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Eine lineare Erörterung schreiben - aiMOOC

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Eine lineare Erörterung schreiben - aiMOOC



Einleitung

Eine lineare Erörterung ist eine Form des argumentierenden Schreibens. Du behandelst dabei eine nicht kontroverse Leitfrage oder eine Problemstellung, bei der nicht zwei gleichwertige Seiten gegeneinander abgewogen werden, sondern mehrere Argumente geordnet, begründet und gesteigert dargestellt werden. Ziel ist es, die Lesenden Schritt für Schritt zu überzeugen. Deshalb wird die lineare Erörterung auch steigernde Erörterung genannt.

Typische Themen lauten zum Beispiel: Warum ist regelmäßiges Lesen wichtig?, Welche Bedeutung hat Bewegung für Jugendliche? oder Warum sollte man verantwortungsvoll mit sozialen Medien umgehen? Bei solchen Aufgaben geht es nicht darum, Pro und Contra gleich ausführlich gegenüberzustellen, sondern darum, eine klare Position mit mehreren passenden Argumenten aufzubauen.

Eine gute lineare Erörterung besteht aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Im Hauptteil ordnest Du Deine Argumente meist vom schwächeren zum stärkeren Argument. Jedes Argument wird mit einer These, einer Begründung, einem Beleg oder Beispiel und einer kurzen Rückführung zur Fragestellung ausgearbeitet. So entsteht eine nachvollziehbare Argumentation.


Was ist eine lineare Erörterung?

Die lineare Erörterung gehört zur freien Erörterung. Sie wird ohne vorgegebenen Ausgangstext geschrieben und beschäftigt sich mit einer Fragestellung, zu der Du eine begründete Position entwickelst. Der Begriff linear bedeutet hier, dass die Argumentation in eine Richtung verläuft. Du sammelst also nicht gleichwertig Gegenargumente und Gegenpositionen, sondern führst Deine Überlegungen zunehmend überzeugend aus.


Lineare Erörterung und dialektische Erörterung

Die dialektische Erörterung stellt zwei Positionen gegenüber, zum Beispiel Vorteile und Nachteile, Chancen und Risiken oder Pro und Contra. Die lineare Erörterung konzentriert sich dagegen auf eine Argumentationsrichtung. Sie beantwortet Fragen wie: Warum ist etwas sinnvoll?, Welche Gründe sprechen für eine Maßnahme? oder Welche Bedeutung hat ein Thema?

Ein Beispiel für eine dialektische Frage wäre: Sollten Smartphones an Schulen erlaubt sein? Hier gibt es starke Argumente dafür und dagegen. Eine lineare Fragestellung wäre dagegen: Warum ist ein bewusster Umgang mit Smartphones wichtig? Hier erklärst Du mehrere Gründe, die eine bestimmte Richtung stützen.


Merkmale der linearen Erörterung

Eine lineare Erörterung hat mehrere typische Merkmale. Sie beginnt mit einer verständlichen Einführung in das Thema, entwickelt im Hauptteil mehrere Argumente und endet mit einem zusammenfassenden Schluss. Besonders wichtig ist die klare Ordnung der Gedanken. Deine Argumente sollen nicht zufällig nebeneinanderstehen, sondern in einer sinnvollen Reihenfolge angeordnet sein.

  1. Fragestellung: Du bearbeitest eine klare Frage oder ein Problem.
  2. These: Du formulierst eine zentrale Aussage oder Teilbehauptung.
  3. Argument: Du begründest, warum Deine Aussage überzeugend ist.
  4. Beispiel: Du machst Deine Begründung anschaulich und überprüfbar.
  5. Steigerung: Du ordnest die Argumente vom weniger starken zum stärksten Argument.
  6. Schlussfolgerung: Du führst die Überlegungen zu einem Ergebnis zusammen.


Schreibprozess: Von der Aufgabe zum fertigen Text

Eine gute lineare Erörterung entsteht nicht spontan in einem einzigen Schritt. Du planst sie, ordnest Deine Gedanken und formulierst anschließend gezielt. Ein sinnvoller Schreibprozess besteht aus Thema verstehen, Stoffsammlung, Gliederung, Ausformulierung und Überarbeitung.


