Die Text-Expedition


Die Text-Expedition
Die Text-Expedition im Deutschunterricht Klasse 5 und 6

Einleitung
Die Text-Expedition ist eine anschauliche Lesestrategie für den Deutschunterricht in Klasse 5 und 6. Du gehst dabei wie eine Entdeckerin oder ein Entdecker vor: Du betrittst einen Text nicht planlos, sondern mit einem Ziel, mit passenden Werkzeugen und mit offenen Fragen. So lernst Du, Texte genauer zu lesen, wichtige Informationen zu finden, Zusammenhänge zu verstehen und eigene Gedanken begründet zu formulieren.
Im Mittelpunkt steht die Lesekompetenz. Dazu gehört, dass Du Wörter, Sätze und ganze Texte nicht nur vorlesen, sondern auch verstehen, nutzen, erklären und bewerten kannst. Eine Text-Expedition hilft Dir besonders dann, wenn ein Text zunächst lang, schwierig oder unbekannt wirkt. Du zerlegst ihn in kleinere Schritte, suchst nach Hinweisen und baust Dir aus einzelnen Beobachtungen ein Gesamtverständnis auf.
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Das Video „Die Text-Expedition / Deutschunterricht Klasse 5 & 6“ dient in diesem aiMOOC als Einstieg. Es passt zu zentralen Themen des Deutschunterrichts in der Unterstufe: Lesen, Schreiben, Textverständnis, Textsorten, Sprache und Medienkompetenz.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was eine Text-Expedition ist und wozu sie im Deutschunterricht nützlich ist. Du kannst vor dem Lesen Vermutungen bilden, während des Lesens gezielt Informationen sammeln und nach dem Lesen Deine Ergebnisse ordnen. Außerdem lernst Du, Schlüsselwörter, Absätze, Textarten, Belege und Zusammenfassungen sinnvoll zu nutzen.
- Lesestrategie: Du kannst einen Text Schritt für Schritt erschließen.
- Textverständnis: Du erkennst wichtige Informationen und Zusammenhänge.
- Textsorten: Du unterscheidest erzählende, informierende und argumentierende Texte.
- Markieren: Du hebst nur das Wesentliche hervor und begründest Deine Auswahl.
- Präsentation: Du stellst Deine Expeditionsergebnisse verständlich vor.
Was bedeutet Text-Expedition?
Eine Expedition ist eine geplante Entdeckungsreise. Übertragen auf den Deutschunterricht bedeutet das: Du erkundest einen Text bewusst, neugierig und methodisch. Ein Text kann wie eine unbekannte Landschaft wirken. Es gibt Wege, Spuren, Hindernisse, besondere Orte und manchmal auch Rätsel. Deine Aufgabe besteht darin, diese Textlandschaft zu untersuchen.
Die Text-Expedition ist keine einzelne starre Methode, sondern ein Lernweg. Du nutzt verschiedene Lesestrategien, um einen Text besser zu verstehen. Dabei stellst Du Fragen wie: Worum geht es? Welche Informationen sind wichtig? Welche Wörter verstehe ich noch nicht? Welche Absicht könnte der Text haben? Was steht ausdrücklich im Text und was muss ich erschließen?
Die Expeditions-Metapher
Die Metapher der Expedition hilft Dir, Dir den Leseprozess bildlich vorzustellen. Vor einer echten Expedition brauchst Du Ausrüstung, eine Karte und ein Ziel. Beim Lesen ist es ähnlich: Du brauchst ein Leseziel, Vorwissen, Aufmerksamkeit, Stift, Heft und gute Fragen. Die Überschrift, Bilder, Absätze und auffällige Wörter sind wie Wegweiser. Belege aus dem Text sind Deine Fundstücke. Am Ende kehrst Du mit Ergebnissen zurück und kannst anderen erklären, was Du entdeckt hast.
Warum ist die Methode für Klasse 5 und 6 hilfreich?
In Klasse 5 und 6 begegnen Dir viele neue Texte: Märchen, Fabeln, Sagen, Gedichte, Erzählungen, Sachtexte, Berichte, Briefe, E-Mails, Beschreibungen und einfache Argumentationen. Jeder Text hat eigene Merkmale. Die Text-Expedition hilft Dir, nicht nur den Inhalt zu erfassen, sondern auch die Form und Wirkung eines Textes zu untersuchen.
