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Ein Interview mit einem Nationalspieler schreiben - aiMOOC

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Ein Interview mit einem Nationalspieler schreiben - aiMOOC




Einleitung

Ein Interview mit einem Nationalspieler schreiben verbindet journalistisches Schreiben, Deutschunterricht, Sport, Gesprächsführung und Medienbildung. Du lernst, wie Du ein glaubwürdiges, spannendes und sprachlich korrektes Interview planst, führst, auswertest und als Text veröffentlichst. Dabei geht es nicht nur darum, Fragen aufzuschreiben. Ein gutes Interview zeigt, wer die befragte Person ist, welche Erfahrungen sie gemacht hat, wie sie denkt und welche Bedeutung ihre Aussagen für die Leserinnen und Leser haben.

Ein Nationalspieler ist ein Sportler oder eine Sportlerin, der oder die für eine Nationalmannschaft antritt. Im Fußball bedeutet das zum Beispiel, dass die Person für die Auswahl eines Landes spielt. Ein Interview mit einer solchen Person ist besonders interessant, weil es Einblicke in Leistungssport, Training, Teamgeist, Druck, Fair Play, Karriereplanung und Emotionen im Sport geben kann. Gleichzeitig musst Du respektvoll, sachlich und gut vorbereitet arbeiten, denn bekannte Sportlerinnen und Sportler stehen oft in der Öffentlichkeit.


Was ist ein Interview?

Ein Interview ist eine geplante Form der Befragung. Eine Person stellt Fragen, eine andere Person antwortet. Anders als bei einem freien Gespräch verfolgt ein Interview ein klares Ziel. Es soll Informationen gewinnen, Meinungen sichtbar machen, Hintergründe erklären oder eine Person vorstellen. Im Journalismus wird das Interview häufig genutzt, um Aussagen direkt und nachvollziehbar wiederzugeben.

Für den Deutschunterricht ist das Interview besonders geeignet, weil Du viele Kompetenzen trainierst: Du recherchierst, formulierst präzise Fragen, hörst aktiv zu, wertest Antworten aus, ordnest Aussagen, schreibst in direkter Rede oder indirekter Rede und achtest auf Rechtschreibung, Zeichensetzung, Stil und Textaufbau.


Besonderheiten eines Interviews mit einem Nationalspieler

Ein Interview mit einem Nationalspieler unterscheidet sich von einem Interview mit einer zufällig ausgewählten Person, weil das öffentliche Interesse größer sein kann. Leserinnen und Leser erwarten nicht nur private Informationen, sondern auch Aussagen zu sportlichen Leistungen, Rollen im Team, Zielen, Rückschlägen und Werten. Deshalb brauchst Du eine besonders sorgfältige Recherche.

Wichtig ist, dass Du keine bloßen Klischees wiederholst. Fragen wie „Wie fühlt es sich an, ein Tor zu schießen?“ können interessant sein, sind aber sehr allgemein. Besser wird ein Interview, wenn Du konkreter fragst: „Was ging Dir in der 85. Minute durch den Kopf, als Deine Mannschaft unter Druck stand?“ oder „Welche Rolle spielt mentale Vorbereitung vor einem Länderspiel?“ Solche Fragen zeigen, dass Du Dich mit dem Thema beschäftigt hast.


Vorbereitung

Die Vorbereitung entscheidet darüber, ob Dein Interview oberflächlich oder spannend wird. Bevor Du Fragen formulierst, solltest Du Informationen sammeln. Nutze zuverlässige Quellen wie offizielle Vereinsseiten, Verbandsseiten, seriöse Sportberichte, Statistiken und bereits veröffentlichte Interviews. Achte darauf, dass Deine Informationen aktuell und überprüfbar sind.

  1. Recherche: Sammle Informationen zur Person, zur Sportart, zur Nationalmannschaft, zu wichtigen Spielen und zu besonderen Ereignissen.
  2. Thema: Lege fest, worum es im Interview hauptsächlich gehen soll, zum Beispiel Karriere, Training, Teamgeist, Vorbilder, Druck oder Fairness.
  3. Zielgruppe: Überlege, wer Dein Interview lesen soll, zum Beispiel eine Schulklasse, eine Schülerzeitung, ein Sportmagazin oder eine Webseite.
  4. Gesprächsziel: Entscheide, was die Leserinnen und Leser nach dem Interview besser verstehen sollen.
  5. Fragenkatalog: Schreibe offene, konkrete und abwechslungsreiche Fragen auf.
  6. Nachfragen: Plane mögliche Zusatzfragen, falls eine Antwort unklar, kurz oder besonders interessant ist.


