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Die KI-Werkstatt Zukunftswerkstatt Schule - aiMOOC 1

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Die KI-Werkstatt Zukunftswerkstatt Schule - aiMOOC 1




Einleitung

Die KI-Werkstatt / Zukunftswerkstatt Schule ist ein Lernformat, in dem Du Künstliche Intelligenz, Making, Medienbildung, Technik, Kreativität und Zukunftskompetenzen praktisch miteinander verbindest. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Frage, wie KI-Systeme funktionieren, sondern wie Du sie verantwortungsvoll nutzt, eigene Ideen entwickelst, Prototypen baust, Medienprodukte gestaltest und Lösungen für echte Herausforderungen in Schule und Gesellschaft entwirfst.

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Eine KI-Werkstatt ist kein reiner Computerraum und keine reine Theoriestunde. Sie ist ein offener Lernraum, in dem Du Fragen stellst, Experimente durchführst, digitale und analoge Werkzeuge nutzt, Fehler untersuchst, Ergebnisse verbesserst und über Verantwortung nachdenkst. Eine Zukunftswerkstatt hilft dabei, Probleme nicht nur zu beschreiben, sondern sie in kreative Zukunftsideen und konkrete Handlungsschritte zu verwandeln. Zusammen entsteht daraus ein Unterrichtsmodell für eine Schule, die Lernende zu aktiven Gestalterinnen und Gestaltern der digitalen Welt macht.


Grundidee: Lernen in der KI-Werkstatt

In der KI-Werkstatt lernst Du durch Projektarbeit, Experiment, Kooperation und Reflexion. Du untersuchst, wie KI Texte, Bilder, Daten, Sprache oder Entscheidungen verarbeitet. Gleichzeitig entwickelst Du eigene Produkte, zum Beispiel einen Chatbot für Schulfragen, ein Erklärvideo über Datenschutz, ein Modell für einen nachhaltigen Schulhof, einen Prototypen für barrierefreie Orientierung im Schulgebäude oder ein Medienprojekt zur Zukunft des Lernens.

Die KI-Werkstatt verbindet mehrere Lernhaltungen. Du darfst ausprobieren, aber nicht beliebig handeln. Du darfst KI nutzen, musst ihre Ergebnisse aber prüfen. Du darfst kreativ sein, sollst aber auch Quellen, Rechte, Datenschutz und Wirkung beachten. Dadurch wird die Werkstatt zu einem Ort, an dem Digitale Kompetenz, Medienkompetenz, Informatik, Ethik, Demokratiebildung und Berufsorientierung zusammenkommen.


Was bedeutet Künstliche Intelligenz im schulischen Kontext?

Künstliche Intelligenz bezeichnet Verfahren und Systeme, die Aufgaben bearbeiten, für die beim Menschen Fähigkeiten wie Wahrnehmen, Lernen, Schlussfolgern, Planen, Sprache, Mustererkennung oder Kreativität erforderlich wären. In der Schule begegnet Dir KI zum Beispiel bei Übersetzungssystemen, Schreibassistenten, Bildgeneratoren, Lernplattformen, Spracherkennung, automatischer Zusammenfassung, Empfehlungssystemen oder Datenanalyse.

Für den Unterricht ist besonders wichtig, dass KI-Ergebnisse nicht automatisch wahr, neutral oder vollständig sind. KI-Systeme können Fehler erzeugen, veraltete Informationen wiedergeben, Vorurteile aus Trainingsdaten übernehmen oder überzeugend klingende, aber falsche Antworten formulieren. Deshalb gehört zur KI-Kompetenz immer auch die Fähigkeit, Ergebnisse zu überprüfen, Quellen zu vergleichen, eigene Entscheidungen zu begründen und Verantwortung zu übernehmen.


Zukunftswerkstatt: Von Kritik zu Vision und Handlung

Die Zukunftswerkstatt ist eine kreative Methode, mit der Gruppen Probleme analysieren, wünschenswerte Zukunftsbilder entwerfen und konkrete Umsetzungsschritte planen. Für die Schule eignet sie sich besonders, weil sie Beteiligung ernst nimmt: Lernende werden nicht nur gefragt, was sie wissen, sondern was sie verändern, verbessern und gestalten wollen.

