Zum Inhalt springen

Erklärung Deutschunterricht Klasse 6 - aiMOOC

Aus MOOCsWiki Staging



Erklärung Deutschunterricht Klasse 6 - aiMOOC



Einleitung

Eine Erklärung hilft Dir, etwas so darzustellen, dass andere es wirklich verstehen. Im Deutschunterricht der Klasse 6 lernst Du, Vorgänge, Begriffe, Regeln, Zusammenhänge und Ursachen verständlich zu erklären. Dabei geht es nicht nur darum, Informationen aufzuschreiben. Eine gute Erklärung ist sachlich, geordnet, anschaulich und auf die Adressatinnen und Adressaten abgestimmt. Du überlegst also: Wer soll meine Erklärung verstehen? Was wissen diese Personen schon? Welche Fachbegriffe muss ich erklären? Welche Beispiele helfen?

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=_3_TycPrYuU |500|center}}

In diesem aiMOOC lernst Du, wie eine Erklärung aufgebaut ist, welche sprachlichen Mittel typisch sind und wie Du eigene Erklärtexte planst, schreibst und überarbeitest. Du übst außerdem, Erklärungen von anderen Textsorten zu unterscheiden und Deine eigene Erklärung mit passenden Beispielen, Vergleichen und klaren Satzverbindungen verständlicher zu machen.


Was ist eine Erklärung?

Eine Erklärung ist ein Text, der einen Sachverhalt verständlich macht. Sie beantwortet vor allem Fragen wie Was bedeutet das?, Wie funktioniert das?, Warum passiert das? oder Wozu braucht man das? Eine Erklärung kann schriftlich oder mündlich sein. Du findest Erklärungen in Schulbüchern, Lexika, Sachtexten, Lernvideos, Bedienungsanleitungen, Vorträgen, Experimentbeschreibungen und Gesprächen.

Im Deutschunterricht ist die Erklärung besonders wichtig, weil Du mit ihr Wissen ordnest und weitergibst. Wer gut erklären kann, zeigt nicht nur, dass er oder sie etwas gelernt hat, sondern auch, dass Zusammenhänge verstanden wurden. Deshalb ist eine gute Erklärung mehr als eine Sammlung einzelner Fakten. Sie führt die Leserinnen und Leser Schritt für Schritt durch ein Thema.


Ziel einer Erklärung

Das wichtigste Ziel einer Erklärung ist Verständlichkeit. Eine Erklärung soll dafür sorgen, dass jemand nach dem Lesen oder Zuhören etwas besser versteht als vorher. Dazu brauchst Du eine klare Struktur, einfache und genaue Sprache, passende Beispiele und eine sinnvolle Reihenfolge.

Eine Erklärung ist gelungen, wenn die andere Person danach selbst sagen kann, was gemeint ist, wie etwas funktioniert oder warum etwas so ist. Deshalb solltest Du beim Schreiben immer prüfen, ob Deine Erklärung wirklich eine Frage beantwortet. Eine Erklärung ohne klare Leitfrage wirkt schnell ungeordnet.


Typische Erklärfragen

Viele Erklärungen entstehen aus Fragen. Solche Fragen helfen Dir, Deinen Text zu planen. Eine Was-ist-Frage erklärt einen Begriff. Eine Wie-Frage beschreibt einen Ablauf oder eine Funktionsweise. Eine Warum-Frage erklärt Ursachen und Gründe. Eine Wozu-Frage erklärt den Zweck oder Nutzen. Eine Was-passiert-wenn-Frage erklärt Folgen.

  1. Was-Frage: Was ist ein Subjekt?
  2. Wie-Frage: Wie erkennt man das Prädikat in einem Satz?
  3. Warum-Frage: Warum braucht ein Text Absätze?
  4. Wozu-Frage: Wozu dienen Beispiele in einer Erklärung?
  5. Folge-Frage: Was passiert, wenn wichtige Schritte fehlen?


Erklärung als Textsorte

Eine Erklärung gehört zu den informierenden Textsorten. Sie vermittelt Wissen und soll möglichst sachlich sein. Dabei kann sie Elemente aus anderen Textsorten enthalten. Wenn Du einen Vorgang erklärst, beschreibst Du manchmal einzelne Schritte. Wenn Du eine Regel erklärst, gibst Du vielleicht Beispiele. Wenn Du Ursachen erklärst, nennst Du Gründe und Folgen. Trotzdem bleibt das Hauptziel immer gleich: Die Leserin oder der Leser soll etwas verstehen.

