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Digitale Spiele bewusst spielen - Medienbalance - Grundschule

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Digitale Spiele bewusst spielen - Medienbalance - Grundschule




Einleitung

Digitale Spiele bewusst spielen heißt: Du spielst mit Freude. Du achtest auf Dich. Du machst auch wieder aus.

Digitale Spiele sind Spiele auf dem Tablet, dem Computer, dem Smartphone oder der Spielkonsole. Viele Spiele machen Spaß. Manche Spiele helfen beim Lernen. Manche Spiele machen aber auch Stress. Darum brauchst Du Medienbalance.

Medienbalance ist wie eine Wippe. Auf der einen Seite ist die Bildschirmzeit. Auf der anderen Seite sind Bewegung, Freunde, Familie, Schule, Essen, Schlaf und Pausen. Alles soll gut zusammenpassen.

Merksatz: Ein gutes Spiel passt zu Dir. Ein guter Tag hat Spielzeit und echte Welt.


So bearbeitest Du diesen aiMOOC

  1. Lesen: Lies die kurzen Texte.
  2. Schauen: Schau Dir Bilder und Videos an.
  3. Hören: Höre die kleinen Audios.
  4. Ausprobieren: Mache die kleinen Aufgaben.
  5. Nachdenken: Sprich mit einer erwachsenen Person über Deine Spielzeit.


Was sind digitale Spiele?

Ein digitales Spiel läuft auf einem Gerät. Du steuerst etwas. Du tippst, klickst oder bewegst einen Controller.

Beispiele aus Deinem Alltag:

  1. Lernspiel: Du übst Rechnen, Lesen oder Schreiben.
  2. Rätselspiel: Du suchst eine Lösung.
  3. Bauspiel: Du baust eine Welt.
  4. Sportspiel: Du spielst Fußball, Rennen oder Tanzen.
  5. Abenteuerspiel: Du gehst durch eine Geschichte.

Nicht jedes Spiel passt zu jedem Kind. Achte auf das Altersschild. In Deutschland hilft dabei die USK. Die USK zeigt eine Altersfreigabe für Spiele.

Mini-Aufgabe: Schau auf ein Spiel, das Du kennst. Findest Du ein Altersschild? Frage eine erwachsene Person, wenn Du unsicher bist.


Video: Was sind Medien?

Schaue das Video. Danach sage in einem Satz: Was ist ein Medium?

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=KzyPlgwwV_M |500|center}}


Warum spielen Kinder gern?

Spiele können schön sein. Sie können lustig sein. Sie können spannend sein.

Du kannst:

  1. Ausprobieren: Du darfst etwas testen.
  2. Lernen: Du lernst Regeln.
  3. Üben: Du wirst besser.
  4. Teamarbeit: Du spielst mit anderen.
  5. Kreativität: Du baust, malst oder erfindest etwas.

Wichtig: Spaß ist gut. Zu viel ist nicht gut. Auch Süßigkeiten schmecken gut. Trotzdem isst Du nicht den ganzen Tag Süßigkeiten.


Was ist Medienbalance?

Medienbalance bedeutet: Deine Zeit ist gut gemischt.

Ein guter Tag kann so aussehen:

  1. Schule: Du lernst.
  2. Hausaufgaben: Du übst.
  3. Spielzeit: Du spielst ein digitales Spiel.
  4. Bewegung: Du rennst, springst oder gehst raus.
  5. Freunde: Du triffst andere Kinder.
  6. Familie: Ihr esst oder redet zusammen.
  7. Schlaf: Dein Körper ruht sich aus.

Mini-Aufgabe: Male eine Wippe. Links malst Du ein Tablet. Rechts malst Du drei Dinge ohne Bildschirm. Zum Beispiel Ball, Buch und Bett.


Einfache Regel für die Grundschule

Viele Familien nutzen eine feste Medienzeit. Für viele Kinder im Grundschulalter ist eine kurze Freizeit-Bildschirmzeit gut. Oft sind ungefähr 30 bis 60 Minuten am Tag eine Orientierung. Die Zeit soll zu Deinem Tag passen.

Sprich darüber: Wie lange ist bei Dir eine gute Spielzeit? Wer stellt den Timer?


Audio: Die Zeit läuft

Höre das Ticken. Stell Dir vor: Das ist Dein Timer beim Spielen.