Gerade beim Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule wird Lesen anspruchsvoller. Texte werden länger, Informationen stehen nicht immer direkt nebeneinander und manche Wörter sind neu. Mit einer klaren Strategie kannst Du Unsicherheit abbauen. Du lernst, dass schwierige Texte nicht sofort vollständig verstanden werden müssen. Du darfst Dich Schritt für Schritt annähern.
Die drei großen Phasen der Text-Expedition
Die Text-Expedition lässt sich in drei große Phasen einteilen: vor dem Lesen, während des Lesens und nach dem Lesen. Jede Phase hat eine eigene Funktion.
Vor dem Lesen: Das Expeditionsziel klären
Vor dem Lesen bereitest Du Dich vor. Du schaust Dir den Text an, ohne ihn sofort vollständig zu lesen. Du achtest auf Überschrift, Zwischenüberschriften, Bilder, Autorin oder Autor, Textlänge, Textform und erste auffällige Wörter. So bildest Du Vermutungen über Thema, Textart und Inhalt.
Wichtige Fragen vor dem Lesen sind: Was sagt mir die Überschrift? Welche Bilder oder Gestaltungselemente fallen auf? Welche Textart könnte vorliegen? Was weiß ich schon über das Thema? Was möchte oder soll ich herausfinden? Diese Fragen bilden Dein Leseziel. Ein gutes Leseziel verhindert, dass Du Dich in Einzelheiten verlierst.
Während des Lesens: Spuren suchen
Während des Lesens sammelst Du Hinweise. Du liest genau, markierst wichtige Stellen, notierst Fragen und teilst den Text in Sinnabschnitte. Ein Sinnabschnitt ist ein Teil des Textes, in dem ein Gedanke, ein Ereignis oder eine Information zusammengehört. Wenn Du Sinnabschnitte erkennst, kannst Du den Text leichter gliedern.
Du achtest auf Schlüsselwörter. Das sind Wörter, die für das Thema besonders wichtig sind. In einem Sachtext können das Fachbegriffe sein. In einer Erzählung können es Wörter sein, die Figuren, Orte, Konflikte oder Gefühle beschreiben. Markiere nicht zu viel. Wenn fast alles markiert ist, hilft Dir die Markierung später kaum.
Nach dem Lesen: Ergebnisse sichern
Nach dem Lesen ordnest Du Deine Fundstücke. Du formulierst eine kurze Zusammenfassung, beantwortest Fragen und prüfst, ob Deine Vermutungen vom Anfang stimmten. Wichtig ist, dass Du Deine Aussagen mit Textstellen belegst. Ein Beleg zeigt, worauf Du Deine Meinung oder Deutung stützt.
Am Ende kannst Du ein Expeditionsergebnis festhalten. Das kann ein kurzer Merksatz, eine Mindmap, eine Tabelle, eine Zeichnung, ein Lernplakat, ein Audio-Kommentar oder eine Präsentation sein. Entscheidend ist: Du erklärst nicht nur, was im Text steht, sondern auch, wie Du zu Deinem Verständnis gekommen bist.
Die Ausrüstung für Deine Text-Expedition

Eine gute Text-Expedition braucht einfache, aber wirksame Werkzeuge. Du brauchst den Text, einen Stift, ein Heft oder digitales Notizfeld, Ruhe, Zeit und eine klare Aufgabe. Besonders hilfreich ist ein kleiner Fragenkatalog.
- Leseziel: Wozu lese ich diesen Text?
- Vorwissen: Was weiß ich schon über das Thema?
- Textart: Um welche Art von Text handelt es sich?
- Schlüsselwort: Welche Wörter sind besonders wichtig?
- Absatz: Wo beginnt ein neuer Gedanke?
- Beleg: Welche Textstelle stützt meine Aussage?
- Fazit: Was habe ich am Ende verstanden?
