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Digitaler Survival Guide Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC

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Digitaler Survival Guide Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC



Digitaler Survival Guide / Deutschunterricht Klasse 5

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Einleitung

Der Digitale Survival Guide hilft Dir, im Deutschunterricht der Klasse 5 sicher, fair und klug mit digitalen Medien umzugehen. Du lernst, wie Du Informationen findest, Texte verstehst, digitale Werkzeuge sinnvoll nutzt, eigene Texte überarbeitest, Quellen prüfst und Dich im Netz freundlich verhältst. Ein Survival Guide ist eigentlich ein Überlebenshandbuch. In diesem aiMOOC bedeutet das: Du bekommst einfache Regeln, Strategien und Übungen, mit denen Du typische digitale Situationen im Schulalltag gut meistern kannst.

Im Deutschunterricht geht es nicht nur darum, richtig zu schreiben und Texte zu lesen. Du sprichst, hörst zu, erzählst, argumentierst, recherchierst, präsentierst und gestaltest eigene Texte. Digitale Werkzeuge können Dir dabei helfen. Sie können aber auch ablenken, falsche Informationen zeigen oder private Daten gefährden. Deshalb brauchst Du Medienkompetenz: Du sollst Medien sachkundig nutzen, kritisch beurteilen und verantwortungsvoll gestalten.

Dieser aiMOOC verbindet grundlegende Kompetenzen des Deutschunterrichts mit digitaler Kompetenz. Du lernst unter anderem, wie Du einen Suchauftrag klärst, ein Suchergebnis einschätzt, sichere Passwörter verstehst, respektvoll kommunizierst, Urheberrechte beachtest und digitale Produkte für den Unterricht erstellst. Besonders wichtig ist: Du musst nicht alles sofort perfekt können. Du lernst Schritt für Schritt, gute Entscheidungen zu treffen.


Was Du in diesem aiMOOC lernst

  1. Medienkompetenz: Du erkennst, welche digitalen Werkzeuge Dir beim Lernen helfen und wann sie Dich stören.
  2. Lesekompetenz: Du liest digitale Texte aufmerksam, findest Schlüsselstellen und unterscheidest Wichtiges von Unwichtigem.
  3. Schreibkompetenz: Du planst, schreibst und überarbeitest eigene Texte mit digitalen Hilfsmitteln.
  4. Informationskompetenz: Du suchst gezielt, prüfst Quellen und vergleichst Informationen.
  5. Datenschutz: Du schützt private Informationen und gehst vorsichtig mit Bildern, Namen und Passwörtern um.
  6. Netiquette: Du kommunizierst höflich, klar und respektvoll.
  7. Urheberrecht: Du beachtest, dass Bilder, Texte, Musik und Videos jemandem gehören können.
  8. Präsentation: Du stellst Ergebnisse übersichtlich, verständlich und passend zur Aufgabe dar.


Der digitale Survival Guide


Regel 1: Erst denken, dann klicken

Im Internet begegnen Dir viele Informationen, Bilder, Videos, Werbeanzeigen und Links. Nicht alles, was spannend aussieht, ist hilfreich oder sicher. Bevor Du auf einen Link klickst, solltest Du Dich fragen: Passt das zur Aufgabe? Kenne ich die Seite? Wirkt die Überschrift übertrieben? Muss ich persönliche Daten eingeben? Im Deutschunterricht ist diese Regel besonders wichtig, wenn Du zu einem Thema recherchierst oder digitale Texte liest.

Ein guter digitaler Leser oder eine gute digitale Leserin arbeitet wie ein Detektiv. Du liest nicht nur die Überschrift, sondern prüfst den Zusammenhang. Du achtest auf Autorin oder Autor, Datum, Sprache, Absicht und Belege. Wenn ein Text Dich sehr stark erschrecken, wütend machen oder sofort zum Teilen bringen will, solltest Du besonders genau hinschauen.


