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Eine Aufgabe durch Tabellen lösen - EKM

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Eine Aufgabe durch Tabellen lösen - EKM



Einleitung

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du eine Sachaufgabe, Textaufgabe oder Problemaufgabe mithilfe einer Tabelle lösen kannst. Der Schwerpunkt liegt auf einer typischen EKM-Aufgabe, also einer Aufgabe im Stil eines Erweiterten Kompetenznachweises Mathematik, bei der nicht nur das Ergebnis zählt, sondern vor allem der verständliche Lösungsweg, das strukturierte Argumentieren und das saubere Darstellen.

Eine Tabelle hilft Dir, Informationen aus einer Aufgabe zu ordnen. Du kannst in Zeilen und Spalten festhalten, was gegeben ist, was gesucht wird, welche Zwischenschritte nötig sind und wie sich Werte verändern. Besonders nützlich ist diese Methode, wenn mehrere Fälle verglichen werden, wenn ein Muster entsteht oder wenn Du systematisch ausprobieren musst. Tabellen sind deshalb ein wichtiges Werkzeug des mathematischen Problemlösens.

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Was bedeutet „eine Aufgabe durch Tabellen lösen“?

Eine Aufgabe durch Tabellen zu lösen bedeutet, dass Du die Informationen aus dem Aufgabentext nicht sofort unübersichtlich im Kopf verrechnest, sondern sie in eine geordnete Form bringst. Die Tabelle macht sichtbar, welche Daten zusammengehören. Dadurch kannst Du Zusammenhänge erkennen, Fehler vermeiden und Deinen Rechenweg nachvollziehbar erklären.

Eine Tabelle ist besonders hilfreich, wenn eine Aufgabe mehrere Schritte enthält. Bei einer Sachaufgabe kann zum Beispiel ein Preis von der Anzahl der gekauften Dinge abhängen. Bei einer Wertetabelle hängt ein Funktionswert von einem eingesetzten Wert ab. Bei einer kombinatorischen Aufgabe kannst Du alle Möglichkeiten systematisch erfassen. Bei einer Logikaufgabe kannst Du durch eine Tabelle ausschließen, was nicht passt.


EKM-Bezug

In einer EKM-Aufgabe geht es häufig darum, mathematische Kompetenzen sichtbar zu machen. Dazu gehören:

  1. Modellieren: Du übersetzt eine Alltagssituation in Mathematik.
  2. Problemlösen: Du findest eine Strategie, wenn der Lösungsweg nicht sofort vorgegeben ist.
  3. Argumentieren: Du begründest, warum Dein Weg sinnvoll ist.
  4. Darstellen: Du nutzt Tabellen, Skizzen, Rechnungen oder Texte übersichtlich.
  5. Kommunizieren: Du erklärst anderen, wie Du vorgegangen bist.

Eine Tabelle unterstützt alle diese Kompetenzen. Sie ist nicht nur eine Rechenhilfe, sondern auch ein Werkzeug zum Denken.


Grundidee der Tabellenmethode

Die Tabellenmethode besteht aus vier großen Schritten: verstehen, ordnen, berechnen und prüfen. Diese Schritte helfen Dir, auch komplexere Aufgaben kontrolliert zu bearbeiten.


Schritt 1: Aufgabe verstehen

Lies die Aufgabe zuerst vollständig. Markiere wichtige Angaben. Achte auf Wörter wie insgesamt, jeweils, mehr als, weniger als, pro, nach, vor, gleich viel oder Differenz. Solche Wörter zeigen Dir, wie Werte zusammenhängen.

Fragen zur Orientierung:

  1. Gegeben: Welche Informationen stehen im Text?
  2. Gesucht: Was soll herausgefunden werden?
  3. Bedingung: Welche Regeln oder Einschränkungen gelten?
  4. Einheit: Welche Maßeinheiten kommen vor?
  5. Zusammenhang: Was verändert sich, wenn sich eine Größe verändert?


Schritt 2: Tabelle planen

Bevor Du rechnest, überlegst Du, welche Spalten Deine Tabelle braucht. Eine gute Tabelle hat klare Überschriften. Jede Spalte hat eine Bedeutung. Jede Zeile beschreibt einen Fall, einen Schritt oder einen Wert.

