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Die dunkle Seite des Internets - NOAH Podcast

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Die dunkle Seite des Internets - NOAH Podcast




Einleitung

Die dunkle Seite des Internets / NOAH Podcast ist ein aiMOOC über Risiken, Verantwortung und Schutzstrategien in der digitalen Welt. Der Anlass ist das Video „Die dunkle Seite des Internets / NOAH Podcast“, das sich an Jugendliche und an alle richtet, die Jugendkultur, Social Media, Gaming, Künstliche Intelligenz und digitale Lebenswelten besser verstehen wollen.

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Das Internet ist ein Raum voller Chancen: Du kannst lernen, Dich informieren, kreativ sein, Freundschaften pflegen, Videos veröffentlichen, Spiele spielen und Dich politisch beteiligen. Gleichzeitig gibt es Bereiche und Verhaltensweisen, die problematisch oder gefährlich sein können. Dazu gehören Cybermobbing, Phishing, Betrug, Desinformation, Hassrede, Doxing, Cybergrooming, riskante Challenges, manipulative Algorithmen, problematische Filterblasen, Suchtverhalten sowie illegale Angebote im Zusammenhang mit dem Darknet. Dieser aiMOOC hilft Dir, diese Risiken zu erkennen, kritisch einzuordnen und konkrete Schutzstrategien zu entwickeln.

Jugendliche nutzen digitale Medien heute selbstverständlich im Alltag. Laut der JIM-Studie 2025 nutzen sehr viele Jugendliche täglich ein Smartphone und sind täglich online.[1] Deshalb reicht es nicht, vor dem Internet einfach zu warnen. Wichtig ist eine starke Medienkompetenz: Du sollst verstehen, wie digitale Plattformen funktionieren, wie Risiken entstehen und wie Du Dich selbst und andere schützen kannst.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Medienkompetenz: erklären, warum das Internet gleichzeitig Chancen und Risiken bietet.
  2. Cybermobbing: typische Formen, Folgen und Handlungsmöglichkeiten beschreiben.
  3. Phishing: Warnzeichen von betrügerischen Nachrichten erkennen.
  4. Datenschutz: einschätzen, welche persönlichen Daten Du besser nicht öffentlich teilst.
  5. Darknet: den Unterschied zwischen Deep Web, Darknet und illegalen Online-Angeboten erklären, ohne gefährliche Handlungsanleitungen zu benötigen.
  6. Desinformation: manipulative Inhalte, Gerüchte und Fake News kritisch prüfen.
  7. Zivilcourage: begründen, warum Wegschauen im Netz Betroffenen schaden kann.
  8. Digitale Selbstverteidigung: konkrete Schutzmaßnahmen für Accounts, Geräte und Kommunikation anwenden.


Das Internet als Lebensraum

Das Internet ist nicht nur eine technische Infrastruktur. Für viele Menschen ist es ein sozialer Raum, in dem sie sich darstellen, kommunizieren, lernen, spielen und arbeiten. Besonders für Jugendliche sind Messenger, soziale Netzwerke, Streaming, Online-Spiele und Videoportale Teil des Alltags. Dadurch entstehen neue Chancen für Partizipation, Kreativität, Bildung und Freundschaft. Gleichzeitig können Konflikte, Gruppendruck und Ausgrenzung digital verstärkt werden.

Ein wichtiges Problem ist, dass Online-Kommunikation oft schneller, öffentlicher und dauerhafter wirkt als Gespräche im Klassenzimmer oder auf dem Schulhof. Ein beleidigender Kommentar, ein peinliches Foto oder ein falsches Gerücht kann in kurzer Zeit viele Menschen erreichen. Inhalte lassen sich kopieren, speichern und erneut verbreiten. Das bedeutet: Wer online handelt, trägt Verantwortung.


Sichtbares Web, Deep Web und Darknet

Das World Wide Web ist nur ein Teil des Internets. Viele Webseiten sind öffentlich sichtbar und über Suchmaschinen auffindbar. Andere Bereiche gehören zum Deep Web. Dazu zählen zum Beispiel passwortgeschützte E-Mail-Postfächer, Schulplattformen, Cloud-Dateien, Online-Banking oder Datenbanken. Diese Bereiche sind nicht automatisch gefährlich oder illegal; sie sind einfach nicht frei über Suchmaschinen zugänglich.