Datei:Ticking of an egg timer.ogg

Mini-Aufgabe: Klatsche einmal, wenn die Spielzeit vorbei ist. Sage laut: „Ich mache jetzt Pause.“


Stoppsignale erkennen

Dein Körper kann Dir sagen: Jetzt reicht es.

Achte auf diese Zeichen:

  1. Augen: Deine Augen brennen.
  2. Kopf: Dein Kopf tut weh.
  3. Gefühl: Du wirst sehr wütend.
  4. Streit: Du streitest wegen des Spiels.
  5. Müdigkeit: Du bist sehr müde.
  6. Hunger: Du vergisst Essen oder Trinken.
  7. Angst: Ein Spiel macht Dir Angst.

Stopp-Satz: Ich darf aufhören. Ich darf Hilfe holen.


Video: Wenn Medien zu viel werden

Schaue das Video am besten mit einer erwachsenen Person. Es erklärt: Manchmal wird Spielen zu viel.

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Pause machen

Eine Pause hilft Deinem Körper. Danach fühlst Du Dich oft besser.

Gute Pausen sind:

  1. Trinken: Trink Wasser.
  2. Blicken: Schau aus dem Fenster.
  3. Strecken: Mach Dich groß wie eine Giraffe.
  4. Springen: Spring zehnmal.
  5. Atmen: Atme langsam ein und aus.
  6. Reden: Erzähle jemandem von Deinem Spiel.

Augenpause: Schau weit weg. Schau dann nah. Blinzle langsam.


Audio: Klick und Stopp

Höre den Klick. Das ist Dein Zeichen: Jetzt drücke ich auf Stopp.

Datei:Cute machine button press gives receipt.ogg

Mini-Aufgabe: Tippe auf den Tisch. Sage: „Klick. Ich bin fertig.“ Dann stehe auf.


Gute Spielregeln

Regeln helfen. Dann gibt es weniger Streit.

Gute Regeln sind kurz:

  1. Wann: Ich spiele nach den Aufgaben.
  2. Wie lange: Ich spiele bis der Timer klingelt.
  3. Was: Ich spiele ein Spiel, das zu meinem Alter passt.
  4. Wo: Ich spiele nicht heimlich.
  5. Mit wem: Ich frage, bevor ich online mit anderen spiele.
  6. Geld: Ich kaufe nichts im Spiel ohne Erwachsene.
  7. Nacht: Vor dem Schlafen mache ich Bildschirmpause.

Merksatz: Erst fragen. Dann spielen. Dann Pause.


Medienplan für zu Hause

Ein Medienplan ist eine Abmachung. Du machst ihn mit Deiner Familie.

Frage Beispiel
Wann darf ich spielen? Nach den Hausaufgaben.
Wie lange darf ich spielen? Bis der Timer klingelt.
Was darf ich spielen? Spiele mit passender Altersfreigabe.
Wann ist Pause? Beim Essen und vor dem Schlafen.
Was mache ich danach? Rausgehen, lesen, bauen oder reden.

Mini-Aufgabe: Fülle die Tabelle mit Deiner Familie aus.


Gute Spiele erkennen

Ein gutes Spiel für Dich ist:

  1. Passend: Es passt zu Deinem Alter.
  2. Fair: Es macht nicht gemein.
  3. Ruhig: Es macht Dir keine Angst.
  4. Sicher: Es will nicht einfach Geld von Dir.
  5. Verständlich: Du verstehst die Regeln.
  6. Pausenfreundlich: Du kannst gut aufhören.
  7. Kreativ: Du kannst etwas bauen, malen oder lösen.

Ein schlechtes Zeichen ist:

  1. Druck: Das Spiel sagt immer: „Spiel weiter!“
  2. Kaufdruck: Das Spiel will oft Geld.
  3. Angst: Du bekommst schlechte Träume.
  4. Streit: Du wirst nach dem Spielen oft wütend.
  5. Heimlichkeit: Du willst es verstecken.

Hilfe-Satz: Dieses Spiel fühlt sich nicht gut an. Bitte hilf mir.


Fair spielen

Fair Play bedeutet: Du bist freundlich. Auch beim Verlieren.

Gute Sätze beim Spielen:

  1. Lob: Gut gespielt!
  2. Hilfe: Ich helfe Dir.
  3. Pause: Ich brauche eine Pause.
  4. Stopp: Das war gemein. Bitte hör auf.
  5. Entschuldigung: Es tut mir leid.

