Eine Melodie in C-Dur komponieren


Eine Melodie in C-Dur komponieren
Eine Melodie in C-Dur komponieren - Melodie und Komposition
Einleitung
Eine eigene Melodie zu komponieren bedeutet, eine geordnete Folge von Tonhöhen, Rhythmen, Pausen und musikalischen Spannungen so zu gestalten, dass sie wiedererkennbar, singbar und ausdrucksstark wird. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du aus der C-Dur-Tonleiter eine kurze, stimmige Komposition entwickelst. Du arbeitest mit Motiven, Phrasen, Takt, Kadenz, Tonika, Subdominante und Dominante. Am Ende kannst Du eine eigene Melodie notieren, überarbeiten, vorspielen und begründen.
C-Dur eignet sich besonders gut für den Einstieg, weil die Tonart in der traditionellen Notenschrift ohne Vorzeichen notiert wird. Auf dem Klavier entsprechen die Töne der C-Dur-Tonleiter den weißen Tasten von C bis C. Für eine gute Melodie reicht es aber nicht, nur richtige Töne zu wählen. Entscheidend ist, wie Du diese Töne rhythmisch ordnest, wie Du Spannung aufbaust, wie Du Wiederholungen einsetzt und wie Du die Melodie am Ende überzeugend nach Hause führst.

Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, warum C-Dur eine geeignete Einstiegstonart für das Komponieren ist. Du kannst eine kurze Tonleiter lesen, ein Motiv erfinden, es variieren und daraus eine viertaktige oder achttaktige Melodie entwickeln. Außerdem kannst Du zwischen Tonika, Subdominante und Dominante unterscheiden und einfache Akkordfolgen nutzen, um eine Melodie harmonisch zu stützen. Du lernst, wie Rhythmus, Intervalle, melodische Kontur, Wiederholung, Variation und Phrasierung zusammenwirken.
Vorwissen
Für diesen Kurs brauchst Du kein fortgeschrittenes musiktheoretisches Wissen. Hilfreich ist, wenn Du die Grundzeichen der Notenschrift kennst: Notensystem, Violinschlüssel, Taktstrich, Note, Pause und Tondauer. Wenn Du ein Instrument spielst, kannst Du alle Beispiele ausprobieren. Wenn nicht, kannst Du die Melodien singen, klatschen, summen oder digital nachspielen.

C-Dur verstehen
Tonvorrat der C-Dur-Tonleiter
Die C-Dur-Tonleiter besteht aus den Tönen C, D, E, F, G, A, H und C. Der letzte Ton C liegt eine Oktave höher als der erste Ton C. In C-Dur liegen die Halbtonschritte zwischen E und F sowie zwischen H und C. Alle anderen benachbarten Töne der Tonleiter sind Ganztonschritte voneinander entfernt. Diese Abfolge von Ganz- und Halbtönen erzeugt den typischen Dur-Charakter.

Die Notenbeispiele verwenden für den deutschen Ton H die internationale Schreibweise b. Für das H in der deutschen Notenbenennung steht im Notentext also b. Im Unterricht und beim Singen kannst Du weiterhin C, D, E, F, G, A, H, C sagen.

Tonstufen und ihre Wirkung
Jeder Ton in C-Dur hat eine bestimmte Funktion. Der Grundton C wirkt stabil und abschließend. Der Ton G steht auf der fünften Stufe und erzeugt häufig Spannung, die zum C zurückführen möchte. Der Ton F kann als vierte Stufe eine öffnende Wirkung haben. Beim Komponieren ist es hilfreich, die Tonstufen nicht nur als einzelne Töne zu sehen, sondern als Bausteine eines musikalischen Weges.
| Stufe | Ton in C-Dur | Fachbegriff | Wirkung in einer Melodie |
|---|---|---|---|
| I | C | Grundton | Ruhepunkt, Anfang oder Schluss |
| II | D | Sekundschritt | Bewegung vom Grundton weg |
| III | E | Terz | Dur-Farbe, freundlicher Klang |
| IV | F | Subdominantischer Bereich | Öffnung, Weiterführung |
| V | G | Dominantischer Bereich | Spannung, Erwartung |
| VI | A | Parallele Farbe | weicher, gesanglicher Klang |
| VII | H | Leitton | starker Zug zum C |
| VIII | C | Oktave | Ziel, Abschluss, Heimkehr |
Halbtonschritte hören
Die beiden natürlichen Halbtonschritte in C-Dur sind besonders wichtig. Zwischen E und F entsteht eine enge Bewegung, zwischen H und C eine starke Schlusswirkung. Der Ton H wird deshalb oft als Leitton bezeichnet, weil er zum C strebt.

