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Entscheiden, ob KI gebraucht wird

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Entscheiden, ob KI gebraucht wird



Entscheiden, ob KI gebraucht wird

Zielgruppe: Schule, Schwerpunkt Klasse 8
Zeitumfang: etwa 1–2 Unterrichtsstunden
Leitfrage: Brauchst Du für eine Aufgabe wirklich KI – oder ist eine andere Lösung einfacher, sicherer, genauer oder lernwirksamer?
Zentrale Kompetenz: Du kannst zwischen selbst denken und handeln, klassischen Werkzeugen und KI-Unterstützung begründet wählen, die Arbeit sinnvoll zwischen Mensch und KI aufteilen und das Ergebnis kontrollieren.


Einleitung

KI kann Texte formulieren, Bilder erzeugen, Daten sortieren, Ideen vorschlagen oder Programmcode erklären. Das bedeutet aber nicht, dass KI für jede Aufgabe das beste Werkzeug ist. Manchmal ist ein Taschenrechner schneller. Manchmal liefert eine Tabellenkalkulation nachvollziehbarere Ergebnisse. Manchmal brauchst Du eine verlässliche Originalquelle. Und manchmal ist die wichtigste Leistung gerade Dein eigenes Denken.

In diesem Lernkurs trainierst Du deshalb eine besonders wichtige Form von KI-Kompetenz: nicht sofort KI einzusetzen, sondern zuerst zu entscheiden, ob KI überhaupt gebraucht wird. Diese Haltung stärkt Deine Selbstständigkeit, Deine Medienkompetenz, Deine Quellenkritik und Deine Verantwortung für das Ergebnis.

Die UNESCO beschreibt KI-Kompetenz für Schülerinnen und Schüler unter anderem mit den Bereichen menschenzentrierte Haltung, Ethik, KI-Techniken und Anwendungen sowie Gestaltung von KI-Systemen. Besonders wichtig ist dabei, KI-Lösungen kritisch zu beurteilen und die menschliche Verantwortung nicht an ein System abzugeben. Dieser Kurs setzt genau dort an.


Lernziele

Nach dem Kurs kannst Du erklären, warum „KI kann das“ noch nicht bedeutet, dass „KI ist hier sinnvoll“. Du kannst ein Problem zuerst klären, verschiedene Werkzeuge vergleichen, Risiken erkennen, eine Mensch-KI-Arbeitsteilung planen und Deine Entscheidung begründen.

Du sollst am Ende bei einer neuen Aufgabe zwischen mindestens drei Handlungsoptionen wählen können: ohne digitales Werkzeug, mit einem klassischen digitalen Werkzeug oder mit KI-Unterstützung.


Warum diese Kompetenz wichtig ist

Wer immer sofort KI benutzt, kann Zeit verlieren, Fehler übersehen oder wichtige Lernschritte auslassen. Wer KI grundsätzlich ablehnt, verzichtet dagegen möglicherweise auf hilfreiche Unterstützung. Entscheidend ist deshalb nicht für oder gegen KI, sondern eine passende Werkzeugwahl.

Eine gute Entscheidung berücksichtigt mindestens fünf Fragen: Was ist das eigentliche Ziel? Wie schwierig ist die Aufgabe? Welche Daten oder Personen sind betroffen? Welche Fehler wären problematisch? Wer muss das Ergebnis am Ende verstehen und verantworten?

Ein Entscheidungsbaum macht sichtbar: Nicht jede Aufgabe führt automatisch zu KI. Manchmal endet der Weg bereits bei „selbst lösen“, „nachschlagen“, „Taschenrechner“, „Tabellenkalkulation“ oder „mit einer Person sprechen“.


Aktivierung und Diagnose


Drei schnelle Entscheidungen

Stell Dir vor, Du hast jeweils nur 20 Sekunden für eine erste Wahl. Entscheide spontan zwischen A: selbst lösen, B: klassisches Werkzeug nutzen und C: KI nutzen. Begründe danach, warum Du Dich so entschieden hast.

Situation A: selbst B: klassisches Werkzeug C: KI
Du sollst 17 · 24 berechnen. Kopfrechnen möglich Taschenrechner sehr passend meistens unnötig
Du sollst zehn Messwerte mitteln und ein Diagramm erstellen. möglich, aber aufwendig Tabellenkalkulation sehr passend höchstens ergänzend
Du brauchst drei Ideen für einen Einstieg in eine selbst geschriebene Kurzgeschichte. sinnvoll nur begrenzt passend möglicherweise hilfreich
Du sollst erklären, was Du persönlich an einer Romanfigur mutig findest. besonders wichtig kaum nötig höchstens als Gegenposition
Du musst prüfen, ob ein angebliches historisches Zitat wirklich belegt ist. eigenes Prüfen nötig Suchmaschine, Bibliothek und Originalquelle sehr wichtig nur als Hinweisgeber, nicht als Beweis
Ihr plant ein Klassenprojekt und müsst Aufgaben, Termine und Verantwortlichkeiten ordnen. menschliche Abstimmung nötig Projektplan oder Tabelle sehr passend ergänzend für Vorschläge möglich

Diagnosefrage: Bei welcher Situation war Deine Entscheidung am unsichersten? Genau dort beginnt gute KI-Kompetenz.


