Eine einfache Liedbegleitung entwickeln - Akkorde und Harmonie


Eine einfache Liedbegleitung entwickeln - Akkorde und Harmonie
Einleitung
Eine einfache Liedbegleitung hilft Dir, eine Melodie so zu stützen, dass sie klar singbar oder spielbar bleibt. Dafür verbindest Du Akkorde, Harmonien, Rhythmus, Bass und passende Begleitmuster zu einer musikalischen Grundlage. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du aus wenigen Akkorden eine wirkungsvolle Begleitung entwickelst, wie Du Akkordsymbole liest, wie Du Hauptfunktionen erkennst und wie Du eigene Begleitmuster für Gitarre, Klavier, Keyboard, Ukulele oder digitale Musikwerkzeuge erfindest.
Eine gute Liedbegleitung ist nicht möglichst kompliziert, sondern passend. Sie unterstützt den Gesang, gibt Orientierung im Takt, klärt die Tonart und erzeugt Spannung und Entspannung. Im Zentrum stehen zunächst einfache Dreiklänge wie C-Dur, F-Dur, G-Dur und a-Moll. Daraus entstehen typische Kadenzen und Akkordfolgen, die Du in vielen Liedern wiederfinden, verändern und kreativ nutzen kannst.

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Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du eine einfache Liedbegleitung planen, notieren, spielen, beurteilen und verbessern. Du lernst dabei musikalische Grundlagen nicht nur theoretisch kennen, sondern wendest sie direkt praktisch an.
- Akkorde: Du erklärst, was ein Akkord ist, und bildest einfache Dur- und Moll-Dreiklänge.
- Harmonie: Du beschreibst, wie Akkorde in einer Tonart zusammenhängen.
- Stufen: Du ordnest einfache Akkorde einer Tonart mit römischen Stufen zu.
- Tonika, Subdominante und Dominante: Du erkennst die wichtigsten harmonischen Funktionen einer einfachen Begleitung.
- Begleitmuster: Du entwickelst rhythmische und gebrochene Muster für Klavier, Gitarre oder digitale Instrumente.
- Praxis: Du begleitest eine einfache Melodie mit passenden Akkorden.
- Gestaltung: Du veränderst Tempo, Rhythmus, Lage und Dynamik, damit die Begleitung zum Liedcharakter passt.
- Reflexion: Du beurteilst, ob eine Begleitung die Melodie unterstützt oder überdeckt.
Grundlagen: Akkord und Harmonie
Ein Akkord entsteht, wenn mehrere Töne als zusammengehöriger Klang wahrgenommen werden. In der einfachen Liedbegleitung arbeitest Du meistens mit Dreiklängen. Ein Dreiklang besteht in der Grundform aus Grundton, Terz und Quinte. Beim C-Dur-Dreiklang sind das die Töne C, E und G.

C-Dur-Dreiklang hören und sehen
Der C-Dur-Dreiklang ist ein besonders guter Ausgangspunkt, weil er auf den weißen Tasten des Klaviers leicht zu finden ist. Du kannst ihn gleichzeitig als Blockakkord spielen oder die Töne nacheinander als gebrochenen Akkord verwenden.

Dur und Moll vergleichen
Dur und Moll unterscheiden sich im einfachen Dreiklang vor allem durch die Terz. Bei C-Dur liegt zwischen C und E eine große Terz. Bei c-Moll liegt zwischen C und Es eine kleine Terz. Für die Liedbegleitung ist dieser Unterschied wichtig, weil er die Klangfarbe stark prägt.

Tonart und leitereigene Akkorde
Eine Tonart ist ein musikalischer Raum, in dem bestimmte Töne und Akkorde besonders gut zusammenpassen. In C-Dur sind die Töne C, D, E, F, G, A und H leitereigen. Wenn Du über jedem Ton der Tonleiter einen Dreiklang aus leitereigenen Tönen bildest, erhältst Du die leitereigenen Akkorde. Für einfache Liedbegleitungen reichen oft die Hauptakkorde C, F und G sowie der Nebenakkord a-Moll.

Leitereigene Dreiklänge in C-Dur
Die folgende Notation zeigt zuerst die C-Dur-Tonleiter und danach zentrale Dreiklänge, die in vielen einfachen Liedbegleitungen vorkommen.