Regel 2: Gute Suche beginnt mit guten Suchwörtern

Eine Suchmaschine kann nur dann gute Ergebnisse zeigen, wenn Du passende Suchbegriffe verwendest. Für eine Deutschaufgabe wie „Schreibe einen Steckbrief über eine Fabel“ reicht es nicht, nur „Tiergeschichte“ einzugeben. Besser sind Suchwörter wie „Fabel Merkmale Klasse 5“, „Fabel Aufbau“ oder „Fabel Beispiel“. Gute Suchwörter sind genau, kurz und passend zum Thema.

Beim Recherchieren hilft Dir die 3-S-Regel: Suchauftrag verstehen, Suchwörter wählen, Suchergebnisse prüfen. Zuerst klärst Du, was die Aufgabe wirklich verlangt. Dann sammelst Du Wörter, die zum Thema gehören. Danach vergleichst Du mehrere Ergebnisse. Verlasse Dich nicht auf die erste Seite, nur weil sie oben steht. Oben bedeutet nicht automatisch richtig, sondern oft nur besonders sichtbar.


Regel 3: Digitale Texte liest Du aktiv

Digitale Texte werden oft anders gelesen als gedruckte Texte. Am Bildschirm springt der Blick leicht von Überschrift zu Bild, von Link zu Kommentar und von Absatz zu Absatz. Für den Deutschunterricht brauchst Du aber genaues Lesen. Deshalb solltest Du digitale Texte aktiv lesen: Markiere wichtige Begriffe, notiere Fragen, fasse Abschnitte in eigenen Worten zusammen und überprüfe, ob Du die Kernaussage verstanden hast.

Eine gute Methode ist das Fünf-Finger-Lesen. Jeder Finger steht für eine Frage: Wer spricht oder schreibt? Worum geht es? Welche wichtigen Informationen gibt es? Welche Absicht hat der Text? Was denke ich selbst dazu? Diese Methode hilft Dir besonders bei Sachtexten, Internetartikeln und Erklärvideos.


Regel 4: Schreiben ist Planen, Formulieren und Überarbeiten

Ein digitaler Text entsteht nicht durch schnelles Tippen allein. Auch am Computer gilt: Gute Texte brauchen Planung. Vor dem Schreiben überlegst Du, welche Textsorte gefordert ist. Ein Brief braucht eine Anrede und einen Schluss. Eine Erzählung braucht Figuren, Ort, Spannung und einen passenden Schluss. Eine Inhaltsangabe konzentriert sich auf das Wesentliche. Eine Beschreibung ist genau und geordnet.

Digitale Werkzeuge können Dich unterstützen. Eine Rechtschreibprüfung kann Hinweise geben, aber sie versteht nicht immer den Sinn. Sie kann zum Beispiel nicht sicher entscheiden, ob „das“ oder „dass“ gemeint ist, wenn der Satz schwierig ist. Deshalb bleibst Du verantwortlich. Lies Deinen Text laut oder halblaut, prüfe Satzanfänge, Absätze, Satzzeichen und Wortwahl. Nutze digitale Hilfe als Werkzeug, nicht als Ersatz für Dein Denken.


Regel 5: Private Daten bleiben privat

Datenschutz bedeutet, dass persönliche Informationen geschützt werden. Zu privaten Daten gehören zum Beispiel Dein vollständiger Name, Deine Adresse, Deine Telefonnummer, Passwörter, genaue Schulwege, private Fotos und Informationen über Deine Familie. In der Schule solltest Du immer fragen, bevor Du Bilder von anderen machst, teilst oder in eine Präsentation einfügst.

Ein Passwort ist wie ein Schlüssel. Du gibst es nicht weiter, auch nicht an Freundinnen oder Freunde. Ein gutes Passwort ist lang, nicht leicht zu erraten und wird nicht für alle Konten gleich verwendet. Für Kinder gilt außerdem: Wenn Du unsicher bist, sprich mit einer erwachsenen Vertrauensperson, zum Beispiel mit Deinen Eltern oder einer Lehrkraft.