Verständliche Einführung: KI ist ein Werkzeug, keine Pflicht

Ein Werkzeug ist dann sinnvoll, wenn seine Eigenschaften zu Deinem Problem passen. Für eine Schraube brauchst Du keinen Hammer. Genauso brauchst Du für eine einfache Rechnung nicht automatisch ein Sprachmodell.

KI-Systeme können besonders nützlich sein, wenn Du beispielsweise viele mögliche Ideen vergleichen möchtest, eine erste Struktur brauchst, Formulierungsvarianten untersuchen willst oder eine Erklärung auf unterschiedlichen Niveaus ausprobieren möchtest. Gleichzeitig können generative KI-Systeme überzeugend klingende, aber falsche oder unbelegte Aussagen erzeugen. Deshalb bleibt das Prüfen wichtig.

Das Video zeigt anschaulich, was mit KI gemeint sein kann. Für diesen Kurs ist aber noch wichtiger: Du entscheidest, welche Rolle ein KI-System in Deiner Aufgabe bekommt.


Human Agency: Du bleibst handlungsfähig

Human Agency bedeutet hier: Du setzt das Ziel, Du bestimmst die Regeln, Du entscheidest über den Einsatz von Werkzeugen und Du übernimmst Verantwortung für das Ergebnis. KI kann Dir Vorschläge machen. Sie sollte Dir nicht unbemerkt die eigentliche Entscheidung abnehmen.

Ein einfaches Beispiel: Wenn Du eine Erörterung schreibst, kann KI mögliche Gegenargumente nennen. Welche Argumente überzeugend sind, welche Quellen belastbar sind und welche Position Du begründet vertrittst, bleibt Deine Aufgabe.


Der STOPP-Check zur Werkzeugwahl

Nutze vor dem KI-Einsatz den STOPP-Check. Er hilft Dir, systematisch statt impulsiv zu entscheiden.

Buchstabe Frage Was Du klärst
S – Situation Was ist das eigentliche Problem? Ziel, Auftrag, Zielgruppe, Zeit und Qualitätsanspruch
T – Tools Welche Werkzeuge kommen infrage? eigenes Wissen, Gespräch, Buch, Suche, Rechner, Tabelle, Grafikprogramm, KI
O – Offenheit und Risiken Welche Daten, Fehler oder Folgen sind kritisch? Datenschutz, Quellen, Fairness, Sicherheit, mögliche Täuschung
P – Plan Wer macht welchen Teil? Mensch-KI-Arbeitsteilung und Projektsteuerung
P – Prüfen Wie kontrollierst Du das Ergebnis? Gegenrechnung, Originalquelle, Vergleich, Test, Feedback und Dokumentation

Merksatz: Erst Problem klären, dann Werkzeug wählen, danach Ergebnis prüfen.


Werkzeugwahl systematisch treffen


Vier Werkzeugstufen

Du kannst viele Aufgaben mit einer einfachen Werkzeugleiter betrachten. Je weiter Du nach unten gehst, desto stärker wird technische Unterstützung.

Stufe Werkzeugart Typische Stärke Beispiel
1 eigenes Denken, Papier, Gespräch Verständnis, Urteil, persönliche Perspektive Stellungnahme, Skizze, erstes Überschlagen
2 klassische Werkzeuge klare, nachvollziehbare Funktion Taschenrechner, Wörterbuch, Tabellenkalkulation
3 Suche und geprüfte Informationsquellen Belege und recherchierbare Fakten Bibliothek, seriöse Websites, Originalquellen
4 KI-Systeme Muster, Vorschläge, Varianten, sprachliche oder bildliche Generierung Ideen vergleichen, Entwurf erklären lassen, Codehinweise bekommen

Die höchste Stufe ist nicht automatisch die beste. Gute Werkzeugwahl heißt oft: die einfachste passende Lösung wählen.


Entscheidungsmatrix: Brauche ich KI?

Bewerte eine Aufgabe mit den folgenden Kriterien. Es geht nicht um eine starre Punktzahl, sondern um eine begründete Abwägung.