Das Darknet bezeichnet abgeschirmte Netzwerke, die besondere Software, Einstellungen oder Zugangswege benötigen. Es kann für legitime Zwecke genutzt werden, etwa für Whistleblower, Journalismus oder Menschen in Staaten mit starker Zensur. Gleichzeitig können dort auch illegale Angebote, Betrug und Kriminalität vorkommen. In diesem aiMOOC geht es nicht darum, Zugänge zu solchen Bereichen zu erklären. Es geht darum, Risiken, Begriffe und Schutzperspektiven zu verstehen.


Warum der Begriff „dunkle Seite“ kritisch ist

Der Ausdruck „dunkle Seite des Internets“ klingt spannend, kann aber auch vereinfachen. Nicht das Internet selbst ist gut oder böse. Entscheidend sind Strukturen, Geschäftsmodelle, technische Systeme und menschliches Verhalten. Ein soziales Netzwerk kann Gemeinschaft ermöglichen, aber auch Cybermobbing verstärken. Ein Algorithmus kann passende Lernvideos empfehlen, aber auch extreme Inhalte sichtbarer machen. Anonymität kann Menschen schützen, aber auch Verantwortungslosigkeit fördern. Deshalb brauchst Du nicht Angst vor dem Internet, sondern Wissen, Urteilskraft und Handlungsfähigkeit.


Risiken im Netz


Cybermobbing

Cybermobbing bezeichnet Formen von Beleidigung, Bloßstellung, Bedrohung, Ausgrenzung oder Verleumdung über digitale Kommunikationsmittel. Dazu gehören beleidigende Kommentare, manipulierte Bilder, peinliche Videos, gefälschte Profile, Gerüchte in Klassenchats oder das absichtliche Ausschließen aus Gruppen. Cybermobbing kann besonders belastend sein, weil es jederzeit passieren kann, viele Zuschauer erreicht und Inhalte schwer kontrollierbar sind.

Wichtig ist: Betroffene sind nicht schuld. Wer verletzt, beschämt oder bedroht, trägt Verantwortung. Auch Zuschauerinnen und Zuschauer haben Einfluss. Sie können Mobbing verstärken, indem sie liken, teilen oder schweigen. Sie können aber auch helfen, indem sie Betroffene unterstützen, Beweise sichern, Inhalte melden und vertrauenswürdige Erwachsene einbeziehen.


Hassrede und digitale Gewalt

Hassrede richtet sich oft gegen Menschen aufgrund von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, politischer Haltung oder Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Digitale Gewalt kann als Kommentar, Meme, Direktnachricht, Video, Bildmontage oder organisierte Kampagne auftreten. Sie zielt häufig darauf, Menschen einzuschüchtern oder aus öffentlichen Debatten zu verdrängen. Jugendschutz.net weist in seinem Jahresbericht 2025 darauf hin, dass sexualisierte Gewalt und extremistische Hassinhalte weiterhin zentrale Probleme im Netz sind.[2]


Phishing, Betrug und Abzocke

Phishing ist eine Betrugsform, bei der Kriminelle versuchen, Zugangsdaten, Geld oder persönliche Informationen zu bekommen. Häufig wirken Nachrichten dringend: Dein Konto sei angeblich gesperrt, ein Paket könne nicht zugestellt werden oder ein Gewinn müsse sofort bestätigt werden. Typische Warnzeichen sind Druck, Rechtschreibfehler, unbekannte Links, ungewöhnliche Absender, Zahlungsaufforderungen oder die Bitte, Passwörter einzugeben.

Schutz bedeutet: Links nicht vorschnell anklicken, Absender prüfen, Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen laden, Passwörter nicht weitergeben, Zwei-Faktor-Authentisierung aktivieren und bei Unsicherheit eine erwachsene Vertrauensperson oder eine offizielle Hilfestelle fragen.

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Datenschutz und digitale Spuren

Jede Online-Aktion kann Spuren hinterlassen: Suchanfragen, Likes, Fotos, Standortdaten, Geräteinformationen, Cookies, Kommentare, Käufe und Kontakte. Datenschutz bedeutet, dass personenbezogene Daten geschützt und nicht ohne guten Grund gesammelt, veröffentlicht oder weitergegeben werden sollen. Für Dich heißt das: Überlege, bevor Du etwas postest. Frage Dich, wer es sehen kann, wie es in einem Jahr wirkt und ob es anderen schaden könnte.

