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Einen Stichwortzettel erstellen - Präsentieren Deutsch

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Einen Stichwortzettel erstellen - Präsentieren Deutsch



Einen Stichwortzettel erstellen - Präsentieren Deutsch


Einleitung

Ein Stichwortzettel hilft Dir beim Präsentieren. Er zeigt nur die wichtigsten Wörter. So kannst Du frei sprechen und das Publikum ansehen.

Dein Ziel: Du erstellst klare Karten, ordnest sie und übst Deinen Vortrag.


Das lernst Du

  1. Stichwörter aus einem Text auswählen
  2. einen Vortrag in Einleitung, Hauptteil und Schluss ordnen
  3. kurze, gut lesbare Karten gestalten
  4. mit Blickkontakt und passendem Tempo sprechen
  5. Deinen Stichwortzettel nach einer Probe verbessern


Was ist ein Stichwortzettel?

Ein Stichwortzettel ist eine kleine Hilfe für Deinen Vortrag. Du schreibst keine langen Sätze. Du notierst nur Wörter, Zahlen oder sehr kurze Gruppen von Wörtern.

Merke: Der Zettel erinnert Dich. Er liest den Vortrag nicht für Dich.


Voller Satz oder Stichwort?

Voller Satz Gute Stichwörter
Bienen sammeln Nektar aus Blüten und machen daraus Honig. Bienen – Nektar – Blüten – Honig
Mein Vortrag hat drei Teile. Einleitung – Hauptteil – Schluss
Am Ende fasse ich das Ergebnis kurz zusammen. Schluss – Ergebnis – Dank


Vom Text zum Stichwortzettel


Schritt 1: Thema klären

Schreibe Dein Thema oben auf die erste Karte. Frage Dich: Was soll das Publikum am Ende wissen?


Schritt 2: Wichtiges markieren

Markiere nur wichtige Namen, Begriffe, Zahlen und Beispiele. Nebensachen lässt Du weg.


Schritt 3: Stichwörter bilden

Mache aus jedem wichtigen Satz wenige Stichwörter.

Beispiel:

Text Stichwörter
Der Eisbär lebt in der Arktis und jagt oft auf dem Meereis. Eisbär – Arktis – Meereis – Jagd


Schritt 4: Karten ordnen

  1. Einleitung: Thema nennen und Interesse wecken
  2. Hauptteil: wichtige Informationen und Beispiele erklären
  3. Schluss: Ergebnis nennen und freundlich enden


Schritt 5: Karten prüfen

Prüfe jede Karte:

Frage Ja oder noch ändern?
Kann ich alles schnell lesen? □ Ja □ Ändern
Stehen nur wichtige Wörter dort? □ Ja □ Ändern
Hat die Karte nur einen Abschnitt? □ Ja □ Ändern
Ist die Kartennummer gut sichtbar? □ Ja □ Ändern


So sieht eine gute Karte aus

Oben Mitte Unten
Kartennummer und Teil des Vortrags große Stichwörter und ein Beispiel Sprechzeichen wie PAUSE, BLICK oder ZEIGEN

Musterkarte:

2 – Hauptteil
Lebensraum: Arktis
Nahrung: Robben
Problem: weniger Meereis
BLICK – Bild zeigen – PAUSE


Einfache Regeln

  1. Schreibe groß und deutlich.
  2. Nutze kurze Stichwörter.
  3. Schreibe nur ein Thema auf eine Karte.
  4. Nummeriere alle Karten.
  5. Nutze Farbe nur für wichtige Stellen.
  6. Lass freien Platz.
  7. Schreibe schwierige Namen so auf, dass Du sie sprechen kannst.


Mit dem Stichwortzettel präsentieren

Halte die Karte etwa auf Brusthöhe. Schaue nur kurz auf den Zettel. Sprich dann wieder zum Publikum.


Blickkontakt

Schaue nacheinander in verschiedene Bereiche des Raums. Lies nicht lange nach unten.


Stimme und Tempo

Sprich laut, langsam und deutlich. Mache nach wichtigen Gedanken eine kurze Pause.


Üben

Übe zuerst allein. Übe danach vor einer Person. Miss die Zeit und verbessere Deine Karten.


Fragen beantworten

Höre die Frage ganz an. Antworte kurz. Du darfst sagen: „Das weiß ich noch nicht.“


Häufige Fehler

Fehler Besser
ganze Sätze auf der Karte wenige Stichwörter
zu kleine Schrift groß und deutlich schreiben
keine Reihenfolge Karten nummerieren
nur auf den Zettel schauen kurz lesen, dann Blickkontakt
zu viele Farben eine oder zwei Farben nutzen
nicht üben Probe mit Zeitmessung machen


Digitale Notizen

Auch in einem Präsentationsprogramm kannst Du Notizen speichern. Die Regeln bleiben gleich: kurz, klar und gut lesbar.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wozu dient ein Stichwortzettel? (Er erinnert an wichtige Punkte und hilft beim freien Sprechen) (!Er ersetzt den ganzen Vortrag) (!Er zeigt dem Publikum alle Quellen) (!Er macht das Üben unnötig)




Welche Notiz passt gut auf einen Stichwortzettel? (Bienen – Nektar – Blüten – Honig) (!Bienen sammeln Nektar aus vielen Blüten und stellen daraus Honig her) (!Ich lese jetzt meinen vollständig geschriebenen Text vor) (!Auf dieser Karte steht jeder Satz meines Vortrags)




Wie sollte die Schrift auf einer Karte sein? (Groß und deutlich) (!Sehr klein und eng) (!Nur mit Bleistift kaum sichtbar) (!In vielen verschiedenen Schriftarten)




