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Digitale Spiele bewusst spielen - Medienbalance - Grundschule 1

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Digitale Spiele bewusst spielen - Medienbalance - Grundschule 1




Digitale Spiele bewusst spielen - Medienbalance - Grundschule


Einleitung

Digitale Spiele machen Spaß. Du kannst dabei knobeln, bauen, entdecken und mit anderen spielen.

Bewusst spielen heißt: Du bestimmst mit. Das Spiel bestimmt nicht Deinen ganzen Tag.

Medienbalance heißt: Spielen am Bildschirm und andere Dinge passen gut zusammen.


Das lernst Du

  1. Digitale Spiele erkennen
  2. Deine Bildschirmzeit planen
  3. rechtzeitig eine Pause machen
  4. auf Deinen Körper und Deine Gefühle achten
  5. Hilfe bei einer erwachsenen Person holen


Was sind digitale Spiele?

Digitale Spiele spielst Du auf einem Computer, einer Spielkonsole, einem Tablet oder einem Smartphone.

Ein Spiel kann lustig, spannend oder knifflig sein. Es darf aber nicht alles andere verdrängen.


Was bedeutet Medienbalance?

Eine gute Medienbalance hat Platz für viele Dinge:

  1. Schlaf
  2. Schule
  3. Bewegung
  4. Familie und Freunde
  5. Essen und Trinken
  6. Spielen mit und ohne Bildschirm

Merksatz: Der Bildschirm ist ein Teil Deines Tages. Er ist nicht der ganze Tag.


Vor dem Spielen


Frage zuerst

Sprich mit einer erwachsenen Person. Klärt gemeinsam:

  1. Welches Spiel darfst Du spielen?
  2. Wie lange spielst Du?
  3. Wann ist Schluss?
  4. Was machst Du danach?


Prüfe das Spiel

Achte auf die Altersfreigabe. Spiele nur Spiele, die für Dein Alter geeignet sind.

Kaufe nichts im Spiel ohne Erlaubnis. Gib keine Namen, Adressen, Passwörter oder Fotos weiter. Das gehört zum Datenschutz.


Stelle einen Wecker

Ein Wecker hilft Dir beim Aufhören.

Plane am besten eine Stelle zum Beenden: zum Beispiel nach einer Runde oder an einem Speicherpunkt.


Beim Spielen


Achte auf Deinen Körper

Dein Körper sendet Signale.

  1. Trockene Augen: Schau weg vom Bildschirm.
  2. Steifer Rücken: Steh auf und strecke Dich.
  3. Durst: Trink Wasser.
  4. Müdigkeit: Beende das Spiel.
  5. Unruhe oder Wut: Mach eine Pause.


Nutze die Pausen-Ampel

Ampel Das bedeutet Deine Handlung
Grün Ich fühle mich gut. Ich halte mich an unsere Spielzeit.
Gelb Meine Augen, mein Kopf oder mein Körper werden müde. Ich mache eine Pause.
Rot Ich bin sehr wütend, traurig oder kann kaum aufhören. Ich schalte aus und hole Hilfe.


Nach dem Spielen

Wenn die Zeit vorbei ist:

  1. Beende die Runde oder speichere.
  2. Verabschiede Dich bei Mitspielenden.
  3. Schalte das Gerät aus.
  4. Bewege Dich und schau in die Ferne.
  5. Erzähle einer erwachsenen Person, wenn etwas komisch war.

Auch Lesen, Malen, Bauen, Musik und Treffen mit Freunden bringen Ausgleich.


Sicher spielen

Hole sofort eine erwachsene Person, wenn:

  1. Dich jemand beleidigt oder bedroht.
  2. ein fremder Mensch persönliche Dinge wissen will.
  3. ein Spiel Dir Angst macht.
  4. Du etwas kaufen sollst.
  5. Du nicht mehr aufhören kannst.

Du bist nicht schuld, wenn online etwas Unangenehmes passiert.


Dein Medienplan

Ein einfacher Plan hilft:

Vorher Beim Spielen Danach
Spiel und Zeit absprechen Körpersignale beachten Gerät ausschalten
Wecker stellen Pause machen etwas ohne Bildschirm tun
Altersfreigabe prüfen freundlich bleiben über Erlebnisse sprechen


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Medienbalance? (Bildschirmzeit und andere Tätigkeiten passen gut zusammen) (!Nur digitale Spiele sind wichtig) (!Man spielt immer bis zum nächsten Tag) (!Man benutzt gleichzeitig viele Bildschirme)




Was hilft Dir, rechtzeitig aufzuhören? (Ein vorher gestellter Wecker) (!Ein besonders schweres Spiel) (!Ein zweiter Bildschirm) (!Ein lauter Spielton)




Was machst Du bei müden Augen? (Eine Bildschirmpause) (!Noch eine schnelle Runde) (!Den Bildschirm heller stellen) (!Ganz nah an den Bildschirm gehen)




Wer darf einen Kauf im Spiel erlauben? (Eine erwachsene Bezugsperson) (!Eine unbekannte Person im Chat) (!Eine Spielfigur) (!Jeder Mitspieler)




Welche Angabe bleibt geheim? (Das Passwort) (!Die Lieblingsfarbe) (!Das Lieblingstier) (!Der Name einer Spielfigur)




Was gehört zu einem ausgeglichenen Tag? (Bewegung und Schlaf) (!Nur Spielen am Bildschirm) (!Möglichst wenig Trinken) (!Sehr spätes Einschlafen)