Stufen in C-Dur
In der Stufentheorie werden Akkorde nach ihrer Position in der Tonleiter benannt. In C-Dur ist C die erste Stufe, F die vierte Stufe und G die fünfte Stufe. Diese drei Akkorde heißen in der einfachen Funktionsbezeichnung Tonika, Subdominante und Dominante. Sie bilden ein stabiles Grundgerüst für viele Lieder.
| Stufe | Akkord in C-Dur | Funktion | Wirkung |
|---|---|---|---|
| I | C-Dur | Tonika | Zuhause, Ruhe, Ausgangspunkt |
| IV | F-Dur | Subdominante | Weitung, Bewegung, Vorbereitung |
| V | G-Dur oder G7 | Dominante | Spannung, Rückkehrwunsch zur Tonika |
| VI | a-Moll | Tonikaparallele | weicher, nachdenklicher Nebenklang |
Die drei wichtigsten Funktionen
Tonika: musikalisches Zuhause
Die Tonika ist der Grundakkord einer Tonart. In C-Dur ist das C-Dur. Viele einfache Lieder beginnen oder enden auf der Tonika, weil sie Ruhe und Abschluss vermittelt. Beim Begleiten kannst Du prüfen: Fühlt sich ein Abschnitt abgeschlossen an, passt häufig die Tonika.
Subdominante: Bewegung und Öffnung
Die Subdominante führt vom Zuhause weg, ohne sofort starke Spannung aufzubauen. In C-Dur ist das F-Dur. Sie wirkt oft wie ein Schritt in einen neuen Raum. In einfachen Liedern erscheint sie häufig, wenn die Melodie sich öffnet oder eine Phrase weitergeführt wird.
Dominante: Spannung und Rückkehr
Die Dominante erzeugt eine deutliche Erwartung. In C-Dur ist das G-Dur oder G7. Besonders G7 möchte sich oft nach C-Dur auflösen. Diese Spannung ist für Liedbegleitungen sehr nützlich, weil sie Übergänge und Schlusswendungen klar gestaltet.
Einfache Kadenz: C - F - G - C
Eine Kadenz ist eine Akkordfolge, die einen musikalischen Abschnitt ordnet. Die einfache Kadenz C - F - G - C zeigt das Grundprinzip von Ruhe, Bewegung, Spannung und Rückkehr.

Akkordsymbole lesen
Akkordsymbole sind Kurzzeichen für Akkorde. Sie helfen Dir, ein Lied schnell zu begleiten, ohne jede Stimme vollständig auszuschreiben. Ein einzelner Großbuchstabe wie C bedeutet meist C-Dur. Ein kleines m wie bei Am bedeutet a-Moll. Eine 7 wie bei G7 zeigt einen Vierklang mit zusätzlicher Septime an.
| Akkordsymbol | Bedeutung | Töne im einfachen Akkord | Einsatz in C-Dur |
|---|---|---|---|
| C | C-Dur | C E G | Tonika |
| F | F-Dur | F A C | Subdominante |
| G | G-Dur | G H D | Dominante |
| G7 | G-Dur-Septakkord | G H D F | stärkere Dominante |
| Am | a-Moll | A C E | Tonikaparallele |
Vom Lied zur Begleitung
Schritt 1: Tonart bestimmen
Zuerst suchst Du die Tonart. Bei einfachen Liedern hilft Dir oft der letzte Ton oder der letzte Akkord. Wenn ein Lied in C-Dur endet und viele Töne der C-Dur-Tonleiter verwendet, ist C-Dur wahrscheinlich. Die Tonart ist wichtig, weil sie bestimmt, welche Akkorde besonders naheliegen.
Schritt 2: Melodie in Phrasen gliedern
Eine Phrase ist ein musikalischer Sinnabschnitt. Du kannst sie wie einen Satz in der Sprache verstehen. Setze Akkordwechsel nicht wahllos, sondern an sinnvollen Stellen: häufig am Taktanfang, bei längeren Melodietönen oder an Stellen, an denen sich die Richtung der Melodie ändert.
Schritt 3: Melodietöne mit Akkordtönen vergleichen
Ein Akkord passt oft gut, wenn wichtige Melodietöne im Akkord vorkommen. Wenn die Melodie auf C, E oder G ruht, passt C-Dur häufig. Wenn sie auf F, A oder C ruht, passt F-Dur häufig. Wenn sie auf G, H oder D ruht, passt G-Dur häufig. Das ist kein starres Gesetz, aber eine gute Startstrategie.
Schritt 4: Bass und Rhythmus festlegen
Der Bass gibt der Harmonie ein Fundament. Bei einer einfachen Begleitung spielst Du oft den Grundton des Akkords im Bass. Danach wählst Du ein rhythmisches Muster, das zum Lied passt: ruhig, schreitend, tänzerisch, poppig oder fließend.
Schritt 5: Begleitung vereinfachen oder verfeinern
Eine Begleitung darf die Melodie nicht überdecken. Wenn sie zu voll klingt, reduziere die Anzahl der Töne, spiele leiser oder nutze längere Notenwerte. Wenn sie zu leer klingt, kannst Du Akkorde brechen, einen Wechselbass ergänzen oder kleine rhythmische Akzente setzen.
Beispiel: Eine kleine Melodie harmonisieren
Die folgende Melodie ist bewusst einfach gehalten. Über jedem Takt steht ein Akkord. Du kannst sie singen, auf einem Instrument spielen und danach die Akkorde auf Gitarre, Klavier oder Keyboard ergänzen.