Besonders sensibel sind vollständiger Name, Adresse, Telefonnummer, Schule, Standort, intime Bilder, Ausweisdokumente, Passwörter und private Konflikte. Auch scheinbar harmlose Informationen können zusammen ein genaues Bild über eine Person ergeben.


Desinformation und Manipulation

Desinformation sind absichtlich verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Sie können politisch, wirtschaftlich oder persönlich motiviert sein. Im Netz verbreiten sich solche Inhalte oft schnell, weil emotionale Überschriften, empörende Bilder oder einfache Feindbilder Aufmerksamkeit erzeugen. Clickbait nutzt Neugier und Schock, damit Du klickst. Deepfakes und KI-generierte Bilder können die Prüfung zusätzlich erschweren.

Kritisches Prüfen hilft:

  1. Quelle: Wer hat den Inhalt veröffentlicht?
  2. Beleg: Gibt es nachvollziehbare Beweise?
  3. Datum: Ist die Information aktuell?
  4. Bildprüfung: Passt das Bild wirklich zum Ereignis?
  5. Perspektive: Welche Interessen könnten hinter dem Beitrag stehen?


Algorithmen, Filterblasen und Suchtmechanismen

Viele Plattformen nutzen Algorithmen, um Inhalte auszuwählen. Sie beobachten, was Du anklickst, ansiehst, kommentierst oder teilst. Daraus entsteht ein personalisierter Feed. Das kann praktisch sein, weil Du passende Inhalte findest. Es kann aber auch problematisch werden, wenn Du immer ähnlichere Inhalte siehst, Dich stark vergleichst oder länger online bleibst, als Du eigentlich wolltest.

Filterblasen entstehen, wenn Dir überwiegend Inhalte angezeigt werden, die zu Deinen bisherigen Interessen oder Meinungen passen. Echokammern verstärken Meinungen innerhalb einer Gruppe. Dadurch kann es schwieriger werden, andere Perspektiven wahrzunehmen. Medienkompetenz bedeutet, bewusst unterschiedliche Quellen zu nutzen und den eigenen Feed nicht für die ganze Wirklichkeit zu halten.


Cybergrooming und Grenzverletzungen

Cybergrooming bedeutet, dass Erwachsene oder ältere Jugendliche online gezielt Kontakt zu Minderjährigen aufbauen, um Vertrauen zu erschleichen und Grenzen zu überschreiten. Das kann in Chats, Spielen, sozialen Netzwerken oder Messengern passieren. Warnzeichen sind Geheimhaltungsdruck, schnelle starke Nähe, Geschenke, Forderungen nach Bildern, sexuelle Fragen oder der Wunsch nach einem Treffen ohne Wissen der Eltern.

Du darfst jederzeit Nein sagen, blockieren, melden und Hilfe holen. Wenn jemand Druck macht, Dich bedroht oder intime Bilder fordert, ist das nicht Deine Schuld. Sich Hilfe zu holen ist mutig und richtig.


Schutzstrategien


Digitale Selbstverteidigung

Digitale Selbstverteidigung bedeutet, Risiken zu erkennen und eigene Handlungsmöglichkeiten zu nutzen. Dazu gehören sichere Passwörter, regelmäßige Updates, vorsichtiger Umgang mit Links, gute Privatsphäre-Einstellungen und das Bewusstsein, dass nicht jeder Online-Kontakt ehrlich ist.

  1. Passwort: Nutze lange, einzigartige Passwörter oder Passwortsätze.
  2. Zwei-Faktor-Authentisierung: Sichere wichtige Konten zusätzlich ab.
  3. Privatsphäre: Stelle Profile so ein, dass nicht alle alles sehen.
  4. Update: Aktualisiere Betriebssysteme, Apps und Browser.
  5. Backup: Sichere wichtige Dateien regelmäßig.
  6. Melden: Nutze Meldefunktionen bei Hass, Betrug oder Belästigung.
  7. Blockieren: Beende Kontakt, wenn jemand Grenzen überschreitet.
  8. Beweise sichern: Erstelle Screenshots bei Bedrohung oder Mobbing.
  9. Hilfe holen: Sprich mit Vertrauenspersonen, Schulsozialarbeit oder Beratungsstellen.


Was tun bei Cybermobbing?

Wenn Du betroffen bist, ist es wichtig, nicht allein zu bleiben. Antworte nicht impulsiv auf Angriffe, sondern sichere Beweise. Blockiere die Täterinnen oder Täter, melde Inhalte auf der Plattform und sprich mit einer Person, der Du vertraust. Bei schweren Drohungen, Erpressung oder Veröffentlichung intimer Bilder können Schule, Eltern, Beratungsstellen und Polizei helfen.