Eine Erklärung unterscheidet sich von einer Erzählung, weil sie nicht spannend unterhalten, sondern informieren möchte. Sie unterscheidet sich von einer Beschreibung, weil sie nicht nur Merkmale nennt, sondern Zusammenhänge verständlich macht. Sie unterscheidet sich von einer Begründung, weil sie nicht nur Gründe für eine Meinung nennt, sondern ein Thema erklärt. Sie unterscheidet sich von einer Anleitung, weil sie nicht nur sagt, was man tun soll, sondern auch verständlich macht, wie oder warum etwas funktioniert.


Erklärung, Beschreibung, Bericht und Anleitung unterscheiden

Für das Schreiben in Klasse 6 ist es wichtig, Textsorten sicher zu unterscheiden. Eine Beschreibung stellt Merkmale dar, zum Beispiel das Aussehen eines Gegenstands. Ein Bericht informiert über ein vergangenes Ereignis und beantwortet W-Fragen wie Wer, Was, Wann und Wo. Eine Anleitung erklärt Handlungsschritte, damit jemand etwas nachmachen kann. Eine Erklärung geht stärker auf Verständnis ein und beantwortet vor allem Was-, Wie- und Warum-Fragen.

Beispiel: Wenn Du schreibst, wie ein Fahrrad aussieht, ist das eine Beschreibung. Wenn Du schreibst, wie ein Fahrradunfall passiert ist, ist das ein Bericht. Wenn Du schreibst, wie man einen Reifen flickt, ist das eine Anleitung. Wenn Du schreibst, warum ein Fahrrad durch Treten in Bewegung kommt, ist das eine Erklärung.


Der Aufbau einer guten Erklärung

Eine gute Erklärung hat einen klaren Aufbau. Sie besteht meistens aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Diese Gliederung hilft Dir beim Schreiben und den Leserinnen und Lesern beim Verstehen.


Einleitung einer Erklärung

In der Einleitung nennst Du das Thema und machst deutlich, welche Frage Du beantwortest. Du kannst kurz erklären, warum das Thema wichtig oder interessant ist. Die Einleitung sollte nicht zu lang sein. Sie soll Orientierung geben.

Beispiel: In dieser Erklärung geht es darum, warum ein Text Absätze braucht. Absätze helfen Leserinnen und Lesern, den Inhalt besser zu ordnen und leichter zu verstehen.


Hauptteil einer Erklärung

Im Hauptteil erklärst Du den Sachverhalt Schritt für Schritt. Du ordnest Informationen in einer sinnvollen Reihenfolge. Bei einem Ablauf beginnst Du am Anfang und gehst dann weiter. Bei einem Begriff erklärst Du zuerst die Bedeutung, dann wichtige Merkmale und anschließend Beispiele. Bei einer Ursache erklärst Du zuerst, was passiert, dann warum es passiert und welche Folgen es hat.

Wichtig ist, dass Du nicht zu viele Gedanken in einen Satz packst. Eine Erklärung wird verständlicher, wenn Du Absätze nutzt, Schlüsselbegriffe wieder aufgreifst und passende Satzverknüpfungen verwendest. Dazu gehören Wörter wie zuerst, danach, deshalb, dadurch, weil, denn, zum Beispiel und abschließend.


Schluss einer Erklärung

Im Schluss fasst Du den wichtigsten Gedanken noch einmal kurz zusammen. Du kannst auch sagen, warum die Erklärung im Alltag, in der Schule oder für ein bestimmtes Problem nützlich ist. Der Schluss sollte keine völlig neuen Hauptinformationen enthalten, sondern den Text abrunden.

Beispiel: Zusammenfassend kann man sagen: Absätze machen einen Text übersichtlicher. Sie helfen dabei, Gedanken zu trennen und Zusammenhänge schneller zu erkennen.


Sprachliche Mittel

Die Sprache einer Erklärung soll klar, genau und sachlich sein. Du verwendest keine unnötig spannenden oder übertriebenen Formulierungen. Du erklärst schwierige Wörter und nutzt Beispiele, wenn ein Begriff noch unklar sein könnte. Gleichzeitig soll Dein Text nicht langweilig wirken. Eine gute Erklärung ist verständlich und lebendig, ohne unsachlich zu werden.


