufmerksamkeit verschaffen. Gleichzeitig diskutieren Fans darüber, wie viel Kommerzialisierung zum Fußball passen soll.

Auch Nachhaltigkeit wird wichtiger. Stadien verbrauchen Energie und Wasser, erzeugen Abfall und lösen viel Verkehr aus. Deshalb entwickeln Vereine und Betreiber Konzepte zu ÖPNV, Fahrradverkehr, Mehrwegsystemen, Energieeffizienz oder Abfallvermeidung. Die PreZero Arena wurde beispielsweise als Zero-Waste-Stadion zertifiziert. Solche Projekte zeigen, dass wirtschaftliche und ökologische Ziele miteinander verknüpft werden können.


Fair Play: mehr als Regeln einhalten

Fair Play bedeutet mehr als nur keinen Regelverstoß zu begehen. Dazu gehören Respekt, Ehrlichkeit, Rücksicht auf die Gesundheit anderer, Anerkennung von Entscheidungen sowie ein faires Verhalten gegenüber Gegnern, Teammitgliedern, Schiedsrichterinnen, Schiedsrichtern und Zuschauenden. Die baden-württembergischen Verbände zeichnen faire Gesten aus und verbinden Fair Play mit Toleranz und Verantwortung.

Im Kinderfußball ist Fairness sogar Teil der Spielform. In der Fair-Play-Liga der jüngeren Altersklassen sollen Kinder viele Entscheidungen selbst treffen. Trainerinnen und Trainer begleiten zurückhaltend, und Eltern beziehungsweise Zuschauende halten Abstand zum Spielfeld. Damit sollen Selbstständigkeit, Freude am Spiel und ein ruhigeres Lernklima gefördert werden.

Kinderfußball ist ein Lernfeld für Technik, Teamarbeit und respektvollen Umgang.


Fußball in der Schule: Klasse 5 bis 13

In der Schule kann Fußball weit über das reine Spielen hinausgehen. In den Klassen 5 und 6 stehen Grundregeln, Bewegung, Teamarbeit und Fairness im Vordergrund. In den Klassen 7 bis 9 kannst Du zusätzlich Vereinsleben, Fankultur und Medienbilder untersuchen. In den Klassen 10 bis 13 eignen sich Themen wie Kommerzialisierung, Sponsoring, Nachhaltigkeit, Sportethik, Fanpolitik oder die wirtschaftliche Steuerung von Profivereinen für vertiefte Analysen.

Ab 15 Jahren kann außerdem der DFB-Junior-Coach interessant sein. In Baden-Württemberg werden entsprechende Lehrgänge an Schulen angeboten. Jugendliche lernen dabei, Training zu planen, Kinder anzuleiten und Verantwortung zu übernehmen. So verbindet sich Schulsport mit Vereinsleben und Ehrenamt.


Quellen und Aktualität

Die Verbands- und Wirtschaftszahlen in diesem aiMOOC wurden mit öffentlich zugänglichen Informationen des wfv, bfv, SBFV, DFB und der DFL abgeglichen. Zahlen können sich von Saison zu Saison ändern. Für eigene Projekte solltest Du deshalb immer das Datum einer Statistik prüfen und zwischen Daten für Baden-Württemberg und Daten für ganz Deutschland unterscheiden.

  1. Württembergischer Fußballverband: Verbandsstruktur, Statistik, Kinderfußball und Fair Play
  2. Badischer Fußballverband: Verbandsdaten und Fair-Play-Konzept
  3. Südbadischer Fußballverband: Mitgliederstatistik und Vereinsinformationen
  4. Deutscher Fußball-Bund: Kinderfußball, Fair Play und Junior-Coach
  5. DFL-Wirtschaftsreport: Kennzahlen des deutschen Profifußballs


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche drei Verbände organisieren den Fußball in Baden-Württemberg auf Landesebene? (wfv bfv und SBFV) (!DFB DFL und UEFA) (!VfB SC Freiburg und KSC) (!Bundestag Landtag und Gemeinderat)




Welche Aufgabe gehört typisch zu einem Fußballverein? (Training und Spielbetrieb organisieren) (!Landesgesetze verabschieden) (!Fernsehgeräte herstellen) (!Schulnoten vergeben)




Was beschreibt Fankultur am besten? (Gemeinschaftliche Formen der Unterstützung und Identifikation) (!Nur den Verkauf von Eintrittskarten) (!Nur die Leistung der Schiedsrichter) (!Nur das Training der Profimannschaft)