Gleiche Melodie mit einfacher Klavierbegleitung
Hier siehst Du eine mögliche Begleitung mit Bass in der linken Hand und Akkordtönen in der rechten Hand. Die rechte Hand spielt nicht zu viele Töne, damit die Melodie gut hörbar bleibt.

Begleitmuster entwickeln
Ein Begleitmuster ist ein wiederkehrendes rhythmisches oder melodisches Modell. Mit einem guten Begleitmuster klingt ein Lied sofort geordneter. Für den Anfang reichen wenige Muster, die Du auf unterschiedliche Akkorde überträgst.
Muster 1: Blockakkorde
Beim Blockakkord spielst Du mehrere Akkordtöne gleichzeitig. Dieses Muster ist klar, ruhig und gut für langsame Lieder geeignet.

Muster 2: Wechselbass
Beim Wechselbass spielst Du im Bass abwechselnd Grundton und Quinte oder Grundton und Akkord. Dieses Muster eignet sich gut für einfache Volkslieder, Country, Schlager und ruhige Popbegleitungen.

Muster 3: Gebrochener Akkord
Beim Arpeggio erklingen die Töne des Akkords nacheinander. Dadurch klingt die Begleitung fließend. Das Muster passt gut zu Balladen und ruhigen Liedern.

Muster 4: Offbeat-Begleitung
Beim Offbeat erklingen Akkorde zwischen den Hauptschlägen. Das Muster erzeugt Bewegung und passt gut zu Reggae, Ska oder poppigen Begleitungen. Übe es langsam, damit der Puls stabil bleibt.

Muster 5: Rhythmische Begleitidee ohne Tonhöhe
Manchmal ist zuerst der Rhythmus wichtiger als die genaue Tonhöhe. Du kannst einen Begleitrhythmus klatschen, auf dem Tisch trommeln oder mit gedämpften Saiten üben, bevor Du Akkorde dazunimmst.
Pop-Akkordfolge I - V - VI - IV
Eine sehr häufige Pop-Akkordfolge ist I - V - VI - IV. In C-Dur entspricht das C - G - Am - F. Sie funktioniert gut, weil sie zwischen stabilen und bewegten Akkorden wechselt. Du kannst damit eigene kurze Songs, Strophen oder Refrains bauen.

Gitarre, Klavier und Keyboard vergleichen
Gitarre, Klavier und Keyboard können dieselben Akkorde spielen, aber die Begleitung fühlt sich unterschiedlich an. Auf der Gitarre arbeitest Du oft mit Griffbildern, Schlagmustern und Saitendämpfung. Auf dem Klavier kannst Du Bass und Akkorde getrennt auf beide Hände verteilen. Auf dem Keyboard kannst Du Klänge, Begleitautomatik oder Pads nutzen, solltest aber trotzdem verstehen, welche Akkorde erklingen.