Wichtig: Schreibe online nie Deine Adresse. Schreibe nie Deine Telefonnummer. Schicke keine Fotos ohne Erlaubnis.


Medienampel

Die Medienampel hilft Dir beim Entscheiden.

Farbe Bedeutung Beispiel
Grün Das ist meistens gut. Ich spiele ein passendes Lernspiel und mache Pause.
Gelb Pass auf. Ich will immer noch eine Runde spielen.
Rot Stopp und Hilfe holen. Ein Spiel macht Angst oder will Geld.

Mini-Aufgabe: Zeichne eine Ampel. Schreibe zu jeder Farbe ein eigenes Beispiel.


Kleine Aufgaben für zwischendurch

  1. Körpercheck: Frage Dich nach dem Spielen: Wie fühlen sich Augen, Kopf und Bauch an?
  2. Pausenwürfel: Würfle. Bei 1 springst Du. Bei 2 trinkst Du. Bei 3 atmest Du. Bei 4 schaust Du weit weg. Bei 5 redest Du. Bei 6 tanzt Du.
  3. Spiele-Detektiv: Prüfe ein Spiel: Alter, Werbung, Käufe, Chat und Pausen.
  4. Freundlichkeits-Test: Sage nach einem Spiel drei nette Sätze.
  5. Ausmach-Probe: Übe das Ausschalten, wenn der Timer klingelt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Medienbalance? (Bildschirmzeit und andere Dinge passen gut zusammen) (!Den ganzen Tag spielen) (!Nie wieder ein Spiel spielen) (!Beim Essen heimlich spielen)




Was hilft Dir beim Aufhören? (Ein Timer) (!Ein sehr lautes Spiel) (!Noch zehn neue Runden) (!Heimlich weiterspielen)




Was machst Du, wenn ein Spiel Dir Angst macht? (Eine erwachsene Person holen) (!Allein weiterspielen) (!Das Licht ausmachen) (!Nichts sagen)




Was passt gut nach einer langen Spielrunde? (Eine Pause mit Bewegung) (!Sofort noch ein Spiel) (!Streit anfangen) (!Nicht trinken)




Warum ist ein Altersschild wichtig? (Es hilft bei der Auswahl eines passenden Spiels) (!Es zeigt den Preis) (!Es zeigt die Lieblingsfarbe) (!Es macht das Spiel schneller)




Was ist keine gute Spielregel? (Heimlich nachts spielen) (!Vorher die Zeit absprechen) (!Beim Essen Bildschirmpause machen) (!Nach dem Spielen rausgehen)




Was brauchen Deine Augen nach Bildschirmzeit? (Einen Blick in die Ferne) (!Noch mehr Flackern) (!Gar keine Pause) (!Dunkelheit beim Spielen)




Was ist ein Medienplan? (Eine Abmachung über Spielzeit und Regeln) (!Ein neues Computerspiel) (!Ein Controller) (!Ein Spielstand)




Was machst Du bei Käufen im Spiel? (Erst eine erwachsene Person fragen) (!Einfach kaufen) (!Das Passwort raten) (!Freunde zum Kaufen drängen)




Was gehört zu fairem Spielen? (Freundlich bleiben) (!Andere beleidigen) (!Absichtlich gemein sein) (!Beim Verlieren schreien)





Memory

Spielzeit Vorher abgemachte Zeit
Pause Körper ausruhen
Timer Signal zum Aufhören
USK Altersschild
Medienplan Familienregel
Bewegung Draußen spielen
Stoppzeichen Müde Augen
Fair Play Freundlich bleiben





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Vor dem Spielen Zeit absprechen
Beim Spielen fair bleiben
Nach dem Spielen ausschalten und bewegen
Bei Angst Erwachsene holen
Bei Käufen erst fragen




...