Typische Spalten können sein:

  1. Fall: Welche Möglichkeit wird untersucht?
  2. Anzahl: Wie viele Dinge, Personen oder Schritte gibt es?
  3. Preis: Welche Kosten entstehen?
  4. Zeit: Wie lange dauert etwas?
  5. Strecke: Welche Entfernung wird zurückgelegt?
  6. Zwischenergebnis: Was wurde bereits berechnet?
  7. Bemerkung: Was fällt auf?


Schritt 3: Tabelle ausfüllen

Nun füllst Du die Tabelle systematisch aus. Beginne mit den gegebenen Werten. Ergänze dann Schritt für Schritt fehlende Werte. Wichtig ist, dass Du nicht sprunghaft arbeitest, sondern jede Zeile nach derselben Regel behandelst. So erkennst Du leichter Muster.

Wenn Du eine Rechnung verwendest, notiere sie kurz neben der Tabelle oder in einer eigenen Spalte. Dadurch bleibt Dein Lösungsweg nachvollziehbar.


Schritt 4: Ergebnis prüfen und erklären

Eine Tabelle allein ist noch keine vollständige Lösung. Du musst das Ergebnis prüfen und in einem Antwortsatz erklären. Frage Dich:

  1. Plausibilität: Kann das Ergebnis ungefähr stimmen?
  2. Einheit: Habe ich die richtige Einheit verwendet?
  3. Bedingung: Erfüllt mein Ergebnis alle Bedingungen der Aufgabe?
  4. Vollständigkeit: Habe ich alle Fälle berücksichtigt?
  5. Antwortsatz: Beantworte ich genau die Frage aus der Aufgabe?


Beispielaufgabe: Klassenfest

Aufgabe: Eine Klasse plant ein Fest. Für jedes Kind wird ein Getränk für 2 Euro und ein Snack für 3 Euro gekauft. Zusätzlich kostet die Dekoration insgesamt 18 Euro. Wie hoch sind die Gesamtkosten für 10, 15, 20 und 25 Kinder?

Diese Aufgabe eignet sich für eine Tabelle, weil sich die Anzahl der Kinder verändert und die Kosten regelmäßig steigen.


Lösung mit Tabelle

Anzahl der Kinder Getränkekosten Snackkosten Dekoration Gesamtkosten
10 10 · 2 Euro = 20 Euro 10 · 3 Euro = 30 Euro 18 Euro 68 Euro
15 15 · 2 Euro = 30 Euro 15 · 3 Euro = 45 Euro 18 Euro 93 Euro
20 20 · 2 Euro = 40 Euro 20 · 3 Euro = 60 Euro 18 Euro 118 Euro
25 25 · 2 Euro = 50 Euro 25 · 3 Euro = 75 Euro 18 Euro 143 Euro


Auswertung

Die Tabelle zeigt: Pro Kind kommen 5 Euro hinzu, weil Getränk und Snack zusammen 2 Euro + 3 Euro kosten. Die Dekoration kostet einmalig 18 Euro. Für 25 Kinder betragen die Gesamtkosten 143 Euro.

Ein passender Antwortsatz lautet: Für 25 Kinder kostet das Klassenfest insgesamt 143 Euro.


Beispielaufgabe: Zahlenrätsel

Aufgabe: Zwei Zahlen ergeben zusammen 30. Die zweite Zahl ist doppelt so groß wie die erste Zahl. Finde die beiden Zahlen.

Hier kann eine Tabelle helfen, systematisch zu probieren.

Erste Zahl Zweite Zahl Summe Passt?
5 10 15 Nein
8 16 24 Nein
10 20 30 Ja

Die Lösung lautet: Die erste Zahl ist 10 und die zweite Zahl ist 20.


Beispielaufgabe: Wertetabelle

Eine Wertetabelle wird häufig bei Funktionen verwendet. Sie zeigt, welche Werte zusammengehören. Bei der Funktion f(x) = 3x + 2 wird für verschiedene x-Werte jeweils der Funktionswert berechnet.