Kriterium Eher ohne KI KI kann sinnvoll sein
Aufgabe ist einfach und eindeutig ja selten
Du musst die Grundfertigkeit selbst üben ja nur als Feedback nach dem eigenen Versuch
Viele Varianten oder Ideen sind hilfreich manchmal häufig
Es geht um persönliche Erfahrung oder eigenes Urteil überwiegend höchstens als Gegenperspektive
Vertrauliche oder personenbezogene Daten sind nötig ja nur mit ausdrücklich freigegebenem, datenschutzkonformem Verfahren
Fehler könnten Menschen stark benachteiligen menschliche Prüfung unverzichtbar nur mit besonders strenger Kontrolle
Das Ergebnis muss exakt berechnet werden Rechner, Formel oder Fachsoftware oft besser nur ergänzend zur Erklärung
Belege und Originalquellen sind entscheidend Recherche in verlässlichen Quellen KI höchstens zum Finden von Suchbegriffen


Mensch-KI-Arbeitsteilung

Eine gute Zusammenarbeit bedeutet nicht, dass die KI „die Aufgabe macht“. Teile die Arbeit so auf, dass Du wichtige Denk- und Entscheidungsleistungen behältst.

Phase Mensch KI kann unterstützen
Problem verstehen Auftrag lesen, Ziel und Kriterien festlegen Verständnisfragen sammeln
Ideen entwickeln eigene erste Ideen notieren zusätzliche Varianten vorschlagen
Informationen beschaffen Quellen auswählen und bewerten Suchbegriffe oder Prüffragen vorschlagen
Bearbeiten Entscheidungen treffen und Zusammenhänge herstellen Entwürfe, Beispiele oder Alternativen liefern
Prüfen Fakten, Quellen, Rechenwege, Fairness und Passung kontrollieren Gegenargumente oder mögliche Fehler nennen
Verantworten Ergebnis erklären, kennzeichnen und vertreten keine Verantwortung übernehmen

Wichtig: Je höher das Risiko einer falschen Entscheidung, desto wichtiger sind menschliche Kontrolle, verlässliche Fachquellen und nachvollziehbare Verfahren.


Projektsteuerung mit KI

Bei Gruppenprojekten kann KI helfen, Arbeitspakete vorzuschlagen oder einen ersten Zeitplan zu strukturieren. Die Gruppe muss aber selbst festlegen, was wirklich gebraucht wird, welche Aufgaben verteilt werden und wann geprüft wird.

Ein einfaches Projektprotokoll kann fünf Spalten haben: Aufgabe – Werkzeug – Verantwortliche Person – Prüfschritt – Ergebnis. Wenn KI verwendet wurde, ergänzt Ihr: Wofür? Welche Eingabe? Was wurde übernommen? Was wurde verändert? Wie wurde geprüft?


Datenschutz, Sicherheit, Fairness und Transparenz

Bevor Du Inhalte in ein KI-System eingibst, musst Du überlegen, ob diese Informationen dort überhaupt hingehören. Namen, private Fotos, Gesundheitsdaten, Adressen, Passwörter, interne Schulunterlagen oder vertrauliche Informationen sind keine gewöhnlichen Übungsdaten.

Für schulische Aufgaben gilt: Nutze nur freigegebene Werkzeuge und beachte die Regeln Deiner Schule und Deiner Lehrkraft. Verwende möglichst keine personenbezogenen oder vertraulichen Daten. Ersetze reale Namen in Übungsfällen durch erfundene Namen.

Fairness bedeutet, darauf zu achten, ob Vorschläge bestimmte Gruppen benachteiligen, stereotype Rollenbilder verstärken oder nur eine Perspektive zeigen. Transparenz bedeutet, sichtbar zu machen, wo KI beteiligt war. Sicherheit bedeutet unter anderem, riskante Inhalte nicht ungeprüft zu übernehmen.


Quellenkritik: KI-Ausgabe ist noch kein Beleg

Ein KI-Text kann korrekt wirken, obwohl einzelne Details falsch sind. Deshalb brauchst Du bei überprüfbaren Aussagen geeignete Quellen. Eine von KI genannte Quelle muss tatsächlich existieren und zum behaupteten Inhalt passen.

Eine gute Prüfkette lautet: Behauptung markieren → Originalquelle suchen → Quelle beurteilen → Aussage vergleichen → Ergebnis dokumentieren.

Datei:Fact-Checking by Jananie Kulandaivelu for the Wikimedia Foundation.webm


Vier Fragen an eine Quelle

Frage Woran Du denkst
Wer? Wer ist Autorin, Autor oder herausgebende Institution?
Woher? Gibt es eine nachvollziehbare Originalquelle?
Wann? Ist die Information aktuell genug für die Aufgabe?
Wozu? Informiert die Quelle, wirbt sie, überzeugt sie oder unterhält sie?


Fachübergreifende Beispiele


Informatik

Du programmierst ein kleines Quiz. Ein Fehler verhindert, dass die Punkte richtig gezählt werden. Bevor Du KI fragst, liest Du die Fehlermeldung, überprüfst Variablen und testest einzelne Programmteile. Wenn Du danach KI nutzt, gibst Du nur den notwendigen Beispielcode ein und verlangst eine Erklärung statt einfach fertigen Ersatzcode. Danach testest Du die vorgeschlagene Änderung selbst.