Eine klassische Zukunftswerkstatt besteht aus drei Grundphasen. In der Kritikphase sammelst Du Probleme, Hindernisse und Unzufriedenheit. In der Fantasiephase entwickelst Du mutige Wunschbilder, ohne sofort an Grenzen zu denken. In der Umsetzungsphase prüfst Du, welche Ideen realistisch, sinnvoll und verantwortbar sind. In einer KI-Werkstatt werden diese Phasen um digitale Recherche, KI-gestützte Ideensammlung, Prototyping, Medienproduktion und kritische Reflexion erweitert.


Making: Lernen durch Bauen, Testen und Verbessern

Making bedeutet, durch eigenes Herstellen, Reparieren, Programmieren, Gestalten und Ausprobieren zu lernen. In einer KI-Werkstatt kann Making analog, digital oder hybrid sein. Du kannst mit Papierprototypen arbeiten, Sensoren testen, Modelle mit 3D-Druck entwerfen, Audioaufnahmen produzieren, Daten visualisieren, kleine Programme schreiben oder mit KI-Tools Entwürfe für Texte, Bilder, Präsentationen und Lernhilfen erstellen.

Wichtig ist nicht, dass ein Produkt sofort perfekt ist. Entscheidend ist der Lernprozess: Du formulierst eine Idee, baust einen ersten Prototyp, testest ihn, sammelst Rückmeldungen, verbesserst ihn und erklärst Deine Entscheidungen. Dadurch lernst Du, mit Unsicherheit, Fehlern und komplexen Problemen produktiv umzugehen.


Medienkompetenz und Kreativität

Medienkompetenz bedeutet, Medien sachkundig, kritisch, kreativ und verantwortungsvoll zu nutzen. In der KI-Werkstatt heißt das: Du konsumierst Medien nicht nur, sondern gestaltest selbst. Du prüfst Informationen, unterscheidest Meinung und Fakt, beachtest Urheberrecht, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, reflektierst Bild- und Sprachwirkung und entwickelst eigene Medienprodukte.

Kreativität bedeutet dabei nicht nur, originelle Ideen zu haben. Kreativ bist Du auch, wenn Du bekannte Werkzeuge neu kombinierst, verschiedene Perspektiven einbeziehst, eine Lösung an eine Zielgruppe anpasst oder ein Problem anders formulierst. KI kann Dich inspirieren, strukturieren oder Varianten erzeugen. Die Verantwortung für Auswahl, Bewertung und Veröffentlichung bleibt jedoch bei Dir.


Zukunftskompetenzen in der KI-Werkstatt

Die KI-Werkstatt stärkt Kompetenzen, die in Schule, Ausbildung, Studium, Beruf und Gesellschaft wichtig sind. Dazu gehören Kritisches Denken, Kollaboration, Kommunikation, Kreativität, Problemlösekompetenz, Digitale Kompetenz, Datenkompetenz, Ethik, Selbstorganisation und Ambiguitätstoleranz. Ambiguitätstoleranz bedeutet, mit Mehrdeutigkeit und Unsicherheit umgehen zu können, ohne vorschnell einfache Antworten zu wählen.

In einer Zukunftswerkstatt Schule lernst Du außerdem, Zukunft nicht als fertige Vorhersage zu betrachten. Zukunft ist gestaltbar. Du kannst fragen: Welche Schule wollen wir? Welche Technik hilft wirklich beim Lernen? Welche Risiken müssen wir begrenzen? Wer wird einbezogen? Wer könnte ausgeschlossen werden? Welche Regeln brauchen wir, damit KI fair, transparent und lernförderlich eingesetzt wird?