Welche Einnahmequelle gehört zum Profifußball? (Sponsoring) (!Schulzeugnisse) (!Führerscheingebühren) (!Bibliotheksausweise)




Warum sind DFL-Wirtschaftszahlen nicht automatisch Zahlen für Baden-Württemberg? (Sie beziehen sich auf den deutschen Profifußball insgesamt) (!Sie gelten nur für Schulmannschaften) (!Sie erfassen ausschließlich Fans) (!Sie stammen nur aus Freiburg)




Was gehört zu Fair Play? (Respekt gegenüber Gegnern und Entscheidungen) (!Absichtliches Täuschen) (!Beleidigungen nach einem Gegentor) (!Gewalt bei Rivalität)




Was ist ein Ziel der Fair-Play-Liga im Kinderfußball? (Selbstständigkeit und Freude am Spiel fördern) (!Kinder möglichst früh unter hohen Ergebnisdruck setzen) (!Eltern sollen jede Aktion vom Rand steuern) (!Jedes Spiel muss von einem Profischiedsrichter geleitet werden)




Welche Rolle kann Ehrenamt im Verein spielen? (Viele Angebote werden durch freiwilliges Engagement möglich) (!Ehrenamt ersetzt immer alle hauptamtlichen Stellen) (!Ehrenamt gibt es nur im Profifußball) (!Ehrenamt bedeutet bezahlte Werbung)




Was zeigt ein Stadionname wie Europa-Park Stadion oder PreZero Arena? (Die Verbindung von Sponsoring und Sport) (!Dass Stadien keine Unternehmen brauchen) (!Dass Fans den Vereinsnamen ersetzen) (!Dass nur Schulen Stadionnamen vergeben)




Welche Fragestellung eignet sich besonders für die Oberstufe? (Wie wirtschaftlicher Erfolg gesellschaftliche Verantwortung beeinflusst) (!Welche Farbe ein Fußball normalerweise hat) (!Wie viele Buchstaben das Wort Tor hat) (!Ob ein Spielfeld aus Papier besteht)





Memory

Württembergischer Fußballverband Württemberg
Badischer Fußballverband Nordbaden
Südbadischer Fußballverband Südbaden
Fair Play Respekt und regelgerechtes Verhalten
Fankultur Gemeinsame Identität und Unterstützung
Sponsoring Finanzierung gegen Werbeleistung
Ehrenamt Freiwilliges Engagement im Verein
Junior Coach Jugendliche übernehmen Trainerverantwortung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Verein Training und lokale Gemeinschaft
Landesverband Regionaler Spielbetrieb
DFB Nationaler Fußballverband
DFL Bundesliga und 2. Bundesliga
Schule Sportpädagogik und Wertebildung




...


Kreuzworträtsel

Fairplay Wie heißt faires und respektvolles Verhalten im Sport?
Stadion Wie heißt die große Spielstätte mit Tribünen?
Ehrenamt Wie heißt freiwilliges Engagement ohne regulären Arbeitslohn?
Sponsoring Wie heißt eine Partnerschaft gegen Werbe- oder Namensrechte?
Verband Wie heißt eine Organisation, die viele Vereine zusammenfasst?
Respekt Welcher Wert verlangt einen achtungsvollen Umgang miteinander?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

In Baden-Württemberg organisieren drei regionale Fußballverbände den Spielbetrieb: wfv, bfv und

. Ein lokaler Fußballverein lebt häufig auch vom

. Fans schaffen durch Gesänge, Fahnen und gemeinsame Rituale eine besondere

. Im Profifußball ist

eine wichtige Einnahmequelle. DFL-Wirtschaftszahlen beziehen sich auf den deutschen

insgesamt. Respekt und ehrliches Verhalten gehören zum

. Im Kinderfußball sollen kleine Spielformen die

fördern. Der DFB-Junior-Coach bietet Jugendlichen einen Einstieg in die Rolle als

.



Offene Aufgaben


Leicht

  1. Vereinskarte: Suche drei Fußballvereine in Deiner Umgebung und markiere sie auf einer selbst gestalteten Karte. Notiere zu jedem Verein ein Angebot für Kinder oder Jugendliche.
  2. Fair-Play-Plakat: Gestalte ein Plakat mit fünf Regeln, die ein faires Fußballspiel in der Schule unterstützen.
  3. Fanbeobachtung: Untersuche ein Foto oder Video einer Fankurve und beschreibe sichtbare Formen von Gemeinschaft, ohne Personen zu bewerten.
  4. Mini-Interview: Befrage eine Person aus Schule oder Verein dazu, warum sie Fußball spielt, trainiert oder unterstützt.