Markieren und Notieren
Beim Markieren gilt: Weniger ist mehr. Markiere nur Wörter, Sätze oder kurze Textstellen, die wirklich wichtig sind. Daneben kannst Du Zeichen verwenden. Ein Fragezeichen kann bedeuten: Hier verstehe ich etwas noch nicht. Ein Ausrufezeichen kann bedeuten: Diese Stelle ist besonders wichtig. Ein Pfeil kann zeigen: Diese Information hängt mit einer anderen Stelle zusammen.
Notizen sollten kurz, aber verständlich sein. Schreibe nicht ganze Absätze ab. Nutze Stichwörter, Fragen oder kleine Skizzen. So entsteht eine eigene Lernspur, die Dir beim Wiederholen hilft.
Unbekannte Wörter klären
Unbekannte Wörter gehören zu fast jeder Text-Expedition. Du musst nicht sofort jedes Wort im Wörterbuch nachschlagen. Oft kannst Du die Bedeutung aus dem Kontext erschließen. Schau auf den Satz davor und danach. Achte auf Beispiele, Erklärungen oder Gegensätze. Erst wenn ein Wort für das Verständnis wirklich wichtig ist und Du es nicht erschließen kannst, solltest Du es nachschlagen.
Ein Beispiel: Wenn in einem Sachtext steht, dass ein Tier „nachtaktiv“ ist und danach erklärt wird, dass es vor allem im Dunkeln jagt, kannst Du die Bedeutung aus dem Zusammenhang erschließen. So wird aus einem unbekannten Wort ein Fundstück.
Textsorten auf Expedition erkunden
Nicht jeder Text wird gleich gelesen. Eine Fabel untersuchst Du anders als einen Bericht, ein Gedicht anders als einen Sachtext. Bei der Text-Expedition fragst Du deshalb immer nach der Textart.
Erzählende Texte
Erzählende Texte berichten von Figuren, Handlungen, Orten und Ereignissen. Dazu gehören Erzählungen, Märchen, Fabeln und Sagen. Bei diesen Texten achtest Du besonders auf Figuren, Handlungsschritte, Konflikte, Wendepunkte, Gefühle, Erzählperspektive und Schluss.
Leitfragen für erzählende Texte sind: Wer handelt? Wo und wann spielt die Geschichte? Welches Problem entsteht? Wie verändert sich die Situation? Was erfährst Du über die Figuren? Welche Botschaft könnte der Text haben?
Sachtexte
Ein Sachtext informiert über ein Thema. Er kann erklären, beschreiben, berichten oder Zusammenhänge darstellen. Bei Sachtexten achtest Du auf Überschriften, Fachbegriffe, Beispiele, Zahlenangaben, Definitionen und logische Verknüpfungen. Wichtig ist, zwischen Hauptinformationen und Zusatzinformationen zu unterscheiden.
Leitfragen für Sachtexte sind: Welches Thema wird erklärt? Welche Informationen sind zentral? Welche Fachwörter kommen vor? Welche Beispiele helfen beim Verstehen? Welche Aussage ist besonders wichtig?
Gedichte
Ein Gedicht arbeitet oft mit besonderer Sprache. Es kann Reime, Verse, Strophen, Bilder und Klangwirkungen enthalten. Bei der Text-Expedition durch ein Gedicht achtest Du nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Wirkung der Sprache. Du fragst: Welche Stimmung entsteht? Welche Bilder sehe ich beim Lesen? Welche Wörter wiederholen sich? Wie passt die Form zum Inhalt?
Gebrauchstexte und Medienbeiträge
Zu Gebrauchstexten gehören Anleitungen, Plakate, E-Mails, Anzeigen, Regeln oder kurze Informationstexte. Auch digitale Medienbeiträge können untersucht werden. Hier fragst Du besonders nach Zweck, Zielgruppe und Gestaltung. Wer soll angesprochen werden? Was soll die Leserin oder der Leser tun, wissen oder denken? Welche Gestaltungsmittel unterstützen die Wirkung?
Die W-Fragen als Kompass
Die W-Fragen sind ein einfacher Kompass für Deine Text-Expedition. Sie helfen Dir, grundlegende Informationen zu finden und den Text genauer zu untersuchen.