Gute Interviewfragen formulieren

Gute Interviewfragen sind offen, verständlich, respektvoll und konkret. Besonders hilfreich sind W-Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Wozu? Welche Folgen? Dadurch erhältst Du längere und aussagekräftigere Antworten.

Eine gute Frage sollte nicht schon die Antwort vorgeben. Die Frage „Du warst nach der Niederlage bestimmt sehr enttäuscht, oder?“ ist eine Suggestivfrage, weil sie eine bestimmte Antwort nahelegt. Besser ist: „Wie hast Du die Niederlage verarbeitet?“ So gibst Du der befragten Person Raum für eine eigene Antwort.

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Fragearten

Offene Fragen laden zu ausführlichen Antworten ein. Beispiel: „Wie bereitest Du Dich mental auf ein Länderspiel vor?“

Geschlossene Fragen lassen sich oft mit Ja oder Nein beantworten. Sie können nützlich sein, wenn Du eine klare Information brauchst. Beispiel: „War das Dein erstes Länderspiel in diesem Stadion?“

Nachfragen vertiefen eine Antwort. Beispiel: „Kannst Du ein Beispiel dafür nennen?“

Konfrontative Fragen sprechen Widersprüche oder schwierige Themen an. Sie müssen fair, sachlich und respektvoll gestellt werden. Beispiel: „In den Medien wurde Deine Leistung kritisch bewertet. Wie gehst Du mit solcher Kritik um?“

Einstiegsfragen sollen das Gespräch öffnen. Beispiel: „Was bedeutet es Dir, das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen?“

Abschlussfragen runden das Interview ab. Beispiel: „Welche Botschaft möchtest Du jungen Spielerinnen und Spielern mitgeben?“


Aufbau eines schriftlichen Interviews

Ein schriftliches Interview besteht meist aus einer Überschrift, einer kurzen Einleitung, dem Frage-Antwort-Teil und einem Schluss. Die Überschrift soll neugierig machen, aber nicht übertreiben. Die Einleitung erklärt, wer interviewt wird, warum die Person interessant ist und worum es im Gespräch geht.

Im Frage-Antwort-Teil werden Fragen und Antworten übersichtlich dargestellt. Die Fragen können fett markiert werden. Die Antworten sollten sprachlich geglättet werden, ohne den Sinn zu verändern. Du darfst Füllwörter, Versprecher oder Wiederholungen vorsichtig kürzen, musst aber die Aussage korrekt wiedergeben. Wenn Du stark kürzt, darf die Aussage nicht verfälscht werden.

Ein Schluss kann das Interview abrunden. Dort kannst Du kurz zusammenfassen, was besonders wichtig war, oder mit einem starken Zitat enden. In journalistischen Interviews ist ein prägnanter Schluss oft wirkungsvoller als eine lange Zusammenfassung.


Beispiel für einen Intervieweinstieg

Überschrift: „Teamgeist entsteht nicht erst auf dem Platz“

Einleitung: Nach dem Training nimmt sich Nationalspieler Leon Beispielmann Zeit für ein Gespräch über Druck, Teamgeist und die Bedeutung von Fairness im modernen Fußball. Im Interview erklärt er, warum mentale Stärke genauso wichtig ist wie Technik und Ausdauer.

Frage: Was bedeutet es Dir, für die Nationalmannschaft zu spielen?

Antwort: Für mich ist das eine große Ehre. Man spielt nicht nur für sich selbst oder den Verein, sondern vertritt ein ganzes Land. Das bringt Verantwortung mit sich, aber auch sehr viel Motivation.


Sprachliche Gestaltung

Die Sprache eines Interviews soll klar, lebendig und verständlich sein. Die Fragen müssen knapp und präzise formuliert werden. Die Antworten dürfen den Ton der befragten Person zeigen, sollen aber nicht unverständlich wirken. Wichtig ist, dass Du zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit vermittelst. Gesprochene Sprache enthält oft Pausen, Wiederholungen und unvollständige Sätze. Beim Schreiben darfst Du glätten, solange der Sinn erhalten bleibt.