Sachliche Sprache

Eine sachliche Erklärung vermeidet starke Gefühle, Übertreibungen und persönliche Wertungen. Statt Das ist total komisch und mega schwierig schreibst Du besser: Der Vorgang ist zunächst ungewohnt, weil mehrere Schritte zusammenwirken. Sachliche Sprache bedeutet aber nicht, dass alle Sätze schwer sein müssen. Gerade eine gute Erklärung verwendet verständliche Wörter.


Fachbegriffe erklären

Fachbegriffe sind wichtig, weil sie genau sind. In Klasse 6 solltest Du Fachbegriffe aber nicht einfach nur verwenden. Du musst sie erklären oder mit einem Beispiel verbinden. Wenn Du zum Beispiel den Begriff Prädikat nutzt, kannst Du ergänzen: Das Prädikat ist der Satzteil, der angibt, was geschieht oder was jemand tut.

Ein hilfreiches Muster lautet: Fachbegriff + einfache Erklärung + Beispiel. So lernen andere nicht nur das Wort, sondern auch seine Bedeutung.


Satzverknüpfungen nutzen

Satzverknüpfungen zeigen, wie Gedanken zusammenhängen. Sie sind für eine Erklärung besonders wichtig. Wenn Du einen Ablauf erklärst, helfen Wörter wie zuerst, danach, anschließend und zum Schluss. Wenn Du Ursachen erklärst, helfen Wörter wie weil, denn, deshalb und dadurch. Wenn Du Beispiele einfügst, helfen Formulierungen wie zum Beispiel, etwa oder das erkennt man daran.

Ohne Satzverknüpfungen wirkt eine Erklärung oft wie eine lose Sammlung von Sätzen. Mit Satzverknüpfungen entsteht ein klarer Gedankengang.


Schritt für Schritt eine Erklärung schreiben

Beim Schreiben einer Erklärung hilft Dir ein Schreibplan. So vermeidest Du, dass wichtige Informationen fehlen oder durcheinandergeraten.


Schritt 1: Thema und Leitfrage klären

Überlege zuerst, was genau erklärt werden soll. Aus einem großen Thema machst Du eine klare Leitfrage. Statt nur Wortarten zu schreiben, fragst Du zum Beispiel: Wie erkennt man ein Verb? oder Warum verändern Verben ihre Form? Eine klare Leitfrage macht Deinen Text genauer.


Schritt 2: Vorwissen sammeln

Sammle alles, was Du schon weißt. Notiere wichtige Begriffe, Beispiele und mögliche Schwierigkeiten. Frage Dich auch, was Deine Leserinnen und Leser vielleicht noch nicht wissen. Diese Adressatenorientierung ist besonders wichtig: Eine Erklärung für Kinder in Klasse 3 müsste anders aussehen als eine Erklärung für Deine Klasse.


Schritt 3: Informationen ordnen

Ordne Deine Informationen. Du kannst eine Mindmap, eine Tabelle oder eine einfache Reihenfolge nutzen. Prüfe, was zuerst erklärt werden muss, damit der Rest verstanden wird. Gute Erklärungen beginnen oft mit dem Grundbegriff und gehen dann zu Einzelheiten über.


Schritt 4: Erklärtext formulieren

Formuliere nun Deinen Text. Achte auf klare Sätze, passende Fachbegriffe und Beispiele. Vermeide Sprünge. Wenn Du einen neuen Gedanken beginnst, setze einen Absatz. Schreibe so, dass eine andere Person Deinem Gedankengang folgen kann.


Schritt 5: Überarbeiten

Die Überarbeitung ist ein wichtiger Teil des Schreibprozesses. Lies Deinen Text noch einmal mit einer Prüffrage: Kann jemand, der das Thema nicht gut kennt, meine Erklärung verstehen? Prüfe dann Inhalt, Aufbau, Sprache und Rechtschreibung. Besonders hilfreich ist es, Deinen Text einer anderen Person vorzulesen und nachzufragen, welche Stellen noch unklar sind.


