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Einen persönlichen Brief schreiben - Schreibformen

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Einen persönlichen Brief schreiben - Schreibformen



Einleitung

Ein persönlicher Brief ist eine Schreibform, mit der Du einer vertrauten Person etwas mitteilst, erzählst, fragst, dankst, gratuliert, tröstest oder eine Beziehung pflegst. Er richtet sich meist an Freundinnen und Freunde, Familienmitglieder, Bekannte oder Menschen, zu denen Du eine persönliche Verbindung hast. Anders als ein formeller Brief darf ein persönlicher Brief wärmer, näher und individueller klingen. Trotzdem braucht er eine klare Struktur, verständliche Sprache und eine passende Adressatenorientierung.

Beim Schreiben eines persönlichen Briefes lernst Du mehr als nur eine äußere Form. Du übst, Gedanken zu ordnen, Erlebnisse anschaulich zu erzählen, Gefühle sprachlich auszudrücken, Fragen zu stellen und auf eine andere Person einzugehen. Dadurch verbindet diese Schreibform Kommunikation, Erzählen, Beschreibung, Reflexion und kreatives Schreiben.


Was ist ein persönlicher Brief?

Ein persönlicher Brief ist eine private schriftliche Nachricht. Er unterscheidet sich von einer kurzen Nachricht dadurch, dass er meist ausführlicher ist, einen erkennbaren Aufbau besitzt und einen persönlichen Ton hat. Du kannst darin von Erlebnissen berichten, Gedanken erklären, Gefühle zeigen, nachfragen, eine Einladung aussprechen oder auf einen früheren Brief antworten. Wichtig ist, dass der Brief nicht nur aus Informationen besteht, sondern auch zeigt, dass Du an die empfangende Person denkst.

Ein persönlicher Brief ist besonders geeignet, wenn Du Dir Zeit für Deine Gedanken nehmen möchtest. Er kann handschriftlich auf Papier entstehen, digital als E-Mail verfasst oder als längere Nachricht verschickt werden. Die Grundidee bleibt gleich: Du schreibst an eine konkrete Person und formulierst so, dass diese Person Deinen Text gern liest und gut versteht.


Merkmale eines persönlichen Briefes

  1. Adressatenorientierung: Du schreibst für eine bestimmte Person und passt Inhalt, Ton und Beispiele an diese Person an.
  2. Persönliche Anrede: Du beginnst mit einer freundlichen Begrüßung, zum Beispiel mit Liebe oder Lieber.
  3. Ich-Perspektive: Du erzählst aus Deiner Sicht und kannst Gedanken, Eindrücke und Gefühle ausdrücken.
  4. Beziehung: Der Brief zeigt Nähe, Interesse, Anteilnahme oder Verbundenheit.
  5. Textaufbau: Der Brief besitzt einen erkennbaren Anfang, einen Hauptteil und einen Abschluss.
  6. Schreibstil: Die Sprache ist persönlich, höflich, klar und zur Situation passend.
  7. Grußformel: Der Brief endet mit einem passenden Gruß und Deiner Unterschrift.


Persönlicher Brief und andere Schreibformen

Der persönliche Brief gehört zu den Schreibformen, die im Deutschunterricht häufig geübt werden, weil sie viele wichtige Schreibkompetenzen verbinden. Er steht zwischen freiem Erzählen und geregelter Textform: Du darfst persönlich schreiben, musst aber trotzdem auf Aufbau, Verständlichkeit und Wirkung achten.

Schreibform Zweck Sprache Besonderheit
Persönlicher Brief Erlebnisse, Gefühle, Fragen und persönliche Nachrichten mitteilen vertraut, direkt, freundlich richtet sich an eine bekannte Person
Formeller Brief Anliegen sachlich vorbringen, zum Beispiel Bitte, Beschwerde oder Bewerbung höflich, sachlich, genau feste formale Regeln sind besonders wichtig
E-Mail schnell schriftlich kommunizieren je nach Situation persönlich oder sachlich Betreff, digitale Adresse und Netiquette beachten
Postkarte kurze Grüße aus Urlaub, Ausflug oder besonderem Anlass senden knapp, freundlich, oft erzählend wenig Platz und meist sichtbare Bildseite
Tagebucheintrag eigene Gedanken nur für sich selbst festhalten sehr persönlich, frei kein direkter Empfänger außer dem eigenen Ich


Der Aufbau eines persönlichen Briefes

Ein persönlicher Brief hat typische Bestandteile. Diese Reihenfolge hilft Dir, Deinen Text übersichtlich zu gestalten. Dabei ist nicht jeder persönliche Brief völlig gleich, aber die Grundform bleibt meist stabil.