Warum werden die Karten nummeriert? (Damit die Reihenfolge klar bleibt) (!Damit der Vortrag länger wird) (!Damit jede Karte gleich voll ist) (!Damit das Publikum zählen kann)




Was gehört auf eine einzelne Karte? (Ein Abschnitt oder ein Hauptgedanke) (!Der gesamte Vortrag) (!Alle Quellen in langen Sätzen) (!Viele Nebenthemen ohne Ordnung)




Was ist beim Präsentieren mit Karten wichtig? (Nur kurz hinsehen und wieder zum Publikum sprechen) (!Die Karte vor das Gesicht halten) (!Jeden Satz langsam ablesen) (!Die Karten ungeordnet wechseln)




Was hilft bei gutem Blickkontakt? (Verschiedene Bereiche des Raums ansehen) (!Nur auf den Boden schauen) (!Nur eine Person ansehen) (!Die Augen schließen)




Wie prüfst Du die Länge Deines Vortrags? (Du übst und misst die Zeit) (!Du schätzt ohne Probe) (!Du zählst nur die Karten) (!Du schreibst besonders klein)




Was machst Du, wenn Du den Faden verlierst? (Du schaust kurz auf das nächste Stichwort) (!Du brichst sofort ab) (!Du liest alle Karten von vorn) (!Du sprichst schneller und ohne Pause)




Was passt auf die Schlusskarte? (Ergebnis – Dank – Fragen) (!Neue Hauptthemen – lange Erklärung – neue Quelle) (!Alle Sätze aus der Einleitung) (!Ungeordnete Einzelheiten)





Memory

Stichwort kurzes Erinnerungswort
Kartennummer zeigt die Reihenfolge
Farbzeichen hebt Wichtiges hervor
Pausenzeichen erinnert an eine Sprechpause
Blickkontakt verbindet Dich mit dem Publikum
Zeitprobe prüft die Länge des Vortrags





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Aufgabe im Vortrag
Einleitung Thema nennen und Interesse wecken
Hauptteil wichtige Informationen erklären
Beispiel einen Inhalt anschaulich machen
Schluss Ergebnis kurz zusammenfassen
Fragerunde das Publikum einladen





Kreuzworträtsel

Kartei Worauf kannst Du Deine Stichwörter schreiben?
Stichwort Wie heißt ein kurzes Erinnerungswort?
Einleitung Welcher Teil eröffnet den Vortrag?
Hauptteil In welchem Teil erklärst Du die wichtigsten Informationen?
Blickkontakt Was entsteht, wenn Du Dein Publikum ansiehst?
Schluss Welcher Teil beendet den Vortrag?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Stichwortzettel enthält kurze

. Die Karten bekommen eine klare

. Auf jede Karte gehört nur ein wichtiger

. Große Schrift macht die Notizen gut

. Beim Sprechen schaust Du immer wieder zum

. Eine kurze Unterbrechung heißt

. Vor dem Vortrag solltest Du die Karten laut

. Mit einer Uhr prüfst Du die

. Am Ende nennst Du Dein wichtigstes

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Stichwörter markieren: Markiere in einem kurzen Absatz fünf wichtige Wörter.
  2. Satz kürzen: Verwandle drei ganze Sätze in kurze Stichwörter.
  3. Karte gestalten: Erstelle eine gut lesbare Karte mit Nummer, Überschrift und Sprechzeichen.
  4. Mini-Vortrag: Sprich 30 Sekunden lang nur mit einer Karte.


Standard

  1. Kartensatz erstellen: Erstelle fünf Karten zu einem selbst gewählten Thema.
  2. Vortrag gliedern: Ordne Deine Karten in Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  3. Sprechzeichen entwickeln: Erfinde klare Zeichen für Pause, Blickkontakt und Bild zeigen.
  4. Partnerfeedback: Präsentiere vor einer Person und verbessere danach zwei Karten.


Schwer

  1. Zielgruppe beachten: Erstelle zwei Kartensätze zum gleichen Thema, einen für Kinder und einen für Erwachsene.
  2. Informationsauswahl begründen: Erkläre, warum Du bestimmte Informationen aufgenommen und andere weggelassen hast.
  3. Probevideo auswerten: Filme eine kurze Probe und untersuche Blickkontakt, Tempo und Kartennutzung.
  4. Präsentationswerkstatt: Plane einen dreiminütigen Vortrag, führe ihn durch und schreibe eine kurze Reflexion.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Zwei Karten vergleichen: Vergleiche eine Karte mit ganzen Sätzen und eine Karte mit Stichwörtern. Begründe, welche Karte freies Sprechen besser unterstützt.
  2. Schlechte Karte verbessern: Überarbeite eine überfüllte Karte. Erkläre jede Änderung.
  3. Vortrag retten: Du verlierst während des Vortrags die Reihenfolge. Entwickle eine Lösung mit Nummern, Überschriften und Sprechzeichen.
  4. Zeit anpassen: Ein Vortrag dauert fünf Minuten, erlaubt sind aber drei Minuten. Entscheide, welche Inhalte bleiben und welche wegfallen.
  5. Transfer auf ein neues Thema: Erstelle aus einem unbekannten kurzen Sachtext drei Karten und begründe Deine Auswahl der Stichwörter.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis sind wichtig:

  1. ein klar gegliederter Stichwortzettel
  2. kurze und gut lesbare Stichwörter
  3. eine erkennbare Reihenfolge
  4. ein freier Kurzvortrag mit Blickkontakt
  5. eine Probe mit Zeitmessung
  6. eine kurze Auswertung: Was war gut? Was verbesserst Du?




OERs zum Thema

Der Wikipedia-Artikel erklärt den Vortrag und nennt Karteikarten mit Stichpunkten als mögliches Hilfsmittel.



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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THE MONKEY DANCE




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