Beispiele für Erklärungen in Klasse 6

Erklärungen können sich auf viele Themen des Deutschunterrichts beziehen. Du kannst erklären, wie man Satzglieder erkennt, warum man Absätze setzt, was eine Fabel ist oder wie man direkte Rede verwendet. Auch Themen aus anderen Fächern eignen sich: Wie funktioniert der Wasserkreislauf? Warum gibt es Tag und Nacht? Wozu braucht man Regeln in einer Gruppe?


Beispiel: Einen Begriff erklären

Leitfrage: Was ist ein Absatz?

Ein Absatz ist ein Abschnitt in einem Text. Er beginnt meistens in einer neuen Zeile. Absätze helfen dabei, verschiedene Gedanken voneinander zu trennen. Wenn ein neuer Gedanke beginnt, ein neuer Ort beschrieben wird oder ein anderer Schritt erklärt wird, kann ein Absatz sinnvoll sein. Dadurch wird der Text übersichtlicher. Leserinnen und Leser erkennen schneller, wie der Text aufgebaut ist.


Beispiel: Einen Ablauf erklären

Leitfrage: Wie überarbeitet man eine Erklärung?

Zuerst liest Du Deine Erklärung vollständig durch. Danach prüfst Du, ob die Leitfrage wirklich beantwortet wird. Anschließend kontrollierst Du, ob die Reihenfolge logisch ist. Danach achtest Du auf Satzverknüpfungen und erklärst unklare Fachbegriffe. Zum Schluss überprüfst Du Rechtschreibung, Zeichensetzung und Absätze. Durch diese Schritte wird Dein Text verständlicher und genauer.


Beispiel: Ursache und Wirkung erklären

Leitfrage: Warum helfen Beispiele beim Verstehen?

Beispiele helfen, weil sie einen allgemeinen Gedanken anschaulich machen. Wenn nur ein Fachbegriff genannt wird, bleibt die Bedeutung manchmal unklar. Durch ein Beispiel erkennen Leserinnen und Leser, wie der Begriff verwendet wird. Ein Beispiel verbindet neues Wissen mit etwas Bekanntem. Deshalb sind Beispiele besonders nützlich, wenn ein Thema schwierig oder neu ist.


Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest

Viele Erklärungen werden unverständlich, weil die Reihenfolge nicht stimmt oder weil Fachbegriffe nicht erklärt werden. Ein anderer häufiger Fehler ist, dass die Erklärung nur einzelne Informationen aufzählt, aber keine Zusammenhänge zeigt. Manchmal fehlen Beispiele oder die Leitfrage wird nicht genau beantwortet.

Du vermeidest diese Fehler, indem Du vor dem Schreiben planst, beim Schreiben Satzverknüpfungen nutzt und nach dem Schreiben überarbeitest. Besonders wichtig ist die Frage: Was muss jemand zuerst wissen, damit er den nächsten Schritt versteht?


Checkliste für Deine Erklärung

  1. Leitfrage: Meine Erklärung beantwortet eine klare Frage.
  2. Aufbau: Meine Erklärung hat Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  3. Reihenfolge: Die Informationen stehen in einer sinnvollen Ordnung.
  4. Fachbegriff: Schwierige Begriffe werden erklärt.
  5. Beispiel: Mindestens ein passendes Beispiel macht den Inhalt anschaulich.
  6. Satzverknüpfung: Wörter wie weil, deshalb, zuerst und danach zeigen Zusammenhänge.
  7. Sachlichkeit: Die Sprache ist ruhig, genau und ohne unnötige Wertungen.
  8. Adressatenorientierung: Die Erklärung passt zum Vorwissen der Zielgruppe.
  9. Überarbeitung: Inhalt, Sprache, Rechtschreibung und Zeichensetzung wurden geprüft.