Wenn Du zusiehst, kannst Du ebenfalls handeln. Schreibe der betroffenen Person privat, dass sie nicht allein ist. Teile verletzende Inhalte nicht weiter. Melde problematische Beiträge. Hole Hilfe, wenn die Situation eskaliert. Zivilcourage im Netz bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, ohne sich selbst unnötig zu gefährden.


Hilfreiche Grundregel: Stoppen, Prüfen, Handeln

Eine einfache Methode für schwierige Situationen lautet Stoppen, Prüfen, Handeln.

  1. Stoppen: Reagiere nicht sofort, wenn Dich etwas wütend, neugierig oder ängstlich macht.
  2. Prüfen: Schaue auf Absender, Quelle, Absicht, Belege und mögliche Folgen.
  3. Handeln: Entscheide bewusst: löschen, melden, blockieren, nachfragen, Hilfe holen oder sicher antworten.

Diese Regel hilft bei Phishing, Fake News, Streit im Klassenchat, riskanten Challenges und verdächtigen Kontakten.


Recht und Verantwortung

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Auch online gelten Regeln, Persönlichkeitsrechte und Gesetze. Beleidigung, Bedrohung, Erpressung, Identitätsmissbrauch, unerlaubtes Veröffentlichen von Bildern, Volksverhetzung oder Verbreitung illegaler Inhalte können rechtliche Folgen haben. Bei Cybermobbing gibt es in Deutschland nicht immer einen eigenen einheitlichen Straftatbestand für jede Situation, aber einzelne Handlungen können strafbar sein oder zivilrechtliche Ansprüche auslösen.[3]

Verantwortung bedeutet auch: Nicht alles, was technisch möglich ist, ist moralisch richtig. Frage Dich vor dem Posten, Teilen oder Kommentieren: Würde ich das der Person auch direkt ins Gesicht sagen? Könnte es jemanden verletzen? Habe ich die Erlaubnis, dieses Bild zu veröffentlichen? Ist die Information geprüft?


Bezug zum NOAH Podcast

Der NOAH Podcast bietet einen jugendnahen Anlass, über Online-Risiken zu sprechen. Ein Podcast oder Video ist dabei mehr als Unterhaltung: Es kann Ausgangspunkt für Diskussionen, Recherchen, Rollenspiele und Projekte sein. Beim Thema „Die dunkle Seite des Internets“ ist besonders wichtig, nicht nur spektakuläre Gefahren zu betrachten. Die alltäglichen Risiken sind oft näher: ein verletzender Kommentar im Klassenchat, ein Fake-Profil, ein unsicheres Passwort, ein zu schnell geteiltes Bild oder ein Algorithmus, der Dich immer länger festhält.


Quellen und Orientierung

  1. JIM-Studie: Die JIM-Studie untersucht regelmäßig den Medienumgang von Jugendlichen in Deutschland.[4]
  2. klicksafe: klicksafe bietet Materialien zu Medienkompetenz, Desinformation, Hass im Netz und Online-Sicherheit.[5]
  3. BSI: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik informiert zu Cyber-Sicherheit, Phishing, Passwörtern und Schutzmaßnahmen.[6]
  4. jugendschutz.net: jugendschutz.net dokumentiert Risiken und Handlungsbedarfe im digitalen Jugendschutz.[7]
  5. Wikipedia: Die Artikel zu Darknet, Deep Web, Cyber-Mobbing, Phishing und Datenschutz bieten Grundinformationen zur Weiterarbeit.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt Cybermobbing am besten? (Wiederholte digitale Angriffe wie Beleidigung, Bloßstellung oder Bedrohung) (!Ein einmaliges Missverständnis ohne Folgen) (!Eine sichere Methode zur Konfliktlösung) (!Eine technische Funktion von Suchmaschinen)




Was ist ein typisches Warnzeichen für Phishing? (Eine Nachricht setzt Dich unter Druck und fordert Zugangsdaten) (!Eine bekannte Person schreibt Dir eine normale Begrüßung) (!Eine Schulplattform zeigt den Stundenplan) (!Eine Suchmaschine zeigt mehrere Ergebnisse)