Was ist eine Melodie?
Eine Melodie ist mehr als eine Tonreihe. Sie ist eine erkennbare musikalische Gestalt. Dazu gehören Tonhöhe, Rhythmus, Tondauer, Intervall, Bewegungsrichtung, Wiederholung, Phrasierung und ein sinnvoller Verlauf. Eine gute Einsteigermelodie ist meist gut singbar, hat wenige große Sprünge und enthält ein klares Ende. Sie kann ruhig einfach sein, solange sie eine eigene Form und einen nachvollziehbaren Ausdruck besitzt.
Tonhöhe und Rhythmus gehören zusammen
Wenn Du nur die Tonhöhen C, D, E, F, G, A und H aufschreibst, hast Du noch keine überzeugende Melodie. Erst durch einen Rhythmus entsteht Gestalt. Der gleiche Tonvorrat kann feierlich, tänzerisch, ruhig, spannend oder traurig wirken, wenn Du die Dauern veränderst. Darum solltest Du beim Komponieren Töne und Rhythmen immer gemeinsam denken.

Melodische Kontur
Die melodische Kontur beschreibt, ob eine Melodie steigt, fällt, in kleinen Schritten verläuft oder große Sprünge verwendet. Eine gut singbare C-Dur-Melodie bewegt sich oft schrittweise und nutzt nur gelegentlich größere Sprünge. Steigende Linien können Spannung oder Aufbruch erzeugen. Fallende Linien wirken oft beruhigend oder abschließend. Ein Wechsel aus beidem macht die Melodie lebendig.
Motiv, Phrase und Form
Ein Motiv ist ein kurzer musikalischer Gedanke. Es kann aus wenigen Tönen und einem auffälligen Rhythmus bestehen. Eine Phrase ist ein größerer Abschnitt, der häufig wie ein musikalischer Satz wirkt. Mehrere Phrasen ergeben eine Form. Für den Anfang ist die Form A A' B A besonders nützlich: Erst stellst Du eine Idee vor, dann variierst Du sie leicht, danach folgt ein kontrastierender Abschnitt, und am Ende kehrt die Anfangsidee zurück.

Komponieren in C-Dur Schritt für Schritt
Schritt 1: Lege Rahmenbedingungen fest
Entscheide zuerst, in welchem Takt Du komponieren möchtest. Für den Einstieg eignet sich der 4/4-Takt, weil er regelmäßig und gut nachvollziehbar ist. Danach wählst Du ein Tempo. Eine ruhige Melodie kann langsam beginnen, eine fröhliche Melodie kann ein schnelleres Grundtempo haben. Lege außerdem fest, ob die Melodie gesungen, auf einem Instrument gespielt oder als Klassenkomposition gestaltet werden soll.
Schritt 2: Wähle den Tonvorrat bewusst
Nutze zunächst nur die Töne der C-Dur-Tonleiter. Beginne und ende für den Einstieg häufig auf C, weil der Grundton einen klaren Rahmen bildet. Verwende G als Spannungston und H als Leitton zum Ziel C. Wenn Deine Melodie unsicher klingt, prüfe, ob sie an wichtigen Stellen auf C, E oder G landet. Diese Töne bilden den Dreiklang C-E-G und passen besonders stabil zur Tonika C-Dur.
Schritt 3: Erfinde ein Motiv
Ein Motiv muss nicht lang sein. Zwei bis fünf Töne reichen. Wichtig ist, dass das Motiv wiedererkennbar ist. Du kannst zum Beispiel mit C-D-E-G beginnen. Dieses Motiv steigt schrittweise an und springt dann zum G. Danach kannst Du es beantworten, wiederholen oder rhythmisch verändern.

Schritt 4: Baue Frage und Antwort
Viele Melodien wirken verständlich, weil sie wie eine musikalische Frage und Antwort aufgebaut sind. Die Frage endet noch offen, zum Beispiel auf G. Die Antwort endet geschlossen, zum Beispiel auf C. Diese Wirkung kannst Du nutzen, um eine viertaktige Melodie klar zu strukturieren.