Was tust Du bei einer gemeinen Nachricht? (Einer erwachsenen Person Bescheid sagen) (!Die Nachricht geheim halten) (!Sofort persönliche Daten senden) (!Die Person allein treffen)




Was zeigt die rote Pausen-Ampel? (Jetzt aufhören und Hilfe holen) (!Das Gerät lauter stellen) (!Ein neues Spiel kaufen) (!Ohne Pause weiterspielen)




Was ist vor dem Spielen sinnvoll? (Spielzeit gemeinsam absprechen) (!Alle Regeln vergessen) (!Das Passwort weitergeben) (!Die Hausaufgaben verstecken)




Was kannst Du nach dem digitalen Spiel tun? (Draußen spielen oder lesen) (!Die ganze Nacht weiterspielen) (!Ein fremdes Konto benutzen) (!Ohne Pause ein Video starten)





Memory

Medienbalance Bildschirm und Alltag passen zusammen
Wecker erinnert an das Ende
Pause Erholung für Augen und Körper
Altersfreigabe zeigt eine geeignete Altersstufe
Passwort bleibt geheim
Bewegung Ausgleich ohne Bildschirm





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Wecker stellen Vor dem Spielen
Körpersignale beachten Beim Spielen
Speichern und beenden Am Ende der Spielzeit
Gerät ausschalten Nach dem Spielen
Draußen bewegen Ausgleich schaffen






Kreuzworträtsel

Medienbalance Wie heißt ein guter Ausgleich zwischen Bildschirm und anderen Tätigkeiten?
Pause Was braucht Dein Körper zwischendurch?
Wecker Was erinnert Dich an das Ende der Spielzeit?
Bewegung Was ist ein guter Ausgleich zum Sitzen?
Altersfreigabe Was zeigt, für welches Alter ein Spiel gedacht ist?
Erwachsene Wer hilft Dir bei Problemen im Spiel?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Vor dem Spielen sprichst Du die

ab. Ein

erinnert Dich an das Ende. Bei müden Augen machst Du eine

. Dein

bleibt geheim. Käufe erlauben nur

. Nach dem Spielen tut Dir

gut. Schlaf, Freunde und Hobbys gehören zur

. Bei Angst oder Streit holst Du

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Medienampel: Male eine Ampel. Schreibe oder zeichne zu Grün, Gelb und Rot passende Körpersignale.
  2. Pausenidee: Sammle fünf Ideen für eine Pause ohne Bildschirm.
  3. Spielzeit: Gestalte ein Schild mit dem Satz „Wecker an – später ist Schluss!“
  4. Gefühlstagebuch: Male Dein Gefühl vor und nach einer kurzen Spielzeit.


Standard

  1. Medienplan: Plane einen Nachmittag mit Schule, Essen, Bewegung, Freunden, Ruhe und einer vereinbarten Spielzeit.
  2. Interview: Frage eine erwachsene Person nach ihren Regeln für digitale Spiele. Schreibe drei Antworten auf.
  3. Erklärplakat: Gestalte ein Plakat mit den Schritten „Vorher – Beim Spielen – Danach“.
  4. Rollenspiel: Spielt zu zweit: Der Wecker klingelt. Zeigt ein ruhiges und faires Ende der Spielrunde.


Schwer

  1. Spieltest: Prüfe mit einer erwachsenen Person ein digitales Spiel. Untersuche Altersfreigabe, Werbung, Käufe und Datenschutz.
  2. Klassenvertrag: Entwickelt faire Regeln für digitale Spielzeiten in einer Familie oder Klasse. Begründet jede Regel.
  3. Erklärvideo: Drehe ein kurzes Video mit drei Tipps für eine gute Medienbalance. Zeige keine persönlichen Daten.
  4. Medientagebuch: Beobachte mehrere Tage Deine Freizeit. Vergleiche Bildschirmzeit, Bewegung, Schlaf und Treffen mit anderen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallbeispiel Wecker: Mia möchte nach dem Klingeln weiterspielen, weil die Runde noch läuft. Erkläre eine faire Lösung, die Absprachen und das Spiel berücksichtigt.
  2. Körpersignale deuten: Ben hat trockene Augen, sitzt krumm und wird schnell wütend. Ordne die Signale ein und entwickle einen Pausenplan.
  3. Sicherheitsentscheidung: Eine unbekannte Person fragt im Spiel nach Schule und Wohnort. Beschreibe Schritt für Schritt, was Du tun solltest und warum.
  4. Medienplan prüfen: Ein Kind spielt direkt nach der Schule bis zum Schlafengehen. Verändere den Tagesplan so, dass eine gute Medienbalance entsteht.
  5. Regeln begründen: Wähle drei Regeln für bewusstes Spielen. Erkläre, wie jede Regel dem Kind hilft.
  6. Spielauswahl: Zwei Spiele sehen spannend aus. Nur eines passt zur Altersfreigabe und enthält keine Kaufaufforderungen. Begründe Deine Wahl.


Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis zeigst Du:

  1. Du kannst Medienbalance mit eigenen Worten erklären.
  2. Du kannst einen einfachen Medienplan erstellen.
  3. Du erkennst Körpersignale für eine Pause.
  4. Du kennst wichtige Regeln zu Datenschutz, Käufen und Chats.
  5. Du kannst bei Problemen eine sichere Handlung auswählen.
  6. Du stellst ein eigenes Produkt vor, zum Beispiel ein Plakat, Rollenspiel oder Erklärvideo.




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