Praktische Übertragung zwischen Instrumenten
Ein Akkordsymbol wie C kann auf verschiedenen Instrumenten unterschiedlich aussehen. Entscheidend ist nicht die Griffweise, sondern der Klanginhalt: C-Dur enthält C, E und G. Wenn Du das verstanden hast, kannst Du Begleitungen leichter transponieren, vereinfachen oder an ein anderes Instrument anpassen.
| Instrument | Einfache Startidee | Häufiger Fehler | Verbesserung |
|---|---|---|---|
| Gitarre | Grundakkorde greifen und gleichmäßiges Schlagmuster spielen | zu laut über dem Gesang | leiser spielen und Schläge ausdünnen |
| Klavier | linker Bass, rechte Akkorde | zu tiefe, matschige Akkorde | rechte Hand mittig platzieren und Bass schlicht halten |
| Keyboard | Akkorde als Fläche oder Pad spielen | Begleitautomatik überdeckt das Lied | Klang zurücknehmen und Akkordwechsel bewusst setzen |
| Digitale Musik-App | Akkorde als Loop anlegen | starre Wiederholung ohne Gestaltung | Dynamik, Pausen und Varianten einbauen |
Quintenzirkel und Transponieren
Der Quintenzirkel hilft Dir, verwandte Tonarten und wichtige Akkorde schneller zu finden. Für einfache Liedbegleitung ist er besonders nützlich, wenn ein Lied für eine Stimme zu hoch oder zu tief liegt. Dann kannst Du es in eine andere Tonart übertragen. Aus C - F - G - C wird in G-Dur zum Beispiel G - C - D - G.

Transponieren von C-Dur nach G-Dur
Beim Transponieren bleibt die Funktion gleich, aber die konkreten Akkorde ändern sich. Die erste Stufe bleibt erste Stufe, die vierte Stufe bleibt vierte Stufe und die fünfte Stufe bleibt fünfte Stufe.
| Funktion | Stufe | In C-Dur | In G-Dur |
|---|---|---|---|
| Tonika | I | C | G |
| Subdominante | IV | F | C |
| Dominante | V | G | D |
| Tonikaparallele | VI | Am | Em |

Gestaltung: Dynamik, Lage und Dichte
Eine Begleitung wird musikalisch, wenn Du nicht nur die richtigen Akkorde spielst, sondern sie bewusst gestaltest. Drei Entscheidungen sind besonders wichtig: Dynamik, Lage und Dichte.
- Dynamik: Spiele leiser, wenn die Melodie oder der Gesang im Vordergrund stehen soll. Spiele etwas stärker, wenn ein Refrain mehr Energie braucht.
- Lage: Spiele Akkorde nicht zu tief, sonst klingt die Begleitung schnell undeutlich. Der Bass darf tief sein, die Akkordtöne liegen oft besser in mittlerer Lage.
- Dichte: Spiele nicht ständig alle Töne. Pausen, längere Werte und einzelne Akkordtöne können wirkungsvoller sein als ein voller Klangteppich.
Ein Akkord in verschiedenen Lagen
Der gleiche Akkord kann unterschiedlich klingen, je nachdem, in welcher Lage und Umkehrung Du ihn spielst. So kannst Du Akkordwechsel weicher gestalten.

