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Eine Melodie im 4-4-Takt komponieren

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Eine Melodie im 4-4-Takt komponieren



Einleitung

Eine Melodie im 4/4-Takt zu komponieren bedeutet: Du gestaltest Tonhöhe, Rhythmus, Motiv, Phrase und Form so, dass jeder Takt vier gleichmäßige Grundschläge enthält. In diesem aiMOOC lernst Du, wie aus einer kleinen musikalischen Idee eine vollständige, singbare und notierbare Komposition wird. Du arbeitest mit Hörbeispielen, Notenbeispielen, Analyseaufgaben und eigenen Gestaltungsaufträgen.

Der 4/4-Takt ist eine der häufigsten Taktarten in Popmusik, Rockmusik, Filmmusik, Volkslied, klassischer Musik und vielen Formen der Schulmusik. Er eignet sich besonders gut zum Komponieren, weil Du ihn leicht zählen, klatschen, singen und mit einfachen Akkorden verbinden kannst.


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\header { title = "Grundpuls im 4/4-Takt" }
melodie = \relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e f |
  g4 g a g |
  f4 e d c |
  c1 \bar "|."
}
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  \new Staff \melodie
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=80 }
}


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, wie der 4/4-Takt aufgebaut ist. Du kannst einfache Notenwerte sicher in einen Takt einordnen, ein kurzes Motiv entwickeln, daraus eine Phrase bilden und eine eigene Melodie mit Anfang, Entwicklung und Schluss komponieren. Außerdem lernst Du, wie Wiederholung, Variation, Kontrast und Kadenz eine Melodie verständlich und spannend machen.


Grundlagen des 4/4-Takts

Der 4/4-Takt besteht aus vier Zählzeiten. In der einfachen Zählweise entspricht eine Viertelnote einer Zählzeit. Du zählst also: eins, zwei, drei, vier. Danach beginnt der nächste Takt wieder bei eins. Die erste Zählzeit ist oft stärker betont. Die zweite und vierte Zählzeit können in vielen Musikstilen eine besondere rhythmische Wirkung haben, zum Beispiel beim Klatschen oder Schlagzeugspiel.

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Notenwerte im 4/4-Takt

In einem 4/4-Takt können verschiedene Notenwerte kombiniert werden, solange sie zusammen vier Viertel-Zählzeiten ergeben. Eine Ganze Note füllt einen ganzen 4/4-Takt. Zwei halbe Noten füllen ebenfalls einen ganzen Takt. Vier Viertelnoten oder acht Achtelnoten ergeben ebenfalls vier Zählzeiten.


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\header { title = "Notenwerte im 4/4-Takt" }
notenwerte = \relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c1 |
  d2 d2 |
  e4 e e e |
  f8 f f f f f f f |
  g4 r4 g2 \bar "|."
}
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  \new Staff \notenwerte
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=72 }
}

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Puls, Rhythmus und Taktgefühl

Der Puls ist das gleichmäßige Grundschlagen der Musik. Der Rhythmus entsteht, wenn Töne und Pausen unterschiedlich lang verteilt werden. Beim Komponieren einer Melodie im 4/4-Takt hilft es, zuerst den Puls zu spüren: Gehe vier Schritte, klatsche viermal oder sprich vier Silben. Danach kannst Du entscheiden, ob Deine Melodie ruhig, tänzerisch, energisch oder nachdenklich wirken soll.


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\header { title = "Drei rhythmische Möglichkeiten" }
rhythmus = \relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 c c c |
  c8 d e4 r4 g4 |
  a4. g8 f4 e4 |
  d8 e f g a4 g4 \bar "|."
}
\score {
  \new Staff \rhythmus
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=92 }
}


Melodie als musikalische Gestalt

Eine Melodie ist eine geordnete Folge von Tönen in der Zeit. Sie wird durch Intervalle, Richtung, Rhythmus, Wiederholung und Gliederung geprägt. Eine gute Melodie ist nicht einfach eine zufällige Tonreihe. Sie besitzt erkennbare Bausteine, einen Verlauf und oft ein Ziel. Besonders wichtig sind Singbarkeit, Wiedererkennbarkeit und Spannung.


Tonraum und Tonart wählen

Für den Anfang ist C-Dur besonders geeignet, weil die Tonleiter ohne Vorzeichen notiert werden kann. Du kannst mit den Tönen c, d, e, f, g, a, h und c arbeiten. Eine Melodie muss nicht alle Töne verwenden. Oft wirkt sie überzeugender, wenn sie einen überschaubaren Tonraum nutzt und gezielt einzelne Höhepunkte einsetzt.