Schritt 5: Nutze Wiederholung und Variation
Eine Melodie wird verständlicher, wenn ein Gedanke wiederkehrt. Wiederholung schafft Orientierung. Variation verhindert Langeweile. Du kannst ein Motiv höher oder tiefer beginnen, den Rhythmus verändern, den letzten Ton austauschen oder eine Pause einfügen. Achte darauf, dass die Veränderung noch als Verwandtschaft zum Ausgangsmotiv erkennbar bleibt.
Schritt 6: Denke an Harmonie
Auch eine einstimmige Melodie kann von Harmonik geprägt sein. In C-Dur sind die drei Hauptfunktionen besonders wichtig: C-Dur als Tonika, F-Dur als Subdominante und G-Dur als Dominante. Eine einfache Akkordfolge kann lauten: C-Dur, G-Dur, F-Dur, C-Dur. Wenn Deine Melodie auf starken Zählzeiten Töne aus dem passenden Akkord verwendet, klingt sie stabiler.

Schritt 7: Schaffe einen überzeugenden Schluss
Ein Schluss wirkt in C-Dur besonders deutlich, wenn die Melodie am Ende auf C landet und davor Spannung erzeugt wurde. Häufig führen die Töne H-C, D-C oder G-C zum Ziel. Auch die Akkordfolge G-Dur nach C-Dur erzeugt eine starke Schlusswirkung. Diese Bewegung nennt man authentischen Schluss oder im einfachen Unterrichtszusammenhang Dominante-Tonika-Schluss.
Schritt 8: Überarbeite Deine Melodie
Komponieren bedeutet auch Überarbeiten. Singe Deine Melodie, spiele sie, klatsche den Rhythmus und prüfe, ob sie gut im Ohr bleibt. Frage Dich, ob der Anfang klar ist, ob es einen Höhepunkt gibt, ob die Phrasen atmen können und ob der Schluss überzeugt. Gute Überarbeitung verändert nicht alles, sondern verbessert gezielt: ein Ton, ein Rhythmus, eine Pause oder ein Schluss kann die ganze Melodie stärker machen.
Komponier-Werkstatt
Mini-Rezept für eine erste C-Dur-Melodie
- Grundton: Beginne auf C oder E, damit die Tonart klar wird.
- Motiv: Erfinde einen kurzen Baustein aus drei bis fünf Tönen.
- Rhythmus: Verwende Viertelnoten, Achtelnoten und mindestens eine längere Note.
- Phrase: Baue zwei Takte als Frage und zwei Takte als Antwort.
- Höhepunkt: Lege den höchsten Ton nicht sofort an den Anfang.
- Schluss: Beende die Melodie auf C.
- Variation: Wiederhole etwas, aber verändere eine Kleinigkeit.
Beispiel einer vollständigen 16-taktigen C-Dur-Melodie
Die folgende Beispielkomposition zeigt eine einfache Schulmelodie in C-Dur. Sie nutzt eine klare Form, überwiegend schrittweise Bewegung, kurze Sprünge, Wiederholung, Variation und einen deutlichen Schluss auf C. Du kannst sie als Vorbild nutzen, aber nicht einfach kopieren. Verändere Tonhöhen, Rhythmus, Länge oder Begleitung, damit Deine eigene Idee entsteht.

Hör- und Analyseauftrag zum Beispiel
Höre die Beispielmelodie mehrmals. Beim ersten Hören achtest Du nur darauf, ob Du den Anfang wiedererkennst. Beim zweiten Hören klatschst Du den Grundschlag. Beim dritten Hören markierst Du die Stellen, an denen die Melodie offen wirkt, und die Stellen, an denen sie abgeschlossen klingt. Anschließend erklärst Du, warum der Schluss auf C überzeugend wirkt.
Eigene Varianten entwickeln
Aus dem Beispiel kannst Du mehrere Varianten bilden. Du kannst den Anfangsrhythmus verändern, den höchsten Ton an eine andere Stelle setzen oder einen Takt durch eine Pause gliedern. Du kannst auch nur vier Takte übernehmen und daraus eine neue achttaktige Melodie machen. Wichtig ist, dass Deine Variante eine eigene Entscheidung erkennen lässt.