Schritt 1: Aufgabenstellung verstehen

Lies die Aufgabenstellung genau. Markiere Schlüsselwörter und kläre, was gefragt ist. Achte besonders auf Operatoren wie erörtere, begründe, nimm Stellung, zeige auf oder erkläre. Bei einer linearen Erörterung geht es häufig darum, mehrere Gründe für eine Sichtweise überzeugend darzustellen.

Beispiel: Erörtere, warum regelmäßiges Lesen für Jugendliche wichtig ist. Hier sollst Du nicht vor allem Gegenargumente suchen, sondern Gründe sammeln, warum Lesen bedeutsam ist.


Schritt 2: Stoffsammlung anlegen

In der Stoffsammlung sammelst Du Ideen, Beispiele, Erfahrungen, Beobachtungen und mögliches Hintergrundwissen. Eine Mindmap, eine Tabelle oder eine Liste kann Dir helfen. Wichtig ist, dass Du zunächst möglichst viele Gedanken sammelst, ohne sie sofort zu bewerten.

Mögliche Fragen für die Stoffsammlung sind: Welche Gründe fallen mir ein? Welche Beispiele kenne ich? Welche Folgen hat das Thema für Einzelne, für die Schule, für die Gesellschaft oder für die Zukunft? Welche Erfahrungen könnten Lesende nachvollziehen?


Schritt 3: Argumente auswählen und ordnen

Nicht jede Idee ist automatisch ein gutes Argument. Wähle diejenigen Gedanken aus, die wirklich zur Fragestellung passen, nachvollziehbar sind und sich gut begründen lassen. Ordne sie anschließend nach ihrer Überzeugungskraft. In einer linearen Erörterung ist die steigernde Reihenfolge besonders sinnvoll: Du beginnst mit einem soliden, aber weniger starken Argument und endest mit dem überzeugendsten Argument.


Schritt 4: Gliederung erstellen

Die Gliederung ist der Bauplan Deiner Erörterung. Sie verhindert, dass Du wichtige Teile vergisst oder Gedanken wiederholst. Eine einfache Gliederung sieht so aus:

  1. Einleitung: Thema, Hinführung, Aktualität, Leitfrage.
  2. Hauptteil: mehrere Argumente in steigernder Reihenfolge.
  3. Schluss: Zusammenfassung, eigene Position, Ausblick oder Appell.


Schritt 5: Text schreiben und überarbeiten

Beim Schreiben achtest Du auf einen sachlichen Stil, klare Sätze und passende Übergänge. Nach dem Schreiben solltest Du Deinen Text überarbeiten. Prüfe, ob die Einleitung zur Frage führt, ob jedes Argument vollständig ausgearbeitet ist, ob der Schluss wirklich ein Ergebnis formuliert und ob Rechtschreibung, Zeichensetzung und Ausdruck stimmen.


Aufbau einer linearen Erörterung


Einleitung

Die Einleitung führt die Lesenden zum Thema hin. Sie kann mit einem aktuellen Anlass, einer Beobachtung, einer kurzen Alltagssituation, einer Definition oder einer Problemfrage beginnen. Sie sollte nicht zu lang sein, aber deutlich machen, warum das Thema wichtig ist. Am Ende der Einleitung steht häufig die Leitfrage oder eine klare Hinführung zur eigenen Argumentation.

Beispiel: Viele Jugendliche lesen heute täglich kurze Nachrichten, Chats und Posts, aber immer seltener längere Texte. Gleichzeitig bleibt Lesen eine Schlüsselkompetenz für Schule, Beruf und gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb stellt sich die Frage, warum regelmäßiges Lesen für Jugendliche wichtig ist.


Hauptteil

Der Hauptteil ist der wichtigste Teil der linearen Erörterung. Hier entwickelst Du Deine Argumente. Jedes Argument sollte vollständig ausgearbeitet werden. Eine bewährte Struktur ist die These-Begründung-Beispiel-Folgerung-Struktur.

  1. These: Du formulierst eine klare Aussage.
  2. Begründung: Du erklärst, warum diese Aussage stimmt.
  3. Beispiel: Du veranschaulichst die Begründung.
  4. Folgerung: Du zeigst, was daraus für die Leitfrage folgt.