Mini-Methode: Die 5-Finger-Erklärung

Die 5-Finger-Erklärung ist eine einfache Methode, mit der Du schnell prüfen kannst, ob Deine Erklärung vollständig ist. Jeder Finger steht für eine Frage. Der Daumen fragt: Worum geht es? Der Zeigefinger fragt: Was ist besonders wichtig? Der Mittelfinger fragt: Wie funktioniert es? Der Ringfinger fragt: Warum ist es so? Der kleine Finger fragt: Welches Beispiel hilft? Wenn Du alle fünf Fragen beantworten kannst, hast Du meist eine gute Grundlage für Deinen Erklärtext.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das Hauptziel einer Erklärung? (Einen Sachverhalt verständlich machen) (!Eine spannende Geschichte erzählen) (!Eine persönliche Meinung beweisen) (!Ein Ereignis möglichst kurz melden)




Welche Frage passt besonders gut zu einer Erklärung? (Warum passiert das) (!Wer hat gestern gewonnen) (!Welche Farbe gefällt dir) (!Wie teuer ist das Heft)




Was gehört typischerweise in die Einleitung einer Erklärung? (Thema und Leitfrage) (!Nur ein neues Hauptargument) (!Eine lange Personenbeschreibung) (!Ein überraschendes Ende)




Was macht den Hauptteil einer Erklärung verständlich? (Eine sinnvolle Reihenfolge) (!Möglichst viele Ausrufezeichen) (!Viele ungeklärte Fremdwörter) (!Unverbundene Einzelsätze)




Welche Formulierung zeigt einen Grund an? (weil) (!zuerst) (!gestern) (!vielleicht)




Warum sind Beispiele in Erklärungen hilfreich? (Sie machen einen Gedanken anschaulich) (!Sie ersetzen immer die Leitfrage) (!Sie machen den Schluss unnötig) (!Sie verwandeln jeden Text in eine Erzählung)




Was bedeutet Adressatenorientierung beim Erklären? (Die Erklärung wird an die Zielgruppe angepasst) (!Der Text wird ohne Absätze geschrieben) (!Die eigene Meinung steht immer im Mittelpunkt) (!Alle Fachbegriffe werden weggelassen)




Welche Textsorte informiert über ein vergangenes Ereignis mit W-Fragen? (Bericht) (!Erklärung) (!Gedicht) (!Märchen)




Was solltest Du bei Fachbegriffen in einer Erklärung tun? (Sie kurz erklären und mit Beispielen verbinden) (!Sie immer vermeiden) (!Sie ohne Zusammenhang sammeln) (!Sie nur in der Überschrift nennen)




Was ist ein sinnvoller letzter Schritt beim Schreiben einer Erklärung? (Den Text überarbeiten) (!Die Leitfrage entfernen) (!Alle Absätze löschen) (!Die Reihenfolge zufällig ändern)





Memory

Leitfrage Zentrale Erklärfrage
Fachbegriff Genaues Sachwort
Beispiel Anschauliche Verdeutlichung
Hauptteil Schrittweise Erklärung
Schluss Kurze Zusammenfassung
Adressat Zielperson des Textes
Satzverknüpfung Verbindung von Gedanken





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Leitfrage klären Planung
Vorwissen sammeln Ideensammlung
Informationen ordnen Struktur
Erklärtext schreiben Formulierung
Text überarbeiten Verbesserung






Kreuzworträtsel

Leitfrage Welche Frage steuert den ganzen Erklärtext?
Aufbau Wie nennt man die Ordnung aus Einleitung, Hauptteil und Schluss?
Beispiel Was macht einen schwierigen Gedanken anschaulich?
Fachwort Wie nennt man ein genaues Wort aus einem Fachgebiet?
Ursache Was erklärt, warum etwas geschieht?
Klarheit Was entsteht, wenn ein Text leicht verständlich ist?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Erklärung beantwortet eine klare

. Sie soll einen Sachverhalt möglichst

machen. In der Einleitung nennst Du das

. Im Hauptteil erklärst Du die Informationen in einer sinnvollen

. Schwierige Sachwörter nennt man

. Fachbegriffe sollten mit einem

verdeutlicht werden. Wörter wie weil, deshalb und dadurch zeigen einen

. Am Ende fasst der Schluss den wichtigsten

noch einmal zusammen. Beim Überarbeiten prüfst Du, ob die Erklärung zur

passt. Eine gute Erklärung ist sachlich, geordnet und

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriff erklären: Wähle einen Begriff aus dem Deutschunterricht, zum Beispiel Subjekt, Prädikat oder Absatz, und schreibe eine kurze Erklärung mit einem Beispiel.
  2. Erklärfrage finden: Formuliere zu fünf Alltagsthemen je eine Was-, Wie- oder Warum-Frage, aus der eine Erklärung entstehen kann.
  3. Beispiele sammeln: Sammle zu drei schwierigen Fachbegriffen passende Beispiele, die jüngeren Schülerinnen und Schülern beim Verstehen helfen könnten.
  4. Satzverknüpfungen markieren: Markiere in einem kurzen Sachtext Wörter wie weil, deshalb, zuerst, danach und zum Beispiel und erkläre, welche Funktion sie haben.