Regel 6: Netiquette macht digitale Kommunikation besser

Netiquette ist ein Kunstwort aus „Netz“ und „Etikette“. Es bezeichnet Regeln für höfliches Verhalten im Internet. Für den Deutschunterricht ist Netiquette wichtig, wenn Ihr in einem Klassenchat, in einem Lernraum, per E-Mail oder in einem gemeinsamen Dokument arbeitet. Schreibe so, wie Du auch direkt mit einer Person sprechen würdest: freundlich, sachlich und respektvoll.

Eine gute digitale Nachricht ist klar und vollständig. Sie enthält einen passenden Betreff, eine höfliche Anrede, genaue Informationen und einen freundlichen Schluss. Schreibe nicht alles in Großbuchstaben, denn das wirkt wie Schreien. Verwende Emojis sparsam und nur, wenn sie zur Situation passen. Wenn Dich eine Nachricht verletzt oder verunsichert, antworte nicht sofort im Ärger. Hole Hilfe und sichere die Nachricht, wenn es nötig ist.


Regel 7: Urheberrecht und Quellen gehören zum fairen Arbeiten

Wenn Du ein Bild, einen Text, ein Video oder Musikstück findest, darfst Du es nicht automatisch für Deine eigene Präsentation verwenden. Viele Inhalte sind durch Urheberrecht geschützt. Das bedeutet: Jemand hat sie erstellt und besitzt Rechte daran. Im Unterricht darfst Du manchmal Materialien nutzen, aber Du musst trotzdem angeben, woher sie stammen.

Achte besonders auf freie Lizenzen. Sie erklären, unter welchen Bedingungen Du ein Werk verwenden darfst. Häufig musst Du den Namen der Urheberin oder des Urhebers nennen und die Lizenz angeben. Wenn Du selbst etwas gestaltest, bist auch Du Urheberin oder Urheber. Dann dürfen andere Dein Werk nicht einfach als eigenes ausgeben. Fairness gilt also in beide Richtungen.


Regel 8: Digitale Ordnung spart Zeit

Digitale Ordnung klingt langweilig, hilft Dir aber sehr. Gib Dateien klare Namen, zum Beispiel „Fabel_Löwe_Maus_Entwurf_1“ statt „neu2fertigwirklich“. Lege Ordner für Fächer, Projekte und Bilder an. Speichere regelmäßig. Prüfe vor der Abgabe, ob Deine Datei geöffnet werden kann und ob Dein Name, die Klasse und das Datum vorhanden sind.

Im Deutschunterricht arbeitest Du oft mit mehreren Versionen: Ideensammlung, Entwurf, überarbeitete Fassung und Endfassung. Bewahre wichtige Zwischenschritte auf. So kannst Du zeigen, wie sich Dein Text verbessert hat. Das ist ein wichtiger Teil des Lernens.


Regel 9: Künstliche Intelligenz kann helfen, aber nicht für Dich lernen

Künstliche Intelligenz kann Texte vorschlagen, Fragen beantworten oder Ideen sammeln. Trotzdem musst Du prüfen, ob die Antworten stimmen, zur Aufgabe passen und verständlich sind. Eine KI kann Fehler machen, Quellen erfinden oder zu schwierige Sprache verwenden. Für den Deutschunterricht gilt: Nutze digitale Hilfe nur so, dass Du selbst noch lernst.

Sinnvoll ist KI zum Beispiel als Ideensammler: „Welche Fragen kann ich zu einer Fabel stellen?“ oder „Welche Wörter passen zu einer spannenden Erzählung?“ Nicht sinnvoll ist es, eine komplette Hausaufgabe unverändert abzugeben, die Du nicht selbst verstanden hast. Ehrliches Arbeiten bedeutet, dass Du erklären kannst, wie Dein Ergebnis entstanden ist.