Briefkopf: Ort und Datum

Oben rechts oder oben links steht der Briefkopf mit Ort und Datum. Er zeigt, wo und wann der Brief geschrieben wurde. Das hilft der empfangenden Person, den Brief zeitlich einzuordnen.

Beispiel: Freiburg, 1. Juli 2026

Achte darauf, dass Ort und Datum sauber geschrieben sind. In der Schule wird häufig erwartet, dass zwischen Ort und Datum ein Komma steht.


Anrede

Nach dem Briefkopf folgt die Anrede. Sie zeigt sofort, an wen der Brief gerichtet ist und wie nah Dir die Person steht.

Beispiele:

  1. Freundschaft: Liebe Mila,
  2. Familie: Lieber Opa,
  3. Bekannte: Hallo Frau Keller,
  4. Vertraute Anrede: Hi Ben,

Nach einer Anrede mit Komma schreibst Du im nächsten Satz meistens klein weiter, wenn der Satz direkt weitergeführt wird. Nach einem Ausrufezeichen kannst Du mit einem neuen Satz beginnen.


Einleitung

In der Einleitung stellst Du Kontakt her. Du kannst fragen, wie es der anderen Person geht, Dich für einen Brief bedanken, auf eine gemeinsame Erinnerung eingehen oder den Anlass Deines Schreibens nennen. Eine gute Einleitung wirkt nicht zufällig, sondern öffnet den Brief freundlich.

Formulierungshilfen:

  1. Kontakt aufnehmen: Wie geht es Dir? Ich hoffe, Du hattest eine schöne Woche.
  2. Antwortbrief: Vielen Dank für Deinen letzten Brief. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
  3. Anlass: Ich schreibe Dir, weil ich Dir unbedingt von unserem Ausflug erzählen möchte.
  4. Beziehungspflege: Ich musste gestern an Dich denken, als ich unser altes Foto gesehen habe.


Hauptteil

Im Hauptteil steht das Wichtigste. Du erzählst ausführlicher, was passiert ist, was Du denkst, was Du fühlst oder was Du wissen möchtest. Ein guter Hauptteil ist nicht nur eine Liste von Ereignissen. Er macht deutlich, warum die Ereignisse für Dich wichtig sind und wie Du sie erlebt hast.

Nutze Absätze, wenn ein neuer Gedanke beginnt. Dadurch wird Dein Brief übersichtlicher. Stelle auch Fragen an die empfangende Person, damit Dein Brief wie ein Gespräch wirkt.

Geeignete Inhalte im Hauptteil:

  1. Erlebnisbericht: Du erzählst von einem Ausflug, Fest, Streit, Erfolg oder besonderen Tag.
  2. Gefühle: Du erklärst, warum Du glücklich, traurig, stolz, aufgeregt oder unsicher warst.
  3. Gedanken: Du beschreibst, was Du aus einer Situation gelernt hast.
  4. Frage: Du fragst nach Meinung, Erlebnissen oder Plänen der anderen Person.
  5. Wunsch: Du schlägst ein Treffen, einen Besuch oder eine gemeinsame Aktivität vor.


Schluss

Im Schluss rundest Du den Brief ab. Du kannst einen Wunsch formulieren, eine Antwort erbitten, Dich verabschieden oder noch einmal einen freundlichen Gedanken äußern.

Formulierungshilfen:

  1. Antwort erbitten: Schreib mir doch bald zurück.
  2. Wunsch: Ich hoffe, wir sehen uns in den Ferien.
  3. Dankbarkeit: Danke, dass Du Dir Zeit für meinen Brief nimmst.
  4. Abschluss: Ich freue mich schon darauf, von Dir zu hören.


Grußformel und Unterschrift

Die Grußformel steht am Ende des Briefes. Danach folgt Deine Unterschrift. Zwischen Grußformel und Unterschrift steht normalerweise kein Komma.

Beispiele:

  1. Viele Grüße
  2. Liebe Grüße
  3. Bis bald
  4. Herzliche Grüße
  5. Ich umarme Dich

Darunter steht Dein Name. Bei sehr vertrauten Personen kann auch ein Spitzname passen. Bei weniger vertrauten Personen ist der vollständige Vorname besser.