Kompetenz: Debugging, Algorithmus, Datenschutz, Künstliche Intelligenz


Deutsch

Du sollst eine eigene Erörterung schreiben. KI könnte Dir einen fertigen Text erzeugen, aber dann würdest Du zentrale Lernschritte auslagern. Sinnvoller kann sein: zuerst selbst These, Argumente und Beispiele formulieren, danach KI um zwei Gegenargumente bitten und diese kritisch prüfen.

Kompetenz: Argumentation, Quellenkritik, Schreibprozess, Medienkompetenz


Mathematik

Eine Klasse wertet 60 Umfrageantworten aus. Mittelwert, Häufigkeiten und Diagramme lassen sich mit Tabellenkalkulation zuverlässig und nachvollziehbar berechnen. Eine KI kann anschließend helfen, mögliche Interpretationen zu formulieren. Die Zahlen müssen aber aus der Tabelle geprüft werden.

Kompetenz: Statistik, Daten, Diagramm, Tabellenkalkulation


Technik

Ihr plant einen kleinen Bewässerungssensor für den Schulgarten. KI kann Ideen für Bauteile oder Programmstrukturen liefern. Ob ein Bauteil zur vorhandenen Spannung passt und sicher betrieben werden kann, prüft Ihr anhand technischer Datenblätter und mit der Lehrkraft.

Kompetenz: Technik, Sensor, Planung, Sicherheit


Geschichte

Du untersuchst ein angebliches Zitat einer historischen Person. Eine KI kann Dir Suchbegriffe nennen, ist aber keine historische Quelle. Entscheidend sind Editionen, Archive, wissenschaftliche Literatur oder andere belastbare Nachweise.

Kompetenz: historische Quelle, Quellenkritik, Geschichte, Recherche


Kunst

Für ein Plakat sammelst Du zuerst eigene Motive, Farben und Botschaften. KI kann zusätzliche Varianten liefern. Danach vergleichst Du: Welche Gestaltung passt zur Zielgruppe? Welche Elemente sind wirklich Deine Entscheidung? Sind verwendete Materialien und Bildrechte geklärt? KI ersetzt nicht Deine gestalterische Begründung.

Kompetenz: Bildgestaltung, Urheberrecht, Kreativität, Kunst


Ethik

Ein KI-System schlägt vor, welche Schülerinnen und Schüler für ein Förderangebot ausgewählt werden sollen. Hier geht es um Menschen und mögliche Benachteiligung. Eine automatische Empfehlung darf nicht einfach übernommen werden. Kriterien müssen transparent, fair und überprüfbar sein; Menschen tragen Verantwortung.

Kompetenz: Ethik, Fairness, Verantwortung, Diskriminierung


Gemeinschaftskunde

Du recherchierst Argumente zu einer kommunalen Streitfrage. KI kann mögliche Positionen sammeln, aber sie darf nicht Deine politische Urteilsbildung ersetzen. Vergleiche verschiedene seriöse Quellen, unterscheide Fakten und Wertungen und begründe Deine eigene Position.

Kompetenz: Demokratie, Urteilsbildung, Medienkompetenz, Gemeinschaftskunde


Wirtschaft

Ihr vergleicht Angebote für ein Klassenprojekt. Preise, Mengen und Gesamtkosten gehören in eine Tabelle. KI kann helfen, Kriterien zu sammeln oder Verhandlungssituationen zu simulieren. Die wirtschaftliche Entscheidung soll aber auf nachvollziehbaren Daten beruhen.

Kompetenz: Wirtschaft, Kosten, Nutzen, Entscheidung


Realistische Anwendungssituation: Das Schulprojekt

Die Klasse 8 plant einen Aktionstag „Unsere Schule spart Ressourcen“. Ihr habt 250 Euro Budget. Vier Gruppen sollen Informationsplakate, eine kleine Umfrage, eine Präsentation und eine Auswertung vorbereiten. Ihr habt zwei Unterrichtsstunden zur Planung und eine Woche für die Umsetzung.

Eure Gruppe erhält folgende Aufträge: Die Umfrageergebnisse sollen ausgewertet werden. Ein kurzer Einladungstext wird benötigt. Für drei Stationen sollen verständliche Erklärungen entstehen. Außerdem soll geprüft werden, ob Fotos von Schülerinnen und Schülern veröffentlicht werden dürfen.

Die Herausforderung ist nicht, möglichst viel KI zu benutzen. Die Herausforderung ist, für jeden Teilauftrag ein passendes Werkzeug zu wählen.


Material A: Umfragedaten

Antwort Anzahl
Licht in leeren Räumen ausschalten 38
Mehrwegflaschen nutzen 31
Geräte vollständig ausschalten 27
Papier sparen 22
Keine Angabe 7

Auftrag: Berechne zunächst die Gesamtzahl der Nennungen und stelle die Daten in einem geeigneten Diagramm dar. Entscheide dann, ob Du dafür KI brauchst.