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\paper { tagline = ##f }
\header { title = "Tonvorrat in C-Dur" }
tonleiter = \relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e f |
  g4 a b c |
  c4 b a g |
  f4 e d c \bar "|."
}
\score {
  \new Staff \tonleiter
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=88 }
}

Der Quintenzirkel zeigt Beziehungen zwischen Tonarten. Für Deine erste Melodie reicht eine einfache Entscheidung: Arbeite in C-Dur, wenn die Melodie hell und klar wirken soll, oder in a-Moll, wenn sie eher ruhig oder melancholisch klingen soll.


Motiv entwickeln

Ein Motiv ist ein kurzer musikalischer Gedanke. Es kann aus wenigen Tönen bestehen, zum Beispiel aus drei Tonhöhen und einem markanten Rhythmus. Ein Motiv ist wie ein musikalischer Keim: Aus ihm kann eine ganze Melodie wachsen. Du kannst es wiederholen, höher oder tiefer setzen, rhythmisch verändern oder mit einem Gegenmotiv beantworten.

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\paper { tagline = ##f }
\header { title = "Motiv, Wiederholung und kleine Veränderung" }
motiv = \relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e2 |
  c4 d e2 |
  e4 f g2 |
  e4 d c2 \bar "|."
}
\score {
  \new Staff \motiv
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=84 }
}


Phrase und musikalische Frage-Antwort-Struktur

Eine Phrase ist ein musikalischer Sinnabschnitt. Viele einfache Melodien bestehen aus einer offenen Phrase und einer antwortenden Phrase. Die erste Phrase kann wie eine Frage klingen, weil sie noch nicht endgültig abgeschlossen wirkt. Die zweite Phrase kann wie eine Antwort wirken, weil sie zur Grundnote oder zu einem stabilen Abschluss führt.


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\paper { tagline = ##f }
\header { title = "Frage und Antwort im 4/4-Takt" }
frageantwort = \relative c'' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  g4 a g e |
  f4 e d2 |
  e4 f g a |
  g4 f e2 |
  g4 a b c |
  d4 c b2 |
  c4 b a g |
  e4 d c2 \bar "|."
}
\score {
  \new Staff \frageantwort
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=90 }
}

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Komponieren Schritt für Schritt

Eine eigene Melodie entsteht leichter, wenn Du nicht alles gleichzeitig entscheidest. Arbeite nacheinander an Taktart, Tonart, Rhythmus, Motiv, Phrase, Harmonie, Dynamik und Schlusswirkung.


Schrittfolge für Deine eigene Melodie

  1. 4/4-Takt: Lege fest, dass jeder Takt vier Viertel-Zählzeiten enthält.
  2. Tonart: Wähle zum Start eine einfache Tonart wie C-Dur oder a-Moll.
  3. Motiv: Erfinde eine kurze Tonfolge mit einprägsamem Rhythmus.
  4. Wiederholung: Wiederhole das Motiv, damit Deine Melodie wiedererkennbar wird.
  5. Variation: Verändere eine Stelle, damit die Musik nicht eintönig klingt.
  6. Phrase: Bilde zwei oder vier Takte als sinnvollen Abschnitt.
  7. Kadenz: Plane einen Schluss, der zur Tonart passt.
  8. Überarbeitung: Singe, klatsche, spiele und verbessere Deine Melodie.


Harmonie als Stütze der Melodie

Eine Melodie kann allein stehen. Oft wird sie aber durch Akkorde gestützt. In C-Dur sind die Akkorde Tonika C-Dur, Dominante G-Dur, Subdominante F-Dur und die verwandte Mollstufe a-Moll besonders nützlich. Eine einfache Folge wie C-Dur, G-Dur, a-Moll und F-Dur kann eine Melodie tragen und ihr Richtung geben.


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\paper { tagline = ##f }
\header { title = "Melodie mit Akkorden" }
akkorde = \chordmode {
  c1 | g1 | a1:m | f1 |
  c1 | g1 | f2 g2 | c1
}
melodie = \relative c'' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  e4 g a g |
  d4 e g2 |
  c4 b a g |
  a4 g f2 |
  e4 g a g |
  d4 e g2 |
  f4 e d b |
  c1 \bar "|."
}
\score {
  <<
    \new ChordNames \akkorde
    \new Staff \melodie
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=88 }
}


Beispiel einer vollständigen 16-taktigen Melodie

Die folgende Beispielkomposition zeigt, wie ein Motiv in mehreren Phrasen wiederkehrt. Die Melodie beginnt übersichtlich, steigert sich in der Mitte und kehrt am Schluss zur Grundnote zurück. Achte beim Hören darauf, welche Takte ähnlich sind und welche Takte neue Spannung erzeugen.


