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Fußball DFB-Pokal

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Fußball DFB-Pokal




Fußball DFB-Pokal


Einleitung

Der DFB-Pokal ist einer der wichtigsten Wettbewerbe im deutschen Fußball. Er wird vom Deutschen Fußball-Bund organisiert und ergänzt die Bundesliga sowie die 2. Bundesliga um einen besonderen K.-o.-Wettbewerb. Während in einer Liga über viele Spieltage hinweg Punkte gesammelt werden, entscheidet im Pokal jedes einzelne Spiel über Weiterkommen oder Ausscheiden. Deshalb gilt der Satz: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Gemeint ist damit, dass auch kleinere Vereine große Mannschaften besiegen können, wenn sie an einem besonderen Tag taktisch klug spielen, kämpferisch auftreten und ihre Chancen nutzen.

Der DFB-Pokal der Männer wird mit 64 Mannschaften ausgetragen. Dazu gehören die Vereine der Bundesliga, der 2. Bundesliga, die bestplatzierten Mannschaften der 3. Liga sowie die Sieger der Verbandspokale der Landesverbände. Zweite Mannschaften von Lizenzvereinen sind nicht teilnahmeberechtigt. Dadurch erhalten auch Amateurvereine und kleinere Profivereine die Chance, gegen bekannte Teams anzutreten. Genau diese Begegnungen zwischen David und Goliath machen den Reiz des Wettbewerbs aus.

Der Wettbewerb hat eine lange Geschichte. Vorläufer war der ab 1935 ausgetragene Tschammerpokal. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Wettbewerb als DFB-Vereinspokal fortgeführt. Heute ist der DFB-Pokal nach der deutschen Meisterschaft einer der bedeutendsten nationalen Titel im deutschen Vereinsfußball. Das Finale der Männer findet traditionell im Olympiastadion Berlin statt. Der Pokalsieger qualifiziert sich in der Regel für einen europäischen Wettbewerb, sofern die Qualifikation nicht bereits über die Liga erreicht wurde.


Überblick über den Wettbewerb


Grundidee

Im DFB-Pokal treten Mannschaften verschiedener Leistungsebenen gegeneinander an. Ein Bundesliga-Verein kann in der ersten Runde bei einem Amateur- oder Drittligisten antreten. Für kleinere Vereine ist ein solches Spiel sportlich, wirtschaftlich und emotional oft ein Höhepunkt. Für Favoriten ist es dagegen eine Prüfung: Sie müssen auch gegen Gegner bestehen, die besonders motiviert sind, kompakt verteidigen und von der Unterstützung ihres Heimpublikums profitieren.

Im Unterschied zur Liga gibt es im Pokal keine Tabelle. Wer verliert, scheidet aus. Wer gewinnt, erreicht die nächste Runde. Steht es nach 90 Minuten unentschieden, folgt eine Verlängerung. Ist danach weiterhin kein Sieger gefunden, entscheidet ein Elfmeterschießen. Dadurch entstehen besonders dramatische Spielverläufe, die Fußballgeschichte schreiben können.


Teilnehmerfeld

Am DFB-Pokal der Männer nehmen 64 Mannschaften teil. Das Teilnehmerfeld verbindet den professionellen Spitzenfußball mit dem regionalen Fußball. Diese Verbindung ist ein zentrales Merkmal des Wettbewerbs.

  1. Bundesliga: Alle 18 Vereine der höchsten deutschen Spielklasse sind qualifiziert.
  2. 2. Bundesliga: Alle 18 Vereine der zweithöchsten deutschen Spielklasse nehmen teil.
  3. 3. Liga: Die vier bestplatzierten Mannschaften der Vorsaison sind qualifiziert.
  4. Verbandspokale: Die Sieger der 21 Landesverbände erhalten Startplätze.
  5. Amateurfußball: Kleinere Vereine können sich über regionale Pokalwettbewerbe für die große Bühne qualifizieren.


Spielmodus

Der DFB-Pokal wird im K.-o.-System gespielt. Das bedeutet: In jeder Runde scheidet die unterlegene Mannschaft aus. Es gibt keine Gruppenphase und keine Rückspiele. Dadurch ist jedes Spiel ein Endspiel im Kleinen.