Umschlag und Adresse

Wenn Du den Brief als Papierbrief verschickst, brauchst Du einen Briefumschlag. Auf die Vorderseite schreibst Du die Adresse der empfangenden Person. Deine eigene Adresse kann als Absenderadresse oben links oder auf der Rückseite stehen. Außerdem benötigt ein Brief eine passende Briefmarke.


Beispiel für einen persönlichen Brief

Der folgende Beispielbrief zeigt die typische Form. Lies ihn aufmerksam und achte darauf, wie Aufbau, Inhalt und Ton zusammenwirken.

Freiburg, 1. Juli 2026

Liebe Amira,

wie geht es Dir? Ich hoffe, Du hast Dich in Deiner neuen Schule schon ein bisschen eingelebt. Ich musste gestern an Dich denken, weil wir im Park an der Bank vorbeigelaufen sind, auf der wir im letzten Sommer immer Eis gegessen haben.

Bei uns ist in den letzten Wochen viel passiert. Unsere Klasse hat ein Theaterstück vorbereitet, und ich habe zuerst nur eine kleine Rolle bekommen. Am Anfang war ich enttäuscht, aber dann habe ich gemerkt, dass auch kleine Rollen wichtig sind. Bei der Aufführung war ich sehr aufgeregt. Als das Publikum geklatscht hat, war ich richtig stolz.

Wie läuft es bei Dir? Hast Du schon neue Freundinnen oder Freunde gefunden? Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir schreibst, was Du gerade erlebst. Vielleicht können wir in den Sommerferien telefonieren oder uns besuchen.

Ich vermisse Dich und freue mich auf Deine Antwort.

Liebe Grüße

Nora


Analyse des Beispielbriefes

  1. Briefkopf: Der Brief beginnt mit Ort und Datum.
  2. Anrede: Die Anrede ist persönlich und freundlich.
  3. Einleitung: Nora stellt Kontakt her und erinnert an ein gemeinsames Erlebnis.
  4. Hauptteil: Sie erzählt von einem Ereignis und beschreibt ihre Gefühle.
  5. Adressatenbezug: Sie stellt Fragen an Amira und zeigt Interesse.
  6. Schluss: Nora bittet indirekt um Antwort und schlägt Kontakt vor.
  7. Grußformel: Der Brief endet passend und persönlich.


Sprache und Stil

Die Sprache in einem persönlichen Brief soll zur Beziehung und zum Anlass passen. An eine beste Freundin schreibst Du anders als an eine frühere Lehrerin, an Großeltern anders als an eine gleichaltrige Person. Persönlich bedeutet nicht beliebig: Auch ein vertrauter Brief sollte verständlich, respektvoll und sorgfältig sein.


Persönlich schreiben

Persönlich schreibst Du, wenn Du nicht nur Ereignisse nennst, sondern Deine Sicht zeigst. Vergleiche diese Sätze:

Weniger persönlich Persönlicher
Wir waren im Zoo. Wir waren im Zoo, und ich musste sofort an Dich denken, weil Du Pinguine so magst.
Ich habe eine gute Note bekommen. Ich war richtig erleichtert, als ich die gute Note gesehen habe, weil ich vorher sehr unsicher war.
Wir ziehen um. Der Umzug macht mich nervös, aber ich freue mich auch auf mein neues Zimmer.


Anschaulich erzählen

Ein Brief wird interessanter, wenn Du konkrete Einzelheiten einbaust. Statt nur zu schreiben Es war schön, kannst Du beschreiben, was genau schön war. Nutze Adjektive, Sinneseindrücke und kurze Erklärungen.

Beispiel: Der See glitzerte in der Sonne, und das Wasser war so kalt, dass wir erst alle geschrien und dann gelacht haben.


Fragen stellen

Ein persönlicher Brief ist kein Vortrag. Er lädt die andere Person zum Antworten ein. Deshalb sind Fragen wichtig. Gute Fragen zeigen echtes Interesse.

Beispiele:

  1. Offene Frage: Was war in den letzten Wochen Dein schönstes Erlebnis?
  2. Meinungsfrage: Was würdest Du an meiner Stelle tun?
  3. Planungsfrage: Hast Du in den Ferien Zeit für ein Treffen?
  4. Gefühlsfrage: Vermisst Du unsere alte Klasse auch manchmal?