Achte besonders auf die Zeichensetzung in der direkten Rede. Wenn Du Aussagen als Zitat übernimmst, musst Du sie korrekt kennzeichnen. Wenn Du Aussagen zusammenfasst, verwendest Du häufig indirekte Rede oder eine sinngemäße Wiedergabe. Dabei darfst Du keine Aussage erfinden.


Direkte und indirekte Rede

Bei der direkten Rede gibst Du eine Aussage wörtlich wieder. Beispiel: Der Spieler sagt: „Teamgeist ist für mich wichtiger als jede Einzelleistung.“

Bei der indirekten Rede gibst Du den Inhalt einer Aussage wieder. Beispiel: Der Spieler erklärt, Teamgeist sei für ihn wichtiger als jede Einzelleistung.

Die indirekte Rede wird im Deutschen häufig mit dem Konjunktiv gebildet. Im Schulkontext ist es wichtig, dass Du zwischen wörtlicher Aussage und zusammenfassender Wiedergabe unterscheiden kannst.


Fairness, Datenschutz und Verantwortung

Ein Interview ist nicht nur eine Schreibaufgabe, sondern auch eine verantwortungsvolle Kommunikationssituation. Wenn Du eine reale Person interviewst, solltest Du vorher klären, ob Du das Gespräch aufnehmen darfst. Eine Aufnahme darf nur mit Zustimmung gemacht werden. Außerdem sollte klar sein, wofür das Interview genutzt wird, zum Beispiel für eine Schulaufgabe, eine Ausstellung, eine Webseite oder eine Schülerzeitung.

Bei bekannten Sportlerinnen und Sportlern ist Fairness besonders wichtig. Stelle keine beleidigenden, diskriminierenden oder unnötig privaten Fragen. Schwierige Themen dürfen angesprochen werden, aber sachlich und begründet. Ein gutes Interview ist kritisch, aber nicht unfair. Es respektiert die Person und interessiert sich zugleich für relevante Informationen.


Vom Gespräch zum fertigen Text

Nach dem Interview beginnt die Auswertung. Höre Dir Deine Aufnahme an oder lies Deine Notizen sorgfältig durch. Markiere wichtige Aussagen, starke Zitate und Stellen, an denen Du nachprüfen musst, ob Du etwas richtig verstanden hast. Ordne die Fragen so, dass ein roter Faden entsteht. Die Reihenfolge im fertigen Text muss nicht immer exakt der Reihenfolge des Gesprächs entsprechen. Du darfst umstellen, wenn das Interview dadurch verständlicher wird.

Prüfe anschließend die sprachliche Qualität. Sind die Fragen klar? Sind die Antworten verständlich? Gibt es Wiederholungen? Ist der Einstieg interessant? Passt die Überschrift zum Inhalt? Sind Namen, Daten und Begriffe korrekt geschrieben? Besonders bei einem Interview mit einem Nationalspieler ist Genauigkeit wichtig, weil sportliche Fakten schnell überprüfbar sind.


Checkliste für Dein Interview

  1. Thema: Das Interview hat einen klaren Schwerpunkt.
  2. Recherche: Die wichtigsten Informationen zur Person und zum sportlichen Kontext sind geprüft.
  3. Fragen: Die Fragen sind offen, konkret und abwechslungsreich.
  4. Gesprächsführung: Du hörst aktiv zu und fragst bei unklaren Antworten nach.
  5. Zitate: Wörtliche Aussagen sind korrekt wiedergegeben.
  6. Textaufbau: Überschrift, Einleitung, Frage-Antwort-Teil und Schluss sind sinnvoll gestaltet.
  7. Sprache: Die Formulierungen sind verständlich, respektvoll und lebendig.
  8. Fairness: Persönlichkeitsrechte und Absprachen werden eingehalten.
  9. Korrektur: Rechtschreibung, Zeichensetzung und Namen sind überprüft.