Gestaltungsmittel für gute Melodien
Schrittweise Bewegung und Sprünge
Eine gut singbare Melodie bewegt sich oft in Sekunden, also von einem Ton zum Nachbarton. Sprünge in Terz, Quarte oder Quinte können interessant sein, sollten aber bewusst eingesetzt werden. Nach einem großen Sprung klingt eine Gegenbewegung häufig natürlich: Wenn die Melodie nach oben springt, kann sie danach schrittweise nach unten weitergehen.
Rhythmische Klarheit
Ein starker Rhythmus macht eine Melodie wiedererkennbar. Du kannst kurze und lange Noten mischen, aber der Grundschlag sollte spürbar bleiben. Eine Melodie, die nur aus gleich langen Noten besteht, kann schnell gleichförmig wirken. Eine Melodie mit zu vielen unterschiedlichen Notenwerten kann dagegen unübersichtlich werden. Für den Anfang ist eine Mischung aus Viertelnoten, Achtelnoten, halben Noten und Pausen ideal.
Pausen als Gestaltungsmittel
Pausen sind keine leeren Stellen, sondern Teil der Komposition. Eine kurze Pause kann wie ein Atemholen wirken. Eine Pause vor einem wichtigen Ton kann Spannung erhöhen. In einer Klassenkomposition kann eine Pause außerdem helfen, dass alle gemeinsam den nächsten Einsatz finden.