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\paper { tagline = ##f }
\header { title = "Beispielmelodie im 4/4-Takt" subtitle = "16 Takte mit Wiederholung, Variation und Schluss" }
akkorde = \chordmode {
  c1 | g1 | a1:m | f1 |
  c1 | g1 | f2 g2 | c1 |
  f1 | c1 | d1:m | g1 |
  c1 | a1:m | f2 g2 | c1
}
melodie = \relative c'' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  e4 g a g |
  d4 e g2 |
  c4 b a g |
  a4 g f2 |
  e4 g a g |
  d4 e g2 |
  f4 e d b |
  c1 |
  a4 c d c |
  g4 a c2 |
  f4 g a f |
  b4 a g2 |
  e4 g a g |
  c4 b a g |
  f4 e d b |
  c1 \bar "|."
}
\score {
  <<
    \new ChordNames \akkorde
    \new Staff \melodie
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=96 }
}


Gestaltungsmittel für eine überzeugende Melodie


Wiederholung und Variation

Wiederholung macht eine Melodie verständlich. Variation macht sie interessant. Wenn Du immer nur wiederholst, kann die Musik langweilig wirken. Wenn Du ständig alles veränderst, kann die Melodie schwer erkennbar werden. Eine gute Komposition hält beide Kräfte im Gleichgewicht.


\version "2.24.0"
\paper { tagline = ##f }
\header { title = "Wiederholung und Variation" }
variation = \relative c'' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  g4 e f g |
  g4 e f g |
  a4 f g a |
  g8 a g f e2 \bar "|."
}
\score {
  \new Staff \variation
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=86 }
}


Schrittweise Bewegung und Sprung

Eine Melodie kann sich schrittweise bewegen oder springen. Schrittweise Bewegung ist oft leichter singbar. Größere Sprünge erzeugen Spannung. Nach einem größeren Sprung wirkt es oft natürlich, wenn die Melodie anschließend schrittweise in die Gegenrichtung weitergeht.


\version "2.24.0"
\paper { tagline = ##f }
\header { title = "Schritte und Sprünge" }
bewegung = \relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e f |
  g4 e c2 |
  c4 e g c |
  b4 a g2 \bar "|."
}
\score {
  \new Staff \bewegung
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=82 }
}


Pausen als Teil der Melodie

Eine Pause ist nicht einfach ein Loch. Sie gibt der Musik Atem. In einer Melodie kann eine Pause Erwartung erzeugen, eine Phrase gliedern oder einen Rhythmus markanter machen. Besonders im 4/4-Takt kannst Du Pausen nutzen, um die Zählzeiten bewusst zu gestalten.


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\paper { tagline = ##f }
\header { title = "Pausen gestalten den Atem" }
pausen = \relative c'' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  e4 r8 e g4 r4 |
  a8 g e4 r4 d4 |
  c4 d e r8 f |
  g2 r2 \bar "|."
}
\score {
  \new Staff \pausen
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=90 }
}


Dynamik und Artikulation

Dynamik beschreibt Lautstärkegrade wie leise und laut. Artikulation beschreibt, wie Töne gespielt oder gesungen werden, zum Beispiel gebunden, kurz oder betont. Auch eine einfache Melodie kann ausdrucksvoll werden, wenn Du Lautstärke, Betonung und Phrasierung bewusst gestaltest.


\version "2.24.0"
\paper { tagline = ##f }
\header { title = "Dynamik und Artikulation" }
ausdruck = \relative c'' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  e4\p( f g a) |
  g4-. e-. d2 |
  f4\mf( g a b) |
  c2\> g2\! \bar "|."
}
\score {
  \new Staff \ausdruck
  \layout { }
  \midi { \tempo 4=84 }
}


Häufige Fehler und Lösungen

  1. Taktfehler: Wenn ein Takt zu viele oder zu wenige Zählzeiten hat, klatsche zuerst den Grundpuls und prüfe dann die Notenwerte.
  2. Ziellosigkeit: Wenn die Melodie beliebig klingt, lege eine Zielnote und einen Höhepunkt fest.
  3. Zu große Sprünge: Wenn die Melodie schwer singbar ist, ersetze einige Sprünge durch schrittweise Bewegung.
  4. Zu wenig Wiederholung: Wenn nichts hängen bleibt, wiederhole ein Motiv oder einen Rhythmus.
  5. Zu viel Gleichförmigkeit: Wenn alles gleich klingt, verändere Rhythmus, Richtung oder Tonhöhe an einer Stelle.
  6. Unklarer Schluss: Wenn die Melodie nicht abgeschlossen wirkt, führe sie zur Grundnote oder zu einer klaren Kadenz.