Beispiel: Regelmäßiges Lesen erweitert den Wortschatz. Wer häufig liest, begegnet vielen unterschiedlichen Wörtern, Satzmustern und Ausdrucksweisen. So fällt es leichter, eigene Gedanken genauer zu formulieren. Das zeigt sich zum Beispiel beim Schreiben von Aufsätzen, Referaten oder Bewerbungen. Deshalb ist Lesen eine wichtige Grundlage für sprachliche Sicherheit.


Schluss

Der Schluss fasst die wichtigsten Gedanken zusammen und beantwortet die Leitfrage. Er darf keine völlig neuen Argumente ausführlich entwickeln. Sinnvoll sind eine persönliche Stellungnahme, ein Ausblick, eine Empfehlung oder ein Appell. Der Schluss sollte zeigen, dass Deine Argumentation zu einem nachvollziehbaren Ergebnis geführt hat.

Beispiel: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass regelmäßiges Lesen Jugendliche sprachlich, fachlich und persönlich stärkt. Besonders überzeugend ist, dass Lesen nicht nur in der Schule hilft, sondern auch die Fähigkeit fördert, Informationen kritisch zu verstehen. Deshalb sollte Lesen im Alltag bewusst einen festen Platz erhalten.


Argumente richtig ausarbeiten


Die Argumentationskette

Eine Argumentationskette ist vollständig, wenn sie nicht nur eine Behauptung nennt, sondern diese auch begründet und veranschaulicht. Viele schwache Erörterungen bestehen nur aus aneinandergereihten Meinungen. Eine starke Erörterung zeigt dagegen, warum eine Aussage überzeugend ist.

Ein vollständiges Argument beantwortet vier Fragen: Was behaupte ich? Warum ist das so? Woran sieht man das? Was folgt daraus?


Arten von Argumenten

In einer linearen Erörterung kannst Du verschiedene Argumenttypen nutzen. Wichtig ist, dass sie zur Fragestellung passen und verständlich formuliert werden.

  1. Faktenargument: Es stützt sich auf überprüfbare Tatsachen.
  2. Erfahrungsargument: Es nutzt nachvollziehbare Erfahrungen aus Alltag, Schule oder Beruf.
  3. Wertargument: Es beruft sich auf Werte wie Gerechtigkeit, Freiheit, Verantwortung oder Gesundheit.
  4. Autoritätsargument: Es verweist auf anerkannte Fachleute, Institutionen oder Studien.
  5. Folgenargument: Es zeigt, welche Auswirkungen eine Handlung oder Entwicklung haben kann.


Gute Beispiele finden

Ein Beispiel soll nicht nur schmücken, sondern die Begründung verständlicher machen. Gute Beispiele sind konkret, passend und nachvollziehbar. Wenn Du über Bewegung schreibst, kann ein Beispiel aus dem Sportunterricht, dem Alltag oder einem Verein geeignet sein. Wenn Du über digitale Medien schreibst, kann ein Beispiel aus der Nutzung von Messenger-Diensten, Lernplattformen oder Nachrichtenquellen passen.


Sprachliche Mittel und Formulierungen


Sachlicher Stil

Eine lineare Erörterung soll sachlich und überzeugend wirken. Vermeide Umgangssprache, Übertreibungen und reine Gefühlsurteile. Formuliere stattdessen präzise und nachvollziehbar. Schreibe nicht: Das ist total schlimm. Besser ist: Diese Entwicklung kann problematisch sein, weil sie die Konzentration im Unterricht beeinträchtigt.


Überleitungen

Gute Überleitungen helfen den Lesenden, Deiner Argumentation zu folgen. Sie zeigen, ob Du ein neues Argument einführst, eine Begründung ergänzt oder eine Folgerung ziehst.

  1. Ein weiteres Argument: Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist ...
  2. Begründung: Dies lässt sich damit erklären, dass ...
  3. Beispiel: Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass ...
  4. Steigerung: Noch bedeutsamer ist jedoch ...
  5. Folgerung: Daraus folgt, dass ...
  6. Schluss: Insgesamt wird deutlich, dass ...


Häufige Fehler vermeiden

Viele Fehler entstehen, wenn die Argumente zu knapp bleiben oder die Reihenfolge nicht erkennbar ist. Auch eine Einleitung ohne Leitfrage oder ein Schluss ohne Ergebnis schwächen den Text. Besonders problematisch ist es, wenn Behauptungen nicht begründet werden.