- Wer: Welche Personen, Figuren oder Gruppen kommen vor?
- Was: Was geschieht oder worum geht es?
- Wann: Zu welcher Zeit spielt etwas oder wann passiert es?
- Wo: An welchem Ort spielt etwas oder worauf bezieht sich der Text?
- Warum: Welche Gründe, Ursachen oder Motive erkennst Du?
- Wie: Wie geschieht etwas oder wie wird etwas beschrieben?
Bei erzählenden Texten helfen Dir die W-Fragen, die Handlung zu verstehen. Bei Sachtexten helfen sie Dir, Informationen zu ordnen. Bei Gedichten können sie ein erster Einstieg sein, bevor Du die Sprache genauer untersuchst.
Vom Fundstück zur Deutung
Eine Text-Expedition endet nicht beim Finden einzelner Informationen. Ein wichtiger Schritt ist die Deutung. Deuten bedeutet, dass Du erklärst, was eine Textstelle bedeuten könnte und welche Wirkung sie hat. Dabei unterscheidest Du zwischen Beobachtung und Erklärung.
Eine Beobachtung lautet zum Beispiel: „Die Figur spricht sehr leise.“ Eine Deutung könnte sein: „Die Figur wirkt unsicher oder ängstlich.“ Damit Deine Deutung überzeugend ist, brauchst Du einen Beleg. Du zeigst also, welche Textstelle Dich zu Deiner Erklärung gebracht hat.
Beobachten, belegen, erklären
Für Klasse 5 und 6 ist die Formel Beobachten – Belegen – Erklären besonders hilfreich. Zuerst nennst Du, was Du im Text gefunden hast. Dann gibst Du eine passende Textstelle an. Danach erklärst Du, was diese Stelle bedeutet.
Ein einfacher Satzbau kann helfen: „Ich erkenne, dass ... Das sieht man an der Stelle ... Das bedeutet, dass ...“ So lernst Du, nicht nur Deine Meinung zu sagen, sondern sie nachvollziehbar zu begründen.
Häufige Stolperstellen
Bei einer Text-Expedition können typische Schwierigkeiten auftreten. Manche Lernende markieren zu viel, lesen zu schnell oder geben eine Meinung ab, ohne den Text genau zu beachten. Andere bleiben an einem unbekannten Wort hängen und verlieren den Überblick. Eine gute Strategie hilft Dir, diese Stolperstellen zu umgehen.
- Überfliegen: Lies zuerst grob, damit Du einen Überblick bekommst.
- Genaues Lesen: Lies wichtige Stellen ein zweites Mal.
- Fragen stellen: Notiere, was unklar bleibt.
- Kontext nutzen: Erschließe Wörter aus dem Zusammenhang.
- Belege finden: Stütze Aussagen mit Textstellen.
- Austausch: Vergleiche Deine Ergebnisse mit anderen.
Beispiel einer Text-Expedition
Stell Dir vor, Du liest einen Sachtext über Wölfe. Vor dem Lesen schaust Du auf Überschrift, Bild und Zwischenüberschriften. Du vermutest: Der Text informiert über Lebensweise, Nahrung und Verhalten von Wölfen. Dein Leseziel lautet: „Ich möchte erklären können, wie Wölfe im Rudel leben.“
Während des Lesens markierst Du Begriffe wie „Rudel“, „Revier“, „Jagd“ und „Kommunikation“. Du notierst eine Frage: „Warum heulen Wölfe?“ In einem Absatz findest Du die Erklärung, dass Heulen der Verständigung dienen kann. Nach dem Lesen formulierst Du ein Ergebnis: „Wölfe leben in Gruppen, die gemeinsam jagen, ihr Gebiet nutzen und miteinander kommunizieren.“ Nun kannst Du Deine Aussage mit passenden Textstellen belegen.
Differenzierung für verschiedene Lernstände
Die Text-Expedition kann leicht, mittel oder anspruchsvoll gestaltet werden. Du kannst mit einfachen Aufgaben beginnen und später komplexere Untersuchungen durchführen.
Leichter Einstieg
Beim leichten Einstieg konzentrierst Du Dich auf Überschrift, Bilder, W-Fragen und Schlüsselwörter. Du musst noch keine ausführliche Analyse schreiben. Ziel ist, den Inhalt zu verstehen und einfache Fragen zu beantworten.