Kreuzworträtsel

Balance Was heißt: Bildschirm und andere Dinge passen gut zusammen?
Pause Was brauchst Du nach einer Spielrunde?
Timer Was kann klingeln, wenn die Spielzeit vorbei ist?
Regeln Was hilft in der Familie, damit es weniger Streit gibt?
Freunde Wen kannst Du nach dem Spielen draußen treffen?
Schlaf Was darf durch Spiele am Abend nicht zu kurz kommen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Digitale Spiele machen

. Vor dem Spielen sprichst Du eine

ab. Ein Timer kann beim

helfen. Wenn ein Spiel Angst macht, holst Du eine

Person. Nach dem Spielen brauchen Augen und Körper eine

. Medienbalance heißt: Spielen, Lernen, Bewegen und Schlafen passen

zusammen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Spieluhr: Stelle mit Hilfe eine Eieruhr oder einen Timer. Spiele nur bis zum Signal. Erzähle danach, ob das Aufhören leicht oder schwer war.
  2. Körper-Check: Male drei Gesichter. Ein Gesicht heißt fit. Ein Gesicht heißt müde. Ein Gesicht heißt wütend. Kreuze nach dem Spielen an, wie Du Dich fühlst.
  3. Lieblingsspiel: Zeichne Dein Lieblingsspiel. Schreibe dazu einen Satz: Warum magst Du es?
  4. Pausen-Idee: Erfinde eine kurze Pause ohne Bildschirm. Zeige sie Deiner Klasse.


Standard

  1. Medientagebuch: Führe drei Tage ein Spieltagebuch. Schreibe auf: Was habe ich gespielt? Wie lange? Wie fühlte ich mich danach?
  2. Familienregel: Frage zu Hause nach einer Medienregel. Schreibe sie auf. Erkläre, warum sie helfen kann.
  3. Medienampel: Gestalte eine Ampel mit Grün, Gelb und Rot. Finde zu jeder Farbe ein Beispiel aus Deinem Alltag.
  4. Interview: Frage ein Kind und eine erwachsene Person: Was ist eine gute Spielzeit? Vergleiche die Antworten.


Schwer

  1. Medienplan: Erstelle einen Wochenplan. Plane Spielzeit, Lernzeit, Bewegung, Freunde und Schlaf ein.
  2. Plakat: Gestalte ein Plakat mit dem Titel „So spiele ich bewusst“. Nutze Bilder, kurze Sätze und eigene Regeln.
  3. Erklärvideo: Drehe mit Erlaubnis ein kurzes Video. Erkläre darin drei Tipps für gute Medienbalance.
  4. Spiele-Test: Prüfe ein digitales Spiel. Achte auf Altersschild, Werbung, Käufe, Chat, Spaß und Pausen. Stelle Dein Ergebnis vor.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Alltag übertragen: Du möchtest nach der Schule spielen. Gleichzeitig hast Du Hausaufgaben und möchtest draußen spielen. Erstelle einen guten Plan für den Nachmittag.
  2. Entscheidung begründen: Ein Spiel ist spannend, macht Dich aber wütend. Erkläre, was Du tun kannst und warum.
  3. Regeln anwenden: Zwei Kinder streiten, weil ein Kind nicht ausschalten will. Finde eine faire Lösung für beide.
  4. Spiel beurteilen: Ein Spiel hat Werbung, Käufe und einen Chat. Entscheide, worauf Du achten musst.
  5. Medienbalance erklären: Erkläre einem jüngeren Kind, warum Pausen wichtig sind. Nutze ein Beispiel aus dem Alltag.
  6. Plan verbessern: Ein Kind spielt jeden Abend bis spät. Beschreibe, was am Plan schlecht ist. Mache einen besseren Vorschlag.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis sammelst Du einfache Beweise für Dein Lernen.

  1. Medientagebuch: Du zeigst ein kurzes Tagebuch über drei Tage.
  2. Medienplan: Du zeigst einen Plan mit Spielzeit und Pausenzeit.
  3. Medienampel: Du erklärst Grün, Gelb und Rot mit eigenen Beispielen.
  4. Pausenübung: Du führst eine Pause vor.
  5. Reflexion: Du sagst oder schreibst: Das habe ich über mich gelernt.
  6. Regelkarte: Du gestaltest eine Karte mit drei guten Spielregeln.




OERs zum Thema

Der Wikipedia-Artikel ist eher für ältere Lernende und Erwachsene. Du kannst ihn mit Hilfe nutzen.

Weitere hilfreiche Seiten für Erwachsene, Lehrkräfte und Familien:

  1. klicksafe: Digitale Spiele
  2. klicksafe: Bildschirm- und Medienzeit
  3. SCHAU HIN!: Medienzeiten
  4. USK: Alterskennzeichen
  5. Internet-ABC für Kinder



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