Hinweis: Für eine exakte Berechnung und ein Diagramm ist eine Tabellenkalkulation meist das passendere Werkzeug. KI kann später beim Formulieren einer vorsichtigen Interpretation helfen.


Material B: Einladung

Die Einladung soll freundlich, klar und höchstens 80 Wörter lang sein. Sie muss Datum, Ort, Ziel des Aktionstags und eine Handlungsaufforderung enthalten.

Auftrag: Schreibe zunächst selbst eine Rohfassung. Danach darfst Du entscheiden, ob Du eine zweite Formulierung von einer KI zum Vergleich erzeugen möchtest. Markiere anschließend, welche Formulierungen Du bewusst übernommen oder verworfen hast.


Material C: Fotoveröffentlichung

Für das Plakat gibt es Fotos von Schülerinnen und Schülern. Einige Personen sind klar erkennbar.

Auftrag: Entscheide, ob Du diese Fotos einfach in ein frei zugängliches KI-System hochladen würdest. Begründe Deine Entscheidung mit Datenschutz, Einwilligung, Zweck und Risiko.

Erwartete Richtung: Ohne klare Freigabe und geeignete Regeln sollten identifizierbare Fotos nicht einfach an ein externes KI-System weitergegeben werden.


Material D: Drei Erklärstationen

Die Stationen behandeln Energieverbrauch, Abfallvermeidung und nachhaltigen Konsum.

Auftrag: Entscheidet, welche Arbeitsteilung sinnvoll ist. Eine mögliche Lösung lautet: Menschen wählen Lernziel und Quellen; KI schlägt verständliche Erklärvarianten vor; die Gruppe prüft Fakten an den Quellen; Menschen gestalten die endgültigen Stationen.


PISA-nahe Entscheidungsaufgabe

Du bekommst drei Handlungspläne.

Plan Beschreibung
Plan A Für jede Teilaufgabe wird sofort KI verwendet.
Plan B KI wird vollständig verboten; alle Aufgaben werden ohne digitale Unterstützung erledigt.
Plan C Für Rechnen und Diagramme wird Tabellenkalkulation verwendet, für Quellen werden verlässliche Informationsangebote genutzt, KI wird nur für ausgewählte Ideen- und Formulierungsvarianten eingesetzt und jedes KI-Ergebnis wird geprüft.

Aufgabe: Wähle den besten Plan. Begründe Deine Entscheidung mit mindestens vier Kriterien aus dem STOPP-Check. Nenne außerdem eine Situation, in der Du den Plan verändern würdest.

Diese Aufgabe ist PISA-nah, weil Du Informationen aus mehreren Materialien verbinden, Werkzeuge vergleichen, eine Entscheidung treffen und diese auf eine reale Situation übertragen musst.


Typische Fehlentscheidungen

Fehlentscheidung Warum problematisch? Bessere Strategie
„KI ist neu, also ist KI besser.“ Neuheit sagt nichts über Passung aus. Werkzeug nach Aufgabe auswählen.
„Die KI klingt sicher, also stimmt es.“ Sprachliche Sicherheit ist kein Wahrheitsbeweis. Aussagen an Quellen prüfen.
„Ich kopiere das Ergebnis direkt.“ Eigene Kontrolle und Lernprozess fehlen. Erst prüfen, verändern und begründen.
„Ich lade alles hoch, damit die KI mehr weiß.“ Unnötige Daten erhöhen Datenschutz- und Sicherheitsrisiken. Nur notwendige, freigegebene und möglichst anonymisierte Daten verwenden.
„Die KI entscheidet, wer recht hat.“ Wertentscheidungen brauchen Kriterien und Verantwortung. Perspektiven vergleichen und menschlich urteilen.


Unterrichtsablauf für 1–2 Stunden


Variante für etwa 45 Minuten

  1. Aktivierung: 5 Minuten – Drei schnelle Werkzeugentscheidungen und kurze Begründung.
  2. Einführung: 10 Minuten – STOPP-Check und Werkzeugstufen kennenlernen.
  3. Anwendung: 15 Minuten – Schulprojekt in Kleingruppen bearbeiten.
  4. Vergleich: 10 Minuten – Gruppen stellen unterschiedliche Werkzeugentscheidungen gegenüber.
  5. Reflexion: 5 Minuten – persönlicher Merksatz: „Ich nutze KI, wenn …; ich nutze sie nicht, wenn …“.


Variante für etwa 90 Minuten

  1. Diagnose: 10 Minuten – Abstimmung zu sechs Alltagssituationen.
  2. Input: 15 Minuten – Human Agency, STOPP-Check, Datenschutz und Quellenkritik.
  3. Fachstationen: 20 Minuten – Beispiele aus Deutsch, Mathematik, Geschichte, Technik oder Wirtschaft.
  4. Anwendungssituation: 25 Minuten – Schulprojekt mit Material A bis D.
  5. Selbstkontrolle: 10 Minuten – interaktive Aufgaben.
  6. Transfer: 10 Minuten – eigene Entscheidungssituation entwickeln und begründen.