Arbeitsblatt: Eigene Melodie planen

Nutze diese Fragen als Kompositionshilfe. Beantworte sie schriftlich, bevor Du Deine Melodie fertig notierst.

  1. Stimmung: Welche Wirkung soll Deine Melodie haben?
  2. Tonart: In welcher Tonart komponierst Du?
  3. Motiv: Aus welchen drei bis fünf Tönen besteht Dein Anfangsmotiv?
  4. Rhythmus: Welche rhythmische Figur wiederholt sich?
  5. Phrase: Wo endet die erste musikalische Frage?
  6. Antwort: Wie beantwortest Du die erste Phrase?
  7. Höhepunkt: In welchem Takt liegt der höchste oder spannendste Ton?
  8. Schluss: Wie führst Du die Melodie zu einem überzeugenden Ende?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet 4/4-Takt? (Ein Takt umfasst vier Viertel-Zählzeiten) (!Ein Takt umfasst vier halbe Zählzeiten) (!Ein Takt umfasst drei Viertel-Zählzeiten) (!Ein Takt hat keine feste Zählweise)




Welche Note füllt im einfachen Verständnis einen ganzen 4/4-Takt? (Eine ganze Note) (!Eine Achtelnote) (!Eine Sechzehntelnote) (!Eine einzelne Viertelnote)




Was ist ein Motiv in der Musik? (Ein kurzer einprägsamer musikalischer Gedanke) (!Ein zufälliger Fehler beim Spielen) (!Ein besonders lauter Ton) (!Ein vollständiges Orchesterstück)




Welche Aussage beschreibt eine musikalische Frage-Antwort-Struktur? (Eine offene Phrase wird durch eine schließende Phrase beantwortet) (!Alle Töne werden ohne Zusammenhang aneinandergereiht) (!Jeder Takt muss gleich klingen) (!Die Melodie besteht nur aus Pausen)




Warum ist C-Dur für den Einstieg oft geeignet? (C-Dur kommt ohne Vorzeichen aus) (!C-Dur enthält nur Pausen) (!C-Dur hat keine Tonleiter) (!C-Dur darf nicht gesungen werden)




Warum ist Wiederholung beim Komponieren hilfreich? (Sie macht eine Melodie wiedererkennbar) (!Sie verhindert jede Form von Gestaltung) (!Sie ersetzt den Rhythmus vollständig) (!Sie macht das Zählen unmöglich)




Was kann eine Kadenz bewirken? (Sie kann eine Abschlusswirkung erzeugen) (!Sie löscht die Tonart) (!Sie macht alle Takte ungleich lang) (!Sie ersetzt die Melodie durch Geräusche)




Welche Kombination füllt einen 4/4-Takt vollständig? (Zwei halbe Noten) (!Eine einzelne Achtelnote) (!Drei Sechzehntelnoten) (!Eine Viertelnote und eine Achtelnote)




Was bedeutet Sequenz in einer einfachen Melodiearbeit? (Ein Motiv wird auf einer anderen Tonstufe wiederholt) (!Ein Takt wird aus der Komposition entfernt) (!Eine Pause wird lauter gespielt) (!Alle Noten werden gleichzeitig gespielt)




Was sollte ein guter Melodieschluss oft leisten? (Er sollte zur Tonart und zum Schlussgefühl passen) (!Er sollte den Grundpuls zerstören) (!Er sollte immer auf einem zufälligen Ton enden) (!Er sollte jede Wiederholung vermeiden)





Memory

4/4-Takt vier Viertel-Zählzeiten
Motiv kurzer musikalischer Gedanke
Phrase musikalischer Sinnabschnitt
Kadenz harmonischer Abschluss
Tonleiter geordnete Tonfolge
Sequenz Wiederholung auf anderer Höhe
Kontrast bewusster Unterschied





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Takt festlegen Grundpuls und Zählzeiten klären
Tonart wählen passenden Tonvorrat bestimmen
Motiv erfinden kurze musikalische Idee gestalten
Phrase formen musikalischen Sinnabschnitt bilden
Schluss prüfen Zielton und Abschlusswirkung kontrollieren






Kreuzworträtsel

Viertelnote Welche Note entspricht in der einfachen Zählweise einer Zählzeit?
Motiv Wie heißt ein kurzer musikalischer Gedanke?
Phrase Wie heißt ein musikalischer Sinnabschnitt?
Kadenz Wie heißt eine harmonische Schlusswirkung?
Tonleiter Wie heißt eine geordnete Folge von Tönen?
Rhythmus Wie heißt die zeitliche Ordnung von Klängen und Pausen?