Höflich und passend formulieren

Auch wenn ein persönlicher Brief vertraut ist, solltest Du niemanden verletzen. Kritik kann in einem Brief schnell hart wirken, weil Stimme und Gesichtsausdruck fehlen. Formuliere deshalb klar, aber fair.

Ungünstig Besser
Du meldest Dich nie. Ich würde mich freuen, öfter von Dir zu hören.
Dein Geschenk war komisch. Dein Geschenk hat mich überrascht, und ich musste erst überlegen, wie ich es verwenden kann.
Du hast mich vergessen. Ich war traurig, weil ich gehofft hatte, dass Du an mich denkst.


Der Schreibprozess

Gute Briefe entstehen selten in einem einzigen Schritt. Beim Schreibprozess planst, formulierst, überarbeitest und gestaltest Du Deinen Text.


Schritt eins: Planen

Vor dem Schreiben solltest Du kurz überlegen, was Du sagen möchtest. Eine einfache Planung kann so aussehen:

  1. Adressat: Wem schreibe ich?
  2. Anlass: Warum schreibe ich?
  3. Inhalt: Was möchte ich erzählen, fragen oder mitteilen?
  4. Gefühl: Welche Stimmung soll mein Brief haben?
  5. Schluss: Was wünsche ich mir am Ende, zum Beispiel eine Antwort oder ein Treffen?


Schritt zwei: Formulieren

Beim Formulieren verwandelst Du Deine Stichworte in Sätze. Achte darauf, dass Deine Sätze abwechslungsreich sind. Du kannst kurze Sätze für klare Aussagen nutzen und längere Sätze, wenn Du Zusammenhänge erklärst.

Tipp: Lies Deinen Brief nach einem Absatz leise vor. Wenn Du beim Lesen stockst, ist der Satz vielleicht zu lang oder unklar.


Schritt drei: Überarbeiten

Beim Überarbeiten prüfst Du, ob Dein Brief verständlich, vollständig und passend ist. Nutze eine Checkliste:

  1. Aufbau: Sind Briefkopf, Anrede, Brieftext, Grußformel und Unterschrift vorhanden?
  2. Inhalt: Wird deutlich, warum ich schreibe?
  3. Adressatenbezug: Spreche ich die andere Person direkt an?
  4. Anschaulichkeit: Erzähle ich konkret genug?
  5. Sprache: Ist der Ton freundlich und passend?
  6. Rechtschreibung: Habe ich Groß- und Kleinschreibung, Satzzeichen und Namen geprüft?


Schritt vier: Gestalten und abschicken

Ein persönlicher Brief wirkt besonders, wenn er sorgfältig gestaltet ist. Schreibe leserlich, nutze Absätze und lasse genug Rand. Wenn Du möchtest, kannst Du den Brief mit einer kleinen Zeichnung, einem Foto oder einer passenden Karte ergänzen. Achte aber darauf, dass die Gestaltung den Inhalt unterstützt und nicht vom Text ablenkt.


Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest

Viele Briefe wirken schwächer, weil wichtige Teile fehlen oder der Text nicht auf die empfangende Person eingeht. Die folgende Übersicht hilft Dir beim Verbessern.

Häufiger Fehler Wirkung Verbesserung
Ort oder Datum fehlen Der Brief wirkt unvollständig Briefkopf ergänzen
Keine persönliche Anrede Der Brief wirkt unpersönlich passende Anrede wählen
Nur Ereignisse werden aufgezählt Der Text wirkt langweilig Gefühle, Gedanken und Einzelheiten ergänzen
Keine Fragen an die andere Person Der Brief wirkt wie ein Bericht echte Fragen einbauen
Kein klarer Schluss Der Brief endet plötzlich Wunsch, Bitte oder Abschied formulieren
Unpassender Ton Die Beziehung kann missverstanden werden Sprache an Person und Anlass anpassen
Keine Absätze Der Brief ist schwer lesbar neue Gedanken durch Absätze trennen


Medien zum Lernen

Die folgenden Videos können Dir helfen, Aufbau, Inhalt und typische Formulierungen eines persönlichen Briefes zu wiederholen. Nutze sie nicht nur zum Anschauen, sondern pausiere zwischendurch und notiere Beispiele, die Du später selbst verwenden kannst.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=XPHCgB-4SdI |500|center}}