Beispiel-Fragenkatalog

  1. Einstieg: Was bedeutet es Dir, für die Nationalmannschaft aufzulaufen?
  2. Karriere: Welche Station war für Deine Entwicklung besonders wichtig?
  3. Training: Welche Fähigkeit trainierst Du im Moment am intensivsten?
  4. Druck: Wie gehst Du mit Erwartungen vor einem wichtigen Länderspiel um?
  5. Teamgeist: Woran merkt man, dass eine Mannschaft wirklich zusammenhält?
  6. Rückschläge: Was hast Du aus einer Niederlage gelernt?
  7. Vorbilder: Welche Person hat Dich sportlich oder menschlich besonders geprägt?
  8. Fair Play: Welche Verantwortung haben Nationalspielerinnen und Nationalspieler als Vorbilder?
  9. Medien: Wie erlebst Du Interviews direkt nach einem Spiel?
  10. Nachwuchs: Welchen Rat würdest Du jungen Spielerinnen und Spielern geben?


Musterinterview

Überschrift: „Man gewinnt nicht allein“

Einleitung: Im folgenden Musterinterview spricht ein fiktiver Nationalspieler über Verantwortung, Training und den Umgang mit öffentlichem Druck. Das Beispiel zeigt, wie Fragen offen formuliert und Antworten sinnvoll geordnet werden können.

Frage: Was bedeutet es Dir, für die Nationalmannschaft zu spielen?

Antwort: Es ist eine große Ehre. Wenn ich das Trikot anziehe, denke ich an meine Familie, meine ersten Trainer und an alle Menschen, die mich unterstützt haben. Gleichzeitig weiß ich, dass viele junge Fans zuschauen. Das motiviert mich, aber es verpflichtet mich auch.

Frage: Wie bereitest Du Dich auf ein wichtiges Spiel vor?

Antwort: Die Vorbereitung beginnt nicht erst am Spieltag. Wir analysieren den Gegner, trainieren bestimmte Spielsituationen und sprechen viel im Team. Für mich gehört auch mentale Vorbereitung dazu. Ich versuche, ruhig zu bleiben und mich auf meine Aufgaben zu konzentrieren.

Frage: Was macht eine gute Mannschaft aus?

Antwort: Talent ist wichtig, aber nicht genug. Eine gute Mannschaft braucht Vertrauen. Man muss wissen, dass der Mitspieler für einen mitläuft, auch wenn es anstrengend wird. Teamgeist zeigt sich besonders dann, wenn ein Spiel schwierig wird.

Frage: Wie gehst Du mit Kritik um?

Antwort: Kritik gehört zum Profisport dazu. Wichtig ist, zu unterscheiden: Welche Kritik hilft mir weiter, und welche Kritik ist nur laut? Mit Trainern und Mitspielern spreche ich offen über Fehler. Daraus kann ich lernen.

Frage: Welchen Rat gibst Du Jugendlichen, die vom Profisport träumen?

Antwort: Sie sollen ehrgeizig sein, aber geduldig bleiben. Nicht jedes Spiel läuft perfekt. Wer lernen will, wer regelmäßig trainiert und wer fair bleibt, hat schon viel gewonnen.


Typische Fehler und wie Du sie vermeidest

Ein häufiger Fehler ist eine zu lange Frage. Wenn eine Frage mehrere Gedanken enthält, weiß die interviewte Person oft nicht, worauf sie antworten soll. Formuliere lieber kurze Fragen und stelle anschließend eine Nachfrage. Ein zweiter Fehler sind ungenaue oder unfaire Fragen. Wenn Du etwas Kritisches ansprichst, brauchst Du eine sachliche Grundlage. Ein dritter Fehler ist eine langweilige Reihenfolge. Beginne nicht sofort mit einer Statistik, sondern führe die Leserinnen und Leser in das Thema hinein.

Auch beim Schreiben können Fehler entstehen. Du solltest Antworten nicht so stark verändern, dass sie nicht mehr zur Person passen. Gleichzeitig darfst Du gesprochene Sprache nicht völlig ungeordnet übernehmen. Dein Ziel ist ein lesbarer Text, der die Aussage fair wiedergibt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das wichtigste Ziel eines Interviews? (Informationen, Meinungen oder Hintergründe durch Fragen sichtbar machen) (!Eine erfundene Geschichte möglichst spannend erzählen) (!Nur die eigene Meinung der interviewenden Person darstellen) (!Möglichst viele Fachbegriffe ohne Erklärung verwenden)




Welche Frage eignet sich besonders gut für ein ausführliches Interview? (Wie bereitest Du Dich mental auf ein Länderspiel vor) (!Bist Du nervös) (!War das Spiel gut) (!Gefällt Dir Fußball)