Was gehört zu einem sicheren Umgang mit Passwörtern? (Für wichtige Konten unterschiedliche und lange Passwörter verwenden) (!Dasselbe Passwort überall nutzen) (!Passwörter im Klassenchat teilen) (!Das Geburtsdatum als Passwort verwenden)




Was ist das Deep Web? (Nicht öffentlich über Suchmaschinen zugängliche Bereiche wie Postfächer oder Datenbanken) (!Ein automatisch illegaler Bereich des Internets) (!Eine App zum Bearbeiten von Videos) (!Ein anderes Wort für Computerspiel)




Warum sind Filterblasen problematisch? (Sie können die Vielfalt der wahrgenommenen Informationen verringern) (!Sie löschen automatisch falsche Informationen) (!Sie verhindern jede Form von Werbung) (!Sie machen alle Quellen gleich zuverlässig)




Was solltest Du tun, wenn intime Bilder von Dir erpresserisch gefordert werden? (Nicht allein bleiben, Beweise sichern und Hilfe holen) (!Weitere Bilder schicken, damit die Person aufhört) (!Alles geheim halten und niemandem davon erzählen) (!Die Forderung öffentlich weiterverbreiten)




Was bedeutet Datenschutz im Alltag? (Persönliche Informationen bewusst schützen und nur überlegt teilen) (!Alle Daten immer öffentlich machen) (!Passwörter an Freundinnen und Freunde weitergeben) (!Jede App ohne Prüfung installieren)




Welche Rolle können Zuschauende bei Cybermobbing spielen? (Sie können Mobbing verstärken oder Betroffene unterstützen) (!Sie haben nie Einfluss) (!Sie müssen verletzende Inhalte teilen) (!Sie sind automatisch schuldlos, egal was sie tun)




Was ist bei Desinformation besonders wichtig? (Quellen, Belege, Datum und Absicht prüfen) (!Nur die Überschrift lesen) (!Alles glauben, was oft geteilt wird) (!Bilder immer für echt halten)




Welche Aussage zum Darknet ist sachlich richtig? (Es kann für Schutz und Anonymität genutzt werden, aber auch kriminelle Risiken enthalten) (!Es ist identisch mit dem gesamten Internet) (!Es ist immer automatisch legal und ungefährlich) (!Es besteht nur aus normalen Suchmaschinen)





Memory

Phishing Betrügerische Nachricht
Cybermobbing Digitale Bloßstellung
Datenschutz Schutz persönlicher Informationen
Zwei-Faktor-Authentisierung Zusätzliche Kontosicherung
Desinformation Absichtlich irreführende Information
Filterblase Einseitiger Informationsraum
Zivilcourage Helfendes Eingreifen
Darknet Abgeschirmtes Netzwerk





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Phishing Zugangsdaten schützen
Cybermobbing Beweise sichern
Desinformation Quellen prüfen
Datenschutz Privatsphäre einstellen
Hassrede Melden und widersprechen
Suchtmechanismen Bildschirmzeit reflektieren






Kreuzworträtsel

Phishing Wie nennt man betrügerische Nachrichten, die Zugangsdaten abgreifen wollen?
Passwort Was sollte lang, einzigartig und geheim sein?
Darknet Wie heißt ein abgeschirmtes Netzwerk, das nicht mit normalen Suchmaschinen erreichbar ist?
Datenschutz Welcher Begriff beschreibt den Schutz persönlicher Informationen?
Algorithmus Was entscheidet auf Plattformen oft darüber, welche Inhalte Du angezeigt bekommst?
Zivilcourage Wie nennt man mutiges und helfendes Eingreifen für andere?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Das Internet ist ein wichtiger Raum für Kommunikation, Lernen und Unterhaltung, aber es enthält auch

. Wenn Menschen andere online beleidigen, bedrohen oder bloßstellen, spricht man von

. Betrügerische Nachrichten, die Zugangsdaten stehlen wollen, nennt man

. Persönliche Informationen wie Adresse, Telefonnummer oder Standort gehören zum Bereich