Die Runden des Wettbewerbs sind:

  1. Erste Runde: 64 Mannschaften spielen 32 Sieger aus.
  2. Zweite Runde: 32 Mannschaften spielen 16 Sieger aus.
  3. Achtelfinale: 16 Mannschaften spielen 8 Sieger aus.
  4. Viertelfinale: 8 Mannschaften spielen 4 Sieger aus.
  5. Halbfinale: 4 Mannschaften spielen 2 Finalisten aus.
  6. DFB-Pokal-Finale: 2 Mannschaften spielen den Pokalsieger aus.


Auslosung und Heimrecht

Die Paarungen werden ausgelost. In den frühen Runden gibt es besondere Regeln, damit kleinere Vereine eine realistische Chance auf attraktive Spiele erhalten. Unterklassige Mannschaften haben gegen höherklassige Gegner in der Regel Heimrecht. Ein Heimspiel gegen einen großen Verein kann für einen kleinen Klub eine hohe sportliche Motivation und wichtige Einnahmen bedeuten.

Die Auslosungen werden unter Aufsicht durchgeführt. Neben der sportlichen Spannung spielen auch organisatorische Fragen eine Rolle: Sicherheit, Stadiontauglichkeit, Reisewege, Fernsehauswahl und Terminpläne müssen berücksichtigt werden. So entsteht aus einer einfachen Losziehung ein komplexer Spielplan.


Video-Assistent und Schiedsrichterentscheidungen

Im DFB-Pokal ist der Video-Assistent nicht in allen Runden verfügbar. In frühen Runden spielen viele kleinere Vereine in Stadien, in denen die technische Ausstattung für den Video-Assistenten nicht ohne Weiteres vorhanden ist. Deshalb wird der Einsatz des VAR aus organisatorischen und wirtschaftlichen Gründen erst ab einer späteren Wettbewerbsphase verwendet. Für Lernende ist das ein gutes Beispiel dafür, dass sportliche Regeln nicht nur auf dem Spielfeld entstehen, sondern auch von Infrastruktur, Fairness und Kosten abhängen.


Geschichte des DFB-Pokals


Vom Tschammerpokal zum DFB-Pokal

Der Wettbewerb begann 1935 unter dem Namen Tschammerpokal. Der Name verweist auf die Zeit des Nationalsozialismus, weshalb der spätere DFB-Pokal bewusst eine neue sportliche Identität erhielt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Wettbewerb neu organisiert. Seit den 1950er-Jahren entwickelte sich der Pokal zu einem festen Bestandteil des deutschen Vereinsfußballs.

Die heutige Pokaltrophäe wurde erstmals in den 1960er-Jahren vergeben. Sie steht für sportlichen Erfolg, Tradition und die Verbindung unterschiedlicher Fußballwelten. Der Pokal ist nicht nur ein Gegenstand, sondern ein Symbol: Er erinnert an große Favoritensiege, überraschende Sensationen, dramatische Verlängerungen und emotionale Finalabende.


Finale in Berlin

Das Finale der Männer wird im Olympiastadion Berlin ausgetragen. Für viele Fans ist die Reise nach Berlin ein Traum. Die Stadt, das Stadion, die Vereinsfarben, Choreografien und die besondere Abendstimmung machen das Endspiel zu einem nationalen Fußballereignis. Seit 1985 ist Berlin der traditionelle Finalort der Männer. Das Finale verbindet Sport, Medien, Fankultur und Stadtgeschichte.


Rekordsieger und aktuelle Einordnung

Der erfolgreichste Verein in der Geschichte des DFB-Pokals der Männer ist der FC Bayern München. Nach dem Finalsieg 2026 gegen den VfB Stuttgart erreichte der Verein 21 Pokalsiege. Weitere erfolgreiche Pokalmannschaften sind Werder Bremen, Borussia Dortmund, FC Schalke 04, Eintracht Frankfurt, 1. FC Köln, VfB Stuttgart und 1. FC Nürnberg.

Der DFB-Pokal zeigt, dass Tradition und aktuelle Leistungsstärke zusammenwirken. Einige Vereine gewinnen regelmäßig Titel, andere schreiben durch einzelne Überraschungsläufe Geschichte. Besonders spannend sind Pokalserien von Außenseitern, wenn ein unterklassiger Verein mehrere höherklassige Gegner besiegt und bis ins Viertelfinale, Halbfinale oder sogar Finale vordringt.