Regel 10: Bei Problemen holst Du Hilfe

Digitale Probleme sind normal. Eine Datei verschwindet, ein Link funktioniert nicht, eine Nachricht ist unangenehm, ein Passwort wurde vergessen oder ein Bild darf vielleicht nicht genutzt werden. Wichtig ist, dass Du nicht schweigst. Hole Hilfe bei einer Lehrkraft, bei Eltern, Schulsozialarbeit oder einer anderen erwachsenen Vertrauensperson.

Ein guter Survival Guide endet deshalb mit einer einfachen Notfallregel: stoppen, sichern, Hilfe holen. Stoppen bedeutet: nicht weiterklicken und nicht überstürzt antworten. Sichern bedeutet: wichtige Informationen notieren oder einen Screenshot machen, wenn das erlaubt und nötig ist. Hilfe holen bedeutet: eine verantwortliche Person einbeziehen.


Digitales Arbeiten im Deutschunterricht


Lesen und Verstehen digitaler Texte

Beim Lesen digitaler Texte kannst Du die gleichen Lesestrategien nutzen wie bei gedruckten Texten. Vor dem Lesen schaust Du Dir Überschrift, Zwischenüberschriften, Bilder und Quelle an. Während des Lesens markierst Du Schlüsselwörter. Nach dem Lesen formulierst Du die Hauptaussage in eigenen Worten. Diese drei Schritte helfen Dir, nicht nur oberflächlich zu lesen.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Information, Meinung und Werbung. Eine Information soll sachlich erklären. Eine Meinung zeigt, was jemand denkt oder bewertet. Werbung möchte Dich zu einer Handlung bewegen, zum Beispiel zum Kaufen, Klicken oder Abonnieren. In digitalen Texten können diese Formen gemischt sein. Deshalb brauchst Du Aufmerksamkeit.


Schreiben und Überarbeiten am Computer

Beim digitalen Schreiben kannst Du Wörter verschieben, Sätze ergänzen und Absätze neu ordnen. Das ist ein Vorteil. Nutze ihn bewusst. Beginne mit einer kurzen Planung: Thema, Textsorte, Ziel, Leserinnen und Leser, wichtige Inhalte. Schreibe danach einen Entwurf. Überarbeite ihn in mehreren Durchgängen. Prüfe zuerst den Inhalt, dann den Aufbau, danach Sprache und Rechtschreibung.

Für die Klasse 5 ist eine einfache Überarbeitungsliste hilfreich. Frage Dich: Ist der Text vollständig? Gibt es eine passende Überschrift? Sind die Sätze verständlich? Habe ich abwechslungsreiche Satzanfänge verwendet? Stimmen Groß- und Kleinschreibung? Habe ich Absätze gesetzt? Passt die Sprache zur Textsorte? Diese Fragen helfen Dir, selbstständiger zu werden.


Sprechen, Zuhören und Präsentieren

Digitale Präsentationen können Bilder, Stichwörter, Ton oder kurze Videos enthalten. Trotzdem steht nicht die Technik im Mittelpunkt, sondern Deine Erklärung. Eine gute Präsentation ist übersichtlich. Sie enthält nicht zu viel Text auf einer Folie. Bilder müssen zum Inhalt passen. Du erklärst frei oder mit Stichwortkarten, statt lange Texte vorzulesen.

Beim Zuhören gelten digitale Regeln genauso wie im Klassenraum. Du lässt andere ausreden, stellst passende Fragen und gibst Rückmeldungen fair. In einer Videokonferenz achtest Du auf Mikrofon, Kamera, Chat und Gesprächsregeln. Wenn Du etwas nicht verstanden hast, fragst Du höflich nach.


Zusammenarbeit in digitalen Gruppen

Wenn mehrere Lernende gemeinsam an einem Dokument arbeiten, braucht Ihr klare Absprachen. Wer schreibt welchen Teil? Wer prüft Rechtschreibung? Wer kümmert sich um Bilder und Quellen? Wer fasst am Ende zusammen? Gute Zusammenarbeit bedeutet nicht, dass alle gleichzeitig alles machen. Sie bedeutet, dass jede Person Verantwortung übernimmt.