Medienimpuls: KI in der Schule

Beobachtungsauftrag: Notiere während des Videos zwei Beispiele, bei denen KI unterstützen kann, und zwei Stellen, an denen menschliches Verstehen oder Entscheiden unverzichtbar bleibt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist der beste erste Schritt vor einem KI-Einsatz? (Das Ziel und die Aufgabe klären) (!Sofort einen möglichst langen Prompt schreiben) (!Das erste KI-Ergebnis übernehmen) (!Nur prüfen, ob das Werkzeug kostenlos ist)




Welche Lösung ist für das exakte Berechnen vieler Tabellenwerte meist besonders passend? (Eine Tabellenkalkulation) (!Eine Bild-KI) (!Ein Chatbot ohne Gegenrechnung) (!Eine zufällige Internetseite)




Was bedeutet Human Agency beim KI-Einsatz? (Der Mensch setzt Ziele, entscheidet und verantwortet) (!Die KI übernimmt alle Entscheidungen) (!Das schnellste Werkzeug entscheidet automatisch) (!Nur Programmierende dürfen Entscheidungen treffen)




Wann ist Quellenkritik besonders wichtig? (Wenn eine überprüfbare Behauptung übernommen werden soll) (!Nur wenn ein Text sehr kurz ist) (!Nur bei handschriftlichen Texten) (!Nur wenn keine Technik benutzt wurde)




Welche Arbeitsteilung ist bei einer Erörterung sinnvoll? (Eigene Argumente entwickeln und KI höchstens ergänzend prüfen lassen) (!Den vollständigen Text ungeprüft erzeugen lassen) (!Nur die längste KI-Antwort abgeben) (!Eigene Gedanken durch KI ersetzen)




Was ist bei personenbezogenen Daten vor einer KI-Eingabe wichtig? (Prüfen, ob die Daten überhaupt eingegeben werden dürfen und nötig sind) (!Möglichst viele Daten eingeben) (!Namen ergänzen, damit die Antwort genauer wird) (!Private Daten immer automatisch hochladen)




Welche Aussage über KI-Ausgaben ist richtig? (Sie müssen bei wichtigen Fakten überprüft werden) (!Sie sind immer Quellen) (!Sie sind automatisch neutral) (!Sie enthalten nie erfundene Angaben)




Wann kann KI besonders hilfreich sein? (Wenn mehrere Ideen oder Varianten verglichen werden sollen) (!Wenn eine Grundrechenart ohne Hilfsmittel geübt wird) (!Wenn ein Originalzitat exakt belegt werden muss) (!Wenn eine persönliche Entscheidung vollständig abgegeben werden soll)




Was gehört zur Transparenz beim schulischen KI-Einsatz? (KI-Unterstützung und eigene Prüfschritte nachvollziehbar machen) (!KI-Nutzung grundsätzlich verbergen) (!Nur das Endergebnis zeigen) (!Prüfschritte weglassen)




Welche Entscheidung zeigt besonders gute KI-Kompetenz? (Das einfachste passende Werkzeug wählen und das Ergebnis kontrollieren) (!Immer das technisch aufwendigste Werkzeug wählen) (!KI grundsätzlich für jede Aufgabe verwenden) (!Alle digitalen Werkzeuge vermeiden)





Memory

Human Agency Mensch setzt Ziel und behält Verantwortung
Quellenkritik Behauptungen an verlässlichen Belegen prüfen
Datenschutz Persönliche Informationen schützen
Fairness Benachteiligungen und einseitige Muster beachten
Transparenz KI-Beteiligung nachvollziehbar machen
Werkzeugwahl Passende Lösung statt automatischem KI-Einsatz wählen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Situation klären Ziel und Problem verstehen
Werkzeuge vergleichen Menschliche und technische Möglichkeiten abwägen
Risiken prüfen Datenschutz, Fehlerfolgen und Fairness beachten
Arbeitsteilung planen Aufgaben zwischen Mensch und KI sinnvoll verteilen
Ergebnis kontrollieren Quellen, Rechenwege und Entscheidungen überprüfen





Kreuzworträtsel

Transparenz Wie heißt das Prinzip, KI-Beteiligung nachvollziehbar zu machen?
Datenschutz Welcher Begriff bezeichnet den Schutz personenbezogener Informationen?
Quellenkritik Wie heißt das systematische Prüfen von Herkunft und Zuverlässigkeit einer Information?
Verantwortung Was bleibt beim Menschen, auch wenn KI unterstützt?
Fairness Welcher Begriff steht für das Vermeiden ungerechter Benachteiligung?
Entscheidung Wie heißt die begründete Wahl zwischen mehreren Handlungsoptionen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Vor dem Einsatz von KI solltest Du zuerst die

und das Ziel klären.
Danach vergleichst Du verschiedene

, statt automatisch KI zu wählen.
Bei persönlichen Informationen ist der

besonders wichtig.
Überprüfbare Aussagen sollten mit verlässlichen

verglichen werden.
Die Aufteilung von Aufgaben zwischen Mensch und Technik nennt man hier Mensch-KI-

.
Auch bei guter Unterstützung bleibt die

für schulische Entscheidungen beim Menschen.
Wenn ein System Gruppen unterschiedlich behandelt, musst Du besonders auf

achten.
Ein sinnvoller KI-Einsatz endet immer mit einem eigenen

.