. Ein abgeschirmter Bereich des Netzes mit besonderen Zugangswegen heißt

. Falsche oder absichtlich irreführende Informationen werden als

bezeichnet. Wenn Plattformen vor allem ähnliche Inhalte anzeigen, kann eine

entstehen. Wer Betroffene unterstützt und problematische Inhalte meldet, zeigt

.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Podcast-Notizen: Höre Dir das NOAH-Video an und notiere fünf Aussagen, die Du wichtig findest. Schreibe zu jeder Aussage, ob sie ein Risiko, eine Erklärung oder ein Schutz-Tipp ist.
  2. Begriffsplakat: Gestalte ein Plakat mit den Begriffen Cybermobbing, Phishing, Datenschutz, Desinformation und Darknet. Erkläre jeden Begriff in eigenen Worten.
  3. Sicherheitscheck: Prüfe an einem Beispielprofil, welche Informationen öffentlich sichtbar sind. Erstelle eine Liste mit Daten, die besser privat bleiben sollten.
  4. Stopp-Regel: Entwickle eine kleine Merkkarte zur Regel Stoppen, Prüfen, Handeln für den Klassenraum.

Standard

  1. Fallanalyse Cybermobbing: Beschreibe einen erfundenen Fall von Cybermobbing und entwickle einen Handlungsplan für Betroffene, Zuschauende, Lehrkräfte und Eltern.
  2. Phishing-Werkstatt: Erstelle eine ungefährliche Beispielnachricht, die typische Phishing-Warnzeichen enthält. Markiere anschließend alle Warnsignale.
  3. Quellenprüfung: Wähle eine virale Online-Behauptung aus und prüfe Quelle, Datum, Belege und mögliche Interessen. Dokumentiere Deine Prüfung.
  4. Interview Mediennutzung: Befrage drei Personen unterschiedlicher Altersgruppen zu ihren Internet-Risiken und Schutzstrategien. Vergleiche die Antworten.

Schwer

  1. Podcast-Kritik: Analysiere, wie der NOAH Podcast das Thema darstellt. Untersuche Sprache, Beispiele, Zielgruppe, Dramatisierung und pädagogischen Nutzen.
  2. Präventionskampagne: Entwickle eine Kampagne für Deine Schule gegen Cybermobbing, Hassrede oder Phishing. Plane Zielgruppe, Botschaft, Medienformat und Umsetzung.
  3. Algorithmus-Tagebuch: Beobachte eine Woche lang Deinen Feed auf einer Plattform. Notiere, welche Inhalte wiederkehren und welche Perspektiven fehlen könnten.
  4. Debatte Darknet: Bereite eine Pro-und-Contra-Debatte zur Frage vor, ob anonyme Kommunikation im Internet eher schützt oder gefährdet. Nutze sachliche Argumente und Beispiele.



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Lernkontrolle

  1. Transfer Cybermobbing: Erkläre an einem selbst erfundenen Beispiel, warum Cybermobbing anders wirken kann als ein Streit auf dem Schulhof.
  2. Strategie gegen Phishing: Entwickle eine Schritt-für-Schritt-Strategie für eine Person, die eine verdächtige Nachricht erhalten hat.
  3. Datenschutz-Abwägung: Beurteile, welche Daten Du für ein soziales Netzwerk angeben würdest und welche nicht. Begründe Deine Entscheidung.
  4. Algorithmus-Reflexion: Erkläre, wie ein Empfehlungsalgorithmus Deine Sicht auf ein Thema beeinflussen kann.
  5. Zivilcourage-Plan: Entwickle einen sicheren Handlungsplan für Zuschauende, die einen verletzenden Beitrag im Klassenchat bemerken.
  6. Medienethik: Diskutiere, warum technische Möglichkeiten nicht automatisch moralisch erlaubt sind.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Die dunkle Seite des Internets / NOAH Podcast sind folgende Leistungen wichtig:

  1. Sachwissen: Du erklärst zentrale Begriffe wie Cybermobbing, Phishing, Datenschutz, Desinformation, Deep Web und Darknet korrekt.
  2. Analysefähigkeit: Du untersuchst digitale Situationen nicht nur emotional, sondern auch nach Ursachen, Folgen und Interessen.
  3. Handlungskompetenz: Du entwickelst realistische Schutzstrategien für Dich und andere.
  4. Urteilskraft: Du unterscheidest zwischen berechtigter Sorge, übertriebener Panik und tatsächlichen Risiken.
  5. Medienproduktion: Du gestaltest ein eigenes Produkt wie Plakat, Podcastfolge, Video, Infokarte oder Kampagne.
  6. Reflexion: Du beschreibst, was Du an Deinem eigenen Online-Verhalten beibehalten oder verändern möchtest.
  7. Kooperation: Du arbeitest respektvoll mit anderen zusammen und beachtest Persönlichkeitsrechte.




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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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