Ein gemeinsames Dokument ist kein Chatraum. Kommentare sollen helfen, den Text zu verbessern. Schreibe also nicht „schlecht“, sondern „Hier fehlt ein Beispiel“ oder „Dieser Satz ist noch unklar“. Gute Rückmeldungen sind konkret, freundlich und nützlich.


Mini-Strategien für den digitalen Schulalltag


Die 5-Minuten-Checkliste vor der Abgabe

  1. Dateiname: Hat die Datei einen klaren Namen mit Thema und Deinem Namen?
  2. Aufgabenstellung: Erfüllt Dein Ergebnis alle Punkte der Aufgabe?
  3. Rechtschreibung: Hast Du den Text noch einmal langsam gelesen?
  4. Quelle: Sind verwendete Informationen, Bilder oder Zitate angegeben?
  5. Formatierung: Sind Überschrift, Absätze und Schrift gut lesbar?
  6. Speichern: Ist die Datei am richtigen Ort gespeichert oder hochgeladen?


Die Quellen-Ampel

Mit der Quellen-Ampel kannst Du Suchergebnisse schnell einschätzen. Grün bedeutet: Die Quelle wirkt vertrauenswürdig, nennt Autor oder Institution, erklärt sachlich und passt zur Aufgabe. Gelb bedeutet: Die Quelle könnte nützlich sein, muss aber mit einer zweiten Quelle verglichen werden. Rot bedeutet: Die Quelle wirkt unsicher, sehr werblich, beleidigend, extrem übertrieben oder verlangt unnötige persönliche Daten.

Für Klasse 5 reicht oft eine einfache Frage: Würde ich diese Quelle meiner Lehrkraft erklären können? Wenn Du nicht sagen kannst, wer hinter einer Information steht oder warum sie zuverlässig sein soll, solltest Du vorsichtig sein.


Die STOPP-Regel bei Stress im Netz

Die STOPP-Regel hilft Dir bei unangenehmen digitalen Situationen. S steht für Stopp: nicht sofort reagieren. T steht für tief durchatmen. O steht für ordnen: Was ist passiert? P steht für Person fragen: Hole Hilfe. Das letzte P steht für prüfen: Was ist der nächste sichere Schritt?

Diese Regel hilft bei beleidigenden Nachrichten, peinlichen Bildern, Kettenbriefen, verdächtigen Links oder Druck in Gruppenchats. Niemand muss digitale Probleme allein lösen.


Fachbegriffe


Wichtige Begriffe einfach erklärt

  1. Medienkompetenz: Die Fähigkeit, Medien sinnvoll, kritisch, sicher und kreativ zu nutzen.
  2. Digitale Kompetenz: Wissen und Können, um digitale Werkzeuge bewusst für Lernen, Kommunikation und Gestaltung einzusetzen.
  3. Suchmaschine: Ein Dienst, mit dem Du Informationen im Internet finden kannst.
  4. Quelle: Der Ort, von dem eine Information stammt, zum Beispiel eine Webseite, ein Buch oder ein Video.
  5. Datenschutz: Schutz persönlicher Informationen vor Missbrauch.
  6. Passwort: Eine geheime Zeichenfolge, mit der ein Konto geschützt wird.
  7. Netiquette: Regeln für höfliches Verhalten im Internet.
  8. Urheberrecht: Rechte von Menschen, die Texte, Bilder, Musik, Videos oder andere Werke geschaffen haben.
  9. Creative Commons: Lizenzen, mit denen Urheberinnen und Urheber festlegen, wie ihre Werke genutzt werden dürfen.
  10. Cybermobbing: Wiederholtes Beleidigen, Bloßstellen oder Bedrohen über digitale Medien.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Medienkompetenz? (Medien sinnvoll, kritisch, sicher und kreativ nutzen) (!Möglichst viele Geräte gleichzeitig einschalten) (!Jede Information sofort teilen) (!Alle Aufgaben ohne Nachdenken kopieren)