Selbstkontrolle: Mein KI-Entscheidungsprotokoll

Fülle nach einer Aufgabe diese Tabelle aus. Sie ist gleichzeitig eine kurze Selbstkontrolle.

Prüffrage Meine Antwort
Was war mein eigentliches Ziel?
Welche drei Werkzeuge kamen infrage?
Warum habe ich dieses Werkzeug gewählt?
Welche Risiken gab es?
Was habe ich selbst gemacht?
Was hat KI gegebenenfalls gemacht?
Wie habe ich Fakten oder Ergebnisse geprüft?
Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?


Reflexion

Beantworte zum Abschluss drei Sätze schriftlich.

  1. KI sinnvoll einsetzen: „KI hilft mir besonders, wenn …“
  2. KI bewusst nicht einsetzen: „Ich verzichte auf KI, wenn …“
  3. Menschliche Verantwortung: „Eine Entscheidung gebe ich nicht an KI ab, wenn …“

Vergleiche Deine Antworten mit einer anderen Person. Sucht anschließend eine Situation, bei der Ihr unterschiedlich entschieden habt. Entscheidend ist nicht, dass Ihr dieselbe Wahl trefft, sondern dass Ihr Eure Kriterien offenlegt und begründet.


Transfer

Übertrage den STOPP-Check auf eine Aufgabe aus Deinem eigenen Schulalltag. Geeignet sind zum Beispiel Hausaufgaben, Referatsvorbereitung, Vokabellernen, Programmieren, Recherche, Bildgestaltung, Prüfungsvorbereitung oder Gruppenarbeit.

Formuliere am Ende einen eigenen Entscheidungsgrundsatz mit dieser Struktur:

„Ich nutze KI nur dann, wenn … . Ich behalte selbst … . Ich prüfe … . Ich dokumentiere … .“


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Werkzeugvergleich: Wähle eine einfache Schulaufgabe und notiere drei mögliche Werkzeuge. Begründe, welches davon am besten passt.
  2. KI-Ampel: Gestalte ein Plakat mit grünen, gelben und roten Beispielen für sinnvollen, prüfpflichtigen und ungeeigneten KI-Einsatz.
  3. Quellencheck: Nimm eine überprüfbare Aussage und dokumentiere in drei Schritten, wie Du sie ohne KI verifizieren würdest.
  4. Mensch oder Maschine: Fotografiere oder zeichne vier Alltagssituationen und ordne zu, welche Tätigkeit besser ein Mensch, ein klassisches Werkzeug oder eine KI übernimmt.


Standard

  1. Entscheidungsbaum: Entwickle einen eigenen Entscheidungsbaum mit mindestens sechs Fragen, der Mitschülerinnen und Mitschülern bei der KI-Werkzeugwahl hilft.
  2. Mensch-KI-Protokoll: Bearbeite eine kleine Aufgabe mit KI-Unterstützung und dokumentiere klar, was von Dir und was vom System stammt.
  3. Fächervergleich: Vergleiche KI-Einsatz in zwei Schulfächern und erkläre, warum dort unterschiedliche Regeln oder Prüfschritte sinnvoll sein können.
  4. Interview zur KI-Nutzung: Befrage eine Lehrkraft, eine Mitschülerin oder einen Mitschüler dazu, wann KI hilfreich und wann störend ist. Werte die Kriterien aus.