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=XnXzicDFHS4 |500|center}}


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was gehört in den Briefkopf eines persönlichen Briefes? (Ort und Datum) (!Grußformel und Unterschrift) (!Briefmarke und Umschlag) (!Einleitung und Hauptteil)




An wen richtet sich ein persönlicher Brief meistens? (An eine vertraute Person) (!An ein Amt) (!An eine Firma) (!An eine unbekannte Behörde)




Welche Anrede passt gut zu einem Brief an eine Freundin? (Liebe Sara,) (!Sehr geehrte Damen und Herren,) (!Mit freundlichen Grüßen,) (!Betreff Ferienerlebnis)




Was ist eine wichtige Aufgabe der Einleitung? (Kontakt zur empfangenden Person herstellen) (!Die Adresse auf den Umschlag schreiben) (!Den Brief unterschreiben) (!Die Briefmarke auswählen)




Was macht den Hauptteil eines persönlichen Briefes lebendig? (Erlebnisse mit Gedanken und Gefühlen verbinden) (!Nur einzelne Stichworte nennen) (!Ausschließlich sachliche Daten aufzählen) (!Alle Satzzeichen weglassen)




Warum sind Fragen in einem persönlichen Brief sinnvoll? (Sie zeigen Interesse an der anderen Person) (!Sie ersetzen die Grußformel) (!Sie machen den Brief automatisch formell) (!Sie gehören nur auf den Umschlag)




Welche Grußformel passt zu einem persönlichen Brief? (Liebe Grüße) (!Hochachtungsvoll) (!Aktenzeichen) (!Betreff)




Was solltest Du beim Überarbeiten eines Briefes prüfen? (Ob Aufbau, Inhalt und Sprache passen) (!Ob der Brief möglichst unleserlich ist) (!Ob alle Absätze entfernt wurden) (!Ob die Anrede am Ende steht)




Was unterscheidet einen persönlichen Brief von einem formellen Brief? (Er darf vertrauter und persönlicher klingen) (!Er braucht immer ein Aktenzeichen) (!Er richtet sich nie an bekannte Personen) (!Er besteht nur aus einer Adresse)




Was steht nach der Grußformel? (Deine Unterschrift) (!Der Briefkopf) (!Die Anrede) (!Der Umschlag)





Memory

Briefkopf Ort und Datum
Anrede persönliche Begrüßung
Hauptteil Erlebnisse und Gedanken
Grußformel freundlicher Abschluss
Umschlag Adresse und Briefmarke
Überarbeitung Verbesserung vor dem Abschicken





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Briefkopf Ort und Datum
Anrede Begrüßung der empfangenden Person
Einleitung freundlicher Einstieg
Hauptteil ausführliche Erlebnisse und Gedanken
Schluss Wunsch oder Bitte um Antwort
Grußformel Abschied vor der Unterschrift




...


Kreuzworträtsel

Briefkopf Welcher Teil enthält Ort und Datum?
Anrede Wie heißt die persönliche Begrüßung am Anfang?
Hauptteil In welchem Teil erzählst du ausführlich von Erlebnissen?
Schluss Wie heißt der letzte Teil des Brieftextes vor der Grußformel?
Unterschrift Was steht nach der Grußformel?
Umschlag Worin wird der Papierbrief verschickt?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein persönlicher Brief richtet sich meist an eine

Person. Am Anfang stehen im

der Ort und das Datum. Danach folgt eine passende

, mit der Du die empfangende Person direkt ansprichst. In der

stellst Du freundlich Kontakt her. Im

erzählst Du ausführlich von Erlebnissen, Gedanken und Gefühlen. Durch

zeigst Du Interesse an der anderen Person. Am Ende formulierst Du einen

, der den Brief abrundet. Nach der

schreibst Du Deine Unterschrift. Beim Überarbeiten prüfst Du Aufbau, Inhalt, Sprache und

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Briefanfang: Schreibe drei verschiedene Einleitungen für einen Brief an eine Freundin oder einen Freund, der weggezogen ist.
  2. Grußformel: Sammle zehn passende Grußformeln und ordne sie danach, ob sie sehr vertraut, freundlich oder eher höflich klingen.
  3. Anrede: Formuliere passende Anreden für fünf verschiedene Personen, zum Beispiel Oma, bester Freund, frühere Lehrerin, Cousin und Nachbarin.
  4. Briefkopf: Gestalte eine saubere Briefseite mit Ort, Datum, Anrede, Platz für Text, Grußformel und Unterschrift.