Sportliche Bedeutung


Warum der Pokal anders ist als die Liga

In der Bundesliga zählt Konstanz. Eine Mannschaft kann ein Spiel verlieren und sich an den folgenden Spieltagen erholen. Im DFB-Pokal gibt es diese Möglichkeit nicht. Ein Fehler, eine rote Karte, ein unglückliches Eigentor oder ein verschossener Elfmeter können das Ende des Wettbewerbs bedeuten. Dadurch verändern sich Taktik und Psychologie.

Favoriten müssen Geduld zeigen, dürfen aber nicht überheblich werden. Außenseiter müssen mutig und diszipliniert auftreten. Häufig verteidigen kleinere Vereine kompakt, verschieben eng und setzen auf schnelle Konter, Standardsituationen oder Elfmeterschießen. Für die Analyse eines Pokalspiels brauchst Du deshalb nicht nur die Frage, wer die besseren Einzelspieler hat. Du musst auch Form, Motivation, Heimvorteil, taktische Ordnung und Spielsituation betrachten.


Taktische Grundmuster im Pokal

Im Pokal treffen oft Mannschaften mit sehr unterschiedlichen Spielweisen aufeinander. Ein Favorit hat meist mehr Ballbesitz, höhere individuelle Qualität und mehr Erfahrung in Drucksituationen. Ein Außenseiter setzt dagegen oft auf Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und schnelle Umschaltmomente.

Typische taktische Fragen sind:

  1. Pressing: Greift eine Mannschaft früh an oder zieht sie sich zurück?
  2. Ballbesitzspiel: Kontrolliert ein Team das Spiel über viele Pässe?
  3. Konter: Nutzt ein Außenseiter freie Räume nach Ballgewinnen?
  4. Standardsituation: Werden Ecken und Freistöße gezielt einstudiert?
  5. Elfmeterschießen: Wie bereitet sich eine Mannschaft mental und technisch darauf vor?


Psychologie des Pokals

Der DFB-Pokal ist auch ein Wettbewerb der Emotionen. Kleine Vereine können vor eigenem Publikum über sich hinauswachsen. Große Vereine spüren dagegen den Druck, nicht blamiert zu werden. Dieser psychologische Unterschied ist wichtig: Während der Außenseiter oft viel gewinnen kann, kann der Favorit viel verlieren.

Dabei spielen Motivation, Konzentration, Resilienz und Teamgeist eine große Rolle. Eine Mannschaft, die nach einem Rückstand ruhig bleibt, kann ein Spiel noch drehen. Ein Team, das sich von der Atmosphäre tragen lässt, kann zusätzliche Energie entwickeln. Pokalspiele sind deshalb gute Beispiele für die Verbindung von Sport, Psychologie und sozialer Dynamik.


Fankultur, Medien und Wirtschaft


Fankultur

Der DFB-Pokal lebt von seiner besonderen Fankultur. Für kleine Vereine ist ein Heimspiel gegen einen großen Klub oft ein Ereignis für die ganze Region. Das Stadion ist voll, lokale Medien berichten ausführlich, Helferinnen und Helfer unterstützen den Verein, und viele Menschen identifizieren sich mit dem Team. Für die Fans großer Vereine ist der Pokalweg nach Berlin ein Ziel, das über mehrere Runden hinweg Spannung erzeugt.

Fankultur kann kreativ, laut und solidarisch sein. Sie kann aber auch problematische Seiten haben, wenn Gewalt, Diskriminierung oder Pyrotechnik auftreten. Deshalb gehört zum Lernen über den DFB-Pokal auch die Frage, wie Fußball sicher, respektvoll und inklusiv gestaltet werden kann.


Medien und Übertragung

Der DFB-Pokal ist ein bedeutendes Medienereignis. Spiele werden im Fernsehen, im Radio, in Livetickern, in sozialen Medien und über Highlightformate begleitet. Dabei beeinflussen Medien die Wahrnehmung: Eine Sensation in der ersten Runde kann bundesweit Aufmerksamkeit erhalten. Gleichzeitig werden Vereine, Spielerinnen und Spieler, Trainer, Fans und Schiedsrichterentscheidungen öffentlich diskutiert.