Warum ist Recherche vor einem Interview wichtig? (Sie hilft, konkrete und passende Fragen zu stellen) (!Sie ersetzt das Gespräch vollständig) (!Sie macht Nachfragen überflüssig) (!Sie erlaubt es, Antworten zu erfinden)




Was ist eine Suggestivfrage? (Eine Frage, die eine bestimmte Antwort nahelegt) (!Eine Frage, die mit einem Fragezeichen endet) (!Eine Frage nach Ort oder Zeit) (!Eine Frage, die besonders kurz ist)




Was gehört typischerweise in die Einleitung eines Interviews? (Eine kurze Vorstellung der Person und des Themas) (!Eine vollständige Biografie mit allen Details) (!Eine Bewertung jeder Antwort) (!Ein Kreuzworträtsel zum Thema)




Was bedeutet direkte Rede in einem Interview? (Eine Aussage wird wörtlich wiedergegeben) (!Eine Aussage wird absichtlich verändert) (!Eine Aussage wird ohne Quelle erfunden) (!Eine Aussage wird nur als Überschrift benutzt)




Was ist beim Kürzen von Antworten besonders wichtig? (Der Sinn der Aussage darf nicht verfälscht werden) (!Die Antwort soll möglichst unverständlich werden) (!Alle emotionalen Aussagen müssen entfernt werden) (!Die Reihenfolge der Wörter darf nie verändert werden)




Welche Frage passt gut als Nachfrage? (Kannst Du ein Beispiel dafür nennen) (!Hast Du gewonnen) (!Wie heißt Dein Verein) (!Ist das richtig)




Warum ist Fairness bei Interviews mit Sportlerinnen und Sportlern wichtig? (Weil Persönlichkeitsrechte und respektvolle Kommunikation beachtet werden müssen) (!Weil kritische Themen grundsätzlich verboten sind) (!Weil nur positive Antworten veröffentlicht werden dürfen) (!Weil Interviews keine Vorbereitung brauchen)




Was macht eine gute Überschrift für ein Interview aus? (Sie macht neugierig und passt zum Inhalt) (!Sie übertreibt immer möglichst stark) (!Sie verrät absichtlich falsche Informationen) (!Sie besteht nur aus dem Namen der Schule)





Memory

Recherche Informationen sammeln
W-Frage Offene Antwort ermöglichen
Nachfrage Antwort vertiefen
Zitat Wörtliche Aussage
Einleitung Person und Thema vorstellen
Fairness Respektvoll kommunizieren





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Recherche Vor dem Interview Informationen prüfen
Fragenkatalog Geeignete Fragen vorbereiten
Gesprächsführung Aktiv zuhören und nachfragen
Auswertung Antworten ordnen und wichtige Zitate markieren
Überarbeitung Sprache, Aufbau und Fakten kontrollieren






Kreuzworträtsel

Recherche Wie nennt man das Sammeln und Prüfen von Informationen vor dem Interview?
Einstieg Wie nennt man den Beginn eines Interviews, der ins Thema führt?
Zitieren Wie nennt man das wörtliche Wiedergeben einer Aussage?
Nachfragen Was tust Du, wenn eine Antwort unklar oder besonders interessant ist?
Fairness Welches Prinzip schützt die befragte Person vor unfairer Behandlung?
Dramaturgie Wie nennt man die sinnvolle Gestaltung eines Spannungsbogens im Text?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein gutes Interview beginnt mit sorgfältiger

. Eine offene Frage ermöglicht meist eine ausführliche

. Wenn eine Aussage unklar bleibt, stellst Du eine freundliche

. Wörtliche Aussagen müssen als

gekennzeichnet werden. Die Einleitung stellt die befragte Person und das

vor. Bei einem Interview mit einem Nationalspieler ist ein respektvoller Umgang besonders

. Eine gute Überschrift macht neugierig und passt zum

. Beim Kürzen von Antworten darf der Sinn nicht

werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Fragen sammeln: Schreibe zehn mögliche Fragen an einen Nationalspieler auf und markiere die drei stärksten Fragen.
  2. W-Fragen üben: Formuliere zu den Fragewörtern wer, was, wann, wo, wie und warum je eine passende Interviewfrage.
  3. Überschrift finden: Erfinde fünf Überschriften für ein Interview über Teamgeist und entscheide Dich begründet für die beste.
  4. Intervieweinstieg: Schreibe eine kurze Einleitung für ein Interview mit einer fiktiven Nationalspielerin oder einem fiktiven Nationalspieler.