Welche Frage hilft beim Prüfen einer Internetquelle? (Wer hat die Information veröffentlicht) (!Welche Farbe hat die Webseite) (!Wie schnell lädt die Seite) (!Wie groß ist das Logo)




Was gehört zu privaten Daten? (Adresse und Passwort) (!Lieblingsfarbe im Kunstunterricht) (!Name einer bekannten Märchenfigur) (!Überschrift eines Schulbuchkapitels)




Was ist ein gutes Verhalten in einem Klassenchat? (Freundlich und sachlich schreiben) (!Andere mit Großbuchstaben anschreien) (!Gerüchte weiterleiten) (!Peinliche Bilder teilen)




Warum solltest Du Suchwörter genau wählen? (Damit die Suchergebnisse besser zur Aufgabe passen) (!Damit der Computer schneller kaputtgeht) (!Damit keine Quellen mehr nötig sind) (!Damit Werbung automatisch verschwindet)




Was bedeutet Urheberrecht? (Wer ein Werk erstellt hat, besitzt Rechte daran) (!Alles im Internet gehört allen) (!Nur gedruckte Bücher haben Regeln) (!Bilder dürfen immer ohne Namen genutzt werden)




Was ist beim digitalen Schreiben wichtig? (Planen, schreiben und überarbeiten) (!Nur schnell tippen) (!Keine Absätze setzen) (!Jeden Vorschlag ungeprüft übernehmen)




Was hilft bei einer unangenehmen Nachricht? (Nicht sofort reagieren und Hilfe holen) (!Sofort wütend antworten) (!Die Nachricht an alle weiterleiten) (!Das Problem geheim halten)




Welche Aussage über Rechtschreibprüfungen stimmt? (Sie können helfen, ersetzen aber nicht das eigene Prüfen) (!Sie verstehen jeden Satz immer richtig) (!Sie machen alle Texte automatisch perfekt) (!Sie sind im Deutschunterricht verboten)




Was macht eine gute digitale Präsentation aus? (Sie ist übersichtlich und unterstützt den Vortrag) (!Sie enthält möglichst viel Text auf jeder Folie) (!Sie besteht nur aus Effekten) (!Sie zeigt Bilder ohne Zusammenhang)





Memory

Passwort Geheimer Zugangsschlüssel
Netiquette Höfliche Regeln im Netz
Quelle Herkunft einer Information
Urheberrecht Schutz eigener Werke
Suchwort Begriff für eine Recherche
Datenschutz Schutz persönlicher Daten
Präsentation Geordnete Vorstellung von Ergebnissen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Suchauftrag klären Vor der Recherche verstehen, was gesucht wird
Suchwörter wählen Passende Begriffe für die Suchmaschine finden
Ergebnisse prüfen Quellen vergleichen und einschätzen
Informationen notieren Wichtiges in eigenen Worten festhalten
Quelle angeben Herkunft der Information nennen






Kreuzworträtsel

Passwort Geheimes Wort zum Schutz eines Kontos
Quelle Herkunft einer Information
Netiquette Höfliche Regeln für digitale Kommunikation
Datenschutz Schutz persönlicher Informationen
Fabel Kurze Geschichte mit Lehre und Tieren
Recherche Gezielte Suche nach Informationen





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein digitaler Survival Guide hilft Dir, digitale Medien im

sicher und sinnvoll zu nutzen. Beim Recherchieren solltest Du zuerst den

klären. Danach wählst Du passende

aus. Eine Internetquelle ist besser einschätzbar, wenn Du Autor, Datum und

prüfst. Private Informationen wie Adresse und Passwort gehören zum

. In digitalen Gesprächen hilft die

, damit alle respektvoll miteinander umgehen. Beim Verwenden von Bildern und Texten musst Du das