Standard

  1. Erklärtext schreiben: Schreibe eine Erklärung zur Frage, warum Absätze einen Text verständlicher machen, und nutze Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  2. Lernvideo auswerten: Sieh Dir das eingebundene Video an und notiere fünf Tipps, die Dir beim Schreiben einer Erklärung helfen.
  3. Textsorten vergleichen: Erstelle eine Tabelle, in der Du Erklärung, Beschreibung, Bericht und Anleitung mit je einem Merkmal und einem Beispiel unterscheidest.
  4. Partnerfeedback: Tausche eine Erklärung mit einer anderen Person, gib Rückmeldung zu Leitfrage, Aufbau, Beispielen und Verständlichkeit und überarbeite Deinen Text anschließend.


Schwer

  1. Erklärprojekt: Erstelle eine zweiseitige Lernhilfe für Klasse 5 zu einem Thema aus dem Deutschunterricht und baue mindestens zwei Beispiele und eine Checkliste ein.
  2. Adressatenorientierung: Schreibe dieselbe Erklärung einmal für Kinder der Klasse 3 und einmal für Deine Klasse und vergleiche anschließend Wortwahl, Satzlänge und Beispiele.
  3. Fehleranalyse: Verfasse absichtlich eine schlechte Erklärung mit mindestens fünf typischen Fehlern, tausche sie mit jemandem und lasse die Fehler finden und verbessern.
  4. Mündlich erklären: Bereite eine zweiminütige mündliche Erklärung zu einem Grammatikthema vor, trage sie vor und lasse Deine Zuhörerinnen und Zuhörer danach drei Verständnisfragen beantworten.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Erklärung: Erkläre einer jüngeren Person schriftlich, warum man beim Schreiben eines Textes eine Leitfrage braucht, und passe Sprache und Beispiele an diese Zielgruppe an.
  2. Analyse einer Erklärung: Untersuche einen kurzen Erklärtext aus einem Schulbuch und bewerte, ob Aufbau, Fachbegriffe, Beispiele und Satzverknüpfungen verständlich eingesetzt werden.
  3. Überarbeitung begründen: Überarbeite eine ungeordnete Erklärung und schreibe anschließend auf, welche Änderungen Du vorgenommen hast und warum sie den Text verbessern.
  4. Textsortenentscheidung: Entscheide bei drei kurzen Textausschnitten, ob es sich eher um Erklärung, Bericht, Beschreibung oder Anleitung handelt, und begründe Deine Entscheidung mit Textmerkmalen.
  5. Alltagsphänomen erklären: Wähle ein Alltagsphänomen, zum Beispiel Regenbogen, Fahrradfahren oder Pausenkonflikt, und verfasse eine Erklärung, die Ursache, Ablauf und Beispiel verbindet.
  6. Feedback nutzen: Lass Deine Erklärung von zwei Personen lesen, sammle Rückmeldungen und verfasse eine kurze Reflexion darüber, welche Hinweise besonders hilfreich waren.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du eine eigene schriftliche Erklärung zu einem Thema aus dem Deutschunterricht oder einem anderen Schulfach. Dein Text soll eine klare Leitfrage beantworten, einen geordneten Aufbau besitzen und mindestens ein Beispiel enthalten. Ergänze eine kurze Reflexion, in der Du erklärst, wie Du geplant, geschrieben und überarbeitet hast.

  1. Inhalt: Die Leitfrage wird vollständig und sachlich beantwortet.
  2. Aufbau: Einleitung, Hauptteil und Schluss sind erkennbar und sinnvoll verbunden.
  3. Sprache: Die Sätze sind klar, Fachbegriffe werden erklärt und Satzverknüpfungen zeigen Zusammenhänge.
  4. Anschaulichkeit: Beispiele, Vergleiche oder kleine Veranschaulichungen helfen beim Verstehen.
  5. Überarbeitung: Der Text wurde mithilfe von Feedback verbessert und die wichtigsten Änderungen werden begründet.




OERs zum Thema



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>