Schwer

  1. Schulprojekt planen: Entwirf für ein reales Klassenprojekt einen Werkzeugplan mit Zeit, Zuständigkeiten, Datenschutz, Prüfschritten und Kennzeichnung von KI-Nutzung.
  2. Fairness prüfen: Entwickle zwei unterschiedliche Personenprofile für dieselbe Entscheidungssituation und untersuche, ob ein KI-System unterschiedlich reagiert. Vermeide echte personenbezogene Daten.
  3. KI gegen Nicht-KI: Löse dieselbe komplexe Aufgabe einmal mit klassischen Werkzeugen und einmal mit KI-Unterstützung. Vergleiche Zeit, Qualität, Nachvollziehbarkeit und Lerngewinn.
  4. Regeln für die Klasse: Entwickelt in einer Gruppe fünf Regeln für verantwortlichen KI-Einsatz im Unterricht. Begründet jede Regel und diskutiert mögliche Ausnahmen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Werkzeugentscheidung begründen: Eine Mitschülerin möchte für das Berechnen des Klassendurchschnitts eine generative KI verwenden. Entwickle eine bessere Werkzeugstrategie und begründe sie.
  2. Mensch-KI-Arbeitsteilung planen: Für ein Referat über ein historisches Ereignis sollst Du festlegen, was die Gruppe selbst macht, was klassische Recherche übernimmt und wo KI höchstens unterstützen darf. Begründe die Reihenfolge.
  3. Risikoabwägung: Eine Gruppe möchte Fotos vom Schulfest in ein frei zugängliches KI-System laden, um automatisch ein Plakat zu erzeugen. Analysiere mindestens drei Risiken und schlage eine sichere Alternative vor.
  4. Fehlerfolgen vergleichen: Vergleiche die Folgen eines KI-Fehlers bei einer Ideensammlung für eine Geschichte mit einem KI-Fehler bei einer Empfehlung über die Vergabe eines Förderplatzes. Erkläre, warum die Kontrolle unterschiedlich streng sein muss.
  5. PISA-nahe Transferaufgabe: Du sollst Daten aus einer Umfrage auswerten, einen Informationstext schreiben und eine Entscheidung für die Schulleitung vorbereiten. Wähle für jeden Teil ein Werkzeug und begründe Deine Auswahl.
  6. Transparenzkonzept: Entwickle eine kurze Regel, mit der eine Klasse sichtbar machen kann, wo KI in Projekten eingesetzt wurde, ohne den eigenen Lernprozess zu verstecken.
  7. Gegenposition prüfen: Formuliere eine Situation, in der KI zunächst sinnvoll wirkt, nach Anwendung des STOPP-Checks aber nicht die beste Lösung ist. Begründe den Wechsel.


Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe kennst, sondern Entscheidungen nachvollziehbar treffen kannst.

  1. Problemverständnis: Du kannst Ziel, Rahmenbedingungen und Risiko einer Aufgabe beschreiben.
  2. Werkzeugwahl: Du kannst mindestens drei mögliche Werkzeuge vergleichen.
  3. Human Agency: Du behältst wesentliche Denk-, Prüf- und Entscheidungsleistungen selbst.
  4. Quellenkritik: Du überprüfst belegbare Aussagen mit geeigneten Quellen.
  5. Datenschutz und Sicherheit: Du erkennst problematische Daten und vermeidest unnötige Weitergabe.
  6. Fairness: Du achtest auf mögliche Benachteiligungen und einseitige Perspektiven.
  7. Transparenz: Du kannst erklären, wann und wofür KI genutzt wurde.
  8. Projektsteuerung: Du planst Zuständigkeiten, Prüfschritte und Zeit sinnvoll.
  9. Transfer: Du kannst den STOPP-Check auf eine neue Situation anwenden und Deine Entscheidung begründen.




OERs zum Thema

  1. UNESCO: AI competency framework for students – internationaler Kompetenzrahmen mit menschenzentrierter, ethischer und anwendungsbezogener Perspektive.
  2. OECD: PISA 2022 ICT Framework – Rahmen zu digitalem Problemlösen, Planen, Ausführen und Reflektieren.
  3. EU-Verordnung über Künstliche Intelligenz – enthält unter anderem Regelungen zur KI-Kompetenz.
  4. Wikimedia Commons: Decision tree using flow chart symbols – frei lizenziertes Beispiel für einen Entscheidungsbaum.
  5. Wikimedia Commons: Kritisches Denken – CC0-Grafik zum kritischen Denken.
  6. Wikimedia Commons: DataPrivacy – frei lizenziertes Bild zum Datenschutz.
  7. Wikimedia Commons: Machine-Learning-Ethik – CC-BY-SA-Grafik.
  8. Wikimedia Commons: Information literacy word cloud – CC0-Grafik zur Informationskompetenz.



Verknüpfte Lernbereiche

Entscheiden, ob KI gebraucht wird

  1. Informatik: Algorithmen, Debugging, Daten und Mensch-Computer-Interaktion
  2. Deutsch: Argumentation, Schreibprozess, Quellenkritik und Sprachbewusstsein
  3. Mathematik: Daten, Statistik, Modellierung und nachvollziehbare Berechnungen
  4. Technik: Systemplanung, Sensorik, Sicherheit und technische Dokumentation
  5. Geschichte: Quellenkritik, Belege und historische Urteilsbildung
  6. Kunst: Gestaltung, Kreativität, Bildrechte und bewusste Medienwahl
  7. Ethik: Verantwortung, Fairness, Menschenwürde und Folgen von Entscheidungen
  8. Gemeinschaftskunde: Demokratie, politische Urteilsbildung und Medienkompetenz
  9. Wirtschaft: Kosten-Nutzen-Abwägung, Ressourcen, Effizienz und Entscheidungen
  10. Medienbildung: Datenschutz, Informationskompetenz, Transparenz und Sicherheit


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