Typischer Ablauf einer KI-Zukunftswerkstatt

  1. Einstieg: Du beobachtest ein Problem oder eine Chance im Schulalltag, zum Beispiel Informationsflut, Motivation, Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit oder faire Beteiligung.
  2. Recherche: Du sammelst Informationen aus verlässlichen Quellen und nutzt KI nur als unterstützendes Werkzeug, nicht als alleinige Wissensquelle.
  3. Kritikphase: Du beschreibst, was heute nicht gut funktioniert, welche Ursachen es gibt und wer betroffen ist.
  4. Fantasiephase: Du entwickelst möglichst viele Ideen, auch ungewöhnliche, spielerische oder visionäre Entwürfe.
  5. Auswahl: Du bewertest Ideen nach Nutzen, Machbarkeit, Verantwortung, Aufwand und Lernwert.
  6. Prototyping: Du baust ein Modell, ein Medienprodukt, eine Skizze, ein Konzept, eine App-Idee, einen Chatbot-Dialog oder eine Lernstation.
  7. Test: Du holst Rückmeldung von Mitschülerinnen, Mitschülern, Lehrkräften oder anderen Zielgruppen ein.
  8. Reflexion: Du prüfst Fehler, Grenzen, Datenschutz, mögliche Verzerrungen und Verbesserungen.
  9. Präsentation: Du erklärst Dein Produkt, Deine Entscheidungen und Deinen Lernweg.
  10. Transfer: Du überlegst, wie die Idee im Schulalltag weiterentwickelt oder mit anderen Fächern verbunden werden kann.


Prompting als Denkwerkzeug

Ein Prompt ist eine Eingabe oder Arbeitsanweisung an ein KI-System. Gutes Prompting bedeutet nicht, der KI möglichst viele Befehle zu geben, sondern eine Aufgabe klar, kontextbezogen und überprüfbar zu formulieren. Ein guter Prompt enthält Ziel, Rolle, Material, Zielgruppe, Kriterien und gewünschtes Format.

Beispiel für einen Lernprompt: Erkläre einer 8. Klasse in einfacher Sprache, wie ein neuronales Netz grundsätzlich Muster erkennt. Nenne zwei Alltagsbeispiele, eine Grenze der Methode und drei Fragen zur Diskussion. Ein solcher Prompt unterstützt das Lernen, ersetzt aber nicht Deine Prüfung. Du musst fragen: Ist die Erklärung verständlich? Stimmen die Begriffe? Fehlen wichtige Einschränkungen? Welche Quellen bestätigen die Aussage?


Verantwortung: Datenschutz, Bias und Fairness

In einer KI-Werkstatt arbeitest Du verantwortungsvoll. Du gibst keine sensiblen personenbezogenen Daten in ungeprüfte Systeme ein. Du veröffentlichst keine Bilder, Stimmen oder Namen anderer Personen ohne Erlaubnis. Du kennzeichnest KI-Unterstützung transparent, wenn sie für ein Produkt oder eine Bewertung relevant ist. Du beachtest Datenschutz, Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht und schulische Regeln.

Ein besonders wichtiger Begriff ist Bias. Damit ist eine Verzerrung gemeint, die in Daten, Modellen, Auswahlentscheidungen oder Ausgaben auftreten kann. Wenn ein KI-System zum Beispiel bestimmte Gruppen schlechter erkennt, stereotype Vorschläge macht oder einseitige Informationen bevorzugt, musst Du diese Ergebnisse kritisch prüfen. Fairness entsteht nicht automatisch durch Technik. Sie entsteht durch bewusste Gestaltung, Prüfung und Beteiligung.


Rollen in der Werkstatt

In einer guten KI-Werkstatt arbeiten Lernende in unterschiedlichen Rollen. Als Forscherin oder Forscher stellst Du Fragen und prüfst Informationen. Als Designerin oder Designer entwickelst Du Lösungen für echte Bedürfnisse. Als Maker baust und testest Du Prototypen. Als Medienproduzentin oder Medienproduzent gestaltest Du verständliche Darstellungen. Als Ethikerin oder Ethiker prüfst Du Folgen, Risiken und Verantwortung. Als Moderatorin oder Moderator sorgst Du dafür, dass alle Beteiligten gehört werden.

Diese Rollen können wechseln. Entscheidend ist, dass nicht nur die technisch stärksten Personen aktiv sind. Eine Zukunftswerkstatt lebt von Vielfalt: unterschiedliche Interessen, Sprachen, Erfahrungen, Begabungen und Perspektiven verbessern die Qualität der Ideen.