Höhepunkt und Zielton
Viele Melodien haben einen Höhepunkt. Das ist oft der höchste Ton, aber nicht immer. Der Höhepunkt sollte vorbereitet werden, damit er nicht zufällig wirkt. In einer einfachen C-Dur-Melodie kann der Höhepunkt zum Beispiel A oder das obere C sein. Danach führt die Melodie wieder zum Grundton zurück.
Frage-Antwort-Prinzip
Das Frage-Antwort-Prinzip hilft Dir, eine Melodie verständlich zu gliedern. Eine musikalische Frage bleibt offen, eine Antwort schließt ab. In C-Dur kann eine Frage auf G enden und die Antwort auf C. Dadurch entsteht eine kleine musikalische Dramaturgie.
Harmonische Orientierung
Wenn eine Melodie über einem Akkord erklingt, wirken Töne des Akkords besonders stabil. Über C-Dur sind C, E und G stabil. Über F-Dur sind F, A und C stabil. Über G-Dur sind G, H und D stabil. Andere Töne können als Durchgangstöne, Nachbartöne oder Spannungstöne verwendet werden. Entscheidend ist, dass Spannung und Auflösung zusammenpassen.
Häufige Fehler und Lösungen
Die Melodie klingt beliebig
Wenn Deine Melodie beliebig klingt, fehlt oft ein klares Motiv. Wähle einen kurzen Anfangsbaustein und wiederhole ihn. Verändere danach nur eine Sache: den Schluss, den Rhythmus oder die Tonhöhe. So entsteht Zusammenhang.
Die Melodie hat keinen Schluss
Wenn der Schluss unsicher wirkt, endet die Melodie vielleicht nicht auf C oder wird nicht ausreichend vorbereitet. Probiere am Ende die Töne D-C, H-C oder G-C. Spiele dazu G-Dur vor C-Dur. Dadurch wird die Rückkehr zum Grundton deutlicher.
Die Melodie ist schwer zu singen
Wenn eine Melodie schwer zu singen ist, enthält sie möglicherweise zu viele große Sprünge oder liegt in einem ungünstigen Tonumfang. Begrenze den Tonraum zunächst auf C bis G oder C bis A. Verwende überwiegend Schritte und nur wenige Sprünge.
Die Melodie klingt langweilig
Wenn eine Melodie langweilig klingt, wiederholt sie vielleicht zu viel ohne Variation. Ändere einen Rhythmus, setze eine Pause, verschiebe einen Ton nach oben oder baue einen kleinen Höhepunkt ein. Verändere aber nicht alles gleichzeitig, sonst verliert die Melodie ihren Zusammenhang.
Unterrichtsideen
Einzelarbeit
Du komponierst eine viertaktige C-Dur-Melodie. Danach markierst Du Motiv, höchste Note, Schlussnote und Pausen. Anschließend erklärst Du in drei Sätzen, welche Wirkung Du erreichen wolltest.
Partnerarbeit
Eine Person erfindet eine musikalische Frage, die auf G endet. Die andere Person komponiert eine Antwort, die auf C endet. Danach tauscht Ihr die Rollen und vergleicht, welche Antwort überzeugender klingt.
Gruppenarbeit
Eine Gruppe entwickelt eine achttaktige Klassenmelodie. Jede Person steuert ein Motiv oder eine Variation bei. Am Ende entscheidet die Gruppe, welche Fassung am besten singbar ist und warum.
Digitale Musikpraxis
Du kannst Deine Melodie auch mit einem digitalen Notationsprogramm, einer Musik-App oder einem Keyboard aufnehmen. Wichtig ist, dass Du nicht nur ausprobierst, sondern Deine Entscheidungen begründest: Warum beginnt die Melodie so? Warum endet sie auf C? Warum steht der Höhepunkt an dieser Stelle?
Medien zur Vertiefung
C-Dur hören und verstehen
Das folgende Video kann Dir helfen, die Tonleiter, Akkorde und Grundbegriffe von C-Dur zu wiederholen.
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Melodie und Musiktheorie vertiefen
Das folgende Video behandelt musiktheoretische Grundlagen, die für eigene Melodien nützlich sein können.
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Melodie aus Akkorden entwickeln
Das folgende Video zeigt, wie eine Melodie aus einer harmonischen Grundlage entstehen kann.
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Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Tonfolge bildet die aufsteigende C-Dur-Tonleiter? (C D E F G A H C) (!C D Es F G As B C) (!C D E Fis G A H C) (!C Cis D Dis E F Fis G)
Welche Aussage beschreibt C-Dur in der Notenschrift am besten? (C-Dur wird ohne Vorzeichen notiert) (!C-Dur hat drei Kreuze) (!C-Dur hat zwei Bs) (!C-Dur wird nur im Bassschlüssel verwendet)
Welche Töne bilden den C-Dur-Dreiklang? (C E G) (!C F A) (!D F A) (!G H D)
Was ist ein Motiv in der Musik? (Ein kurzer wiedererkennbarer musikalischer Gedanke) (!Ein vollständiges Orchesterstück) (!Ein zufälliger Akkord ohne Funktion) (!Ein Notenschlüssel für tiefe Stimmen)
Welche Funktion hat der Ton G in C-Dur häufig? (Er wirkt als dominante Spannung) (!Er ist der tiefste Ton jeder Melodie) (!Er ersetzt immer den Grundton) (!Er macht die Tonart zu Moll)
Welche Schlussnote wirkt in einer einfachen C-Dur-Melodie besonders abgeschlossen? (C) (!Fis) (!Es) (!As)
Was macht eine Melodie besonders gut wiedererkennbar? (Wiederholung mit sinnvoller Variation) (!Möglichst viele zufällige Töne) (!Nur sehr große Sprünge) (!Ein fehlender Rhythmus)
Welche Akkordfolge erzeugt in C-Dur eine starke Schlusswirkung? (G-Dur nach C-Dur) (!F-Dur nach Fis-Dur) (!Es-Dur nach As-Dur) (!H-Dur nach Cis-Dur)
Warum sind Pausen beim Komponieren wichtig? (Sie gliedern die Melodie und schaffen Atemstellen) (!Sie löschen die Tonart) (!Sie verhindern jeden Rhythmus) (!Sie ersetzen alle Noten dauerhaft)
Was bedeutet Frage-Antwort-Prinzip in einer Melodie? (Ein offener Abschnitt wird durch einen abschließenden Abschnitt ergänzt) (!Alle Töne werden gleichzeitig gespielt) (!Die Melodie besteht nur aus einer Note) (!Der Rhythmus wird vollständig weggelassen)
Memory
| Tonika | Ruhepunkt der Tonart |
| Dominante | Spannung zur Tonika |
| Motiv | Kurzer musikalischer Gedanke |
| Phrase | Musikalischer Abschnitt |
| Leitton | Ton mit Zug zum Grundton |
| Variation | Veränderung einer Idee |
| Kadenz | Schlussbildende Akkordverbindung |
| Pause | Geplantes musikalisches Atemholen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Funktion in der Melodie |
|---|---|
| Tonika | Ruhepunkt und Ziel |
| Dominante | Spannung vor der Auflösung |
| Motiv | Wiedererkennbarer Anfangsbaustein |
| Variation | Veränderte Wiederholung |
| Pause | Atemstelle und Gliederung |
Kreuzworträtsel
| Tonika | Wie heißt die harmonische Funktion des Grundakkords? |
| Dominante | Welche Funktion erzeugt starke Spannung zur Tonika? |
| Motiv | Wie heißt ein kurzer wiedererkennbarer musikalischer Gedanke? |
| Rhythmus | Was ordnet Töne und Pausen in der Zeit? |
| Kadenz | Wie heißt eine schlussbildende Akkordverbindung? |
| Phrase | Wie heißt ein zusammenhängender musikalischer Abschnitt? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- C-Dur-Tonleiter: Schreibe die Töne der C-Dur-Tonleiter auf, markiere die Halbtonschritte und spiele oder singe die Tonleiter langsam aufwärts und abwärts.
- Motiv erfinden: Erfinde ein Motiv aus vier Tönen der C-Dur-Tonleiter und notiere es in Viertelnoten.
- Rhythmus: Klatsche einen einfachen 4/4-Rhythmus und setze anschließend drei Töne aus C-Dur darauf.
- Musikalische Frage: Komponiere zwei Takte, die auf G enden und deshalb offen wirken.
Standard
- Frage-Antwort-Prinzip: Komponiere vier Takte in C-Dur, bei denen die ersten zwei Takte offen und die letzten zwei Takte abgeschlossen klingen.
- Variation: Nimm ein Motiv und erstelle drei Varianten, indem Du jeweils nur den Rhythmus, die Schlussnote oder die Tonrichtung veränderst.
- Akkordfolge: Schreibe eine Melodie zu den Akkorden C-Dur, F-Dur, G-Dur und C-Dur und markiere die Akkordtöne in Deiner Melodie.
- Pausen: Überarbeite eine einfache Melodie, indem Du zwei Pausen einfügst und erklärst, wie sich die Wirkung verändert.
Schwer
- Eigene Komposition: Komponiere eine achttaktige Melodie in C-Dur mit klarer Form, Höhepunkt, Wiederholung und Schluss auf C.
- Harmonisierung: Ergänze Deine Melodie mit passenden Akkorden aus C-Dur und begründe, warum die Akkorde zu den wichtigsten Melodietönen passen.
- Analyse: Vergleiche zwei unterschiedliche C-Dur-Melodien und untersuche Motiv, Rhythmus, Kontur, Phrasen, Pausen und Schlusswirkung.
- Arrangement: Gestalte Deine Melodie für zwei Instrumente oder Stimme und Begleitung und achte darauf, dass die Melodie weiterhin klar hörbar bleibt.