Häufige Fehler und gute Lösungen
| Problem | Mögliche Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Die Begleitung klingt unruhig | zu viele Akkordwechsel | Wechsle zuerst nur am Taktanfang |
| Der Gesang geht unter | Begleitung zu laut oder zu dicht | Spiele leiser, höher oder mit weniger Tönen |
| Der Akkord passt nicht zur Melodie | wichtiger Melodieton fehlt im Akkord | Prüfe betonte Melodietöne und wähle einen passenden Akkord |
| Die Begleitung wirkt langweilig | immer gleiches Muster ohne Variation | Ändere im Refrain Rhythmus, Lage oder Dynamik |
| Der Übergang klingt hart | große Sprünge zwischen Akkordlagen | Nutze Umkehrungen und gemeinsame Töne |
Unterrichtsprojekt: Eine eigene Begleitung entwickeln
In diesem Projekt erstellst Du eine einfache Begleitung zu einer kurzen Melodie oder zu einem Lied, das in der Lerngruppe bekannt ist. Du arbeitest dabei in drei Phasen: ausprobieren, ordnen, gestalten.
Phase 1: Ausprobieren
Wähle eine kurze Melodie mit vier bis acht Takten. Singe oder spiele sie mehrmals. Teste zuerst nur C, F, G und Am. Höre, an welchen Stellen ein Akkordwechsel sinnvoll wirkt. Notiere Deine erste Vermutung direkt über die Melodie.
Phase 2: Ordnen
Prüfe, ob die wichtigsten Melodietöne zu Deinen Akkorden passen. Vergleiche die Melodietöne an betonten Stellen mit den Akkordtönen. Wenn ein Akkord nicht passt, probiere einen verwandten Akkord. Achte außerdem darauf, dass Anfang und Schluss klar wirken.
Phase 3: Gestalten
Entscheide Dich für ein Begleitmuster. Für eine Ballade eignet sich ein Arpeggio, für ein klares Klassenlied ein Blockakkord, für ein bewegtes Lied ein Offbeat oder Wechselbass. Spiele die Begleitung in verschiedenen Lautstärken und entscheide, welche Version die Melodie am besten unterstützt.
Dokumentationsbogen
| Entscheidung | Deine Eintragung | Begründung |
|---|---|---|
| Tonart | Woran erkennst Du sie? | |
| Hauptakkorde | Welche Akkorde nutzt Du besonders häufig? | |
| Begleitmuster | Warum passt das Muster zum Lied? | |
| Schwierige Stelle | Welcher Akkord war unsicher? | |
| Verbesserung | Was hast Du nach dem Proben geändert? |
Differenzierung
Leichter Einstieg
Nutze nur zwei Akkorde, zum Beispiel C und G. Wechsle die Akkorde nur am Taktanfang. Spiele ganze Noten oder halbe Noten. Wichtig ist zuerst ein stabiler Puls.
Mittleres Niveau
Nutze C, F, G und Am. Setze Akkorde nach Melodietönen und Phrasen. Spiele ein einfaches Begleitmuster mit Bass und Akkord oder ein gleichmäßiges Arpeggio.
Fortgeschrittenes Niveau
Nutze Umkehrungen, G7, Durchgangsbässe oder ein zweites Begleitmuster für den Refrain. Transponiere die Begleitung in eine andere Tonart und begründe, welche Version für die Stimme besser ist.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist eine einfache Liedbegleitung? (Eine harmonische und rhythmische Stütze der Melodie) (!Eine zufällige Folge einzelner Töne) (!Ein Musikstück ohne Akkorde) (!Eine Melodie ohne Takt)
Aus welchen Tönen besteht der C-Dur-Dreiklang? (C E G) (!C D G) (!C F A) (!D F A)
Welche drei Stufen bilden in Dur die wichtigsten Hauptfunktionen? (Erste vierte fünfte Stufe) (!Zweite dritte sechste Stufe) (!Dritte fünfte siebte Stufe) (!Erste zweite dritte Stufe)
Welche Funktion hat G-Dur in der Tonart C-Dur meistens? (Dominante) (!Tonika) (!Subdominante) (!Tonikaparallele)
Welcher Akkord ist in C-Dur die sechste Stufe? (a-Moll) (!F-Dur) (!G-Dur) (!d-Moll)
Was bedeutet ein kleines m im Akkordsymbol Am? (Moll) (!Dur) (!Septakkord) (!Pause)
Was ist ein Arpeggio? (Ein gebrochener Akkord) (!Ein besonders schneller Takt) (!Ein lauter Schlussakkord) (!Ein Akkord ohne Grundton)
Welche Akkordfolge ist eine einfache Kadenz in C-Dur? (C F G C) (!C Am Dm H) (!F G Am D) (!G F Em D)
Was sollte eine Begleitung zur Singstimme vor allem tun? (Die Melodie unterstützen) (!Die Melodie dauerhaft überdecken) (!Den Takt ständig wechseln) (!Nur aus Pausen bestehen)
Wie findest Du oft passende Akkorde zu einer Melodie? (Betonte Melodietöne mit Akkordtönen vergleichen) (!Nur den lautesten Ton im Raum beachten) (!Jeden Takt zufällig anders spielen) (!Immer denselben Akkord verwenden)
Memory
| Grundton | Namensgeber eines Akkords |
| Terz | entscheidet häufig über Dur oder Moll |
| Quinte | stabilisiert den Dreiklang |
| Tonika | klangliches Zuhause |
| Dominante | erzeugt Spannung |
| Arpeggio | gebrochener Akkord |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Tonika | musikalisches Zuhause |
| Subdominante | öffnende Bewegung |
| Dominante | Spannung vor der Rückkehr |
| Bass | Fundament der Begleitung |
| Begleitmuster | wiederkehrende Spielweise |
...
Kreuzworträtsel
| Tonika | Wie nennt man den Grundakkord einer Tonart? |
| Kadenz | Wie heißt eine geordnete Akkordfolge mit Schlusswirkung? |
| Arpeggio | Wie nennt man einen gebrochenen Akkord? |
| Grundton | Welcher Ton gibt einem Akkord meist seinen Namen? |
| Dominante | Welche Funktion erzeugt starke Spannung zur Tonika? |
| Rhythmus | Was ordnet Tondauern und Akzente in der Zeit? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Akkordtagebuch: Schreibe drei Lieder auf, die Du kennst, und finde heraus, welche Akkorde darin besonders häufig vorkommen.
- Pulsübung: Klatsche einen gleichmäßigen Vierertakt und sprich darüber die Akkorde C, F, G und C.
- Dreiklang bauen: Lege auf einem Klavier, Keyboard oder einer App die Töne C, E und G und beschreibe den Klang.
- Zwei-Akkord-Begleitung: Begleite eine kurze Melodie nur mit C und G und erkläre, wo der Wechsel gut funktioniert.
Standard
- Begleitmuster entwickeln: Erfinde zu C, F, G und Am ein viertaktiges Begleitmuster und spiele es in gleichmäßigem Tempo.
- Melodie harmonisieren: Wähle eine einfache Melodie aus acht Takten und notiere passende Akkorde darüber.
- Instrumentenvergleich: Spiele dieselbe Akkordfolge auf zwei Instrumenten oder in zwei digitalen Klängen und vergleiche die Wirkung.
- Gruppenarrangement: Teilt Euch in Melodie, Bass, Akkorde und Rhythmus auf und entwickelt gemeinsam eine Klassenbegleitung.
Schwer
- Transposition: Übertrage eine Begleitung von C-Dur nach G-Dur und begründe, welche Akkorde sich ändern.
- Umkehrungen: Gestalte eine Akkordfolge mit möglichst kleinen Sprüngen zwischen den Akkorden.
- Refrain-Steigerung: Entwickle für Strophe und Refrain zwei verschiedene Begleitmuster und erkläre die Wirkung.
- Eigener Song: Komponiere eine achttaktige Melodie, harmonisiere sie und nimm eine einfache Begleitung als Audio oder Video auf.