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x Rechnung f(x)
0 3 · 0 + 2 2
1 3 · 1 + 2 5
2 3 · 2 + 2 8
3 3 · 3 + 2 11

Eine solche Tabelle hilft Dir, den Zusammenhang zwischen x und f(x) zu erkennen. Die Werte steigen immer um 3. Das passt zur Steigung der linearen Funktion.


Wann ist eine Tabelle besonders sinnvoll?

Eine Tabelle ist besonders sinnvoll, wenn mehrere Werte miteinander verglichen werden oder wenn Du systematisch vorgehen musst. Dazu gehören:

  1. Preisvergleich: Du vergleichst Angebote, Grundgebühren oder Stückpreise.
  2. Zeitplanung: Du vergleichst Abfahrtszeiten, Dauer und Ankunft.
  3. Zuordnung: Du ordnest Größen einander zu, zum Beispiel Anzahl und Preis.
  4. Muster: Du untersuchst Folgen, Reihen oder Wachstumsprozesse.
  5. Kombinatorik: Du listest Möglichkeiten geordnet auf.
  6. Logik: Du schließt Möglichkeiten aus und findest die passende Zuordnung.
  7. Funktion: Du erstellst eine Wertetabelle und erkennst Zusammenhänge.


Aufbau einer guten Lösung

Eine gute Lösung zu einer Tabellenaufgabe besteht aus mehr als einer Tabelle. Sie enthält eine kurze Erklärung, die Tabelle selbst, eine Rechnung oder Regel und einen Antwortsatz.


Muster für einen vollständigen Lösungsweg

  1. Aufgabe verstehen: Ich schreibe auf, was gegeben und gesucht ist.
  2. Tabelle erstellen: Ich wähle sinnvolle Spaltenüberschriften.
  3. Werte eintragen: Ich trage zuerst die sicheren Angaben aus dem Text ein.
  4. Rechnen: Ich berechne fehlende Werte nach einer erkennbaren Regel.
  5. Muster erkennen: Ich prüfe, ob sich ein Zusammenhang zeigt.
  6. Antwort formulieren: Ich beantworte die Frage in einem vollständigen Satz.
  7. Kontrolle: Ich prüfe, ob Ergebnis, Einheit und Bedingungen stimmen.


Typische Fehler und wie Du sie vermeidest


Unklare Spaltenüberschriften

Wenn die Spalten nicht eindeutig benannt sind, wird die Tabelle schwer verständlich. Schreibe daher nicht nur „Wert 1“ oder „Zahl“, sondern zum Beispiel „Anzahl der Kinder“, „Kosten pro Kind“ oder „Gesamtkosten“.


Einheiten vergessen

Achte darauf, ob Werte in Euro, Minuten, Metern, Kilometern, Gramm oder anderen Einheiten angegeben sind. Wenn Du Einheiten mischst, können falsche Ergebnisse entstehen.


Nicht alle Fälle betrachtet

Manchmal muss man mehrere Möglichkeiten prüfen. Wenn Du zu früh aufhörst, übersiehst Du vielleicht die richtige Lösung. Eine Tabelle hilft Dir, alle Fälle systematisch zu erfassen.


Ergebnis nicht erklärt

Eine EKM-Lösung sollte verständlich sein. Schreibe deshalb immer einen Antwortsatz und erkläre kurz, warum Deine Lösung passt.


Tabellenarten im Mathematikunterricht


Rechentabelle

Eine Rechentabelle enthält Rechnungen nach einem festen Muster. Sie wird oft verwendet, um mehrere ähnliche Rechnungen übersichtlich darzustellen.


Wertetabelle

Eine Wertetabelle ordnet Eingabewerten passende Ausgabewerte zu. Sie wird besonders bei Funktionen, Zuordnungen und Graphen genutzt.


Entscheidungstabelle

Eine Entscheidungstabelle hilft, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen. Sie ist besonders nützlich bei Logikrätseln, Planungsaufgaben oder Aufgaben mit Bedingungen.


Vergleichstabelle

Eine Vergleichstabelle stellt mehrere Angebote, Varianten oder Ergebnisse gegenüber. Sie ist hilfreich bei Preisvergleichen, Datenanalyse und Argumentation.