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Lückentext

Vervollständige den Text.

Im 4/4-Takt zählt ein Takt

gleichmäßige Grundschläge. Eine

dauert in der einfachen Zählweise eine Zählzeit. Eine Melodie braucht mehr als richtige Tonhöhen, denn der

prägt ihre Wirkung. Ein kurzer musikalischer Gedanke heißt

. Wenn ein Motiv ähnlich wiederkehrt, entsteht

. Eine offene Phrase kann wie eine musikalische

wirken. Eine schließende Phrase kann eine passende

bilden. Am Schluss hilft eine

, damit die Melodie abgeschlossen klingt. Eine gute Komposition verbindet

und Entspannung.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Klangtagebuch: Höre drei kurze Lieder und klatsche jeweils den 4/4-Grundpuls mit.
  2. Rhythmuskarte: Erstelle vier Takte nur mit Viertelnoten, halben Noten und Pausen.
  3. Drei-Ton-Motiv: Erfinde ein Motiv aus drei Tönen und singe es mehrmals.
  4. Melodiezeichnung: Zeichne den Verlauf einer Melodie als Linie mit Aufwärtsbewegung, Abwärtsbewegung und Ruhepunkt.


Standard

  1. Acht-Takt-Melodie: Komponiere eine Melodie mit acht Takten im 4/4-Takt und verwende mindestens eine Wiederholung.
  2. Frage und Antwort: Schreibe zwei viertaktige Phrasen, bei denen die zweite Phrase die erste beantwortet.
  3. Variation: Verändere ein Motiv dreimal, indem Du Rhythmus, Tonhöhe oder Richtung abwandelst.
  4. Akkordbegleitung: Begleite Deine Melodie mit den Akkorden C-Dur, F-Dur, G-Dur und a-Moll.


Schwer

  1. Sechzehn-Takt-Komposition: Komponiere eine 16-taktige Melodie mit zwei unterschiedlichen Teilen und einem klaren Schluss.
  2. Motivanalyse: Analysiere ein bekanntes Lied und beschreibe, wie Motiv, Wiederholung und Variation eingesetzt werden.
  3. Ensemblefassung: Bearbeite Deine Melodie für zwei Instrumente oder Stimmen, zum Beispiel Melodie und Basslinie.
  4. Kompositionsvideo: Erstelle ein kurzes Erklärvideo, in dem Du Deinen Kompositionsprozess zeigst und musikalische Entscheidungen begründest.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Rhythmus: Erkläre, warum zwei Melodien mit denselben Tönen unterschiedlich wirken können, wenn der Rhythmus verändert wird.
  2. Gestaltungsvergleich: Vergleiche eine Melodie mit vielen Sprüngen mit einer Melodie in schrittweiser Bewegung und beschreibe die Wirkung.
  3. Kompositionsentscheidung: Begründe, warum Du für eine fröhliche, ruhige oder spannende Melodie bestimmte Notenwerte und Tonrichtungen wählen würdest.
  4. Fehlerdiagnose: Prüfe eine vorgegebene viertaktige Melodie und finde Takte, die nicht vollständig zum 4/4-Takt passen.
  5. Überarbeitung: Verbessere eine eintönige Melodie, indem Du Wiederholung, Variation, Pausen und einen Höhepunkt einbaust.
  6. Höranalyse: Höre eine kurze Melodie und beschreibe, wo Frage, Antwort, Höhepunkt und Schluss liegen könnten.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du eine eigene Melodie im 4/4-Takt vorlegst und erklären kannst, wie sie aufgebaut ist.

  1. Notierte Komposition: Deine Melodie umfasst mindestens acht Takte und ist rhythmisch vollständig.
  2. Taktprüfung: Du kannst zeigen, dass jeder Takt vier Viertel-Zählzeiten enthält.
  3. Motivarbeit: Du verwendest ein erkennbares Motiv und entwickelst es weiter.
  4. Form: Deine Komposition besitzt Anfang, Fortsetzung, Höhepunkt und Schluss.
  5. Reflexion: Du erklärst schriftlich, welche Entscheidungen Du bei Tonart, Rhythmus, Wiederholung und Schluss getroffen hast.
  6. Präsentation: Du singst, spielst oder klatschst Deine Melodie und nimmst Feedback zur Überarbeitung auf.




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  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Saarland

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

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