  1. Unklare These: Die Aussage ist zu allgemein oder nicht prüfbar.
  2. Fehlende Begründung: Es wird nicht erklärt, warum die These stimmt.
  3. Unpassendes Beispiel: Das Beispiel passt nicht zur Fragestellung.
  4. Wiederholung: Mehrere Argumente sagen eigentlich dasselbe.
  5. Sprunghafter Aufbau: Die Reihenfolge der Gedanken ist nicht nachvollziehbar.
  6. Neues Argument im Schluss: Der Schluss führt plötzlich einen neuen Hauptgedanken ein.


Beispiel einer linearen Erörterung


Aufgabenstellung

Erörtere, warum regelmäßiges Lesen für Jugendliche wichtig ist.


Beispieltext

Viele Jugendliche verbringen täglich viel Zeit mit digitalen Medien. Dabei lesen sie zwar kurze Nachrichten, Kommentare und Posts, doch längere Texte werden im Alltag oft seltener. Gerade deshalb stellt sich die Frage, warum regelmäßiges Lesen für Jugendliche weiterhin wichtig ist.

Zunächst fördert regelmäßiges Lesen die sprachliche Ausdrucksfähigkeit. Wer häufig liest, begegnet unterschiedlichen Wörtern, Satzstrukturen und Schreibweisen. Dadurch erweitert sich der eigene Wortschatz, und es fällt leichter, Gedanken genauer zu formulieren. Das ist zum Beispiel beim Schreiben von Aufsätzen, beim Präsentieren oder bei Bewerbungen hilfreich. Lesen trägt somit dazu bei, sich in Schule und Beruf überzeugender auszudrücken.

Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass Lesen die Konzentration stärkt. Längere Texte verlangen Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum. Wer regelmäßig liest, übt, Informationen aufzunehmen, Zusammenhänge zu verstehen und gedanklich bei einer Sache zu bleiben. Gerade in einer Zeit, in der viele digitale Angebote schnell ablenken, ist diese Fähigkeit besonders wertvoll. Deshalb kann Lesen helfen, konzentrierter zu lernen und Aufgaben sorgfältiger zu bearbeiten.

Noch bedeutsamer ist, dass Lesen die Urteilsfähigkeit fördert. In Büchern, Artikeln und Sachtexten begegnet man verschiedenen Perspektiven, Problemen und Lebenssituationen. Dadurch lernt man, sich in andere Sichtweisen hineinzuversetzen und Informationen kritisch zu prüfen. Wer Texte genau liest, kann Behauptungen besser von Begründungen unterscheiden. Das ist wichtig, um sich eine eigene Meinung zu bilden und verantwortungsvoll an gesellschaftlichen Diskussionen teilzunehmen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass regelmäßiges Lesen Jugendliche sprachlich, geistig und persönlich stärkt. Besonders wichtig ist dabei, dass Lesen nicht nur für gute Schulnoten nützlich ist, sondern auch für selbstständiges Denken. Deshalb sollte Lesen im Alltag bewusst gefördert werden, sowohl in der Schule als auch zu Hause.


Analyse des Beispieltexts

Der Beispieltext zeigt die typische Struktur einer linearen Erörterung. Die Einleitung führt in das Thema ein und endet mit der Leitfrage. Der Hauptteil enthält drei Argumente, die zunehmend stärker werden. Jedes Argument besteht aus These, Begründung, Beispiel und Folgerung. Der Schluss fasst die wichtigsten Gedanken zusammen und formuliert eine klare Bewertung.


Videoimpuls

Das folgende Video kann Dir helfen, den Aufbau einer Erörterung zu wiederholen und die lineare Form von anderen Erörterungsarten zu unterscheiden.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=CWGsVuoBoTA |500|center}}


Schreibplan als Kopiervorlage

Abschnitt Leitfrage Formulierungshilfe
Einleitung Wie führe ich zum Thema hin? In der heutigen Zeit spielt ... eine wichtige Rolle.
Leitfrage Welche Frage beantworte ich? Daher stellt sich die Frage, warum ...
Argument 1 Was ist ein erster wichtiger Grund? Zunächst spricht dafür, dass ...
Argument 2 Was ist noch überzeugender? Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist ...
Argument 3 Welches Argument ist besonders stark? Besonders bedeutsam ist ...
Schluss Zu welchem Ergebnis komme ich? Insgesamt wird deutlich, dass ...