Standard

  1. Fragenkatalog entwickeln: Erstelle einen geordneten Fragenkatalog mit Einstiegsfragen, Hauptfragen, Nachfragen und Abschlussfragen.
  2. Musterinterview schreiben: Verfasse ein vollständiges fiktives Interview mit mindestens acht Fragen und Antworten.
  3. Sprache überarbeiten: Überarbeite ein mündlich formuliertes Interview so, dass es schriftlich gut lesbar ist, ohne den Sinn zu verändern.
  4. Rolleninterview: Führt zu zweit ein Rollenspiel durch, bei dem eine Person einen Nationalspieler darstellt und die andere Person interviewt.


Schwer

  1. Medienanalyse: Vergleiche zwei veröffentlichte Sportinterviews und untersuche, wie die Fragen aufgebaut sind.
  2. Kritisches Nachfragen: Entwickle fünf faire, aber kritische Fragen zu Leistungsdruck, Medienkritik oder Verantwortung im Profisport.
  3. Interviewprojekt: Führe ein echtes Interview mit einer Sportlerin, einem Trainer oder einer Vereinsverantwortlichen Person und schreibe daraus einen journalistischen Text.
  4. Podcast oder Video: Gestalte aus Deinem Interview ein kurzes Audio- oder Videoformat und reflektiere, welche Unterschiede zum schriftlichen Interview entstehen.



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Lernkontrolle

  1. Interviewaufbau erklären: Erkläre, warum ein Interview eine Einleitung, einen geordneten Frage-Antwort-Teil und einen Schluss braucht.
  2. Fragen beurteilen: Vergleiche drei Interviewfragen und entscheide, welche Frage am besten geeignet ist. Begründe Deine Entscheidung mit Kriterien wie Offenheit, Genauigkeit und Fairness.
  3. Antworten überarbeiten: Überarbeite eine unstrukturierte mündliche Antwort so, dass sie als schriftliche Interviewantwort verständlich bleibt, ohne den Sinn zu verändern.
  4. Perspektive reflektieren: Erläutere, wie sich die Rolle der interviewenden Person von der Rolle der befragten Person unterscheidet.
  5. Transfer leisten: Übertrage die Regeln für ein Interview mit einem Nationalspieler auf ein Interview mit einer Politikerin, einem Musiker oder einer Wissenschaftlerin.
  6. Ethik bewerten: Entscheide anhand eines Beispiels, ob eine kritische Frage fair formuliert ist, und verbessere sie gegebenenfalls.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein vollständiges Interviewprojekt zum Thema Ein Interview mit einem Nationalspieler schreiben. Dein Produkt besteht aus einem vorbereiteten Fragenkatalog, einer kurzen Einleitung, mindestens acht Fragen und Antworten, einer passenden Überschrift, einem reflektierten Schluss sowie einer kurzen Selbsteinschätzung. In der Selbsteinschätzung erklärst Du, welche Fragen besonders gut funktioniert haben, welche Antwort Du am stärksten fandest und worauf Du beim nächsten Interview stärker achten würdest.

Bewertet werden die Qualität der Recherche, die Offenheit und Genauigkeit der Fragen, der respektvolle Umgang mit der interviewten Person, die sprachliche Gestaltung, der sinnvolle Textaufbau, die korrekte Wiedergabe von Aussagen und die Fähigkeit, das eigene Vorgehen zu reflektieren.




OERs zum Thema



Links


Zusammenfassung

Ein gutes Interview mit einem Nationalspieler entsteht durch gründliche Recherche, klare Fragen, aktives Zuhören, passende Nachfragen und eine faire schriftliche Darstellung. Die befragte Person soll nicht bloß abgefragt werden, sondern ihre Erfahrungen, Gedanken und Werte verständlich darstellen können. Als Autorin oder Autor sorgst Du dafür, dass Leserinnen und Leser das Thema besser verstehen. Dazu brauchst Du eine starke Einleitung, eine sinnvolle Reihenfolge, korrekte Zitate, eine lebendige Sprache und einen respektvollen Umgang mit persönlichen Aussagen.

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

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  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

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Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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THE MONKEY DANCE



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The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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