Beispiel einer Entscheidungstabelle

Aufgabe: Drei Kinder, Ali, Bea und Cem, bringen je ein Getränk mit: Saft, Wasser oder Tee. Ali bringt keinen Tee mit. Bea bringt kein Wasser mit. Cem bringt keinen Saft mit. Wer bringt welches Getränk mit?

Kind Saft Wasser Tee Ergebnis
Ali möglich möglich nein Wasser
Bea möglich nein möglich Saft
Cem nein möglich möglich Tee

Eine mögliche Lösung ist: Ali bringt Wasser, Bea bringt Saft und Cem bringt Tee. Eine vollständige Lösung sollte zusätzlich erklären, welche Ausschlüsse genutzt wurden.


Strategien für schwierige Tabellenaufgaben


Strategie: Systematisches Probieren

Beim systematischen Probieren wählst Du mögliche Werte und prüfst sie geordnet. Wichtig ist, dass Du nicht zufällig probierst, sondern Deine Versuche planst. Eine Tabelle zeigt, welche Werte Du schon getestet hast.


Strategie: Muster erkennen

Viele Tabellen enthalten ein Muster. Ein Wert steigt vielleicht immer um dieselbe Zahl, verdoppelt sich oder verändert sich nach einer festen Regel. Wenn Du das Muster erkennst, kannst Du fehlende Werte schneller berechnen.


Strategie: Rückwärts arbeiten

Manchmal ist das Endergebnis gegeben, aber der Anfangswert gesucht. Dann kannst Du in der Tabelle rückwärts rechnen. Diese Strategie eignet sich besonders für Aufgaben mit mehreren Rechenschritten.


Strategie: Bedingungen abhaken

Bei Logik- oder Planungsaufgaben kannst Du in einer Tabelle festhalten, welche Bedingungen erfüllt sind. So vermeidest Du, eine Information zu vergessen.


EKM-Beispiel mit vollständiger Musterlösung

Aufgabe: Eine Schülergruppe verkauft selbst gebackene Muffins. Für die Zutaten zahlt sie einmalig 24 Euro. Jeder Muffin wird für 2 Euro verkauft. Untersuche mit einer Tabelle, ab wie vielen verkauften Muffins die Gruppe Gewinn macht.


Tabelle

Verkaufte Muffins Einnahmen Kosten Gewinn oder Verlust Bewertung
5 5 · 2 Euro = 10 Euro 24 Euro 10 Euro - 24 Euro = -14 Euro Verlust
10 10 · 2 Euro = 20 Euro 24 Euro 20 Euro - 24 Euro = -4 Euro Verlust
12 12 · 2 Euro = 24 Euro 24 Euro 24 Euro - 24 Euro = 0 Euro kein Gewinn
13 13 · 2 Euro = 26 Euro 24 Euro 26 Euro - 24 Euro = 2 Euro Gewinn
15 15 · 2 Euro = 30 Euro 24 Euro 30 Euro - 24 Euro = 6 Euro Gewinn


Erklärung

Die Tabelle zeigt, dass die Gruppe bei 12 verkauften Muffins genau die Kosten deckt. Gewinn entsteht erst, wenn die Einnahmen größer als die Kosten sind. Das ist ab 13 Muffins der Fall.

Antwort: Die Schülergruppe macht ab 13 verkauften Muffins Gewinn.


Checkliste für Deine eigene Tabellenlösung

Prüffrage Ja oder nein?
Habe ich die Frage der Aufgabe verstanden?
Habe ich die gegebenen Werte richtig übernommen?
Hat jede Spalte eine klare Überschrift?
Sind alle Einheiten angegeben?
Sind alle wichtigen Fälle berücksichtigt?
Ist die Rechenregel erkennbar?
Habe ich das Ergebnis geprüft?
Habe ich einen Antwortsatz geschrieben?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wozu dient eine Tabelle beim Lösen einer Sachaufgabe besonders? (Sie ordnet Informationen übersichtlich) (!Sie ersetzt immer jede Rechnung) (!Sie macht jede Aufgabe automatisch richtig) (!Sie ist nur für Geometrie geeignet)




Was sollte eine gute Tabellenspalte immer haben? (Eine klare Überschrift) (!Eine möglichst lange Erklärung) (!Keine Einheit) (!Nur eine Abkürzung ohne Bedeutung)