Für den Unterricht eignet sich der DFB-Pokal daher auch für Medienbildung. Du kannst untersuchen, wie Schlagzeilen entstehen, wie Emotionen erzeugt werden und wie sportliche Ereignisse in sozialen Netzwerken kommentiert werden.


Wirtschaftliche Bedeutung

Für kleinere Vereine kann die Teilnahme am DFB-Pokal wirtschaftlich sehr wichtig sein. Einnahmen entstehen durch Zuschauerkarten, Mediengelder, Sponsoring, Merchandising und zusätzliche Aufmerksamkeit. Ein attraktives Los gegen einen bekannten Verein kann helfen, Infrastruktur zu verbessern oder Nachwuchsarbeit zu finanzieren. Gleichzeitig steigen organisatorische Anforderungen: Sicherheit, Stadiontechnik, Pressebereiche und Verkehrsplanung müssen professionell organisiert werden.

Für große Vereine ist der Pokal ebenfalls wirtschaftlich relevant. Er bringt Einnahmen, Sichtbarkeit und die Chance auf einen Titel. Außerdem kann ein Pokalsieg das internationale Ansehen eines Vereins stärken.


DFB-Pokal der Frauen

Der Begriff DFB-Pokal wird häufig mit dem Männerwettbewerb verbunden, doch es gibt auch den DFB-Pokal der Frauen. Dieser Wettbewerb hat eine eigene Geschichte, eigene Finaltraditionen und große sportliche Bedeutung. Das Finale der Frauen findet im RheinEnergieStadion in Köln statt. Vereine wie der VfL Wolfsburg und der FC Bayern München prägten viele Jahre die Spitze des Wettbewerbs. Für einen vollständigen Blick auf den deutschen Fußball ist es wichtig, Männer- und Frauenwettbewerbe gemeinsam zu betrachten.


Lernvideo

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Das Video kann Dir helfen, die besondere Faszination des Wettbewerbs zu verstehen. Achte beim Anschauen darauf, welche Rolle Überraschungen, Emotionen, Geschichte und einzelne Spielsituationen spielen. Notiere Dir anschließend drei Gründe, warum der DFB-Pokal für kleinere Vereine und ihre Fans so wichtig sein kann.


Fachbegriffe

  1. K.-o.-System: Wettbewerbsform, bei der die unterlegene Mannschaft sofort ausscheidet.
  2. Verlängerung: Zusätzliche Spielzeit, wenn ein K.-o.-Spiel nach der regulären Spielzeit unentschieden steht.
  3. Elfmeterschießen: Entscheidungsmethode nach Verlängerung, wenn weiterhin kein Sieger feststeht.
  4. Heimrecht: Vorteil, ein Spiel im eigenen Stadion austragen zu dürfen.
  5. Auslosung: Verfahren, bei dem die Paarungen einer Pokalrunde zufällig bestimmt werden.
  6. Außenseiter: Mannschaft mit geringeren Erwartungen oder geringerer sportlicher Einstufung.
  7. Favorit: Mannschaft, der vor dem Spiel größere Siegchancen zugeschrieben werden.
  8. Video-Assistent: Technisches Hilfsmittel zur Überprüfung bestimmter Schiedsrichterentscheidungen.
  9. Standardsituation: Spielunterbrechung mit anschließendem Freistoß, Eckball oder Elfmeter.
  10. Fankultur: Gesamtheit von Ritualen, Symbolen, Gesängen und Verhaltensweisen der Fans.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wie wird der Sieger im DFB-Pokal grundsätzlich ermittelt? (Im K.-o.-System) (!In einer Gruppenphase) (!Durch eine Jahrestabelle) (!Durch Hin- und Rückspiel in jeder Runde)




Wie viele Mannschaften nehmen am DFB-Pokal der Männer teil? (64) (!18) (!32) (!128)




Welcher Verband organisiert den DFB-Pokal? (Deutscher Fußball-Bund) (!Deutsche Fußball Liga) (!UEFA) (!FIFA)




Wo findet das Finale des DFB-Pokals der Männer traditionell statt? (Olympiastadion Berlin) (!Allianz Arena München) (!Signal Iduna Park Dortmund) (!Volksparkstadion Hamburg)