Checkliste für Deine lineare Erörterung

  1. Aufgabenstellung: Ich habe die Fragestellung genau verstanden.
  2. Einleitung: Ich führe verständlich zum Thema hin.
  3. Leitfrage: Ich mache deutlich, worum es in meiner Erörterung geht.
  4. Gliederung: Ich ordne meine Argumente sinnvoll und steigernd.
  5. Argumentationskette: Jedes Argument enthält These, Begründung, Beispiel und Folgerung.
  6. Überleitung: Ich verbinde die Abschnitte sprachlich miteinander.
  7. Schluss: Ich fasse zusammen und formuliere ein Ergebnis.
  8. Überarbeitung: Ich prüfe Ausdruck, Rechtschreibung und Zeichensetzung.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das Ziel einer linearen Erörterung? (Eine klare Position mit mehreren geordneten Argumenten begründen) (!Zwei Gedichte miteinander vergleichen) (!Eine Geschichte mit Spannungsbogen erzählen) (!Nur die Meinung anderer Personen wiedergeben)




Wie werden Argumente in einer linearen Erörterung meist angeordnet? (Vom weniger starken zum stärksten Argument) (!Alphabetisch nach Anfangsbuchstaben) (!Zufällig ohne erkennbare Ordnung) (!Immer abwechselnd pro und contra)




Welche drei Hauptteile gehören zum Aufbau einer linearen Erörterung? (Einleitung Hauptteil Schluss) (!Titel Personen Handlung) (!These Antithese Synthese) (!Ort Zeit Erzähler)




Was gehört zu einem vollständig ausgearbeiteten Argument? (These Begründung Beispiel Folgerung) (!Überschrift Reim Vers Strophe) (!Autor Verlag Erscheinungsjahr Preis) (!Frage Antwort Lösung Bewertung)




Welche Aufgabe hat die Einleitung? (Sie führt zum Thema hin und bereitet die Leitfrage vor) (!Sie beendet den Text mit einer Pointe) (!Sie enthält alle Beispiele des Hauptteils) (!Sie ersetzt die Argumente)




Was sollte im Schluss einer linearen Erörterung stehen? (Eine Zusammenfassung mit begründetem Ergebnis) (!Ein völlig neues Hauptargument) (!Eine lange Sammlung unverbundener Beispiele) (!Eine Inhaltsangabe eines Romans)




Woran erkennt man eine schwache Argumentation? (Behauptungen werden nicht ausreichend begründet) (!Die Argumente sind nachvollziehbar geordnet) (!Beispiele passen zur Fragestellung) (!Der Schluss beantwortet die Leitfrage)




Welche Fragestellung passt besonders gut zu einer linearen Erörterung? (Warum ist Bewegung im Alltag wichtig?) (!Sollten Schulnoten abgeschafft werden oder nicht?) (!Welche Figuren kommen im Märchen vor?) (!Wann wurde das Gebäude erbaut?)




Welche Formulierung leitet ein weiteres Argument passend ein? (Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist) (!Es war einmal vor langer Zeit) (!Mit freundlichen Grüßen) (!Ende gut alles gut)




Warum sind Beispiele in einer Erörterung wichtig? (Sie machen Begründungen anschaulich und nachvollziehbar) (!Sie ersetzen die These vollständig) (!Sie dürfen nichts mit dem Thema zu tun haben) (!Sie dienen nur der Textverlängerung)





Memory

These klare Behauptung
Begründung Erklärung des Warum
Beispiel anschaulicher Nachweis
Folgerung Rückbezug zur Leitfrage
Einleitung Hinführung zum Thema
Hauptteil geordnete Argumente
Schluss zusammenfassendes Ergebnis
Steigerung stärkstes Argument am Ende





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Thema erschließen Anfang der Planung
Stoffsammlung anlegen Ideen finden
Argumente ordnen Aufbau vorbereiten
Text ausformulieren Schreibphase
Erörterung überarbeiten Qualitätsprüfung






Kreuzworträtsel

Argument Begründeter Gedanke im Hauptteil
These Klare Behauptung am Anfang eines Arguments
Einleitung Abschnitt der zum Thema hinführt
Schluss Abschnitt mit Ergebnis und Ausblick
Beispiel Anschaulicher Nachweis für eine Begründung
Gliederung Bauplan für den Text