Beispiele für Projektideen

  1. KI-Schulguide: Entwickle ein Konzept für einen Chatbot, der neue Schülerinnen und Schüler durch wichtige Informationen der Schule führt, ohne personenbezogene Daten zu speichern.
  2. Nachhaltiger Schulhof: Nutze KI zur Ideensammlung, recherchiere ökologische Kriterien und entwirf ein Modell für mehr Schatten, Biodiversität und Aufenthaltsqualität.
  3. Barrierefreie Schule: Analysiere Wege, Beschilderung und Informationsangebote und entwickle einen Prototyp für bessere Orientierung.
  4. Fake-News-Werkstatt: Erstelle ein Medienprojekt, das erklärt, wie Desinformation, manipulierte Bilder und KI-generierte Inhalte erkannt werden können.
  5. Lernassistent: Entwirf Regeln und Beispiele für einen verantwortungsvollen KI-Lernassistenten in einem Fach Deiner Wahl.
  6. Kreativlabor: Gestalte eine Ausstellung mit KI-unterstützten Zukunftsbildern und einer kritischen Erklärung, wie sie entstanden sind.


Bewertung und Feedback

Eine KI-Werkstatt sollte nicht nur das Endprodukt bewerten. Wichtig sind auch Prozess, Zusammenarbeit, Recherche, Reflexion und Verantwortung. Ein einfaches Bewertungsraster kann helfen.

Bereich Leitfrage Mögliche Hinweise
Problemverständnis Wurde ein echtes Problem klar beschrieben? Betroffene, Ursachen und Zielgruppe sind nachvollziehbar.
KI-Nutzung Wurde KI sinnvoll und transparent eingesetzt? Prompts, Ergebnisse und Prüfungen sind dokumentiert.
Kreativität Wurden eigene Ideen entwickelt? Es gibt Varianten, Perspektivwechsel und begründete Entscheidungen.
Prototyp Ist die Lösung sichtbar oder testbar? Ein Modell, Medienprodukt, Konzept oder Ablauf wurde erprobt.
Verantwortung Wurden Risiken beachtet? Datenschutz, Fairness, Urheberrecht und Wirkung wurden reflektiert.
Transfer Kann die Idee weiterentwickelt werden? Es gibt konkrete nächste Schritte für Schule oder Fachunterricht.


Unterrichtliche Einbindung

Die KI-Werkstatt kann in vielen Fächern eingesetzt werden. In Informatik geht es um Daten, Algorithmen, Modelle und technische Grenzen. In Deutsch können Prompts, Argumentationen, Erklärtexte, Quellenkritik und Medienproduktion untersucht werden. In Kunst und Musik stehen Gestaltung, Urheberrecht und kreative Prozesse im Mittelpunkt. In Politischer Bildung geht es um Demokratie, Teilhabe, Macht, Regulierung und Öffentlichkeit. In Ethik werden Verantwortung, Fairness, Menschenwürde und Folgenabschätzung diskutiert. In Naturwissenschaften können Datenanalyse, Simulation und Nachhaltigkeit thematisiert werden.

Besonders stark wird das Format, wenn mehrere Fächer zusammenarbeiten. Eine Projektwoche zur Zukunft der Schule kann technische Prototypen, politische Debatten, kreative Medienprodukte, wissenschaftliche Recherche und öffentliche Präsentationen verbinden.


Leitfragen für die Reflexion

  1. Lernprozess: Was habe ich durch den Einsatz von KI besser verstanden?
  2. Quellenkritik: Welche Informationen habe ich überprüft und warum?
  3. Eigenleistung: Welche Entscheidungen habe ich selbst getroffen?
  4. Fehlerkultur: Welche Irrtümer oder Grenzen sind sichtbar geworden?
  5. Verantwortung: Welche Folgen könnte mein Produkt für andere haben?
  6. Beteiligung: Wer wurde einbezogen und wer fehlt noch?
  7. Zukunft: Welche nächste Version meines Projekts wäre sinnvoll?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das Hauptziel einer KI-Werkstatt in der Schule? (Kreatives und verantwortliches Lernen mit KI ermöglichen) (!Nur schneller Hausaufgaben erledigen) (!Alle Lehrkräfte durch Computer ersetzen) (!Technik ohne Reflexion benutzen)




Welche Phase gehört zur Methode Zukunftswerkstatt? (Kritikphase) (!Zufallsphase) (!Prüfungsphase) (!Abschlussverbot)




Warum sind Prototypen in der KI-Werkstatt wichtig? (Sie machen Ideen früh testbar) (!Sie verhindern jede Veränderung) (!Sie ersetzen jede Recherche) (!Sie garantieren perfekte Ergebnisse)