Was passiert, wenn ein Pokalspiel nach 90 Minuten unentschieden steht? (Es folgt eine Verlängerung) (!Das höherklassige Team gewinnt) (!Das Spiel wird wiederholt) (!Die Mannschaft mit mehr Ballbesitz kommt weiter)




Welche Mannschaft ist Rekordsieger im DFB-Pokal der Männer? (FC Bayern München) (!Werder Bremen) (!Borussia Dortmund) (!VfB Stuttgart)




Was ist ein typischer Reiz der ersten Pokalrunden? (Kleinere Vereine können gegen große Vereine antreten) (!Alle Spiele finden im selben Stadion statt) (!Es spielen nur Bundesligisten gegeneinander) (!Die Ergebnisse zählen für die Bundesliga)




Was bedeutet Heimrecht im Pokal? (Eine Mannschaft darf im eigenen Stadion spielen) (!Eine Mannschaft beginnt mit einem Tor Vorsprung) (!Eine Mannschaft darf mehr Spieler einsetzen) (!Eine Mannschaft muss nicht antreten)




Welche Entscheidung kann nach Verlängerung notwendig werden? (Elfmeterschießen) (!Münzwurf als offizielles Endergebnis) (!Losentscheid vor dem Spiel) (!Tabellenvergleich der Vorsaison)




Warum wird der DFB-Pokal oft als Wettbewerb der Überraschungen beschrieben? (Weil Außenseiter Favoriten besiegen können) (!Weil die Spielzeit zufällig festgelegt wird) (!Weil keine Regeln gelten) (!Weil Tore doppelt zählen)





Memory

K.-o.-System Verlierer scheidet aus
Heimrecht Spiel im eigenen Stadion
Elfmeterschießen Entscheidung nach Verlängerung
Außenseiter Team mit geringeren Erwartungen
Olympiastadion Finalort in Berlin
Auslosung Bestimmung der Paarungen
Landespokal Weg kleiner Vereine





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Erste Runde Start mit allen qualifizierten Mannschaften
Achtelfinale Runde der letzten sechzehn Mannschaften
Viertelfinale Runde der letzten acht Mannschaften
Halbfinale Ermittlung der zwei Finalisten
Finale Entscheidung über den Pokalsieger





Kreuzworträtsel

Pokal Welche Trophäe erhält der Sieger des Wettbewerbs?
Berlin In welcher Stadt findet das Männerfinale traditionell statt?
Bayern Welcher Verein ist Rekordsieger im DFB-Pokal?
Losung Welches Verfahren bestimmt die Paarungen einer Runde?
Finale Wie heißt das letzte Spiel des Wettbewerbs?
Konter Wie nennt man einen schnellen Angriff nach Ballgewinn?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der DFB-Pokal ist ein nationaler Fußballwettbewerb, der vom

organisiert wird. Der Wettbewerb wird im

gespielt, sodass die unterlegene Mannschaft nach jeder Runde ausscheidet. Insgesamt nehmen im Männerwettbewerb

Mannschaften teil. Besonders spannend ist der Pokal, weil auch

gegen Favoriten gewinnen können. Wenn ein Spiel nach 90 Minuten unentschieden steht, folgt zunächst eine

. Ist danach noch kein Sieger gefunden, entscheidet ein

. Das Finale der Männer findet traditionell im

statt. Kleinere Vereine qualifizieren sich häufig über den

. Der erfolgreichste Verein in der Pokalgeschichte der Männer ist der

. Für viele Fans ist der Weg nach Berlin ein Symbol für

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Pokalbegriffe: Erstelle ein Glossar mit zehn Begriffen zum DFB-Pokal und erkläre jeden Begriff in eigenen Worten.
  2. Pokalplakat: Gestalte ein Informationsplakat zur Frage, warum der DFB-Pokal für kleinere Vereine wichtig ist.
  3. Finalort Berlin: Recherchiere das Olympiastadion Berlin und beschreibe, warum es als Finalort eine besondere Atmosphäre bietet.
  4. Lieblingsspiel: Wähle ein bekanntes Pokalspiel aus und fasse den Spielverlauf in einem kurzen Bericht zusammen.