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine lineare Erörterung entwickelt eine Argumentation in eine

. Sie besteht aus Einleitung, Hauptteil und

. Im Hauptteil werden die Argumente häufig steigernd

. Ein gutes Argument enthält eine These, eine

, ein Beispiel und eine Folgerung. Die Einleitung führt zum Thema hin und bereitet die

vor. Der Schluss fasst die wichtigsten Gedanken zusammen und formuliert ein begründetes

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Themenfindung: Sammle fünf Themen, die sich für eine lineare Erörterung eignen, und formuliere zu jedem Thema eine passende Warum-Frage.
  2. Argumente sammeln: Erstelle zu dem Thema Warum ist Pünktlichkeit wichtig? mindestens vier Argumente.
  3. Beispiele finden: Wähle zwei Argumente zum Thema Warum ist Lesen wichtig? und ergänze jeweils ein konkretes Beispiel aus Schule oder Alltag.
  4. Einleitung schreiben: Schreibe eine kurze Einleitung zur Frage Warum sollte man im Unterricht aufmerksam zuhören?


Standard

  1. Argumentationskette: Formuliere zu einem selbst gewählten Thema drei vollständige Argumentationsketten mit These, Begründung, Beispiel und Folgerung.
  2. Gliederung erstellen: Plane eine lineare Erörterung zur Frage Warum ist Teamarbeit in der Schule wichtig? und ordne die Argumente steigernd.
  3. Textüberarbeitung: Überarbeite einen eigenen Erörterungsabschnitt und markiere farbig These, Begründung, Beispiel und Folgerung.
  4. Schreibkonferenz: Tausche Deinen Entwurf mit einer anderen Person und gebt Euch gegenseitig Rückmeldung zu Aufbau, Verständlichkeit und Überzeugungskraft.


Schwer

  1. Vollständige Erörterung: Schreibe eine vollständige lineare Erörterung zur Frage Warum ist Medienkompetenz für Jugendliche wichtig?
  2. Argumentqualität prüfen: Vergleiche zwei Erörterungen zu demselben Thema und beurteile, welche Argumentation überzeugender aufgebaut ist.
  3. Adressatenbezug: Schreibe eine lineare Erörterung für eine Schülerzeitung und passe Sprache, Beispiele und Schlussfolgerung an diese Zielgruppe an.
  4. Erklärvideo erstellen: Produziere ein kurzes Lernvideo, in dem Du den Aufbau einer linearen Erörterung mit einem eigenen Beispiel erklärst.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Erkläre, warum eine lineare Erörterung nicht einfach eine Meinungssammlung ist, sondern eine geordnete Argumentation benötigt.
  2. Analyseaufgabe: Untersuche einen Erörterungsabschnitt und bewerte, ob These, Begründung, Beispiel und Folgerung vollständig vorhanden sind.
  3. Vergleichsaufgabe: Vergleiche eine lineare und eine dialektische Fragestellung und begründe, welche Schreibform jeweils passender ist.
  4. Anwendungsaufgabe: Entwickle zu einer aktuellen Schulfrage drei Argumente und ordne sie so, dass die Überzeugungskraft zunimmt.
  5. Reflexionsaufgabe: Beschreibe, welche Überarbeitungsschritte Deinen eigenen Erörterungstext am stärksten verbessern würden.
  6. Beurteilungsaufgabe: Bewerte, ob ein Schluss die Leitfrage wirklich beantwortet oder nur den Hauptteil wiederholt.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du eine vollständige lineare Erörterung zu einer selbst gewählten oder vorgegebenen Warum-Frage. Dein Text soll eine passende Einleitung, mindestens drei ausgearbeitete Argumente in steigernder Reihenfolge und einen überzeugenden Schluss enthalten. Zusätzlich gibst Du eine kurze Reflexion ab, in der Du erklärst, warum Du Deine Argumente in dieser Reihenfolge angeordnet hast.

Bewertungskriterien sind: klare Leitfrage, sinnvoller Aufbau, vollständige Argumentationsketten, passende Beispiele, sachlicher Ausdruck, sprachliche Richtigkeit und nachvollziehbare Schlussfolgerung.




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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

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Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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THE MONKEY DANCE



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  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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