Standardniveau
Auf Standardniveau gliederst Du den Text in Sinnabschnitte, formulierst Zwischenüberschriften und schreibst eine kurze Zusammenfassung. Du unterscheidest wichtige und weniger wichtige Informationen und nutzt einfache Belege.
Anspruchsvolles Niveau
Auf anspruchsvollem Niveau untersuchst Du Wirkung, Absicht, Sprache und Aufbau. Du vergleichst Textstellen, erklärst Zusammenhänge und beurteilst, ob ein Text verständlich, überzeugend oder spannend gestaltet ist.
Merksatz
Eine Text-Expedition bedeutet: Ich erkunde einen Text mit Ziel, Fragen, Strategien und Belegen, damit ich ihn verstehe, erklären und beurteilen kann.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist das wichtigste Ziel einer Text-Expedition? (Einen Text Schritt für Schritt zu verstehen) (!Einen Text möglichst schnell abzuschreiben) (!Nur die Überschrift zu betrachten) (!Alle Wörter auswendig zu lernen)
Was solltest Du vor dem Lesen zuerst tun? (Überschrift, Bilder und Textform betrachten) (!Sofort jeden Satz zusammenfassen) (!Alle unbekannten Wörter markieren) (!Den Schluss zuerst abschreiben)
Was ist ein Schlüsselwort? (Ein besonders wichtiges Wort für Thema oder Inhalt) (!Ein beliebiges langes Wort) (!Ein Wort am Ende jeder Zeile) (!Ein Wort ohne Bedeutung)
Warum sind Belege wichtig? (Sie stützen eine Aussage mit einer Textstelle) (!Sie ersetzen das Lesen des Textes) (!Sie machen jede Meinung automatisch richtig) (!Sie dienen nur der Rechtschreibung)
Was ist ein Sinnabschnitt? (Ein zusammengehörender Teil eines Textes) (!Ein einzelner Buchstabe) (!Ein zufälliger Satz ohne Zusammenhang) (!Eine Überschrift ohne Text)
Welche Frage passt besonders gut zu einer Figur in einer Geschichte? (Wie verändert sich die Figur?) (!Wie viele Seiten hat das Buch?) (!Welche Schriftgröße wurde verwendet?) (!Wie schwer ist das Heft?)
Was hilft beim Erschließen unbekannter Wörter? (Der Kontext im Satz und im Text) (!Das Überlesen aller Sätze) (!Das Markieren der ganzen Seite) (!Das Zählen der Buchstaben)
Was gehört nach dem Lesen zu einer guten Sicherung? (Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse) (!Das Wegwerfen aller Notizen) (!Das Vermeiden jeder eigenen Erklärung) (!Das Lesen ohne Rückblick)
Welche Textart informiert vor allem über ein Thema? (Sachtext) (!Märchen) (!Fabel) (!Gedicht)
Welche Formel hilft beim Begründen einer Deutung? (Beobachten, belegen, erklären) (!Raten, vergessen, abschreiben) (!Zählen, malen, schweigen) (!Springen, suchen, schließen)
Memory
| Überschrift | erster Hinweis auf das Thema |
| Schlüsselwort | wichtiges Wort im Text |
| Sinnabschnitt | zusammenhängender Textteil |
| Beleg | stützende Textstelle |
| Zusammenfassung | kurze Wiedergabe des Inhalts |
| Kontext | Umgebung eines Wortes |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Phase der Text-Expedition |
|---|---|
| Ausrüstung prüfen | Leseziel klären |
| Karte betrachten | Überschrift und Bilder nutzen |
| Spuren suchen | Schlüsselwörter markieren |
| Fundstücke ordnen | Sinnabschnitte zusammenfassen |
| Ergebnis vorstellen | Deutung mit Belegen erklären |
Kreuzworträtsel
| Expedition | Wie heißt die Lernmethode, bei der Du einen Text Schritt für Schritt erkundest? |
| Textart | Wie nennt man die Sorte eines Textes wie Märchen, Bericht oder Gedicht? |
| Absatz | Wie nennt man einen Textteil, der oft durch eine neue Zeile erkennbar ist? |
| Frage | Was hilft Dir, Unklarheiten im Text gezielt zu untersuchen? |
| Beleg | Wie nennt man eine Textstelle, die Deine Aussage stützt? |
| Fazit | Wie heißt ein kurzes Ergebnis am Ende der Untersuchung? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Textdetektiv: Wähle einen kurzen Text aus Deinem Deutschbuch und notiere fünf Schlüsselwörter, die für das Thema besonders wichtig sind.