Lernkontrolle
- Transfer: Erkläre an einer selbst gewählten Melodie, wie Wiederholung und Variation zusammenwirken, ohne dass die Melodie langweilig oder beliebig wird.
- Analyse: Untersuche eine viertaktige C-Dur-Melodie und begründe, an welchen Stellen Spannung und Auflösung entstehen.
- Kompositionsentscheidung: Überarbeite eine Melodie, die nicht überzeugend endet, und erkläre, warum Deine neue Schlusslösung besser funktioniert.
- Harmonik: Wähle passende Akkorde zu einer einfachen Melodie und erläutere, welche Melodietöne zu den Akkorden gehören.
- Vergleich: Vergleiche eine schrittweise Melodie mit einer sprunghaften Melodie und bewerte, welche besser singbar ist.
- Kreativität: Entwickle aus einem Motiv eine neue Phrase und beschreibe, welche Elemente gleich geblieben und welche verändert worden sind.
- Präsentation: Spiele oder singe Deine Melodie vor und erkläre anschließend Form, Motiv, Tonart, Höhepunkt und Schluss.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du eine eigene C-Dur-Melodie vorlegen, die mindestens vier und höchstens sechzehn Takte umfasst. Die Melodie soll einen klaren Anfang, ein erkennbares Motiv, eine sinnvolle rhythmische Gestaltung, mindestens eine Wiederholung oder Variation, einen nachvollziehbaren Höhepunkt und einen Schluss auf C enthalten. Zusätzlich erläuterst Du schriftlich, welche kompositorischen Entscheidungen Du getroffen hast. Wichtig ist nicht, dass die Melodie kompliziert ist, sondern dass sie bewusst gestaltet, gut hörbar und begründbar ist.
- Notenbild: Die Melodie ist lesbar notiert und steht in C-Dur.
- Motiv: Ein kurzer musikalischer Gedanke ist erkennbar und wird sinnvoll weitergeführt.
- Rhythmus: Die Melodie besitzt eine klare rhythmische Gestalt mit passenden Pausen oder längeren Noten.
- Form: Die Abschnitte sind nachvollziehbar gegliedert.
- Schluss: Der Abschluss wirkt in C-Dur überzeugend.
- Reflexion: Die wichtigsten Entscheidungen werden mit Fachbegriffen erklärt.
- Präsentation: Die Melodie wird gesungen, gespielt oder digital hörbar gemacht.
OERs zum Thema
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