Lernkontrolle
- Begleitung beurteilen: Höre zwei unterschiedliche Begleitungen zu derselben Melodie und begründe, welche die Melodie besser unterstützt.
- Harmonische Entscheidung: Erkläre an einer selbst gewählten Melodiestelle, warum ein bestimmter Akkord passt oder nicht passt.
- Transferaufgabe: Übertrage die Akkordfolge C - G - Am - F in eine andere Tonart und erkläre die Stufen.
- Gestaltungsanalyse: Beschreibe, wie Dynamik, Lage und Dichte die Wirkung einer Begleitung verändern.
- Praxisprüfung: Entwickle zu einer viertaktigen Melodie zwei verschiedene Begleitungen und vergleiche ihre Wirkung.
- Fehlerdiagnose: Analysiere eine Begleitung, die zu laut, zu voll oder harmonisch unsicher wirkt, und formuliere konkrete Verbesserungen.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe wiedergeben kannst, sondern eine einfache Liedbegleitung praktisch, hörbar und begründet entwickelst.
- Fachbegriffe: Du verwendest Begriffe wie Akkord, Dreiklang, Tonika, Subdominante, Dominante, Kadenz, Bass und Begleitmuster korrekt.
- Praxisleistung: Du spielst oder programmierst eine einfache Begleitung zu einer Melodie.
- Notationskompetenz: Du notierst Akkorde, Stufen oder einfache Noten so, dass andere Deine Begleitung nachvollziehen können.
- Begründung: Du erklärst, warum Deine Akkorde zur Melodie und zur Tonart passen.
- Gestaltung: Du nutzt mindestens ein bewusst gewähltes Begleitmuster und passt Dynamik, Lage oder Dichte an.
- Reflexion: Du beschreibst, was an Deiner Begleitung gelungen ist und was Du nach Feedback verbessert hast.
- Zusammenarbeit: Bei Gruppenarbeit zeigst Du, welchen Beitrag Du geleistet hast und wie Ihr musikalische Entscheidungen getroffen habt.
OERs zum Thema
Medien und Vertiefung
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