- Überschrift: Lies nur die Überschrift eines Textes und schreibe drei Vermutungen auf, worum es gehen könnte.
- W-Fragen: Formuliere zu einer kurzen Geschichte je eine Wer-, Was-, Wann-, Wo-, Warum- und Wie-Frage.
- Lesetagebuch: Schreibe nach dem Lesen eines Textes drei Sätze darüber, was Du verstanden hast und was noch unklar ist.
Standard
- Sinnabschnitt: Teile einen Sachtext in Sinnabschnitte ein und gib jedem Abschnitt eine passende Zwischenüberschrift.
- Zusammenfassung: Schreibe eine Zusammenfassung zu einer Erzählung, ohne unwichtige Einzelheiten zu übernehmen.
- Belegarbeit: Suche zu drei Aussagen über einen Text jeweils eine passende Textstelle als Beleg.
- Textsortenvergleich: Vergleiche eine Fabel und einen Sachtext. Erkläre, woran Du die jeweilige Textart erkennst.
Schwer
- Textanalyse: Untersuche, wie eine Autorin oder ein Autor Spannung erzeugt, und belege Deine Beobachtungen mit Textstellen.
- Sachtextkritik: Prüfe einen Sachtext darauf, ob er verständlich aufgebaut ist, und mache Verbesserungsvorschläge.
- Medienprojekt: Erstelle ein kurzes Erklärvideo zur Text-Expedition mit den Phasen vor dem Lesen, während des Lesens und nach dem Lesen.
- Expeditionsplakat: Gestalte ein Lernplakat, das jüngeren Schülerinnen und Schülern die Text-Expedition erklärt und Beispiele enthält.

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Lernkontrolle
- Transferaufgabe Lesestrategie: Du erhältst einen unbekannten Sachtext. Erkläre, welche drei Schritte der Text-Expedition Du zuerst anwendest und warum diese Schritte sinnvoll sind.
- Begründetes Urteil: Vergleiche zwei kurze Texte zum gleichen Thema. Beurteile, welcher Text für Klasse 5 besser verständlich ist, und begründe Dein Urteil mit Aufbau, Sprache und Beispielen.
- Fehleranalyse: Eine Mitschülerin hat fast jeden Satz eines Textes markiert. Erkläre, warum das problematisch ist, und entwickle eine bessere Markierstrategie.
- Deutung mit Beleg: Wähle eine Figur aus einer Geschichte. Beschreibe ihre Gefühle an einer wichtigen Stelle und belege Deine Deutung mit passenden Textstellen.
- Methodenreflexion: Erkläre, wie Dir die Text-Expedition auch in einem anderen Fach helfen kann, zum Beispiel in Geschichte, Biologie oder Erdkunde.
- Produktive Anwendung: Entwickle für einen selbst gewählten Text eine Expeditionskarte mit Leseziel, W-Fragen, Schlüsselwörtern, Belegen und Fazit.
Lernnachweis
- Portfolio: Sammle mindestens drei bearbeitete Texte, zu denen Du jeweils Leseziel, Schlüsselwörter, Sinnabschnitte, Zusammenfassung und einen Beleg notierst.
- Reflexion: Schreibe einen kurzen Rückblick: Welche Strategie hat Dir am meisten geholfen und warum?
- Präsentation: Stelle der Klasse eine Text-Expedition zu einem selbst gewählten Text vor und erkläre Deine wichtigsten Fundstücke.
- Selbsteinschätzung: Bewerte Deine Arbeit mit den Kriterien Genauigkeit, Verständlichkeit, Belege und Verbesserungsideen.
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