Standard

  1. Taktikanalyse: Analysiere, wie ein Außenseiter gegen einen Favoriten erfolgreich sein kann. Berücksichtige Pressing, Konter und Standardsituationen.
  2. Medienvergleich: Vergleiche zwei Berichte über dasselbe Pokalspiel. Untersuche, welche Wörter Emotionen erzeugen und welche Informationen sachlich sind.
  3. Interviewprojekt: Befrage drei Fußballfans, was den DFB-Pokal besonders macht. Stelle die Antworten in einer kurzen Präsentation dar.
  4. Wirtschaft im Pokal: Erkläre an einem Beispiel, welche finanziellen Chancen und Risiken ein Pokalspiel für einen kleinen Verein haben kann.


Schwer

  1. Pokalreform: Entwickle einen begründeten Vorschlag, wie der DFB-Pokal verändert werden könnte, ohne die Chancen kleiner Vereine zu schwächen.
  2. Ethik im Stadion: Erarbeite ein Konzept gegen Diskriminierung, Gewalt und gefährliche Pyrotechnik bei Pokalspielen.
  3. Datenanalyse: Sammle Ergebnisse aus mehreren DFB-Pokalrunden und untersuche, wie häufig unterklassige Vereine höherklassige Gegner besiegen.
  4. Vergleich Fußballwettbewerbe: Vergleiche den DFB-Pokal mit einem Pokalwettbewerb eines anderen Landes und erkläre Gemeinsamkeiten und Unterschiede.



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Lernnachweis

  1. Erklärtext: Verfasse einen zusammenhängenden Text, in dem Du erklärst, warum der DFB-Pokal sportlich anders funktioniert als eine Liga.
  2. Spielanalyse: Analysiere ein selbst gewähltes DFB-Pokalspiel und beschreibe, welche taktischen Entscheidungen das Ergebnis beeinflusst haben.
  3. Argumentation: Begründe, ob der Heimvorteil für unterklassige Vereine ein fairer Ausgleich oder ein besonderer Wettbewerbsvorteil ist.
  4. Projektprodukt: Erstelle ein Plakat, eine Präsentation oder ein kurzes Erklärvideo zum Thema „Der Weg nach Berlin“.
  5. Reflexion: Schreibe eine persönliche Reflexion darüber, welche gesellschaftlichen Werte ein Pokalwettbewerb vermitteln kann.


Lernkontrolle

  1. Transfer: Außenseiterchance: Erkläre, warum ein unterklassiger Verein in einem einzelnen Pokalspiel bessere Chancen haben kann als in einer langen Liga-Saison gegen dieselben Gegner.
  2. Analyse: Heimrecht: Beurteile, ob Heimrecht für kleinere Vereine sportlich fair ist. Berücksichtige Atmosphäre, Reisebelastung, Einnahmen und Chancengleichheit.
  3. Bewertung: Video-Assistent: Diskutiere, ob der VAR bereits in frühen Pokalrunden eingesetzt werden sollte. Nenne organisatorische, finanzielle und sportliche Argumente.
  4. Zusammenhang: Medien und Emotionen: Erkläre, wie Medienberichte die Wahrnehmung eines Pokalspiels beeinflussen können.
  5. Konzept: Fairer Pokalabend: Entwickle Maßnahmen, mit denen ein Verein ein sicheres, respektvolles und stimmungsvolles Pokalspiel organisieren kann.
  6. Vergleich: Liga und Pokal: Vergleiche die Anforderungen an eine Mannschaft in der Bundesliga mit den Anforderungen im DFB-Pokal.
  7. Urteil: Pokalmythos: Nimm begründet Stellung zur Aussage: Der DFB-Pokal ist für den deutschen Fußball unverzichtbar.




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Links


Zusammenfassung

Der DFB-Pokal ist ein nationaler Fußballwettbewerb im K.-o.-System. Er verbindet Profifußball und Amateurfußball, weil Vereine aus verschiedenen Ligen über direkte Duelle aufeinandertreffen. Dadurch entstehen besondere Chancen für Außenseiter, große Emotionen für Fans und wichtige Einnahmemöglichkeiten für kleinere Vereine. Das Finale der Männer im Olympiastadion Berlin ist ein Höhepunkt des deutschen Vereinsfußballs. Wer den DFB-Pokal verstehen will, muss sportliche Regeln, Taktik, Psychologie, Medien, Wirtschaft und Fankultur gemeinsam betrachten.


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