Welche Frage gehört zum ersten Schritt einer Tabellenlösung? (Was ist gegeben und was wird gesucht) (!Welche Farbe soll die Tabelle haben) (!Wie viele Linien soll die Tabelle besitzen) (!Welche Aufgabe kann ich weglassen)




Wann ist systematisches Probieren sinnvoll? (Wenn mehrere mögliche Werte geordnet geprüft werden müssen) (!Wenn man die Aufgabe gar nicht lesen möchte) (!Wenn nur eine einfache Kopfrechnung nötig ist) (!Wenn keine Bedingungen beachtet werden müssen)




Was zeigt eine Wertetabelle? (Zusammengehörige Eingabe- und Ausgabewerte) (!Nur geometrische Formen) (!Nur zufällige Zahlen ohne Regel) (!Nur Ergebnisse ohne Zusammenhang)




Warum ist ein Antwortsatz wichtig? (Er beantwortet die Frage der Aufgabe verständlich) (!Er ersetzt die Tabelle vollständig) (!Er muss keine Einheit enthalten) (!Er steht immer vor dem Rechenweg)




Was bedeutet Plausibilität bei der Kontrolle? (Man prüft, ob das Ergebnis sinnvoll sein kann) (!Man sucht die schönste Darstellung) (!Man schreibt eine neue Aufgabe) (!Man rundet jedes Ergebnis automatisch auf)




Welche Tabellenart hilft besonders bei Logikrätseln? (Entscheidungstabelle) (!Zufallstabelle) (!Bildertabelle) (!Reimtabelle)




Was ist ein typischer Fehler bei Tabellenlösungen? (Einheiten werden vergessen) (!Alle Werte werden sorgfältig geprüft) (!Die Spalten sind klar beschriftet) (!Der Antwortsatz passt zur Frage)




Was ist für eine EKM-Lösung besonders wichtig? (Der Lösungsweg wird verständlich dargestellt) (!Nur das Endergebnis wird ohne Erklärung notiert) (!Alle Rechnungen werden versteckt) (!Die Tabelle bleibt ohne Überschriften)





Memory

Tabelle Ordnung von Informationen
Wertetabelle Zuordnung von Eingabe und Ausgabe
Antwortsatz Erklärung des Ergebnisses
Plausibilität Prüfung der Sinnhaftigkeit
Entscheidungstabelle Ausschluss von Möglichkeiten
Systematisches Probieren Geordnetes Testen von Fällen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Aufgabe lesen Informationen verstehen
Spalten planen Tabelle strukturieren
Werte eintragen Angaben ordnen
Rechnung durchführen fehlende Werte berechnen
Antwortsatz schreiben Ergebnis erklären






Kreuzworträtsel

Tabelle Womit ordnest Du Informationen in Zeilen und Spalten?
Spalte Wie nennt man einen senkrechten Bereich einer Tabelle?
Zeile Wie nennt man einen waagerechten Bereich einer Tabelle?
Einheit Was darf bei Euro Meter oder Minuten nicht fehlen?
Muster Was erkennst Du wenn Werte regelmäßig wachsen?
Ergebnis Was steht am Ende einer Rechnung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine

hilft Dir, Informationen aus einer Sachaufgabe übersichtlich zu ordnen. Zuerst klärst Du, was

ist und was gesucht wird. Danach planst Du passende

mit klaren Überschriften. Beim Ausfüllen gehst Du

vor, damit Du keine Möglichkeit übersiehst. Eine Wertetabelle zeigt zusammengehörige

und kann bei Funktionen oder Zuordnungen helfen. Am Schluss prüfst Du die

Deiner Lösung und formulierst einen vollständigen

.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Tabellenüberschrift: Erfinde eine kleine Einkaufssituation mit drei Artikeln und erstelle eine Tabelle mit Anzahl, Einzelpreis und Gesamtpreis.
  2. Gegeben und gesucht: Nimm eine Sachaufgabe aus Deinem Mathematikbuch und markiere farbig, was gegeben und was gesucht ist.
  3. Antwortsatz: Schreibe zu drei einfachen Rechnungen jeweils einen passenden Antwortsatz.
  4. Einheiten prüfen: Sammle fünf Beispiele für Einheiten aus dem Alltag und notiere, in welchen Aufgaben sie vorkommen könnten.