Was bedeutet Bias im Zusammenhang mit KI? (Verzerrung in Daten oder Ergebnissen) (!Eine besonders schnelle Internetverbindung) (!Ein rechtlich geschütztes Passwort) (!Eine fehlerfreie Wissenssammlung)




Was beschreibt Medienkompetenz am besten? (Sachkundige und kritische Nutzung von Medien) (!Blindes Vertrauen in jede Onlinequelle) (!Reines Auswendiglernen von Gerätenamen) (!Verzicht auf jede digitale Kommunikation)




Was bedeutet Prompting? (Aufgaben für KI verständlich formulieren) (!Ein Gerät ohne Strom betreiben) (!Bilder ohne Zielgruppe veröffentlichen) (!Daten ungeprüft weitergeben)




Was sollte vor der Eingabe personenbezogener Daten in ein KI-System geprüft werden? (Datenschutz und Einwilligung) (!Die Farbe des Bildschirms) (!Die Länge des Schulwegs) (!Die Anzahl der Steckdosen)




Welche Rolle hat Making in der KI-Werkstatt? (Lernen durch eigenes Herstellen und Ausprobieren) (!Ausschließliches Lesen von Definitionen) (!Verbot von Experimenten) (!Bewertung nur nach Geschwindigkeit)




Warum müssen KI-Ergebnisse überprüft werden? (Weil sie fehlerhaft oder einseitig sein können) (!Weil sie immer absichtlich lügen) (!Weil sie nie verständlich sind) (!Weil sie keine Texte erzeugen können)




Was ist ein guter Lernnachweis in einer KI-Werkstatt? (Ein reflektiertes Produkt mit begründeten Entscheidungen) (!Ein kopierter KI-Text ohne Prüfung) (!Eine Präsentation ohne Quellen) (!Ein Ergebnis ohne Dokumentation)





Memory

KI-Werkstatt Lernraum für KI Projekte
Zukunftswerkstatt Kritik Fantasie Umsetzung
Prompt Arbeitsauftrag an KI
Prototyp Testbare Zwischenlösung
Bias Verzerrung durch Daten
Making Bauen und Ausprobieren
Medienkompetenz Kritisches Gestalten mit Medien
Reflexion Begründetes Nachdenken über Entscheidungen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Kritikphase Probleme erkennen
Fantasiephase Wunschlösungen entwickeln
Umsetzungsphase Maßnahmen planen
Prototyping Idee sichtbar machen
Evaluation Wirkung prüfen




...


Kreuzworträtsel

Prompt Wie nennt man eine Eingabe oder Arbeitsanweisung an ein KI-System?
Bias Wie heißt eine mögliche Verzerrung in Daten oder Ergebnissen?
Makerspace Wie heißt ein Lernort zum Tüfteln, Bauen und Ausprobieren?
Prototyp Wie heißt ein frühes Modell, das getestet und verbessert wird?
Datenschutz Worum geht es beim Schutz personenbezogener Informationen?
Reflexion Wie heißt das begründete Nachdenken über den eigenen Lernprozess?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine KI-Werkstatt verbindet

mit kreativem und verantwortlichem Lernen. Eine Zukunftswerkstatt beginnt häufig mit einer

. In der Fantasiephase dürfen zunächst auch ungewöhnliche

entstehen. Beim Making lernst Du durch

. Ein Prototyp ist eine frühe Lösung, die

werden kann. KI-Ergebnisse müssen geprüft werden, weil sie

enthalten können. Datenschutz ist wichtig, wenn Informationen über

verarbeitet werden. Am Ende erklärst Du nicht nur Dein Produkt, sondern auch Deine

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. KI-Beobachtung: Sammle drei Beispiele, bei denen Dir KI im Alltag oder in der Schule begegnet, und erkläre jeweils, welche Aufgabe das System übernimmt.
  2. Prompt-Tagebuch: Schreibe fünf verschiedene Prompts zu einem Lernthema und vergleiche, welche Eingabe die verständlichsten Ergebnisse liefert.
  3. Medienanalyse: Untersuche ein Erklärvideo, einen Blogbeitrag oder eine Schulwebseite und beschreibe, woran Du Qualität, Verständlichkeit und Quellen erkennst.
  4. Maker-Idee: Skizziere auf Papier eine kleine Erfindung, die ein Problem im Schulalltag löst, und beschrifte Zielgruppe, Nutzen und mögliche Risiken.