beachten. Eine digitale Präsentation sollte übersichtlich sein und Deinen

unterstützen. Rechtschreibprüfungen können helfen, aber Dein eigenes

bleibt wichtig. Wenn Dich eine Nachricht verunsichert, solltest Du stoppen und

holen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Digitale Checkliste: Erstelle eine persönliche 5-Punkte-Liste mit Regeln, die Dir beim digitalen Arbeiten im Deutschunterricht helfen.
  2. Suchwort-Sammlung: Wähle ein Thema aus dem Deutschunterricht und notiere fünf passende Suchwörter sowie zwei ungeeignete Suchwörter.
  3. Netiquette-Karte: Gestalte eine kleine Merkkarte mit drei Regeln für einen freundlichen Klassenchat.
  4. Dateinamen-Training: Erfinde für fünf typische Deutschaufgaben sinnvolle Dateinamen und erkläre, warum sie übersichtlich sind.


Standard

  1. Quellenvergleich: Suche zu einem Unterrichtsthema zwei verschiedene Quellen und vergleiche sie nach Verständlichkeit, Aktualität und Vertrauenswürdigkeit.
  2. Textüberarbeitung: Schreibe einen kurzen digitalen Text und überarbeite ihn in drei Durchgängen: Inhalt, Aufbau, Rechtschreibung.
  3. Erklärplakat: Erstelle ein Plakat oder eine digitale Folie zum Thema Datenschutz und erkläre darauf drei Beispiele aus dem Schulalltag.
  4. Präsentationsprobe: Bereite eine zweiminütige Präsentation vor und achte darauf, dass Deine Folien nur Stichwörter und passende Bilder enthalten.


Schwer

  1. Survival-Guide-Projekt: Entwickle mit einer Gruppe einen eigenen digitalen Survival Guide für Eure Klasse mit Regeln, Beispielen und Notfalltipps.
  2. Fake-Check: Untersuche eine zweifelhafte Online-Information und erkläre Schritt für Schritt, woran Du erkennst, ob sie zuverlässig ist.
  3. Urheberrecht-Fall: Beschreibe eine Situation, in der ein Bild für eine Präsentation genutzt werden soll, und entscheide begründet, was erlaubt ist und was nicht.
  4. Podcast oder Video: Produziere einen kurzen Audio- oder Videobeitrag mit Tipps für neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler zum sicheren digitalen Lernen.



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Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Quellenbewertung: Du findest drei Webseiten zu einem Deutschthema. Erkläre, welche Quelle Du verwenden würdest, welche nicht und welche Kriterien für Deine Entscheidung wichtig sind.
  2. Transfer zur Textproduktion: Beschreibe, wie Du eine digitale Erzählung von der Idee bis zur Endfassung planst, schreibst, speicherst und überarbeitest.
  3. Konfliktlösung im Netz: In einem Klassenchat wird ein Kind ausgelacht. Entwickle einen Handlungsplan, der Netiquette, Hilfeholen und Beweissicherung berücksichtigt.
  4. Datenschutz im Schulprojekt: Deine Gruppe möchte Fotos für eine Präsentation nutzen. Erkläre, welche Fragen Ihr vorher klären müsst und wie Ihr die Rechte anderer schützt.
  5. Präsentationsentscheidung: Vergleiche zwei mögliche Präsentationsformen, zum Beispiel Plakat und digitale Folien, und entscheide, welche Form für ein bestimmtes Deutschthema besser passt.
  6. KI kritisch nutzen: Eine KI schlägt Dir eine Inhaltsangabe vor. Erkläre, wie Du prüfst, ob der Text richtig, passend, verständlich und ehrlich nutzbar ist.


Lernnachweis

Erstelle als Lernnachweis eine eigene Digitale Survival-Map für den Deutschunterricht. Sie soll fünf Stationen enthalten: Recherche, Lesen, Schreiben, Sicherheit und Präsentation. Zu jeder Station formulierst Du eine Regel, ein Beispiel und einen Notfalltipp. Ergänze außerdem eine kurze Reflexion: Welche Regel ist für Dich im Schulalltag am wichtigsten und warum? Der Lernnachweis wird ohne externe Medien, ohne eingebettete Videos und ohne fremde Bilder erstellt.




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Abitur

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  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

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  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
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  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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