Standard

  1. Wertetabelle: Erstelle zu der Funktion f(x) = 2x + 5 eine Wertetabelle für fünf verschiedene x-Werte und beschreibe das Muster.
  2. Preisvergleich: Vergleiche zwei fiktive Handyangebote mit Grundgebühr und Minutenpreis in einer Tabelle.
  3. Systematisches Probieren: Löse ein Zahlenrätsel durch eine Tabelle und erkläre, warum Deine Lösung passt.
  4. Klassenfest: Plane mit einer Tabelle die Kosten für ein Klassenfest mit Essen, Getränken und Dekoration.

Schwer

  1. Entscheidungstabelle: Erstelle ein eigenes Logikrätsel mit drei Personen und drei Gegenständen und löse es mit einer Entscheidungstabelle.
  2. Gewinnschwelle: Entwickle eine Verkaufsaufgabe, bei der Fixkosten und Einnahmen vorkommen, und bestimme mit einer Tabelle die Gewinnschwelle.
  3. Modellieren: Untersuche eine Alltagssituation aus Deiner Schule, zum Beispiel Kopierkosten, Busfahrten oder Materialkosten, und stelle ein mathematisches Modell mit Tabelle auf.
  4. Präsentation: Erstelle ein Lernplakat oder ein kurzes Erklärvideo, in dem Du zeigst, wie man eine EKM-Aufgabe mit Tabellen löst.



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Lernkontrolle

  1. Strategie begründen: Erkläre an einer selbst gewählten Aufgabe, warum eine Tabelle als Lösungsstrategie sinnvoller ist als unsystematisches Kopfrechnen.
  2. Fehleranalyse: Du erhältst eine unvollständige Tabelle ohne Einheiten und Antwortsatz. Überarbeite sie so, dass der Lösungsweg verständlich wird.
  3. Transfer: Übertrage die Tabellenmethode von einer Einkaufsaufgabe auf eine Zeitplanungsaufgabe und beschreibe Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  4. Muster erkennen: Analysiere eine Tabelle mit wachsenden Werten und formuliere eine Regel, mit der weitere Werte berechnet werden können.
  5. Argumentieren: Begründe, ab welchem Punkt in einer Verkaufsaufgabe Gewinn entsteht, und nutze dazu Werte aus einer Tabelle.
  6. Darstellung bewerten: Vergleiche zwei verschiedene Tabellenlösungen zur gleichen Aufgabe und entscheide, welche verständlicher ist.
  7. Eigene Aufgabe entwickeln: Entwirf eine EKM-ähnliche Aufgabe, bei der die Lösung durch eine Tabelle besonders gut nachvollziehbar wird.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du eine Sachaufgabe verstehst, passende Informationen auswählst und eine sinnvolle Tabelle entwirfst. Du solltest zeigen, dass Du Werte korrekt eintragen, fehlende Werte berechnen und Zusammenhänge erklären kannst. Außerdem soll Dein Lösungsweg nachvollziehbar sein. Dazu gehören klare Überschriften, richtige Einheiten, ein geordneter Rechenweg, eine Prüfung der Plausibilität und ein vollständiger Antwortsatz. Besonders wichtig ist, dass Du nicht nur ein Ergebnis nennst, sondern erklärst, warum Deine Lösung zur Aufgabe passt.




OERs zum Thema




Links


Zusammenfassung

Beim Lösen einer Aufgabe durch Tabellen ordnest Du Informationen in Zeilen und Spalten. Das hilft Dir, Zusammenhänge zu erkennen, mehrere Fälle zu vergleichen und systematisch zu rechnen. Eine gute Tabellenlösung beginnt mit dem Verstehen der Aufgabe, nutzt klare Spaltenüberschriften, beachtet Einheiten, zeigt den Rechenweg und endet mit einem geprüften Antwortsatz. Für EKM-Aufgaben ist diese Methode besonders geeignet, weil sie Deine mathematischen Kompetenzen sichtbar macht: Du modellierst, löst Probleme, argumentierst, stellst übersichtlich dar und erklärst Deinen Weg.

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  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

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Hessen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

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Rheinland-Pfalz

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