Standard

  1. Zukunftswerkstatt: Führe in einer Gruppe eine Mini-Zukunftswerkstatt zur Frage durch, wie KI das Lernen an Deiner Schule sinnvoll unterstützen könnte.
  2. Prototyping: Entwickle einen einfachen Prototyp für ein KI-gestütztes Lernprodukt, zum Beispiel einen Dialogablauf, ein Plakat, eine Lernkarte oder eine klickbare Skizze.
  3. Interview: Befrage mindestens zwei Personen aus Deiner Schule zu Chancen und Sorgen beim Einsatz von KI und werte die Antworten nach wiederkehrenden Themen aus.
  4. Ethik-Check: Erstelle eine Checkliste mit mindestens acht Kriterien, mit denen ein KI-Projekt auf Datenschutz, Fairness, Transparenz und Nutzen geprüft werden kann.


Schwer

  1. Schulprojekt: Plane ein vollständiges KI-Werkstatt-Projekt für eine Klasse mit Ziel, Ablauf, Material, Rollen, Zeitplan, Bewertung und Reflexionsfragen.
  2. KI-Leitlinien: Entwirf faire Regeln für den Einsatz von KI in Deiner Schule und begründe jede Regel mit einem konkreten Beispiel.
  3. Fächerübergreifende Projektwoche: Entwickle ein Konzept, in dem Informatik, Deutsch, Kunst, Politik und Ethik gemeinsam an der Zukunft der Schule arbeiten.
  4. Öffentliche Präsentation: Gestalte eine Ausstellung oder Präsentation für Eltern, Lernende und Lehrkräfte, in der Prototypen, Chancen, Risiken und nächste Schritte verständlich dargestellt werden.



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Lernkontrolle

  1. Fallanalyse: Eine Klasse möchte einen KI-Chatbot für Schulfragen entwickeln. Analysiere, welche Informationen der Bot geben darf, welche Daten nicht verarbeitet werden sollten und wie falsche Antworten verhindert werden können.
  2. Konzeptentwicklung: Entwirf eine KI-Zukunftswerkstatt für ein reales Problem Deiner Schule und erkläre, wie Kritikphase, Fantasiephase und Umsetzungsphase ineinandergreifen.
  3. Ethikbewertung: Beurteile ein KI-gestütztes Medienprodukt nach Datenschutz, Fairness, Transparenz, Urheberrecht und pädagogischem Nutzen.
  4. Transfer: Übertrage die Idee der KI-Werkstatt auf ein Fach Deiner Wahl und zeige, welche neuen Lernmöglichkeiten dadurch entstehen.
  5. Reflexion: Erkläre anhand eines eigenen Beispiels, wie KI Dich beim Lernen unterstützen kann, ohne Deine Eigenleistung, Dein kritisches Denken und Deine Verantwortung zu ersetzen.




Lernnachweis

Ein geeigneter Lernnachweis zur KI-Werkstatt besteht aus einem Portfolio, einem Prototyp und einer Reflexion. Das Portfolio dokumentiert Problemfrage, Recherche, Prompts, Zwischenergebnisse, Feedback und Überarbeitungen. Der Prototyp zeigt eine konkrete Lösungsidee, zum Beispiel als Modell, Medienprodukt, Ablaufplan, Chatbot-Konzept, Lernstation oder Präsentation. Die Reflexion erklärt, welche Entscheidungen Du getroffen hast, welche Rolle KI gespielt hat, welche Grenzen sichtbar wurden und wie das Projekt verantwortungsvoll weiterentwickelt werden könnte.

  1. Portfolio: Sammle Deine wichtigsten Arbeitsschritte, Quellen, Prompts, Skizzen, Testergebnisse und Verbesserungen.
  2. Prototyp: Erstelle ein sichtbares oder testbares Ergebnis, das eine Idee zur Zukunft der Schule veranschaulicht.
  3. Reflexionsbericht: Begründe, was Du gelernt hast, wie Du KI eingesetzt hast und welche ethischen Fragen wichtig waren.
  4. Feedback: Hole Rückmeldungen von mindestens zwei Personen ein und dokumentiere, welche Änderungsideen daraus entstehen.
  5. Präsentation: Stelle Dein Projekt so vor, dass Zielgruppe, Problem, Lösung, KI-Nutzung und Verantwortung klar verständlich werden.




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