Standard

  1. Vereinsreportage: Erstelle eine kurze Reportage über einen lokalen Verein und zeige, welche Aufgaben dort hauptamtlich und welche ehrenamtlich erledigt werden.
  2. Stadionökonomie: Entwickle ein Schaubild zu den Geldströmen eines Spieltags mit Tickets, Gastronomie, Verkehr, Sicherheit und Merchandising.
  3. Fankulturvergleich: Vergleiche die Fankultur zweier baden-württembergischer Vereine anhand öffentlich zugänglicher Medien und arbeite Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede heraus.
  4. Fair-Play-Szenario: Spiele mit einer Gruppe eine strittige Spielsituation nach und entwickelt zwei Lösungen: eine nur regelorientierte und eine besonders faire Lösung.


Schwer

  1. Kommerzialisierungsdebatte: Führe eine strukturierte Debatte zur Frage, ob Stadionnamensrechte dem Verein nützen oder die Identifikation der Fans schwächen.
  2. Wirtschaftsanalyse: Wähle einen Profiverein aus Baden-Württemberg und untersuche mit öffentlich zugänglichen Daten seine Einnahmequellen, Ausgabenfelder und wirtschaftlichen Risiken.
  3. Nachhaltigkeitscheck: Entwickle Kriterien für einen nachhaltigen Stadionbesuch und überprüfe damit ein Stadion in Baden-Württemberg.
  4. Schulprojekt Fußball: Plane ein schulisches Fußballturnier mit Fair-Play-Regeln, Aufgabenverteilung, Kostenplan, Medienkonzept und einer Methode zur Auswertung des sozialen Miteinanders.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Strukturtransfer: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie Verein, Landesverband, DFB und gegebenenfalls DFL zusammenwirken. Zeige dabei nicht nur Zuständigkeiten, sondern Abhängigkeiten.
  2. Interessenkonflikt Fans und Verein: Analysiere einen erfundenen Konflikt um Ticketpreise. Formuliere die Interessen von Fans, Verein, Sponsoren und Stadionbetrieb und schlage einen begründeten Kompromiss vor.
  3. Fair-Play-Entscheidung: Eine Mannschaft könnte durch eine offensichtlich falsche Entscheidung profitieren. Entwickle Handlungsoptionen und bewerte sie nach Regelkonformität, Fairness und möglichen Folgen.
  4. Wirtschaft und Region: Erkläre, wie ein Heimspiel wirtschaftliche Effekte außerhalb des Vereins auslösen kann. Beziehe mindestens drei Branchen ein und nenne auch mögliche Kosten.
  5. Medienkritik: Vergleiche zwei Berichte über dasselbe Fußballereignis. Untersuche Sprache, Bildauswahl und Interessen und erkläre, wie dadurch unterschiedliche Eindrücke entstehen können.
  6. Schule und Verein: Entwickle ein Konzept, wie eine Schule und ein lokaler Verein gemeinsam Bewegung, Teilhabe und Fair Play fördern könnten, ohne leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler zu bevorzugen.




Lernnachweis

Für einen guten Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du Zusammenhänge erklären und auf neue Situationen übertragen kannst. Wichtig sind dabei:

  1. Verbandsstruktur: Du kannst die drei regionalen Fußballverbände Baden-Württembergs einordnen und ihre Aufgaben von DFB und DFL unterscheiden.
  2. Vereinsleben: Du kannst erklären, warum Ehrenamt, Nachwuchsarbeit und lokale Gemeinschaft für viele Vereine wichtig sind.
  3. Fankultur: Du kannst positive Gemeinschaftsformen beschreiben und Grenzen bei Gewalt, Beleidigung und Diskriminierung begründen.
  4. Sportökonomie: Du kannst zentrale Einnahmen und Ausgaben erklären und bundesweite Daten von regionalen Aussagen unterscheiden.
  5. Fair Play: Du kannst Fairness auf konkrete Spielsituationen, Zuschauerverhalten und Schulkonflikte übertragen.
  6. Quellenkompetenz: Du kannst das Datum, den Herausgeber und den Geltungsbereich einer Statistik prüfen.
  7. Transfer: Du kannst Vorschläge für einen fairen, wirtschaftlich bewussten und nachhaltigen Fußball in Schule oder Verein entwickeln.




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