Standard

  1. Erlebnisbrief: Schreibe einen persönlichen Brief, in dem Du von einem besonderen Erlebnis erzählst und mindestens zwei Gefühle erklärst.
  2. Antwortbrief: Stell Dir vor, Du hast einen Brief von einer alten Freundin bekommen. Schreibe eine Antwort, in der Du auf mindestens drei Punkte aus ihrem Brief eingehst.
  3. Perspektivwechsel: Schreibe denselben Brief einmal an einen besten Freund und einmal an eine ältere Verwandte. Vergleiche anschließend Sprache und Ton.
  4. Überarbeitung: Überarbeite einen absichtlich fehlerhaften Brief. Ergänze fehlende Bestandteile, verbessere den Aufbau und mache den Ton persönlicher.


Schwer

  1. Brieffreundschaft: Entwickle ein kleines Brieffreundschaftsprojekt für Eure Klasse. Lege Regeln fest, entwerfe Themenvorschläge und erkläre, wie Rückmeldungen gegeben werden.
  2. Schreibberatung: Erstelle eine Checkliste, mit der jüngere Schülerinnen und Schüler ihren persönlichen Brief selbst überprüfen können.
  3. Historischer Brief: Schreibe einen persönlichen Brief aus der Sicht einer Person aus einer anderen Zeit. Achte darauf, historische Situation und persönliche Gefühle glaubwürdig zu verbinden.
  4. Medienvergleich: Vergleiche persönlichen Brief, Postkarte, E-Mail und Chatnachricht. Erkläre, in welchen Situationen welche Schreibform besonders passend ist.



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Lernkontrolle

  1. Adressatenorientierung: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie sich ein Brief verändert, wenn er an eine Freundin, an einen Großvater oder an eine frühere Lehrerin gerichtet ist.
  2. Textwirkung: Vergleiche zwei Briefanfänge und beurteile, welcher persönlicher wirkt. Begründe Deine Entscheidung mit konkreten sprachlichen Merkmalen.
  3. Schreibprozess: Beschreibe, wie Planung, Formulierung und Überarbeitung zusammenwirken, damit ein persönlicher Brief verständlich und ansprechend wird.
  4. Konfliktbrief: Formuliere einen Brief, in dem Du eine Enttäuschung ausdrückst, ohne die andere Person anzugreifen. Erkläre anschließend Deine sprachlichen Entscheidungen.
  5. Transfer: Übertrage die Merkmale des persönlichen Briefes auf eine persönliche E-Mail und entscheide, welche Merkmale gleich bleiben und welche sich ändern.
  6. Feedback: Gib einem Beispielbrief eine hilfreiche Rückmeldung. Gehe auf Aufbau, Adressatenbezug, Anschaulichkeit und Sprache ein.
  7. Schreibform: Entscheide für drei Alltagssituationen, ob ein persönlicher Brief, eine E-Mail, eine Postkarte oder eine Chatnachricht am besten passt. Begründe Deine Wahl.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zum Thema Einen persönlichen Brief schreiben solltest Du zeigen, dass Du nicht nur die Bestandteile kennst, sondern sie bewusst einsetzen kannst.

  1. Briefaufbau: Dein Brief enthält Briefkopf, Anrede, Brieftext, Schluss, Grußformel und Unterschrift.
  2. Adressatenbezug: Dein Text passt deutlich zur empfangenden Person und zur Beziehung zwischen Euch.
  3. Inhalt: Du erzählst verständlich, anschaulich und mit erkennbarer persönlicher Bedeutung.
  4. Gefühle: Du beschreibst Gedanken und Gefühle so, dass die andere Person Dich verstehen kann.
  5. Fragen: Du stellst sinnvolle Fragen oder bittest um eine Antwort.
  6. Sprache: Dein Ton ist freundlich, passend und respektvoll.
  7. Struktur: Dein Brief ist durch Absätze übersichtlich gegliedert.
  8. Rechtschreibung: Du achtest auf Satzzeichen, Groß- und Kleinschreibung und korrekte Namen.
  9. Überarbeitung: Du kannst erklären, was Du an Deinem Entwurf verbessert hast.
  10. Reflexion: Du begründest, warum Deine Formulierungen zur Situation und zur empfangenden Person passen.




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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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